Bauer Willi
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#zusammenhalten – Grüne Kreuze der Hoffnung

Noch immer stehen #grüne Kreuze in der Feldflur. Wir, die Graswurzler, haben uns überlegt, dass wir diese neu nutzen wollen: grün ist die Farbe der Hoffnung und das Wort „Hoffnung“ haben wir mit weißer Farbe auf den Querbalken geschrieben. Wir meinen, das passt ganz gut zu der Karwoche und dem Osterfest.  Wer will, kann auch eine Erklärung anbringen. Den Text haben wir als Word-Datei unten zum Herunterladen. Falls ihr noch etwas ändern wollt.

Das Logo hat wieder Martin Grube gestaltet und er erhebt darauf keine Markenrechte.  Jeder darf es frei nutzen.

Hier der Textvorschlag für das Kreuz:

Und hier die Datei:

Text Grüne Hände Word

Wir würden uns  freuen, wenn ihr bis Grün-Donnerstag die weißen Buchstaben auf die grünen Kreuze schreiben könntet.

Wahrscheinlich werden wieder viele fragen, was das denn soll. Und wir können es ihnen sagen. Denn in jeder Krise steckt auch eine Chance

#zusammenhalten

Euer Bauer Willi, ein Graswurzler

 

 

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48 Kommentare

  1. Eckehard Niemann sagt

    Es steht weiterhin die Frage:
    Wozu sollen die von den Bauern für ihre konkreten Anliegen aufgestellten Kreuze denn künftig noch instrumentalisiert und um-interpretiert werden? Nur, weil „Bauer Willi“ gern eine neue PR-Aktion fahren will?

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    • Reinhard Seevers sagt

      Eggehaad, heute Abend läuft „Das Leben des Brian“ im Fernsehen….da kann man sehen, wozu Kreuze benutzt werden. Viel Spaß! 🙂

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Der Kampf ist heiß, die Last ist schwer.

      Oft seufzt du müde: Ich kann nicht mehr!

      Doch halte nur aus, einst wird dir’s klar,

      Wie nötig hier unten das Kreuz dir war.

      Auf hartem Stein am Waldesrand

      Sitzt müde ein Pilger, den Stab in der Hand.

      Er kann nicht weiter, er ist zu matt,

      Weil er so viel Schweres zu tragen hat.

      Still schaut er im Geiste den Weg, den er kam.

      Es fing einst so herrlich mit Sonnenschein an.

      Noch denkt er in stiller Wehmut zurück.

      Doch liegt in Trümmer, was einst war sein Glück.

      Nichts ist ihm geblieben: so arm und allein

      Muss er nun ins hohe Alter hinein.

      Da krampft sich das Herz zusammen vor Weh:

      Mein Gott, warum muss diesen Weg ich gehen?

      Und über dem Denken und über dem Sinnen

      Ihm heiß von den Wangen die Tränen rinnen.

      Doch nach und nach wird’s still in der Brust.

      Er ist sich der Gotteskindschaft bewusst.

      Drum schaut er im Glauben hinauf in die Höh.

      Dort wird sich’s klären, was ich hier nicht versteh.

      So fasst er den Stab, und mit schwerem Gang

      Zieht zur Hütte er dort am Bergeshang.

      Legt müde vom Wandern zur Ruh sich hin.

      Noch zieht ihm so manches durch den Sinn.

      Auf all sein Sorgen und was er beklagt,

      Im Traum Gott selbst die Antwort ihm sagt.

      Er sieht sich als Pilger, den Stab in der Hand

      Von Ort zu Ort wandern im Pilgergewand.

      Das Ziel seiner Hoffnung ist jene Stadt,

      Die Gott, der Herr, selbst gegründet hat.

      Und auf dem Rücken ein Kreuz er trägt.

      Das ist die Last, die Gott ihm auferlegt.

      Er wandert mutig. Das Ziel winkt fern.

      Schon glänzt die Stadt wie ein goldener Stern.

      Und heiß brennt die Sonne. Das Kreuz drückt sehr.

      Er muss einmal ruhn. Er kann nicht mehr.

      Dort steht ja ein Häuschen, so schmuck und klein.

      Da nimmt er sein Kreuz ab. Da ruht sich’s fein.

      Als er weiter des Weges will gehn,

      Da sieht eine Säge er neben sich stehn.

      Da denkt er: Dein Kreuz ist zu lang und schwer.

      Du sägst etwas ab, dann drückt’s nicht mehr.

      Gesagt getan. Nun war leichter die Last.

      Er denkt; Wie gut, dass du’s abgesägt hast.

      Nun geht das Wandern bequem und leicht.

      Jetzt ist das Ziel viel schneller erreicht.

      Bald sieht er die Stadt schon vor sich stehn.

      Wie herrlich und schön ist sie anzusehn!

      Ein Graben nur trennt ihn von der Stadt

      Der aber, ach, keine Brücke hat.

      Er läuft entlang. Er sucht und sinnt.

      Doch eine Brücke er nirgends find’t.

      Da fällt ihm das Kreuz auf dem Rücken ein.

      Vielleicht könnt ihm das jetzt Brücke sein.

      Er nimmt’s und schiebt’s über den Graben her.

      Doch ist’s zu kurz. Es reicht nicht mehr.

      Es fehlt das Stück, das er abgesägt.

      „Ach, hätt ich doch nicht!“ seufzt er tief bewegt.

      „Nun steh ich hier – so nah am Ziel.

      Und kann nicht hinein, weil mir’s Kreuz nicht gefiel.“

      Er weint, er schreit, er klagt sich an,

      Weil er schuld, dass er zur Stadt nicht kann.

      Da kommt noch ein Pilger, der auch ein Kreuz trägt,

      Von dem er aber nichts hat abgesägt.

      Der kommt zum Graben, schiebt’s Kreuz drüber hin

      Und geht zur Stadt mit frohem Sinn.

      Da denkt unser Pilger: „Ich will doch sehn,

      Ob über dies Kreuz ich hinweg kann gehen.“

      Er tritt hinzu – o weh – es kracht!

      Mit einem Schrei ist er aufgewacht.

      Er sieht sich im Zimmer. Er ist noch hier.

      Mein Gott, von Herzen dank ich dir!

      Es war nur ein Traum. Doch die Angst und Qual

      Möchte ich durchkosten nicht noch einmal.

      Ich seh’ nun mein Kreuz an als göttliche Gab’.

      Und säg von demselben jetzt nichts mehr ab.

      So muss es sein, wie der Vater es macht.

      Und geht auch mein Weg durch Trübsal und Nacht.

      Ich harre still aus, trag’ Kreuz und Leid.

      Es ist ja nur Brücke zur Herrlichkeit.

      Und du, der du auch ein Kreuz noch trägst

      Und es kürzen willst, indem du dran sägst,

      Tu’s nicht! Denn es ist göttliche Gab’.

      Du sägst nur den göttlichen Segen dir ab!

      (Quelle: unbekannt)

      DEIN KREUZ

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    • Inga sagt

      Landwirtschaft ist ja so vielseitig,

      da gibt es auch noch andere Themen zu, wenn es nötig ist!
      z.B. auch zur:
      Sozialen Rehabilitation
      Suchthilfe
      Sozialpsychiatrie
      Wohnungslosenhilfe
      Landwirtschaft
      Wohnpflegeheime
      Kulturgut Richerode

      https://www.hephata.de/organisation/kulturgut-richerode.php

      Vielleicht spiegelt das wider, wie die Kultur früher hier bei uns war, als noch ein hoher %teil der Menschheit in der Landwirtschaft gearbeitet und gelebt hat.
      Diese Menschen waren aber sozialer und psychisch gesünder!

      Neulich sah man wieder in Fernsehen, wie ein Hof, bzw. die Besitzer und das gesinde in einem Pferdewagen geflohen sind.
      Das war Großfamilie in sozialen Verband.

      Macht die moderne Kultur der Industrialisierung krank? Ist sie ungesund?
      Keiner will mehr in der Landwirtschaft helfen, dafür werden wir in diesem Jahr im Herbst weniger Obst und Gemüse haben. auch mehr Angst und Streit haben.
      Wir Bauern müssen deswegen auch mehr PSM einsetzen, und Global werden mehr Ressourcen abgebaut, ist das besser?
      Die erde wird deswegen mehr ausgebeutet. Die Ökologie leidet, nur wegen der Industrialisierung?
      Die altmodischen Kulturen holen mehr vom ha, weil sie mit der Hand gründlicher arbeiten, als unsere modernen Maschinen und andere Agrartechnik das kann!

      Um wie viel ist die moderne Kultur besser als die alte?
      Wie viel Schuld haben daran Bauern?

      Man kann viele Probleme mit den Kreuzen darstellen, besonders wenn sie auf des Bauern Schulder gelastet werden!!

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      • Reinhard Seevers sagt

        Inga, du vermischt da wohl einiges ….deine nostalgische Sicht auf die Erungenschaften der Vergangenheit sind nicht richtig. Es gab nie so viele und umfängliche soziale Dienste und Hilfen. Behinderte wurden früher entweder bereits bei der Geburt getötet oder mind. ein Leben lang eingesperrt. Suchtkrankheiten waren nicht bekannt oder wurden als paranormal eingestuft, Arme mussten betteln, Arbeitslosengeld gab es nicht, die Psychiatrie war noch gar nicht erfunden und die Kirchen hatten das Monopol auf Richtig oder Falsch….
        Die Vermischung mit der heutigen Landwirtschaftsform verbietet sich gänzlich. Hungersnöte aufgrund fehlenden Wissens, fehlenden Düngers, fehlender Maschinen oder fehlendem Eigentum etc. waren an der Tagesordnung. Das Handarbeit gründlicher sei, als maschinelle ist wohl eine Mär.
        Und die ewige christlich-abendländische Schuldkultur ist das Urproblem, das uns die Kirchen eingeredet haben….
        Dass die Industrialisierung und die Globalisierung in Verbindung mit dem Kapitalismus ursächlich für die meisten Probleme sind, das ist wohl nicht von der Hand zu weisen.

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        • Inga sagt

          Richerode gibt es jetzt, und da fühlen sich die Behinderten wohl, weil es so viel vielseitiges zu tun gibt. Habe ich nur als Beispiel angeführt.

          Das beweist nur,
          warum die Leute sich gerne an die frühere Zeit zurück erinnern, als sie ein gemeinsames Erfolgserlebnis an der frischen hatten. Deswegen war der soziale Zusammenhang auch anders.

          Ich rede nicht von veralteter Technik oder fehlenden Düngers und deswegen weniger Ertrag,
          sondern von dem Wohlbefinden des Menschen, die in der alten Kultur gelebt haben.

          Also der Vergleich mit Richerode, beweist, das die Leute früher dann eher seelisch zufriedener waren, auch weil sie mehr landw. Zusammenhänge erfahren durften. Gegenüber den modernen Menschen mit tagein tagaus den 8 Stundenarbeitstakt arbeiten und in der Anonymität leben.
          Das macht unzufrieden und deshalb den Bauern für alles die Schuld geben…

          So nun möchte ich mal wissen, wie sich das jetzt in der Krise ändert.
          Also es wird imer neue Situationen in der Landwirtschaft geben und ernn die Verbraucher mit ihr in Verbindung bleiben wollen und da werden die
          grünen Kreuze
          wohl ihre Aufgaben haben.

          .

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          • Reinhard Seevers sagt

            Zitat Inga: Ich rede nicht von veralteter Technik oder fehlenden Düngers und deswegen weniger Ertrag,
            sondern von dem Wohlbefinden des Menschen, die in der alten Kultur gelebt haben.

            Immer wieder interessant, wie man die Vergangenheit verklären kann und dies auch noch mit DER alten Kultur verbindet. Was soll das denn für eine alte Kultur gewesen sein? Die der Inkas oder die des Dritten Reiches?

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            • Inga sagt

              Das verbinde ich doch nicht mit der alten Kultur, ich hole da eher Beweise raus, wie zufriedener die Leute damals waren. Auch durch Beweise mit dem Altenheim im Westerwald und die Behindertenarbeit auf Richerode.
              Die Menschliche Seele braucht Beschäftigung mit der Natur, mit Garten, Feld, Pflanzen und Tieren.
              Man denke nur an das therapeutische Reiten.
              Auch mit anderen Sport und Musik und auch Vereinsleben!

              Es war ja auch irgendwie eine andere Kultur mit weniger Maschinen ,
              Technik und mehr Handarbeit, da war es eben anders. Denn das hat geprägt. Es war dadurch auch mehr Sozialkontrolle da, was vielen auch nicht gefiel.

              Mit der Politik hat da sgar nichts zu tun, weder mit Hitler noch Kaiser! Höchtens mit der Technik in der Zeit!

              Ich wollte ja darauf hinaus, dass die Leute früher alles mehr nachvollziehen konnten und deswegen weniger Furcht und Angst , seelische Bedrägnis hatten, so dass die die Bauern nicht beschuldigten, die Ökologie zu ruinieren, das würden die niemals tun, denn die wußten schon dass alles damit zusammenhängt, weil so viel erwirtschaftet werden muß, damit es für jeden reicht.
              Früher war eben mehr Allgemeinwissen da, weil sich die Leute durch gemeinschaftliche Arbeit in der Natur das erwarben.
              Wissen das die Leute heutzutage auch noch?
              Aber Mitreden, das wollen sie.

              Hetztage müssen sie es erst richtig lernen, durch pauken, wie die neuste Innovation in High-Tech!

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              • firedragon sagt

                Inga,
                also ich weiß nicht, ob die Menschen einige Generationen vor mir, zufriedener waren oder im seelischen Gleichgewicht.
                Ich stelle mir eher vor, die waren erschöpft und müde, wegen der körperlichen Beanspruchung aufgrund mangelnder Technik (in allen Arbeitsbereichen).

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  2. Herr Niemann, das hat das Kreuz mit der Beschriftung „Hoffnung“ ja einen Nerv getroffen.
    Warum?
    Ich finde es überhaupt nicht verwerflich, wenn man angesichts der großen Sorgen, die viele Menschen in unserer Gesellschaft hat, hofft, die Corona-Krise wird nicht so schlimm, wie vielfach befürchtet wird.
    Es geht bei unseren Mitmenschen um Leben und Tod. Nicht wenige müssen mit Umsatzrückgängen von 90-100% umgehen.
    Da geht es uns Bauern aktuell noch verhältnismäßig gut.
    Natürlich haben wir auch unsere Sorgen, auch existentielle. Und darum müssen wir uns auch kümmern.
    Nur- mit öffentlichen Kampagnen, die in dieser Zeit auf die Nöte des Berufsstandes hinweisen, werden wir nicht durchdringen.
    Was wir jetzt machen können, ist trotz aller Erschwernisse unseren Job möglichst gut zu erledigen. Und das ist in der Regel die Erzeugung von Lebensmitteln.
    Diese Botschaft, dass wir eine verlässliche Säule in der Gesellschaft sind, müssen wir rüber bringen. Und das mit einer gewissen Demut. Von Debatten, wer systemrelevanter als xyz ist, sollten wir absehen. Das wäre Kindergarten.

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  3. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Lieber Herr Niemann,

    vielerorten hungern nicht nur die Bäuchlein – in Zeiten von COVID-19 hungern im Besonderen unzählige mitmenschliche Seelen spürbar, was gerade jetzt in der Osterzeit in einer solchen Pandemiekrise allzu schmerzlich bewusst wird. Nicht in die Kirche gehen zu können, gemeinsam mit anderen Gläubigen in alter Tradition das Osterfest zu begehen, das ist eine beängstigend neue Erfahrung vollkommen fremder „Unfreiheiten“, mit der nicht alle so mal eben völlig kopfgesteuert sofort umzugehen wissen.

    Insofern verstehe ich Ihre wenig scharfsinnig anmutenden Nadelstiche nicht so wirklich; mangelt es da vielleicht an der notwendigen Empathie?

    Wir als Eltern und Großeltern atmen aktuell auch mit unseren ganz persönlichen Egoismen, wie man diese eben jetzt nur einer solchen engen Verbundenheit zugestehen mag, förmlichst von der Hoffnung und dem tiefen Glauben, dass unser Herrgott über unsere Kinder seine schützenden Hände ausbreitet, wenn diese an vorderster Front gegen Covid-19 ankämpfen. Sie sind uns räumlich zwar fern, in dieser elterlichen Sorge im Herzen uns aber näher denn je!

    „Wo das Wort von zu Hause bei mir ist, finde ich in der Fremde meinen Weg.“
    (Dietrich Bonhoeffer)

    So denken wir, hat gegenwärtig jeder Einzelne von uns sein ganz persönliches grünes Kreuz der Hoffnung, unterschiedlichst geprägter Hoffnungen, wo alle gemeinsam jedoch in der gegenwärtigen Ausnahmesituation nach jedem verfügbaren Strohhalm greifen sollen dürfen.

    Glaube – Hoffnung – Liebe, warum nicht gerade JETZT in einem mitmenschlichen Für- und Miteinander?

    Den Ratio schalten Sie, werter Herr Niemann, dann wieder auf Hochleistungsstufe, wenn die Zeit dafür gekommen scheint.

    Bleiben Sie bis dahin alle hoffnungsfroh und gesund.

    Österliche Grüße vom konventionellen Ackerbäuerlein u. seiner Familie an alle, vebunden in der Hoffnung, auch diese uns Erdenbürgern weltweit aufgebürdete schwere Prüfung gemeinsam schultern u. so auch meistern zu können.

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    • Bauer Willi sagt

      Danke: Und ich dachte schon, ich hätte „einen an der Waffel“. Denke, dass doch bei der überwiegenden Zahl der Kommentaren die Botschaft angekommen ist. Außer bei den Alt-Kommunisten, was ja auch logisch ist.

      Ich war am vergangenen Sonntag (Palmsonntag) um 10 Uhr in einer Klosterkirche in der Nähe. Meine Frau meinte noch „fahr doch später, da ist jetzt sicher viel los“.

      Ich war alleine. Das werde ich so schnell nicht vergessen.

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      • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

        Nein, haste nicht!!!

        Karfreitag werden wir es Dir gleichtun. – Ostergrüße auch an Deine Familie!

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      • Eckehard Niemann sagt

        Hallo, Willi,
        auf den beiden Friedhöfen unserer Kirchengemeinde fand am Karfreitag ein Angebot unserer Pastoren zu einem Besuch von Nachdenk-Stationen sehr regen Anklang und viel Zustimmung.

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        • Eckehard Niemann sagt

          Hier der Aufruf unserer Pastorin:
          Karfreitag
          10-18h Kreuzweg mit Stationen zum Innehalten und Mitmachen auf unseren Friedhöfen.. Sie sind eingeladen, den Friedhof (neuer Teil) individuell zu besuchen. Die einzelnen Stationen des Kreuzweges bedenken Jesu Leidens- und Sterbensweg und bringen ihn mit unserem Leben in Verbindung.
          15.00h Bedenken der Sterbestunde Christi – Sie sind eingeladen, entlang der folgenden Liturgie die Sterbestunde Jesu zu bedenken.
          Kleine Liturgie zur Sterbestunde Jesu:
          Kerze entzünden
          Lesung aus dem Johannesevangelium (Kapitel 18 und 19,1-30)
          Kerze löschen
          Augenblick der Stille
          Vaterunser

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  4. Arnold Krämer sagt

    Typisch deutsche Diskussion, aber auch in jede Richtung.
    Wenn die „falschen“ Leute etwas Richtiges sagen, fällt man über sie her. (Herr Niemann provoziert aber überflüssigerweise auch immer zusätzlich)
    Ja, es ist ist zuviel Milch auf dem Markt, die Preise verfallen!
    Ja, es sind zuviel Speise- und Industriekartoffeln auf dem Markt, die Preise für nicht vertragsgebundene Ware verfallen. Diese Kartoffeln landen aktuell in Biogasanlagen.
    Nur bei der Milch macht man immer so ein moralisch aufgeladenes Gezeter.

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    • Thomas Apfel sagt

      Herrn Niemanns Anliegen ist nicht der Milchpreis (war gar nicht Gegenstand des Impulsbeitrags von Willi!), sondern ABL und BdM = bessere Arbeit als Grüne Kreuze und Graswurzler, Bauernverbände und alle Anderen! Pure Selbstüberschätzung, Spaltung und Geltungssucht also. Daran ändern auch die richtigen Aussagen zur Preis- und Mengenentwicklung bei Milch und Kartoffeln nichts. Mit Botschaften, die versöhnlich verbinden wollen habt ihr es nicht so, oder sehe ich da was falsch?

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          • Eckehard Niemann sagt

            „Versöhnlich umgehen“- mit wem? Mit denen, die die Erzeugerpreise immer weiter drücken????

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            • Thomas Apfel sagt

              Nein, Herr Niemann, mit denen die die Erzeugerpreise drücken ganz bestimmt nicht versöhnlich. Aber bitte untereinander mal das Stänkern lassen, zumindestens, wenn auch ABL und BDM bezüglich der Erfolge der Aktivitäten im selben Glashaus sitzen, wie DBV, Agrarblogger und Andere. Das Glas haus der gleich schlechten Erfolgsbilanz und Aussenwirkung. Auch BDM und ABL haben praktisch nach über 20 Jahren NICHTS erreicht. Das sah, sah für Willi und LsV kurzfristig anders aus, verläuft sich aber gerade wie vieles andere auch im „Corona – Sande“.
              Was ich meine, Herr Niemann, es ist nicht die Zeit für Spalter wie Sie gekommen sondern die für Verbinder der bäuerlichen Interessenvertretungen. Ihnen ein frohes Osterfest.

              PS: Werden Sie nicht zu vergrätzt, wenn wir „gemeinsam“ spaltend in der Bedeutungslosigkeit versinken, während Andere die Gelegenheit für sich nutzen Vorteile aus der Spalterei und der gegenwärtigen Lage zu ziehen. Diese Anderen werden LEH, NGO´s und Spekulanten sein und keinesfalls die Bauern und genau daran arbeiten vor allem auch SIE Herr Niemann.

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  5. Ostbauer sagt

    Herr Niemann
    Handeln da wo man handeln muss und kann, hoffen da wo man hoffen muss. -Ostbauer April 2020

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    • Inga sagt

      Aber wir sind doch in der Situation zu handeln und dieses Handeln wird von der Hoffnung begleitet, es ist doch nicht hoffnungslos, oder?

      Wenn man nicht mehr handeln darf, dann ist das eine andere Sache,
      oder
      wer hoffnungslos ist, hat auch keine Kraft zum handeln.

      Der Spruch oben ist an Leute gerichtet, die sich in Hoffnungslosigkeit baden und dadurch keine Kraft zum Handeln haben!

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    • James Taylor sagt

      Sie haben ja recht, denn Hoffnung allein ist passiv und setzt in der Konsequenz voraus, dass es andere gibt, die aktiv sind und aus der Hoffnung eine neue Realitaet machen – wobei der Hoffende dann mitgerissen werden moechte, quasi als Lohn fuer seinen Glauben an andere, aktivere und mutigere Menschen oder imaginaere Wesen.
      Immanuel Kant hat zur Hoffnung gesagt: „Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen.
      Wenn Kant recht hat, dann wuerde ich das Lachen waehlen und nicht die Hoffnung, denn Lachen verbindet.

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  6. Eckehard Niemann sagt

    Wer sich von Hoffnung ernährt, läuft Gefahr, Hungers zu sterben.
    Aus Dänemark

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  7. Eckehard Niemann sagt

    Hoffnung ist die Verwechselung des Wunsches einer Begebenheit mit ihrer Wahrscheinlichkeit.
    Arthur Schopenhauer (1788 – 1860), deutscher Philosoph

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  8. Eckehard Niemann sagt

    Viel sinnvoller als melodramatische Kreuze-„Hoffnungs“-Beschriftungen scheint mir eine konsequente Interessenvertretung.
    Dazu nur ein positives Beispiel:

    Milchpreisverfall stoppen, Mengendrosselung organisieren
    Milcherzeuger für Mengendisziplin finanziell honorieren. Preissenkende Überschüsse gar nicht erst entstehen lassen
    Auf dem Milchmarkt zeichnet sich sehr deutlich eine Preissenkung für Tausende Milchhöfe in Deutschland und auch EU-weit ab. Aufgrund der Corona-Pandemie sind viele Warenströme für den Export in andere EU-Länder wie Italien sowie in Drittländer abgebrochen, unter anderem auch, weil es an Containern zur Verschiffung fehlt. In der Verwertungskette im Binnenmarkt gibt es einen Mangel an Verpackungen, auch da kommt es zu Absatzschwierigkeiten. Aufgrund der anstehenden Abkalbesaison steigt gleichzeitig die Milchmenge in Europa. Der Kieler Rohstoffwert für Milch sinkt im März um fast 10 Prozent und die Preise für Magermilchpulver sind bereits deutlich nach unten gerutscht.

    „Jetzt werden Stimmen laut, mit staatlichen Hilfen die private Lagerhaltung der Molkereien zu fördern und dadurch Milchüberschüsse vorläufig vom Markt zu nehmen. Das kostet öffentliche Gelder, aber die Überproduktion bleibt und die Lagerbestände verlängern die Krise noch“, warnt Elisabeth Waizenegger, Milchbäuerin im Allgäu und Mitglied im Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). „Es wäre wesentlich zielführender, wenn die überschüssige Milch gar nicht erst entstehen würde. Einzelne Molkereien gehen bereits voran und fordern ihre Milchhöfe auf, die Menge zu drosseln. Das begrüßt die AbL grundsätzlich, aber es ist weiterhin notwendig, dass für die Molkereien auf EU-Ebene koordinierte Anreize gesetzt werden, um die Milchmenge zu senken.“

    „In der aktuellen Situation braucht es eine Honorierung für die Milchhöfe, wenn sie auf betrieblicher Ebene weniger Milch liefern als in einem Vergleichszeitraum“, sagt Waizenegger weiter. „Allen voran für Weidehalter, die in der Gesellschaft eine hohe Anerkennung genießen, wird es eine große Herausforderung, denn mit dem Weidegang steigt ihre saisonale Milchmenge besonders an.“ Die AbL erinnert an das Vorgehen in der Milchmarktkrise 2015/2016, als Zuschüsse an die Mengendisziplin geknüpft wurden. In der koordinierten Milchdrosselung steckt ein enormes Potentiell. Das zeigt das Beispiel der Molkerei Friesland Campina, die in der Milchkrise vor einigen Jahren das Instrument der Mengenreduzierung auf Molkereiebene eingeführt hat. Das hat zu einer Entlastung auf dem gesamten Markt geführt.“

    Die AbL hat in einer kürzlichen Stellungnahme zudem gefordert, dass die EU-Agrarpolitik, die derzeit im Reformprozess ist, wirksame Instrumente auch für künftige Milchkrisen installiert und dass die Direktzahlungen insbesondere bäuerliche Betriebe existenzsicher halten.

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    • Eckehard Niemann sagt

      Hier noch ein Beispiel für konsequente Interessenpolitik für Bauern – anstelle von Kreuze-„Hoffnungs“-Beschriftung:

      Pressemitteilung Bundesverband deutscher Milchviehhalter:
      16. März 2020
      Corona-Pandemie zeigt akute Handlungsnotwendigkeit für EU-Milchmarkt-Krisenmanagement
      Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Corona-Virus sind auch für den europäischen und deutschen Milchmarkt und damit insbesondere auch für die Milchviehbetriebe katastrophal. Etablierte Lieferketten sind unterbrochen, die Milchimporte Chinas als weltweit größter Milchimporteur werden Expertenschätzungen zufolge bis ins zweite Halbjahr weiter zurückgehen. Für die Milchviehhalter in Europa droht ein wirtschaftliches Desaster, das diese angesichts einer ohnehin dauerhaften Kostenunterdeckung und eines Verbrauchs sämtlicher Reserven nicht stemmen können werden, wenn jetzt nicht umgehend europaweit koordiniert und organisiert die Milchmengen reduziert werden.

      Foto: geralt / pixabay.com

      Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen: Um einen Zusammenbruch des Milchmarkts zu verhindern und erneuten massiven finanziellen Schaden bei den Milchviehhaltern abzuwenden, müssen die Milchviehhalter in einer akuten Marktkrise wie dieser auf europäischer Ebene koordiniert und organisiert dafür sorgen können, dass der europäische Milchmarkt gemeinsam um wenige Prozentpunkte bereinigt wird. Das versteht der BDM unter einem marktwirtschaftlichen Vorgehen – auch wenn es dafür zunächst ein politisches Handeln braucht. Die Politik muss die Voraussetzungen dafür schaffen und ein organisiertes Vorgehen der europäischen Milchviehhalter im Krisenfall ermöglichen. Das Kriseninstrument der Intervention allein wird nicht ausreichen und die Erfahrungswerte der eingelagerten Milchpulverberge 2015/2016 zeigen, dass die Probleme für die Milchviehbetriebe über die Krise hinaus verlagert bzw. verlängert werden.

      „Jedes Vorgehen, das auf die moralisch-ethische Verantwortung des Einzelnen oder freiwillige Branchenlösungen setzt, ist nicht schnell und wirksam genug, um diese Krisensituation zu meistern“, erklären BDM-Vorsitzender Stefan Mann und der Vorsitzende der MEG Milch Board, Frank Lenz, gemeinsam. „Wir brauchen eine sehr schnelle Reaktion auf eine unverhofft eintretende Marktverschärfung, die durch den Corona-Virus verursacht wird. Und wir brauchen klar ein europäisches Vorgehen, um den globalen Milchmarkt zu entlasten – da sind wir uns mit dem European Milk Board EMB und seinen Mitglieds-Erzeugerverbänden einig.“

      „Statt lediglich über den notwendigen Ausgleich von wirtschaftlichen Schäden nachzudenken, haben wir alle eine Schadensminimierungspflicht“, erklärt Stefan Mann weiter. „Wir gehen daher aktuell auch auf die Molkereien zu und ersuchen diese dringend, uns in unserer Forderung nach einer schnellen europaweiten Milchmengenreduzierung jetzt ganz akut zu unterstützen. Da die Politik angesichts des aktuellen Notstands verständlicherweise nicht in der Lage ist, die Interessen verschiedener Branchenakteure abzuwägen, zu moderieren und so zu ausgewogenen politischen Beschlüssen zu kommen, braucht es ein gemeinsames Signal aus der Branche, das ein schnelles und unbürokratisches Handeln der Politik immens beschleunigt und damit hilft, dass mit dieser Krise Erzeugerstrukturen nicht irreparabel zusammenbrechen, die für eine flächendeckende Grundversorgung der Bevölkerung so dringend benötigt werden.“

      Der BDM fordert daher alle Akteure der Milchbranche und insbesondere alle Verbände der Ernährungs- und Molkereiindustrie auf, im gemeinsamen Schulterschluss ein Signal an die Politik zu senden, mit einer zeitlich befristeten, europaweit verbindlichen Milchmengenreduzierung die wirtschaftlichen Schäden dieser Pandemie so gering wie möglich zu halten.

      „Bereits in den letzten beiden Milchkrisen haben wir gegen den hartnäckigen Widerstand der Verbände der Ernährungs- und Molkereiindustrie für die Erweiterung des bestehenden Sicherheitsnetzes um ein effizientes, mengenwirksames Milchmarkt-Krisenmanagement-Konzept gekämpft, das Fundament unserer BDM-Sektorstrategie 2030 ist. Damit könnten wir auf die aktuellen Marktverwerfungen eine wirksame und effektive Antwort geben, die mehr ist als ein Appell an die ethische Verantwortung anderer Marktteilnehmer“, ergänzt Stefan Mann. „Das BDM-Milchmarkt-Krisenmanagement-Konzept sieht vor, dass in Marktkrisen zeitlich befristet die EU-Milchmenge gedeckelt bzw. um wenige Prozentpunkte reduziert werden kann, um das EU-Milchangebot schnell an die reale Nachfrage anpassen zu können und so ein weiteres Absinken der Milcherzeugerpreise zu verhindern.“

      Tatsächlich wurden die Voraussetzungen dafür auf EU-Ebene auf Druck der Milchviehhalter bereits geschaffen: 2016 haben die EU und die Bundesregierung den wegweisenden Beschluss gefasst, das 2. EU-Hilfspaket mit einer zeitlich befristeten Mengendisziplin zu verknüpfen. Über dieses Programm, an dem die Milchviehhalter freiwillig teilnehmen konnten und das ohne großen bürokratischen Aufwand ganz kurzfristig umsetzbar war, ist flächendeckend über alle Regionen und Betriebsformen hinweg mehr Liquidität auf die Betriebe gekommen, als dies bei allen anderen staatlichen Hilfen der Fall war. Gleichzeitig hat es den einsetzenden Rückgang der Milchanlieferungen unterstützt und verlängert. „Anders als damals müssen wir in der verschärften Situation jetzt lediglich über eine für alle verpflichtende Mengenreduzierung sprechen. Ob und wie die dadurch entstehenden wirtschaftlichen Ausfälle für die Milchwirtschaft aufgefangen werden können, ist eine Frage, die sich erst in Folge stellt,“ stellt Mann klar.

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    • Ostbauer sagt

      Als Milchbauer kann ich Ihnen nur zustimmen,verfolge ja die Marktsituation auch täglich, aber das Eine schließt das Andere ja nicht aus.

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      • Eckehard Niemann sagt

        Tagesschau 1.10.2019:
        Kritik an der Kritik
        Der Deutsche Bauernverband bestätigt auf Nachfrage, der Protest mit den grünen Kreuzen sei eine Graswurzelbewegung, angestoßen von mehreren Agrarbloggern. Und auf die Frage, ob der Verband hinter der Aktion stehe, antwortete ein Sprecher, es sei eine Aktion von Bauern, die man nicht kritisiere.

        Doch es gibt auch kritische Stimmen aus der Landwirtschaft. Der Milchbauer Ottmar Ilchmann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft in Niedersachsen, sagt, ihm sei das alles nicht weit genug gedacht. Grundsätzlich habe er zwar Verständnis für die Aktion, doch aus seiner Sicht entstehe der enorme Kostendruck nicht nur durch strengere Auflagen aus der Politik, sondern auch durch die Weltmarktorientierung der deutschen Landwirtschaft und die Abhängigkeit vom Handel.

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        • Ostbauer sagt

          Werter Herr Niemann,
          selbstverständlich ist die Mengensteuerung nach wie vor und gerade jetzt unbedingt notwendig,; unterschreib ich Ihnen alles! Wenn wir jetzt nicht reagieren, haben wir in spätestens 3 Monaten die nächste Milchkrise.
          Ich könnte mir auch so eine Art Milch-OPEC vorstellen.
          Aber die Kommentare zu den grünen Kreuzen von vor einem halben Jahr sind situationsbedingt heute so was von überholt. Damals war die Grundsituation etwas anders.

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  9. Eckehard Niemann sagt

    Hoffnung:
    “Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.” 1.Korinther 13,13
    – mal ganz abgesehen von einer zukunftsfähigen, gesellschaftlich akzeptierten und bauernhöfe-stabilisierenden, praktikablen Landwirtschaft-Ausrichtung und Agrarpolitik…
    – aber das passt ja nicht alles als Beschriftung auf die Protest- und nun auch Hoffnungskreuze…
    Frage: Wozu sollen die Kreuze denn künftig noch instrumentalisiert und um-interpretiert werden?

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    • Inga sagt

      es geht doch um den Zusammenhalt,
      die Grünen Kreuze sollen Hoffnung auf Solidarität mit den Verbrauchern herstellen
      also ein Hoffnung auf Zusammenhalt eventuell gegen den LEH,Journalismus und ev, Politik.

      Nun geht es weiter,
      es geht um Hoffnung zum Zusammenhalt In Zeiten von Corona!!!

      Vielleicht werden sie irgendwann auch mal dazu instrumentalisiert,
      für die Zusammenarbeit auf dem Feld,
      denn das schützt vor Erkrankungen, hält gesund und gibt
      dem Leben mehr Qualität!
      Das beinhaltet wieder mehr Respekt und Liebe, vor allen die Hoffnung und Glauben daran!

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      • Bauer Willi sagt

        Genau so ist das gedacht. Es geht auch nicht um Milch, um Weltmarkt, um AbL und BDM, um DBV oder LsV. Es geht einfach um Mitmenschlichkeit, zu zeigen, dass wir Landwirte in dieser Situation zu den Bürgern stehen. Und es geht auch ein wenig um die christliche Symbolik, deshalb auch jetzt in der Woche vor Ostern, dem Fest der Auferstehung.

        Ansonsten: AbL und BDM sind doch genau so zahnlose Tiger wie jetzt LsV. Immerhin hat LsV mehr auf die Kette bekommen als die AbL, die zwar von der linken TAZ als „linke Bauern“ abgefeiert wird, aber darauf muss man sich nun wirklich nichts einbilden. Herr Niemann lebt halt auch in seiner Blase, aus der er wohl auch nicht mehr herauskommt.

        Das er sich über die Bibeltexte lustig macht, passt zu seiner Gesinnung, ist aber eine neue Seite an ihm, die ich so noch nicht kannte. Alles andere sind die gleichen Parolen wie immer, die er aus seinem Katalog der 100 Phrasen herauskopiert und hier zum Besten gibt. Gähn…

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        • Thomas Apfel sagt

          Dem kann ich nur zustimmen, die ABL und der BDM gehören mitsamt den Herrn Ilchman und Niemann zu den Spaltern in der Landwirtschaft, die außer medialer Aufmerksamkeit nichts erreicht haben. Nicht, dass ich nicht jedes Engagement für die Interessen der Bauern gut fände, aber eine ein klein wenig selbstkritische Haltung wäre angesichts der „Erfolgsbilanz“ schon angebracht. Da ist für meinen Geschmack der Bauernbund klarer in seinen Auftritten und Meinungsäußerungen. Wenn die nicht diesen dämlichen Namen „Freie Bauern“ gewählt hätten, der ja nun wirklich durch die Blut- und Boden Politik des „Dritten Reichs“ verbraucht und belastet ist, könnte ich mich mit deren Auffassungen arrangieren. So bleibt es aber dabei, dass die Bauern eins am besten können: Sich aufspalten und wirkungslos agieren. Die Querelen um LsV und die „Markenrechte“ sind ein weiteres Beispiel der verbreiteten Erbärmlichkeit und Eitelkeit.

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        • Eckehard Niemann sagt

          Hallo, Willi,
          es bleibt die Frage:
          Wozu sollen die Kreuze denn künftig noch instrumentalisiert und um-interpretiert werden? Ich mache mich wahrlich nicht über Bibeltexte lustig – Du aber gehst (offenbar PR-süchtig) beliebig über die Intentionen hinweg, die die Aufsteller der Kreuze damit eigentlich verbunden haben und noch immer verbinden. Und dann verhöhnst auch noch LsV und andere Interessenvertretungen. Bitte beende doch Deine one-man-ego-show – Dein plattes Pöbeln gegen Kritiker werte ich als peinliche Schwäche… Nun denn.

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          • Inga sagt

            Die Landwirtschaft ist so viellseitig,
            dass sich das kein anderer Mensch, der nur 8 Std. am Tag irgendwo anders arbeitet, gar nicht vorstellen kann.

            Das habne wir doch zu Genüge hier diskutiert!

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          • Reinhard Seevers sagt

            Augenroll….Herr Niemann versteht es nicht….Erläuterungen und Erklärungen haben hier wohl keinen Sinn mehr.

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  10. Ostbauer sagt

    Also ich finde die Idee gut und auch angemessen, und werde unser Kreuz morgen beschriften. Das hat für mich auch gute Gründe.
    Als wir die Kreuze vor ca einem halben Jahr aufstellten, waren die Gründe andere. Grün ist die Farbe der Bauern aber auch schon damals der Hoffnung.
    Ich habe mir gestern mal die Mühe gemacht, so in unsere Kommentare von damals zu schauen. Sie haben zwar nicht an Wert verloren, aber vieles von dem was wir gefordert und angemahnt; so nach dem Motto „was wäre wenn?“, hat uns ganz plötzlich überrollt.
    Wenn diese ganzen Erkenntnisse auf „normalem“ Weg entstanden wären, hätten wir uns alle auf die Schulter klopfen können.
    Aber So, verbunden mit unsäglich viel Leid, will bei mir keine Genugtuung aufkommen!
    Und deshalb ist Hoffnung für mich ganz wichtig!

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    • Bauer Willi sagt

      Ich bin gespannt, wie es „nach Corona“ weitergeht. Die Themen rund um das Agrarpaket spielen auf einmal keine Rolle mehr. Die lauten Stimmen der NGO sind verschwunden, die AfD ist abgetaucht (gut so!) und die Grünen melden sich mit Themen zu Wort, bei denen man nur den Kopf schütteln kann. (z.B. jetzt Abschaltung der Atomkraftwerke) und die regierenden Parteien schießen in der Wählergunst nach oben. Linke und FDP sind vollständig abgemeldet.

      Ich befürchte, dass es ab Herbst zunehmend Engpässe bei Lebensmitteln geben wird. Die Preise werden deutlich steigen. Da wir bald deutlich mehr Arbeitslose haben werden, werden bezahlbare Lebensmittel noch wichtiger. Oder aber, man „bedient“ sich im Feld selbst…

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      • Eckehard Niemann sagt

        Was soll denn diese unterirdische Andeutung, bei teureren Lebensmitteln würden Arbeitslose sich „im Feld selbst bedienen“. Pfui.

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        • firedragon sagt

          Stimmt Herr Niemann,
          im Feld wird sich seit jeher bedient und wenn man die Autos sieht, in die da eingeladen wird, können das keine Arbeitslosen sein.

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  11. Inga sagt

    „Ihr könnt eigenes Gemüse anbauen. Wir helfen euch dabei.
    Draußen in der Natur zu arbeiten gibt dem Leben wieder einen Sinn, vertreibt dunkle Gedanken und macht Hoffnung. “

    Und dasd Imunsystem wird gestärkt!

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