Bauer Willi
Kommentare 17

Zero Emission Tractor

Die Landwirtschaft soll ja noch klimafreundlicher werden. Mit einem neuen Verbrenner-Motor wäre das möglich.

https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/deutz-wasserstoffmotor-verbrenner/

Allerdings müsste dafür genügend Wasserstoff zur Verfügung stehen. Und eine Hoflagerung dürfte wohl ausscheiden… 🙂

Was meint ihr? Hat das Zukunft?

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17 Kommentare

  1. unbunt sagt

    Irgendwie kommt mir das Konzept vom T6 Methan Power ausgereifter vor.
    Eine BGA (idealerweise mit “Abfällen” und nicht extra Energiepflanzen gefüttert) + Aufbereitung als Grundlage. Lässt sich besser speichern, für Transport kann man bestehende Pipelines verwendet…
    H2 würde mich wundern, vorher bei Hof- & Pflegeschlepper Akkus.

  2. Ludwig sagt

    Ich denke , daß das der Markt entscheiden muß und das weltweit. Unsere deutschen Irrwege in der Klima- und Energiepolitik werden z. Zt. doch schon von der FDP mit den Grünen hinterfragt. Fest steht , daß wir mit dem jetzigen Zustand weltweit nicht mehr konkurrenzfähig sind und das als exportorientiertes Industrieland mit wenig Rohstoffen. Was wir brauchen ist eine Rolle rückwärts , aber dazu muß es erst allen Mitbürgern wehtun. Das Wahlverhalten sagt doch eindeutig ein “Weiter so”. Dieses “Weiter so ” wird uns in den nächsten Jahren auf die Füße fallen und erst dann den wirtschaftlichen Weg mit der Erhaltung des Wohlstandes bereiten. Die “Gretas und Co” werden dann als Irrlichter davon gejagt. — Auch der Traum vom Wasserstoff ist ein Irrweg, weil zu wenig vorhanden ist und auch z. Zt. fünfmal so teuer. Der jetzige Weg führt uns in die Energieknappheit und wird uns in vielen Dingen zur Umkehr bringen . Die verteufelten Gaskraftwerke oder Kernfusionsreaktoren werden erst eine Wende bringen. Bis dahin muß aber erst eine Wende in den Köpfen der Mitbürger stattfinden. Mit einem Blackout wird das sicherlich dann schnell erfolgen , aber muß es erst so weit kommen ?

  3. Ostendorf ( Am Ende mit nur einem "F" ) sagt

    Moin, aus Norddeutschland
    Wasserstoff ?? wieder so eine Wunderwaffe, welche nicht funktieoniert !!
    Etwas Überschlagsrechnen hilft oft weiter.

    Wenn Sie in einer Windkraftanlage “Grünen Strom” erzeugen, der anschließend mit einem Wirkungsgrad von ca 70 % in Wasserstoff umwandeln, diesen anschließend verflüssigen, tranzportieren, zwischenlagern, verflüssigen, und anschließend darauß wieder Energie ( Strom) erzeugen, haben Sie grob einen Energieverlust von 75 – 80 % !!!

    D.H sie benötigen somit 4 bis 5 Windkraftanlagen, um anschießend die Energie von nur einer Windkraftanlage zur Verfügung zu haben.
    Ein absolutes Verlustgeschäft.
    Dabei ist die Energie, welche Sie vorher in die Windkraftanlage ( Beton, Stahl ect.) aufgewendet haben noch nicht einmal mit eingerechnet

    D.H aus “Grünen Strom” für z.b 8 Cent/KWh prodozieren Sie bei einen Energieverlust von 80 % am Ende Enegie für 40 Cent je KWh, nur für den eingesetzten Stromkosten, zuzüglich der kompletten Verfahrenskosten von X Cent je KWh.
    Wachen Sie bitte auf.
    Das sind nicht meine Zahlen, sondern Zahlen des Leibnitz Institut von 16.12.2010 !!!
    Aber anscheinen wird in unserern Schulen wohl nur am Freitag noch Naturwissenschaft und Rechnen gelernt ?

    https://www.leibniz-institut.de/archiv/bossel_16_12_10.pdf
    Tabelle Seite 5 reicht aus.

    https://www.leibniz-institut.de/archiv/bossel_16_12_10.pdf

    • Christian Bothe sagt

      Milchmädchenrechnung!!!So hätte die Dampfmaschine nie die industrielle Revolution voran getrieben…H2 lässt sich auch anderweitig produzieren ( mit und ohne Windmühlen). Lesen Sie mal wie Reitzle der ehemalige BMW Chef und LINDE Boss das realistisch sieht! Energiewende zurückdrehen, weiter AKWs, Kohlewerke und renewable energy betreiben,weiterentwickeln und wir behalten Stabilität in der Energieversorgung unseres Landes. Dann klappt es auch mit der Produktion von H2,E-Fuels etc.

      • Reinhard Seevers sagt

        Frankreich hat gestern auf der EU-Ministerkonferenz eine Förderung der Atomkraft gefordert und von einigen Osteuropäern Zustimmung erfahren….sonst würde der Klimaschutz nicht erreichbar, so der französische Wirtschaftsminister.
        Ach schau an… was jetzt wohl in diesem Land abgehen wird, wenn drumherum wieder Atomkraft aufploppt. Es wird lustich!

  4. Christian Bothe sagt

    Nur mal als Ergänzung! Heute wird im Norden die erste Wasserstoffproduktion für Kerosin CO2 neutral eröffnet!!! Also es geht doch mit dem Verbrenner.Deutz macht’s auch vor! Dazu e-Fuels und re-Fuels plus Biokraftstoffe aus unserer LW und dieser Hype um E-Mobile hat ein Ende! Übrigens hatte man schon Rapsöl Traktoren im Einsatz…

    • Inga sagt

      Wird auch Zeit!
      Ich habe vorige Woche eine Doku gesehen, da wurde da so aufgeteilt:
      E-Autos in Stadtverkehr + Straßenbahn = Stadtverkehr
      Wasserstoff in Verbrennungsmotoren auf dem Land + incl. Schienenverkehr!

      Und nun Flugzeuge auch!

    • Bauer Willi sagt

      Ja, und Svenja Schulze hat die Anlage eröffnet.

      Sie (die Anlage, nicht Svenja) produziert am Tag 1.000 l Kerosin… = 1 Kubikmeter/Tag.

  5. Harald Butenschön sagt

    Klarer Fall von ” sowohl als auch”!
    Überall wird die Diversifizierung ausgerufen, von der Fruchtfolge bis zum stillen Örtchen, aber beim Thema Mobilität wird offenbar nur eine ultimative alleingültige und vor allem auf ewig richtige Lösung gesucht. Ich denke Wasserstoff hat seine Berechtigung ebenso als Brennstoff im Explosionsmotor, wie auch in der Brennstoffzelle. Aber auch der Akkuantrieb hat seine Berechtigung, Ethanol und andere nachwachsende Brennstoffe auch. Aber eben nicht alles und überall, sondern da wo es hinpasst.
    Das Lied vom Wasserstoff ist ja auch noch nicht zu Ende gesungen und vielleicht findet ja noch jemand ein Verfahren das Zeug ohne nennenswerte Einbußen bei der Energiedichte etwas weniger explosiv zu transportieren. Alfred Nobel hat das ja beim Nitoglycerin auch nobelpreisverdächtig hinbekommen.

    • Ich denke auch, dass es in Zukunft nicht mehr den “einen” Kraftstoff für alles geben wird, sondern situationsbedingte Kraftstoffe für verschiedene Einsatzzwecke. Für Privatautos, die zum Pendeln genutzt werden, ist Elektromobilität ideal – Wasserstoff würde bei den langen Standzeiten wegdiffundieren. Für Busse, LKW oder Eisenbahnen, die ihren Tank in kurzer Zeit leerfahren und wenig Zeit zum Tanken haben, ist Wasserstoff sinnvoll. Bei Schiffen wird Ammoniak-Antrieb getestet. Daneben gibt es noch diverse X2Fuel-Forschungen, wo die Herstellung synthetischer Kraftstoffe aus diversen nachwachsenden Elemente und sogar aus Treibhausgasen getestet wird, etwa für Offroad- oder Katastrophenfälle.

  6. Harald Müller sagt

    Schon der Benzinmotor hatte aus guten Gründen keine lange Karriere bei Landwirtschaftlichen Fahrzeugen.
    Und dann soll es der wesentlich schwerer zu handhabende Wasserstoff richten?
    Fällt mir schwer, das zu glauben!

    Naja, vielleicht ist der Wasserstoffmotor ja eine Option für die Mähdrescher, die demnächst auf den Flachdächern der Hochhäuser den Urban-Gardening-Quinoa dreschen. “Schöne” neue Welt…

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