Bauer Willi
Kommentare 80

Wird Glyphosat weiter erlaubt sein?

Diese Meldung ist interessant.  Ein neuer Bericht mehrerer nationaler Sicherheitsbehörden stellt folgendes fest:

Der Berichtsentwurf der vier nationalen Sicherheitsbehörden ANSES (F), Ctgb (NL), Kemi (SV) und Nebih (H) kommt zu der Einschätzung, Glyphosat ist:

  • nicht krebserregend (Kanzerogenität),
  • unschädlich für das Erbgut (Keimzellenmutagenität),
  • nicht reproduktionstoxisch (Reproduktionstoxizität),
  • nicht organschädigend (Zielorgan-Toxizität) und
  • für den Hormonhaushalt nicht gefährlich (kein endogener Disruptor).

https://www.agrarheute.com/pflanze/glyphosat-krebserregend-eu-verbot-wackelt-582352?utm_campaign=ah-mo-fr-nl&utm_source=ah-nl&utm_medium=newsletter-link&utm_term=2021-06-16

Jetzt bin ich sehr an euren Kommentaren interessiert. Was wird passieren? Folgt man der Wissenschaft?

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80 Kommentare

  1. Nils sagt

    Ich bin irritiert. Deine Auflistung liest sich sehr vielversprechend. Im verlinkten Artikel folgt dann aber folgender Absatz:

    > Für zwei Anwendungsfälle schlägt der Expertenstab niedrigere toxikologische Referenzwerte vor, um den Anwenderschutz zu verbessern. Außerdem sollen zusätzliche Fruchtfolgeversuche angestellt werden, um zusätzliche Daten über Rückstände in Folgekulturen zu erheben. Für die Verbrauchergesundheit betrachten die Behörden ihre Bewertung daher als noch nicht abschließend.

    Warum ist das relevant, wenn doch angeblich klar ist, dass die Substanz ungefährlich ist. Rückstände dürften dann doch kein Problem sein und der Anwender der Substanz dürfte auch keine Gesundheitsschäden befürchten. Wenn niedrigere Refernenzwerte vorgeschlagen werden, dann doch sicher nicht ohne Grund.

  2. Dr. Udo Junghans sagt

    Danke für den Beitrag, hatte letztens an eine Bienentagung teilgenommen, da ging es um die Wirkung von Glyphosat auf die Entwicklung der Honigbienenwesen (Larven, Schlupfhäufigkeit, etc.) Gibt auch ein Paper dazu, das ich aber leider nicht mehr finde. Das Lustige war, dass es den Bienen unter Glyphosat besser ging, sie fitter und gesünder waren, als in der Kontrolle (außer es wurde massiv überdosiert). Schön auch das Winden in der Diskussion, dass ja eigentlich nicht sein kann, was nicht sein darf: In der Realität schadet das Gly den Bienen dann natürlich, anders als in dieser Studie, weil da sind ja Wechselwirkungen und evtl. ist auch die Formulierung der große Killer (den man leider, leider da nicht nachweisen konnte)

  3. Claus Hasselbach sagt

    Sehr geehrter Herr Suhr .
    2’4D ist kein Agent Orange. Sie meinen sicherlich 2,4,5T.
    2,4,5T ist Ende der 70er Jahre vom deutschen Markt verschwunden.
    2,4D wirkt meines Wissen nicht gegen Bäume.
    Quelle: Wikipedia.

  4. oberländer sagt

    Lohnt es sich eigentlich noch Lebenszeit in die Argumentation
    gegenüber idiotologisch verblendeten Ökofaschisten zu investieren ?
    Das neue Propagandamaterial der Krühninnen schlägt doch jedem
    Fass den Boden aus.

    • Smarti sagt

      Ich befürchte, es lohnt sich eher nicht. Andererseits : wenn Landwirtschaft das Grundwasser mit Chemikalien verschmutzt um “zuviele Lebensmittel” herzustellen, von denen wiederum viel zuviel weggeworfen wird… da sind bald keine Argumente für die Landwirtschaft mehr da.
      Vielleicht einfach das Restleben geniessen mit Sonne, Wein und Mann. (Oder so ähnlich).

  5. brouss sagt

    Ein ganz wichtiges Argument gegen Glyphosat war doch das Insektensterben. In der Beziehung ändert sich ja nichts.

    Nun soll ja der Bio-Landbau positiv auf die Insektenpopulation wirken. Aber wir haben doch seit Jahrzehnten immer mehr Bio. Warum wurden die Insekten trotzdem weniger. Oder gerade deswegen?

    • Inga sagt

      Für das Insektensterben wegen Glyphosat ist eher die Bahn dran Schuld als die Bauern, weil die die Reine, Hecken und sonstigen Flächen, auch Eh-da Flächen die stören, mit bunten Unkrautblumen, die die Insekten so lieben all totpritzen und dann haben die Bienen nichts mehr.

      Von einer Anbaukultur, außer Raps haben die Bienen so wie so nichts!
      Wenn wir wie es früher in Kaisers Zeiten vielleicht mal war, in unsren Beständen das Unkraut zu ließen, da hätten die Bienen auch was zu tun.
      Aber wir würden weniger ernten und um den selbe Teil steht weniger im Discounter. bedeutet Knappheit und Verteuerung!

      also die Insekten sterben nur an Glyphosat, wenn wir ihre Bütenpflanzen mit Glyphosat totspritzen.
      Im Feld passiert das so wie so nihct undFeldwege oer Reine werd4en nicht gespitzt. Da kann man es wachdsen lassen.
      Der Bahn ist es höchstens im Weg!
      Sportplätze vielleicht auch!

  6. Obstbäuerin sagt

    Die Medien werden auch kein Interesse daran haben, diese Meldung objektiv zu berichten. Immerhin haben sie im Glaubenskrieg gegen Pflanzenschutz von Anfang an einseitig gegen den Einsatz argumentiert. Und alle Meldungen, die ihre Position bestärkte, so oft wie möglich in alle unterschiedlichen Formate eingebaut. Selbst in Spielfilmen hat sich der eine oder andere damit vergiftet. Das werden sie nicht richtigstellen wollen. Passt auch nicht in das Weltbild Bio gut – konventionell schlecht.

  7. Christoph aus der Stadt sagt

    Das Peinlichste an der schon fast religiösen Dämonisierung von Glyphosat ist, dass das hauptsächlich von den Grünen 2002 begründete Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), extra konzipiert mit maximaler Unabhängigkeit, wissenschaftlich nüchtern und unsentimental zur Bewertung kommt, dass Glyphosat nicht krebserregend ist. Welch bittere Enttäuschung, wenn sich das aus eigenem Fleisch und Blut Entstandene so undankbar gegen den (vermeintlich) gemeinsamen Glauben wendet.

    • Inga sagt

      Die GRÜNEN wollten Realität,

      also haben sie sie jetzt bekommen!

      Na und?
      Müssen sie mit Leben! Warum soll denen das Peinlich sein?
      für einen Naturwissenschaftler ist Glyphosat keine religiöse Dämonisierung, es ist ein biochemischer Wirkstoff!

      Für die Medienbenutzer ist es vielleicht eine Dämonisierung, weil sie die Wirkung dieses Wirkstoffes nicht kennen
      und lieber den Schlagzeilen nachlaufen anstatt sich damit zu beschäftigen!

      Wieviel Steuergelder und CO2 hat das Theater nun wieder gekostet?

  8. Smarti sagt

    Wenn vor einigen Jahrhunderten ein unlösbares Problem ( z.B. die Pest ) aufgetaucht ist, und man konnte die Seuche nicht aufhalten wurden Schuldige gesucht. Das waren dann vielleicht Hexen, Juden ( auch lange vor der Nazizeit ) oder einfach “Andere Gruppen”.
    Gerade bei Seuchen wurde dann schnell einmal behauptet, die Bösen hätten die Brunnen vergiftet – und das Volk hat das glauben wollen und die Bösen bestraft.
    Warum soll es jetzt anders sein ? Glyphosat war, ist und bleibt in D böse – sagt die Gesellschaft – Wissenschaft hin oder her.

    • Inga sagt

      Hat sich unsere Gesellschaft wirklich nicht weiter entwickelt?
      Sind die noch zurückgeblieben und wollen das denken den Pferden überlasen, denn die haben größere Köpfe?
      Aber die hören wenigstens auf ihre Herren, die Bauern!

      • Smarti sagt

        Wenn eine Behauptung ( Lüge ) nur oft genug wiederholt wird, dann glauben es immer mehr Leute. Irgendwas muss ja dran sein. Auch Gegendarstellungen, Erklärungen oder sogar handfeste Beweise kommen nicht mehr dagegen an. Auch wenn das Wort schon sehr abgedroschen klingt : auch das sind Verschwörungstheorien. Lügen oder Halbwahrheiten- in die Welt gesetzt und weiter verbreitet von Leuten, welche die Folgen ihres Tuns noch gar nicht abschätzen können.
        Nein, lustigerweise ticken wir Menschen noch immer so ( wenn auch meist unbewusst ) wie vor Tausenden von Jahren. Nur die Umwelt hat sich verändert.
        Wir jagen: nach dem günstigsten Preis
        Wir sammeln : viel zu viel Zeugs
        Wir essen uns Winterspeck an…
        Um die Kinder aufzuziehen, sucht sich die Frau einen starken Mann mit einer schönen Höhle.
        Der Mann würde gerne weitherum seine Gene weitergeben….
        Ist doch alles noch genauso wie früher :).

  9. Weil das, was Ministerien sagen, auch immer richtig ist?! 😀 Schön, wenn auch eine Behörde aus Victor Orbans Ungarn zu so einem Schluß kommt 😉 Wie war das noch gleich mit der Umweltbehörde in den USA, als Donald Trump an der Macht war?

    So ein bißchen warten, bis der Staub sich gelegt hat, und dann wieder weiter so?!

    Doof nur, daß Glyphosat nie pur auf die Felder kommt, aber wer zählt schon, Tallowamin und so.

    Zeugt davon, daß man keinen Dunst hat, wie eine Alternative aussehen könnte, Bayer und Co. gute Lobbyarbeit machen und sich niemand mit Themen wie Resistenzdruck etc. beschäftigt hat. Was uns am Ende eh einholen wird, in den USA werden schon Atrazin und 2,4-D zusätzlich eingesetzt .. yeah! Ein bißchen Agent Orange.
    https://ojs.openagrar.de/index.php/JKA/article/view/14924/14729

    • Thomas Apfel sagt

      So ist das mit der selektiven Wahrnehmung, Herr Suhr. Wenn´s nicht passt wird nur Herr Orban ins Licht gerückt. Dieser hat mit den Untersuchungen der Behörden seines Landes bezüglich Pflanzenschutz nichts zu tun (das Thema dürfte ihn auch einfach nicht interessieren). Ungarn hat übrigens bei PSM Zulassungen als einziges weiteres EU-Land neben Deutschland ein Veto-Recht einer Einvernehmensbehörde, ähnlich des UBA in Deutschland, auf der Agenda.
      Zudem sind da noch die drei anderen Behörden, die alle einvernehmlich zum gleichen Ergebnis kommen (Schweden, Frankreich und die Niederlande).
      Aber wahrscheinlich haben in Frankreich der “Front Nationale”, in Holland Geerd Wilders und in Schweden die rechten Rockergruppen ein Bündnis mit Bayer geschlossen.
      Herr Suhr, dämlicher gehts langsam aber nicht mehr !!!!!

      • Stadtmensch sagt

        Wenns kein Problem gibt mit dem Wirkstoff, warum hat man dann Sikkation hierzulande so erschwert? Damit könnte man doch Ernteverluste vermeiden oder Energie sparen?!
        Eben! Niemand weiß genau wie Glyphosat, Netzmittel und deren Metabolite auf bestimmte Mikroorganismen im Boden oder auf unsere Darmflora wirken.

        Mikroorganismen (Bakterien, Algen, Pilze) haben teilweise die gleichen Rezeptoren für das Wirkstoffmolekül und erleiden somit ebenfalls letale Stoffwechselstörungen. Klärt uns auf! Wo sind die einleuchtenden Studien? Wir wollen doch schneller Humus aufbauen können oder nicht so sehr an den Folgen einer gestörten Darmflora leiden.

        Bauer Willis 98 jährige Oma ist nicht das Maß aller Dinge 😉

        • sonnenblume sagt

          Mit anderen Worten, bei der Bahn und an allen Stellen wo es nicht um Lebensmittel und Humusaufbau geht könnte es weiterhin im Einsatz bleiben?

          • Inga sagt

            Da sollen ja Unkrautblumen blühen!

            Weil auf dem Acker kein Platz dafür ist!

        • Brötchen sagt

          Die Zeit zum Abbau ist zu kurz z.B. und es muss ja nicht unbedingt sein.
          Unkrautvernichtung vor Einsaat hat schon eine längere Zeitspanne, bis zur Ernte.

          Zu Ostzeiten hieß es ohne Glyphosat…..bei der Ernte “Fuchs gefangen” das bedeutete Mähdrescher verstopft……..halbe Stunde angenehme Arbeit…
          Getreide zu feucht, Schimmelgefahr usw…..nicht lagerfähig

          Bestimmte bodenschonende Bearbeitungen und Unkrautprobleme sind auf Glyphosat angewiesen, weißt Du ja alles.
          politischer Abwägungsprozess eben, folgt nicht immer einer gewissen Logik.

          • Ostbauer sagt

            Mich würde ja mal wahnsinnig interessieren, wie man das Problemunkraut Quecke dann umwelt – und klimaschonend in den Griff bekommen soll.
            Das gleiche Problem bei umbruchloser Grünlanderneuerung.
            Fuchseisen kenn ich auch noch zur Genüge. 🙂

            • Reinhard Seevers sagt

              Quecke haben wir früher tagelang mit der Rüttelegge rausgekämmt und dann verbrannt…die Ökobilanz der Anwendung kenne ich aber nicht.
              😎
              Man könnte auch Horden von extremistischen Neunmalklugen anheuern, die das mit der Hacke/Forke/Harke nachhaltig und ökologisch entfernen. Am Besten in Ketten mit gestreifter Kleidung, damit das Volk die Nachhaltigkeit auch empfinden kann! 😁

            • Inga sagt

              “Mich würde ja mal wahnsinnig interessieren, wie man das Problemunkraut Quecke dann umwelt – und klimaschonend in den Griff bekommen soll.”

              mit dem Ackerpflug

        • Reinhard Seevers sagt

          Stadtmensch, ist wie mit Antibiotika…da darf auch weder Fleisch noch Milch von behandelten Tieren unmittelbar nach Verabreichung in Umlauf gebracht werden….hat eben mit der staatlichen Fürsorge und dem Vorsorgeprinzip zu tun.
          Würdest du dennoch auf Antibiotika im Humanbereich verzichten wollen?
          Wie ich schon mal schrieb: weniger Hysterie und Katatsrophendenken, das hilft allen.

          Und ja, Willis Mutter IST der Maßstab, wer sonst wohl? Herr Suhr?

        • Thomas Apfel sagt

          Wenn Alternativen da sind, kann man ja aus allem “Agrarchemischen” raus.
          Bin gespannt, wie die beiden Öko-Gemüse Firmen, die bei uns gepachtet haben, mit den Quecken und anderen Wurzelunkräutern klarkommen, die sie durch ständiges Fräsen inzwischen flächendeckend vermehrt haben.
          Schuld sind nach deren Aussage die Bodenverdichtungen aus der vorhergehenden konventionellen Bewirtschaftung. Der Konvi war ich. Die fläche wurde vor der Übergabe tiefgelockert. Die Quecken kommen aus dem Grasstreifen der Apfelanlage, die davor dort stand.
          Irgendwann müssen die sich mal einer mechanische Strategie annehmen oder halt “glyphosaten”. Es ist längst vergessen, wie stark man vor der “Chemie auf dem Acker” mit Disteln, Quecken und Schachtelhalm zu tun hatte. Die (relativ aufwändigen) Möglichkeiten der Bekämpfung über Fruchtfolge und Bodenbearbeitung sind meist in Vergessenheit geraten oder wichtige Fruchtfolgeglieder sind nicht mehr wirtschaftlich darstellbar.

          • Brötchen sagt

            Thomas das wird noch lustig 😉

            Werden sie sich wohl einen K700 holen……

            oder eben zur richtigen Zeit umdrehen und in Bewegung halten 🙂

      • Christian Suhr sagt

        Ich mag’s, wenn’s so sachlich zugeht. Komisch, daß man hier nie was zu Resistenzdruck zu lesen bekommt … Man hat das Gefühl, man schreibt mit der PR-Abteilung von Bayer 😀

        Aber weil ja förmlich danach geschrien wurde, etwas detaillierter zu werden:
        Die besagten Behörden haben auch wieder nur bestehende Studien gelesen. Das ist der gleiche Mist, mit dem es mal angefangen hat, die Diskussion zwischen BfR und IARC etc. Also wir fangen wieder von vorn an. Mal selbst forschen wäre doch was 😉

        Und – wie gerade auch schon gesagt – Glyphosat kommt mit Netzmitteln auf die Äcker. Auch dazu herrscht hier Schweigen im Walde. Lieber mich beleidigen als sachlich debattieren, könnte ja klappen.

        Zu Ungarn habe ich schon geschildert, was ich von denen halte. Muß man nicht mögen, ändert aber nichts 😛

        Die Niederlande, regiert von Liberalen, Pendant zu FDP. Weil wir alle wissen, wie sehr sich solche Wirtschaftsliberalen für Verbraucher- und Umweltschutz interessieren, sind die bestimmt glaubwürdig, bei dem, was sie so raushauen. Randnotiz: Deren Rente basiert auf Spekulation mit Landwirtschaftsflächen in den USA, super sympathisch 😛 Quelle gefällig?
        https://www.agrarheute.com/management/finanzen/deutsche-drittgroesste-landkaeufer-usa-steckt-dahinter-579569

        Frankreich wird regiert vom Pendant zu Gerhard Schröder. Herr Macron hat vermutlich bis heute nicht geschnallt, warum die Rechten immer mehr Zulauf haben. Und Sie dürften schon mitbekommen haben, wie die Bäuerinnen und Bauern da auf die Barrikaden gegangen sind, oder? Wenn Sie regieren und es auf jeden Stimme ankommt, ließen Sie dann nicht auch Fünfe gerade sein?!

        Oder meinen sie die „Ausländer raus“ Sozialdemokraten in Schweden wären ‘ne sichere Bank? Auch hier gilt: Wer sich’s mit der Wählerschaft auf dem Land nicht verscherzen will, sollte nicht Glyphosat verbieten, so könnte man den Eindruck gewinnen.

        Anmerkung: Frankreich und Schweden hatten ein Nein zur Glyphosatneuzulassung bekundet. Wenn die aus der Nummer rauskommen wollen, brauchen sie von amtlicher Seite solche Bewertung, die alles verharmlost.
        https://www.topagrar.com/acker/news/schwedische-behoerde-rechnet-bei-glyphosat-ausstieg-mit-hohen-kosten-11598343.html

        Die wollen nur gesichtswahrend aus der Misere rauskommen mangels alternativen Ideen, mehr ist das nicht. Höher, schneller, weiter so.

        Und nein, die Regierung hat NIE was mit ihren Behörden zu tun, Behörden agieren völlig objektiv und neutral 😛 Wer das glaubt, glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten:
        https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/donald-trump-umweltbehoerde-epa-stellt-klimawandel-site-voruebergehend-offline-a-1145508.html

        • Reinhard Seevers sagt

          “Auch hier gilt: Wer sich’s mit der Wählerschaft auf dem Land nicht verscherzen will, sollte nicht Glyphosat verbieten, so könnte man den Eindruck gewinnen.”

          Hier gilt dann der Umkehrschluss: Wer es sich nicht mit der urbanen Wählerschaft verscherzen will, verbietet Glyphosat”
          ….wo wächst noch mal das Essen? Bei REWE, LIDL und CO….achja.! 🤦‍♀️

        • Thomas Apfel sagt

          Na da wirds ja Zeit, dass Sie mal an die Regierung kommen !
          Nochmal (zum geschätzten hunderten mal) zum Thema Resistenz:
          Resistenzen sind nichts für Glyphosat spezifisches, sie sind der Vorgang, mit dem sich in der Natur Lebewesen gegen Einflüsse und Fressfeinde und andere Gegner wehren.
          Immer mit mehr oder weniger Erfolg, und nie von Dauer. Auch biologische Mittel (Viren, Bakterien, Nemathoden) verlieren ihre Wirkung durch Anpassung des Zieloganismus.
          Beim Glyphosat sind es in Deutschland Weidenröschen, Sandstorchschnabel, zwei Malvenarten. Das sind deshalb keine “mutierten Superweeds” sondern halt Pflanzen mit einem angepassten Stoffwechsel. Das ist im übrigen bei allen anderen Krankheiten so, Herr Suhr, der Schaderreger passt sich durch Veränderung an die Abwehrstrategie an, ebenso der “Wirt”, sonst wären wir alle längst an irgendeiner Seuche zu Grund gegangen. Einfach mal vom Klugscheissen mal etwas Abstand nehmen. Nichts ist von Dauer

        • sonnenblume sagt

          Hier geht es nicht um die Wählerschaft auf dem Land im allgemeinen, sondern nur um die Landwirtschaft. Und diese wenigen Stimmen sind für die Politik schon lange nicht mehr von Bedeutung.

        • sonnenblume sagt

          @ Chr. Suhr, Mal selber forschen wäre doch was. Und was wäre, wenn man zu dem jetzt veröffentlichten Ergebnis kommen würde? Sind Sie sicher, dass Sie das Ergebnis dann anerkennen wollen würden?

          • sonnenblume sagt

            Welches Institut würde denn von allen Seiten als Neutral, Unabhängig, also rundum Objektiv anerkannt, um dieses Problem aus der Welt zu schaffen?
            Sämtliche Institutionen die bisher geforscht haben werden doch als parteiisch eingestuft.

        • Dorfmensch sagt

          Sehr geehrter Herr Suhr,
          Sie kämpfen ja gewaltig gegen die Wissenschaft. Als gelernter DDR-Bürger habe ich es noch im Hinterkopf, dass Beschlüsse immer auf einem Parteitag gefällt wurden und die dazu gehörige Nummer verbreitet wurde. Heute passiert das in den linksgrünen Hinterzimmern ohne wirklich nachvollziehbare Argumentation und zudem mit rückwärts gewandter Weltsicht. Zur Umsetzung dienen dann die verschiedenen NGO, GO und Medien. Leider auch große Teile des Bildungssystems.
          Übrigens Naturgesetze kann man nicht ändern, aber wohl die vom Menschen geschaffenen.
          Bitte unterlassen die nicht seriösen Unterstellungen in Richtung der Fachleute in den EU-Mitgliedsstaaten, deren Ergebnisse Ihnen nicht passen.

    • sonnenblume sagt

      Welche Wissenschaft, ausgenommen jene die eine passende Meinung vertritt, wird denn heute noch anerkannt und auch mal akzeptiert? Lohnt Wissenschaft überhaupt noch?

      • Inga sagt

        Meinst du Naturwissenschaft?
        Die Medizin bestimmt!

        Und hier geht es um Phytomedizin!

    • Wolfgang Rühmkorf sagt

      Diese Argumente sprechen aber nicht gegen eine sinnvolle Nutzung von Glyphosat!
      Resistenzbildung gehört zur natürlichen Entwicklung. Wäre schlimm, wen sich Natur nicht anpassen und wandeln würde.

    • Christian Bothe sagt

      Mein lieber Namensvetter,heute haben Sie aber wieder „zugeschlagen“…Haben Sie etwas gegen Orban( der lässt sich wenigstens nicht alles von der EU bieten) ebenso wie Trump damals…Immerhin hat dieser den Coronaimpfstoff für die USA in Größenordnungen eingekauft. Biden hatte damit nichts zu tun und Amerika ist jetzt in der Lage diesen an arme Länder abzugeben!Zum Round up nur soviel.Das Produkt gibt’s schon lange in den USA und wird dort angewendet.Man sollte es erst dann vom Markt nehmen,wenn es nachweislich gesundheitsschädlich ist.Die LW braucht so ein PSM.Sicher werden die Grünen u.a. wieder auf und nieder hüpfen, und ich bin gespannt wie unsere staatstragenden Medien reagieren auf diese Forschungsergebnisse…

    • Manuela sagt

      Anmerkung: Es gibt auch glyphosathaltige Produkte ohne Tallowamin (z.b. Durano TF von Bayer).

  10. Klemens Minn sagt

    ich finde es wirklich bemerkenswert, welche Kommentare es hier und besondes bei dem Facebookpost gibt. Man kann nur stauen, was da alles behauptet wird.
    Besonders bemerkenswert finde ich, dass immer wieder behauptet wird, dass die Industrie Ersatzlösungen in der Hinterhand hält.
    Niemand stell aber die Frage nach den Pferdefüssen der Lösungen. Deutlich höhere Aufwandmengen und damit höherer Energieverbrauch bei der Herstellung, wenig bekannte Nebeneffekte, erhebliche Lücken im Spektrum.
    Aus meiner Sicht ist es eher so, dass die Industrie ob der hervorragenden Merkmale und Eigenschaften von Glyphosat zuwenig geforscht hat. Man konnte sich vorstellen, dass auch Glyphosat einen Lebenscyclus unterworfen ist. Daher hat man die Forschung eher auf andere Gebiete ausgerichtet.
    In der Diskussion geht unter, dass es neue Kombinationen gibt, mit denen die Aufwandmengen weiter reduziert werden können. Dies insbesondere im Bereich non-Agrar und Obst- und Weinanbau.

  11. Thomas Apfel sagt

    Der Kampf der “Weltretter”-Organisationen geht weiter. Das betrifft nicht nur Glyphosat, sondern alle “Pestizide”. gerade wurde bei RTL wieder die Grennpeace-Attacke “Voller Pestizide”, bei der ein Apfel das zentrale Bild ist, aufgegriffen.
    Die hören nicht auf, bis das “Vergiften” durch “Verhungern” abgelöst ist. Das Schöne ist ja, dass das (wahrscheinlich) nicht bei uns stattfindet.
    Der RBB (RBB Kultur) hat einen Podkast aufgelegt “Fruchtfolgen – die Zukunft auf dem Acker”. Ich habe mir die erste Folge mal angetan. Da salbadert ein Wissenschaftler vom Zalf in Müncheberg und redet den ganzen Mainstream-Agrarwende-Frames das Wort.
    Er steht mit dem Reporter vor dem Freilandversuchsfeld in Tempelberg. Der Reporter freut sich kindlich über die “schöne bunte Kleinflächenstruktur” und fragt, ob das das Bild der Landwirtschaft von 2050 sein könnte. Statt klarzustellen, dass die kleinen Quadrate einfach das Erscheinungsbild randomisierter Feldversuche sind und wirklich garnichts mit Agrarstruktur zu tun hat, lautet die Antwort: Na ja, so kleinteilig sicher nicht aber schon so ähnlich, eben wesentlich kleinteiliger als heute,
    Studiert hat der Herr Professor nach eigener Aussage Ökonomie. Da fragst du dich, was der in seinem Studium gelernt hat und was der jetzt (an der Humboldt-UNI) lehrt.
    Mich wundert langsam gar nichts mehr.

    Da werden jetzt nicht nur bei Glyphosat, sondern bezüglich aller PSM und ihrer angeblichen Schadwirkung alle “alternativen Fakten” wieder medial aufploppen.
    Wie @firedragon schon sagt: es braucht einen langen Atem und sehr viel Geduld und Nerven, gegen diese Angstmacherei wieder Vernunft und Sachlichkeit zu etablieren.

    • Reinhard Seevers sagt

      Warum können die Bauern jetzt nicht mit einer Demo ausschließlich für den Einsatz von Glyphosat aufschlagen und die Wissenschaft als Maßstab einfordern?
      Ich glaube, dass auch die Bauern sich nicht mehr trauen, sich öffentlich hinzustellen und laut das Gegengteil der veröffentlichten Meinung zu fordern…auch hier ist die Angst vor Stigmatisierung und “Rückwärstdenke – Vorwürfe” so groß, dass man nach Politikern Ausschau hält, die dies tun sollen….und sich aufregt, wenn man keinen findet.

      • Inga sagt

        Bauern haben es nicht nötig Theater zu machen!
        Dazu haben sie normalerweise gar keine Zeit.

        Die müssen sich wie eh und je auf die Wissenschaft verlassen!

        Was wäre ihre Grüne Revolution ohne Naturwissenschaft?

  12. oberländer sagt

    Was nicht den Vorstellungen der Führereliten entspricht
    kann nie, gar nie und überhaupt nicht richtig sein.

    Was bedeuten schon Tatsachen wenn es ” Höhere Ziele ” geht .

    Weg mit dem Sachverstand .

    Sorry darf ich das überhaupt noch so schreiben , oder werde ich
    damit zum Bös-menschen ?

    • Inga sagt

      Bei uns schon, wo anders nicht!
      Da wird man eingelocht, wenn man so etwas behauptet.

  13. Reinhard Seevers sagt

    Die Wissenschaftler der NGOs werden sicher weiterhin das Gegenteil herausfinden und mit medialer Macht dagegen halten.
    Im Weltrettungsland wird Glyphosat wohl kaum eine Chance haben.

    • sonnenblume sagt

      Dieser aktuelle Entwurf der Sichheitsbehörden ist kaum in der Presse veröffentlicht worden. Aber die nächsten gegenteiligen Berichte werden nicht lange auf sich warten lassen.

      • firedragon sagt

        Sonnenblume, 11.000 Seiten mal gerade eben veröffentlichen … da erwartest Du aber ganz schön viel von der Presse.

        • sonnenblume sagt

          Wäre das Ergebnis anders ausgefallen, hätte man sicher einen kurzen, oder auch längeren Bericht in allen Medien gefunden.

          • Reinhard Seevers sagt

            …vor allem Christian hätte Luftsprünge gemacht, nun holt er seine alten Tüten mit Agentorange wieder raus, weil ja Ungarn im Spiel ist…die anderen Länder werden ausgeblendet. Ein Feindbild reicht aus.😎

  14. sonnenblume sagt

    Selbst ” wenn ” die EU der Wissenschaft folgen ” würde “, wird man mit Sicherheit einzelstaatliche Lösungen zulassen. Und damit bleibt alles beim Alten. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Entscheider sich gegen die öffentliche Meinung stellen. Das würde einen Glaubenskrieg auslösen, den kein Berufspolitiker haben will. Wissenschaft hin oder her, hier sind ihre Ergebnisse nicht mehr so wichtig.

    • Inga sagt

      Dank der Wissenschaftler hat uns die Grüne Revolution so weit gebracht.
      Das war damals nötig.
      Nun sind wir soweit und keiner will sich daran erinnern.

      Bei Maschinenbau, Elektrik usw. ist es genau so, wie sähe die Welt ohne Wissenschaftler aus?
      Die haben SUVs hervrgebracht, aber auch so kleine rädrige Autos für die Stadt, die nur 25std./km fahren dürfen.

      Und so können Wissenschaftler auch eine Alternative für Glyphosat finden!

  15. Da wird die Bundesbahn als vermeintlich größter Glyphosatverwender aber aufatmen, wenn sie auch in Zukunft ihre Bahnhöfe und Schienentrassen frei von jeglichem Bewuchs halten kann. Da fällt mir ein, um das Klima zu retten sollen wir doch mehr Bahn fahren, mehr Güter auf die Schiene. Da braucht es eine Menge mehr Bahntrassen die noch gebaut werden müssen, und auch die müssen dann Bewuchsfrei gehalten werden, alles im Sinne des Klimaschutzes.

    • Inga sagt

      Wieviel Autos fahren dann weniger, wieviel Teerstraßen braucht man weniger?
      Darauf können dann Wildblumen für die Bienen wachsen!

  16. Karl Timme sagt

    Auf deine Frage: Nein!

    Wie hat Frau Klöckner schon richtig festgestellt: Das Pferd ist tot geritten.
    Die Wissenschaftlichkeit wurde von Anfang an ausgeblendet und hat bei der ganzen Diskusion um Verordnungen, Einschränkungen und Verlängerung der Zulassung über die Jahre keine Rolle gespielt. Wer diese Maxime nicht beachtet hat, war Politisch tot. Beispiel: Klöcknervorgänger Schmidt, hat, nachdem er wusste für Ihn gibt es keine Politische Zukunft, im Alleingang eine Verlängerung um 5 Jahre erreicht.
    Das Auftreten von Frau Klöckner lässt ein solches Harakiri Verhalten nicht erwarten, das Klima muß doch gerettet werden.

      • Karl Timme sagt

        War in der Vergangenheit nicht so; wird auch in der Zukunft nicht so sein. Die NGO’s haben genügend “Wissenschaftliche” Gutachten in den Schubladen. Mann läst sich doch ein erfolgreiches Geschäftsmodel nicht kaputt machen. Es lebe die Bienen!

        • firedragon sagt

          Die Einen wissenschafteln so, die Anderen so.
          Diesen Anschein hat es wohl gerade.

          Es wurde/wird sehr intensiv daran gearbeitet G. als das Grundübel schlechthin zu stigmatisieren.
          Wenn jetzt wissenschaftlich herausgekommen ist, dass G. doch nicht das ist, was seit längerer Zeit der Bevölkerung buchstäblich eingetrichtert wurde … wer stellt sich hin und macht der, zuvor in Angst versetzen, Bevölkerung klar, G. ist kein Grundübel ?

          Glyphosat ist als Schlechtikgeit gebranntmarkt.
          In China wird von Hand bestäubt, weil es keine Bestäuber gibt und Rehkitze werden aus Wiesen gerettet, weil der Mähdrescher kommt.
          Und so weiter und so fort …
          Es braucht einen langen Atem und sehr viel Geduld und Nerven.

          • Karl Timme sagt

            Dem BfR hat mann nicht geglaubt (Lobbyverseucht).
            Glypo in Muttermilch und in Bier, absolut schädlich, mann muß nur genug davon trinken, wie beim Desteliertem Wasser, die Menge macht das Gift.

            • Inga sagt

              Dann muss man fairerweise auch untersuchen, wie und warum, mit welchem Mittel das da rein gekommen ist.

              • Ehemaliger Landwirt sagt

                Das mit der Muttermilch war eine Lüge und im Bier wird es weiter nachweisbar sein, weil Braugerste auch aus dem Ausland zugekauft wird.

                • Schmeckt gut sagt

                  Und weil das immer wieder gefundene und “verteufelte” AMPA, als Abbauprodukt von Glyphosat, genau so auch nach der dringend notwendigen Reinigung gefunden wird. Viele Reinigungsmittel sind mit Glyphosat verwandt. ” Da Phosphonate in Waschmitteln, als Inhibitoren gegen Korrosion und Kesselsteinbildung in Kühl- und Kesselspeisewässern, und in der Textil- und Papierindustrie in großen Mengen eingesetzt werden, kann beim Nachweis von AMPA in Gewässern nicht ohne weiteres geklärt werden, auf welche Quelle dies zurückzuführen ist” aus Wikipedia – haue ich jetzt mal so raus, wird schon ein wahrer Kern dran sein (Ironie off). Herr Suhr kann Zitate auch ganz gut 😉

                • Stadtmensch sagt

                  @Schmeckt gut, G wurde ja auch als antibakterieller “Rohrreiniger” erfunden. Die fatale Wirkung auf Pflanzen hat man zufällig entdeckt. Ich hab pauschal nichts gegen Agrarchemie, aber es wenn man “systemisch” antibakterielle Mittel in lebende Ökosysteme verteilt, kann ich mir das nebenwirkungsfrei nicht vorstellen.

                  Der Humusforscher im vorletzten Beitrag hatte doch gute Hinweise gegeben, dass Pfluglos mit Glypho nicht immer die beste Wahl ist.

                • Ehemaliger Landwirt sagt

                  @ Stadtmensch

                  Meine Söhne und sie eine eine bedeutende Gemeinsamkeit.

                  Meine Kinder brauchen auch kein Glyphosat mehr anwenden und dürfen Rohrreiniger in das Abwasser schütten, ohne dass sie dafür gerügt werden.
                  Und denkt daran, das was nach der Kläranlage heraus fliest, ist kein Trinkwasser.

          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Früher würde das Gras nie mit einem Mähdrescher geschnitten, möglicherweise liegt es an meinem Alter, dass ich nicht mehr auf dem neuesten Stand bin.😉

            • Inga sagt

              Warum das?
              Was mich srört ist,

              Das die im Fernsehen behaupten, dass die Bauern mit dem Mähdrescher Rehkitze erwischen könnten.
              Da ist schlimm, oder?

              • firedragon sagt

                Inga,
                im SWR Radio wurde von Moderatoren im Vorfekd eines Beitrags zur Kitzrettung behauptet, die Kitze müssten aus den Wiesen vor dem Mähdrescher gerettet werden.
                Ich habe, nach Wiederholung dieser Behauptung, eine Nachricht ins Studio geschickt und darüber aufgeklärt, dass Wiesen mit dem Mähwerk geschnitten werden und nicht mit dem Mähdrescher.
                Der Moderator hat sich tatsächlich zurück gemeldet und den Fehler eingeräumt, mit der Begründung, den Einführungstext zum Thema ungeprüft übernommen zu haben.

                • Reinhard Seevers sagt

                  Finde ich ein wenig kleinkariert sich über den Unterschied zwischen Mähdrescher und Mähwerk zu echauffieren, wenn die Menschen nicht Mal den Unterschied zwischen Heu und Stroh mehr kennen…😄

                • firedragon sagt

                  Herr Seevers,
                  wenn man die kleinen Unterschiede nicht kennt, wie will man dann Zusammenhänge erkennen können?

                • Reinhard Seevers sagt

                  ….und wie soll das gehen, die kleinen Unterschiede zu vermitteln, wenn man die großen schon nicht kennt? 🥴

              • Ehemaliger Landwirt sagt

                Ja,
                ich finde es schlimm, dass Rehkitze durch die modernen Kreisel- oder Trommelmähwerke umkommen, aber man kann erwarten, dass die Berichterstatter den Unterschied zwischen einem Mähdrescher und einem Tellermäher erkennen. Kennen die die Unterschiede nicht, dann sollen die das Schreiben lassen.

                Endlich hat man bei uns erkannt, dass die einseitige Schuldzuweisung Richtung Bauern nichts bringt, dass selbst die Jäger mit ihren Hunden nur einen Teil der Kitzen finden.
                Jetzt haben Jäger Drohnen angeschafft, der Bauer meldet am Abend den Schlag an, den er mähen will und die Jäger spüren am frühem Morgen mit der Wärmebildkamera die Kitzen auf.

                • Reinhard Seevers sagt

                  Ich bleib dabei, es ist kleinkariert, weil es dem Bürger eh egal ist, welches technische Mittel zur Kitztötung genutzt wird. Wer sich im klein-klein verliert, verliert das Große Ganze aus den Augen.
                  Übrigens, fragt Mal im Kollegenkreis bis wann man ein “Rinderkind” als Kalb bezeichnet. 😉
                  Mal sehen, wie weit man da eine Übereinstimmung erhält.

                • firedragon sagt

                  Werben die ÖR Medien nicht damit, einen Bildungsauftrag zu haben?
                  Dann bin ich eben kleinkariert, wenn ich der Meinung bin, dass Bildung schon beim Unterschied der Maschinen beginnt.

                • Ehemaliger Landwirt sagt

                  @Reinhard Seevers

                  Von Rinderkinder habe ich auch schon gehört, auch von schwangeren Kühen, aber so Kleinkariert wie ich bin, spreche ich von trächtigen Kühen und das Kalb ist so lange ein Kalb, wie man es als Kalb verkaufen kann.😉

        • Inga sagt

          Wie lange wird das bei uns schon eingesetzt?
          2 Generationen?
          Wie viel sind daran erkrankt oder gar getorben?

          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Es interessiert nicht, ob jemand überhaupt zu Schadengekommen ist. Die Hetze trägt Früchte und das dumme Volk plappert alles nach.

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