Bauer Willi
Kommentare 73

Zuckersteuer, Salzsteuer, Fettsteuer, Fleischsteuer… was noch?

Der nachfolgende Text könnte Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten.

  • Zucker ist ungesund
  • Salz ist ungesund
  • Fett ist ungesund
  • Fleisch ist ungesund

Ich war so froh, dass der Ampel das Licht ausgegangen ist und wir die Bevormundung durch einige Ideologen in der damaligen Regierung endlich los waren.

Und jetzt das: die neue Bundesregierung will tatsächlich eine Zuckersteuer einführen. Wenn sie das macht, dann aber bitte konsequent auf alle zuckerhaltige Lebensmittel

  • Steuer auf Limonade
  • Steuer auf Bier und Wein
  • Steuer auf Kuchen und  süße Backwaren
  • Steuer auf Ketchup
  • Steuer auf Schokolade
  • Steuer auf Gummibärchen
  • Steuer auf Datteln und andere Trockenfrüchte
  • Steuer auf Nuss-Nougat-Creme
  • Steuer auf Fruchtjoghurt
  • Steuer auf Fertiggerichte (Pizza etc.)

Weil ja auch Salz ungesund ist, bitte auch eine Salzsteuer auf alle stark salzhaltigen Lebensmittel

  • Instant-Suppen
  • Sojasauce
  • gesalzener Hering
  • Salami und Rohschinken
  • Salzstangen
  • Schafskäse
  • Oliven
  • Cornflakes

Etwa ein Viertel unserer täglichen Salzaufnahme stammt alleine aus den täglichen Backwaren (Brot und Brötchen)

Auch Fett ist ungesund. Deshalb ist eine Fettsteuer unumgänglich. Diese Steuer muss erhoben werden auf folgende Lebensmittel:

  • Olivenöl und andere Speiseöle
  • Butterschmalz
  • Schweineschmalz und Kokosfett
  • Mayonaise
  • Butter und Margarine
  • Walnüsse,
  • Macadamia
  • Paranüsse,
  • Erdnüsse etc.
  • Speck
  • Salami
  • Käse
  • Avocado

 

Da Kohlenhydrate letztendlich auch zu Zucker verstoffwechselt werden, sollte geprüft werden, ob nicht auch Lebensmittel besteuert werden sollten, die reich an Kohlenhydraten sind.

  • Reis,
  • Weizen,
  • Haferflocken,
  • Knäckebrot und
  • Hülsenfrüchte wie Erbsen und Linsen

Auf die Fleischsteuer will ich nicht weiter eingehen.
Ich überlege noch, wie man Obst und Gemüse besteuern könnte…

Ernsthaft: Steuern auf Lebensmittel waren noch nie eine gute Idee.

 

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73 Kommentare

  1. Martin Aupperle sagt

    Moin, wenn Ihr von „Industriezucker“ redet bin ich nicht sicher was das sein soll.
    Also dann erklärt mir bitte den Unterschied.
    Ich kenne Rübenzucker, Rohrzucker, Fructose, Glucose, Saccharose,Lactose und dann noch Stevia, das in China auf seltsame, unbekannte, „giftige“ Art und Weise hergestellt wird.
    @Marian E. Finger
    Etwa ein Drittel der übergewichtigen Menschen haben eine kaputte Schilddrüse (wissen sie das?) Meine ist seit über 30 Jahren in der Unterfunktion, noch sind sich die Ärzte nicht einig ob ich Hashimoto habe.
    Frage: soll ich jetzt stärker mit Beitrag zur KV belastet werden??
    Vllt hilft´s mein alter Spruch: „Ich kann essen was ich will, ich nehm nicht ab“

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  2. Andreas sagt

    Ich habe den starken Verdacht, dass hier nicht der erwartete Rückgang beim Zuckerverbrauch die Ursache für den enormen Widerstand gegen die Zuckerbesteuerung ist. Vielmehr ist mit einen starken Rückschlag für den Kurs der Bayer-Aktie zu rechnen, wenn der Absatz der Insulinbehandlungen stagniert oder zurückgeht.
    Seit die EU-Kommission beschlossen hat, dass mit „Neuer Gentechnik“ hergestellte patentierte Nahrungsmittel in der EU nicht mehr gekennzeichnet werden müssen, hat sich der Kurs der Bayer-Aktie mehr als verdoppelt. Seit der Diskussion über die Zuckersteuer geht der Kursverlauf wieder steil nach unten

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    • Reinhard Seevers sagt

      Also mir ist die Bayer-Aktie, wie alle anderen Aktien auch, komplett wumpe. Mir geht es um die andauernde Blödheit der Vollslenkung. Wie dumm kann man sein, und sich eine Gängelung wünschen, die man dann selber noch bezahlen muss. Haben denn alle den Verstand verloren?

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      • Limes sagt

        „…. wie alle anderen Aktien auch, komplett wumpe…“
        @RS wollen sie mal so reich werden wie @Andreas dann sollten sie sich wie er auch intensiv mit Aktien beschäftigen.
        offensichtlich kennt @Andreas sich sehr gut mit Aktien aus und hat sicher auf fallende Bayer Kurse (Short-Selling genannt) gewettet und ohne grossen Geld Einsatz sehr sehr viel Geld gescheffelt.
        Selbstverständlich freut sich auch der Finanzminister denn ca 26 bis 28% des Gewinnes sind zu versteuern. Die Steuern helfen dem Staat und können dann wieder für irgendwelche Projekte ausgegeben werden.

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        • Andreas sagt

          @ Limes, offensichtlich haben sie keine Ahnung was ein ausgewachsener Bauer heute als Rente bekommt. Es sind genau 589,11€ . Zum Leben eindeutig zu wenig. Wir waren daher schon immer gezwungen selbst vorzusorgen. Ich habe die Bayer Aktien vor einem Jahr um 22,34 € gekauft und nun vor der Zuckerabgabe um 45,12 € je Aktie verkauft. Da zahle ich dem Finanzminister gerne seine 27,8 % Kapitalertragsteuer + Soli.
          Sorry , euren Aufstand wegen der Zuckerabgabe auf Cola, Limo oder Eistee kann ich wirklich nicht verstehen. Gibt es wirklich nichts wichtigeres mehr.

          • Reinhard Seevers sagt

            „Sorry , euren Aufstand wegen der Zuckerabgabe auf Cola, Limo oder Eistee kann ich wirklich nicht verstehen. Gibt es wirklich nichts wichtigeres mehr.“

            Ich kann nicht verstehen, wie man sich so FÜR eine paternalistische Gängelung und Abzocke stark machen kann. Sind denn alle Grenzen der Selbstachtung gefallen und die Unterwürfigkeit zum Selbstverständnis geworden?

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Sie sind ein Tausendsassa, beim niedrigsten Stand eingestiegen und bei Höchststand verkauft. Das gelingt nur wenigen, nicht einmal dem Orakel von Omaha.

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        • Andreas sagt

          @ Limes, offensichtlich haben sie keine Ahnung was ein ausgewachsener Bauer heute als Rente bekommt. Es sind genau 589,11€ . Zum Leben eindeutig zu wenig. Wir waren daher schon immer gezwungen selbst vorzusorgen. Ich habe die Bayer Aktien vor einem Jahr um 22,34 € gekauft und nun vor der Zuckerabgabe um 45,12 € je Aktie verkauft. Da zahle ich dem Finanzminister gerne seine 27,8 % Kapitalertragsteuer + Soli.
          Sorry , euren Aufstand wegen der Zuckerabgabe auf Cola, Limo oder Eistee kann ich nicht verstehen.

    • Bauer Willi sagt

      @Andreas
      Sie haben eine blühende Phantasie! Auf den Gedanken, die Zuckersteuer mit einer Aktie in Verbindung zu bringen, muss man erst einmal kommen.
      Die Salzsteuer wird wohl deshalb nicht kommen, weil Kali + Salz als Lobbyist auftritt?

      Mir geht es um die Bevormundung durch den Staat. Dass sich einige das wünschen, kann ich nicht verstehen.

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      • Andreas sagt

        Die Bundesregierung will die Einführung einer Abgabe auf zuckerhaltige Getränke ab 2028 beschließen. Wo ist hier für euch persönlich eine Gängelung oder Bevormundung ?
        Vorgeschlagen sind 26 Cent pro Liter, wenn mehr als fünf Gramm Zucker auf 100 Milliliter enthalten sind und 32 Cent bei mehr als acht Gramm. Wenn ihr weiterhin unbedingt Cola, Limo oder Eistee mit sehr viel Zucker trinken wollt, müsst ihr entweder ein paar Cent mehr bezahlen oder mit ein paar Würfelzucker nachsüßen.
        https://www1.wdr.de/politik/zuckersteuer-abgabe-softdrinks-100.html

        • Reinhard Seevers sagt

          Oder einfach Naturtrüben Apfelsaft trinken, der hat 10,5g/100ml und ist dennoch von der Steuer befreit (??), was ja irgendwie spookie ist, wenn man bedenkt, dass es die gleiche Wirkung hat. Sinnbefreit und volksverblödend, wie alles, was diese sozialistische Regierung macht.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Ergänzung: Herkömmliche Cola enthält ca. 10,6gZucker pro 100ml.
            Schmunzel……

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          • Bauer Willi sagt

            @R.S.
            Ich erwarte natürlich, dass Obstsäfte selbstverständlich unter die Zuckersteuer fallen. Und Ketchup, und Gummibärchen und Nuss-Nougat-Creme und…
            Siehe oben

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            • Kemetbauer sagt

              @BW
              Wenn es sich bei den „Obstsäften“ um Direktsäfte handelt, wäre eine Zuckersteuer fehl am Platze. Wenn man sich das englische Zuckersteuersystem anschaut, geht es nur darum, dass Lebens- Genussmittel, bei denen Zucker zugesetzt wird, besteuert werden. Ich weiß gar nicht, warum hier so ein Aufriss gemacht wird. Gut, @BW als Zuckerlobbyist, sieht das natürlich anders.

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  3. evonik sagt

    Am Thema Zuckersteuer kann man erkennen, wie die Demokratie alles verkompliziert:

    Auf der einen Seite zahlt der Staat Prämien für den Anbau von Zuckerrüben und auf der anderen Seite will er Produkte daraus besteuern.

    Aber vielleicht geht es dem Staat auch darum die amerikanischen Fraß- Konzerne zurück zu drängen.

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    • Bauer Willi sagt

      @Evonik
      Welche Prämien zahlt der Staat für den Anbau von Zuckerrüben? Erzählen Sie hier keinen Blödsinn! Es könnte sein, dass es ein paar Menschen geben könnte, die das glauben was Sie schreiben.

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  4. Jürgen Donhauser sagt

    Es geht doch in Wahrheit nicht um die Gesundheit der Bevölkerung. Der Staat ist notorisch klamm, also lässt er sich immer wieder neue Einnahmequellen einfallen. Das Argument der Gesundheit wurde nur vorgeschoben um den eigentlichen Grund eben zu verschleiern. Wer jetzt da argumentativ auf den „Gesundheits“-Zug aufspringt, wird letztendlich als „Gehilfe“ für diesen staatlichen Raubzug missbraucht.

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  5. Werner Knödler sagt

    Neue Steuern , mehr Bürokratie ,
    mehr Amtmänninnen und damit
    auch mehr Rotgrün Wähler !
    Worüber wundert ihr Euch ?

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    • farmer billy alias stefan michel sagt

      Was ist das denn für ein Quatsch? Seit wann wählen „Amtmänninnen“ denn rotgrün??

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      • Peter sagt

        „Aus den verfügbaren Daten zur Struktur der Parteimitgliedschaften lassen sich jedoch folgende Erkenntnisse gewinnen:Überrepräsentanz: Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst sind in der SPD – ebenso wie in der CDU – im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung überproportional stark vertreten.“

        „Eine Umfrage aus dem Jahr 2021 zeigte zudem, dass die Neigung zu Parteien im öffentlichen Dienst variiert, wobei bei einer Erhebung 16 % der Beamtinnen und Beamten angaben, die SPD wählen zu wollen.“

        da ist schon was `dran!

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  6. Limes sagt

    soweit ich informiert bin soll es keine Zuckersteuer sein sondern eine Abgabe für bestimmte zuckerhaltige Produkte. Bei Abgaben gibt es einen Zusamenhang zwischen Zahlung und einer Gegenleistung und Abgaben sind zweckgebunden.
    Also nehmen wir es positiv wir alle werden unmittelbar nach Inkrafttreten des Gesetzes in 2028 geringere Krankenkassenbeiträge zahlen denn es fallen ja schliesslich geringere Gesundheitskosten an philosophieren Experten! Das sind im Grunde genommen sehr gute Nachrichten und ich glaube als gutgläubiger Bürger die Politiker werden das gemeinsam mit den Krankenkassen sofort umsetzen. Falls nicht spätestens 2029 finden wieder Bundestagswahlen statt und ich hoffe für die Politiker es läuft nicht so wie bei der CO2 Luftsteuer da sollte ja ein sogenanntes Klimageld ausgezahlt werden. Bisher ist kein Klimageld auf meinem Konto angekommen oder hat jemand anderes schon Geld erhalten?

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  7. Otto Loewl sagt

    Da braucht man nicht viel dazu schreiben.
    Ich verstehe das so : Es geht doch wieder ein
    mal um mehr Bürokratie und zusätzlichen
    Einnahmen. Unsere Politiker können halt nicht mit Geld umgehen, dazu bräuchte es
    Fachleute.
    Für die Gesunde Ernährung brauchen wir
    keine Vorschriften.
    Das die Leute zu Dick sind liegt auch an zu
    wenig Bewegung.Wen Kinder mit E Biks
    fahren stimmt etwas nicht,aber bei faulen
    Eltern braucht man sich nicht wundern.
    Mittlerweile sind wir so weit, daß man sagen
    kann der Durchschnitts Deutsche ist faul.
    Ohne Ausländer (nicht die im Sozialsystem)
    die Wirtschaft Zusammenbrechen.
    Scheinbar begreift man daß noch nicht.
    Aber wie sagte doch Gustl Beyerhammer;
    Muß blöde Leit a gem . wern oweil Mehrer.

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    • Kemetbauer sagt

      @OL
      Vermuten Sie diese „Fachleute“ hier im Blog oder überhaupt im landwirtschaftlichen Bereich? Prusst!

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  8. Farmer Billy alias Stefan Michel sagt

    Ah, Bauer Willi, dann findest Du wohl, dass die Alkoholsteuer und die Tabaksteuer abgeschafft werden sollten? Die Tabakindustrie hat jahrzehntelang erfolgreich „alternative Fakten“ in die Welt gesetzt, wonach es keinen Zusammenhang zwischen Lungenkrebs und Tabakkonsum gebe. Das gleiche versucht nun die Zuckerindustrie (Nestlé und Co.) mit Deiner freundlichen Unterstützung beim Zucker (Adipositas, Herz-Kreislauf-Erkrankungen). Keine Bevormundung? O.k., dann müssten wir auch Kokain und Heroin freigeben, ist doch auch Bevormundung freier Bürger, es zu verbieten. Das Dumme ist nur: All jene, die weder rauchen noch saufen noch Unmengen von Süßkram futtern noch Drogen nehmen, zahlen für die Folgen, u.a. über die Krankenversicherung. Was hat das denn mit Freiheit und Selbstbestimmung zu tun? Hat mich etwa jemand gefragt, ob ich für die Behandlung von Adipositas-Patienten bezahlen will?

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    • Reinhard Seevers sagt

      Steuern haben keine Lenkungswirkung, das ist ein feuchter Wunschtraum. Welche Steuerungswirkung soll z.B. eine Sektsteuer haben? Hat die Hundesteuer dazu geführt, dass es weniger Hunde oder weniger Hundekot gibt?
      Alle Menschen, die glauben, eine Steuer würde etwas lenken, lassen sich verarschen und dazu noch Geld aus der Tasche ziehen. Wie kann man so staatsgläubig sein, ich fass es nicht.

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      • Farmer Billy alias Stefan Michel sagt

        Dass der Tabakkonsum kontinuierlich zurück gegangen ist mit jeder Erhöhung der Tabaksteuer, das haben Sie noch nicht mitbekommen?

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        • Reinhard Seevers sagt

          Dann wäre das Ziel ja erreicht! Oder welche Benchmark soll es denn sein? Übrigens, die polnischen Zigaretten sind nicht besteuert.🤗

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      • Kemetbauer sagt

        @RS
        Wer redet denn davon, dass einzelne Steuern eine Lenkungsfunktion haben? Außer Ihnen niemand! Mal wieder ein typischer Seeverscher Aufreger.

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        • Peter sagt

          „Lenkungssteuern sind staatliche Abgaben, die primär das Verhalten von Bürgern und Unternehmen steuern, statt nur Einnahmen zu erzielen. Sie verteuern unerwünschtes Verhalten (z.B. Tabaksteuer, CO2-Abgabe) oder fördern erwünschte Alternativen. Die Lenkungsfunktion wird als ordnungspolitisches Instrument genutzt, um Konsum zu reduzieren oder Anreize im Markt zu setzen.“
          verstanden?

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          • Kemetbauer sagt

            @P
            Für Konsumsteuern mag man das so sehen. Für den großen Bereich der Nicht-Konsumsteuern aber nicht. Ein gutes Beispiel ist die Verwendung von Steuergeldern um, über die Förderung, die Landwirtschaft zu „lenken“. Was ja auch hervorragend funktioniert.

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    • Bauer Willi sagt

      @Sogenannter „Farmer Billy“
      Ich habe an keiner Stelle von der Abschaffung irgendeiner Steuer gesprochen. Warum wollen Sie mir das in den Mund legen?
      Anders als Alkohol und Nikotin ist Zucker ein Grundnahrungsmittel. Adipositas (Dickleibigkeit) tritt ein, wenn Menschen sich falsch ernähren.

      Der Umkehrschluss, Kokain und Heroin freizugeben, ist natürlich Provokation. Ich denke, wir sollten hier seriös diskutieren.

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    • Limes sagt

      „Hat mich etwa jemand gefragt, ob ich für die Behandlung von Adipositas-Patienten bezahlen will?“
      Hat mich jemand gefragt ob ich für Ladepositas bezahlen will? Nein
      Wollen wir konsequent sein dann müssen wir auch eine Steuer für E Autofahrer einführen denn diese ernähren sich offensichtlich ungesund. Es wird Ladepositas genannt. Aus Langeweile werden ungesunde Snacks verschlungen um die Zeit zu überrbrücken. Warum soll ich als Fahrer eines Verberenners für die Folgen dieser ungesunden Ernährung zahlen!
      https://www.focus.de/auto/elektroauto/ladepositas-viele-elektroauto-fahrer-essen-aus-langeweile_d34c42c1-27d3-4ff7-8330-c5ee946a8c06.html

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  9. Angelika Halama sagt

    Alle Lebensmittel, die wir zur Verfügung haben, sind, wenn sie sach- und fachgerecht erzeugt wurden, gesund. Sonst würden sie besser Todesmittel heißen. Aber auch bei unserer Nahrung gilt der Satz des Paracelsus, wonach es die Dosis ist, die bestimmt, ob etwas Medizin ist oder Gift.

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  10. Smarti sagt

    Die einzige Steuer, die ich mir noch wünschen würde, wäre eine Bürokratiesteuer. Die kann man dann gleich auf die Zuckersteuer drauf setzen, denn dies wäre mal wieder ein völlig unnötiges Bürokratiemonster. Wer ist so drauf, dass er wirklich freiwillig entscheidet, sich und andere (über Steuern) vorzuschreiben, was und wie viel er isst ?
    Muss dann jemand, der körperlich schwer arbeitet, wieder Steuern zurückfordern können ? Und der Büromensch, der für seine Arbeit kaum Kalorien ( Fett/ Kohlenhydrate = Zucker) verbrennt nicht ? Darf dann die sportilich aktive Grossfamilie, die mehr Zucker konsumiert als der Gyroskonsument vor dem PC auch Zuckersteuern subventionieren lassen ?
    Nach der Zuckersteuer kommt dann die zu wenig Schlaf Steuer – denn das mach auch krank.
    Die zuwenig Bewegung – Steuer steht zwar im Clinch mit der Hundesteuer… oder zählt dann ein Dackel weniger als ein Husky ?

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  11. M Bolc sagt

    Ich bin für die Sauerstoff-Steuer: mit jedem Atemzug emittieren wir das doch so schädliche CO2 – das muss geändert werden.

    Energiewede beim Menschen: Umstellen auf Photosynthese!

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  12. Marian E. Finger sagt

    Die Spuren von Ironie und Sarkasmus in dem Artikel wären nicht so schlimm, wenn der Artikel ansonsten seriös aufgebaut wäre. Ist er aber nicht. Der Artikel basiert im Wesentlichen darauf, dass nicht zwischen raffiniertem Zucker (Industriezucker, Kristallzucker, Haushaltszucker oder wie man immer sagt) und Zucker als essentiellem Energieträger unterschieden wird. In Wirklichkeit sind das aber zwei paar Stiefel.

    Im Gegensatz zu „natürlichem“ Zucker ist Industriezucker nämlich kein Lebens-, sondern ein reines Genussmittel und ungesund noch dazu. Industriezucker geht direkt ins Blut, lässt den Blutzuckerspiegel in die Höhe schießen und genauso schnell wieder abfallen. Industriezucker ist ein isoliertes Süßungsmittel ohne jeden Zusatznutzen, hat keine Ballaststoffe, keine Vitaminie, keine Mineralien, hat überhaupt nichts, was der Körper tatsächlich braucht.

    Eine Steuer/Abgabe auf raffinierten Zucker, egal ob der nun in Softdrinks, Gummibärchen oder Kuchen verarbeitet wird, wäre meines Erachtens sinnvoll, wenn diese Abgabe den Krankenkassen zugute kommen würde, um damit bspw. Diabetesbehandlungen zu finanzieren. Im Gegenzug wäre es genauso sinnvoll, die Mehrwertsteuer auf besonders gesunde Lebensmittel zu verringern.

    Es stellt sich doch die Frage, warum Leute, die auf ihre Gesundheit achten und deshalb mit schädlichen Genussmitteln wie Tabak, Alkohol oder Zucker vorsichtig sind, die medizinischen Behandlungen von Leuten, die sich wider besseres Wissen mit Genussmitteln zudröhnen, mitbezahlen sollen. Mit einer Zucker- oder Tabaksteuer greift eben das Verursacherprinzip. Wer viel Zucker isst, sollte bereits mit dem Kauf von Zucker für die negativen Folgen des Zuckerkonsums bezahlen. Das ist keine Frage der „Gängelung“ oder „Erziehung“, sondern der Verantwortlichkeit und der Gerechtigkeit. Jeder kann meinetwegen ungesund leben, wenn er unbedingt will, aber es geht nicht, dass die Kosten für eine solche Lebensweise der „Allgemeinheit“ aufgebürdet werden, und diese Allgemeinheit sich dann nicht mal dagegen verwehren darf, bspw. mittels einer Zuckersteuer.

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    • Reinhard Seevers sagt

      „Industriezucker geht direkt ins Blut, lässt den Blutzuckerspiegel in die Höhe schießen und genauso schnell wieder abfallen.“

      Das gilt in gleichem Maße auch für Fruchtzucker in Fruchtsäften.
      Und wenn wir eine Gesellschaft spalten möchten, dann beginnen wir am Besten mit der Lebensweise, das kann dann direkt im öffentlichen Raum passieren: ….Guck mal Mama, der isst Softeis.
      Welches Handeln soll denn demnächst unter Sozialkontrolle fallen? Das Boldern, freeclimbing, Surfen, Bergsteigen, Motorradfahren, E-Bike-Fahren, atmen? Unfassbar.

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      • Reinhard Seevers sagt

        p.s. Es gibt keine spezielle Canabis- Steuer…..ist doch komisch oder? Steuern sind ein reines Macht- und Geldschöpfungsinstrument für den Staat. Wer sich den Bären des fürsorglichen Staates aufbinden lässt, der ist nicht nur naiv.

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    • Thorens sagt

      Allein das Verfassen solch polarisierender Texte in der Öffentlichkeit kann bei entsprechend disponierten Menschen z.B. Herzattacken auslösen. Auf Kosten der Allgemeinheit muss dann gerettet werden. Wir brauchen eine Zensurbehörde, die den Schweregrad derartiger Textverfehlungen feststellt und dies dann einer progressiven Besteuerung zuführt.

      Merkste selbst, was?

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      • Civilitas sagt

        @Thorens.
        Der ist gut. Wenn der BMF das liest, wird es sofort umgesetzt, wetten?

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    • Thomas Bröcker sagt

      aus einem mittelalterlichen Lied.

      „Gottlob, dass ich ein Bauer bin
      und nicht ein Advokat,
      der seinen Sinn nur alle Zeit
      nach Zank und streiten hat
      …..
      Ich bin gar selten krank am Leib
      Das kommt, dass ich den Pflug oft treib
      Der Hofmann aber säuft und frisst
      des kommts, dass er so krank oft ist
      Valtirala, das kann man sehen
      sie alle fast an den Stöcken gehen.
      ….. “

      Einfach zu viel Hofleute im Land😎

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    • Marian E. Finger sagt

      Solidarität ist ein Prinzip, das auf Gegenseitigkeit beruht. Wer von der Allgemeinheit profitiert bzw. Rechte einfordert wie finanzielle Hilfe im Krankheitsfall, hat gegenüber dieser Allgemeinheit auch Pflichten, die unter anderem darin bestehen, anzuerkennen, dass die Mittel/Ressourcen, die die Allgemeinheit zur Verfügung stellen kann, nicht unendlich sind, d.h. einzusehen, dass man aus einem System, wenn es funktionieren soll, insgesamt nicht mehr herausholen kann als hineingezahlt wird. Es gehört normalerweise zu den Aufgaben des Staates, einen Regelapparat zu entwickeln, dass In- und Output sich ungefähr entsprechen.

      In diesem Blog wird m.W. außerordentlich viel Wert auf die „objektive Wissenschaft“ gelegt. Nun ja, es gibt nicht nur zahllose Studien, die den Zusammenhang zwischen Zuckerkonsum und Diabetes thematisieren, sondern darüber hinaus auch endlos viele Studien, die nicht nur die Korrelation darstellen, sondern detailliert aufzeigen, wie der Zuckerstoffwechsel funktioniert und wie es zur in konkreten Schritten zur Insulinresistenz kommt. Zur Insulinresistenz kommt es nicht, wenn man man Zucker in Form von Kohlehydraten oder ganzen Früchten aufnimmt, sondern dann, wenn man Zucker in raffinierter oder konzentrierter Form aufnimmt, als Kristallzucker, Fruchtsäfte, Dicksäfte wie auch immer. Die wissenschaftlichen Arbeiten zeigen deutlich, dass nicht alle, aber sehr viele Diabetes-Fälle tatsächlich vermieden werden könnten, würden die Leute ihre eigenen Körper nicht mit ständiger Fehlernährung überlasten.

      Der Staat, wozu ich jetzt auch mal die Krankenkassen zähle, nimmt heute wesentliche Aufgaben nicht mehr wahr, weil die Einnahmen sinnlos verschwendet werden und für die wirklichen Belange kein Geld mehr da ist. Die Leute zuerst in einen Diabetes zu treiben, indem man sie auf Zucker anfixt, um sie anschließend dauerhaft als Diabetiker zu behandeln, obwohl es auch anders ginge, gehört meiner Ansicht nach in dieselbe Kategorie sinnloser Verschwendung von Mitteln/Ressourcen.

      Selbstverständlich kann solches Fehlverhalten allen möglichen anderen Leuten angelastet werden, den Politikern, den Beamten, der Bürokratie, den Migranten oder Bürgergeld-Empfängern, und das ist vielleicht auch alles ganz richtig, bloß: all die Politiker, Beamte, Bürokraten, Migranten oder Bürgergeldempfänger denken genauso wie die Kommentatoren hier. Man will keinerlei Einschränkungen in die individuelle Entscheidungsfreiheit dulden und sich krank essen dürfen, aber wenn man dann krank wird, sollen gefälligst andere dafür geradestehen und bezahlen.

      Der Staat ist nur der Spiegel der Gesellschaft und des Zeitgeists. Auch unsere Politiker glauben, dass sie alles dürfen, worauf sie gerade Lust haben, und die Allgemeinheit soll es dann ausbaden. Wenn die Mittel nicht reichen, dann macht man’s halt auf Pump und belastet Kinder und Enkelkinder. Und das nennt man dann Verantwortungsbewusstsein oder Generationengerechtigkeit oder wie auch immer.

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      • Smarti sagt

        M. Finger, die von Ihnen aufgezählten Krankheiten (oder alle Krankheiten allgemein) steigen relevant an, je älter die Leute werden. Je besser die medizinische Betreuung ist, desto eher überlebt der Patient die eine Krankheit, um dann die nächste Krankheit zu bekommen. Und Diabetes ist wie Krebs oder Kreislaufkrankheiten halt ein Zeichen, dass der Körper langsam aber sicher „verbraucht“ wird. Viele alte Menschen haben auch viele Krankheiten gleichzeitig… wir haben nun mal ein Ablaufdatum.
        Ich behaupte mal, dass nicht die Colatrinker für das Gesundheitssystem sehr teuer sind, sondern psychisch Kranke und suchtkranke Menschen.

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        • Lieschen Müller sagt

          Nein, Diabetes nimmt in der allgemeinen Bevölkerung, in allen Altersgruppen zu. Unbehandelter Diabetes hat sehr schwerwiegende Folgen innerhalb eines Jahrzehnts. Also schleichend, aber unerbittlich. Eine Ernährungsumstellung kann tatsächlich „das Ruder rumreißen“, also bei den meisten Betroffenen. Wenn sie also mit 50 einen Diabetes entwickeln, würde ich Ihnen dringend raten, ihre Ernährung zu überdenken, sonst sind sie den Rest ihres Lebens (und das sind noch 30 Jahre) von Medikamenten abhängig.

    • Bauer Willi sagt

      @Marian
      Vielleicht ist ja bekannt, dass ich 25 Jahre in der Zuckerindustrie gearbeitet habe. Wenn ich den Begriff „Industriezucker“ lese weiß ich Bescheid. Es geht dann nicht mehr um Wissenschaft sondern um die Diskreditierung von Kristallzucker. Kann man machen, ist dann aber Ideologie.

      Womit machen wir weiter? Fett? Salz? Und warum Steuer? Das ist doch Bestrafung!

      Wie wäre es mit Bildung? Mit Aufklärung? Das wäre doch mal eine Aufgabe für „den Staat“.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Außerdem sehe ich es als sozialistischev Gängelung an, wenn ich für andere mehr zahlen soll. Wenn über 50% aus genetischer Disposition besteht, bin ich nicht bereit zus. zu meiner privaten Versicherung noch für andere zu bezahlen. Irgendwann ist Schluss mit kollektivistischer Zuweisung und die Eigenverantwortung muss wieder greifen. Warum nicht einen Selbstbehalt einführen,dann kann jeder individuell entscheiden, wie er sich verhalten möchte. Geht nicht? Weil nicht gerecht? Ach, schau an.

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        • Kemetbauer sagt

          @RS
          Dürfen wir Biobauern dass im Zusammenhang mit Parkinson, als durch PSM verursachter Berufskrankheit, auch so sehen?

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          • evonik sagt

            Das halte ich auch für ein an den Haaren herbei gezogenes Argument. Ich kenne 2 Gastwirte mit Parkinson.

            Und der Herr Roßkothen , dessen Geschichte durch die Presse gezogen wird, hatte neben der Landwirtschaft und Ehrenämtern auch noch ne Gastronomie.

            Ich vermute bei den Landwirten andere Einflüsse: Z.B. Schmierfette und Öle. Einatmen der Dämpfe aus div. Sprays,…?

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            • Kemetbauer sagt

              @e
              Dass Sie mit wissenschaftlichen Erkenntnissen eher auf Kriegsfuß stehen, ist hinlänglich bekannt. Dass Sie ebenfalls versuchen solche Erkenntnisse mit Stammtischgerede zu widerlegen, auch.

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              • evonik sagt

                Sie betreiben Landwirtschaft und beraten Landwirte in einer unseriösen Sparte. Das muss man bei jedem Ihrer Kommentare berücksichtigen.
                Was in Ihrer Sparte betrieben wird ähnelt in manchen Bereichen Hokuspokus.

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      • Marian E. Finger sagt

        @ Bauer Willi
        Was willst du denn aufklären? Etwa, dass Industrie- oder Kristallzucker gesund ist? Das ist er selbst in Maßen genossen nicht.

        Ist dir eigentlich schon mal aufgefallen, dass alles, was dir in den Kram passt, angeblich „objektive Wissenschaft“ ist, während alles, was dir nicht in den Kram passt, „Ideologie“ ist?

        @ Smarti
        Weder Krebs noch Diabetes zählen zu den „degenerativen Krankheiten“, während man exzessives Colatrinken durchaus als Ausdruck einer Suchtkrankheit begreifen kann. Zucker, in Reinform wie Kristall- oder Industriezucker genossen, kann ja durchaus süchtig machen.

        @ Reinhard
        Gerecht wäre, wenn die Zuckersteuer mit den Krankenkassenbeiträgen verrechnet würde, also die Krankenkassenbeiträge in dem Maße sinken würden wie Zuckersteuer kassiert wird. Dass der Staat das nicht macht, sondern bloß mehr kassiert, heißt aber nicht, dass eine Zuckersteuer prinzipiell falsch wäre. Es wäre besser, sich drüber aufzuregen, dass der Staat nicht im Gegenzug zur Zuckersteuer eine Entlastung bei den Beiträgen veranlasst, anstatt sich über eine Zuckersteuer aufzuregen, die durchaus sinnvoll wäre, wenn sie in die Behandlung von Diabetespatienten fließen und dort Kosten senken würde.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Ich bleibe bei meiner Meinung. Jede Steuer und jede Abgabe zur Steuerung von Bürgern ist übergriffig und paternalistisch. Ich kann nicht verstehen, wie Bürger andere Bürger dazu zwingen wollen, ihr Leben zu ändern. Mehr Autoritatismus gibt es ja wohl nicht.
          Ist denn Freiheit nichts mehr wert?

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        • zmp_nachfahre sagt

          Was hier gar nicht vorkommt: Steuern werden meist an einen bestimmten „Anlaß“ gehängt (Mehrwertsteuer, Zuckersteuer, CO2-Steuer,….) aber es gibt per definitionem keinerlei Verpflichtung, den Ertrag dann auch für einen bestimmten Zweck auszugeben. Die verschwinden im großen Topf (egal, wie sie heißen) und das Geld wird nach Gusto der ReGierung ausgegeben.
          Insofern mag eine Zuckersteuer den Konsum bremsen, aber der Ertrag wird sicherlich nicht für irgendwelche Entlastungen der Krankenkassen verwendet werden.
          Eher wird das so austariert, daß der Konsum soweit bestehen bleibt, daß der Steuerertrag groß genug bleibt….

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        • Bauer Willi sagt

          @Marian

          Sie unterstellen mir, dass ich erklärt hätte, dass „Industriezucker“ gesund sei. Was soll das? Zucker ist ein Grundnahrungsmittel und lebenswichtig. Zu viel Zucker ist ungesund, was aber nicht am Stoff selbst liegt sondern am übermäßigen Gebrauch. Auch Fett ist lebenswichtig, aber ein zu viel Fett nicht. Salz ist existenziell für den menschlichen Körper, zu viel Salz nicht.

          „Was mir nicht in den Kram passt“. Wenn Sie unbedingt mit Ad hominen-Kommentaren argumentieren wollen. Können Sie machen, bringt uns aber nicht weiter.

          Um es aber noch mal deutlich zu machen: mir geht es bei dem Beitrag um die Übergriffigkeit des Staates. Sie machen daraus eine Diskussion um „Industriezucker“.

          Zucker wird nicht in der Fabrik hergestellt. In der Zuckerindustrie wird lediglich der Zucker von der Pflanze getrennt. Die Zuckerfabrik ist auf dem Feld. Er wird dort durch Photosynthese hergestellt.

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          • Marian E. Finger sagt

            Das Geschwurbele um die Bedeutung des Wortes „Zucker“ wird mir zuviel. Das ist doch bloß Wortklauberei, die eine echte Diskussion i.S. eines Austausches von Argumenten verhindert. Bereits ein fünfjähriges Kind weiß, dass eine Zuckerrübe nicht dasselbe ist wie eine Tüte Haushaltszucker

            Auch bei zahllosen Medikamenten wird „lediglich“ der Wirkstoff von der Pflanze getrennt. Aber eben genau deshalb kommt niemand auf die Idee, ein Medikament mit einem Grundnahrungsmittel auf dieselbe Stufe zu stellen.

            Auf diese Weise kannst du übrigens auch den Konsum von Nikotin oder Heroin verteidigen. Auch da wird lediglich der Wirkstoff von der Pflanze getrennt. Die Nikotin- und die Heroinfabriken sind auch auf dem Feld. Und bevor mir auch diese Aussage wieder im Mund herumgedreht und in eine Unterstellung umgewandelt wird: Nein, der Satz sagt nicht, dass du Drogen befürwortest. Es ist „lediglich“ ein Vergleich.

            Ich habe übrigens kein ad-hominem-Argument benutzt, sondern „lediglich“ auf eine Besonderheit bei der Auswahl deiner Argumente hingewiesen.

            Und jetzt macht’s gut und danke für den Fisch !

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        • Thorens sagt

          „…die durchaus sinnvoll wäre, wenn sie in die Behandlung von Diabetespatienten fließen und dort Kosten senken würde…“

          Ehrlich gesagt, allein in diesem Halbsatz ist mir schon zu viel Konjunktiv enthalten.

          Würde, wäre, hätte sind drei arme Brüder.

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        • Lieschen Müller sagt

          Und in die „Gesundheitsbildung“, bzw. Prävention. Gerade Diabetes im Frühstadium kann man noch gut in den den Griff bekommen. Ernährungsberatung ist aber nicht in 2 Stunden getan. Aus meiner Erfahrung muss man die Leute 1 bis 2 Jahre begleiten.

          • evonik sagt

            Hallo Lieschen! Haben Sie eventuell eine amtliche Zulassung im Bereich Ernährungsberatung?
            Ich verfolge das Thema Ernährung schon fast 10 Jahre lang und mir ist noch kein besserer Ansatz als meiner bekannt geworden.
            Ich will momentan versuchen in den Sport rein zu kommen, habe allerdings keinen amtlichen Schein.
            Werde wohl mal einen Online-Kurs buchen.

    • Norbert sagt

      Ganz klar dass der RS nach einem sehr klaren und vernünftigen Kommentar auf Focus Niveau zurückschießt. Hauptsache Krawall.

  13. Ehemaliger Forenteilnehmer sagt

    Dazu fällt mir die Geschichte der Schildbürger ein. Der Unterschied ist nur, dass sich die Schildbürger nur dumm stellten, unsere Regierenden aber sich gar nicht verstellen brauchen.

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  14. Arne sagt

    Eine Tattoo-Steuer würde ich unterstützen. Viele Stoffe in den Farben, die vor 2022 unter die Haut gebracht wurden, gelten als krebsgefährdend. Und dann zu finanzierung der KRankenkassen…wie die Tabaksteuer*ironieoff*

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    • Reinhard Seevers sagt

      Da das Leben lebensgefährlich ist, würde ich eine Lebenssteuer erheben, die mit zunehmender Lebendzeit steigt. Wäre kostengünstiger für die Gesellschaft, wenn die Menschen einen Tag nach Eintreten des Rentenanspruchs versterben. ✊

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  15. Reinhard Seevers sagt

    Wir können doch eine Volksinitiative ins Leben rufen: Die besten Ideen für neue Steuern.
    Wenn den Regierenden die Ideen ausgehen, können sie auf den Ideenpools zurückgreifen.
    Z.B. solch kluge Idee, Bartsteuer : Zar Peter der Große erhob diese Steuer, um die Barttracht zu verringern und die Gesellschaft zu modernisieren. Wer den Bart behalten wollte, musste 50 Rubel pro Jahr zahlen.
    So könnte man auch bestimmte religiöse Gruppierungen einbeziehen.

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