Bauer Willi
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2018 wieder mehr Wintervögel!

Die Zählung der Wintervögel, veranlasst durch den NABU, hat sehr erfreuliche Ergebnisse zu vermelden. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 11% mehr Vögel gesichtet. Die Zahl der Vögel pro Garten stieg von 34 auf 38 an. Besonders hervorzuheben ist die Zunahme von Staren, die in jedem 13. Garten gesichtet wurden. Im Vorjahr war er nur in jedem 25. Garten gesehen worden. Für den Rückgang an Amseln wird das Usutu-Virus vermutet.

https://www.nabu.de/news/2018/02/23924.html

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32 Kommentare

  1. Aufklärer sagt

    Ich habe mehr und mehr den Eindruck, das so wie der Mensch Besitzstandswahrung betreibt mit seinem Geld, seinen Dingen in der verdinglichten Welt – genauso überträgt sich das Verhalten oder zumindest der Ansatz in die “Betreuungsarbeit” der Natur: Veränderung und Anpassung sind nicht erwünscht – Wanderung will man nicht passiert aber und zerstört dann anstelle diese Resultate als Anpassungsleistung zu verstehen. Gut, manchmal bringt es hier und da etwas durcheinander. Wie in der globalisierten Welt Viren, Bakterien und Menschen global sind, Waren und Dienstleistungen etc. Wieso eigentlich nicht eine Form global angepasster Naturzusammensetzung der Tier und Pflanzenwelt? Ja, gut einstige Paradiese verändern sich dann, gehen aber nicht einfach zu Grunde, sondern würden ersetzt. Bischen genetische Verarmung, Risiko, jaja, aber sonst? Wobei die genetische Vielfalt dafür gäbs ja moderne gezielte Gentechnikverfahren, die die Bewahrer der Natur auch so nicht wollen – selbst schuld?

    Auch invasive Arten kann man essen. Nicht immer gleichwertig, manchmal sogar höherwertig. Königskrabbe ist doch nix schlechtes, oder? Aber die Naturbewahrer wollens nicht wahr haben und protestieren und sehen die Chancen der Veränderung und Anpassung nicht, meine ich.

    So wie der Kapitalist sein Geld bewahrt, wollen Natur”sektierer” glaub ich die Natur in ein Betonfundament gießen – nach ihrem Bilde: Natürlich.
    Die Tatsachen in der Umwelt interessieren da vielleicht nicht so sehr. Bisechen wie der sterbende Wald, der seit nunmehr 50 Jahren stirbt, aber nicht umfällt. Beklagte schon Dieter Nuhr vor ein zwei Jahrzehnten.

    Oder irre ich mich?

    fragend

    Aufklärer

  2. Thea S sagt

    BEVOR die Ergebnisse vorlagen wurde hier in diesem Blog heftig kritisiert ob der Methodik, der unüberprüften Eingaben (hatte nicht auch Willi einen Vogel in Bayern gemeldet? Und die Kraniche standen sicher auch nicht im Garten), der erwartenden Negativpresse usw. Und jetzt halten wir die Ergebnisse für belastbar, weil sie UNS in den Kram passen? Es sind reine Zufallszahlen, die sowohl in die eine, wie auch in die andere Richtung weisen können.

    • Bauer Willi sagt

      Die meisten Kraniche gibt es im Kreis Neuss. Da gibt es auch die fleißigsten Vogelzähler…
      Bauer Willi

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