Bauer Willi
Kommentare 68

100 Tage Landwirtschaftsminister Cem Özdemir

Heute mache ich es mir sehr einfach. Ich möchte von Euch/Ihnen wissen, wie ihr/Sie die ersten 100 Tage des Landwirtschaftsminister Özdemir bewertet.

Schreibt es in die Kommentare. Was ist euch besonders in Erinnerung geblieben? Was macht er gut, was gefällt euch nicht?

  •  Aktuelle Meldung:

https://www.welt.de/politik/deutschland/article237615687/Folgen-des-Kriegs-Oezdemir-regt-Entlastung-bei-Lebensmittelpreisen-an.html?

  • Ältere Meldung:

https://www.stern.de/politik/deutschland/cem-oezdemir–agrarminister-fordert-hoehere-lebensmittelpreise-31455080.html

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68 Kommentare

  1. Obstbäuerin sagt

    „Weniger Fleisch zu essen wäre ein Beitrag gegen Putin“, sagt Agrarminister Özdemir in einem Spiegel-Interview. Das sagt doch Alles.

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  2. Jörg Niemeyer sagt

    Wir haben einen Bundeslandwirtschaftsminister? Wo ist der denn? Hat ein Landwirt oder einer unserer Interessenvertreter vom DBV oder LSV schon persönlich mit dem gesprochen? Ich fürchte das es sich bei der Aussage um Fake News handelt. Wenn wir einen Bundeslandwirtschaftsminister hätten, hätte den doch mal wer gesehen oder könnte wenigstens eine Visitenkarte als Beweis seiner Existens vorlegen.
    Also ich glaube nicht, dass der Posten besetzt wurde.

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  3. Reinhard Seevers sagt

    Cem am 14.1.22 im Bundestag
    …..
    “Ich bin stolz darauf, dass mein Haus, das Landwirtschaftsministerium, gleichzeitig auch das Ernährungsministerium ist. Gesunde Ernährung ist die Grundlage für unser aller Wohlbefinden. Deshalb wollen wir umgehend eine Ernährungsstrategie erarbeiten. Das Ziel ist: weniger Zucker, weniger Fette, weniger Salz in unseren Produkten. Wir wollen auch die skandalöse Lebensmittelverschwendung endlich effektiv reduzieren. Wir wollen regionales ökologisches Essen in der Gemeinschaftsverpflegung stärken.

    Landwirtschaft und Forstwirtschaft stehen auch im Fokus, wenn es um die Bewältigung der Klimakrise geht. Sie sind Opfer extremer Trockenheit, von Wetterkapriolen, wenn die Jahreszeiten nicht mehr dann stattfinden, wenn sie stattfinden sollen; aber sie sind auch Treiber der Klimakrise durch Futtermittelimporte aus den Tropen, eine steigende Intensivierung und den Einsatz von energieintensiv produzierten Pestiziden und Mineraldüngern. Ich will, dass sie künftig Teil der Lösung sind, indem wir endlich beginnen, die Potenziale der Kohlenstoffspeicherung zu heben: Schutz der Moore, gezielter Humusaufbau, klimaresilienter Waldumbau, Neu- und Wiederbewaldung, Stärkung regionaler Kreisläufe. All das steht in dem Koalitionsvertrag, und den wollen wir abarbeiten.

    (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, bei der SPD und der FDP)…….

    Na, dann ist das Ziel doch in erreichbarer Nähe. Von allem Weniger und schon ist der Beifall sicher….oder das Volk haut euch in Fresse….passt gut auf.🤗

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  4. Arnold Krämer sagt

    Fast alle deutschen Minister sind aktuell in ihren Ämtern “installiert” ohne Sachkenntnis zu besitzen. Das gilt in besonderem Maße auch für den Minister Özdemir. Sie sind deshalb nicht in der Lage, sachgerechte Fachfragen innerhalb des Apparates (warum, wieso, weshalb u.a.) nicht einmal zu Teilbereichen des Aufgabengebietes zu stellen. Man muss sie deshalb als Marionetten von wem, von was auch immer oder als “Selbstoptimierer” betrachten, auch wenn man Sie menschlich nicht einmal unsysmpathisch findet, was vor allem nach Meinung vieler Landwirte für den Minister Özdemir zutrifft.
    Der Staat ist über viele Jahrzehnte zum Selbstbedienungsladen der Parteien verkommen und kostet durch unsägliche Personalentscheidungen nicht nur unmittelbar viel Geld , sondern in der Folge durch viele falsche und überflüssige Entscheidungen/Weichenstellungen ungeheuer Wohlstand. Unser Land geht dabei auf Dauer “vor die Hunde”.
    Ob die Auswirkungen des Ukraine-Krieges an dieser politischen/gesellschaftlichen Entwicklung etwas ändern könnte, hoffen viele Landwirte für ihren Wirkungsbereich. Sicher ist das aber nicht. “Corona” hat jedenfalls bei Weitem nicht ausgereicht, mehr als nur etwas Nachdenklichkeit und Selbstkritik im Politikbetrieb zu erzeugen. Der Krieg hat sicherlich jetzt eine ganz andere Wirkungsdimension. Warten wir’s also ab.

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    • Lady sagt

      Ach so, die fehlende Sachkenntnis soll dann offensichtlich durch fehlenden Verstand ausgeglichen werden. Oder ist/war es doch zu viel Hanf?
      Der aktuelle Text jedenfalls ist dermaßen wirr , dass ich mir fast Sorgen mache.
      Vielleicht würde dem Minister auch Fleisch essen helfen?
      Ansonsten fällt es wirklich schwer, die “Leistung” von Cem Özdemir umfassend zu würdigen. Ich fühle mich überfordert 😎

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  5. Ferkelhebamme sagt

    “Was macht er gut?” Willi, das ist schon fast beissende Ironie. Denn geschafft hat er bisher: Nichts.
    Schön reden, das kann er.

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  6. Michael Gorke sagt

    “Weniger Fleisch zu essen, wäre ein Beitrag gegen Herrn Putin.“
    Entschuldigung, aber alleine dadurch hat er sich auf ganzer Linie disqualifiziert.
    Ich hoffe dieses Zitat ist aus Dummheit/Unwissenheit entstanden…
    Ansonsten nur Gelaber, keine Ahnung von der Materie, miese Kommunikation.
    Hoffnungen waren da. Nun sind sie weg!

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      • Inga sagt

        Auch Wissenschaftler müssen an den Naturkreislauf denken.
        Ich dachte immer, sie haben ihn ja auch entdeckt, oder?

        Oder waren es die Bauern vom Dorf?

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    • Inga sagt

      Das mit dem
      weniger Schweinefleisch essen
      ist erstmal ein Ideologie.
      Hat mir Putin nichts zu tun, außer, wenn wir dadurch weniger Futtergetreide brauchen und deswegen mehr Getreide für Nahrungsmittel hätten, das wir weniger von Putin einführen müßten.

      Ansonsten können wir jetzt keine Ideologien wagen, die Lage ist viel zu ernst.

      Wo und wie machen wir uns mit Hilfe der EU von Putin unabhängig, ohne Leiden zu müssen..

      • Markus Kristen sagt

        Warum ist da Ideologie? Weniger davon ist gesunder, belastet die Umwelt weniger und die paar, die gegessen werden, dürfen dann noch artgerechter leben. Weniger Schwein heißt dann auch mehr kosten für den Verbraucher, da auch der Landwirts sein Auskommen haben soll. Wenn ich nun 1x /Woche 600gr für 15€ esse und gesunder dadurch bin, anstatt 1,5kg/Woche für 15€ und das Gesundheitssystem stärker belastet. Kommt doch finanziell aufs gleich raus. Und übrigens 600gr werden als max. von der WHO empfohlen. Weniger ist immer besser. Hier sollte auch der Staat den Bauern Preisgarantien geben und nicht Aldi und Co. die Preise diktieren. Wie man so was umsetzt, dafür haben wir die Mädels und Jungs gewählt.

        • Ferkelhebamme sagt

          Herr Kristen, genau das passiert doch gerade, der Markt regelt das ganz allein. Die Schweinebestände sind historisch niedrig, der Preis steigt gerade, wie er noch nie gestiegen ist. für uns aber immer noch nicht kostendeckend, da Futterpteise und Energie auch exorbitant gestiegen sind, deshalb sinken die Bestandszahlen weiter

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  7. Thorens sagt

    Hier gerät allmählich so ziemlich alles aus den Fugen und ein Bundesminister, zuständig für Ernährung und Landwirtschaft, faselt von Fleischverzicht gegen Putin. Es scheint kein Anlass zu billig, als dass Grüne Politik diesen nicht für die eigene Ideologie versucht zu instrumentalisieren.

    Derweil brechen gerade Logistikketten zusammen, Speditionen legen ganze Flotten still, weil ihnen in der aktuellen Lage das Risiko in die Insolvenz zu rutschen zu groß geworden ist. Essen müssen alle, Autofahren nicht? Nun, Herr Minister, wie kommt das Futter denn zum Laden? Und wenn es dort nicht mehr ankommt, womit reist der Städter dann aufs Land, um sich ggf. dort einzudecken? Etwa mit dem Lastenrad oder dem ÖPNV? Dieser Schwachsinnsspruch impliziert doch, dass überwiegend aus Bequemlichkeit oder fürs persönliche Plaisir autogefahren wird. Das mag in seinen Kreisen vielleicht so sein, wo ohnehin lieber der Flieger genommen wird, für die meisten ist es Mittel zum Zweck um den eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten und ganz nebenbei auch noch ein Steueraufkommen generieren zu können.

    Ich habe mittlerweile fast schon Verständnis für die, die sich abkoppeln von der Leistungsgesellschaft und sich fragen, warum morgens noch aufstehen, wenn doch auch ohne die eigene Beteiligung die persönliche Existenz in diesem Land gesichert ist. Diese müssen dann tatsächlich nur noch essen und nicht Auto fahren. Ist es das, wovon Ö. spricht? Dabei ist man dann auch fein raus, wenn die Kosten steigen, weil die staatliche Unterstützung angepasst wird. Nur, damit wir uns hier nicht falsch verstehen: Eine staatliche Vorsorge für die, die unverschuldet in eine Notlage geraten, ist gut und richtig.

    Wenn aber der, der mit seiner Arbeit für die Mittel sorgt, mit denen wir uns das nach China zweitgrößte Parlament dieser Erde leisten, aufgrund derer andere sich gar nicht beteiligen müssen und er nun aber wieder gefragt ist, die Lage zu retten indem er die Heizung runterfahren, das Auto stehenlassen, auf Fleisch verzichten und die weiter steigenden Preise akzeptieren soll, dann muss man sich nicht wundern, wenn sich dieser fragt, wozu er überhaupt seine Leistung noch aufbringen soll, wenn es offenbar auch anders geht.

    Ich habe vor ein paar Tagen mit der Mutter eines ca. Zwanzigjährigen gesprochen, die mir erzählte, dass ihr Sohn, auch angesichts der aktuellen Krise, mit der Idee aufwartete, anstatt sich um eine berufliche Zukunft zu kümmern, doch vielleicht lieber „Hartzer“ werde. Schließlich funktioniere das bei seinem Kumpel doch auch ganz gut, wie auch bei dessen Eltern, denen es offenbar an nichts mangelt.

    Ich überlege gerade, ob das nicht vielleicht auch mein Zukunftsmodell sein könnte. Denn das, was mir die aktuelle Regierung nach gut 100 Tagen im Amt gerade bietet, verbietet mir eigentlich, ein weiter so mit meinen Steuerzahlungen zu ermöglichen.

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    • Stadtmensch sagt

      “Derweil brechen gerade Logistikketten zusammen, Speditionen legen ganze Flotten still, weil ihnen in der aktuellen Lage das Risiko in die Insolvenz zu rutschen zu groß geworden ist.”

      Verstehe ich nicht. Wenn “systemrelvante” Dinge zu transportieren sind, wird auch jemand die Transportkosten bezahlen. Könnte auch sein, dass es nicht genügend ukrainische Fahrer gibt. Auf die griff man in den letzten Jahren zunehmend zurück, weil diese für weniger Geld arbeiten als meinetwegen polnische Fahrer.

      Inflations- und einkommensbereinigt zahlen wir momentan das gleiche für einen Liter Benzin, wie vor 30 Jahren. Also wozu die Aufregung?
      https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/benzinpreis-verbraucher-arbeiten-zwei-minuten-laenger-pro-liter-a-e23bfc1b-6258-4673-bc86-a8d932bfed5f

      Haben wir etwa einen Lebensstil in smogfreier Luft, himmlischer Ruhe mit massig Wohnraum und Heizenergiebedarf gewählt und sind wir deshalb aufs Pendeln angewiesen?
      Da hilft es nur einen Schuldigen zu finden. Den faulen Hartzer natürlich. Der soll gefälligst im Heer der Arbeitsmigranten den Wohlstand der “Leistungsträger” erhalten und mehren.

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      • Thorens sagt

        Du hast nichts verstanden, Stadtmensch.

        Das Problem ist nicht der Hartzer sondern der Umstand, dass ein sorgenarmes Leben auf Kosten der übrigen Gesellschaft möglich ist und auch die Lehren, die so manche daraus für sich selbst ziehen. Es ist nicht dem der Vorwurf zu machen, der legal Möglichkeiten nutzt, sondern dem, der sie zulässt.

        Wo ist denn das Heer der Arbeitsmigranten, von denen du sprichts? Ich erlebe gerade in den Betrieben, für die ich freiberuflich tätig bin, dass die überhaupt keine Arbeitskräfte finden können, weshalb es in der Produktion schon gewaltig rumpelt. So geht es vielen Betrieben und wenn das andauert, wird einer nach dem anderen vorübergehend dichtmachen müssen. Dann wird allerdings tatsächlich weniger Auto gefahren. Wollen wir uns darauf freuen?

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        • Thorens sagt

          …und, um das noch hinzuzufügen: Die Summen die wir uns dann “aus der Zukunft leihen” müssen, werden noch viel größer werden, wenn wir alle als Betroffene uns nicht mal langsam ein wenig am Riemen reißen. Sowohl Bürger als auch Politik.

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        • Stadtmensch sagt

          Ich glaube ich verstehe dich. Du hast Angst zu kurz zu kommen. Zu viel und für die Falschen zu arbeiten. Deshalb willst du Steuererleichterungen oder wenigstens Druck auf die “Unteren Zehn Prozent” erhöhen, damit die sich qualifizieren und arbeiten.
          An die Oberen Zehntausend traust du dich ja nicht ran, denn wenn man die nicht schont, gehen hier schöne Arbeitsplätzchen flöten.
          Klingt eher nach Pinochet als nach Offener Gesellschaft.

          Ich bin absolut entspannt, was sogenannte “Wohlstandsverluste” angeht. Ich arbeite gern und zahle auch gern meine 40 Prozent Abgaben. Was die anderen damit machen ist deren Sache (vergeigen natürlich für F35 und andere nutzlose Dinge). Arbeit ist auch massig da. Zur Not sattle ich um auf Klempner oder was gerade gebraucht wird. Hauptsache ich muss nicht solche hässlichen Zustände wie in der “Vorzeigedemokratie der Freien Welt” ertragen, wo Millionen auf Essensmarken angewiesen sind, keine Krankenversicherung haben, sich gegenseitig abknallen und Leute wie Trump wählen.

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          • Thorens sagt

            Was versuchst du da, mir in den Mund zu schieben?
            Deine Links-Parolen kannst du dir getrost an den Hut stecken.

            Ich mache mir gerade Sorgen darüber, wo unsere “offene Gesellschaft” hinsteuert und ob wir für die aktuellen Herausforderungen die richtigen Leute auf der Brücke haben. Da ich Teil dieser Gesellschaft bin, gilt natürlich ein Teil der Sorgen auch der eigenen Person nebst Angehörigen. Das halte ich durchaus für legitim. Pinochet – ich glaub’ es hackt.

            Das, was ich weiter oben beim Thema Hartzen gesagt habe, gilt aus meiner Sicht genauso für hiesige Unternehmen, die völlig legal inländische Erträge an der Steuer vorbei an irgendwelche off-shore-Holdings oder sonstwie verbandelte Unternehmen übertragen können. Auch hier ist nicht der anzuklagen, der die Möglichkeit nutzt, sondern der, der sie schafft oder nicht abschafft.

            Und richtig: Arbeit ist massig da, nur kaum mehr einer, der sie erledigt. Und wenn du auf Klempner umsattelst, dann kann ich nur gratulieren, denn solche Leute werden dringend gebraucht und sie können heutzutage beinahe nehmen, was sie wollen für ihre Dienste. Käme für mich persönlich aber nicht infrage. Für ein Umsatteln bin ich inzwischen zu alt.

            Mit einer Einstellung wie deiner – nämlich den Obolus zu entrichten und was der Empfänger damit dann macht, ist dessen Sache – bräuchten wir auch keine Gewissenbisse beim Bezug von Russen-Gas zu haben. Bezahlen und wofür diese Mittel dann verwendet werden, ist Sache des Empfängers. Tut mir leid, aber ich glaube, wir beide leben in unterschiedlichen Welten.

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            • Sadtmensch sagt

              “Tut mir leid, aber ich glaube, wir beide leben in unterschiedlichen Welten.”

              Ja, ich mag Russen. Die lassen sich von den Amis nix mehr gefallen. Man kann westliche Vorstellungen vom guten Leben eben nicht verbreiten, indem man seinem Kontrahenten die Pistole auf die Brust setzt, oder sich als ein besserer Mensch fühlt. Das sind wir (als Westen) nicht. Nicht bei der Vergangenheit. Im Internet kannst du nachlesen, wer bei der Gründung der Nato hauptsächliche seine Finger im Spiel hatte (Adolf Heusinger, das Gehirn der Nazis). Das kannst du jetzt als linkes Geschwafel abtun, aber das ist genau das, was viele Politiker ignorieren. Ein bisschen Geschichtskenntnis und etwas mehr Zurückhaltung kann nicht schaden: https://www.nzz.ch/international/mehr-entspannung-wagen-interview-mit-klaus-von-dohnanyi-ld.1675261

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              • Reinhard Seevers sagt

                Stadtmensch, ist das nicht etwas unter deinem Niveau?
                ” Ich mag Russen….”, und dann folgt eine merkwürdige Korrelation-Kausalitätskette.
                DER Rus ist nicht das Problem, es ist der ihnen vorstehende Menschenverachtende Diktator.
                Glaubst du wirklich, dass der an der Macht wäre, gäbe es eine faire Wahl? Wenn eine Wahl eine legitimierte Führung ergeben hätte, dann könnte man evtl. von DEN Russen sprechen.

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              • Thorens sagt

                Soweit ich mich erinnere, ging es vorher rein um innenpolitische Themen. Jetzt kommst du mir mit dem Russen, dem Ami und der Nato. Das eine Thema ist kaum gestartet, dann wird das nächste Fass schon wieder aufgemacht. Machst du das, weil du zum vorherigen Thema nicht weiter Stellung nehmen oder weil du einfach nur Recht haben willst? So diskutiere ich nicht.

                Dohnanyi halte ich für einen klugen Kopf.

                • Stadtmensch sagt

                  Sorry.

                  “bräuchten wir auch keine Gewissenbisse beim Bezug von Russen-Gas zu haben”

                  und

                  “für die aktuellen Herausforderungen die richtigen Leute auf der Brücke”

                  war der Trigger. Themen oder was Konkretes konnte ich in deinen Postings leider nicht erkennen.
                  Ich will nicht recht haben, aber Gewissensbisse beim Bezug von Rohstoffen haben nur “Gutmenschen”. Und als solcher lass ich mich nicht mehr “beschimpfen”. Ich kann auch garstig sein wie alle. Nehmen wir eben das Flüssiggas von den Scheichs. Da wurden gerade 81 Leutchen an einem Tag hingerichtet und fürs Offene Wort bekommt man 1000 Peitschenhiebe und 10 Jahre Knast. Danach darf man weitere 10 Jahre das Land nicht verlassen um zu seiner Familie zu kommen. Achso, die machen gerade den Jemen platt. Unter anderem mit deutschem Kriegsgerät. Hunger und Elend satt. Bei den Russen gibts sogar Waldorfschulen. Da kauf ich doch viel lieber irgendwas.

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Stadtmensch stimme dir weitgehend zu…..heuchlerisch ist es aber von Seiten der Politik und der Medien im Nachhinein der Vorgängerregierung Fehler vorzuhalten, wenn man selber gerade welche begeht und die Sachzwänge den Deutschen auch in Zukunft nicht von dieser Bürde befreien, weil dieses Land nichts besitzt, um etwas zu erzeugen.
                  Unser Wohlstand basiert auf Externalisierung von allem.
                  Und wenn Habeck gestern sagte, dass die Abhängigkeit von russischer Energie dämlich sei, und gleichzeitig die nächsten neuen eigenen Fehler begeht, dann sollte er lieber die Fresse halten.

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        • Stadtmensch sagt

          “Dann wird allerdings tatsächlich weniger Auto gefahren. Wollen wir uns darauf freuen?”

          Ja natürlich. Das wäre sehr gut aus meiner Sicht.

        • Stadtmensch sagt

          “Wir haben in den vergangenen 70 Jahren eine Wirtschafts-, Industrie- und Siedlungsstruktur sowie einen Lebensstil auf der Basis billiger Energie aufgebaut, und jetzt stellt sich heraus, dass diese Energiepreise falsch, weil viel zu niedrig, waren. Nun müssten wir eigentlich in kurzer Zeit all das, was sich in 70 Jahren langsam aufgebaut hat – die Siedlungsstruktur, die Industriestruktur, die Lebensgewohnheiten – ändern. ”

          “Das einzig Positive an diesen Krisen war, dass sich die Energieintensität des Sozialproduktes aufgrund der steigenden Ölpreise deutlich verbessert hat – das gleiche Sozialprodukt wurde mit einem zunehmend geringeren Energieeinsatz hergestellt. Aber es dauerte Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, bis die westlichen Volkswirtschaften diesen Schock verdaut haben. ”

          https://www.wiwo.de/politik/deutschland/inflation-der-anpassungsprozess-an-hoehere-benzinpreise-wird-schmerzhaft/27828258.html

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      • Lady sagt

        “Inflations- und einkommensbereinigt zahlen wir momentan das gleiche für einen Liter Benzin, wie vor 30 Jahren. Also wozu die Aufregung?”

        Aha. Nun sagt die von dir verlinkte Tabelle, dass Benzin 1992 etwa die Hälfte , 1,16 €, gekostet hat. Das ist etwa die Hälfte und nicht das Gleiche!
        Steht sogar drüber: So teuer ist tanken wieder.

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        • Thomas Bröcker sagt

          bei durchschnittlich 1,8 % Inflation sind das jetzt 2,03 €/l, jedenfalls nach Adam Riese. Oder hatten wir seit 1992 keine Inflation ?

        • Inga sagt

          Das ist ca. 1/4, denn 1992 hat es bestimmt nicht 1,16€ sondern die Hälfte davon, nämlich DM gekostet, oder?

          Oder hat es da 2,30 DM gekostet?

          Gegoogelt:
          Preise 1992 Benzinpreis 1992 – Normal 1,37 DM – Super 1,56 DM – Diesel 1,09 DM Goldpreis 1992 – 353,00 $/oz

          Also Benzinpreis in €-1992 – Normal 0,68€ – Super0,78€ – Diesel0,55€

          Das ist ja 1/4
          und wie haben sich unsere Einkommen verändert, auch das 4 fache??

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          • Lady sagt

            Inga, völlig richtig.
            In der verlinkten Tabelle sind die Preise um die Inflation- und auch die Einkommrnsentwicklung ” bereinigt”. Also umgerechnet worden, damit sie vergleichbar sind. Daher entspricht der Wert in der Tabelle auch nicht dem damaligen Preis von Benzin, den die Statistik zeigt.

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        • Ferkelhebamme sagt

          Und dann schaut euch spaßeshalber mal den Schweinepreis an, der lag vor dreißig Jahren durchschnittlich bei 1,68€/kg SG. „Unbereinigt“!
          Heute haben wir den nach monatelangen 1,20€ wieder erreicht und Tönnies heult direkt rum, dass er nichts mehr verdient.
          Mein Gott, was haben wir für eine Leistung erbracht: die Säule des Wohlstandes dieses Landes. Der Dank dafür: Fußabtreter und Sündenbock der Nation.
          Der Bogen ist völlig überspannt, das Kräfteverhältnis am Markt zugunsten des Handels total aus den Fugen geraten. Herr Ö. müsste jetzt eigentlich retten, was noch zu retten ist und die verbliebenen Betriebe vor dem finanziellen Ruin bewahren. Durch überbordendes Ordnungsrecht, die Farce um die Überbrückungshilfen und tatenloses Zusehen bei der Explosion der Energiepreise (Diesel und Dünger können wir Landwirte nicht mehr bezahlen), passiert aber genau das Gegenteil.
          Alles unter dem fadenscheinigen Deckmantel des Klima-, Umwelt— und Tierschutzes.
          Ich frage mich schon lange: wem nützt das?

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          • Lady sagt

            Hebamme, hier würde der “bereinigte” Preis das Ausmaß des Desasters richtig deutlich machen. Gemessen an der damaligen Kaufkraft war ja Schweinefleisch fast Luxus, wir mussten also deutlich länger für ein Kilo Mett arbeiten. Grundsätzlich dürfte da die Entwicklung der Kaufkraft natürlich nicht viel anders als beim Benzin gewesen sein, also umgerechnet auf heutige Verhältnisse müssten da sicher eher 5 Euro das Kilo Schweinefleisch für 1992 stehen . Und heute sind davon lächerliche 1,2 geblieben. Das kann nicht gehen.
            Aber unser Minister wird da wenig ändern können. Mir erscheint es auch besser, er mischt sich lieber nicht ein. Dann wird es nur schlimmer…

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  8. Pälzer Buh sagt

    #Christian Bothe
    “Ist der noch LW -Minister?????”

    “NEIN” Herr Cem Özdemir ist meiner Meinung nach nur auf dem Papier LW – Minister. Den eigentlich Job hat doch Frau Lemke inne. Die Marionette/Hampelmann vom UBM sozusagen.

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    • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

      Sei’s drum – auch diese Politikern muss sich heute mehr denn je in der für- und vorsorgenden Verantwortung sehen; sie wurde schließlich nicht aus Jux und Tollerei auf diesen Ministerposten gesetzt.

      Für gelangweilte “Machtspielchen” in unseren Ministerien ist jetzt wahrlich nicht die Zeit, nun, da es an allen Ecken und Enden brennt…!!!

      Im übrigen arbeiten Cem Özdemir und Lemke VERTRAUENSVOLL übergreifend in ihren jeweiligen Ministerien zusammen. Kurze Wege als Grundlage für beherzt flexibles Handeln, …JETZT!!!

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    • Christian Bothe sagt

      @Pälzer Buh.Und das zum Sonntag… Die Lemke hat nämlich mal der HU Berlin studiert,ist Dipl.Agr.Ing. und betreibt solche Politik.Das hat sie dort aber nicht gelernt und man sieht wie grüne Parteiideologie den Menschen verderben kann. Einem Arzt würde man die Approbation aberkennen…Besonders schlimm für mich eben, weil ich auch an der Humboldt-Uni studiert habe…

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      • Markus sagt

        Sind also alle anders Denkende ideologisch verblendet. Also alle Biobauer und noch schlimmer die, die nach Demeter Standard arbeiten. So so.

        • Thorens sagt

          Auch wenn ich mir Mühe gebe, kann ich Ihren zweifelhaften Einwurf nicht in Zusammenhang bringen mit dem, auf das Sie sich offenbar beziehen.

          Ich denke, Sie sind herzlich dazu eingeladen, sich jenseits von gängigen schwarz/weiß Schemata hier zur Sicht der Landwirtschaft auf aktuelle Herausforderungen informieren zu können. Es geht hier eher nicht um Lagerbildung sondern um faktenbasierten Meinungsaustausch. Machen Sie doch einfach mit.

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        • Inga sagt

          Ich dachte so denken nur die Biobauer und auch die Demeter, oder?
          Dass die Konvis, die nach dem Volkes Wunsch (Nachfrage) arbeiten ideologisch verblendet sind!

    • Inga sagt

      Auch sie muß doch nach der jetzigen Situation handeln, oder?
      Ihre Pläne und Ideologie kann sie ja in der Schublade lassen.

      Nebenher kann sie lernen, wenn sie diese umsetzt, wie abhängig wir uns vom Ausland machen oder gar arme Länder ausbeuten!
      Sie muß nicht nur den Naturkreislauf sondern auch den Kreislauf der Weltwirtschaft im Auge haben, oder? Und wo unserer Ökologe darin steht!

  9. Bauer Fritz sagt

    Mir kommt vor Cem ist nicht nur ein Problem sondern der hat auch ein Problem.
    Vor allem mit den Zusammenhängen und zeitlichen Abläufen im Agrarbereich.
    Und die ideologischen Hürden und Sprechzettel verstellen ihm den Blick auf jene Realität in der gerade die Grünen aufgeschlagen sind. Nach den in Jahrzehnten gebauten und gehypten Wolkenkuckucksheimen, Potemkinschen Dörfern, Machbarkeitsillusionen und Vorzeige-Weltrettungs-Träumereien.

    Wenn ich obigen WELT-Artikel lese, heißt das, er meint
    1) wenn wir weniger Fleisch essen verliert Putin den Krieg oder so wie ?
    2) wenn alle weniger wegwerfen gibt es keinen Hunger mehr ?

    Sein Gedankengang vermutlich: wenn das erreicht ist, kommt das Welternährungsprogramm auch mit den vorhandenen 50% Getreide aus, weil bis dahin die restlichen 50% Bedürftigen sind bis dahin ohnehin verhungert.
    Also 2 Fliegen mit einer Klappe – ist er nicht genial …….

    Ich darf das als Österreicher sagen, wir haben jetzt seit zwei Wochen den 3. grünen Gesundheitsministerin gut 2 Jahren . Und sogar der hat gleich mal in seiner ersten Amtshandlung alles falsch gemacht.

    Schöner kann man nicht jene aktuelle Studie bestätigen, wonach jeder Dritte Grüne genauso daneben sind wie die anderen zwei.

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  10. MAK sagt

    Ö. ist der vorläufige Höherpunkt in einer langen Reihe unbedarfter Politiker, die das Bundeslandwirtschaftsministerium führen sollten. Entsprechend ist die deutsche Agrarpolitik. Die Landwirte hatten/haben etwas Besseres verdient.
    Ö ermöglicht nationale Agrarpolitik aus einem Guss (nach den Vorgaben des Umweltministeriums). Hofreiter wurde von der eigenen Partei verhindert, weil der mit seinem eigenen Kopf sicherlich an manchen Stellen gegenhalten würde.

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    • Bauer Fritz sagt

      Also ich weiß nicht: sich Hofreiter statt Özdemir zu wünschen ?
      Der eine hat schon immer zu wünschen übrig gelassen der andere zeigt gerade, daß er das auch kann ….. 🙂

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Özdemirist das Zeichen dieser Koalition, wie sie die Bedeutung der deutschen Landwirtschaft sieht, Özdemir ist ein Minister, der von der Materie keine Ahnung hat, na ja, bei der Verteidigung diese Landes ist es auch nicht anders.
      Hofreiter auf diesem Posten, diese Gedanken finde ich etwas abenteuerlich, auch von einem Biobauern

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  11. Franz Müller sagt

    Hallo zusammen,

    es gab genug Leute welches dieses Desaster vorausgesehen haben…

    https://www.bauerwilli.com/auf-gute-zusammenarbeit-cem-oezdemir/

    Wer den “alten Thread” liest, kommt aus dem Kopfschütteln über Meinungen nicht mehr heraus.
    Was mich sehr wundert, dass Bauer Willi dem Cem Özdemir solche Lorbeeren gestreut hat.

    Dass Bauer Willi meine Kommentare damals als erbärmlich bezeichnet hat, nehme ich nicht persönlich. Ein rheinländischer Bauer sieht halt doch einiges anders, als ein österreichischer Bergbauer.
    Trotzdem “Chapeau” Bauer Willi – Dein Blog ist top !

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  12. Smarti sagt

    Interessant sind auch die Kommentare zum oberen Artikel zu lesen. Da ist nur noch ungläubiges Kopfschütteln dabei – und das sind wohl die wenigsten Landwirte.
    Meine Empfindung: der Bevölkerung wird es langsam mulmig, der Presse ebenfalls. Nur in der Politik kommt nichts an.
    Was nicht seine darf, das wird totgeschwiegen.
    Die Aussage “wer Fleisch isst, unterstützt Putin” erhält von mir den ersten Platz im “ich nutze den Krieg für meine Interessen” !
    Wer sowas glaubt, müsste doch auch folgendes glauben ( von mir ): “esst/ kauft sofort alles Schweine auf, dann bleibt mehr Getreide für Afrika!” – wer Fleisch isst, der schadet Putin, weil mehr Getreide übrig bleibt. OK, strunzdumm… aber auch nicht dümmer als Ö.

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  13. Bundesumweltmysterium sagt

    Bundeslandwirtschaftsministerin Ophelia Nick lässt ausrichten, dass sie die Frage nicht versteht.

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  14. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Ein Beispiel von vielen: An den Börsen ist Raps derzeit mit weit über 900 €/t notiert, parallel an den dezentralen Produktenbörsen hierzulande wird er mit kaum um die 700 €/t gehandelt. Ein nachweisliches Mangelprodukt. Wenn ursprünglich geplant 1,5 Mio. Tonnen lt. OVID verpresst werden sollten, sind davon ca. 1 Mio. Tonnen geliefert, es kommt jetzt allerdings nichts mehr. Für Sonnenblumen werden aktuell gerade einmal um die 680 €/t dem Erzeuger geboten. – Eine irrsinnige Traumtänzerei, sie funktioniert vorbildlich!!!

    Wer (ver)schluckt hier systematisch die doch sehr beachtlichen Differenzen!?

    …Und wenn wir jetzt bei den Realitäten angekommen sind:

    Demgegenüber hat sich der Düngerpreis mittlerweile mehr als VERVIERFACHT(!), wenn Dünger überhaupt noch zuverlässig abrufbar ist: – Dabei geht es unseren Pflanzen ähnlich wie uns Menschlein auch, ohne Nahrung kein Gedeihen.

    Özdemir muss -zieht man eine 100-Tage-Bilanz unter der heute sich ständig verändernden Gemengelage, deren Ausgang dato komplett offen ist- noch außerordentlich viel lernen; leider hat er diese zwingend notwendige Fortentwicklungszeit unter den aktuellen Gegebenheiten nicht mehr. Die Zähigkeit dringend notwendiger, dabei so weit wie möglich äußerst flexibler Entscheidungen JETZT(!!!) innerhalb eines doch sehr engen zeitlichen Korridors in unseren Naturräumen mutiert förmlichst zur Katastrophe bei einer dennoch „prinzipiell“ angestrebten sicheren Nahrungsmittelgrundversorgung. – Die Warenströme werden sich jedenfalls massiv ändern, das ist sicher.

    Ein weiterer Gedanke: Können z.B. Brasilien und Argentinien sich die derzeit astronomische Kostenlast für den eigenen Düngerbedarf überhaupt leisten!? Etwa 85% müssen dort importiert, am Weltmarkt zugekauft werden, in Südamerika direkt werden allenfalls ca. 15% produziert.

    Auf dem europäischen Binnenmarkt, insbesondere hierzulande, erlaubt man sich nach wie vor eine Produktion unter Halblast, als wenn unsere verwöhnte Luxus-Wohlstandswelt sich das in der gegenwärtigen, extrem explosiven Lage tatsächlich leisten könnte. Dabei bekommen wir Bauern schwachsinnigerweise aufoktroyiert, dass die mittlerweile komplett amtsseits gesteuerte „GUTE FACHLICHE PRAXIS“ zu einer blindwütigen Zerstörung unseres wertvollsten Gutes schlechthin, unserer Böden, führt. Via Satellitendraufsicht wird kontrolliert, wer sich nicht daran hält, wird empfindlich abgestraft. …UND DAS GANZE JETZT!!! Hoffentlich werden wir Bauern/Bewirtschafter in fernerer Zukunft nicht von den Eigentümern genau dafür zur Verantwortung herangezogen (siehe BGH-Gundsatzurteil, „Acker-/Grünlandstatus“). Die persönliche Haftung ist AUSSCHLIESSLICH den Verursachern aufzubürden, nicht uns Bauern. Die ersten Eigentümer beschweren sich jedenfalls bereits…!!!

    Unabhängig von dem Schreckgespengst der beängstigenden Kriegsszenarien in der Ukraine bleibt uns Bauern nach wie vor die Sorge ums Wetter. Trockenheit wird für uns jedenfalls stets ein nicht aus unserem Fokus geratender Dreh- und Angelpunkt bleiben.

    Was wir -keine Frage- von unserem durchaus empathischen Bundesagrarminister derzeit audiovisuell vernehmen dürfen, sind ausschließlich kurzfristig antrainierte Allgemeinpositionen seines Beamtenapparates, die seit Monaten schon durch die Presse geistern; den lauten Knall hat man offensichtlich noch immer nicht vernommen, leider. Das beunruhigt zusehends…

    Bauernsorgen, die uns im eigentlich derart nicht plagen müssten, regierte ein geerdeter Menschen- und Sachverstand in dieser katastrophalen Ausnahmesituation in unseren Amtsstuben. Das aber ist auch absolute Mangelware – nicht nur zum Nachteil der Bauern, im zeitlichen Versatz schließlich auch für alle Verbraucher…

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  15. Dieter Fritz sagt

    Wenn man zu Özdemir die Meinung frei sagen würde käme man mit dem Gesetzt in Konflikt, daher nur: Pfui Teufel!

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  16. Gurkenhobel sagt

    Ich muss gestehen, ich hatte eine durchaus positive Erwartungshaltung, jeder verdient eine Chance. Ich habe mich irgendwie gefreut, dass diejenigen, die immer kritisieren, regulieren und verbieten wollen, das bisher nur mit dem Mund getan haben, und jetzt war plötzlich Handeln und Liefern angesagt.

    Passiert ist bisher aber eigentlich nichts. In Erinnerung behalten habe ich Hanf, mit Fahrrad zur Vereidigung, Pferdemist auf Teppich und Fußball. Sonst nur Blabla und das übliche Verhindern akkurater Landwirtschaft. Festhalten am alten Stil.

    Ich bin enttäuscht, aber irgendwie auch nicht. War entgegen meiner Erwartungshaltung zu erwarten.

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  17. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Ich hatte gedacht,man müsse ihm Zeit geben,aber jetzt merkt man,er ist ein “Weltenretter” !
    In der WELT hatte er sich zum Grillen am Wochenende geäussert:

    Wer jetzt grillt,unterstützt Putin!

    Was soll uns das sagen???

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    • Inga sagt

      Ja,
      wenn man die Schweine, aus denen das Grillgut besteht mit Russischen Geteide besteht .

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Bin ein guter Mensch und ein Gegner von Putin, deshalb brate ich das Steak in der Pfanne.😉

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  18. Reinhard Seevers sagt

    “Die Regierung werde gegen Spekulation mit Nahrungsmitteln vorgehen, sagt Özdemir. „Da werden wir nicht tatenlos zusehen, wenn sich hier Verdachtsmomente erhärten. Zudem werden die betroffenen Ressorts – also Landwirtschaft, Auswärtiges, Entwicklung und Finanzen – die Welternährungssicherung in den Blick nehmen. Diese Zusammenarbeit wird mein Haus koordinieren.“

    Es klang schon mal anders. Es hieß Deutschland sei nicht zur Ernährung der Weltbevölkerung da, deshalb müsse Export aufhören.
    Jetzt müssen wir sogar mit Außen, Finanz und Entwicklungministerien zusammen die Welt retten….Verblödung 4.0.

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    • Inga sagt

      Das ist gegen den internationalen Handel oder Welthandel mit Lebensmittel gedacht, so verstehe ich das.
      Damit kann man vielleicht genausoviel sparen,wie mit unserer Wegwerfmentalität.

      So verstehe iich das.

    • Thorens sagt

      “Die Regierung werde gegen Spekulation mit Nahrungsmitteln vorgehen, sagt Özdemir. „Da werden wir nicht tatenlos zusehen, wenn sich hier Verdachtsmomente erhärten. Zudem werden die betroffenen Ressorts – also Landwirtschaft, Auswärtiges, Entwicklung und Finanzen – die Welternährungssicherung in den Blick nehmen. Diese Zusammenarbeit wird mein Haus koordinieren.“

      Na, dann mal los, Herr Minister. Derzeit gehört Putin zu den größten Spekulanten auf dem Lebensmittelsektor. Er spekuliert nämlich darauf, dass mit seinem Exportstopp noch mehr Chaos auf der Welt angerichtet wird, indem für bedürftige Staaten nichts übrig bleibt. Womöglich wird sich ein Teil der Bevölkerung dann beizeiten aufmachen da hin, wo es noch etwas zu beißen gibt. Auch das dient der Destabilisierung von unserem schönen Europa, dass Putin so ein arger Dorn im Auge ist. Dabei nicht tatenlos zuzusehen würde aber bedeuten, die hiesige Lebensmittelproduktion so gut es gerade noch möglich ist, anzukurbeln. Also genau das Gegenteil von dem, was Grüne Politik beabsichtigt.

      Einmal mehr leeres Geschwafel, denn über die “Verdachtsmomente” sind wir in dem Punkt längst hinaus.

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