Bauer Willi
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Ein Gedanke, der mir eben kam: Düngemittel

Ich war heute morgen mit dem Rad unterwegs. Das Feld steht prächtig am 1. Mai. Da kam mir der Gedanke, den Mitbürgern und Medien mal ein paar Worte zu Düngemittel zu sagen.

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Fazit: Die Bauern haben mit fehlenden Düngemitteln ein kleineres Problem als die Bürger und Verbraucher

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25 Kommentare

  1. evonik sagt

    Sehe ich nicht so! Ich habe mich gefragt woher der Ausreißer 2010 kommt. Der Vulkan auf Island? Und Tatsache:

    https://www.statista.com/statistics/322810/average-rainfall-in-the-united-kingdom-uk/?srsltid=AfmBOorJdAG0WCh88WnUqMLhL5EYahQFalJ-8KZNoylsvR9eD6ucdr7A

    Ein Auszug daraus:

    Der Ausbruch des Eyjafjallajökull hatte über Island hinaus großräumige Auswirkungen. Insbesondere musste Mitte April 2010 auf Grund der ausgetretenen Vulkanasche der Flugverkehr in weiten Teilen Nord- und Mitteleuropas eingestellt werden, was eine bis dahin beispiellose Beeinträchtigung des Luftverkehrs in Europa infolge eines Naturereignisses darstellte. Am 19. April 2010 konnte die aus nordwestlicher Richtung eintreffende Aschewolke vom 517 Meter hohen Berg Melibokus an der Hessischen Bergstraße deutlich wahrgenommen werden.[1]

    Wenn ich jetzt 2010 herausnehme, dann steigt eine gemittelte Gerade in den Jahren bis 2011 steil an. Interpoliert bis 2024 wären ohne Windräder durch den Klimawandel Regenmengen von über 2500 l zu erwarten.

    Nach 2011 würde eine Gemittelte Gerade stark abfallen.

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  2. Jürgen Donhauser sagt

    Lieber Willi, Propheten die unliebsame Zukunftsaussichten oder Wahrheiten verkündeten wurden einst gesteinigt oder in die Wüste geschickt. Ich hoffe dir widerfährt weder das eine noch das andere! Selten aber wurde rechtzeitig auf sie gehört. Meist verändert sich der Mensch eben erst, wenn er durch äußere Umstände dazu gezwungen wird. Also muss uns erst der Hunger treffen.

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    • Bauer Willi sagt

      @Jürgen und @Eifelbauer
      Wenn wir in Deutschland wieder Hungersnöte bekommen, bekommen wir Bürgerkrieg. Das wird für uns Bauern nicht gut ausgehen.
      Ich wünsche mir weder Hunger noch Krieg!

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  3. Klaus Horn sagt

    Es gibt auch Regierungen, die reagiert haben. Laut KI: Indien: Preisdeckelung für Landwirte: Trotz fast verdoppelter Weltmarktpreise garantiert die Regierung, dass der Verkaufspreis für wichtige Dünger wie DAP (Diammoniumphosphat) stabil bei 1.350 Rupien (ca: 12€) pro 50-kg-Sack bleibt. Um dies zu ermöglichen, zahlt der Staat Sonderzuschüsse von bis zu 3.500 Rupien pro Tonne direkt an die Hersteller und Importeure.

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  4. Kemetbauer sagt

    Wie sieht es denn aus, wenn kein Dünger verfügbar ist oder er, vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden Erzeugerpreisszenarien, zu teuer ist. Da ist, mit nicht unerheblichen Kosten, eine Kultur angelegt die, weil nicht ausreichend ernährt, dem angedachten Verwendungszweck nicht zugeführt werden kann. Beim Getreide geht´s dann ab in den Trog oder in die BGA. Aber mit welchen Wirtschaftsergebnis? Sind die Kosten auch nur annähernd gedeckt? Wovon die Pacht bezahlen? Gehen Flächen verloren weil die Pacht nicht pünktlich gezahlt werden kann? Wird die Politik die Förderung vorzeitig auf den Weg bringen, um die Liquidität der Betriebe zu sichern? Die letzte Ernte war ebenfalls nicht besonders gut. Reserven angreifen? Wo sind die denn?
    Wer nur mit Eigentumsflächen arbeitet, der hat zwar eine miese Kalkulation aber immer noch einen Kostenfaktor weniger. Insofern trifft der Engpass beim Dünger schon auch die Landwirte. Sollte die Situation bis zum Herbst nicht bereinigt werden, ist diese Jahr nur das Vorspiel zu einer echten Krise in der Landwirtschaft. Oder will in diesem Herbst jemand von geringen Einnahmen und bei hohen Preisen, noch Düngemittel vorkaufen?
    Die Verbraucher sehen sich das Ganze von außen an. Was die deutsche Landwirtschaft nicht erzeugt, wird eben importiert. Wir sind reich, uns kann das nicht jucken. Aber wie lange noch?

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  5. Werner Knödler sagt

    Heute Nachmittag ,
    erster Mais schon gut sichtbar,
    alle Maisäcker angesät , außer bei
    Weidelgras als Vorfrucht .
    50 % 1. Schnitt Gras im Silo oder auf
    dem Weg dahin .
    Äcker furztrocken , staubig .
    Angekündigter Regen verdünnisiert sich
    weiter .
    Es ist schon beinahe trocken genug .
    Aber wir sind noch früh im Jahr , wir
    können noch absaufen und
    anschließend vertrocknen .
    Wie haben immer noch die Chance auf
    ein Wettertechnisch gesehen gute Jahr.
    Wir werden damit leben und egal ob
    mit oder ohne klimatische Wandlung das
    beste daraus machen .

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    • Bauer Willi sagt

      @Werner Knödler
      Wir hatten gestern nachmittag plötzlich und unerwartet 10 mm Regen! Positiv denken. Nächste Woche kommt mehr, zumindest im Rheinland

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  6. Frikadellen piet 4⁷ sagt

    moin den Ernst der Lage hast du gut erklärt Willi! bin gespannt ob das auch überall so gesehen wird? wie man jetzt am besten handelt ist mir persönlich nicht klar. ich hoffe dass die Politik den richtigen Weg einschlägt! schöne 1 Mai

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  7. Jek sagt

    Schönen Tag der Arbeit??
    Oder sagen wir lieber schönen Tag der Steuerzahler??
    Dem Bauer kann es fast egal sein ob er 180 Personen ernährt oder halt doch nur 20 und davon auch die eigene Familie noch ernähren kann.

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  8. Angelika Halama sagt

    Und dann kommt noch das Wettet hinzu. Wir in Norddeutschland brauchen Regen, und wie ich heute morgen im Landfunk der BBC hörte, die britischen Bauern auch. Manche erwägen, bestimmte Gemüse deswegen nicht anzubauen.

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      • Reinhard Seevers sagt

        „Danach eine Abnahme (Korrelation oder Kausal Hr. Seevers?) parallel zum Aufbau der Windenergie.“
        Stärkste Abnahme seit 2020, seit dem Brexit…..😄……

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        • evonik sagt

          Da ist dem Herrn Seevers auf die Schnelle ein Späßle eingefallen. Außer Polemik habe ich aber noch nix von ihm zu dem Thema gelesen.
          Es ist ja auch schwer gegen Sachlichkeit zu argumentieren.

          Für mich finden sich eigentlich nur Indizien die mich bestätigen.

          • A. Einstein sagt

            „Ich sehe nur Indizien die mich bestätigen“.
            Das sagt alles. 🙄
            Da ist jede weitere gedankliche Auseinandersetzung sinnlos.

      • Bauer Willi sagt

        @Evonik
        Ich sehe in der Grafik keinen Trend. Hab mir die Brille noch mal geputzt. Keine Änderung…

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          • Reinhard Seevers sagt

            Kann es sein, dass Sie kein Balkendiagramm lesen können? Ich sehe weder eine Korrelation noch eine Kausalitât….nur eine Normalverteilung. Interessant wären die Werte seit 1900.

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      • Limes sagt

        „Bis 2011 eine Zunahme der Regenfälle, was durch den Klimawandel zu erwarten ist. Danach eine Abnahme parallel zum Aufbau der Windenergie“
        Interessante These leider passen die Zahlen irgendwie nicht denn laut Zahlen aus der Statisa Quelle:
        2001 bis 2011: Durchschnitt 1407 mm pro Jahr – Minimum 1039 mm – Maximum 1889 mm
        2012 bis 2024: Durchschnitt 1427 mm pro Jahr – Minimum 1219 mm – Maximum 1723 mm
        Mit den Windrädern regent es eher einfach etwas mehr und nun! Bauen wir mehr Windräder und haben dann wieder mehr Regen?

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