Autor: Bauer Willi

Julia Klöckner: „Was der Biene schadet, muss weg vom Markt“

Unsere Bundes-Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner will dem Vorschlag der EU-Kommission zum Verbot der Neonicotinoide im Freiland zustimmen. Aus Sicht des Zuckerrübenanbauers vollkommen unverständlich. Die Rübe blüht nicht im Jahr der Ernte und von daher sind Bienen nicht gefährdet., . Mit einem Verbot werden Rübenanbauer also wieder dazu gezwungen, gegen virusübertragende Blattläuse flächig zu spritzen. Das ist aus Sicht der Umwelt kontraproduktiv. Für Bio-Zucker gibt es nur einen Nischenmarkt und die häufige Bodenbearbeitung (Pflügen, mehrfach Hacken) schadet dem Boden mehr als es nutzt. Das sieht man auch in Österreich so: https://kurier.at/wirtschaft/bauern-fuerchten-um-die-zukunft-der-zuckerruebe/299.450.953 Euer Bauer Willi  

„Das Bild der Bauern…“

ist der Titel eines 8-minütigen Beitrages von Oda Lambrecht im NDR. Mit dabei die Agrarblogger Markus Holtkötter, Thomas Fabry und Dirk Niehaus (Bocholter Landschwein), die auf unterschiedlichen Medien (Twitter, Youtube, Facebook, Snapchat) immer aktuell über die Arbeit auf ihren Höfen berichten. Zum Thema befragt wird auch der Vizepräsident des DBV, Werner Schwarz, sowie der Wirtschaftsjournalist der FAZ, Jan Grossarth. Ich habe mir den Beitrag jetzt mehrfach angesehen, um zu ergründen, warum er gemacht wurde und wem er hilft. Im Gedächtnis geblieben ist mir der Satz von Oda Lambrecht zum Schluss des Berichtes: (Zitat) „Je mehr schöne und problemfreie Bilder er und seine Kollegen (gemeint sind die Agrarblogger) verbreiten, desto mehr müssen Journalisten auf die Probleme schauen“. (Zitat Ende) Mein persönliches Fazit: Das Wirken der Agrarblogger wird als störend empfunden. Das Wissen über die Wahrheit und die Hoheit über die Meinungsbildung ist Journalisten vorbehalten. Oder wie seht ihr das? Bildet euch eine eigene Meinung. Deshalb hier der Link zum Film und bitte danach kommentieren: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/medienpolitik/Das-Bild-der-Bauern,bauernverband148.html Euer Bauer Willi, der trotzdem weiter bloggen wird. Und den sachlichen Dialog mit denjenigen suchen, die dazu bereit sind.  Am …

Billig ist blöd

„Kulinarische Monokultur“. Der Ausdruck gefällt mir. Denn je mehr Vielfalt auf unseren Tellern ist, je mehr Vielfalt gibt es auch auf den Feldern. Und was gibt es bei euch heute zu essen? https://www.tagesanzeiger.ch/zueritipp/gastro/billig-ist-bloed/story/30196445

Das Bienendrama

„Unsere Welt muss unordentlicher werden, wenn die Bienen eine Zukunft haben sollen“. So in etwa lautet das Fazit von Jan Grossarth (FAZ) im nachfolgenden Artikel. Und die Landwirtschaft kann einen Beitrag dazu leisten. Aber nicht nur die Landwirtschaft. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/warum-die-welt-ohne-bienen-ein-befremdlicher-ort-waere-15529920.html

Organischer Dünger für den Weizen

Am Freitag haben wir Gärsubstrat (aus einer Biogasanlage) für den Weizen bekommen. Wir verwenden seit einiger Zeit organischen Dünger für möglichst viele Kulturen. Im Weizen wird der mit sogenannten „Schleppschuhen“ ausgebracht. Diese schar-förmigen Teile sitzen am Ende der Schläuche und bringen den Dünger ganz nahe auf den Boden auf. Zum Teil ritzen sie sogar die Erde etwas an. So riecht es kaum noch und die Nährstoffverluste sind minimal. Gefällt mir. Euer Bauer Willi Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Spargel mit Fußbodenheizung

Vor ein paar Tagen war ich in der Nähe bei Michael Bong, der auf seinem Hof einige Kulturen (Tomaten, Paprika, Rhabarber, Erdbeeren) mit „Fußbodenheizung“ anbaut. Die Wärme dazu bekommt er vom nahegelegenen Kraftwerk. Ich habe mir das mal angesehen. Wir beginnen mit dem Spargelanbau und sehen alles von der Ernte bis zum verkaufsfähigen Spargel. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Bei den Entomologen

Ralf und ich waren ja im vergangenen Jahr im Naturschutzgebiet Orbroicher Bruch, wo der Entomologische Verein Krefeld seine Insektenfallen aufstellt. Hier das Video dazu: https://www.youtube.com/watch?v=Z-3cv2WKOJw Jetzt war Ralf auf einer Veranstaltung am 10. April in der Volkshochschule und hat sich dort einen Vortrag eines Insektenforschers angehört. Hier sein Bericht, den ihr euch unbedingt ansehen müsst: Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen Fazit: es wäre gut, wenn sich Bauern und Forscher austauschen würden. Das würde wahrscheinlich beide Seiten weiterbringen und mehr Verständnis füreinander erzeugen. Wir nehmen uns diesen Dialog mal für den Mai vor. Mal sehen, ob es klappt. Euer Bauer Willi

Hummel Anflug ins Hotel

Wir haben zwei Hotels. Für Insekten. An einem Hotel habe ich diesen Brummer gesehen. Wer weiß, was das für ein Tier ist? Hummel, Biene? Bin ja kein Entomologe. Jedenfalls ein Solitär-Insekt, sonst würde es sich ja kein Einzelzimmer suchen. Das Auffällige ist der rostrote Hinterleib. Vorschläge bitte in die Kommentare. Danke. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Zaunpfähle machen im Allgäu

Der Frühling geht voran. Bald ist es Zeit die Zäune auf der Alp zu reparieren. Darum werden im Oberallgäu schon fleißig Zaunpfähle gemacht… Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Roundup ohne Glyphosat

Noch mal das Thema Pflanzenschutz. Erst dachte ich, es wäre ein Aprilscherz, denn bisher war für mich Roundup der Markenname von Monsanto für Glyphosat. Doch es handelt sich nicht um einen Scherz: https://www.baldur-garten.de/produkt/Herbizide/379/Gartenzubehoer/Pflanzenschutzmittel/Herbizide-Unkrautvernichter/ROUNDUP+AC+Turbo+Unkrautfrei+ohne+Glyphosat/detail.html Oder auch hier, für die „moderne Hausfrau“. (Das ist jetzt nicht meine Wortschöpfung, beschwert euch also beim Betreiber der Seite.) https://www.moderne-hausfrau.de/p/roundup-ac-turbo-unkrautfrei-ohne-glyphosat-2-5-liter-kanister-379-129915/ Hier noch das Sicherheitsdatenblatt: https://www.baldur-garten.de/data/Sicherheitsdatenblaetter/3206_3208_3264_3211_CLP%20Roundup%20AC%20(6).pdf Das Produkt enthält 9,98 Gewichts% Essigsäure. Bei einem Preis von 27 € bzw. 29 € für 2,5 l kann sich jeder den Liter-Preis leicht selbst ausrechnen. Ein erfolgreiches Geschäftsmodell? Man wird sehen. Übrigens habe ich mal nach dem Preis von Essigsäure (60% = Essigessenz) geschaut…Gibt ja Portale, wo man so was im 20 l-Kanister bestellen kann. Vertreiber ist übrigens Scotts Celaflor, die in vielen Ländern mit Monsanto kooperiert. https://de.wikipedia.org/wiki/The_Scotts_Miracle-Gro_Company Übrigens wird seitens der Pflanzenschutzämter von der Unkrautbekämpfung mit Essigsäure (oder auch Salz) abgeraten. Logisch, denn dadurch wird auch der Boden sauer. Dürfte jetzt doch genügend Stoff für Diskussionen sein. Ich halte mich mal vornehm zurück… 🙂 Euer Bauer Willi