Bauer Willi
Kommentare 16

Kooperativer Naturschutz

Kooperation statt Einzelmaßnahme? Eine bundesweite Umfrage des Thünen-Institutes erfasst, wie Landwirtinnen und Landwirte kooperative Agrarumweltmaßnahmen einschätzen. Unter welchen Bedingungen würden Landwirtinnen und Landwirte an kooperativen Agrarumweltmaßnahmen teilnehmen?

Gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Diskussion um kooperative Ansätze – auch mit Blick auf internationale Vorbilder wie das niederländische Modell, fehlt bislang ein belastbares Stimmungsbild aus der Praxis. Im Projekt MoNaKo wird dieser Frage nachgegangen und auch erläutert, was unter kooperativem Naturschutz verstanden wird.

Die Teilnahme dauert etwa 15 Minuten und ist anonym.

https://thuenen.limequery.com/489247?lang=de

Je mehr mitmachen umso aussagekräftiger sind die Ergebnisse.

 

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16 Kommentare

  1. Alfons Nünning sagt

    Die Grundlage meiner Aussage ist entstanden aus meiner über 20jährigen Erfahrung mit Verbänden und Ämtern die am Naturpark Drömling und die Natura 2000 Flächen, die um den Naturpark drumherum liegen, beteiligt waren und sind.
    Es gab immer wieder Geld für immer wieder neue Programme.
    Aktuell ein Beispiel: Wenn ich 4 Kennarten ( Kräuter oder auch Unkräuter) in meinem Grünland finde bekomme ich Geld. Als Rinderhalter muss mir aber bewusst sein, wenn ich in meinem guten, ertragreichem Grünland 4 oder mehr von diesen Kennarten finde ist mein Grünland nicht mehr ertragreich.
    So ist über die letzten Jahre sehr viel LN aus der Produktion gefallen. Diese kooperativen Agrarumweltmaßnahmen bedeutet, dass wieder Geld ausgegeben wird für Beamte, die uns gut ausgebildeten Landwirten sagen was wir tun sollen. Es wird wieder Geld ausgegeben für Kontrolleure, die alles überwachen.
    Es wird auch wieder Geld ausgegeben für uns Landwirte, damit wir unser eigenes Grab schaufeln.
    Auch darf man nicht vergessen, dass das Thüneninstitut nur das erforscht und begleitet, wofür es Geld bekommt. Wenn wir eine Rot-Grüne Regierung haben, dann sind dasRot-Grüne Themen.
    Ich bin auch der Meinung, weil es den Klimawandel gibt, sollten wir gerade in unseren gemäßigten Zonen intensive Landwirtschaft betreiben.
    Intensive Landwirtschaft heißt ja nicht, dass sie nicht Ressourcen schonend ist.
    Ich mit meinem Betrieb ignoriere tatsächlich diese Möglichkeit Geld für diesen Ökoquatsch zu bekommen, ich stelle seit 4 Jahren nicht mal mehr einen GAP-Antrag für meinen 280 ha Betrieb.
    Zusammen gefasst: keine neuen Auflagen, keine neuen Beamte und Angestellten ,
    Kein Geld für Maßnahmen die für die Zukunft der Landwirtschaft schlecht sind.
    Wenn Geld genug da wäre dann,bräuchten wir doch keine Reformen , wo ich als Boomer noch drunter leiden muss.

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  2. Alfons Nünning sagt

    Hallo.Bauer Willi.Ja ich habe die Umfrage angesehen und sogar ausgefüllt.Ich muss aber jetzt erst meine Kühe versorgen und schreibe zu dem Thema heute Abend.

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  3. Frikadellen piet 47 sagt

    moin alles klar ich werde mir das nachher mal anschauen. und habe dabei bestimmt viel Spaß und wünsche einen schönen Tag

  4. Carsten sagt

    Wo ist mein Kommentar, zensiert? Ein „kann weg“ von einem Herrn Nünning wird eher veröffentlicht?

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    • Bauer Willi sagt

      @Carsten
      Mahlzeit. Ich habe mir erlaubt, erst zu Mittag zu essen. Am Vormittag habe ich draußen gearbeitet. Es kann mit dem Freischalten von neuen Kommentatoren ein wenig dauern. Herr Nünning war schon mal hier, muss also nicht mehr freigegeben werden.

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    • Carsten sagt

      Sie haben echt nicht verstanden, dass Naturschutz Ressourcenschutz ist, oder? Oder lebt der Bauer und der Boden entkoppelt von Natur und Ökologie?

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    • Bauer Willi sagt

      @Alfons Nünning
      Haben Sie sich die Umfrage angesehen? Woher nehmen Sie die Grundlage für Ihre Aussage?

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    • Kemetbauer sagt

      @AN
      Ignorieren Sie diese Maßnahmen doch einfach. Es bleibt dann mehr Kohle für die, die sich daran beteiligen.

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    • Bauer Willi sagt

      @Es war nicht
      Könnten Sie Ihren Kommentar etwas ausführlicher gestalten? So finde ich ihn einfach nur peinlich. Es ist doch nicht zuviel verlangt, ein gewisses Niveau zu erwarten…

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    • Inga sagt

      unser Nachbar hat vor ca. 30 Jahren 125ha auf 20 Jahre still gelegt.

      wir mussten ihn dran erinnern, dass er das darauf wachsende Unkraut vor der Blüte mähen müsste.

  5. Carsten sagt

    So lang einige Landwirte denken es geht nur um die Natur der anderen, nicht aber um den Schutz der eigenen Lebensgrundlagen und Ressourcen (sauberes Wasser, gesunde Böden, Erhalt der natürlichen Gegenspieler von Schadinsekten usw.) sehe ich kaum eine Einsicht, dass Landwirte sich nicht auch selbst als Naturschützer sehen wollen. Immer nur von einer Gesellschaft zu sprechen, die es ihnen bezahlen soll, suggeriert, dass Bauern nicht Teil der Gesellschaft sind und etwas uneigennütziges leisten sollen, was so nicht stimmt. Oder lebt der Bauer als Mensch von Natur und Ökologie entkoppelt und der Ackerbau ist ein Selbstläufer, welcher keinen Wasserhaushalt, keine Bodenorganismen, keine Bestäuber, keinen Erosionsschutz etc braucht? Und hat der Bauer mal frei und fährt in den Urlaub, dann hoffentlich nicht nur in die Natur der anderen;)

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