Wegen eines Post bei „X“ habe ich mich dort zu Wort gemeldet und den Unfug kritisiert, den Prof. Quaschning (wieder einmal) verbreitet. Der Herr ist Professor für Erneuerbare Energiesysteme: https://de.wikipedia.org/wiki/Volker_Quaschning
Meine Antwort ist Kontrafunk aufgefallen und habe ich dort ein Interview gegeben. Aussage: Brot und Bier wird nicht knapp werden.
Meinen Beitrag findet ihr in ab etwa Minute 19 und dauert etwa 20 Minuten.
(Warum Kontrafunk? Weil sie mich gefragt haben. Ich gebe gerne auch anderen Sendern Interviews wenn sie mich ansprechen)


Im Grunde genommen ist der Ausbau der Photovoltaik (vor allem auf Freiflächen) längst an der Bedarfsdeckung angekommen. Es stehen aber immer noch „Hoffnungen von Landwirtschaftlichen Betriebsinhabern“ bei den Projektentwicklern im Raum, die den jetzigen Stand genehmigter und aufgebauter Anlagen um das Zweifache bis dreifache überzeichnen.
Ich kann es keinem Landwirt verübeln, wenn er mit 30 oder 80 ha (kleinere Anlagen rechnen sich kaum noch) sein Einkommen (100.000 – 350.000 €) erstmal absichern kann, und auch versucht das umzusetzen. Die Rahmensetzung muss durch die Politik erfolgen. Es ist inzwischen aber so, dass mit vielen Vorhaben die Politik von einem riesigen Lobbyapparat und der dazu gehörigen Wissenschaft vor sich her getrieben wird. Da wird eigentlich verhindert, dass sich die gerühmten Prinzipien der Marktwirtschaft überhaupt entfalten können.
Solar und Windkraft sind halt ein neues Geschäftsfeld, das seit 25 Jahren an Fahrt aufgenommen hat und einen riesen Wust an Begleitstrukturen mit heranwachsen gelassen hat.
Im Grund ist es wie bei allen plötzlich aufploppenden Bedarfen : sie sind irgendwann gedeckt.
In den Neunziger Jahren sind im Osten die Fensterbaufirmen wie Pilze aus dem Boden geschossen (weil da ein riesiger Nachholbedarf war) Als „alle Fenster gebaut waren“, sind die damals ganz schnell wieder verschwunden und auf ein dem Bedarf angepasstes Maß geschrumpft. Da hat Niemand eingegriffen und überflüssige Gebäudehüllen in die Landschaft gestellt, in die dann Fenster eingebaut werden können. Das hat noch in gewisser Hinsicht nach dem Prinzip Angebot und Nachfrage funktioniert.
Das ist jetzt bei der Industrie der erneuerbaren Energie Industrie und deren Umfeld anders. Da werden scheinbare Bedarfe über die verknüpfte „Angstindustrie“ (Medien) mit Horrorszenarien herbeikonstruiert. Das gilt genauso für den lukrativen Ausbau der Rüstungsproduktion. Mit „Marktwirtschaft“ hat das nur insofern zu tun, dass nur noch hier Wachstum und Extraprofit gesichert werden kann. Politische und wirtschaftliche Vernunft werden in den Hintergrund gedrängt. Der Ausgang ist ungewiss und die Entstehungen solcher außerdemokratischen Machtgeflechte müsste eigentlich bekämpft werden … wird es aber nicht.
Ruckwieds Resümee anlässlich der Erntepressekonferenz in seinem Heimatländle dieser Tage:
Alles im grünen Bereich! – Eine überdurchschnittliche Getreideernte ist dennoch kein Segen für die Bäuerinnen und Bauern, lässt sie diese aktuell doch ökonomisch stark unter Druck geraten; eine Kostendeckung auf den Höfen steht angesichts der desaströsen Verkaufserlöse nicht in Erwartung.
O-Ton Rukwied: „Aktuell befinden wir uns auf einem sehr niedrigen Preisniveau. Im Zusammenspiel mit steigenden Betriebsmittelkosten ist ein wirtschaftlicher Ackerbau so nicht mehr möglich…“, macht er medial deutlich.
…Und nun warten Sie daselbst, werter Herr Bröker, mit ihrer abenteuerlichen selbsterhöhenden Analyse auf, wie vor, und fordern ein Bauernsterben mit Anstand!?
Wer davon ausgeht, dass wir gegenwärtig schon die Talsohle durchschreiten, wird enttäuscht sein, wenn es im kommenden Jahr noch weiter bergab geht!!!
Vielleicht erklären Sie, hochverehrter Herr Bröker, ihren Kolleginnen und Kollegen anschaulichst, wie lange ein Durchhaltevermögen des jeweiligen Bewirtschafters auf gepachteten Flächen realisiert werden kann, wenn er auf der Scholle Jahr um Jahr Geld mitbringen muss. – Funktioniert in diesem Umfeld eine gesunde Marktwirtschaft in der Praxis überhaupt noch!?…
Unser mächtigster, bislang größter Wirtschaftssektor, unsere Boom-Branche, hat nach einem Absatzeinbruch von Neuwagenverkäufen zwischen 13-18 Prozent sofort reagiert und innerhalb kürzester Zeitverläufe um die 50.000 Arbeitsplätze abgebaut, ohne die fatalen Auswirkungen für deren Umfeld dabei gewichtet zu haben. – DAS(!) ist Marktwirtschaft!
Deutschland war bis zum Beginn des Ukraine-Krieges der größte Kohleimporteur aus Russland. Was meinen Sie, Herr Bröker, wofür diese Wareneinfuhren verwendet wurden!?
Erzeugte man daraus nicht Energie – Energie – …und noch mehr Energie!?
Und Sie schwurbeln vorstehend jetzt von überversorgten Energiemärkten!? – Enough is enough!?
Europaweit werden aktuell 5 Al-Giga-Factorys geplant, eine davon an einem deutschen Standort. Zur Wissenserweiterung sollten Sie sich vielleicht einmal schlau machen, welche gigantischen Mengen an Energie für eben diese KI-Rechenzentren vorgehalten werden müssen. Dem Vernehmen nach ist der Energiehunger allgewaltig und wird bei etwa einem Drittel der leistungsfähigsten Kernkraftwerke angesiedelt sein.
Vorausgeschickt brauchen wir aber noch weit mehr Energie zur Fortentwicklung der KI, wenn man den einen oder anderen Kommentar hier geflissentlich zur Kenntnis nehmen muss!…
Verstehe den Beitrag nicht…..was nützt Energie, die nicht genutzt werden kann?
P.s. Die EU hat Sekundärsanktionen u.a. gegen den größten Exporteur von Seltenen Erden verhängt = China. Womit möchte man denn zukünftig die Technik der unbegrenzten Möglichkeiten betreiben?
Ihren Einwand sollten Sie noch etwas konkretisieren.
Wo soll Energie nicht nutzbar sein!?
Sonnen- und Windenergie, die nicht gespeichert wird, kann nicht genutzt werden. 100 x 0 = 0
Zur Ergänzung: AI braucht wie die meisten anderen stromhungrigen Industrien nicht nur viel, sondern vor allem auch zuverlässigen Strom. „Ich kann die Steuerung für Ihr autonom fahrendes Auto gerade nicht rechnen, es ist eine Wolke vor der Sonne…“???
Schon mal gesehn, wie die Stromerzeugung einer PV-Anlage an einem Sommertag mit Schäfchenwolken im Detail aussieht? Nachts ist wenigstens konstant nichts…
Die Siliziumproduktion in Burghausen (Bayern) soll durch Windräder versorgt werden, da Isar2 zerstört wird. Eine Flaute (Bayern gehört zu den windärmsten Gegenden Deutschlands) und alles ist futsch.
Ich bin überhaupt nicht dagegen, dass die Landwirtschaft an der Energieerzeugung (ob durch Flächenverpachtung, Bio-Gas oder Windrad)wirtschaftlich beteiligt ist. Meine Genossenschaft hat 850 KW Peak auf den Dachflächen und 75 ha Freifläche für Solar verpachtet. Den Energiebedarf für unsere (energieintensive) Obstkühlung können wir zu großen Teil über die Dächer decken. Die Rechenzentren, die für KI, Militär usw. in Rede sind, haben Bedarfe und Anschlußgrößen oberhalb 80 MW. Die versuchen eher in die Nähe der gr0ßen Gasleitungen zu kommen und ihre Energie über Gaskraftwerke selbst nach Bedarf zu erzeugen.
Aber, wie gesagt, wir als LW erzeugen keinen Trend und als Einzelbetrieb schon gar nicht. Wir koppeln uns an politische Entscheidungen an und versuchen damit eine Zeitlang quer zu subventionieren. Reiner Obstbau ist bei uns derzeit auch keine wirkliche Option mehr.
In der Sendung „Mario Barth deckt auf „war ein Beitrag über Kleinflugplätze in Deutschland. Ein kleiner unbedeutender Flugplatz, Stralsund-Barth, war als einziger kostendeckend betrieben. Nicht aufgrund des Passagieraufkommens, sondern aufgrund der auf der Fläche installierten 62ha PV. Am Ende finanziert auch hier der Steuerzahler über die PV-Subventionierung den Flugplatz quer. Wie überall im Land ünrigens. Was für ein gigantischer Selbstbetrug.
Am 15. April war hier eine Studie verlinkt aus einem amerikanischen Naturschutzgebiet.
https://www.berliner-zeitung.de/open-source/alarmierende-studie-was-insekten-womoeglich-noch-mehr-schadet-als-pestizide-li.2312871
In zwei Jahrzehnten hatte die gesamte Pflanzenbiomasse um 60 Prozent zugenommen. Das Präriegras schien offensichtlich zu gedeihen. Der Nährstoffgehalt der Pflanzen blieb aber nicht prozentual gleich oder nahm zu. Stattdessen hatte er zum Erstaunen der beiden Wissenschaftler rapide abgenommen.Bei Stickstoff war der Schwund mit 42 Prozent noch am geringsten, Kalium und Phosphor reduzierten sich um mehr als die Hälfte, und Natrium konnte nur noch zu zehn Prozent in den Pflanzen nachgewiesen werden. Nur der Gehalt von Magnesium war prozentual unverändert geblieben. Stattdessen hatte etwas anderes stark zugenommen: der Kohlenstoffgehalt. Diese Änderung der Stoffzusammensetzung sei der Grund für das Aussterben von Inseltenarten.
Warum sollte das bei Nutzpflanzen nicht ähnlich sein? Ich bezweifle ja nicht, dass man den Eiweißgehalt durch entsprechende Düngung trotzdem positiv beeinflussen kann.
Aber damit kann man ja den Einfluss des CO2 nicht widerlegen.
Herr Prof. Qasching lebt in seiner eigenen Blase. Ich habe mehrere Videos von und mit ihm gesehen. Auf die Negativen Einflüsse wie Infraschall, PFAS, Dunkelflaute, EEG Gesetz, Strom- Kostenexplosion in Dt, Zink Eintrag von Luftmühlen im Meer, Wasserstoff, uvm ist er nur unzureichend bis mangelhaft Eingegangen. Es geht um seinen Job als Prof.!
Das Gegenteil von Prof. Dr. Ganteför a.D.
„Herr Prof. Qasching“ – Er (oder das oder sie) heißt Quaschning.
Quaschning wurde in der Vergangenheit häufig von einschlägigen Medien als Experte für die Klimakrise zitiert. Er war auch der Lieblingsexperte von Fridays for Future. In Wahrheit ist er einer der aktivsten Lobbyisten für die erneuerbaren Energien.
Da die sogenannte Klimakrise vor dem Hintergrund vieler anderer drängender Probleme derzeit im Bewusstsein der Öffentlichkeit ziemlich nach hinten gerutscht ist, müssen jetzt mit der Drohung einer Hungerkrise besonders schwere Geschütze aufgefahren werden.
Die erneuerbare Energien Lobby sieht im Moment ihre Pfründe in Gefahr und wehrt sich mit allen Mitteln.
„Die erneuerbare Energien Lobby sieht im Moment ihre Pfründe in Gefahr und wehrt sich mit allen Mitteln.“
Das denke ich auch.
Es ist aber schon arg dreist, jetzt weitere Ängste zu schüren . Die Versorgung der Menschen ist nicht gefährdet . Und gegenüber ärmeren Ländern wirken solche Aussagen ausgesprochen zynisch.
Nach meinem Eindruck verfangen solche Geschichten aber immer weniger. Und das ist auch gut so. Und das Interview hat auch seinen Beitrag dazu geleistet.
https://www.boell.de/de/2025/08/01/die-hoelle-auf-erden-gaza-jetzt-ist-politisches-handeln-gefordert
geht ganz schnell…
Nun ja – wenn die wesentliche Grundlage der Versorgung mit mehr oder weniger leistungslosem Einkommen wegfällt, kann man als Lobbyist schon nervös werden.
moin der Landwirte werden höchstens ein Vorschriften erschlagen beim Nahrungsmittel produzieren!
Langsam müsten doch die Leute das Gutachten eines Instituts in Potsdam als nicht realistisch erkennen. Ja , die „Welt“ hat dieses Gutachten fast als Scharlatanerie beschrieben , weil der Widerstand bei anderen Wissenschaftlern inzwischen so groß geworden ist , daß die Aussagen zur Klimagefahr absichtlich zur Angst getrieben wurden. Mit diesem Gutachten hat aber ganz EU-Europa mit den linksgrünen Parteien diese Aussagen umgesetzt und so erheblichen Wohlstandsschaden den Bürgern zugefügt. Wie wollen jetzt die politischen Parteien und die EU aus dieser falschen Weichenstellung wieder heraus kommen ? Ob Corona, Energiewende, Klimakatastrophe , Migration stehen auf der Liste der Bürger und die Politik verweigert deren Lösung oder Aufklärung. Dazu kommt die Katastrophe der sozialen Sicherungssysteme (Rente, Krankenvers.,Pflegevers.). Da bleibt nur eins : Neue Leute braucht das Land ! — Wenn aus der Klimakrise eine Lebenssmittelkrise anstehen würde , dann würden z.B die Getreide- Rüben- und Kartoffelpreise nicht weit unter Erstellungskosten liegen, sodaß kaum noch Investitionen von den Bauern getätigt werden können. Seit 1990 werden rd. 50% mehr Getreide und 100% mehr Rüben, Kartoffeln und Maisje Hektar geerntet. Wo ist da die Lebenmittelkrise ? Nur wenn die Preise weiterhin so niedrig sind kann es wegen einer Verlustproduktion zur Einstellung der Produktion kommen und dann wird daraus natürlich eine Lebensmittelkrise , aber das haben ja alle Beteiligten zu vertreten die diese Preisdrückerei machen und nur billig kaufen.
https://www.agrarforschung.de/de/aktuelles
Hier können sich alle Experten, oder wer sich als solcher berufen fühlt, am 22.10. in Frankfurt einbringen….da kann man dann sein Wissen mit dem der Wissenschaft abgleichen.
Was ist, wenn das nicht übereinstimmt? 😉
Es bleibt zu hoffen das ein großer Teil der Bevölkerung
noch in der Lage ist linksgrünen Biomüll von Fakten
zu unterscheiden .
Noch ein Hinweis, wie schnell wir in die Versorgungskatastrophe rauschen können:
Rufen wir uns das Jahr 1816 in Erinnerung. – Das Hungerjahr ohne Sommer nach dem Ausbruch des Vulkans TAMBORA auf der Insel Sumbawa, Indonesien. Jenseits des großen Teiches verpasste man ihm den Spitznamen „Eighteen hundred and froze to death“.
Wer hier grundlegendes Wissen verfügt weiß, dass Nordamerika sprichwörtlich auf einem Pulverfass sitzt. Die dortige Magmakammer ist allgewaltig, so dass es erneut zu Eruptionen kommen kann; in Folge Erdbeben, Vulkanausbruch o.ä..
Niemand kann trotz KI vorhersagen, wie die Aktivitäten des gleichnamigen Vulkans im Yellowstone Nationalpark einzuschätzen sind.
Meine Vorfahren haben ihr Bauernhaus 1797/1798 errichtet – im Jahr 1816 mussten auch diese grausamen Hunger leiden.
Stroh wurde zu damaligen Zeiten vermahlen, um das Getreide zu strecken vor dem Backen. Heute noch verfügen wir über Exponate aus jener Zeit.
Grausamer Hunger ist ein Phänomen, das uns auch innerhalb dekadent heutiger Wohlstandszeiten aus dem Nichts ereilen könnte.
Josef ging seinerzeit zum Pharao und konstatierte, dass nach 7 fetten Jahren, 7 magere folgen werden. Der Pharao baute aufgrunddessen Getreidesilos…
Wie prall gefüllt sind heute unsere Getreidespeicher, um auch Notzeiten, wie vorstehend abgebildet, sicher überstehen zu können!?
Warum blenden wir das alles aus, um horizonterleuchtend aus der Geschichte lernen zu wollen…!?
Unsere Gesellschaft sollte verinnerlichen, dass diejenigen persönlich in der Verantwortung stehen, wenn deren Prognosen sich nicht bewahrheiten. Bisweilen erleben wir doch eine grandiose Volksverdummung, wenn es um das Erreichen hehrer Zielvorgaben eines nur handverlesenen Klientels geht, vordergründig um Macht und Geld…!
UWW, es könnte auch ein Asteroid vom Himmel fallen, oder oder….was ist das für eine merkwürdige Weltanschauung. Sämtliche Katastrophen können jederzeit passieren, worauf soll die Menschheit sich denn vorbereiten? Hasenfüßigkeit ist kein rezept zur Zukunftsgestaltung, finde ich.
„Unsere Gesellschaft sollte verinnerlichen, dass diejenigen persönlich in der Verantwortung stehen, wenn deren Prognosen sich nicht bewahrheiten.“
Irrtum, Niemand wird Verantwortung übernehmen….
Ihre Meinung, nicht meine! – Ich gestehe Ihnen natürlich eine eigene Meinung zu!
@UKW:
Wenn ich ihnen auch oft grundsätzlich zustimmen kann, so fällt es doch mitunter schwer, ihnen semantisch folgen zu können, ohne das Gegenteil von dem herauszulesen, was dem Kontext nach offenbar gemeint ist. Manchmal ist Weniger Mehr beim Galoppieren.
„Ja wo galoppieren sie denn, wo galoppieren sie denn hin…“ (frei nach Loriot)
Wissen Sie, es werden kontinuierlich Beweise gefordert für Aussagen, die ich tätige. Soll ich mich jetzt tatsächlich einer Hirnwäsche unterziehen, nur weil ich Ereignisse skizziere, die im zeitlichen Verlauf unserer Menschheitsgeschichte sich so auch zugetragen haben; Belege hierfür auch in unserer Bibel zu finden sind!? Ich mache aus mir keinen Übergott, muss mich für mein Wissen wahrhaft nicht schämen.
Eine Frage an dieser Stelle muss erlaubt sein: Für wie viele Tage reicht unsere aktuelle Bevorratung weltweit aus!? Sodann als zweite Frage sofort im Nachgan, wo die in Rede stehenden Mengen überhaupt gelagert sind!? Zugang für alle Erdenbürger überhaupt möglich!?
Da müssen erst keine Asteroiden vom Himmel stürzen, um von jetzt auf gleich in eine Notlage zu geraten. …Schließlich wären da auch noch die verschiedentlichen geopolitischen Notsituationen weltweit infolge bestialischer Überfallskriege.
Soviel sei überdies gesagt: Wir Bauern werden im Falle einer Notsituation in der Grundversorgung sicherlich die Ersten sein, denen man die Köpfe einschlagen wird, um an die Vorräte auf den Höfen zu gelangen!
Es ist manchmal schon etwas müßig, generell von den gleichen geistigen Ebenen ausgehen zu wollen; genau dafür möchte ich mich auch keinesfalls rechtfertigen müssen, ….ganz ohne Selbsterhöhung an dieser Stelle!!!!
„Zugang für alle Erdenbürger überhaupt möglich!?“
War das jemals in der Menschheitsgeschichte möglich? Wer will das sicherstellen und warum? 🙄🦄
Ich glaube nicht, dass es der Gesellschaft, dem Staat möglich und dass es sinnvoll ist, die Getreidespeicher und andere für den GAU vorzuhalten.
Hand aufs Herz: Tun Sie selbst es denn?
https://www.ble.de/DE/Themen/Landwirtschaft/Kritische-Infrastruktur/Notfallreserve/Bundesreserve/bundesreserve.html
Man kann sich ja derzeit bei der ZNR (Zivile Notfallreserve) bewerben und 40000to Weizen einlagern.
Wird z.T. schon wieder umgebaut, die Lebensmittelindustrie will verdienen…nix nur Rohware: https://www.topagrar.com/management-und-politik/news/krisenvorsorge-agrarminister-rainer-will-staatsreserve-mit-fertigprodukten-20017575.html
Er wird als „Ravioli-Rainer“ in die Analen der Agrarminister-Riege eingehen, denke ich.🤡
ja – für uns reicht’s, sofern wir im Worst-Case-Szenario nicht zum Teilen gezwungen werden.
@ UWw
Rainer kümmert sich:
https://www.idowa.de/politik/bundesernaehrungsminister-rainer-will-nationale-ravioli-reserve-art-353455
Ganz genau! Brot und Bier werden nicht knapp werden. Wir haben keine Klimakrise, wir haben eine Klimahysterie, damit uns die Politik mit dieser neuen ‚Religion‘ immer mehr Geld aus der Tasche ziehen kann.
Man kann nur beten, dass bald der Kipp-Punkt erreicht wird – und endlich eine Umkehrung einsetzt. Trump macht es ja überdeutlich vor, hoffentlich lebt er noch lange 🙂
eher nicht: https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_100890414/usa-jd-vance-erklaert-sich-fuer-das-praesidentenamt-bereit-.html
Werter Willi, wie schnell etwas knapp werden kann, beweist der aktuelle Kartoffelnotstand in einem des größten Agrarflächenlandes hier auf unserem Blauen Planten:
Russland hat nachgewiesenermaßen ein Problem.
Lassen wir uns doch einmal grundehrlich durch den Kopf gehen, wie es um die Produktion auf unseren Höfen bestellt wäre, würden wir kein Tröpfchen Diesel mehr beziehen können!? – Stillstand, grausamer Stillstand, wäre die Folge.
Des Weiteren zu fokussieren dato die Gemüseknappheit in den USA – die Preise schießen förmlich durch die Decke! – Auch ein bedeutendes Flächenland für den gesamten Agrarsektor.
Ja, sehr schnell vollziehen sich maßgebliche Veränderungen von heute auf morgen, direkt vor unserer Nase. Willi, manchmal bin ich doch sehr erstaunt, zu welchen Aussagen sich ein kommuniziert profunder Kenner der Agrarszene hinreißen lässt…!?
(Du hast doch selbst freiwillig hier preisgegeben, wieviel backfähigen Weizen du unter den widrigen Voraussetzungen im Ernteverlauf einfahren konntest, oder!?)
„Es ist nicht die stärkste Spezie die überlebt, auch nicht die intelligenteste, es ist diejenige, die sich am ehesten dem Wandel anpassen kann.“ (Charles Darwin)
„Russland hat nachgewiesenermaßen ein Problem.“
Der Nachweis ist wichtig.
@Ex-Baumschuler,
stellen Sie das ggf. hier in Frage. Audiovisuell geht diese Nachricht aktuell durch sämtliche Medien. Hat Sie diese Information bislang noch nicht erreicht.
Einen Nachweis einfordern zu wollen, steht garantiert NICHT(!) in meiner Verantwortung. Sie wissen aber bestimmt, wohin direkt Sie sich dahingehend wenden können. 😉
Intelligenz könnte aber hilfreich sein bei der Erlangung der Erkenntnis, sich anpassen zu müssen und nicht einfach zu warten, bis die Evolution auch hier wieder eine Selektion betreibt.
Solange wir uns den Luxus leisten, die Definition „Lebensmittelfähigkeit“ der Verarbeitungstechnologie zu überlassen, trifft uns irgendwann eine Lebensmittelknappheit komplett selbstverschuldet. Es wird höchste Zeit, die Lebensmittelrohstoffe entsprechend ihrer natürlichen Qualität neu zu bewerten. Die bisherige Praxis ist Ausdruck höchster Dekadenz.
Es geht Herrn Quaschning explizit nicht um fehlenden Diesel, sondern um den „Klimaschutz“ von dem er selbst profitiert.
Das Zitat von Darwin ist hier genau passend – mit irgendwelchen selbstzerstörerischen Maßnahmen werden wir nämlich genau gar nichts an den Wetterbedingungen ändern (abgesehen davon, daß sie ohnehin erst auf die eher ferne Zukunft wirken sollen). Stattdessen ist Kreativität gefragt, wie eine Anpassung am besten gelingen kann.
„Stattdessen ist Kreativität gefragt, wie eine Anpassung am besten gelingen kann.“
Genau! Deshalb ist es so wichtig anzufangen mit z.b. einer „Klimastraße“. Kannste dir nicht ausdenken…
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/klimastrasse-bremen-teurer-als-geplant-100.html
„Stattdessen ist Kreativität gefragt, wie eine Anpassung am besten gelingen kann.“
… bevor alles den Bach hinunter ist und dann die Mittel für die Anpassung gar nicht mehr da sind, u.a. auch, weil von den Profiteuren der Hysterie längst abgegriffen.
Sehr deutlich gestiegene Preis nebst erhöhten Importen nach der schlechten 2024er Ernte sind sicher unschön für Staat und Verbraucher, aber Notstand ist was dann doch anderes.
Wozu die in Klammern gesetzte Entschuldigung, daß Sie mit Kontrafunk gesprochen haben? Diese wäre eher bei Kontakt mit ÖRR u.ä. angebracht, wenn überhaupt.
Quaschning sollte die Hopfenanbauer oder die Brauereien fragen, warum es ihnen schlecht geht und Bier wohl demnächst nicht mehr aus Deutschland kommen wird.
https://www.sueddeutsche.de/bayern/oettinger-bier-streik-brauerei-sterben-li.3303932
Das Brauereisterben in Deutschland geht seit Jahr und Tag um.
So wie der Bierverbrauch in Deutschland Jahr um Jahr sinkt. Pro Kopf waren es 150 Liter in den 1970er … 92 Liter in 2022
Das Elend kenne ich aus dem Sanierungsgeschäft seit 30 Jahren.
Sagt TAZ nicht schon alles ?
Oftmals das Sprachrohr
linksgrüner Ökoverschwörer.