Bauer Willi
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Ziviler Ungehorsam – Essen machen – Leben retten

Ziviler Ungehorsam – Essen machen – Leben retten

Die EU-Kommission hat beschlossen, dass ab dem Anbaujahr 2023 in ganz Europa auf mindestens 4% der Ackerfläche nichts mehr wachsen soll. Wir Landwirte sollen diese Flächen ab dem Herbst 2022 einfach nicht mehr beackern und besäen. Das ist angesichts der kommenden vorhersehbaren Hungerkrise in vielen armen Ländern der Welt ein nicht erklärbarer Wahnsinn.

  • Ungehorsam und Widerstand

Wir Landwirte kündigen hiermit öffentlich den zivilen Ungehorsam an, indem wir uns an diese Vorschrift nicht halten werden. Wir werden gegen das Gesetz auf all unseren Ackerflächen somit illegal Lebensmittel anbauen. So lange, bis sich die Ernährungssituation wieder normalisiert hat.

  • Wir Landwirte haben Lösungen

Wir Landwirte nehmen unsere Verantwortung wahr, die aufziehende Hungersnot, die vor allem die Ärmsten betrifft, so weit wie möglich abzumildern. Verhindern werden wir es wohl nicht können. Wir werden für jeden Hektar, den wir vorsätzlich und ungesetzlich für Lebensmittel und Nahrung bearbeiten, den Betrag der zukünftigen EU-„Einkommensgrundstützung“ von 150 € an das Konto des UN World Food Programme spenden. https://donatenow.wfp.org/mae/~spenden

  • Das Symbol – #grueneVier

Die teilnehmenden Landwirte werden auf ihren Feldern eine grüne 4 aufstellen, ihre Fahrzeuge damit kennzeichnen und sich weitere Aktionen einfallen lassen. Es dient als äußeres Zeichen und als Hinweis an die EU-Kommission, die Flächenstilllegung zeitweise auszusetzen. Auch bäuerliche Organisationen, Lebensmittel-Verarbeiter und alle Mitbürger sind herzlich aufgerufen, sich an dieser Aktion zu beteiligen und das Zeichen sowie den Hashtag #grueneVier zu verwenden. Nicht nur in Deutschland, sondern europaweit.

#grueneVier – gegen den Hunger

Essen machen – Leben retten

Zum Hintergrund: Die beschlossene EU-weite Flächenstilllegung würde bedeuten, dass die Ackerflächen von Österreich, Niederlanden, Belgien, Portugal und Luxemburg zusammen ab diesem Herbst nicht mehr genutzt werden dürfen. Das sind zusammen rund 4,22 Mio. Hektar oder 6 Millionen Fußballfelder.

Mit dem Durchschnitts-Ertrag der EU von 6,1 t/ha Weizen können auf dieser Fläche 25,7 Mio. t Weizen bereitgestellt werden. Der Importbedarf von Ägypten, Marokko, Tunesien, Algerien und Äthiopien beträgt zusammen pro Jahr 28,5 Mio t.

https://www.gtai.de/de/trade/afrika-uebergreifend/specials/afrika-spuert-die-folgen-des-krieges-in-der-ukraine-814698

Für die Presse und als Erläuterung für die Aktion hier der  obige Text als Word-Datei:

Essen machen – Leben retten  Und als pdf-Datei:  Essen machen Leben retten pdf

Hier weitere Bilder zur freien Verfügung

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239 Kommentare

  1. Andreas Stark sagt

    EU ist das dümmste was es je gab! Macht alles kaputt…
    Mein Opa hatte in den 50…80zigern eigene kleine Landwirtschaft. War nicht viel, ein Feld, 800 x 500m.
    Die Hälfte war Getreide, der Rest Kartoffeln, Zwiebeln, Möhren.
    Der Ertrag hat für die gesamte Familie gereicht.
    Im Stall 10 Hasen, 20 Hühner.
    Obst gab’s auch genug, wurde eingekocht…
    Wir haben nicht hungern müssen oder viel dazukaufen!
    Warum.wurde das kaputt gemacht?..

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    • Reinhard Seevers sagt

      Wir sind früher mit dem Rad zur Schule gefahren hatten ein Plumpsklo, fuhren nie in Urlaub, hatten weder Wäschetrockner noch Mikrowelle. Wir sind nie Essen gegangen und handys oder Smartphones gab es nicht, Wir haben nicht hungern müssen, obwohl es weder Aldi, Lidl noch MC Donald gab..usw…..warum wurde das kaputt gemacht?…und vor allem: von wem?😎

      Merkst selber oder Andreas.

  2. Eva sagt

    Warum sind wohl die größten Landbesitzer der Welt Bill Gates, Jeff Bezos und Co? Wer lies das zu? Wer die Flächen hat kann die Ernährung der Welt wunderbar steuern, Hungersnöte auf Knopfdruck produzieren! Der Beginn dieses Irrsinn liegt ja schon Jahrzehnte zurück, als Saatgut plötzlich Patentiert wurde, nicht mehr der Bauer sein Saatgut weitervermehren konnte, dank Monsanto, Bayer und Co. Als ehemalige Landwirten habe ich in die Abgründe dieser perverse Steuerung und Einmischung der Politik hautnah erlebt und mich den Zuschüssen und Beihilfen verweigert.
    Quellen: Bill Gates größter Landbesitzer und Verpächter…. Nachzulesen in Agrar Heute 13.1.22,
    TopAgrar 17.6.21
    Wenn wir nicht endlich zusammen was dagegen tun, sind wir für immer verloren!

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    • Bauer Willi sagt

      Schauen Sie mal nach unter prodimex.ru. Dann wissen Sie, was wirklich groß ist. In Australien gibt es Betriebe mit Millionen Hektar!
      Die Story mit Monsanto ist doch Blödsinn! Seit 30 Jahren vermehren wir kein Saatgut selbst, weil das sich für unseren Betrieb nicht lohnt. Und von BAyer und Monsanto habe ich noch nie Saatgut gekauft.
      Was “wir” zusammen dagegen tun: Gerne, machen Sie einen Vorschlag. Wetten, dass ich keine Antwort von Ihnen bekomme?

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      • Sonja sagt

        Warum glauben Sie “lohnt” sich Saatgutvermehrung nicht für ihren Betrieb ?
        Es gibt mittlerweile einige kleine Ökobauern, denen ich und viele andere Hobbygärtner unendlich dankbar sind für die Arbeit & Weitergabe ihrer genfreien Samen ! Ich würde nicht gärtnern, wenn es diese Menschen nicht gäbe, weil ich nur eigenes Saatgut ansäe & weiter gebe das von Dreschflegel, Bingenheimer, Arche, VERN e.V. um nur einige zu nennen abstammen. Wenn ich eigenes Land hätte würde ich sicher auch was beitragen zu dieser fantastischen Auswahl. Leider bin ich beschränkt auf 4000 qm und kann nur auf mein eigenes Essen stolz sein und nicht bis Ägypten liefern.

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        • Bauer Willi sagt

          Na, das hat ja etwas gedauert, aber immerhin. Sie haben nur 4000 qm? Sehen Sie, Sie kaufen auch das Saatgut, weil es sich nicht lohnt. Warum? Weil Sie es separat ernten und aufbereiten müssen (Trockung, Reinigung etc.) dann so lagern, dass kein Ungeziefer oder Schimmel hineinkommt und es keimfähig bleibt. Wir haben 400.000 qm, ein Teil davon sind Zuckerrüben (Saatgut wird im Mittelmeerraum gewonnen) und Raps.

      • Eva sagt

        Solange Landwirte gegeneinander statt miteinander arbeiten, wird sich nie etwas ändern. Jeder der aufhört, wird umkreist von Kollegen, die wie Aasgeier agieren und sich gegenseitig in die Pfanne hauen. Gesteuert von der Politik merken die meisten gar nichts mehr!
        Wachsen oder weichen war der Slogan des Bauernverbands. Ich bin gewichen, Hof jetzt tot und leer. Irgendwann hat man keine Kraft mehr zu kämpfen und gibt auf! Für immer!

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Nach meiner Meinung nach gibt es nur 2 Möglichkeiten, wachsen oder aufhören für viele Betriebe. Für alle reicht die Fläche nicht mehr. Glaube nicht, dass auch in derzeitiger Situation sich was ändert.

        • Reinhard Seevers sagt

          Wachsen oder weichen ist ein Gesetz des Kapitalismus. Wer das nicht will, der muss sagen, was die lternative ist, und nicht irgendwem eine Schuld einreden.

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          • Günter sagt

            @Reinhard:
            Ich habe das Weichen mit 14 Jahren mitgemacht, daran ist die Familie fast zerbrochen und bis heute ist das ein Thema in der Familie.
            Mittlerweile bin ich Pensionist und während meines beruflichen Wirkens durfte ich weltweit tätig sein und andere Kulturen kennenlernen.
            Der Kapitalismus hat hier solange funktioniert solange die soziale Komponente noch einen gewissen Stellenwert hatte. Wie es kommen wird zeigen die Amerikaner mit Trump und co. Mit Verspätung wird das gleiche in Europa eintreten. Le Pen hat vorerst nur angeklopft.
            Ich wünsche Dir Reinhold dass Du immer auf der Kapitalseite Deinen Platz hast.
            Und ich empfehle Dir Aktien in Lebensmittel zu investieren da geht’s richtig ab.
            Leider bringt das für die Masse nichts, aber die können ja dann Weichen.

            • Reinhard Seevers sagt

              Günter, ich habe den Kapitalismus nicht verteidigt, ich habe ihn lediglich als Ursache benannt.
              Wer den Kapitalismus nicht will, der muss Alternativen denken. Haste den link von Habeck in Davos nicht gesehen? Da ist doch bereits die Möglichkeit einer Alternative wenigstens angedacht. Sogar der WEF denkt laut drüber nach. Leider ist die Umsetzung schwierig und langfristig, wir werden sie nicht mehr erleben, denke ich.
              So lange es keine Alternative gibt, kann es nur über verschiedene Stellschrauben gelingen, die Folgen des Kapitalismus auf die nationale Agrarwirtschaft abzumildern…..das ist ja schon schwer genug, wie man merkt.
              P.S: Ich habe noch nie Aktion besessen, das ist mir zu kapitalistisch gedacht! 😉

            • Arnold Krämer sagt

              Wer den technischen Fortschritt in allen seinen Formen nicht nutzt, nicht nutzen will, wächst (im weitesten Sinne) nicht, produziert weniger als seine Berufskollegen und muss dann seine (meist aber wachsenden) Einkommensansprüche auf weniger Einheiten (kg Milch, Ferkel, kg Mastschwein usw.) verteilen. Er kann seine Stückkosten nicht wie seine Berufskollegen senken und kommt irgendwann mit den Erlösen nicht mehr zu recht. Dann muss er weichen. Das ist das Prinzip.

              Da der technische Fortschritt in der Landwirtschaft aus verschiedenen Gründen immer geringer ausfällt, ist es mit dem klassischen (Kapazitäts-)Wachstum vergangener Jahrzehnte nicht mehr getan. Wir sind in fast allen Betriebszweigen an einem Punkt angelangt, bei dem die stetig steigenden Kosten in der Landwirtschft nicht mehr durch technischen Fortschritt aufgefangen werden können, sondern überwälzt werden müssen. Und da wird es schwierig, aber auch wieder unterschiedlich je nach Produkt bzw. Betriebszweig.
              Das ist aktuell ein ganz heißes Thema, weil der Endverbraucher auf stark steigende Preise reagiert und die Nachfrage zurückgeht, also auch deshalb weniger Produzenten benötigt werden. Wenn dann auch noch der Verzehr von (Schweine-) Fleisch medial massiv schlecht geredet wird, wird das wirtschaftliche Überleben doppelt und dreimal so schwer für die betroffenen Landwirte.

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              • Reinhard Seevers sagt

                Wie sagte einst Renade: Qualität statt Quantität! Das müssen wir den Hungernden der Welt nur richtig kommunizieren, auf Augenhöhe sozusagen….auf den Knien.

            • Hans Gresshöner,Landwirt sagt

              “Der Kapitalismus hat hier solange funktioniert solange die soziale Komponente noch einen gewissen Stellenwert hatte.”

              Es gibt keine Alternative zum funktionierenden Kapitalismus!
              Die Politik entsscheidet populistisch und verursacht Kosten,die sie durch Kredite abdeckt,die wiederum durch Anleihen beim Volk abgesichert sind.

              Mit Trump wäre es nicht zu diesem Krieg gekommen!

              • Reinhard Seevers sagt

                “Mit Trump wäre es nicht zu diesem Krieg gekommen!”

                Was nimmst du Hans? Ein Schwachkopf und ein Irrer treffen sich und der Schwachkopf sagt über den Krieg des Irren: “genial”….wie irre ist das?
                Im Übrigen Hans, die Hypothese stellt sich nicht mehr, der Krieg scheint im Gange, was meinst du?

  3. Michael Altherr sagt

    Auch Schweizer Politiker wollen nun wegen Russlands Angriff auf die Ukraine wieder aufrüsten, und sowieso Kampfjets anschaffen
    – aber Mindestbaugebot und Aneinanderbaugebot sind auch nach 70 Jahren Profitmaximierungs-Kapitalvernichtungs-Verhäuselungs-Landfrass-Landesverrat ohne Ende
    – unter andauerndem Gelabber von Freiheit, Unabhängigkeit, Selbstversorgung, Voraussicht, Nachhaltigkeit und nun gar Klimaschutz –
    nach wie vor kein Thema,
    und noch immer reden unsere vom Souverän gewählten Amtsversager und Problemmelker von Pandemie und WirtschaftsWachstum,
    statt davon, dass wir nach der jahrzehntelang postulierten haushälterischen Bodennutzung nun auch die angeblich stattfindende Verdichtung in Wirklichkeit NICHT vollziehen,
    und Arbeit und Ressourcen weiter in eine blödsinnig niedrignutzig verzettelte, realwirtschaftlich disfunktionale, d. h. in der Ressourcenbilanz unhaltbar verschwenderische bauliche Infrastruktur stecken,
    statt ENDLICH Städtebau zu machen der diesen Namen verdienen würde,
    überall wo
    gebaut wird mindestens 8, 10, 12 Geschosse hoch, aneinandergebaut, in sanierungsfähiger oder recyclebarer Qualität,
    statt Bänkler und Gewerbler und Zehntausendschaften von Amtsversagern und Problembewirtschaftern mit VerhäuselungsLandfrassLandesverratsProfiteuren aller Arten und Sparten,
    weiter die im Wortsinn erste Grundlage unserer Unabhängigkeit blödsinnig vernichten zu lassen,
    mit dem PensionskassenVolksvermögen:
    Werden Putin, Ping und Biden uns Kartoffeln, Reis und Weizen gratis liefern,
    wenn’s wieder kracht,
    und das fremde Kapital der Produktion ins Ausland gefolgt sein wird?
    Wann beginnen wir damit, Amtspersonen und Parlamentsvertreter im Losverfahren zu bestimmen, statt das Feld gutsituierten geltungssüchtigen Profiteuren und Psychopathen zu überlassen?

    https://taz.de/Ukraine-Krieg-gefaehrdet-Versorgung/!5835511/

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  4. Unfreiwillig Landloser (Enterbter) sagt

    ich habe das Alles vor 30 Jahren vorausgesehen. Ich wollte Biobauer werden. Ich hatte Null Chancen, Landwirtschaftsland zu bekommen. 30 Jahre lang hab ich gesucht

    Meine verehrten Schweizer Mitbürger waren VIEL ZU EGOISTISCH um mir ein Stück Land in meinem Heimatland zu überlassen, sodass ich darauf leben und DAS RICHTIGE machen könnte…

    Enterbt von meinem eigenen Volk bin ich dann ausgewandert.

    Ein Volk voller Vollidioten. Da lassen sie Ausländer rein, BEVOR JEDER Schweizer sein eigenen paar Hektaren Land komplett schuldfrei besitzt, gross genug um eine Familie mit 2 bis 3 Kindern zu ernähren.
    Wie kann ein Volk nur so gottlos und strohdumm sein

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    • Inga sagt

      Das dichtbesiedelte Land handelt vorbildlich, denn es ist großer Luxus eine Familie von so viel Land zu ernähren.
      Durch die intensive Landwirtschaft brauchen wir für so eine Familie doch viel weniger Land um sie zu ernähren.
      Es kann sich auch nicht jede Familie eine Kuh in die Garage, Holzstall oder sonst wo stellen.
      Das wäre Ressourccverschwendungund ev. Tierquälerei.

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  5. Ostbauer sagt

    Als erstes finde ich es schon mal positiv, dass sich so viele “neue Gesichter” hier äußern und auch unterstützen wollen !!
    Es zeigt aber auch, wie wenig Kenntnis von der komplexen Materie Landwirtschaft und Bürokratie vorhanden ist. Recht haben und Recht bekommen sind oft zwei unterschiedliche Schuhe und vieles, was fachlich korrekt und logisch ist, muss noch lange nicht erlaubt sein.
    Ich sehe die Initiative von “Bauer Willi” als ein Angebot der Landwirte an die Politik um auf diese ungewöhnliche Situation angemessen zu reagieren. Ob sie dieses Angebot annimmt; entscheidet sie selbst.
    Die 4%, welche unser Betrieb stilllegen müsste, wären sicher anders zu bewerten als die Flächen von zB. “Bauer Willi”. 17 Bodenpunkte zu 87 (Deibel noch mal)
    Wenn man es wollte, könnte es prakmatisch ablaufen.
    Wieso müssen wir für die Politik die Kastanien aus dem Feuer holen?
    Die Ausnahmesituation ist bekannt; die EU hat heute auch schon reagiert, wenn auch etwas schwammig. Ich glaube, da bewegt sich was. Ob Cem das schon mitbekommen hat, weiß der Fuchs.
    Ich hab auch noch nix von den größten Landeigentümern, unseren Kirchen; gehört.
    So moralisch ich das alles nachvollziehen kann; ich kann es mir schlicht nicht leisten!

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    • Smarti sagt

      Zum Glück sind wir bio, da stellt sich die Frage nicht, wir haben keine Stilllegung – jedenfalls habe ich noch nichts davon gehört. Als “gebranntes Kind” würde ich mich niemals getrauen, wissentlich “gegen den Staat” zu agieren. Die gemachten Erfahrungen ( ohne dass wir uns der geringsten Schuld bewusst sind ) haben uns gereicht.
      Die Vier stellen wir trotzdem auf und unterstützen die Aktion wo es geht. Ist schliesslich lebensnotwendig.

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    • Anna lau sagt

      Die Welt braucht Hanf, so wie früher und das wahre autarke Leben!
      Baut Hanf an, der uns mit allem versorgt was wir brauchen, ohne Pestizide, Genmanipulatuon und Gift!

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      • Reinhard Seevers sagt

        “..so wie früher und das wahre autarke Leben!”

        Früher waren alle autark? Wann war das nochmal? Wohl zuviel Heimatfilme geschaut oder? 😎

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        • Inga sagt

          Früher bis in die 30iger bauten die Bauern alles für Kleidung (Hanf, Lein u. Wolle von den Schafen, jeder Bauer ahtte Schafe, für die unzugänglichen Flächen, wie z.B. das Rhönschaf o. Heidschnucken, jeder qm. wurde bewirtschaftet) und Ernährung an.

          Es war nicht nach dem WK2, wie ich dachte, es war schon in den 30iger, da brachten die Amis die Chemiefaser auf den Weltmarkt.

          Und die natürliche Faser aus der Landwirtschaft wie Hanf oder Wolle wurde überflüssig und so aus dem ökologischen Kreislauf genommen!
          Sind da die Bauern Schuld?

          Lein und Baumwolle wurde wohl aus den Ländern bezogen, die dafür unsere Industriegüter kauften.
          Die Autolobby war ja immer größer als die Bauern- und Ökolobby!

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    • Stefan Bensing sagt

      Auch wenn ich kein Landwirt bin, so halte ich meine Augen offen und sehe was passiert. Die Erwerbsgrundlage eines jeden Landwirts ist der Acker, den er bewirtschaftet. Egal auf welche Weise, ob konventionell oder bio, aber es ist Acker.
      Was machen nun unsere glorreichen Politiker daraus? Gewerbegebiete, Solarparks, Windparks und der Bauer? Freut sich über ein paar Euro und dann? Weg ist er! Besonders schlimm in der Magdeburger Börde zu beobachten, bester deutscher Acker für immer vernichtet für Amazon, Intel und andere amerikanische Globalisten…
      Dem muss Einhalt geboten werden. Bauern, da müsst ihr euch einig sein!!!

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  6. Willi sagt

    Ich lebe in einer landwirtschaftlichen Gegend. Außer Quadratkilometer Weinbau gibt es hier nach Flurbereinigung nur noch riesige Felder. Praktisch kein Bauer hier interessiert sich für Artenschutz. Die wollen soviel wie möglich aus ihren Böden holen.
    Allerdings würde dieser Ertrag nicht zum Leben ausreichen. Sie verdienen nur gut durch die massiven Subventionen aus Brüssel, gebunden an die Größe der Flächen. Das ganze System ist krank. Und die Bauernlobby verhindert jede wirkliche Verbesserung. Die Diskussion um ein paar stillgelegte Flächen ist nur scheinheilig.

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    • Bauer Willi sagt

      @Willi
      “Allerdings würde dieser Ertrag nicht zum Leben ausreichen.” Das ist wahr, und deshalb gibt es die Subventionen.

      Ich will die nicht, sondern will vom Erlös meiner Arbeit leben können. Die Subventionen dienen nur dazu, dass die Lebensmittel für den Bürger billig bleiben.

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      • Niemand Anderson sagt

        Durch die EU Subventionen sind die Bauern quasi schleichend enteignet worden. Wenn der Subventionsempfäger nicht tut was die EU vorschreibt, wird die Subvention gestrichen.
        Unsere Regierung und die EU sind unsere Todfeinde. Sie wollen uns verhungern lassen.

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    • Kerstin R sagt

      Wir müssen uns wieder selbst Versorgen. Keine Abgaben an Deutschland Steuer Kassen. Eigene Bevölkerung unterstützen mit gesunden Essen. Von Pflege, Tieren. Selbst verarbeiten herstellen die eigene Produktion wieder her stellen. Deutschland ist zu viel abhängig geworden von anderen Ländern.

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    • Marzi sagt

      Wohin man schaut- das System erkennen wir als krank oder krank-machend. Wir (die Meisten) waren so blind und jetzt erwachen wir aus unserem Traumwandel. Das System hat uns gedient, uns bis hierher gebracht und jetzt erkennen immer mehr Menschen, dass es an der Zeit ist, sich dankend zu verabschieden und eine Kehrtwende zu vollziehen, um dem wahren Leben wieder gerecht zu werden.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Auch ich Lebe in einer Weinbau und Obstbaugegend und von teilen der Bevölkerung hörte man Umweltverschmutzer, Giftspritzer usw. Da viele Flächen im Nebenerwerb bearbeitet wurden, haben wir jetzt die Situation, dass viele derer den “Reichtum” des Winzers ablehnen, was nichts anderes heißt, die überlassen ihre Grundstücke der Natur.

      Jetzt, oft die selben, sehen in diesen Grundstücken das Landschaftsbild für die Bevölkerung gestört und sind noch der Meinung, es schadet der Urlaubslandschaft. Die Forderung ist, die Gemeinden sollen dagegen vorgehen, weil die Leiterin des Landwirtschaftsamtes der Meinung ist, man könnte die Grundstückseigentümer mit einem Bußgeld von bis zu 5.000€ belegen.

      So schauts aus in diesem Land, macht man Weinbau ists nicht recht, überlässt man die Grundstücke der Natur ists auch nicht recht.

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      • Inga sagt

        So, Ehemaliger Landwirt,
        kommt die Leiterin des Landwirtschaftsamtes nicht auf die Idee,
        dass für die Urlaubslandshaft oder den Tourismus die Felder entsprechend bearbeitet werden müssen und die Bauern, die das tun dafür subventioniert werden müssten, wie im Alpenraum auch?
        Immerhin noch billiger wie ein staatlich angestellter oder beamteter Ranger.

    • Inga sagt

      Was verstehen Sie unter Bauernlobby, Willi?

      Warum ist die Diskussion um die 4 nur scheinheilig?
      Wenn beschlossen wurde die 4% durch Stilllegung der Ökologie zugute kommen lassen,
      Dann hat sich die Situation doch wegen dem Wegfall des Getreides u.a. aus der Ukraine für den Weltmarkt geändert. Und das ist eine grosse Menge.
      Und da können wir keine 4% unserer Anbaufläche unbestellt liegen lassen.
      Ist das so schwer zu verstehen?
      Und Neid hat da überhaupt kein Platz.

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  7. Anna Handschuh sagt

    Ich habe mich noch nicht eingehend mit der Thematik beschäftigt, merke aber wie mein Blut bei so unsinnigen Regeln von realitätsfremden Politikern sofort in Wallungen gerät… Mal einfach in die Tüte gesprochen: Wenn Landwirte die 4% Ackerflächen an Solawi Vereine oder Privatmenschen verpachten, könnte man die Flächen trotzdem zur Produktion von Lebensmitteln nutzen, ohne mit Bußgeldern zu rechnen? Damit könnte man den nationalen Bedarf abdecken und die “legal” bewirtschafteten Flächen, u.a. für den Export nutzen… Es wird Zeit, dass die Menschen wieder einen Bezug zu ihrer Nahrung bekommen, dann setzt man sich auch viel gesünder mit Mensch und Umwelt auseinander. Wir brauchen keine Bevormundung realitätsverweigernder, geltungssüchtiger und geldgieriger Politik!

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    • Zuni sagt

      Da sieht man doch das alles geplant ist , der 3ine teil stirbt wegen der Tod Impfung der andere durch Hunger

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    • Michael sagt

      Alles ist geplant.
      Ungehorsam und Widerstand! Nur so kann man sein Leben wieder selber gestalten.

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    • Sonja sagt

      Ich finde die Idee an SoLaWi Vereine zu verpachten sehr gut & hoffe, dass sehr viele Landbesitzer diese Idee auch finden und tun …. dann werden keine Affen mit Steuern gefüttert, sondern reale Menschen, die auch noch mithelfen wollen ihre eigene Nahrung anzubauen !
      Das verpachtete Land kann mehr einbringen an doppelter Freude und ich hoffe sehr, das findet bald VIELE Mitmenschen !!!!

      • Reinhard Seevers sagt

        War dann nicht das Original wählen, den Schrebergarten?
        Es wird händeringend Nachfolge gesucht…..

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        • Thomas Bröcker sagt

          Inzwischen um Berlin und auch hier nicht mehr, es gibt lange Wartelisten. Allerdings steht meist mehr die Erholung und weniger die Versorgung der Familie im Vordergrund.

          • Hans Gresshöner,Landwirt sagt

            Oha,die Rächer der Enterbten haben jetzt Willis Blog übernommen!
            Ja,die Welt ist so schlecht,früher war mehr Lammetta.

  8. Axel K. sagt

    Das sollte man noch auf beackerbares Grünland ausweiten. Viele Betriebe haben die Tierproduktion eingestellt und könnten einiges Grünland umwandeln.

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    • Antje Görzen sagt

      Super,meine Familie wird Euch unterstützen. Werde was geht in Zukunft bei unseren Bauern kaufen.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Kann jetzt nur für Baden-Württemberg sprechen.

      Wenn man sich mächtigen Ärger einhandeln will, mit einem satten Bußgeld, der soll Grünland in Ackerland umwandeln. da schlagen die Behörden gnadenlos zu.

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      • Sonja sagt

        Aber nur dort wo ANGST ist und etwas zu holen. Bei einem gemeinnützigen Verein, dessen Mitglieder kommen um Jungpflanzen einzusetzen, oder später zu ernten …. was ist da zu holen ?

        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Ansprechpartner ist immer noch der Eigentümer des Grundbesitzers, kein Verein.

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          • Inga sagt

            Sonja meinte doch so ein Verein von den Ökofaschisten.

            Wenn die aus ideellen oder ökologischen Gründen was nützliches drauf pflanzen wollen, dann darf man es pflügen und schon hat man es Dank dieses Vereines wieder zu Ackerland verwandelt.

              • Inga sagt

                Wenn das ein Verein von Greta macht oder einer von den NGOs dann funktioniert das, weil die eine bessere Lobby beim Staat haben.

  9. Albert Gramling sagt

    Wenn ich die Aktion richtig lese, geht es um die Ernte 2023.
    Die Produktion in der Ukraine fehlt aber bereits jetzt und besonders die Ernte 2022.
    Deshalb sollte Aktion mit der Grünen 4 bereits jetzt kommen.
    Auch zur Ernte 2022 wird einiges an Fläche stillgelegt und mit Blühmischungen eingesät.
    Nach aktuellem Stand darf auf den sogenannten Ökologischen Vorrangfläachen (ÖVF) Eiweißpflanzen angebaut werden.
    Für mich sehe ich in diesem Punkt aber für 2022 folgende Schwierigkeiten:
    1. Gibt es überhaupt Saatgut?
    2. Bei uns sind die schweren Böden stillgelegt. Dort wachsen Erbsen, Ackerbohnen und Soja nur bedingt.
    3. Es ist noch nicht geklärt, ob auf ÖVF-Flächen in Eiweißpflanzen überhaupt Pflanzenschutzmittel eingestzt werden dürfen.
    4. Da ich in meinem Ackerbaubetreib keine Erfahrungen mit der Vermarktung von Leguminosen habe, müßte ich den Markt erst finden.

    Für mich ist die Produktion von Lebensmitteln wichtiger als die Produktion von Eiweiß-Futterpflanzen. Deshalb würde ich die nächsten zwei Wochen noch Sommerweizen einsäen. Das würde der Welternährung helfen!

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    • Bauer Willi sagt

      Die Aktion #grüneVier hat gestern begonnen. Stellen Sie jetzt eine #grüneVier auf dem Acker oder am Wegrand auf, bekleben Sie Ihr Fahrzeug mit grünem Isolierband.

      Gehen Sie davon aus, dass Sie in 2023 Ihre Flächen normal bewirtschaften können.

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  10. Christian Bothe sagt

    Leider erst heute gelesen! Wieder eine tolle Initiative von B.Willi und in allen Belangen unterstützenswert! Werde die Word-Datei an die hiesige Presse,TBV und mit bekannte AGs weiterleiten…Hoffe, das ist okay?

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    • Grimm Nelly sagt

      Ja, ich stimme dem zu. Ich frage mich warum unsere Politiker das kleine 1 x 1 nicht beherrschen. sie sind einfach zuweit weg vom Alltag des normalen Bürgers, der für sein Tun selbst verantwortlich ist.

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      • Sylvana Szabo-Bassi sagt

        Ganz einfach aus dem Hintergrund, wenn zu wenig gesundes normales von den Landwirten kommt müssen die Menschen Genprodukte kaufen und essen.
        Die Einfuhr aus Russland wurde schon kaputt gemacht.
        Es hat alles einen Hintergrund…
        Warum hat Gates vergangenes Jahr horrend viel Ackerland aufgekauft? Warum ist Gates in einer Genfirma und künstl. Fleisch beteiligt?
        Es geht immer wieder um Macht. Neue Weltordnung, wir sollen alle abhängig von Denen sein

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        • Thomas sagt

          Da darf man also noch nicht mal mehr ein Bierchen kaufen wenn man gerade mal lust darauf hat!
          Es ist schon so lange krankhaft was in diesem Sektor “Landwirtschaft” passiert aber die Bauern haben die Schnauze gehalten weil sie ein wenig subventioniert wurden und damit sind die Bauern oder heute Landwirt der Agrarindustrie, genau so korrupt, den Subventionen ist eben nicht anders als das!
          Die Bauern konnten noch nie zusammen halten, und heute sind Sie meist (die die es noch gibt) so in Abhängigkeit finanziell, da kann man sich nichts erlauben!
          Es ist als ob du wie Christus ans Kreuz genagelt wirst, das steht als Metapher für vieles heute!
          Aber nun ist Zapfenstreich, jetzt kommt was anderes, der Druck wird auch auf die Sesselfurzer und das Volk das man eh nur als Pöppel sieht immens hoch werden, vielleicht steigt dadurch auch mal das Interesse für den nächsten!
          Ich möchte aber niemand angreifen auch wenn es so klingt, es gibt selbst auf dem Landwirtschaftsamt kritisch denkende die auch nur an der Leine hängen wie jeder andere auch

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  11. Aletheianoesis sagt

    Ja genau, ich weiss es auch, dass die Bauern die Grundlage, das Fundament aller menschlichen Zivilisation sind. Ohne Bauern sind keine Städte möglich, denn nur so wird die Arbeitsteilung möglich, durch die Überschüsse, welche die Bauern produzieren. Daher sollten die Städter die Arbeit der Bauern honorieren und auch einen angemessenen Preis zahlen.

    37
    • Christina sagt

      Zusätzlich sollte man jede Grünfläche in einer Stadt für die Anpflanzung von Gemüse, Salat und Kräuter nutzen auch in den Städten. Ohne Pestizide versteht sich. So würden auch die Städte zur Ernährung der Bevölkerung beitragen und jeder einzelne bekäme wieder ein natürliches Gefühl für echte Lebensmittel.

      16
      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Äh,
        wer beim Enten hilft ist klar, wer pflanzt an und pflegt bis zur Ernte?

        Grundsächlich fände ich es gut, wenn jeder mal sehen würde, dass Lebensmittelerzeugung auch Arbeit bedeutet.

        11
      • Daniela Sonnenburg sagt

        In Heidelberg und Ludwigshafen wurde mitten in der Stadt ein Garten für jedermann zur Bewirtschaftung geschaffen. Jeder der Lust hat nimmt eine Gießkanne und ruft mal Unkraut. Problem sind die Abgase. Aber der Spassfaktor und Lerneffekt entscheidet hier. In Eberbach gibt es einen interkulturellen Garten, in dem sich versch Ausländer zum Austausch und Kochen treffen können. Ich arbeite bei 1 Solawi.

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    • Sylvia sagt

      Stimme Ihnen zu 100 % zu.
      Jeder, der auch nur einen kleinen Gemüsegarten bewirtschaftet, hat schon einen ganz anderen Bezug zu den Nahrungsmitteln.

      6
  12. Renke sagt

    Da Ich Privat Mann bin und nicht mehr Landwirt schließe Ich mich ihnen Trotzdem an und werde ab Morgen die grüne 4 auf meinen Fahrzeug kleben.
    Und werde so fern die Gehöfte es tuen und einen Hofladen haben auch dort kaufen.

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  13. Meyer sagt

    Willi, tolles Thema heute . Vielleicht kommt das Thema heute ja über den Verfassungsschutz zu den Politikern , denn die sind ja zu unfähig um die Gesamtlage zu begreifen. Eben reine Moralideologen weit weg von den Realitäten. Immer wieder hört man diese Leute schwadronieren die Tierhaltung zu reduzieren oder abzuschlachten. Das hatten wir schon einmal im ersten Weltkrieg . Das war die sogenannte Proffessorenschlachtung . Hier wurde massenweise Vieh geschlachtet mit dem Erfolg , daß im Folgejahr kein Tierdung für die Felddüngung da war und die Erntemengen einbrachen und so im Lande gehungert wurde. Steckrübenwinter ist heute noch immer zu hören. Diesen Vorgang sollten unsere hiesigen Beführworterproffessoren einmal analysieren bevor sie so einen Quatsch raushauen um Forschungsgelder für ihr Institut zu bekommen
    und sich selbst hervorheben. Wir setzen in unserem Betrieb neben dem Mineraldünger auch zu alle Früchten organischen Dünger (Gülle, festen und flüssigen Gärrest, HTK,Hähnchenmist,usw.) ein. Über Jahre konnte ich 3 bis 9 dt/ha Mehrertrag durch die organ. Düngung gegenüber der rein mineral. Düngung feststellen. Außerdem habe ich quadratisch mehr Bodenleben (Regenwürmer usw.) und so einen höheren Humusgehalt im Boden.

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    • Thorens sagt

      Wenn das mit den Preisen und der Verfügbarkeit von essentiellen mineralischen Düngemitteln so weiter geht, dann werden wir uns noch über jedes einzelne Nutztier und seine Hinterlassenschaft freuen, wenn wir sie dann noch satt bekommen.

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      • Smarti sagt

        Thorens, das denke ich auch. Pferde, Esel und Ziegen fressen zur Not auch Laub, feine Aeste und überständigees Gras – alles organisches Material, das von niemandem sonst in Fleisch und Dünger umgewandelt werden kann.

        10
        • Inga sagt

          Ich früher kannte einen Bauern,
          der trieb täglich seine Milchkühe auf die Weide, wenn die das saftige Gras abgefressen hatten,
          kamen die Färsen drauf, wenn die alles kurz gefressen hatten,
          kam das Pferd drauf, das verwertete den Rest.

          9
    • Antje Görzen sagt

      Leider wissen die Bescheid. Sie unterstützen das. Unsere Politiker sind alle gekauft. EU ist korrupten Pack.Wie WHO und Un auch. Die müssen alle abgesetzt werden und Deutschland(BRD) muss aus diese Vereine ,auch aus der Nato raus. Wir Bürger müssen das Ruder wieder in die Hand nehmen und zurück zur Regionalität.

      21
      • Thomas sagt

        Danke, wenn wir Frieden wollen und gegenseitig ein gutes miteinander, sollten wir zurück zu einer Normalität der Menschlichkeit!
        Was man dem sein des Menschen erbaut hat ist nicht Menschlich!
        Es ist Zwang

        2
  14. Walter sagt

    Toll das Menschen die sich von diesen Ideologen nicht länger drangsalieren lassen .
    Wir machen da hundertprozentig mit .
    Unsere Vorfahren würden weinen wenn sie wüssten was in Deutschland los ist!
    Habe einen Leserbrief für die Schweriner Volkszeitung geschrieben mal sehen was davon
    Übrig bleibt ?

    21
    • Lieselotte sagt

      Lieber Walter,du hast so recht mit unseren Vorfahren. Wir müssen dieses Deutschland wieder aufbauen und uns nicht mehr mit der BRD beschäftigen, denn die BRD ist nicht Deutschland. Nachzulesen und nachzuhören bei http://www.deutschland276.de und ddbradio.org. Die Menschen müssen endlich aufwachen.L.G.Lieselotte

      6
  15. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Lieber Willi, man sollte COPA/COGECA, die Herren Paetow und Holzenkamp mit ihren mächtigen Organisationen, die BayWa als europäisches Handelsflaggschiff, AGRAVIS, etc. pp. mit an Bord nehmen (Rukwied schmust allenhalben bevorzugt mit Muus!?) – maßgebliche Beteiligte unserer Wertschöpfungskette, um sich bauernseits entsprechend abzusichern.

    Schließlich verdien(t)en jene Protagonisten ausnahmslos bislang sehr gut AN DER LANDWIRTSCHAFT. – Warum also keine “grüne 4” auf deren hauseigenen Fahnen!?

    Leitmotiv: “Mitmenschliche Verantwortung ist grün.” – Passte bei allen!!! Wo ein Wille(i), da auch ein Weg!?

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  16. Christian Merten sagt

    Hallo und guten Morgen,
    ich selbst bin kein Landwirt. Habe aber im Bekanntenkreis Landwirte, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen.

    Die politische Diskussion um die Ausgestaltung der Landwirtschaft verfolge ich seit Jahren. Es ist eben eine politische Diskussion, die größtenteils nichts mit Wissenschaft oder Logik zu tun hat. Sei es Bio- oder konventionelle Landwirtschaft, beide machen einen super Job. Verbesserungen gehen immer und überall. Doch die stehen meines Erachtens nicht im Vordergrund.

    Die vielen Aktionen der letzten zwei Jahre haben viel Aufmerksamkeit in der Bevölkerung gebracht, ebenso auch an Zustimmung. Geschmeckt hat das weder der Politik noch der Lebensmittelindustrie.

    Die Aktion von Bauer Willi mit der grünen 4 empfinde ich als Fortführung der Aktionen der letzten Jahre. Ich finde sie gut und richtig.

    Als weitere Frage stellt sich mir, welches Gericht, und in letzter Instanz der EUGH, wird einen Landwirt verurteilen, der sein Land nutzt, um Lebensmittel anzu bauen? Seinen Lebensunterhalt zu verdienen?
    Das heißt in letzter Konsequenz, dass der Landwirt kriminell handelt.

    Zu letzt kommt noch die Frage auf, wie kontrolliert Herr Özdemir das die Landwirte 4% mehr Fläche anbauen? Mathematisches interpolieren? Sind das Beweise? Viel Spass beim Ausmessen, und das bei jedem Landwirt.

    Ich möchte weiß Gott keine Hetze betreiben, aber je mehr mitmachen, je mehr Presse, desto größer der Erfolg. Die Bevölkerung trägt das mit. Ich sowieso.

    42
    • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

      Wir sind gläserne Bauern auf gläsernen Betrieben – zwischenzeitlich zentimetergenau via Satellitendraufsicht…

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    • Ferkelhebamme sagt

      Ach Herr Merten, kontrolliert wird via Satellit, Zentimeter-genau. Bevor es der Landwirt bis vors Gericht schafft (ist nicht über die Rechtschutz abgedeckt!), ist er finanziell am Ende, denn die verhängten Bußgelder sind so hoch, da würden Sie mit den Ohren schlackern. Und beim Geld-Eintreiben ist der Staat nicht zimperlich

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      • Ferkelhebamme sagt

        Kleiner Nachtrag: wenn die Getreidepreise so bleiben, können wir es uns aber evtl leisten, aus diesem ganzen Subventions-und Bürokratie-Wahnsinn der Flächenanträge auszusteigen. Das Geld, was für Sinnenfreude Umweltmassnahmen fließen soll, ist eh nicht kostendeckend. Dann sieht die Welt ganz anders aus. Und in den Behörden werden sehr viel weniger Leute gebraucht, was wiederum viel staatliches Geld freisetzt, was wir in freiwillige Ökomassnahmen, da wo es Sinn macht, und wir Landwirte wissen, wo das ist, eingesetzten könnten.

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        • Thorens sagt

          “…Und in den Behörden werden sehr viel weniger Leute gebraucht, was wiederum viel staatliches Geld freisetzt…”

          Ja, das könnte so schön sein.
          Eher wird für die unkündbare Beamtenschaft eine neue Behörde erfunden. Die könnte dann allerdings anderen Bevölkerungskreisen auf den Kittel gehen. In Hessen hat das vor Jahren schon gut funktioniert, als man die Bündelungsbehörde für die Beschäftigten erfand, die die Forstverwaltung nach deren Reform nun nicht mehr benötigte.

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      • andrea sagt

        Jedes Bußgeldschreiben ist ein Angebot und Angebote können abgelehnt wèrden….
        Da der sogenannte Staat eine Firma ist, handelt diese auch im Handelsrecht…einfach mal schlau machen…

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        • Ferkelhebamme sagt

          Ich habe hier eine Androhung von 100.00 EUR auf dem Tisch. Wenn das so einfach ist, ziehen Sie das für mich durch? Übernehmen aber auch das Bußgeld, falls Sie mit der Nicht-Annahme des Angebotes nicht durchkommen?

          • andrea sagt

            Ich hab ja nich umsonst geschrieben “…mal schlau machen…”
            Das muss jeder für sich herausfinden und dann alles verstehen und dann den Mut haben es anzugehen!
            Wenn sich nur wenige intensiv erkundigen würden und dann handeln würden, würde dieses System ganz schnell kippen, und keiner kann dann mehr irgendwelche dummen Verordnungen, welche Gesetze genannt werden, uns auferlegen.
            ABER-wie gesagt, JEDER FÜR SICH MUSS ES ERKENNEN!!!

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        • Lady sagt

          “Da der sogenannte Staat eine Firma ist… ”

          Nein, eine Firma ist laut Gesetz der Name unter dem ein Kaufmann seine Geschäfte betreibt.
          Einfach mal schlau machen.
          Und bitte hier nicht schreien, das ist unter dem Niveau dieses Blogs.

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          • andrea sagt

            Schreien???🤷🏼‍♀️ verstehst Du Grossschrift als Schreien???
            Es is zum Verdeutlichen gedacht!!!
            Wenn Du Dich angeschrien fühlst, entschuldige ich mich bei Dir…
            Nichts liegt mir ferner, als zu Schreien, aus dem Kindergartenalter bin ich raus…

            Und was Staat und Firma angeht- hast Du natürlich recht, was das kaufmännische angeht, und GENAU (nicht geschrien) DAS IST die BRD!!!🙂

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            • Thorens sagt

              Blockschrift wird eigentlich überall im Netz/Foren/Blogs als Schreien verstanden. Ich hatte es auch so aufgefasst.

              • andrea sagt

                …wusste ich nich, für mich isses ne Extrabetonung, sozusagen um es hervorzuheben…

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            • Lady sagt

              Auch die Mehrfach-Ausrufungszeichen sind nicht viel besser.

              Offensichtlich haben hier einige “Neulinge” etwas missverstanden. Wenn es euch in unserem Land nicht gefällt, wünsche ich gute Reise.
              Ziviler Ungehorsam in dem hier gemeinten Sinn hat so gar nichts mit euren Wutbürger-Geschreibsel zu tun !!!!!!!!!

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              • andrea sagt

                Oh mannometer, nu wirds verrückt!!!
                Ich mach eigentlich immer und überall 3 Ausrufezeichen, äusserst selten irgendwo nen Punkt, es sei denn ich schreibe nen normalen Brief…
                Ziviler Ungehorsam hat sehr viel damit zu tun, es bedeutet nich nur sich ne grüne 4 ans Auto zu kleben, es bedeutet auch, sich z.B. gegen diese dummen Massnahmen zu wehren, welche völlig sinnfrei sind und sich gegen sämtliche Anordnungen, oder wie viele denken, Gesetze zu wehren…
                Und das Wort Wutbürger sollte auch nochmal analysiert werden…🤔

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                • Thorens sagt

                  Na schön – es soll hier auch niemand gemaßregelt werden.

                  Allerdings ist es hilfreich, den jeweiligen Gepflogenheiten zu folgen, wenn man auch verstanden und nicht missverstanden werden will. Die Verwendung der Satzzeichen im geschriebenen Deutsch ist eindeutig geregelt. Wer sie nach eigenen Regeln einsetzt, darf sich nicht wundern, nicht verstanden zu werden. Das Ausrufezeichen heißt so, weil es den Ausruf kennzeichnet und es wird auch gern für den Imperativ verwendet, welcher vom Leser als bestimmend bis befehlend zu interpretieren ist. Seine inflationäre Verwendung hinterlässt beim Leser gern den Eindruck von Hysterie.

                  Ich wünsche dir aber nun beim Mitmachen hier, dir selbst einen anderen Blick auf die Landwirtschaft vermitteln zu können. Und bitte fragen, wenn etwas nicht verständlich sein sollte.

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            • Thorens sagt

              “…Und was Staat und Firma angeht- hast Du natürlich recht, was das kaufmännische angeht, und GENAU (nicht geschrien) DAS IST die BRD!!!”

              Ich habe es jetzt ein paarmal gelesen, verstehe aber nicht, was du meinst.

              So, wie du es schreibst, scheint es, dass dir das, was die BRD in deinen Augen ist, nicht gefällt. Von welchem anderen schönen Land auf diesem großen Planeten hast du denn den Eindruck, dass es dir dort besser gefallen könnte?

              • andrea sagt

                Nirgends, ich lebe hier gerne, das bedeutet aber nich, dass ich mit diesem System einverstanden bin!
                Ich versuche einfach so viel wie möglich selbstbestimmt und autark zu leben! Baue mein eigenes Gemüse in einem kleinen Gärtchen an und weis halt auch, dass das was es in den Supermärkten zu kaufen gibt, nich das Gesündeste is!!!
                Und diese unter anderem-Eu-Richtlinien sind einfach schwachsinnig, warum darf eine Gurke nich krumm sein-z.B….
                Und die BRD macht diesen ganzen Schwachsinn mit, und damit werden Massen an Lebensmitteln vernichtet…

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          • Inga sagt

            Der Staat hat die Hoheit, also der Staatsgewalt.

            Er hat das Recht und die Pflicht Ordnung zu schaffen und auch Knöllchen auszuteilen.

            • andrea sagt

              Nein, das ist eben nich so, weil er kein Staat ist, sondern ein Staatskonstrukt, und damit handelt er illegal, und deshalb sind Bussgelder nich rechtens…

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              • Inga sagt

                Ja, dann kann ich mich mit meinem Auto auf Ihren Rasen stehen und meinen Hund da machen lassen. Das geht keinen was an.

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                • andrea sagt

                  …Gewalt? Nein!!!
                  Kein Mensch will Gewalt!!!
                  Das Staatskonstrukt wurde geschaffen, um das Volk in einer Nlase und im Glauben zu halten, es wäre ein Staat!!!

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    • Lady sagt

      “Ich möchte weiß Gott keine Hetze betreiben, aber je mehr mitmachen, je mehr Presse, desto größer der Erfolg. Die Bevölkerung trägt das mit. Ich sowieso.”

      Wunderbar, danke für ihre Unterstützung..

      Es wird in der Bevölkerung auch weiterhin viele Menschen geben, die in dieser Aktion gleich wieder Profitgier der Bauern wittern. Oder mindestens einen Anschlag auf die Artenvielfalt.
      Das lässt sich nicht ändern ,und wir sollte auch keine unnötige Energie in fruchtlose Diskussionen stecken. Jeder Hektar zählt, jeder Euro auf etwa dem oben genannten Konto auch.

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      • Das macht nichts, alle wird man nie erreichen, ich freu mich so, dass die Bauern so aktiv sind und weiter werden. Meine Unterstützung habt ihr, wird auf jeden Fall verbreitet.

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      • Antje Görzen sagt

        Spätestens wenn sie im Supermarkt nichts mehr zu kaufen bekommen,werden die letzten endlich erwachen. Ich bin in der DDR mit Regionalität und Saisongemüse und Obst gross geworden. Hatte vernünftigen Schulgartenunterricht und habe schon mal was von Fruchtfolgen und Felderwechsel gehört. Ich kann noch einwecken und Marmelade kochen. Der Ziergarten wird verkleinert. Saatgut gesammelt und was geht selber angebaut. Was zuviel ist wird eingekocht. Auf Tk will ich nicht bauen. Falls mal der Strom weg ist. Was ich nicht selber kann wir d beim nächsten Bauern gekauft. 4 Hühner werden auch noch einziehen.

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        • Inga sagt

          Ja, das sollten wir alle machen.
          Aber das geht nun mal nicht überall, dann müssten es die DIscounter oder Supermärkte machen, besonders Veranstaltung.
          Die müssten sich mit Obst- u. Gemüsebauern zusammenschliessen, Vielleicht könnten die Bauern dann auch haltbar machen. Bei Käse funktioniert es ja auch. Die müssten nur entsprechend belohnt werden.
          Dann ware für uns zwar alles teuree, aber wir hätten alles saisonal und regional.
          Und wir sparen Energie und Umwelt.

    • Albert Gramling sagt

      wie kontrolliert Herr Özdemir?

      Nichts einfacher als das!
      In Baden-Württemberg werden dieses Jahr etwa alle 14 Tage die Flächen per Satellit überflogen. Dabei kann automatisch erkannt werden, ob auf der Fläche Weizen oder Gerste wächst, ob Zuckerüben oder Soja. Da die Landwirte einen Antrag auf Beihilfe stellen, wird alles was auffällt, dem Landwirtschaftsamt vor Ort gemeldet. die schicken dann Kontolleure raus.
      Die Befliegung geht sogar soweit, dass erkannt wird, wenn eine Wiese das ganze Jahr nicht gemäht wird. Wenn also auf einem Luftbild auf zwei hintereinanderliegenden Bildern z.B. die Rundballen vom Grünschnitt zu sehen sind, wird davon ausgegangen, dass auf den Quadratmetern unter den Rundballen nichts wachsen kann. Dann wird die Prämie für diese Flächen gestrichen, und evtl. der gesamte Antrag gekürzt.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Na klar, wenn unter den Rundballen kein Gras wächst, wäre das Subventionsbetrug.
        In Südbaden hatte ein Bauer doch die Frechheit, den Gullideckel in seiner Weise nicht herauszurechnen, wo kämen wir denn hin, wenn jeder das tun würde.

        Das gesparte Geld wird schließlich dringend für die Menschen gebraucht, die nicht Arbeiten wollen, aber könnten.

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        • Albert Gramling sagt

          Hallo Ehemaliger Landwirt,
          Mit solchen Aussagen erzürnt ihr uns Landwirte, die wir sehr viel für die Allgemeinheit und die Natur auf eigene Rechnung machen. Das sollte die Gesellschaft aber dann auch honorieren.

          Auf einer frisch gemähten Wiese waächst in den ersten zwei Wochen sowie fat nichts. Wenn die Rundballen weg sind, ist bis zum nächsten Schnitt in mehreren Monaten kein Ertragsunterschied festzustellen.

          Sie erwähnen Gullideckel. Ich habe die Erfahrung mit Bienenkästen gemacht. Mein Imker hat mich gefragt, ob er neben meinem Rapsacker in der Wiese während der Rapsblüte seine Bienenvölker aufstellen darf. Natürlich bin ich Bienenfreund und habe sofort zugesagt. Dann kam die Flächenkontolle vom Amt und hat die Bienenkästen gesehen. Deshalb wurde die Fläche der Bienenkästen (3 m2) abgezogen. Als Dank dafür darf der Imker nicht mehr auf die Wiese.
          Für 1 ha (10000 m2) bekomme ich bisher rund 300.- €. Für die Bienenkästen wurde also 9 Cent abgezogen. Der Gesellschaft sollte es 9 Cent Wert sein, wenn der Landwirt etwas für die Natur und Umwelt macht.

          Eigentlich wollte ich auf Ihre unqualifizierte Reaktion nicht antworten. Da ich heute Nacht deswegen aber schlecht geschlafen habe, muss ich es doch tun.

          Es geht noch weiter:
          In Baden-Württemberg gibt es das Förderprogramm für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl (FAKT). Darin wurde die Einsaat einer Begrünung auf Stilllegungsflächen gefördert. Seit 2021 wurde diese Förderung gestrichen. In meinem Betrieb werden bereits seit langen Jahren 5 ha Stilllgelegt und mit Blühpflanzen eingesät. Seit letztem Jahr wird Stillegung eben nicht mehr begrünt. Dies haben bereits Imker und Jäger festgestellt und bedauert. Gestern habe ich beim Landhandel nach Saatgut für Blühpflanzen angefragt. Die Kosten für Saatgut und Aussaat belaufen sich auf 100.- €/ha. Mit den 500.- könnte ich auch andere Investitionen tätigen. Dann sagen Sie “Das gesparte Geld wird schließlich dringend für die Menschen gebraucht, die nicht Arbeiten wollen, aber könnten.”. Warum soll alles der Landwirt bezahlen? Ihre Anmerkung befördert mich, die Stillegung nicht einzusäen.

          Noch eins:
          Die neue Flächenprämie ab 2023 wird nicht mehr mit 300.- €/ha gefördert, sondern in etwa nur noch die Hälfte, zuzüglich möglicher Umweltmassnahmen, die sich für den Landwirt nur in den seltensten Fällen rechnet.
          Deshalb überlege ich mir ob ich überhaupt noch einen Antrag auf Flächenprämie stelle. Mit den aktuell hohen Preisen für Ackerfrüchte lohnt sich dieser Antrag sehr schnell nicht mehr. Ich kann dann mehr vom ha ernten. Auf den bisherigen Stillegungsflächen kann ich produzieren und Geld verdienen. Mit den Kontrollen vom Amt brauche ich mich nicht rumärgern. Ich darf meine Böden bewirtschaften, wie es der Natur und dem Boden gut tut. (Neue Auflage: keine Winterfurche im Herbst, sondern erst nach dem 15. Januar. Da wächst in unserer Trockenregion keine Sommerfrucht mehr).

          Bitte bedenken Sie: Wer zuviel fordert, hat am Ende überhaupt nichts mehr.

          4
          • Smarti sagt

            Sehr geehrter Herr Gramling,
            besten Dank für Ihren in allen Punkten richtigen und sehr wichtigen Kommentar. Es stimmt, und wir Landwirte kritisieren dies hier täglich, der Bürokratiewahnsinn ist völlig schwachsinnig und “füttert” längst das Bürokratiemonster und weniger die Gesellschaft. Die Landwirte schon gar nicht – die treibt es in den Wahnsinn.
            Ehemaliger Landwirt meinte das zynisch, hier haben Sie den “Falschen” angegriffen. Aber das konnten Sie nicht wissen, wenn Sie “den harten Kern” der Schreiberlinge nicht gut kennen.
            Seien Sie willkommen, wir brauchen Sie.

            8
      • Inga sagt

        Und wer zahlt was für die vielen Ungeziefer, die sich darunter vermehrt tummeln?
        Was der Biodiversität zu Gute kommt.

        1
    • Magdalena Steindorfer sagt

      Die Landwirte werden mit Satelitenbildern vermessen. So werden zum Beispiel die Schattenanteile von Wäldern auf Wiesen oder Äckern bei der Förderung abgezogen, obwohl als solches genutzt. Die Kammer weis alles. Wo was liegt oder wächst. Für diese Bilder ist genug Geld da.

    • Thomas sagt

      Also was ist da eigentlich kriminelle, das Gesetzt?

      Vielleicht will ja der Herr Özdemir das die Türkei mehr Gemüse z.B. an Deutschland verkaufen kann, ist ja auch eine Idee?
      Die Türkei, (ich habe nichts gegen die Türken kenne echt tolle Typen, sind Freunde )
      nehmen z.B. ziemlich viel Wasser für deren Gemüse Anbau aus dem Eufrath, so das in den Ländern hinter der Türkei nichts mehr ankommt!
      Di eTürkei selbst betreibt intensivsten Landbau und unterstützt nicht nur Bauern sondern auch Branchen fremde die da einsteigen wollen!
      Man sagte mir das özdemir mir die Kühe für die Milchproduktion bezahlt und die sind in der Türkei nicht billig den die saufen den ayvar nur so weg1

  17. Frank Schlake sagt

    Eine politische und mediale Unterstützung dieser landwirtschaftlichen Aktion wird es wohl leider genauso wenig geben, wie sie auch bei allen vorherigen Aktionen ausgeblieben sind. Das sähe sicherlich sofort anders aus,wenn wir Landwirte mit den Argumenten für mehr Klimaschutz/ Naturschutz ,alle unsere Betriebe stilllegen würden.
    Warum sonst ist in den letzten 2 1/2 Jahren über die ganzen Demos und anderen Aktivitäten der Landwirte einfach medial nicht nennenswert berichtet worden, während wenn sich einige Chaoten auf den Straßen festkleben sofort ein Großaufgebot der Journalisten zur Berichterstattung vor Ort ist und sich gleich darauf unsere Bundespolitik damit im Sinne der NGO”s beschäftigt.
    Hoffentlich liege ich falsch,den die Hoffnung stirbt zuletzt

    18
  18. Ludwig sagt

    @Anton Reich. Weltweit sind rd. 70% der ldw. Fläche Grünland. Hier machen die widerkäuenden Tiere aus Gras wertvolles Fleisch und Milch. Der Rest ist Ackerland . Auf den meisten Flächen können nur 1 – 3 Tonnen/ha Getreide geerntet werden. Nur wenige Gunstregionen wie z.B. Westeuropa erntet erheblich mehr. In Deutschland ernten wir rd. 45 Mill. Tonnen Getreide . Davon werden rd. 10 Mill. Backweizen für die menschl. Ernährung verarbeitet. Backweizen wächst wiederum nur wieder auf den besten Böden hier. Speziellen Hartweizen müßen wir sogar importieren. Gerste und Roggen wird meist auf Sandböden angebaut und wird überwiegend verfüttert oder geringe Mengen gehen in den Export , wie auch der überschüssige Brotweizen. Wenn wir extensivieren (Brache, weniger Düngen) , dann ernten wir nur noch geschätzt 35 Mill. Tonnen Getreide und müssen Importieren. Damit nehmen wir den Importländern das Essen weg und das sind dann in der gesamten EU geschätzt 50 Mill. Tonnen. Damit hungern Millionen Menschen,
    nein sie verhungern. Das wird dann eine riesige Hungerflüchtlingswelle weltweit in Gang setzen und rate mal wohin die gehen ?

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  19. Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) unterstützt diese Aktion von Bauer Willi !!

    Wir, AVA, sind der Meinung, dass man sich auch in Tierärzt*innen- Fachkreise über der Situation Gedanken machen sollte, wie wir, als Deutschland (EU) frühzeitig mithelfen können und müssen, wertvolles Ackerland und keine Brache, für “Menschenernährung” nutzen – wenn die Nahrungsmittelproduktions-Ressourcen knapper werden.

    Auch unsere Tierärzt*innen lesen in den AVA-News, mit Verlinkung, den Beitrag von Bauer Willi und entscheiden selbst , ob Sie auch andere Veterinär*innen und auch ihre Landwirt*innen auf den Beitrag aufmerksam machen sollten. Die AVA würde dies begrüßen. Auch wenn die Aktion nur einen symbolischen Charakter hat – so ist sie doch sehr unterstützenswert. “Ziviler Ungehorsam” in der Landwirtschaft: das war bisher undenkbar… .

    Ziviler Ungehorsam – Essen machen – Leben retten

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    • Reinhard Seevers sagt

      “Ziviler Ungehorsam – Essen machen – Leben retten”

      Vor allem müsste es ja zu einer umfassenden politischen Unterstützung führen, wenn schon das” sich festkleben” auf Autobahnen politische Unterstützung erfährt….😎
      Da wäre ich wirklich auf die politische und mediale Reaktion gespannt.

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      • Frankschlake sagt

        Eine politische und mediale Unterstützung dieser landwirtschaftlichen Aktion wird es wohl leider genauso wenig geben, wie sie auch bei allen vorherigen Aktionen ausgeblieben sind. Das sähe sicherlich sofort anders aus,wenn wir Landwirte mit den Argumenten für mehr Klimaschutz/ Naturschutz ,alle unsere Betriebe Stillleben würden.
        Warum sonst ist in den letzten 2 1/2 Jahren über die ganzen Demos und anderen Aktivitäten der Landwirte einfach medial nicht nennenswert berichtet worden, während wenn sich einige Chaoten auf den Straßen festlegen sofort ein Großaufgebot der Journalisten vor Ort ist und sich gleich darauf unsere Bundespolitik damit beschäftigt

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        • Antje Görzen sagt

          Wer de es bei mir in Der Basis verlinken und bei den Basismitgliedern. Das sollte Reichweite bringen. Ihr könntet Euch an Servus TV, Hallo Meinung – Peter Weber wenden.Alternativw Medien. Klar TV, Auf 1

    • Guter Mensch sagt

      Ich als verbeamteter Gymnasiallehrer stehe hinter unseren Landwirten! Gebt Bescheid, wenn ich etwas für euch tun kann!

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      • Bauer Willi sagt

        Danke. Ja, Sie können etwas tun: Beim nächsten Kaffee im Lehrerzimmer sagen Sie Ihren Kollegen und Kolleginnen, dass die Geschichte vom Futtertrog im Moment leider nicht hilft. Wir können gerne darüber später diskutieren, aber jetzt gilt es, soviel Hunger wie nur möglich zu verhindern.
        #grueneVier

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  20. Smarti sagt

    Bauer Willi, die ganzen Anwälte ( die von NGOs) fürstlich bezahlt werden, werden sich freuen, endlich einen “echten Grund” zu haben, die lästigen kleinen Landwirte in Grund und Boden zu stampfen.
    Mein Vorschlag: Vorräte anlegen in grossem Stil, jetzt sofort. Mehl, Zucker, Oel… es muss in den Läden richtige Lücken geben !
    Das gibt Bilder und Gesprächsbereitschaft… man kann die Lebensmittel ja spenden… nichts muss verderben. Langfristig evtl. schauen, ob man die nächste Ernte ans Welternährungsprogramm spenden kann ? Damit so wenig wie möglich auf den D. Markt kommt…

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    • Bauer Willi sagt

      @Smarti
      Dann mach mal…
      Ich mach es jedenfalls nicht. Und denke Du auch noch mal gut nach…

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    • Thomas sagt

      Find ich etwas krass, wo bleibt die Selbstverantwortung vom Volk!?
      Und natürlich auch das Bewusstsein!
      Manchmal kommt man auf die Welt etwas zu Kappieren oder auch aufzuwachen aus der Illusion!
      Mein Vater hat mir das vor 40 Jahren schon gepredigt und nun kommt es!
      Es hatte mich drangsaliert, und nun relativiert sich alles!

      Jeder der in Frieden zu einem Bauern kommt, dem wird auch geholfen, weil der Bauer in aller Regel mit seinem Boden verbunden ist, was ja natürlich ist!

      1
  21. Dominik Paßmann sagt

    @ Sina; schonmal daran gedacht, dass es nicht unbedingt an zuvielen Tieren, sondern an zuvielen Menschen liegen könnte? Die wollen alle essen, leben, konsumieren und wohnen. Die Menschen brauchen also alle mehr von allem. Und wir in Europa werden dazu gezwungen weniger (in unserem Fall) an Grundnahrungsmitteln zu produzieren. Wie soll das funktionieren?

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    • Thomas sagt

      Vielleicht wollen aber unsere Politiker und die Finanzeliten einfach nur besser an der Börse zucken und mehr von diesem Spielgeld herausschlagen , den je weniger da ist um so höher die Preise an der Warenbörse!
      Der Pöppel (dasVolk) kann sich gegenseitig ihr wisst schon! Ist denen doch auch recht, den deren Bauch wird deshalb nicht schmäler!

  22. Ludwig sagt

    Unsere Politiker in Brüssel und Berlin sind reine Bürokraten und kennen nur Vorschriften und Gesetze mit denen sie die Bürger ärgern und abzocken können. Mit dem abgezockten Geld wird dann der Bürger vor der Wahl mit Geschenken beglückt .Diese Leute vergessen aber das es das Geld der Bürger ist und da hat man sorgsam wie ein knausiger Kassenverwalter umzugehen. Auch haben diese Leute auf das Grundgesetz geschworen , aber davon ist nichts zu merken . Wenn unsere Vertreter fähig wären , dann hätte man jetzt und in der Vergangenheit zum Wohle des Landes ganz andere Entscheidungen fällen müßen. Genauso wie jetzt hat man volkswirtschaftliche Entscheidungen nicht gefällt , sondern erst Umfragen gestartet und dann danach die Entscheidung getroffen. Eine fatale Lage hat sich sich so ergeben und Coroana und die Ukraine nicht einmal mit gerechnet. Man ist jetzt nicht fähig unkonventionelle Entscheidungen zu treffen. Da muß erst das ganze Land aufstehen , um denen da Oben auf die Sprünge zu helfen . Selbst die Verantwortung für die Ernährung der Menschen können sie nicht fachgerecht treffen , aber das konnte man sich ja schon denken , wenn man die Katastrophe im Ahrtal näher betrachtet hat.

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    • Antje Görzen sagt

      Das Grundgesetz wird doch gerade abgeschafft. Bei jeden neuen Beschluss für Corona hebensie dortige Passagen aus. Jetzt wird im Mai das Leben der Menschen in die Hände der WHO gegeben. Die bestimmen dann über uns. Es wird eine Weltordnung hergestellt. Die Souveränität der einzelnen Länder wird so umgangen. So wie wir jetzt schon von den Sinnlosen und vielen unsinnigen EU Gesetzen gegängelt werden, bestimmen die dann über unser Leben. Abgenickt wird das alles von der Frau von der Layen. Die Bevölkerung wird nicht gefragt.

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      • andrea sagt

        Es wird dazu nich kommen, es is, hab ich das Gefühl, schon alles geklärt-zum Guten für das Volk.
        So wie ich das sehe, läuft hier ein grosses Aufweckprogramm, um so viel Menschen wie möglich mitzunehmen…
        Immer positiv denken!!!🙏☀️🍀

      • Thomas sagt

        Ist es nun also doch soweit das die WHO bestimmt?!
        Also Antje, in aller Regel sind wir Deutsche doch ein freies Volk oder nicht?
        Wenn du kein Personaler mehr hast, oder zumindest keinen neuen und nur den EUler !
        Wer will mir als Nichtwähler sagen was ich zu tun habe, mein Gesetzt auf Frieden und Freiheit hat nach meiner Erziehung und Gewissen bestand und ich bin Christlich erzogen auch wenn ich der Kirche nicht mehr angehöre.
        Ich kennen niemand von der WHO, die sind die Gates Scheinfirma und bei mir nicht legitimiert! Geht das nicht, so einfach ist das doch.
        Institutionen erlauben ein Land auszurauben von Fremden den Frieden zu nehmen durch einen Agrarscheich der Kasse machen wird !

        Gib mir Bescheid wenn das so nicht geht!!!

  23. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Nun muss ich leider den kleinen Spielverderber spielen und zu nachstehendem Gedankengang anregen:

    Ziviler Ungehorsam ist jetzt vielleicht wirklich ein Gebot der Stunde, das möchte ich nicht generell in Abrede bringen – die Frage ist nur, kann dies in einem Alleingang der Bauern überhaupt funktionieren!?

    Willi sollte im Zuge seiner Aktion „VIER PROZENT“ vorab nochmals abklären (er hat ja beste Beziehungen zu seiner Genossenschaft), wie die rechtliche Position jener Bauern aussieht, die sich diesem in rechtlicher Hinsicht weitreichenden Schritt jetzt anschließen. Jeder Bauer muss seiner aufnehmenden Hand eine Selbsterklärung unterschreiben, dass die Produkte, die er andient, nach den Richtlinien von Cross Compliance erzeugt wurden. Ich gehe jetzt an dieser Stelle nicht davon aus, dass man im Zuge des zivilen Ungehorsams prinzipiell auf den diesjährigen Prämienantrag verzichtet. (Eine Direktvermarktung der Bauernerzeugnisse scheint an dieser Stelle wohl eher als utopisch einzuschätzen zu sein; es sei denn, es schließen sich Händler an mit der ausdrücklichen Bereitschaft, eine solche für uns zu übernehmen)

    Die Unterschrift dieser Selbsterklärung -ich formuliere vorsichtig- unter anderen Voraussetzungen als den geforderten auf der einen Seite u. ggf. im Nachgang rechtliche Weiterungen für den Handel selbst, wenn er diese Erzeugnisse dennoch annimmt, auf seinen „großen Haufen“ kippt und damit eine Vermarktung von Rechts in übergeordneter Instanz eventuell gestoppt werden könnte, birgt Risiken, die ein einzelner Betrieb schuldrechtlich sicherlich finanziell alleine nicht abfangen könnte. Haftpflicht/Rechtsschutz fallen hier wohl aus.

    Kürzungen/Ausfall der Direktzahlungen stehen da nicht alleine auf der Agenda, eventuell könnte das auch privatrechtliche Schadenersatzforderungen gegenüber den Bauern mit sich bringen.

    Will man das ganze durchziehen, funktioniert es sicherlich nicht ohne den geeinten Schulterschluss über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Ein Rechtsbruch in Form von zivilem Ungehorsam Einzelner, auch wenn dieser heute noch nie mehr als gerechtfertigt zu sein scheint, schützt schlussendlich vor (Folge)Schaden nicht. Hierüber muss man sich im Vorfeld schon absolut im Klaren sein.

    Es bleibt mithin ein überdimensionales Fragezeichen, ob dabei wiederum die DUMMEN BAUERN, die ausschließlich situationsnotwendig GUTES ZU TUN bereit sind, an einem solchen „Schaden“ ganz alleine hängenbleiben und damit ggf. den eigenen Niedergang ihrer Höfe besiegeln. Nicht jede Portokasse auf unseren Höfen ist dafür gerüstet…, ich wage an dieser Stelle zu behaupten, keine.

    Gerne stelle ich mich jetzt der Schelte meiner Kollegen:innen; ich bitte allerdings zu berücksichtigen, dass wir unserer Agrarpolitik mehr als berechtigt vorwerfen, dass selbige vollkommen außerstande ist, eine essentielle Vorausschau leisten zu können und das SOFORT in der zwingend notwendigen Flexibilität als Gebot der Stunde!!! Schlimm genug, dass diese Forderung jetzt nicht aus den Reihen unserer Wissenschaftlereliten kommt (eine Wissenschaft, die WISSEN schafft) – EIN ERNEUTES TOTALVERSAGEN in selbigem Umfeld, das uns Bauern schon seit Jahren schmerzhaft auf die Füße fällt auch jetzt noch – UNFASSBAR!!!!!

    Wir Bauern sollten dieses Negativbeispiel aber nicht so einfach nachahmen, schließlich werden wir auch morgen noch gebraucht;…und das heute mehr denn je. Insofern stehen wir hier in erster Linie in einer mitmenschlichen Verantwortung, die eines überlegten Handeln bedarf, die die Grundpfeiler unserer freiheitlichen Demokratien festigt, was niemals so außerordentlich wichtig war und ist.

    Vielleicht aber kommt nunmehr die gesamte Nahrungsmittelbranche massiv in Wallung und erkennt die entsprechenden Notwendigkeiten, HEUTE…!!! – HIER MUSS AUSSERORDENTLICH DRUCK, VIEL MEHR DRUCK AUFGEBAUT WERDEN!!!

    Unsere Flüchtlingsaufnahmekapazitäten sind irgendwann einmal trotz besten Willens absolut begrenzt – und sie werden kommen, die vielen Hungernden weltweit, die verständlicherweise an die fetten Futtertröge in unseren weltweiten Gunstregionen strömen…

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  24. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    ZUNÄCHST:

    Unsere Politiker mit ihren Verantwortungsträgern allesamt sollten -sofern sich diese forthin gegen die vordringlich notwendigen Sofortmaßnahmen massiv sperren -beraten von einer Wissenschaft, wo viele dieser Eliten den ohrenbetäubend lauten Knall augenscheinlich noch immer nicht gehört zu haben scheinen, diese Wissenschaftler-Adelung kaum mehr verdienen (siehe aktuelle Positionierungen Prof. Grethe, Taube, Lüdeling)- vor dem Internationalen Gerichtshof für Menschenrechte in Den Haag angeklagt werden wegen vorsätzlich unterlassener Hilfeleistung und damit einhergehend einem bewusst in Kauf genommenem Menschenmassensterben derzeit noch ungeahnten Ausmaßes, wo Erdenbürger hilflos ihrem brutalen Hunger erliegen müssen, weil anderenortes in kaum mehr zu rechtfertigender Agitation geistig abgekapselt in unseren Wohlstands-Wolkenkuckucksheimen in einer unerträglich elitären westlichen Arroganz die DORTIGEN PRIORITÄTEN ein ausschließliches Scheuklappendenken widerspiegeln, das mit dem heute kaum mehr zu umgehenden, zwingend notwendigen Handlungs- und Verantwortungsbewusstsein gar nichts, rein gar nicht mehr am Hut hat!!!!!

    Solche fossilen Denkweisen sind angesichts der aktuellen, hoch explosiven Gefahrenlage weltweit komplett fehl am Platz – wir folgen hier allenfalls einem komplett maroden Holzweg.

    Es bedarf dieser drastischen Worte, um überhaupt in solche Holzköpfe vordringen zu wollen…

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  25. Middelhoff Jürgen sagt

    @ Jens Kruse, du bist ja lustig, die Flächen verpachtet und die Pächter sollen gegen geltendes Recht verstoßen und die Konsequenzen erdulden.
    Da müssen Sie mindestens auch anteilig die Pacht erstatten, wenn Sie Ihre Hände in Unschuld waschen wollen

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  26. Eva von Dehn sagt

    Wäre die Fleischproduktion und die dafür benötigten Anbauflächen nicht so unermesslich hoch, müssten wir uns keine Gedanken über Hunger in der Welt machen.

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    • Smarti sagt

      Hallo Eva
      Ich zahle Dir eine Prämie von 4000.- Euro, wenn Du auf unserem Biohof auf unserer Rinderweide Gemüse anbaust. Nach zwei Monaten vergleichen wir: die Pflanzen daneben in meinem Garten, gedüngt mit Mist von Tieren und Deine, gedüngt mit ? (jedenfalls ohne tierisches).
      Um bei der vier zu bleiben: Dein Ertrag ist mindestens 40 % kleiner. Auf verhungerte Menschen umgerechnet: mehr als 4 % der Menschheit werden die nächsten zwei Jahre wegen Hunger und der daraus resultierenden Kriege nicht überleben.
      Aber vielleicht willst Du das ja ?

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    • Henning sagt

      Da ist sicherlich was Wahres dran, aber ob es so wahr ist, wie viele denken, wage ich zu bezweifeln.
      Außerdem wird es jetzt auch von ganz alleine passieren, Fleisch wird teuerer, der Verzehr wird zurück gehen.
      Wir betreiben Landwirtschaft in Nordwestdeutschland, ich sehe hier gar keine Alternative zur Viehhaltung. Fällt ihnen etwas ein?
      Hanfanbau würde auch nicht der menschlichen Ernährung dienen.

      7
    • Thomas Schwemmer sagt

      Hallo Frau von Dehn,
      was denken Sie, welche Nahrungsmittel die Sie den Menschen anbieten wollen, landen denn im Futtertrog?
      Es ist nicht das proteinreiche Brotgetreide das Sie jeden Tag in ihrem Gebäck geniesen. Es ist nicht das regionale Gemüse das sie täglich zu sich nehmen.
      Auch nicht das Tafelobst auf ihrem Wohnzimmertisch.
      Wir Landwirte veredeln im Magen unserer Nutztiere exakt die Pflanzen, die der Ernährung der Menschen nicht genügen. In Auszügen vor allem
      Futtergetreide, Gras (Heu), Trester und Treber, Kleien, Molkereiabfälle alles Nebenprodukte der Nahrungsmittelherstellung (keine abschließende Aufzählung).
      Wir verwerten also genau die Produkte die die Bevölkerung nicht verwerten kann. Mit den Nebenprodukten dieser Veredelungswirtschaft ernähren wir dann wieder unsere Pflanzen -> Kreislaufwirtschaft eben.
      Nehmen wir nun mal die Komponente Nutztier weg. Was bleibt nun für uns Menschen?
      Futtergetreide (kann man noch sagen wird das Brötchen halt kleiner). Gras (Heu) wohl nicht so ganz geeignet für uns Monogaster. Treber Trester und Kleien (Suppe?)?
      Und wenn uns die Mittel zur Ernährung dieser Pflanzen auch noch fehlen, wie lange Ernten wir dann überhaupt noch (Humusabbau, Bodenverrsauerung etc.).
      Die moderne Landwirtschaft hat sich nicht deswegen Entwickelt weil wir unser Land ausbeuten wollen, es kam seit anbeginn darauf an, steigenden Bedarf zu decken.
      Dies ist in jüngster Zeit aktueller denn je. Da kann man auch nicht sein ökologisches Gewissen damit beruhigen, den heimischen Landwirten eine Extensivierung oder gar Wirtschaftsverbote aufzuerlegen.
      Es liegt doch auf der Hand, dass jeder Getreidehalm der hier nicht wächst kompensiert werden muss.
      Wo, wie, zu welchem Preis? Entscheiden SIE.

      21
  27. Hans J. Grafelmann sagt

    Wird wahrscheinlich am Ende egal sein,
    ob wir stilllegen oder nicht.
    Die Abhängigkeit von Rußland/ Belarus
    ist weit größer als bisher angegeben.
    Wir haben weder genug Anlagen noch die dafür erforderliche Energie, um das Haber
    Bosch Verfahren (N Dünger Synthese) im
    nötigen Umfang zu betreiben.
    Kali erwähne ich nur am Rande.
    Ohne ausreichende Nährstoffversorgung
    weniger pflanzliche Erträge. Zu wenig
    Futter. Weniger Wirtschaftsdünger. Weniger
    Substrat für Biogas usw.
    Ich hoffe, daß ich unrecht habe, aber mich
    dünkt, der Teufelskreis fängt erst am.
    Wo in der Politik und im Bauernverband
    ist die Kompetenz meine Behauptungen
    zu widerlegen oder im anderen Fall
    danach zu handeln?

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    • Smarti sagt

      Ja, Herr Grafelmann, man könnte in dieser grässlichen Gedankenspirale stecken bleiben.
      Man kann aber auch (zumindest !) versuchen, dieses (Hunger-)Rad ein klein wenig in die richtige Richtung zu drehen.
      “Wo in der Politik und im Bauernverband ist die Kompetenz meine Behauptungen zu widerlegen oder im anderen Fall danach zu handeln?” Tja…

      2
  28. Sina sagt

    Ja, würden wir nicht so viel Futter an Tiere verfüttern wäre mehr für Menschen da und keiner müsste hungern. Aber das wäre ja zu weit gedacht 🤦🏻‍♀️

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    • Weinbauer sagt

      Klappe halten, hinsetzen, zuhören, hier unterhalten sich Erwachsene, da kannst was lernen Kind.

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      • Intetessiert sagt

        Bitte, wenn Sie schon wollen, dass Ihnen zugehört wird, dann auch mit Respekt, mindestena ohne überheblich verletzende Wortwahl. Nach mehreren geles
        enen solchen Beiträgen verabschiede ich mich. Ich wollte mich wirklich offen informieren, auch beide Seiten dazu hören. Sie müssen schon auch Gegenargumente aushalten und respektvoll beantworten. So sage ich jetzt nach dieser Erfahrung: und Tschüss, dann macht es eben allein.

        1
        • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

          Fällt sicherlich leicht, sich derart beleidigt sofort aus der Verantwortung zu stehlen!?

          Wenn jeder Bauer so angefressen reagierte bei den mannigfaltigsten wüsten Beleidigungen über Jahre hinweg, unter denen nicht zuletzt ganz massiv unsere Kinder leiden mussten, führten wir solche Diskussionen hier nicht mehr, die meisten hätten längst schon das Handtuch geworfen.

          Ein Glück für Sie und andere, dass ein Bauer bereits mit einem Ziegelstein auf der Brust geboren wird und damit die Grundvoraussetzungen mitbringt, enorm leidensfähig zu sein.

          …Das Ansinnen, das hier zu Gehör gebracht wird, manifestiert einzig und allein den starken Willen der Bauern, vorausschauend dafür Sorge tragen zu wollen, dass unsere Grundnahrungsmittelversorgung gewährleistet bleibt, möglichst auch über deutsche/europäische Grenzen hinaus verbessert wird. – Was gibt es daran in der aktuellen Lage zu kritisieren. Darf man in dieser Frage tatsächlich beleidigt den Rücken zukehren: Geht mich nichts an…!?

          Alles (k)eine Frage der persönlichen Einstellung!!!

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        • Thorens sagt

          hmmm… – da vergreift sich ein einziger mal ein wenig im Ton und schon taugt die ganze Plattform nichts?
          Nicht Ihr Ernst, oder?

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          • Reinhard Seevers sagt

            Es auch irgendwann ermündend, nach Jahren, immer wieder und wieder allen alles neu zu erklären….und dann zieht ein “Interessierter” schon nach dem ersten Post mit mimimi wieder von dannen…..braucht man nicht, kann weg.👋

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Leider hat die Sina nicht richtig zugehört, deshalb kommt sie mit Argumenten, welche die Veganerseite Gebetsmühlenartig verbreitet.

          Ich esse kein Viehfutter und solange in Deutschland 10 Millionen Hunde rumlaufen, soll mir keiner eine Moralpredigt halten.

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    • Ferkelhebamme sagt

      Liebe Sina, Sie können sich hier gern etwas Schweinefutter abholen. Das besteht aus Gerste und Weizen, die qualitativ nicht für den menschlichen Verzehr geeignet sind, außerdem Soja-Extraktionsschrot und Apfeltrester, also Abfall aus der Öl- und Obstverarbeitung. Die Mastschweine bekommen außerdem CCM und Ackerbohnen, für den Menschen schwer verdauliches Eiweiß. Daraus zaubern mir die Schweine hochwertige Lebensmittel, gut verdauliche Proteine, Eisen und diverse Vitamine, die der pflanzlichen Nahrung fehlen. Außerdem bin ich sehr froh, dass die Güllekeller jetzt im Frühjahr voll waren. Ohne Dünger keine Ernte.
      Bitte nicht nur Propaganda unverdaut wieder auskotzen, sondern einmal durchs Hirn schicken.

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    • Hans Gresshöner,Landwirt sagt

      Sina,starte ein Bürgerbegehren,dass die Fastfoodbräter ab sofort Graspatties anstatt Burgerpatties verarbeiten.

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    • Henning sagt

      Da ist sicherlich was Wahres dran, aber ob es so wahr ist, wie viele denken, wage ich zu bezweifeln.
      Außerdem wird es jetzt auch von ganz alleine passieren, Fleisch wird teuerer, der Verzehr wird zurück gehen.
      Wir betreiben Landwirtschaft in Nordwestdeutschland, ich sehe hier gar keine Alternative zur Viehaltung. Fällt ihnen etwas ein?
      Hanfanbau würde auch nicht der menschlichen Ernährung dienen.

      3
    • Bernd sagt

      Geht aber nicht so einfach denn manches Getreide lässt sich nicht essen zum Beispiel triticale und auch Gerste

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      • Karlinchen sagt

        Gerste läßt sich nicht essen? Komisch, ich esse mehrmals die Woche Gerstensprossen, und mir schmecken sie! Und zwar ungekocht. Mit Obst und Nüssen.

    • Smarti sagt

      Diese dummen, dummen Menschen, die vor hunderten von Jahren erst die Haustierhaltung und dann den Ackerbau “erfunden” haben…
      Die haben die Haustierhalten eher nicht eingeführt, damit sie Hungern müssen – im Gegenteil. erst mit den Haustieren konnte der Winter mehr oder weniger gut überlebt werden.

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    • Anita Glaser sagt

      Möchten Sie gerne Tierfutter essen? Kennen Sie sich im Metier aus?Ich glaube nicht. Gehen Sie mal in der Landwirtschaft arbeiten. Hier bei uns werden gute Arbeiter dringend gebraucht. Da könnte man Erfahrung auf dem Gebiet machen.

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    • Roman Herre sagt

      …und er beschreibt deutlich, dass es sich zuerst um eine Preiskrise und viel weniger um eine Mengenkrise handelt. Die Diskussion um mehr Produktion ist eben nicht die zentrale Debatte, auch wenn viele das so gerne möchten. Unsere Ernährungssysteme – auch hier in Deutschland – sind einfach ungesund eng gekoppelt an fossile Energie…

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      • Reinhard Seevers sagt

        “Unsere Ernährungssysteme – auch hier in Deutschland – sind einfach ungesund eng gekoppelt an fossile Energie…”

        Und, gibt es denn grundsätzlich schon Energieerzeuger, die ohne fossile Energie gebaut wurden? Wir befinden uns doch erst in der Phase des Wandels.

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        • Inga sagt

          Da können wir aber froh sein, dass wir schon so weit sind.
          Wieviel % machen regenerativen aus%

        • Roman Herre sagt

          …das ist ja gerade der Punkt! Deswegen geht es darum, Ernähungssysteme so zu verändern, dass unsere Landwirtschaft deutlich weniger von externen Energieinputs abhängig wird… möglich ist das, aber das Interesse ist gering…

          • Reinhard Seevers sagt

            “möglich ist das, aber das Interesse ist gering…”

            Das ist eine unbewiesene Behauptung.

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            • Roman Herre sagt

              …die größte “unbewiesene Behauptung” ist, dass wir mit zusätzlichem Weizenanbau in Deutschland tatsächlich Hunger im Jemen, Äthiopien oder Kenia bekämpfen…. Produktionszuwächse für den Weltmarkt haben in den letzten Jahren den Hunger nicht reduziert… wir haben im Gegenteil eine Geschichte von Produktionszuwächsen und mehr Hunger erlebt… Es ist eben global gesehen eine Preiskrise und keine Verfügbarkeitskrise…

              • Thorens sagt

                Na ja, Herr Herre, für die, die den Preis nicht zahlen können, ist die Preiskrise eine Verfügbarkeitskrise. Oder irre ich da?

                Und wenn dem Weltmarkt die Exporte von Russland und der Ukraine fehlen sollten, wie es derzeit einigermaßen wahrscheinlich scheint – nicht bewiesen, ja – dann ist die Verfügbarkeit z.B. beim Weizen für den Rest der Welt um etwa 30% geringer. Und zwar auch dann, wenn der übrige weltweite Weizen zum Preis Null hergeschenkt wird.

                Ihre Vokabeln mögen ja in normalen Zeiten zu überzeugen wissen. Solche Zeiten haben wir aber gerade nicht.

                Meinen Sie etwa, dass die, die über Mittel verfügen, Tod und Leid möglicherweise verhindern zu können, diese Mittel nicht einsetzen sollten, weil wir erstmal eine globale Preiskrise zu kurieren haben und dafür diese Mittel künstlich verknappen müssen?

                Ist es wirklich das, worauf Sie hinaus wollen?

                Mir röche so etwas nach unterlassener Hilfe.

                Aber was weiß ich denn schon.

                1
                • Roman Herre sagt

                  “Na ja, Herr Herre, für die, die den Preis nicht zahlen können, ist die Preiskrise eine Verfügbarkeitskrise. Oder irre ich da?”

                  Ich meine schon: Es ist keine Vefügbarkeitskrise sondern eine Zugangskrise: diese Menschen haben keinen Zugang zu Nahrung (weil sie zu teuer ist) obwohl die Nahrung verfügbar wäre (sie ist da, aber eben zu teuer).

                  “dann ist die Verfügbarkeit z.B. beim Weizen für den Rest der Welt um etwa 30% geringe”

                  Auch hier eine Relativierung der Zahlen, die ich wichtig finde: die 30% (über die man auch streiten kann) beziehen sich auf die international gehandelten Mengen. Dazu muss man schon auch festhalten, dass grob 75% der Weizenernte nicht über den Weltmarkt gehandelt werden (auch hier in Deutschland bleibt ja viel im Land, was ich gut finde und für eine gewisse Stabilität (Souveränität) sorgt).

                  “Meinen Sie etwa, dass die, die über Mittel verfügen, Tod und Leid möglicherweise verhindern zu können, diese Mittel nicht einsetzen sollten, weil wir erstmal eine globale Preiskrise zu kurieren haben und dafür diese Mittel künstlich verknappen müssen?”

                  Ich meine (niemand hat die absolute Warheit dazu in der Tasche – natürlich auch ich nicht) dass es falsch ist zu glauben, dass unser Weizenanbau in Deutschland (und vielleicht etwas mehr durch den Aufruf hier) tatsächlich über globale Agrarmärkte bei den Hungerden auf den Tellern landen…Da habe ich große Zweifel…

                  Danke übrigens für die inhaltliche Auseinandersetzung zu den sicherlich nicht so einfachen Sachverhalten!

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                • Smarti sagt

                  Herr Herre, Ihr Argumente hatten in der Vergangenheit bestimmt ihre Richtigkeit. Schrecklich genug, sich das eingestehen zu müssen und schlimm dazu, dass “die Entwicklungshilfen” oft in die falschen Taschen geflossen sind.
                  Daher abzuleiten, dass “man” bersser gar nichts macht finde ich menschenverachtend. Selbst wenn D. – bzw. ein einzelner Bauer von hier – klar nicht eine Hungersnot verhindern kann, so wäre es in meinen Augen doch mehr als zynisch, aus diesem Grund einfach gar nichts zu machen.

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Wenn 4% Stilllegung keinen Einfluss auf den Welthunger haben, warum haben dann 2%CO2 Deutschlands einen Einfluss aufs Weltklima?

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                • Roman Herre sagt

                  @ smati: ich kann nicht nachvollziehen, wie Sie darauf kommen, dass ich durch die Kritik an einer speziellen Reaktion auf die Probleme meine, man solle nichts zu!

                  @Herr Seevers: Das ist eine spannende Fragestellung und sicher nicht einfach zu beantworten. Ein Aspekt ist jedoch, dass ausgestoßenes CO2 nicht von uns Menschen nach a oder b geschickt wird. Es verteilt sich in der Athmosphäre. Bei Agrargütern ist das nicht der Fall. Da steuern “wir” die Warenströme nach Regeln die “wir” gemacht haben…

                • Thorens sagt

                  “Ich meine (niemand hat die absolute Warheit dazu in der Tasche – natürlich auch ich nicht) dass es falsch ist zu glauben, dass unser Weizenanbau in Deutschland (und vielleicht etwas mehr durch den Aufruf hier) tatsächlich über globale Agrarmärkte bei den Hungerden auf den Tellern landen…Da habe ich große Zweifel…”

                  Da sprechen Sie einen Punkt an, über den ich auch schon gestolpert bin. Wenn eine theoretische Mehrproduktion z.B. von Weizen dann tatsächlich in denselben Kanälen landet, über die ohnehin der Absatz in alle Welt stattfindet zu Weltmarktpreisen, dann hilft das dem, der diese inzwischen enorm gestiegenen Preise nicht bezahlen kann, tatsächlich nicht. Da kann der Wunsch so groß sein wie er will, Leben retten zu wollen.

                  Ist es angesichts dessen richtig, die weltweite Verteilung von Lebensmitteln Kapitalmarktprinzipien zu unterwerfen? Und was könnte dafür die Lösung sein, wenn es wirklich um den Erhalt von Leben geht?

                  1
                • Thorens sagt

                  Und weiter:

                  Getreu dem Satz, den ich irgendwo aufgeschnappt habe, dass es in der Politik nie um Menschen geht sondern ausschließlich um Interessen: Wollen wir wirklich China, das seit Mitte vergangenen Jahres alles an Getreide aufkauft, dem es habhaft werden kann, es überlassen, damit seine Einflusssphären in Afrika nun noch weiter auszubauen? In Regionen, von denen bei uns darüber gesprochen wird, dass wir sie möglicherweise dringend brauchen könnten, um unsere Energiewende zum Erfolg zu führen.

  29. Henning sagt

    Ich wäre erstmal gegen die vorgeschriebene 20 Prozent Unterdüngung in roten Gebieten, das hätte man kurz und schmerzlos schon dieses Frühjahr aussetzen können.

    7
  30. Anton Reich sagt

    Eure Absicht ist lobenswert.
    Es droht eine Hungersnot besonders in Afrika.

    Doch Frage ich mich warum wir 70 Milliarden Nutztiere ernähren, es aber nicht schaffen 7,7 Milliarden Menschen zu ernähren.

    Wenn wir die Futterpflanzen (Mais, Getreide Soja, …) an Menschen statt Tiere geben, so können wir 7 Mal mehr Menschen ernähren, denn um eine tierische Kalorie zu erzeugen bedarf es 7 pflanzlicher.

    Dass 4% der Flächen für Insekten und Biodiversität verschont werden sollen ist dringend nötig, denn wir zerstören sonst die Natur von der wir abhängig sind.

    Wenn wir weniger Nutztiere nachzüchten, retten wir viel einfacher Menschen vor Hunger.

    7
    • Reinhard Seevers sagt

      “Wenn wir die Futterpflanzen (Mais, Getreide Soja, …) an Menschen statt Tiere geben, so können wir 7 Mal mehr Menschen ernähren, denn um eine tierische Kalorie zu erzeugen bedarf es 7 pflanzlicher.”

      Klar, viel Spaß beim Gras essen, und den vielen Produktionsrückständen…. dieses Volk hat es verdient, dass es Gras frisst, es sind ja auch Kalorien.😄

      24
      • Inga sagt

        Es geht doch nicht nur um Kalorien, sondern um die Art von denen.
        Und die hat Gras auf keinen Fall.
        Wer weiß, ob wir das überhaupt aufschließen können, denn wir sind ja keine Wiederkäuer wie Rinder, Schafe u. Ziegen.
        Und dazu braucht man auch noch andere Kräuter und Heilpflanzen, oft Unräuter, bw. Wildpflanzen, weil die viele Vitalstoffe haben und nicht zu vergessen die Eiweißbausteine, Aminosäure, sie sind verantwortlich für unseren Organ- Muskelaufbau .
        Kann man auch als Kalorienträger bezeichnen.
        Die sind in Legominosen wie Bohnen und Erbsen, Lupinen, Linsen zu finden.
        So, ersetzt ein Teller dicke Linsensuppe die Aminosäuren eines Schnitzels?
        Aber die Aminosäuren eines Schnitzels sind leichter verdaubar und essentieller, lebensnotweniger für den Menschen, als die aus den Pflanzen.

        Wieviel Fläche brauchen wir, um die gleiche Menge Eiweißnährstoff herzustellen, wie sie uns Tiere bieten?
        Auch die 7fache?
        Trotzdem hätten wir dann nicht die essentiellen Aminosäuren.

        Weitere Kalorinträger ist das Fett.
        Da ist es umgekehrt, die essentiellen Fettsäuren sind in Pflanzlichen Fetten.
        Die gibt es in Lein, Sonnenblumen, Raps und Oliven usw.
        Weil die pflanzlichen Fette mehr ungesättigte und somit essentiellerFettsäuren haben, die für den Menschen günstiger sind.

        Dann gibt es die Kalorien noch aus Zucker, Stärke und Mehl, die Kohlenhydrate, die sind in Zuckerrüben, Kartoffen und Getreide.
        Aber nicht in Gras.
        Die brauch unser Körper, um die Nerven- und Muskelzellen zu ernähren, unser Kraftstoff.

        Dann sollen die Veganer doch mal ausrechnen, ob wir die tierische Nahrung wirklich durch pflanzliche ersetzen können. Besonders bei Kleinkindern, die andere Eiweißbausteine brauchen wie wir Erwachsene.
        Welcher Spezialist hat das schon mal ausgerechnet?
        Wo gibt es das zu lesen?
        Das Thema ist zu erst, als das man da nur nach egoistischer Rechthaberei beurteilen darf.

        5
      • E.K. sagt

        Genau, Gras essen mußten die Kinder in Syrien nach dem angezettelten Krieg auch. Ich habe leider wenig Ahnung von Ackerbau und Viehzucht, versuche schon seit Jahren regional im Dorfladen und beim hiesigen Metzger einzukaufen um zu unterstützen. Ob es zu so einer Krise kommt weiß heute noch niemand. Hunger gab und gibt es schon immer und wird es leider immer geben, wärend in den reichen Ländern viele Lebensmittel weggeworfen werden. Siehe DE. Hier wird es sogar unter Strafe gestellt diese Lebensmittel aus den Container zu nehmen und zu verwerten. Schon das ist so hirnverbrannt. Mir geht es eigentlich darum, hier hat B.Willi ne Idee und regt zu Diskussionen , Beiträgen, Hilfen an. Und was passiert? Das was mir schon immer erzählt wurde. Ihr streitet Euch hier rum wie die Heftelmacher. Einer gönnt dem Anderen nix. Ich gehe selber für Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung auf die Straße und finde das alles sehr Schade.

        • Reinhard Seevers sagt

          Demokratien sind ein Hort von Streitereien/Diskussionen um den “richtigen” Weg. Wer das nicht möchte, muss das Volk umerziehen oder unter Zwang hin zu SEINEN Interessen umformen. Man sollte sich schon vergegenwärtigen, in welchem System man lebt und leben möchte. Wenn zur Demokratie noch der Kapitalismus hinzukommt, dann entstehen Widersprüchlichkeiten, die einem den Kopf rauchen lassen. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass der “andere” immer Unrecht und man selber immer Recht hat.
          Und wenn zu den Erstgenannten Eigenschaften der Demokratie und des Kapitalismus noch die große Komplexität der modernen arbeitsteiligen Gesellschaft hinzukommt, dann wird es oft irrational, wenn z.B. Städter den Bauern erzählen wollen, wie Landwirtschaft zu gehen hat…..
          In der Situation sind wir derzeit….in der der Irrationalität.

          4
      • Inga sagt

        Dann hätten wir aber zu weinige Kuhfladen für die Insekten!
        Die Ressource würde dann fehlen.
        Bei der Insektenarmut heutzutage!

        1
      • Inga sagt

        Sind mit Haustieren nur Hunde und Katzen gemeint, oder auch Nutztiere, wie Hühner, Hähnchen, Kühe und Schweine, die ja mehr Getreide brauchen wie Kühe.?

    • Bauer Willi sagt

      @Anton Reich
      Sie reden von “wir”. Darf ich daraus schließen, dass Sie Landwirt sind?

      1
    • Günter sagt

      @Anton Reich:
      Geniale Idee, was es alles gibt auf der Welt.
      Und die Leute die das normale Gras nicht vertragen schicken wir auf die Almen dort wachsen viele Kräuter die dann das Gras bekömmlicher werden lassen.

      10
    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Die Frage wäre, warum wir in Deutschland 10 Millionen Hunde ernähren, aber Menschen die Fleisch essen, ins Gewissen reden wollen.

      11
      • Inga sagt

        Das ist eine gute Frage.
        Menschen mit Eiweispflanzen oder Insektenbratlinge ernähren, Hunde aber auch.

    • Thorens sagt

      “Doch Frage ich mich warum wir 70 Milliarden Nutztiere ernähren, es aber nicht schaffen 7,7 Milliarden Menschen zu ernähren.”

      Das liegt zum allergrößten Teil daran, dass diese vielen Nutztiere weltweit überwiegend ernährt werden mit Pflanzenmasse, die für den menschlichen Verzehr nicht geeignet ist. Von ca. 4,8 Mrd. ha landw. Nutzfläche auf diesem Planeten sind um die 60 % absolutes Grünland. Das bedeutet, dass dort außer Gras nichts anderes wächst aufgrund der lokalen Bedingungen aus Klima, Wetter oder Bodeneigenschaften. Nur über die Tierhaltung (Wiederkäuer) stehen diese Flächen überhaupt für die menschliche Ernährung zur Verfügung.

      Auch in der Schweinehaltung, wie verschiedentlich hier schon ausgeführt, werden Reststoffe verfüttert, die nicht für den menschlichen Verzehr geeignet sind und so einer sinnvollen Verwertung zugeführt. Das trifft im Übrigen auch auf das vielgescholtene Soja zu, das in erster Linie der Pflanzenölgewinnung dient. Wenn man liest, dass etwa 80 % des weltweiten Sojaanbaus in Futtertrögen landet, dann stimmt das sogar. Wenn man aber auch weiß, dass die Sojabohne knapp 20 % Fett/Öl enthält, um dessen Gewinnung es geht, dann erscheinen die postulierten 80 % für Futterzwecke, nämlich der Presskuchen, der übrig bleibt, plötzlich in einem anderen Licht. Das wird aber von den einschlägigen Medien verschwiegen. Darüber hinaus eignet sich die komplette Sojabohne überhaupt nicht für die Tierfütterung wegen des hohen Ölgehalts.

      Das, was bei uns so immer zu hören ist bezüglich Reduzierung der Tierhaltung für mehr Fläche zur menschlichen Ernährung, mag sogar teilweise berechtigt sein. Es ist aber auch so, dass längst nicht überall dort, wo Schweine- oder Rinderfutter wachsen, auch Brotweizen oder Gemüse wachsen. Weltweit betrachtet ist diese europäische Diskussion aus meiner Sicht Pillepalle.

      Wenn Sie, Herr Reich, nun noch ein wenig recherchieren wollen, ausgehend vom Gesagten, dann können Sie sich das mit der Diskrepanz zwischen tierischer und menschlicher Ernährung vielleicht sogar selbst beantworten. Dann nehmen Sie noch die Spekulationen mit Nahrungsmitteln an den Finanzmärkten dieser Welt hinzu und fragen sich, wessen Hände da wohl die mehr befleckten sind. Die des Fleischessers sind es bestimmt nicht.

      10
    • Wir können momentan nicht nur 70 Milliarden Nutztiere ernähren,sondern bei absolut gerechter Verteilung (Wir bräuchten halt weltweit Lebensmittelbezugskarten) sogar 10 Milliarden Menschen. Wenn wir auf die 70 Milliarden Nutztiere verzichten, können wir bei gerechter Verteilung nur noch 5 Milliarden Menschen ernähren. Wenn man es ungerecht verteilt (Hafermilch trinken, Erbsenburger essen, Sport machen, übergewichtig sein) sind es nur noch 3,5 Milliarden Menschen. Das nennt man Mathematik: weltweite Ackerfläche x weltweiter Durchschnittsertrag (Kalorien und Eiweiß) : jährlicher Nahrungsmittelbedarf eines Menschen (730 000 kcal, 20 kg Eiweiß) = ernährbare Weltbevölkerung

      4
    • Uwe sagt

      Lieber Herr Reich,
      Auf meinen Äckern in Brandenburg kann ich im Schnitt 6t/ha Weizen, 6,5t/ha Roggen, 3,2t/ha Raps, 75t/ha Zuckerrüben, 38t/ha Silomais aber nur 2t/ha Sojabohnen oder andere Leguminosen ernten. Gemüse etc. geht hier nur mit Bewässerung. 20% meiner Fläche ist absolutes Dauergrünland, hier geht nur Gras.
      Wenn durch Verfüttern des Maises und des Grases nur 6-7 t/ha Fleisch übrig bleiben ist das immer noch mehr als die Leguminosen.
      Kartoffeln alle 5 Jahre wäre noch eine Variante aber auch hier bleiben noch einige Tonnen Futterkartoffeln übrig.
      Auch brauche ich regelmäßig Blatt- und Hackfrüchte in der Fruchtfolge damit weiter Getreide geht.
      Bei regelmäßig Getreide als Bio ohne Vieh sinkt hier der Getreideertrag auf 2t/ha und darunter. Extensiv mit low input auf ca. 4t/ha.

      2
  31. Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war sagt

    Na, wenn das nicht nachhaltig ist. Das grüne Kreuz ist endlos wiederverwendbar.

    2
    • Tom sagt

      Hört halt auf das wertvolle Essen an die Tiere zu füttern nur damit ihr die dann tötet und ihre Kadaver esst!

      3
      • Bauer Willi sagt

        @Tom, wen meinen Sie mit “ihr”.? Wir Landwirte produzieren Lebensmittel. Und zwar genau die, die gekauft werden. Jeder Kauf ist der Auftrag, das Produkt in der gleichen Weise noch einmal herzustellen.

        13
      • Arnold Krämer sagt

        Tom: “……..und ihre Kadaver esst. “Als “Kampfveganer” biegt man sich die Begriffe so zurecht, wie es einem gerade passt. Oder ist das nur eklatanter Bildungsmangel?

        Wikipedia: “In der Zoologie bezeichnet Kadaver (lateinisch cadaver) tote Tierkörper und ist ein Synonym für Aas. Aus Sicht der Lebensmittelwirtschaft dominiert die Genussuntauglichkeit des Fleisches.[2]”

        7
        • Inga sagt

          Ja,
          als 1. bei denen die nicht wissen.
          dass pflanzliche Nahrung kein Vit. B12 und zu wenig Magnesium hat.

          Das andere müsste ein Spezialist ausrechnen oder aufschlüsseln.
          Es ist blöd, wenn man Halbwissen zu ernst nimmt und damit was bewegen oder andere vielleicht nur wegen einer Ideologie beeinflussen will.

          3
      • Ferkelhebamme sagt

        Tom, ich hoffe, Ihr veganes Essen ist nachweislich auch ganz ohne tierischen Dünger erzeugt worden. Sonst besser selber machen, bevor das Blut auch an Ihren Händen klebt. Ach, können Sie nicht? Dann wäre ich mal ganz vorsichtig, wen ich hier beschimpfe…

        8
  32. Fritz Walter sagt

    Wie sind eine Demokratie. Die gewählten Vertreter haben ein Gesetz beschlossen.

    Dann sollten sie auch mit den Konsequenzen leben.
    Belgien hat die Laufzeit seiner AKWs für die Energiesicherheit beschlossen. Wir schaffen es auch so. … sagen zumindest unsere Politiker.

    Bei Lebensmittel auch. … sagen unsere Politiker.

    Umfrage in Bayern: Die Grünen sind die Gewinner in den letzten Meinungsumfragen.

    Wir hatten mehrere Dürrejahre, die Bevölkerung hat nichts gemerkt, außer dass die Landwirtschaft Schuld ist. … am Klimawandel, Bodenerosion, Artensterben, Wasserverseuchung mit Nitrat, Pestiziden, …

    Wichtig ist die klare Verantwortung: Die Politik sagt(e) Sprit und Lebensmittel sind zu billig, werden sie halt teurer. Der Bürger hat es gewählt.

    Er muss auch die Konsequenzen seiner Entscheidungen tragen.

    Weshalb sollte man ihm/ihr das nicht spüren lassen?
    Ich denke eher, er/die muss es Mal deutlich spüren.
    Frieren für die Freiheit, hungern aus Solidarität mit Afrika!

    33
    • Gabriele Jakobs sagt

      Der Bürger hat gewählt, schreiben Sie.
      Stimmt, aber ich habe DAS nicht gewählt !
      Eine grosse Anzahl von Menschen hat etwas anderes gewählt, somit hat nicht ” der Bürger ” gewählt.
      Aber ja, ” der Bürger” soll es zu spüren bekommen ?
      Alle über einen Kamm zu scheren und von Bestrafung zu reden finde ich etwas zu einfach und hilft niemandem – im Gegenteil.

      4
    • Jane Doe sagt

      Glauben Sie ernsthaft daran das WIR die da oben WIRKLICH wählen?! Das geschieht intern! Genau wie die ganzen kranken corona Umfragen…. Du erreichst dein Umfrage Ergebnis indem du genau weißt wen du fragen musst!

      8
  33. Bauer HERMANN sagt

    Herr Özdemir, es wird nicht lange dauern und ein Afrikanisches Kind wird vor Ihnen stehen und sagen : How dear are you !!!

    18
    • oberländer sagt

      Ist dieser Ausspruch nicht der schwedischen Krötel
      und der klimatischen Welterrettung vorbehalten ?

  34. Thomas Gräf sagt

    Ja ,ziviler Ungehorsam wird doch zur Pflicht !Bei solch schwachsinniger Politik die selber zu solchen Aktionen aufrufen,es ist ,komplettes Versagen auf allen Ebenen nur von Annalena bin ich etwas überrascht! Unsere Zeit ist gekommen, ohne uns läuft demnächst nix mehr! Jetzt ist Zusammenhalt angesagt!Los geht’s.

    17
  35. Thomas Schwemmer sagt

    Ich unterstütze diese Aktion voll und ganz, auf meinen Flächen werden Nahrungsmittel produziert. Das haben mir meine Vorfahren beigebracht und dieser Staat hat mich dazu ausgebildet.
    Und wegen der Sanktion für meinen Beitrag zur Ernährungssicherung, na da reich ich einfach die Spendenquittung beim Finanzamt ein ;).
    Es ist eine Unverschämtheit mit welcher Dekadenz hier Gesetze und Verordnungen erlassen werden.
    Liebe Politiker, ein Salat aus Ackerkratzdistel Klettenlabkraut, Ackerfuchsschwanz und Windhalm gehört euch vorgesetzt, jeden Tag ab Herbst 2022.
    Und das ist mehr als die armen in den afrikanischen Ländern haben!!!

    GRÜNE VIER AUCH MIT MIR

    44
    • Jörn Boysen sagt

      Das ist keine Dekadenz, das ist absolutes anbeten eines goldenen Kalbes, das da heißt “IDEOLOGIE”. Diese ist den “Grünen” (Was diese hinter den Ohren deutlich sind) das Allerwichtigste. Denken oder gar Nachdenken, Änderungen wegen geänderter Ausgangssituation ? Ist in der Grünen Denkart nicht vorgesehen.

      18
      • Antje sagt

        Welches Denken oder gar Nachdenken? 🤔 Du sprichst von den Grünen, die nur die Aufnahme in die Partei und somit ein Parteibuch bekommen, wenn sie vorab ihr Gehirn operativ und unwiderruflich entfernen lassen haben!

        12
  36. Lichti Volker sagt

    Sofortiges Ende der täglichen Versiegelung von etwa 50 Hektar landwirtschaftlicher Flächen, das würde sofort für weniger intensiver werdenden Anbau sorgen und Industriebrachen wertvoll machen.

    19
  37. Helmut Bleher sagt

    Das ist alles gut. Aber nach aktuellem Stand bedeutet das Verweigern der 4 % Stillegung eine erhebliche, wenn nicht vollständige Prämienkürzung. Sollte man zumindest im Auge haben.

    8
  38. Dominik Paßmann sagt

    Bin dabei,
    mit zivilem Ungehorsam haben die Grünen ja auch angefangen. Damit Herr Özdemir nicht zuviel Pipi in den Augen bekommt, könnte man auf den Flächen Hanf anbauen. 🤷‍♂️ 😅

    10
  39. Weinbauer sagt

    hmm … nun …
    ich kann die Motivation absolut verstehen und finde sie auch richtig, auf emotionaler Ebene absolut. Doch andererseits … was hören wir denn aus Berlin, keine Ausnahmen für Mindestlohn bei Saisonarbeitern, Green Deal alternativlos, Pflanzenschutz reduzieren, Düngung reduzieren und von Herrn Özdemir sonst … dröhnende Stille.

    Ach so, es wurde ja verlautbart, die Versorgung in der EU sei gesichert und der Rest sein nicht Sache von Berlin.

    Und dann soll sich n Landwirt in die Illegalität begeben um die Kohlen aus dem Feuer zu holen?
    Davon abgesehen … womit? Also soviel ich weiß ist an Saatgut gerade mal Braugerste, Hafer oder Ackerbohne verfügbar und auf dem Düngersektor schaut es auch mau aus … ¯\_(ツ)_/¯
    … es ist richtig auf das Kommende hinzuweisen, die Alarmglocke zu bimmeln, schon aus Selbstschutz, sonst heißt es später die Landwirtschaft hätte den Staat hängen gelassen (die Obrigkeit macht ja bekanntlich keine Fehler), wesentlich mehr wird für 22 aber nicht machbar sein (selbst wenn man es wollte).

    Und warum sollte man unsere Herren und Meister nicht ins Messer laufen lassen? Oma sagte schon: Wer nicht hören will muss fühlen.

    26
    • Bauer Willi sagt

      Können Sie es verantworten, wenn in Nordafrika die Menschen hungern? Haben Sie schon mal über die Konsequenzen daraus nachgedacht? Arabischer Frühling 2008?

      Sprechen Sie noch mal mit Oma… 🙂

      19
      • Andreas sagt

        “Arabischer Frühling 2008?” ?????
        Ausgangspunkt des “Arabischen Frühlings” waren die Proteste in Tunesien gegen Staatspräsident Ben Ali seit Ende Dezember 2010. Am 17. Dezember hatte sich der Gemüsehändler Mohamed Bouazizi selbst angezündet, nachdem sein Marktstand von der Polizei beschlagnahmt und er von der Polizei misshandelt worden war. Infolgedessen kam es in Tunesien zu landesweiten Massenunruhen, die Ben Ali am 14. Januar 2011 in die Flucht trieben.
        In Deutschland gab es 2010 keine grüne Agrarministerin mehr und Flächenstilllegungen wurden auch keine eingeführt.

        • Inga sagt

          Was hat eine grüne Agrarministerin mit Flächenstilllegung zu tun?

          Flächenstillegungsprogramme gab es schon früher, als die Grünen noch gar nicht in der Regierung waren.

          2
        • Schmeckt gut sagt

          Andreas, erwache einfach aus deinen blumigen Träumen im Wolkenkuckuksheim und mache die Augen im heutigen Alptraum auf. Es wird noch schlimmer kommen und die Bauern werden das Gegenteil von schuldig sein. Wir wurden und werden so dringend gebraucht, wie auch andere Berufsgruppen, die sich für die “Andreasse” dieser Welt den Buckel krumm machen. Tut mir leid, das ich mal so deutlich werden muss.

          8
          • Martina sagt

            Erst mal danke für den Klartext 😉

            Dann, Ihr lieben Bauern und Bäuerinnen solltet Ihr Euch alle einmal DRINGEND mit den Bundesbereinigungsgesetzen 2009/2010 (sind die wichtigsten!) vertraut machen!
            Dann kommt noch das Urteil vom BVG vom Sommer 2012 hinzu…..unterm Strich und im Klartext…..WEDER diese kranke EU noch irgendein Politiker hat euch zu sagen, welchen Acker Ihr bestellt und welchen nicht!
            Es ist Eure Entscheidung!!!
            Und tausend Dank für Eure kostbare Leistung 😚

            2
      • Weinbauer sagt

        Ich bin mir der Konsequenzen sehr bewußt, ich war und bin mit Kollegen seit 2019 auf Demos gewesen, hab mit Politikern Gespräche geführt, wir haben tausendfach auf die Konsequenzen verwiesen die ein Abbau der Landwirtschaft in Deutschland und Europa nach sich zieht.

        Was hat es eingebracht? Hohn und Spott ebenso tausendfach, als nationalistisch und rechts und sowieso dumm und radikal hingestellt. Brunnen- und Bienenvergifter, Pestizidschleuder, das war der Lohn für die durch die Bank wohlmeinenden Worte seitens Politik und Medien.

        Es sollte doch eine Bundesreserve geben an Grundnahrungsmitteln … verladen und spenden an Notleidende Völker, das wäre ein Zeichen der Solidarität, des Mitgefühls seitens der Regierungsdarstellenden … aber so, die Kohlen aus dem Feuer holen und hinterher noch verknackt werden dafür … wäre nicht meine Empfehlung.
        Davon abgesehen, Özdemir verlautbarte doch die Versorgung sei sicher, also warum dann nicht die Ernte 22 an betroffene Staaten direkt verkaufen?

        Und ja, wenn das schief geht, dann werden die Flüchtlingsströme von 2015 Peanuts dagegen sein.

        11
  40. Jens Kruse sagt

    Unsere Flächen sind zwar verpachtet aber jeder Pächter bekommt nun ein Schreiben das er weiter auf dem Pachtland ackern soll. Wer es nicht macht dem wird gekündigt.

    14
    • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

      Werter Herr Kruse, Sie werden mit Ihrem Ansinnen vor jedem deutschen Gericht sicherlich scheitern, wenn Sie vom heimischen Kanapee aus Ihre Pächter dazu verdonnern möchten, wissentlich einen “Rechtsbruch” zu begehen, diesen gar androhen, bei Missachtung ihrer Anordnung ansonsten die Flächen zu kündigen. Diese einseitigen pachtrechtlichen Änderungen entbehren einer vertraglichen Gegenseitigkeit und sind damit wohl schon im vorhinein vollkommen obsolet. Lassen Sie das prüfen!

      Übernähmen Sie persönlich denn die Mithaftung für mögliche Rechtsfolgen und in diesem Zusammenhang finanzieller Schadenersatzansprüche dem Grunde und der Höhe nach, von welchen Stellen diese auch kommen mögen, in welcher Höhe auch immer!? – Unwissenheit schützt bekanntlich vor Schaden nicht!

      Wo ich mit Ihnen aber grundsätzlich auf Linie bin ist unterlassene Hilfeleistung seitens unserer Landeskirchen, mit unseren größten, reichsten Flächeneigentümer. – Warum beziehen diese medial nicht eindeutig unmissverständlich Stellung!? Sehr mächtige kirchliche Institutionen, deren Wort entsprechend Gewicht hätte!?

      Die nächste Schande!!! – Ich werden jedenfalls diesen nichts mehr spenden, ab sofort.

      18
  41. Pälzer Buh sagt

    Schwierig als reiner Weinbaubetrieb. Bin aber bei jeder LW-Demo gerne mit dabei.
    Ab heute gilt die grüne 4!

    14
    • Inga sagt

      schön wegen diesen beiden Zahlen:

      25,7t
      und
      28,5

      Mit dem Durchschnitts-Ertrag der EU von 6,1 t/ha Weizen können auf dieser Fläche 25,7 Mio. t Weizen bereitgestellt werden. Der Importbedarf von Ägypten, Marokko, Tunesien, Algerien und Äthiopien beträgt zusammen pro Jahr 28,5 Mio t.

      Das ist doch ein erheblicher Beitrag für die Unabhängigkeit von Putin, oder?

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