Bauer Willi, Medien
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Wir und das Tier

Die “Zeit” ist ja nicht gerade bekannt dafür, dass sie immer unvoreingenommen über landwirtschaftliche Themen berichtet. Diese Diskussion über ethische Fragen bezüglich unserer Einstellung zu Tieren ist eine Ausnahme. Es diskutieren ein Zoodirektor, ein Hirnforscher (der Tierversuche macht) und Werner Schwarz, Präsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein. 
Danke an Herrn Sentker und Frau Klöckner, die dieses Interview geführt haben. Aus meiner Sicht sehr lesenswert.

Zeit-Wir-und-das-Tier

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163 Kommentare

  1. Ijon sagt

    Zitat:

    “kühe sind nutztiere, die kann und darf man nicht vergleichen mit einer katze, einem hund, hamster oder goldfisch. was sie tun ist das sie kühe mit anderen vermenschlichten haustieren vergleichen. kühe und schweine sind nun mal nutztiere, genauso wie es einst pferde waren. sie erfüllen einen zweck, und das seit jahrtausenden. die art wie das heute passiert, ist allein dem verbraucher zuzurechnen. wir landwirte wollen nur mit unseren höfen nicht pleite gehen und suchen deshalb nach dem weg der für uns am ende des tages zu mindest eine 0 auf dem papier bringt. mit emotionen können wir keine familie satt kriegen, unseren kindern zu weihnachten ein smartphone schenken, ihnen ein studium finanzieren… mit emotionen geht das nicht, das geht nur mit geld… geld was der verbraucher aber nicht bereit ist zu zahlen für unsere arbeit.”

    Wieviel Wahrheit doch in diesen Zeilen steckt. Bauern werden als solche geboren und können nichts für ihr Schicksal. Nutztiere sind schon immer als solche deklariert worden und werden es aufgrund dessen auch immer bleiben. Bauern wollen nicht pleite gehen und unterwerfen sich deshalb immer weiter den Marktstrukturen mit immer stärkerer Expansion und somit auch Steigerung der Nutztieranzahl.

    Ist das alles also völlig normal und unumstößlich, weil es schon IMMER so war und weil der Markt das Geschehen diktiert?

    “Nutztiere” haben sich diese Betitelung nicht ausgesucht – der Mensch hat sie dazu gemacht. Allein diese Bezeichnung und damit die Unterscheidung in dienendem bzw. auszubeutenden und Freizeitspaßtier spiegelt das Verhältnis derer, die dieses Wort verinnerlicht haben, zu diesen Lebewesen wider. In ihren Augen sind alle “Nutztiere” letztlich nur auf ihren jeweiligen Wert reduziert.

    Doch jetzt die Erkenntnis – es gibt gar kein “Nutztier”. NIEMAND hat das Recht ein Lebewesen auf diese Weise zu degradieren! Und nur weil es “schon immer” so war, bedeutet es nicht automatisch, daß es RICHTIG ist, die Unterwerfung des Schwächeren (Tieres) ein Naturgesetz ist und man dieses (aus-) nutzen und sogar töten darf!

    Wer jetzt argumentiert, daß der Markt (der Verbraucher) aber solche “Produkte” fordere, der frage sich doch bitte, ob er deshalb zum zweifelhaften Handlanger dieser Tötungsmaschinerie werden muß. Denn was ist es sonst? Weil “Nutztiere” diesen Titel tragen, werden sie zu Zigmillionen jährlich von dieser Erde gefegt, ohne daß auch nur die Spur von Mitgefühl angesetzt wird. Um den verstorbenen Kater wird da mehr getrauert (ah – ist ja auch kein Nutztier).

    Ein “Nutztier” wäre sicherlich auch lieber als Bespaßungs- oder zumindest “Wildtier” (wobei diese Definitionen natürlich auch nicht korrekt sind) auf diese Welt gekommen. Oder besser gleich als Mensch?

    Um der Vermenschlichungskritik hier gleich entgegen zu wirken. Dieses ist nicht angedacht – das Gegenteil ist gewollt – Versuch sich in die Lebenswahrnehmung des Tieres hinein zu versetzen, daß mitnichten nur instinktgesteuert ist, wie hier in den Foren behauptet wurde. Diese Argumentation ist auch nur ein weiterer Vorwand, um die Abwertung voran zu treiben.

    (Lege)- Hühner, Kühe, Kälber, Schweine, Schafe, Gänse, Puten usw. – alles bedenkenlos zu konsumierende “Produkte”?

    Es muß ein gesellschaftliches Umdenken her. In den letzten Jahren ist bereits viel passiert. Vegetarismus und Veganismus breiten sich aus, weil immer mehr Menschen sich diesen Gedanken stellen und konsequent tierliche Produkte ablehnen und dabei den Kritikern vor Augen halten, daß es durchaus machbar ist! Doch leider sind es noch immer viel zu wenige, um die Menschheit von diesen althergebrachten Gewohnheiten zu befreien.

    Somit steigt die Anzahl der Tötungen von Jahr zu Jahr weiter an und es ist noch lange kein Ende in Sicht.

    Auch wenn das Zitat oben gegen das Zulassen von Emotionen spricht ist es doch GENAU DAS, was dieser Gesellschaft (und nicht nur in diesem Belangen) fehlt.

    Gruß – Ijon

    PS: Bevor jetzt gleich emotionales Gegenfeuer aufgefahren wird, bitte ich darum mal zu versuchen, sich diesen Gedanken zu stellen.

    • bauerhans sagt

      “Doch jetzt die Erkenntnis – es gibt gar kein „Nutztier“. NIEMAND hat das Recht ein Lebewesen auf diese Weise zu degradieren!”

      wir leben nach regeln,gesetzen und verordnungen und da ist auch tierhaltung
      einbezogen.
      die gesetze können durch politische mehrheiten geändert werden,aber nicht durch emotionale aufrufe.

      • Stadtmensch sagt

        @bauerhans, wenn emotionale Aufrufe und Schriften zur Elitenbekehrung noch nie etwas bewirkt hätten, hätte es auch keine Aufklärung gegeben und wir hätten heute noch Sklaverei, Leibeigenschaft, öffentliche Hinrichtungen mit viel Blut und Feuer und
        das kirchliche Weltbild. Funktioniert auch – aber so etwas spielt sich aus evolutionstheoretischer Sicht ein paar Stufen tiefer ab. Solchen archaischen Organisationsprinzipien für Gesellschaften sind viele Denkrichtungen (die Lösungen für Probleme bieten könnten) per Definition versperrt. Das gilt immer noch für unseren aktuellen Lieblingskapitalismus – allerding etwas sublimiert. Das mit den Mehrheiten in unserer marktkonformen Demokratie ist so eine Sache. Die Mehrheiten die hier
        “gemacht” werden, sind nicht in der Lage, die richtigen Enscheidungen zu treffen.
        Entweder weil sie befangen sind (also vom status quo profitieren) oder es fehlt an Wissen.
        Wenn alle akzeptieren würden, dass wir so wie bisher nicht weiter machen können, hätten wir eine ganz andere Debatte.
        Gesundschrumpfen statt wachsen, Regenerative Energie statt Fossile, ausgeglichenen Handelsbilanzen statt Exportoffensive,
        Bildung statt Ausbildung, Klasse statt Masse, Teilen statt besitzen, Freizeit statt Maloche um Rohstoffe in Müll zu verwandeln, Tierwohl statt Völlerei, Demut statt Marketing, Askese statt Shoppingtrip nach NY usw.

        • bauerhans sagt

          “…..für unseren aktuellen Lieblingskapitalismus –”

          genau der garantiert uns das “schöne leben” ,sodass einige zeit finden,über neue emotionale erkenntnisse zu philosophieren.

        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Gesundschrumpfen statt wachsen:
          In der Landwirtschaft gesundschrupfen, heißt die Tore für immer schließen.

          Regenerative Energie statt Fossile.
          Mache ich, ich erzeuge das vierfache an Strom, als ich selber verbrauche.
          Wärme im Winter unser Haus mit Holz. Morgen kommt der Kaminkehrer und misst mir den Holzkessel (völliger Schwachsinn, wenn ich übermorgen nicht das selbe Holz habe), wenn er mir den Betrieb einstellt, werde ich nur noch Öl verfeuern.

          ausgeglichenen Handelsbilanzen statt Exportoffensive:
          Gilt das auch für Industrieproduckte, oder muss sich nur die Landwirtschaft beschrenken?

          Bildung statt Ausbildung:
          Verstehe ich nicht ganz, bis jetzt war ich der Meinung, dass Ausbildung zur Bildung beiträgt.

          Klasse statt Masse:
          Wenn der Verbraucher bereit ist nur noch Klasse zu bezahlen, dann wird geliefert. Aus der Weinbranche kann ich sagen, dass es nicht so ist.

          Teilen statt besitzen:
          Mit wem soll ich meinen bescheidenen Wohlstand teilen, mit denen die nur unsere Sozialgesetze ausnutzen?

          Freizeit statt Maloche um Rohstoffe in Müll zu verwandeln:
          Freizeit find ich gut, ab dem
          65zigsten Lebensjahr weiß ich wie gut es sich anfühlt.

          Tierwohl statt Völlerei:
          Den Tieren geht es Wohnmäsig besser, als vielen Menschen in der Dominikanischen Rebublick, in Mexiko und Ägypten.

          Demut statt Marketing:
          Klar, der Bauer darf nicht klagen, im Gegensatz zu andere Berufen.

          Askese statt Shoppingtrip nach NY usw:
          Gut, dass sie das unseren Frauen sagen, dass sie nicht jede Woche nach NY fliegen sollen. Die sollen doch Kühe melken, diesen Spass dürfen sich die Stadtmenschen halt nicht gönnen. 🙁

          • Stadtmensch sagt

            Gnrrrr! Ehemaliger Landwirt! Das mit NY und den ganzen Rest hab ich doch jetzt nicht auf die Landwirte bezogen! Wenn ich Zeit hätte, könnte ich auch sorgfältige unmissverständliche Postings verfassen. Ich sitze aber berufsbedingt 10h am Tag vor der Kiste und finde etwas Disput mit Euch nebenbei sehr interessant und lehrreich.

    • Sandra Harms sagt

      “(Lege)- Hühner, Kühe, Kälber, Schweine, Schafe, Gänse, Puten usw. – alles bedenkenlos zu konsumierende „Produkte“? ”
      Tatsache ist, die aller meisten leute machen sich absolut keine gedanken drüber, wenn morgens die milch in den kaffee kommt, das hart gekochte ei auf dem tisch steht….. es machen sich genauso wenig die allermeisten menschen hier gedanken darüber wenn sie fleisch essen, das es mal ein tier war…. ebenso machen sich die allermeisten mitbürger auch keinen kopf darum, das der, der die tiere hält, auch von irgendwas leben muss… es läufen die menschen immer weiter in die diskounter und kaufen kaufen kaufen, das sie den landwirt mit ihrem kaufverhalten, in die ecke drücken, erkennen die wenigsten. traurig aber wahr….
      nun ist es so, das die viele leute viel freizeit haben, (Gönn ich jedem) und früher oder später, dann auf das thema tierschutz im internet treffen, was dann wider andere menschen ausnutzen, um ihren persönlichen nutzen davon zu haben, zb, sitzt irgenwo bei einer NGO in irgendeiner stadt jemand am schreibtisch, der weder landwirt, tierartzt,tierpfleger, tierwirt oder vergleichbares von beruf ist, und verdient sein geld mit kampanien für tierschutz und dem werben um spenden für diesen zweck. also was tut und denkt diese person nun, als erstes denkt sie ” wie erhalte ich mir meinen arbeitspaltz” dann denkt sie ” wie kann ich mit relativ wenig auffwand zum meinem ziel kommen?” und dann gehts los, es wird ein möglichs passendes bild gesucht, oder macht, so zurecht geschnitten das möglichst abschreckend und schockierend wirkt, dann ein bischen text dazu und die arbeit ist Fertig. als beispiel hat gestern der deutsche tierschutzbund auf seiner facebook seit ein bild auf dem puten zu sehen sind veröffentlicht, worauf jeder der ahnung hat von tierhaltung hat sofort erkennt, das dort puten zusammen getrieben wurden. alle anderen denken sich, was sind das für zustände in so einem stall, was müssen landwirte für unmenschen sein usw usw. so schliesst sich dann der kreis und der Rubel rollt für die NGO`S.
      nun bleiben die NGO`S nicht ungehört, und immer schärfere auflagen treffen beim landwirt ein, der sowieso schon durch das kaufverhalten der mitbürger mit dem rücken an der wand steht. irgendwann gibt der kleine landwirt dann natürlich auf aus finanziellen gründen, und die großen betriebe denen es einen tick besser geht schlucken den kleinen dann über…. Genauso beginnt sich nun die spirale zu drehen, die großen werden größer und die kleinen verschwinden, einer nach dem anderen….die NGO`S bekommen immer mehr “futter” und machen munter weiter, dabei vergessen oder verdrängen sie aber vollkommen, das sie mit dem was sie tun, zuerst die treffen die sie eigentlich haben und fördern wollen….
      die NGO´S wettern gegen große moderne ställe , zeigen aber nicht, wie ställe vor 50 oder 30 jahren ausgesehen haben, wäre ja auch dem geschäft nicht zuträglich, die ställe der vergangenheit zu zeigen, da würde ja jeder von allein drauf kommen das sich ernorm viel verbessert hat, grade in den letzen 20 jahren.
      die NGO`S nennen ja gerne zahlen, ob die nun immer stimmen, lass ich mal dahingestellt, was sie aber nicht an zahlen nennen, sind zb baukosten . hier mal ein ganz banales beispiel :
      ich baue ein stall gebäude (ohne irgendwelche einbauten,nur das nackte gebäude.) 10meter lang, 10 meter breit, also 100 quadratmeter, zum angenommenen preis von 50.000€ , folglich kostet jede seite 12500€, und ein quadratmeter 500€.
      nun ist es aber so, das ich die kosten bei den preisen die wir seit jahren haben, nicht wider reinbekomme. also rechne ich weiter. bau ich nun 20meter lang und 10meter breit, kostet das gebäude 75.000€ und hat 200qm. folglich kostet der einzelne qm 375€, und diese summe liegt schon eher im bereich des möglichen sie wider rein zu bekommen….
      ich denke anhand dieses beispiels, kann man erkennen warum ställe immer größer wurden. aber solche beispiele nennen peta,tierschutzbund und wie sie alle heissen niemals, stattdessen wird ein bild von uns landwirten vermittelt was so nicht der wahrheit entspricht. genauso wird dem durchschnittsmensch versucht zu vermitteln, das eine kuh genauso ein schmusetier wie eine katze ist, das eine kuh mit 650kg oder ein bulle mit um die 1000kg auch gefährliche werden können sagen die leute auch nicht, stattdessen macht man sich lustig wenn ein landwirt von einem bullen auf schmerzhafteste weise getötet wurde(animalpeace,Silke Ruthenberg).
      Es wird lieber auf die tränen drüse gedrückt, so wie neulich, Gut eiderbichel, “ein bulle wurde “gerettet” er stand sein ganzes leben angekettet im stall….” schon den ersten blick konntem an erkennen das das tier keine 2 jahre alt war, auf den zweiten blick sah man die anbindung, die aufgrund ihrer bau form garnicht geeignet ist um schon kalb anzubinden, daraus lässt sich ganz leicht erkennen das der bulle dort maximal 4 bis 5 monate angebunden war…. ich könnte noch mehr beispiele aufzeigen, aber ich denke das soll reichen,, dem ein oder anderen mal vor augen zu führen wie manipuliert wird, wie stimmung gemacht wird, wie die bevölkerung VERDUMMT wird.

      • Sandra Harms sagt

        ach ja, ganz vergessen, bei der bullenrettung , wurde auch mit keinem wort erwähnt das die anbindehaltung demnächst verboten ist, und die übergangs fristen langsam auslaufen, ebenso wurde nicht erwähnt das solche ställe seit ca 30 jahren garnicht mehr gebaut werden…. aber was erwartet man auch von den spendensammel organisationen….

      • Stadtmensch sagt

        “folglich kostet der einzelne qm 375€, und diese summe liegt schon eher im bereich des möglichen sie wider rein zu bekommen”

        Bei schlechten preisen die prodution auszuweiten, ist aus persönlicher Sicht vielleicht naheliegend aber nicht klug. Zumal die Nachfrage “unelastisch” ist. Auch der Export hilft hier nicht weiter, denn es mangelt an zahlungskräftiger Kundschaft.

        • Sandra Harms sagt

          @ Stadtmensch
          ich hab nicht davon gesprochen mehr zu produzieren, ich habe dargestellt warum stallungen größer geworden sind. anhand eines ganz banalen beispiels.
          ich erklärs aber gern nochmal, was genau ich damit sagen will.
          ein kleiner landwirt, der mit dem 100qm stall auskommt, hat doch wirschaftlich keine chance das wider reinzubekommen wenn er in was neues investiert. hingegen ein grosser, der gleich 200qm baut hat die chance das wider zu erwirtschaften…
          der kleine wird nicht neu bauen,wenn er rechnen kann,und gibt seine tierhaltung auf, wenn er standarts nicht mehr erfüllen kann…, und der große baut…. und so dreht sich das immer weiter in richtung groß….
          beispiel kühe, da ist seit ein paar jahren die anzahl in deutschland rückläufig, aber die zahl in den einzelnen ställen steigt.

          • Stadtmensch sagt

            @Sandra, Ich hatte das schon kapiert: Der Grund für die größeren Stallbauten ist Produktionssteigerung, um bei entsprechendem Absatz wenigstens noch einen Gewinn zu haben, der den Betrieb aufrecht erhält. Wenn die Produktionsausweitung auf Kredit basiert und wenn es viel Wettbewerb gibt, nennen “Kritiker die von LW keine Ahnung haben” das “Landwirtschaftliche Tretmühle”.

            • Sandra Harms sagt

              und ich will damit sagen, das der bau von großen ställen noch lange nicht dazu führt das wir mehr tiere in deutschland haben.

            • Sandra Harms sagt

              @ stadtmensch
              schön und gut, aber wirkliche zahlen liefert der artikel nicht, da steht nicht wieviele tiere wann in deutschland gelebt haben, vielmehr darf der BUND wider einmal seine schauder märchen von verseuchten und angeblich überdüngten böden publizieren. wider kein wort davon das nur 2l gülle pro qm ausgebracht werden, gehen sie doch mal irgendwo hin stecken sichen einen qm ab und verrichten 3 mal ihre notdurft….und das tun sie 2 mal im jahr! ist davon der boden Verseucht oder überdüngt? ich glaube kaum. fakt ist, die anzahl an rindern geht seit jahren zurück.
              was den export von so genannten unedel teilen angeht, da hat de bericht recht, es wird immer mehr, denn wer kauft schon ein ganzes hänchen, wo doch die brust am besten schmeckt…. genauso wie es immer mehr single haushalte gibt, wen wunderts da noch, das immer nur das putenschnitzel gekauft wird und der rest quasi über ist…. letzlich ist doch unsere art zu leben schuld.

            • Stadtmensch sagt

              @Sandra
              Viehbestand und Fleischproduktion sind aber zwei paar Schuhe. Zitat:
              “Die Produktivität hat sich mehr als verdoppelt. Heute werden für ein Schnitzel nur die halbe Zeit und vor allem nur die Hälfte des Futters wie 1913 benötigt.”
              http://www.animal-health-online.de/gross/wp-content/uploads/2013/03/Massentierhaltung-Sonderdruck05.03.2013.pdf

              Es heißt, die Tiere würden unter diesen Bedingungen häufiger an Verhaltensstörungen und erhöhter Krankheitsanfälligkeit leiden.
              Das fällt nur deshalb nicht auf, weil sie teilweise pauschal Medikamente bekommen und sehr früh “abgehen”.

            • Sandra Harms sagt

              @ Standtmensch
              1913 und 2015 sind ein paar ganz unterschiedliche paar schuhe, und können deshalb nur bedingt verglichen werden.
              Schwein :
              1913 hatte man anderer rassen wie wir sie heute haben, dann wurden die Schweine völlig anders gefüttert als heute, sie bekamen katoffel,runkelrüben, ein wenig schrot(meist nur gerste) und ein schwein wurde in den allermeisten fällen bis auf 4 zentner teilweise darüber gemästet, und das dauert halt seine zeit. gehalten wurden sie oft in kleinen dunkelen ställen, viele menschen auf dem land haben sich “privat” ein oder zwei schweine gehalten um sich selbst zu versorgen, landwirte hatten nur so viele schweine wie sie ernähren konnten. 2015, schweine werden mit ca 100kg geschlachtet, weil niemand mehr das fette fleisch mit dicken fettschichten haben will. alleine durch die halbierung des schlacht gewichtes, erbigt sich schon eine gewalltige effiziens steigerung. dazu kommen dann natürlich auch, die modernen rassen, und eine andere art der fütterung.
              Rinder.
              ganz ähnlich wie bei den schweinen, damals hatte man überall seine lokale rasse, heute hat man fast durchgehend holstein rinder, die geben halt mehr milch, die masttiere wurden auch damals gefüttert bis sie fast nicht mehr konnten vor gewicht… auch das hat sich verändert,ebenso wie auch hier die fütterung, wärend man damals neben graß, heu und stoh fütterte evtl noch regional rübenblatt und rübenschnitzel. gibt es heut eine TMR (total mixed ration) ca 60% grassilage,30% mais, 10% teilen sich Getreide,mineralien,Raps,soja und weitere. hier auch wider, regional rübenschnitzel,melasseschnitzel….
              Pferde.
              Pferde, 1913 waren es zugtiere diee überall gebraucht wurden, heute nur noch hobby und im reitsport anzutreffen, mit ganz wenigen ausnahmen auch noch in der forstwirtschaft.
              Schaafe und Ziegen
              waren damals überall anzutreffen, hauptsächlich wegen der Wolle, schaafe finden sich heut eigentlich nur noch im größeren stil beim küsten und landschafts schutz, teilweise auch hochsubventioniert. ein paar idealisten wie zb anderas fendt, halten sich noch schaafe und ziegen.
              Geflügel
              1913 hatte ein jeder die die möglichkeit hatte, zumindest hühner, viele aber auch enten,gänse und puten, gefüttert wurde alles was sich finden lies und wa sie gefressen haben, den rest mussten sie sich selber suchen in ihren gehegen. heute hält sich kaum noch einer geflügel, denn es macht arbeit. geflügel hält man heute in großgruppen in ställen, wo die tiere ein auf ihre bedürfnisse zugeschnittenes futter bekommen, aber auch hier, wurde 1913 ein hähnchen bis zum geht micht mehr gemästet, so wird es heute schon wesentlich früher geschlachtet, und auch hier wider, weniger gewicht entspricht 2/3 weniger zeit…..
              Die grafik zeigt ganz anschaulich, das rinder seit 1989 kontinuierlich weniger werden, schweine sind nahezu gleichbleibend, wärend schaafe,ziegen,und pferde fast unveränderte bestände haben, einzig beim geflügel gab es eine steigerung.

            • Sandra Harms sagt

              Generell lässt sich anhand der grafik aber sagen das der tierbestand in deutschland seit 1970 tendenziell zurückgeht.

            • bauerhans sagt

              “Es heißt, die Tiere würden unter diesen Bedingungen häufiger an Verhaltensstörungen und erhöhter Krankheitsanfälligkeit leiden.
              Das fällt nur deshalb nicht auf, weil sie teilweise pauschal Medikamente bekommen und sehr früh „abgehen“. ”

              zum teil stimmt das,allerdings dürfen nicht pauschal medikamente eingesetzt werden,sondern nur nach indikation durch den tierarzt.
              in meinem bestand habe ich seit jahren z.b. eine verlustrate von ca. 1,3%,keine beiß- oder gelenkprobleme.

            • Stadtmensch sagt

              @Sandra, bauerhans: Danke – so langsam dämmerts. Ich frage mich jetzt bloß noch wo das ganze Fleisch herkommt. Die haben doch früher (vor WKI) nicht 60-80kg pro Person und Jahr vertilgt?!

            • Sandra Harms sagt

              @ stadtmensch
              Die haben sich früher vor dem ersten wk ganz anders ernährt, kannst du sogar ganz prima nachlesen : Franz Rehbein, das leben eines landarbeiters. http://www.zeno.org/Kulturgeschichte/M/Rehbein,+Franz/Das+Leben+eines+Landarbeiters/Aus+meinen+Kinderjahren
              Du fragst dich, woher das ganze fleisch denn kommen würde das wir nun essen, ganz klar es kommt letztlich aus der landwirtschaft, in der grafik kann man wunderbar einen spung zwischen 1950 und 1970 sehen wo die tierzahl enorm steigt. das war bedingt durch das “wirtschaftswunder” nach dem 2 wk, die leute konnten es sich dank besserer löhne leisten fleisch zu kaufen, und nach wie vor, hatten viele ihre eigene versorgung auch noch, hühner,schweine,kanickel usw… es wurde sozusagen, gefressen was das zeug hält…. ab den 1970ern änderte sich dann aber einiges, es wurden moderne rassen verwendet, und wie ich eben schon sagte die fütter methoden umgestellt, und auch das schlachtgewicht verringert…. die nächste schleichende veräderung kam mit den 80er jahren, es wurde weniger fleisch gegessen, einige wurden vegetarier… die private haltung von tieren für den teller ging zurück, und bei den landwirten setzte diee spezialisierung langsam ein… in den 90er und 2000er jahren setzte sich der trend zum vegetarischen und veganen leben weiter durch, und plötzlich merkten die leute das landwirtschaft ganz anders ist wie man sich das eigentlich vorstellt….

            • bauerhans sagt

              “schau nach Detroit oder Griechenland. Wenn erst mal nichts mehr geht, dann ploppen die SoLaWis nur so aus dem Boden. Mit „nichts mehr geht“ meine ich „kapitalistische Verwüstungen“.”

              wir sind hier in D,kein vergleich zu usa oder greece!
              klar,solawi ist so toll,wie sozialismus,funktioniert nur theoretisch.(der ehemalige lpg-vorsitzende,3800ha,1600kühe,träumt immer noch von der ddr)
              aller wohlstand ist nur durch kapitalismus entstanden,dessen wesen die eigeninitiative ist.

          • Sandra Harms sagt

            @stadtmensch
            ich bin nicht so die leseratte…
            erlig gesagt hab ich es seit meiner schulzeit geschafft 2 bücher zu lesen in 12 jahren….. das vom franz rehbein, und das boot von lothar-Günther Buchheim. (wer das buch gelesen hat, guckt sich den film danach nicht mehr an, der ist nämlich nur ein ganz schwacher abklatsch, obwohl er gut ist.)
            auf meiner liste stehen “die festung” und “Der abschied” beide vom buchheim…
            noch ein wort zum Rehbein, ich hatte einen streit mit einer veganerin… wegen fleisch essen , tiere schlachen usw. die meinte mir doch vorschreiben zu müssen was ich essen soll, da hab ich ihr gesagt, les mal das buch, denk mal drüber nach, wie schön es ist selbst zu entscheiden. paar wochen später schrieb die mich wider an, und entschuldigte sich bei mir, das sie mir was vorschreiben wollte… Sie hat anhand dieses “Zeitzeugenberichts” gelernt, das es vor nicht all zu langer zeit ganz anders war, und man nur selten die wahl hatte was man isst….

            • Stadtmensch sagt

              Ich hatte auch schon viel Streit mit Veganern und der wird wohl noch eine Weile weiter gehen. Es sind auch Leute dabei, die auf dem Bauernhof aufgewachsen sind.
              Trigger oder Auslöser für einen veganen Lebenswandel ist meist Miterleben einer Schlachtung oder Angst vor Antibiotika-Rückständen.
              Aus meiner Sicht ist es ein “konstruktiver” Streit, weil ich mich (leider erst seitdem) mit meinen Ernährungsgewohnheiten beschäftige.
              Schon der Argumente wegen. Bin dann über U.Pollmer oder agrarheute hier gelandet. Es gibt sicher viele Gründe, die für eine vegane Ernährung sprechen.
              Mir ist aber noch nicht klar, ob wir hier in D allein mit biodynamischer LW und ohne tierischen Dünger alle satt bekämen. Ich würde mich gerne klimaneutral ernähren, wobei das zugegebenermaßen ein ziemliches Unwort ist und bei vielen als Hinweis auf vollendete Dekadenz und Weltfremdheit gilt.

            • bauerhans sagt

              “Mir ist aber noch nicht klar, ob wir hier in D allein mit biodynamischer LW und ohne tierischen Dünger alle satt bekämen…”

              du musst dir darüber nicht den kopf zerbrechen,das wird es nicht geben,weil viel zu teuer und deshalb keine nachfrage.

            • Sandra Harms sagt

              @ Stadtmensch
              du ernährst dich doch klimaneutral ! theoritsch zu mindest,
              alles was wächst, also jede pflanze wandelt co2 in sauerstoff um, isst man nun diese pflanze, kann nicht mehr co2 dabei enstehen wie die pflanze vorher aufgenommen hat. soweit ganz logisch, und völlig ausgeglichen bis zu dem punkt wo ein trecker,lkw oder so sich bewegt um die pflanze zu produzieren und zu transportieren…. jetzt kommt das tier, das produziert wenn es was frisst und verdaut auch nicht mehr co2 wie die pflanze vorher aufgenommen hat, aber es ensteht methan was die pflanze vorher nicht aufgenommen hat…. da ist die blilanz klar auf der seite der leute die sich rein pflanzlich ernähren… jetzt kommt mal wider ein NOG und verbreitet angst und schrecken das böse böse methan…. blos nicht glauben, alles lug und trug, denn methan zersetzt sich in der athmosphäre. diese tatsache wird gern verschwiegen um stimung zu machen… würde es das nicht tun, würden wir mittlerweile nichts anderes mehr atmen wie methan, das mensch und tier seit hundertausenden jahren in die gegen furzen…
              wenn du wirklich hardcore bist und es durchziehen willst dich zu 100% klimaneutral zu ernähren, bleibt dir blos ein großer garten, viel handarbeit und eine vegane ernährung über…
              zu einer deutschlandweiten bio lw und der frage ob alle hier satt werden sag ich heut abend noch was.

            • Stadtmensch sagt

              @Sandra:
              “jetzt kommt mal wider ein NOG und verbreitet angst und schrecken”

              Wegen Zeitmagel hier nur de WiKi Link:
              https://de.wikipedia.org/wiki/Methan
              “Die Methan-Konzentration in der Erd-Atmosphäre hat sich vom Jahr 1750 bis zum Jahr 2000 von 0,8 auf 1,75 ppm mehr als verdoppelt.”

              “Die FAO schreibt dem Viehwirtschaftssektor ein knappes Fünftel der anthropogenen (vom Menschen verursachten) Treibhausgasemissionen zu,”

            • Stadtmensch sagt

              @bauerhans
              “du musst dir darüber nicht den kopf zerbrechen”

              schau nach Detroit oder Griechenland. Wenn erst mal nichts mehr geht, dann ploppen die SoLaWis nur so aus dem Boden. Mit “nichts mehr geht” meine ich “kapitalistische Verwüstungen”. Besser schon mal üben meine ich. Die HWNIs machen keinen Spaß. Die können mit so etwas wie bei “Soylent Green” gut leben. Oder warum haben die Rockefellers und Gates’ oder wie sie alle heißen ihre Griffel auf dem Saatgut (Svalbard Global Seed Vault)?!
              Da dürfen nicht mal Wissenschaftler ran – Frechheit. Wer kontrolliert den mittlerweile 75% des weltweiten Saatgutmarktes und nötigt uns im Gegenzug patentierte, pflanzliche Hochleistungssportler auf, die beim kleinsten Pilzlein umfallen wie die Fliegen – ich hoffe ihr wisst was ich meine…

            • Sandra Harms sagt

              @ Stadt mensch
              Wiki sagt : Das farb- und geruchlose Gas hat eine geringere Dichte als Luft, es steigt also in die höheren Schichten der Erdatmosphäre auf. Dort wirkt es als Treibhausgas, wobei es 20- bis 30-mal wirkungsvoller ist als Kohlenstoffdioxid, allerdings kommt es in viel geringeren Mengen als dieses in der Atmosphäre vor. Es reagiert dort mit Sauerstoff zu Kohlenstoffdioxid und Wasser. Dieser Prozess ist langsam, die Halbwertszeit wird auf 12 Jahre geschätzt.

              Dem zufolge baut es sich ab. dann heist es von 1750 bis 2000 mehr als verdoppelt…. soll man das wirklich glauben das die 1750 das so genau messen konnten…? das bezweifel ich mal.
              wie auch immer, gut ist es fürs klima jedenfalls nicht.

            • Stadtmensch sagt

              @Sandra:
              “soll man das wirklich glauben das die 1750 das so genau messen konnten”
              Das konnten die sicher nicht. Die hatten da schon genug mit der Dampfmaschine zu tun. Aber es reicht, wenn wir heute sagen können, wie hoch der CO2 Gehalt in der Atmosspäre vor 65Millioen Jahren war. Und das können wir. Einfach die Gaseinschlüsse in bestimmten Eisbohrkernen untersuchen.
              Methan soll ja auch noch x-mal wirksamer als CO2 für den Treibhauseffekt sein…

            • Sandra Harms sagt

              Die frage ist, wieviel methan wird überhaupt freigezt im vergleich zu co2 aus fossielen brennstoffen… da hast du sicher ne antwort drauf oder einen link wo man es nachlesen kann. ich würde mal schätzen das sich das irgendwo bei 1 zu mehreren tausen tonnen liegt…

            • Stadtmensch sagt

              @Sandra:
              Zunächst mal muss ich mich korrigieren. CO2 kann man seit November 1774 nachweisen (Laurent de Lavoisier).
              Leider haben sie dem guten Mann die Rübe abgehauen…
              Zum Thema Methan scheint das Netz überzuquellen von Infos.
              Ohne Moderation darf man aber nur einen Link posten, deshalb habe ich diesen ausgesucht:
              http://www.oekosystem-erde.de/html/treibhausgase.html
              bildungsserver.de hat auch einiges zu bieten.
              Es scheint noch viel Forschungsbedarf zu geben…

            • Stephan Becker sagt

              “Es scheint noch viel Forschungsbedarf zu geben… ”

              Und nicht nur bei den Gasen bzw. Wechselwirkungen von Gasen untereinander und mit der gesamten Strahlungspalette des Lichts.
              Deswegen kann man Computerklimamodelle bis heute in die Tonne treten, weil… wie soll man etwas berechnen wovon man nicht genau weiß wie es funktioniert?

              Und zu Veganismus: Die Permakultur-Pioniere aus Australien sagen, dass fleischloses Leben des Menschens wider die Natur sei. Es geht glaube ich um den Nutzen von Pferden und Kühen etc. Aber genau habe ich das noch nicht erforscht.

            • Sandra Harms sagt

              @stadtmensch
              die kurve dort zeigt, das der methangehalt noch immer steigt, aber sich das tempo in dem der steigt verringert, das ist doch schon mal was positives.

    • Rufer aus der Wüste sagt

      “und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, was auf Erden kriecht!”

      So heist es im Moses. Aber da unser Land eh von Atheisten beherrscht wird die irgendwelche Tintenfischgene in Tomaten einpflanzen wollen um damit ihren Umsatz zu steigern habe ich jegliche Hoffnung auf Veraenderung aufgegeben.

      Es kann nicht Sinn der Sache sein das man Kucken schreddert weil sie nicht ins System passen.
      Das ganze System ist doch krank von den Wurzel her.

      • bauerhans sagt

        das mit den kücken kann man hundertmal anprangern,aber es wird nicht besser dadurch!
        das neue system des “eieranbohrens und soforterkennens” ist wohl,laut minister schmidt,nächstes jahr praxistauglich.

  2. bauerhans sagt

    “Frage: wird sämtliche anfallende Gülle in Biogasanlagen zu Gärsubstrat umgewandelt und somit wenigstens etwas „entschärft“? ”

    nein,nicht jeder tierbetrieb hat ne biogasanlage.
    ja,entschärft wird die gülle,indem praktisch aus gestank geruch wird,
    es gibt nicht nur keine beschimpfungen,sondern die leute fragen verwundert,warum die gülle nicht stinkt.

  3. Rufer aus der Wüste sagt

    Der heutige Verbracuher ist nur ein Produkt seiner Zeit. Alles ist doch so gewollt wie es sein soll.
    Mit vollgefressenen Waehlern hat die Politik leichtes Spiel.
    Man stelle sich einmal vor der Bevoelkerung knurrt der Magen und sie fangen zum rebellieren an.
    Aber so?

  4. Walter Parthon sagt

    Frau Heitmann Sie schreiben und hetzen unter anderem ohne einen Beweis

    ” zigtausende Tiere in Massentieranlagen unter schrecklichsten Bedingungen zusammenfercht, Böden mit deren Gülle und auch mit chemischen Giften verseucht usw”.
    Ihr Beitrag wurde vom Administrator verändert
    * [ Texte in eckigen Klammern wurden vom Administrator teilweise gelöscht oder Anmerkungen angebracht. Bitte bleiben Sie bei der sachlichen Warhheit ohne andere Leser zu diffamieren. ]

    Trotzdem fühle ich mich durch Ihre wiederholten Lügen diffamiert und beleidigt.
    Ihre geistig verwirrten Beiträge sollte der Administrator ganz löschen

    • Sandra Harms sagt

      Walter, das geht seit dem ersten weihnachtstag so… (palla, der kuhstall ist leer,ist ist vorbei)
      reg dich nicht auf, es lohnt sich nicht, als antwort bekommst du von ihr hochstens noch so einen kommentar , wo das selbe mit anderen worten drin steht,,,

      • Palla sagt

        Lena,
        interessiert es dich wirklich, oder möchtest du nur wieder ein paar Parolen wiederholen?

        Ich würde mir das Erstgenannte wünschen!

        • lena sagt

          Ich habe keine Lügen gelesen. Darum frage ich. Gülle verseucht das Grundwasser. Nitrat und Antibiotika sind nach zu weisen. Also ist es doch keine Lüge. Männliche Ferkel werden ohne Betäubung kastriert. Oder wie machen sie das? Kälbchen werden nach der Geburt von der Mutter getrennt und in einzelhaft gestellt. Oder nicht?

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Habe mal eine Sendung gesehen, wo nicht überlebensfähige, oder schwache Ferkel getötet wurden.

              Die heutigen Ferkelpreise lassen eine Aufzucht schwacher Ferkel nicht zu.

              Selbstverständlich sollte bei der Tötung, der Tod sofort eintreten.

            • bauerhans sagt

              “ich kann mich da stadtmensch anschließen :“ wir leben in unterschiedlichen konstruierten Welten. Ich wurde herzlich sozialisiert und bin durchaus geneigt, den Tieren ein Recht auf ein befriedigendes langes Leben einzuräumen.“”

              sie leben in einer wohlstandswelt d.h. alles materielle ist im überfluss und auch preiswert vorhanden.
              das liegt daran,dass die menschen in der westlichen welt die letzten 70 jahre gewirtschaftet,geforscht und gehandelt,aber keine kriege mehr geführt hatten.
              und weil die menschen sich keine existenzsorgen mehr machen müssen,stellen einige von ihnen dieses wohlstandsleben infrage und entwickeln subjektive emotionale theorien.
              denken sie doch mal ihre idee, tieren ein recht auf ein langes befriedigendes leben einzuräumen,zu ende,mit aller konsequenz.

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              @ bauerhans

              Ein ehemaliger Nachbar (verstorben) hatte Hühner, denen er ein lebenlanges Leben garantierte, er hielt sie bis sie von selbst verendeten.
              Ich fragte mich, was ist besser, die gezielte Tötung meiner Hühner nach 1,5 Jahren, oder das qualvolle verrecken nach 4 Jahren.

          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Gülle kann das Grundwasser verseuchen, wenn zuviel aufgebracht wird, das hat der Gesetzgeber erkannt und die erlaubte Höchstmenge vorgeschrieben.

            Nitrat gibt es immer im Grundwasser, die Gehalte gehen zurück.

            Antibiotika ist im Grundwasser manchmal nachzuweisen, besonders die von der Humanmedizin und dann wären noch die Östrogene, welches Vieh bekommt die Anti-Babypille?

            Kälbchen werden nach der Biestmilch von der Kuh getrennt, das ist richtig.

            Sieht so die Einzelhaft aus?

            http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.purucker-landtechnik.de/images/kaelberstall_577.gif&imgrefurl=http://www.purucker-landtechnik.de/kaelberstalleinrichtung.php&h=263&w=350&tbnid=k2bULcdhDBiNMM:&tbnh=93&tbnw=124&docid=2dqeYYrVno9S4M&client=opera&usg=__6a8KUDsQZFkwgdMO9f2KGz5wcu4=&sa=X&ved=0ahUKEwiX58P3haXKAhUn_nIKHRKdCn0Q9QEIJTAD

            Es gab mal eine Zeit, da haben Mütter ihre Kinder nicht gestillt und keiner hat das interessiert.

            • lena sagt

              Kann die Seite nicht angucken. Seite blinkt die ganze Zeit. Ich meine diese füchterlichen weißen Kälberboxen die bei jedem Milchkuhhof zu sehen sind.
              Ich weiß das die Nitratwerte bei uns zunehmen.
              Was sagen sie zur betäubungslosen Katration?
              Zur Schnabelkürzung? Kopieren der Schwänze bei den Schweinen? Haltung von Tieren, die niemals Tageslicht sehen?
              Und zu ihrem Beispiel mit den Müttern die nicht gestillt haben, man weiß ja heute, dass das nicht gut war. Und die Babys brauchten ja trotzdem die Wärme der Mutter. Bei Hunden oder Pferden würde man nie auf die Idee kommen, die Babys wegzunehmen weil man weiß, wie wichtig diese Verbindung ist.

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Haben sie eine veganen Browser?

              Bei meinem Rechenknecht funktioniert es.

              Die weißen Kälberboxen werden, – so weit noch vorhanden – durch andere Haltungsformen ersetzt, das geht nicht von Heute auf Morgen, jedem Viehalter sollte man Zeit lassen für Stallumbauten.

              Die Geflügelwirtschaft verpflichtet sich ab dem 1. August 2016 keine Schnäbel mehr zu kürzen und ab dem 1. Januar 2017 auf die Einstallung von schnabelgekürzten Junghennen zu verzichten. Unterzeichner dieser für den Tierschutz in der Nutztierhaltung wegweisenden Vereinbarung sind der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V., der Bundesverband Deutsches Ei e.V. sowie der Verband Deutscher Putenerzeuger e.V.

              Schweine haben die Eigenschaft, den anderen in die Schwänze zu beißen, halten sie das besser als das Kopieren?

              Wo werden Tiere ohne Tageslicht gehalten?

              Für die Kastration bieten sich Schmerzmittel an, als Schmerzmittel eignen sich sogenannte “nichtsteroidale Antiphlogistika” mit den Wirkstoffen Meloxicam oder Flunixin.

              Da fehlt mir die Fachkenntnis um genauer Stellung zu nehmen.

            • Sandra Harms sagt

              @ lena, bei pferden werden durchaus die pfohlen den stuten weggenommen, nämlich dann wenn stutenmilch produziert wird. findet sich unter anderem zb in fitnis getränken… hunde werden zb in südost asien als delikatesse gegessen, ebenfall auch die welpen. übrigens isst man an manchen stellen in der schweiz auch gern mal hund.
              und diese weissen boxen nennen sich kälberiglo und neben der mutterkuh haltung das beste was einem kalb passieren kann. aber warum das so ist wird sie wohl nicht interessieren. ebenfall wird es sie auch nicht interessieren warum man kälber dort einige wochen alleine hält .

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Sandra,

              vor deiner Zeit wurden auch Dachhasen gegessen, meistens als Sauerbraten.

            • lena sagt

              ja, in china essen sie hunde….. muss man sich immer an schlechterem orentieren? macht es das besser? kälbchen gehören zu ihrer mutter. mit genügent platz. und nicht in einzelhaft. wenn sich dann störungen in einzelhaft bilden und sie sich gegenseitig ansaugen, ist das doch logisch. alle babys saugen. für mich ist eine solche tierhaltung einfach absolut herzlos. es geht doch nur darum möglichst viele tiere möglichst günstig zu halten und möglichst viel damit zu verdienen.
              achja, tiere die nie tageslicht sehen: geflügel, schweine, bullen zum Beispiel…
              und die schwänze werden doch nur gegenseitig abgebissen, weil sie viel zu eng zusammenstehen und zu wenig zu tun haben. auch menschenmassen die über einen längeren zeitraum in beengten räumen zusammen sind neigen zu gewalt und stress

            • Sandra Harms sagt

              @ lena
              natürlich muss man sich solchen dingen wie dem essen von hunden nicht anschliessen, warum auch, gibt genug anderes was man essen kann.
              wenn man milch haben will kann das kalb nun mal nicht bei seiner mutter bleiben. das wort einzelhaft ist wirklich fehl am platze! kälber werden einzeln (maximal 3 wochen) gehalten weil sie sich saugen und lecken, was ganz normal ist, es ist nur so, wenns blöd kommt bekommen sie haar von anderen kälber in den pansen, und können krank werden ( antibiotika sollen wir ja nicht einsetzen), ebenfalls kann man wenn ein kalb alleine ist ,genau überwachen wieviel es trinkt bzw ob es trinkt, und man kann deshalb individuell für jedes tier das tun was am besten ist für das tier.ebenso herrscht in dem iglo ein klima was genau richtig für das kalb ist, es steht im trockenen, bekomm frische luft,und kann laufen.
              sorry wenn ich das sage, aber wenn ich worte wie einzelhaft lese, geh ich stark davon aus, das man sie der tierrechtler szene zuordenen kann, und sie deshalb extrem einseitig informiert sind.

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              # in einzelhaft bilden und sie sich gegenseitig ansaugen, ist das doch logisch. alle babys saugen. #

              In Einzelhaft sich gegenseitig ansaugen?

              Können sie uns das genauer erklären, wie das gehen soll?

              #achja, tiere die nie tageslicht sehen: geflügel, schweine, bullen zum Beispiel…#

              Mit dieser schwachsinnigen Behauptung führen sie sich selbst in das Abseits.

            • lena sagt

              sie bleiben nicht sachlich.
              sie wissen doch selber warum die kälbchen in einzelhaft stehen. damit sie sich nicht ansaugen.
              im landkreis cloppenburg, emsland stehen ziemlich viele von diesen hallen die voll sind mir tieren die niemals tageslicht sehen. warum tun sie so als ob das nicht stimmt?
              und ich gehöre keiner szene an. ich bin einfach ein mensch mit empathie.

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Legehennen
              Gebäude müssen nach Maßgabe des § 14 Abs. 1 Nr. 2 so beleuchtet sein, dass sich die Tiere untereinander erkennen und durch die mit der Fütterung und Pflege betrauten Personen in Augenschein genommen werden können. Gebäude, die nach dem 13. März 2002 in Benutzung genommen werden, müssen mit Lichtöffnungen versehen sein, deren Fläche mindestens 3 Prozent der Stallgrundfläche entspricht und die so angeordnet sind, dass eine möglichst gleichmäßige Verteilung des Lichts gewährleistet wird. Satz 2 gilt nicht für bestehende Gebäude, wenn eine Ausleuchtung des Einstreu- und Versorgungsbereiches in der Haltungseinrichtung durch natürliches Licht auf Grund fehlender technischer oder sonstiger Möglichkeiten nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand erreicht werden kann und eine dem natürlichen Licht so weit wie möglich entsprechende künstliche Beleuchtung sichergestellt ist.
              (4) Gebäude müssen mit einer Lüftungsvorrichtung, die den allgemein anerkannten Regeln der Technik entspricht, ausgestattet sein, die die Einhaltung von Mindestluftraten sicherstellt, wobei der Ammoniakgehalt der Luft im Aufenthaltsbereich der Tiere zehn Kubikzentimeter je Kubikmeter Luft nicht überschreiten soll und 20 Kubikzentimeter je Kubikmeter Luft dauerhaft nicht überschreiten darf.

              Schweine
              Fensterfläche:
              – 3 % der Grundfläche – gleichmäßige Lichtverteilung
              – abweichend 1,5 % , wenn aus Gründen der Bautechnik
              oder der Bauart 3 % nicht möglich sind
              – nicht bei Umbauten, wenn Aufwand unverhältnismäßig
              ist.
              (dann aber künstliche Beleuchtung)

              Rinder

              Licht ist für alle Organismen von Bedeutung und steuert
              wesentliche Lebensfunktionen

              Licht beeinflusst das Wachstum und die Leistung

              In den meisten Rinderställen ist es zu dunkel

              Durch optimalen Stallbau und zusätzliche Beleuchtung/
              Beleuchtungsprogramme können das Wohlbefinden
              und die Leistung von Rindern verbessert werden.

    • birgit heitmann sagt

      Lieber Walter Parthon, ich schreibe hier nicht über Bauer Willi oder Palla usw. sondern von Lebensmittelkonzernen, die leider tatsächlich im großen Stil tierquälerischen Massentierhaltung und -tötung ohne Betäubung betreiben. Die nicht informierten Verbraucher fördern das durch Billigfleisch. Darum muß immer wieder und überall darüber geschrieben und gesprochen werden, bis jeder Konsument es begreift und sich nicht mehr daran beteiligt. Viele Menschen wissen es bereits und kaufen sowas nicht, so daß es bereits eine Fleischüberproduktion gibt und Fleisch weggeworfen wird. Aber erst, wenn finanzielle Verluste dadurch passieren, wird die Fleischproduktion zurückgefahren. Die Masse der Verbraucher hat viel Macht mit ihrem Portomoney. Übrigens produzieren die zigtausend Tiere soviel Gülle, daß die Böden damit überdüngt werden und kaputt gehen, und das Grundwasser ebenfalls. Schauen Sie sich die Videos über Massentierhaltung an, dann werden sie es vielleicht begreifen. In meinem Appell im Internet beschreibe ich auf 2 Seiten die globalen Folgen, denn leider gibt es das Übel in allen Ländern der Erde. Und die normalen Bauern kommen gegen die Billigpreise nicht an und müssen aufgeben. Am 16.01. ist große Demo von Verbrauchern und Bauern in Berlin. Informieren Sie sich und gehen am besten auch hin, falls es nicht zu weit ist!

      • Sandra Harms sagt

        Ja ja fraut heitmann fahren sie mal schön nach berlin…. und lassen sie sich da noch mehr dinge einreden die nicht stimmen !
        dann haben wir einen tag lang ruhe vor ihren absurden äusserungen.

        • birgit heitmann sagt

          Hallo Frau Harms,

          Sie machen den Eindruck, daß Sie das heutige weltweite Problem der industriellen Massentierhaltung trotz meiner Aufklärung nicht verstehen. Schauen Sie doch mal über den eigenen Tellerrand hinaus und informieren Sie sich genauer! Wenn Sie sich aber für das Thema nicht interessieren, dann kann ich nur sagen: “Schuster bleib bei deinen Leisten” und reden und schreiben Sie besser nur von sich und Ihrer eigenen Arbeit. Alles, was Sie nicht wissen und nicht kennen und noch nicht gesehen haben, können Sie logischerweise nicht beurteilen, mich am allerwenigsten.

          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Alles, was Sie nicht wissen und nicht kennen und noch nicht gesehen haben, können Sie logischerweise nicht beurteilen,

            Dieser Satz könnt direkt von mir sein.

          • Sandra Harms sagt

            Frau heitmann
            das was sie aufklärung nennen, das nenne ich und übrigens die meisten hier auch, Verbreiten von fehliniformationen, Stimmungmache, Verbreitung von parolen, Beleidigend, Geschäftsschädigend, Rufmord, Panikmache, Existensgefärdung und reine propaganda !

            Sie brauchen mir nicht vorwerfen ich wüsste nichts oder ich hab manche dinge nicht gesehen, ich als landwirtin weis, was ich tue und warum ich es tue! Sie labern immernur von massentierhaltung und gequälten tieren, es ist merkwürdig das ich so etwas noch nie bei meinen kollegen gesehen habe. ich hab bisher immer nur tiere gesehen die putz munter und völlig gesund waren. da brauchen sie jetz nicht mit irgendwelchen uralten viedos ankommen in denen eizelfälle die von “schwarzen schafen” begangen worden sind gezeigt werden.
            einige dinge die sie nennen sind ja richtig, zb thema billig lebensmittel !
            bauer willi hatte sie eingeladen, um ihnen zu zeigen wie tierhaltung wirklich aussieht, aber sie wollten das ja nicht…
            Frau heitmann, Hören sie bitte auf diese lügen und halbwarheiten von den organisationen die sie nannten zu verbreiten, infornieren sie sich mal richtig und nicht dort wo permanent nur stimmung gegen einen ganzen wirtschaftszweig gemacht wird ! und dann kann man miteinander reden, so jedenfalls nicht !

      • Schweinebauer Piet sagt

        Auf dieser Seite sieht man unsere Ferkel, die nicht gequält werden oder sehen die schlecht aus? ?so ist es auch bei anderen Bauern und im Maststall geht es ihnen auch gut! !

        Die Gülle ist guter Dünger und Nahrung für die Pflanzen, die auf Böden wächst, die wir noch lange nutzen wollen, um zu produzieren!

      • Walter Parthon sagt

        @birgit heitmann Schreibt
        “Lieber Walter Parthon, ich schreibe hier nicht über Bauer Willi oder Palla usw. sondern von Lebensmittelkonzernen, die leider tatsächlich im großen Stil tierquälerischen Massentierhaltung und -tötung ohne Betäubung betreiben”

        Ich möchte nicht mit lieber von Ihnen angesprochen werden, und unterlassen Sie die Hetzerei ohne Beweise.
        In einem Punkt muß ich ihnen leider Recht geben
        Zusammen mit dem Islam breitet sich auch die Halal-Schlachtung in Europa aus. Die sonst so lauten Grünen und Tierschützer sind bei diesem Thema jedoch vollkommen verstummt. Im Gegenteil: Der Grüne Volker Beck warb kürzlich sogar um Akzeptanz für das Schächten. (1:22 min)

  5. Schweinebauer Piet sagt

    Wir wollen doch das beste für das Tier! Einfach fragen geht nun mal nicht.

    Bei Mast Schweinen wurde mal ein Versuch gemacht, ob die Tiere mehr Platz, was zum Spielen oder Fressen wollen. Dazu mussten die Schweine auf einen Kopf drücken. Die Technik fanden sie schnell raus. Je öfter sie drücken mussten, desto eher wählten sie das Fressen.

    Demnach machen wir nichts falsch, da unsere Schweine jeden Tag satt werden.

  6. birgit heitmann sagt

    Ebenso wie Petra Klein kritisiere auch ich die Doppelmoral der Verbraucher, die zuhause ihr Haustier streicheln und gleichzeitig die ****** der Massentierhaltung fördern durch ihren Konsum (Billigfleisch, Pelzkleidung, Leder). Leider ist das den Verbrauchern in der Mehrzahl gar nicht bewußt. Sie kaufen, ohne nachzudenken und schauen nur auf die Preise, obwohl das “Nichtkaufen” dieser Produkte sogar noch Gald spart. Darum muß immer und überall darüber aufgeklärt werden: Zigtausend Tiere erleiden täglich schreckliche Qualen [ Tierquäler gibt es leider überall auf der Welt . Auch in Privathaushalten und Hobbytierhaltung. ] und normale Bauernhöfe werden durch Tiefstpreise kaputt gemacht. Unser kapitalistisches System, welches auf Wachstum ausgerichtet ist und deshalb zunächst weltweit blühte, hat längst ausgedient. Mittlerweile gibt es kein Wachstum mehr, sondern nur noch Ausbeutung aller Ressourcen mit weltweiter Zerstörung. Alles, was sich nicht wehren kann, wird ausgebeutet: Tiere *** ***** **** ****** [Behauptung ohne Beweis]. Menschen mit Niedriglohn. Abholzung sogar von Regenwäldern mit Klimafolgen. Hungersnöte [ wurden nachweislich im letzten Jahrzehnt deutlich weniger ]usw. Das alles, weil einige wenige immer reicher werden auf Kosten der Mehrheit. Diese Mehrheit (der Normalverbraucher) kann sich aber wehren, es muß nur intensiver und ständig darüber informiert werden. Jeder mit Verstand wird dann nicht mehr gedankenlos dem jeweiligen Trend hinterherlaufen und die Ausbeutung und Billigpreisschraube weiter ankurbeln. In meinem Appell beschreibe ich Ursachen und Wirkung sowie Möglichkeiten der Änderung. Sämtliche großen Organisationen wie **** **** **** [ kommerzielle Werbung da kommerzionelle Spendensammler. Kriegen Sie da eigentlich Prozente? ] u.a. informieren ebenfalls und fertigen Petitionen an unsere Politiker, die wir Verbraucher nur mit einem Mausklick unterschreiben brauchen. Am 16.01.16 ist große Demo [ sind 2 Demo’s] in Berlin von Verbrauchern und Bauern gegen die Macht der Konzerne, die unsere Landwirtschaft beherrscht, Bauernbetriebe in den Ruin treibt, zigtausende Tiere in Massentieranlagen unter schrecklichsten Bedingungen zusammenfercht, Böden mit deren Gülle und auch mit chemischen Giften verseucht usw. Wer nicht zu weit von Berlin wohnt, sollte unbedingt mitmachen. Nur wenn viele tausend Bürger aufbegehren, werden Politiker sich genötigt fühlen, entsprechend zu handeln. Bitte weitersagen!!! Und ab sofort kein Billigfleisch und keinen Pelz und kein Leder mehr kaufen! Es gibt viel bessere und vor allem gesündere Alternativen.

    * [ Texte in eckigen Klammern wurden vom Administrator teilweise gelöscht oder Anmerkungen angebracht. Bitte bleiben Sie bei der sachlichen Warhheit ohne andere Leser zu diffamieren. ]

    • Sandra Harms sagt

      Sie schon wider….
      ist diesmal diolog mit ihnen möglich oder kommt wider das gleiche wie letztes mal?

    • Bauer Willi sagt

      Frau Heitmann
      Jetzt weisen Sie schon zum zehnten mal auf Ihren Appell und die Demo in Berlin hin. Und Ihre Argumente und Empfehlungen haben sie jetzt oft genug gebracht. Es wird langweilig….
      Bauer Willi

      • birgit heitmann sagt

        Für diejenigen, die es wissen, ist es langweilig. Für die anderen ist es wichtige Info, weil das Massentierhaltung globale Folgen für uns alle hat. Mir persönlich geht es dabei hauptsächlich darum, auf die Qualen der Tiere hinzuweisen und alle Verbraucher zu bitten, kein Billigfleisch mehr zu kaufen, damit die Anzahl der Tiere infolge reduziert wird. Irgendwann wird hoffentlich per Gesetz die Quälerei von Tieren nicht nur verboten, sondern auch kontrolliert und geahndet.

        • Sandra Harms sagt

          jaja…. schon klar, das einzigste was sie tun, ist uns landwirte in der öffentlichkeit schlecht zu machen und zu diffamieren!
          das was sie treiben, ist nichts weiter wie GESCHÄFTSSCHÄDIGUNG und verläumdung !

          • Schweinebauer Piet sagt

            In unserer Zeitung hatte ich mal einen Leserbrief geschrieben, dass ja mittlerweile Tierquälerei ein Fach an der Uni ist und wir ja ohne nicht weiter kommen. Schweine mit 3 Beinen kann man auch besser vermarkten. ….

            Wer glaubt den Blödsinn eigentlich? ?

    • Philip sagt

      “Und ab sofort kein Billigfleisch und keinen Pelz und kein Leder mehr kaufen! Es gibt viel bessere und vor allem gesündere Alternativen”

      Bessere und gesündere Alternativen zu Pelz und Leder? Das interessiert mich. Was ist das?

      Gebe Ihnen recht dass das Billigfleisch qualitativ und ethisch hinterfragt werden sollte.

      • Palla sagt

        Ohne Spaß, es gibt Schuhe, die als “vegane Schuhe” ausgezeichnet sind!

        Ich vermute, das ist irgendein Plastikmaterial, dass dann irgendwann unsere Meere vermüllt! 😉

      • birgit heitmann sagt

        Sich nicht durch Billigfleischkonsum und Pelzkauf an der Tierquälerei zu beteiligen ist auf jeden Fall viel gesünder sowohl für Tiere, die dann nicht mehr produziert und gequält werden, als auch für uns (weniger verseuchte Böden usw.). Kunstpelze und Kunstleder ist m.E. eine gute Alternative. Und für Fleisch gibt es sogar auch schon veganen Ersatz. Den kauf ich trotzdem nicht, weil ich von Fleisch essen längst entwöhnt bin. Gemüse, Obst, Kartoffeln, Reis, Vollkornnudeln, Vollkornbrot sind sowieso viel besser und leckerer. Und statt Milchprodukte kaufe ich das Produkt “Alpro” mit Früchten. Auf Brot schmiere ich mittelscharfen Senf und belege es mit einem veganen Käse. Es gibt sicher noch viele andere Möglichkeiten. Erkundigen Sie sich bei Veganern! Denn nicht nur die Schlachttiere, sondern auch die Milchkühe müssen in der Massentierhaltung sehr leiden.

        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Ihre Ernährung fasziniert mich, bis jetzt habe ich immer geglaubt, solche Essgewohnheiten überlebt man nicht.

          • Philip sagt

            Das geht aufgrund des Alpro Getränks.
            Das enthält alles was bei einer Mangelernährung zu kurz kommt, z.B. gentechnisch hergestelltes Vitamin B12. Hat Willi ja auch mal beschrieben.

            Zumindest muss man feststellen, gegen “moderne” Methoden wie Chemiefasern und Gentechnik scheint sie nichts zu haben.

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Vor einem halben Jahr hat man bei mir bei einer Blutuntersuchung Vitaminmangel unter anderem B 12 festgestellt.
              Die erste Frage war, ob ich Vegetarier oder Veganer wäre.

              In der Apotheke musste ich Kapseln holen, die ich auch zu mir nahm. Kann jetzt nicht sagen, dass die schlecht schmeckten, dennoch beschloss ich mein B 12 in Form von Rinder Steaks zu mir zu nehmen. 🙂

          • Sandra Harms sagt

            also ich schmier mittelscharfen senf lieber auf eine bratwurst, oder auf rouladen bevor ich sie wickel…
            aufs brot schmier ich mir immer butter, magarine ist mir einfach zu ungesund wegen der ganzen zusätze die da drin sind.

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Wenn schon Butter, dann noch eine Scheibe Bauernschinken darauf, lecker. 🙂

            • Sandra Harms sagt

              Thyringer mett mit ordentlich zwiebeln, mettwurst in sämtlichen sorten… sind auch immer lecker, dazu noch ne gewürz gurke und ein bier, besser kann doch ein abendbrot garnicht mehr sein….

              • Schweinebauer Piet sagt

                Schön Knipp auf Schwarzbrot mit Gurken, kennst Du das?

                Neues Thema Willi: Essen, wie richtige Bauern!!! In meiner Familie kann man das!

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Also,
              wir bevorzugen lieber ein gutes Hotel, das uns die Würste gebraten serviert, na ja ein Buffet reicht auch. 🙂

              Und uffem Trecker brauch ich keine Würste, als Rentner sind die Arbeitszeiten human. 🙂

        • Schweinebauer Piet sagt

          Eigentlich wollte ich hier sachlich aufklären, aber zum Thema leiden fällt mir nur der Kindergarten ein, da mussten immer die leiden, die zu viel Quatscht gesammelt haben, aber nicht körperlich. Die haben wir nicht vernünftig mitspielen gelassen, das war bestimmt nicht schön.

            • Stadtmensch sagt

              @Ehemaliger Landwirt, der Weinbau-Opa aus der Sendung “100 Jahre LW in BaWü” hat erzählt, dass er sein Leben lang schwere Körbe hoch und runter geschleppt hat und bis jetzt noch nirgends ein Zipperlein verspürt. Andererseits leiden fast alle Sesselfurzer an “Rücken”.

            • Philip sagt

              Interessanter Einwurf (eine Frage war es ja nicht).
              Wie sieht “gut” in diesem Fall aus, 10 Jahre?

              Gibt es eigentlich Doppelnutzungskühe?
              D.h. erst für Milch dann für Fleisch?

            • Stadtmensch sagt

              Phillip: ich fürchte, ich kann zu meinem Einwurf nicht allzuviel in puncto Ethik-Debatte ergänzen, da wir beide in unterschiedlichen konstruierten Welten leben. Ich wurde z.B. mit Märchen wie “Das Waldhaus” oder “Der Fäustling” sozialisiert und bin durchaus geneigt, den Tieren ein Recht auf ein befriedigendes langes Leben einzuräumen. Von mir aus muss es keine Turbokühe geben, auch wenn es ein interessantes Forschungsfeld ist. Ich will auch keine Sauen, die drauf geszüchtet sind 21 Tage auf der Seite liegen zu können. Das man Tiere genau so wie Verbraucher zu “Fressmaschinen” erziehen kann, bereitet mir angesichts knapper werdender Ressourcen Unbehagen. Ach so – mindestens 10 Jahre.

            • bauerhans sagt

              “Ich will auch keine Sauen, die drauf geszüchtet sind 21 Tage auf der Seite liegen zu können…”

              die liegen nicht 21 tage auf der seite,sondern bewegen sich schon.
              wie flink die sein können,erfährt man,wenn 7 tage alte ferkel behandelt werden müssen.

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              @ Stadtmensch

              Schön für den Weinbauopa, mein Orthopäde sagt, er kenne Winzer die im Alter von 40 Jahren ein Knochengerüst haben wie normal 80 jährige Männer

          • Sandra Harms sagt

            @ stadtmensch & Phillip
            es gibt 2 und sogar 3 nutzung rassen, die dritte nutzung spielt heut keine rolle mehr, nämlich das ziehen von waagen und landmaschinen.
            der vorteil dieser rassen man kann sie gut für milch und fleisch hernehmen, der nachteil, sie können beides, aber nichts davon richtig, und da kommt dann wider das finanzielle ins spiel…..
            zum thema 10 jahre
            es gibt durchaus kühe die 10 jahre und älter werden, der durchschitt von 4-5 jahren kommt daher zu stande das kühe vorher aussortiert werden weil sie :
            nicht tragend wurden, krank waren, zu wild waren, oder parameter wie zellzahlen in der milch nicht gestimmt haben.
            dh, das viele kühe weggeben werden obwohl sie durchaus vollkommen gesund sind. eine besamung kann bis zu mehreren 100 eur kosten, oder zu hohe zellzahlen in der milch führen zu abzügen durch die molkerei, obwohl man die milch mit den zu hohen zellzahlen trinken könnte…. aber die molkereien wollen ein konstant bleibenden rohstoff haben…

            • lena sagt

              ? Das macht es doch jetzt nicht besser . Ob die Kühe verbraucht sind oder aus anderen Gründen mit 4 oder 5 zum Schlachter gefahren werden. Fakt ist ja wohl das diese Tiernutzung nichts mit liebe zum Tier zu tun sondern reine Ausbeutung ist und daher in meinen Augen nicht unterstützt werden darf.

            • Sandra Harms sagt

              @ lena
              kühe sind nutztiere, die kann und darf man nicht vergleichen mit einer katze, einem hund, hamster oder goldfisch. was sie tun ist das sie kühe mit anderen vermenschlichten haustieren vergleichen. kühe und schweine sind nun mal nutztiere, genauso wie es einst pferde waren. sie erfüllen einen zweck, und das seit jahrtausenden. die art wie das heute passiert, ist allein dem verbraucher zuzurechnen. wir landwirte wollen nur mit unseren höfen nicht pleite gehen und suchen deshalb nach dem weg der für uns am ende des tages zu mindest eine 0 auf dem papier bringt. mit emotionen können wir keine familie satt kriegen, unseren kindern zu weihnachten ein smartphone schenken, ihnen ein studium finanzieren… mit emotionen geht das nicht, das geht nur mit geld… geld was der verbraucher aber nicht bereit ist zu zahlen für unsere arbeit.

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              @lena

              Ich bin gegen den Reitsport! Fakt ist ja wohl das diese Tiernutzung nichts mit liebe zum Tier zu tun sondern reine Ausbeutung ist und daher in meinen Augen nicht unterstützt werden darf.

              Warum interessiert sie das nicht?

            • lena sagt

              ja, reitsport find ich auch scheiße. da haben sie recht. aber hier wird ja nicht über reitsport diskutiert, sonder über bauernhöfe und tierhaltung.
              kühe und schweine sind nur nutztiere, weil sie vom menschen dazu degradiert wurden. schweine sind genau so schlau wie hunde. Kühe sind liebevolle, sehr mütterliche, sanfte tiere, wenn sie können wie sie wollen.
              ich vermenschliche die tiere nicht. ich sehe jedes tier mit seiner individuellen art zu leben.

            • Andreas Schmid sagt

              @lena: “Kühe sind liebevolle, sehr mütterliche, sanfte tiere, wenn sie können wie sie wollen.” Vor kurzem hat bei uns im Kreissaal eine Kuh gekalbt. Ich hatte es bei Nacht nicht mitbekommen. Bis zum Morgen hatte die Mutterkuh das Kälbchen mit der Schnauze quer durch den Abkalbebucht geworfen. Es gab keine Ecke in der sie das Kälbchen nicht geworfen hätte. Sie gab erst ruhe, als sie es durch die Buchtenschlitz geworfen hatte. Soviel zu mütterlich und sanft.

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              @ lena

              Pferde sind auch Nutztiere, was denn sonst.

              Im Gegensatz zu ihnen, kennen die meisten hier im Forum Tierhaltung von der Jugend an, weil sie täglich mit Tieren umgehen.

              Ihre “Fähigkeiten” von der Tierhaltung kennen sie nur über überzogene Artikel von Tierschutzorganisationen.

              Sicher gibt es Tierhalter, die ihre Tiere vernachlässigen, es gibt auch Haustiere die unter qualvollen Bedingungen gehalten werden, davon wird in den Medien nicht berichtet.

              Letztes Jahr hat ein südbadischer Putenhalter nächtlichen” Besuch”erhalten, offensichtlich sind die Puten in Panik geraden, 300 Tote Tiere haben die hinterlassen, auch davon berichtete keine Presse.

            • Sandra Harms sagt

              @ lena
              es interessiert uns schon, nur sehen wir es realistisch, wir müssen davon leben, sie nicht. das ist der kleine unterschied zwischen emotionen und davon leben.

            • lena sagt

              sie müssen davon leben, aber sie haben sich den job doch ausgesucht. sie tragen doch die verantwortung für das was sie tun.
              die arme kuh, die ihr kälbchen getötet hat, ist ja wahrscheinlich schon selber als baby in einzelhaft gewesen. sie hat niemals mutterliebe gespürt. sie haben glück, dass das nicht häufiger passiert. die tiere sind doch alle traumatisiert. bei hunden oder katzen kann das ja auch mal vorkommen wenn ihre entwicklungsphase traumatisch abgelaufen ist.
              und zum reiten: reiten kann man auch wenn man sein pferd achtet und es gut behandelt. also gut im sinne des pferdes. aber dieser ganze reitsport immer höher, immer schneller, der gehört abgeschaft.

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Den Job eines Landwirtes, oder einer Landwirtin sucht man nicht aus, sondern als Kind, oder des einzigen Sohnes ist man dazu auserkoren, den Betrieb weiter zu führen.

              Selbstverständlich kann man dies ablehnen, man kann auch den Betrieb als Erbe insgesamt ablehnen.

              Danach kann man wie andere auch Harz IV beantragen und dummes Zeug im Netz posten.

              #die arme kuh, die ihr kälbchen getötet hat, ist ja wahrscheinlich schon selber als baby in einzelhaft gewesen. sie hat niemals mutterliebe gespürt. sie haben glück, dass das nicht häufiger passiert. die tiere sind doch alle traumatisiert. #

              Auf diesen Unsinn muss man erst mal kommen!

            • Sandra Harms sagt

              @ Lena
              Wir haben uns den beruf ausgesucht, ja das stimmt, und die meisten von uns, weil sie sich nichts anderes vorstellen können. Was wäre denn wenn wir plötzlich alle sagen, wir machen nix mehr und beantragen geschlossen hartz 4, weil wirs einfach leid sind ewig uns blöd anmachen zu lassen weil wir einfach nur unsere Familien ernähren wollen… dann kommen die lebensmittel eben aus dem ausland, sind ne nummer billiger weil dort niedrigere standarts herschen und weil dorf vieles gemacht wird was hier längst verboten ist.
              Hören sie doch mal auf mit ihrer einzelhaft ! das ist doch völliger quatsch ! ein kalb ist wohl nicht alleine wenn ein halben meter daneben noch welche leben.
              Genau so ein quatsch mit ihrem ewigen Trauma, eine kuh kann ihr eigenes kalb töten wenn sie es als fremd ansieht, bestes beispiel sind die Cillingham rinder. wo auch ausgewachsene tiere von der herde im extremfall getötet werden.
              Es sind Tiere und keine denkenden menschen und die sind nun mal von instinkten gesteuert.
              Sie sollten sich mal da informieren wo man ihnen keine schauder märchen erzählt.

            • Sandra Harms sagt

              @ Lena
              Wissen sie überhaupt wie groß und schwer eine kuh ist? welche kräfte die aufbringen kann?
              wenn sie das wissen, werden sie wohl aufhören eine kuh mit einem mensch zu vergleichen

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              @ Sandra,

              das gute an einer Kuh, oder an einem Bullen ist, dass die nicht wissen, wie viel Kraft sie haben.

            • lena sagt

              ich denke es macht hier für mich keinen sinn mehr weiter zu diskutieren. ich bin nämlich nicht arbeitslos und hab daher nicht soviel zeit die ich am pc vergeuden kann. ich kann mich da stadtmensch anschließen :” wir leben in unterschiedlichen konstruierten Welten. Ich wurde herzlich sozialisiert und bin durchaus geneigt, den Tieren ein Recht auf ein befriedigendes langes Leben einzuräumen.”
              Gruß Lena

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              @ lena

              Sie wollen in einer Traumwelt leben, eine Welt wie sie noch niemals war und auch niemals werden wird.

              Der Unterschied ist der, dass die Praktiker unter uns die Realität erkennen.

              Übrigens, unsere letzte Katze hatte auch ein langes Leben, sie ist bis zu ihrem Ableben bei uns geblieben, ob sie ein befriedigendes Leben hatte, das hat sie uns nicht gesagt, oder ich habe sie nicht verstanden.

            • Sandra Harms sagt

              @ Ehemaliger Landwirt
              Das was sich die lena und die frau heitmann vorstellen, wie sie denken, und wie sie reden, ist das produkt von Zweifelhaften Organisationen wie zb Peta, Campakt, AnimalPeace, Der Tierschutzpartei usw usw. wenn man mit so jemand versucht zu sprechen scheitert man, diese menschen leben in einer anderen welt, alles andere ist falsch, und leider werden es immer mehr die sich von solchem Wunschdenken infiltrieren lassen… in den städten ganz ganz viele leute, die denken ne kuh wäre ein kuscheltier wie eine katze….
              ich denke, hier sind unsere verbände mal gefragt, ein programm zu erarbeiten zusammen mit den kultusministerien, das schulklassen einmal jährlich auf unsere betriebe kommen und sie dort einen tag lang lernen. ebenso, sollten betriebsbesichtichtigungen beim bäcker und metzger auch mit dazu gehören, die kinder (grade in den Großstädten) müssen lernen wo das essen herkommt, denn wenn die das wissen, lassen sie sich nicht von den spendensammel heinis das gehirn waschen.

            • Sandra Harms sagt

              @ lena
              das ist ne tolle sache so ein hof. aber wie stellen sie sich das vor sämtliche kühe einfach irgendwo auf so einem hof zu parken und sie dort leben lassen bis sie von allein den weg allem irdischen gehen? wer soll das bezahlen, wo soll das futter für die tiere herkommen? das würd mich mal interessieren.

            • lena sagt

              Jan, der die Stiftung gegründet hat, hat den Hof auch übernommen und erst noch Milchwirtschaft betrieben. Aber irgendwann ist ihm klar geworden, dass er das nicht weiter machen will. Natürlich können das nun nicht nicht alle Höfe machen. Aber das ist von den Bauern ja auch nicht gewollt. (wie man hier sieht.) Sie sicht vom Tier ist eine ganz andere. Das die Bauernhöfe jedoch immer größer werden (ja, ich weiß. weil sie müssen, um zu überleben) geht in die völlig falsche Richtung. Sicher trägt die Politik da Schuld. Aber auch die, die da mitmachen 🙁
              Ich wollte die Seite nur zeigen, damit sie sehen das Kühe sehr wohl sehr liebevoll, mütterlich, und auch zum schmusen da sind 😉 und ich nicht völlig weltfremd bin

            • Sandra Harms sagt

              @ lena
              bei alle dem dürfen sie nicht vergessen das wir von irgendetwas leben müssen… heute hab ich kartoffel im supermarkt gesehen, 5kg für 2,49€ das macht pro tonne 498 € , ich bekomme für einen ganzen lkw voll (25 tonnen) zur zeit knapp 3000€ dh pro tonne ca 120€, und pro kg sind es 12cent . mir stellt sich die frage, warum behalten der abpacker,der handel, zwischendurch die spiedition und zum schluss der einzelhändler 378€ pro tonne für sich?
              getreide genau das gleiche, dafür gibs auch kein geld… das müssen wir zu weltmarktpreisen verkaufen… aber wenn darum geht einen trecker oder mähdrescher zu kaufen, da gelten dann deutsche preise… zb kartoffelvollernter,2 reihen, grundausstattung, 280.000€ , mährdrescher 4 jahre gebraucht 100.000€, trecker neu 150.000€…. kunstdüngerstreuer neu ca 15.000€ 2 änhanger neu ca 50.000 €….
              so sieht die realität aus, von der nie irgendwas in der presse zu hören und zu sehen ist…. da sieht man immer nur “die bösen bauer…. haben dies… machen das…”

            • lena sagt

              ja, wie gesagt, die politik 🙁 ich versuche da möglichst nicht mitzumachen. diese woche bekomme ich von einem bio-hof vor ort die kartoffeln für 2,5 kg – 5,22 Euro. und das ist günstig! mir ist es wichtig das sich in der landwirtschaft was ändern muss und darum kaufe ich nicht im supermarkt. und ich bin nicht wohlhabend oder gut verdienend. nein. ich bin alleinerziehend und teilzeit arbeitend. die meisten menschen setzten jedoch andere prioritäten. das ist mir schon klar, macht es aber nicht besser

        • Palla sagt

          Frau Heitmann,

          Gönnen Sie Sich mal einen DVD-Abend und schauen sich “Der mit dem Wolf tanzt” mit Kevin Costner an. Im Film sehen sie eine gewaltige Büffelherde ( Rinder!) mit unzähligen Tieren. Diese Herden gab es tatsächlich und sie haben sich ganz entsprechend ihrem natürlichen Verhalten freiwillig zusammengefunden. In Zusammenhang mit Milchkühen (Rinder!) von grundsätzlich schädlicher Massentierhaltung zu sprechen zeugt also von Ahnungslosigkeit!

          • Gast sagt

            zum Thema Ahnungslosigkeit: Das Hausrind stammt nicht vom Bison = Büffel ab, sondern vom Ur = Auerochsen.

            Und die zogen in kleinen Herden durch eurasische Steppe. ihre Herde hat sich aufgeteilt, wenn sie grösser als ca. 60 Tiere wurde. Weil Kühe eben nicht mehr als 60 Tiere im Bewusstsein halten können und vereinfacht gesprochen vergessen wer wer ist. Dadurch kommt eine Unruhe in eine grössere Herde, weil immer wieder Rangkämpfe neu ausgefochten werden müssen. Insofern ist eine Haltung von mehr als 60 Kühen auch nicht artgerecht.

            Wer ist nun ahnungslos?

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Die Domestizierung des Auerochsen zum Hausrind erfolgte bereits vor dem 9. Jahrtausend v. Chr. Als Beleg gilt, dass ab 8300 v. Chr. Rinder zusammen mit Ackerbauern auf das bis dahin rinderlose Zypern gelangten. Die Zebus wurden aus einer älteren, asiatischen Form des Auerochsen, dem Indischen Auerochsen (Bos primigenius namadicus) gezüchtet.

              Menschen leben auch nicht mehr in Höhlen.

            • Palla sagt

              Lieber Gast,

              da sieht man mal, wozu eine starke Vereinfachung zwecks besserem Verständnis für Fachfremde führt. Anstatt der Frau Heitmann ein paar neue Gedanken zum Thema Massentierhaltung an die Hand zu geben, verlierst du dich lieber in taxonomische Details!

              Wir wollen doch hier auch nicht wirklich über die durchaus umstrittenene Taxonomie von Amerikanischen Bisons und Hausrindern diskutieren. Tatsache ist, sie gehören alle der Unterfamilie der Bovinae an, die im Deutschen die Tiere der Rinder und der Waldböcke umfasst. Ich habe nicht behauptet, dass das Hausrind vom Amerikanischen Bison (umgangsprachlich Büffel) abstammt!

              Eigentlich wollte ich nur aufzeigen, dass es Tierarten gibt, für die es völlig normal ist, sich zumindest zeitweise zu sehr großen Gruppen zusammenzuschließen. Im Großbetrieb sind die Milchkühe übrigens auch nicht in einer riesigen Gruppe zusammengepfercht, sondern man unterteilt den Stall in verschiedene Abteile und Bereiche!

              Vielleicht bezeichnet Frau Heitmann ja auch schon die Haltung von 60 Tieren als Massentierhaltung, wer weiß das schon! Ist ja nicht definiert und sie hat es auch nicht!

            • bauerhans sagt

              “Dadurch kommt eine Unruhe in eine grössere Herde….”

              ich beobachte im boxenlaufstall(100kühe)der betriebsgemeinschaft,dass durch die aufteilung in liege-,futter- und laufgangbereich nicht grundsätzlich unruhe entsteht.

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Ach Palla,

              sind wir doch froh, dass uns [****] immer aufklärt, was mir echt fehlt, sind Beiträge über den Weinbau und Kellerwirtschaft. 🙂

            • Palla sagt

              Ehemaliger Landwirt,

              Bioweinbau oder Massenrebenhaltung?

              Kellerwirtschaft? Du meinst wohl die Ausbeutung von Arbeitskräften in der Gastronomie? 😉

              Schreib doch mal selbst was dazu! Bei mir wachsen leider keine genießbaren Trauben und der fertige Wein liegt weitgehend unbetreut im tageslichtlosen, feuchten Keller!

            • Gast sagt

              Palla, es geht doch nicht um taxonomie!

              Sondern um Grundlagen, die wir beachten sollten, wenn wir üner Tierwohl diskutieren und eine Haltung die möglichst artgerecht sein sollte. Dazu zählen eben nicht nur wesensgemäße Fütterung (was Maissilage bei Rindern sicher genausowenig ist wie Getreide) sondern auch Bewegung, sprich Weidegang und eben auch Bestandsgrösse.

              Mag sein, daß es Tierarten gibt, die sich freiwillig zu sehr grossen Gruppen zusammenschliessen, die Vorfahren unseres Hausrindes gehört dazu sicher nicht und daher ist der Bezug zu Wildrindern ein Argument für Bestandsobergrenzen und nicht wie von dir mit den Büffeln versucht ein Argument dagegen.

              Ob jetzt 50 oder 100 oder 300 Kühe sich gut halten lassen kann ich nicht beurteilen, ich bin für eine gesetzliche Obergrenze von 200 Kühen und Ausnahmen darüber nur, wenn nachgewiesen wird daß besondere Tierwohlkriterien eingehalten werden, dazu zählt hohes Abgangsalter und geringe Kälbersterblichkeit.

              Und darum wird es gehen wenn wir die Umsetzung des WBA Gutachtens im Rahmen der Agrarwende diskutieren.

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              @ palla

              Heute habe ich Kellerwirtschaftliche Tätikeiten ausgeübt.

              Habe Wein aus Massenrebenhaltung filtriert, nein, es war keine Ausbeutung von Arbeitskräften, es war mein eigener Wein.

              Im Gegensatz zu meinen Winzerkollegen habe ich den Wein nicht in Einzelhaft genommen, sondern jedem liter Wein weitere 199 Liter zugegeben, damit die sich nicht einsam fühlen.

          • Walter Parthon sagt

            @ Lena, Frau Heitmann und Fendt
            zu Ihren Lügengeschichten heute in der Lampertheimer Nachrichten sollten dies zur Kenntnis nehmen
            LAMPERTHEIM – Im Jahr 2014 leitete die Europäische Union gegen Deutschland ein sogenanntes Vertragsverletzungsverfahren wegen überhöhter Nitratwerte im Grundwasser ein. Schuld soll vor allem die Landwirtschaft mit der Gülledüngung sein. Nachrichten über zu hohe Nitratwerte im Grund- oder Trinkwasser schrecken natürlich die Verbraucher auf, hält man doch Nitrate für gesundheitsschädlich. Auch Dr. Willi Billau, Lampertheimer Landwirt und Vorsitzender des Regionalbauernverbandes Starkenburg, erschrickt jedesmal, wenn er von der Schuld an hohen Nitratwerten im Grundwasser hört. Denn er weist die Schuld der hiesigen Landwirte zurück.

            „Aus der Datenbank der Grundwasserbeschaffenheiten sowie aus eigenen Messungen während der Beregnungsaktivitäten wissen wir, dass in den allermeisten Brunnen die Nitratwerte zwischen 0 und maximal 30 Milligramm je Liter liegen“, schreibt Billau nun in einer Stellungnahme auf kürzliche Medienberichte. Die meisten Extremwerte über 50 bis 200 Milligramm je Liter fänden sich entweder in Messbrunnen inmitten von Gemeinden, hinter Deponien in Fließrichtung des Grundwassers, an Westhängen des Odenwaldes oder bei speziellen hydrogeologischen Verhältnissen. „Eine Korrelation (Beziehung) zwischen dem intensiven, bewässerungsgestützten Anbau von pflanzlichen Erzeugnissen sowie Sonderkulturen auf sowohl leichten bis hin zu tonhaltigen Böden kann mit den vorliegenden Daten nicht hergestellt werden“, so Billau. Als Mittelwert gibt er für den Kreis Bergstraße 16,8 Milligramm je Liter an, im Odenwald seien es 10,8, im Kreis Darmstadt-Dieburg 32,9, im Kreis Groß-Gerau 17,3 und in der Stadt Darmstadt 70 Milligramm je Liter. Eine Generalschuld der Landwirte an hohen Nitratwerten lehnt Billau ab.

            NITRAT
            Nitrat selbst ist in den Größenordnungen der Grenzwerte vollkommen ungiftig. Gefahr besteht für Säuglinge und für Menschen mit entarteter Darmflora durch die mögliche Bildung von Nitrit. In der Hauptsache aber dienen die Grenzwerte für Nitrat als Indikatorwerte für eine allgemeine Belastung der Trinkwasserquellen mit stickstoffhaltigen organischen Verschmutzungen, die eingedämmt bleiben sollen. Der aktuelle Grenzwert für NO3minus in Trinkwasser liegt laut der deutschen Trinkwasserverordnung bei 50 Milligramm je Liter. (Quelle: Wikipedia)
            Der Landwirt verweist darauf, dass Baden-Württemberg eine fallende Tendenz der Nitratwerte im Grundwasser aufweist. „Auch wir erwarten diese Tendenz, denn bei Zuckerrüben, Zwiebeln, Spargel und Raps sind die Düngeempfehlungen stark reduziert worden, ohne auf Ertrag und Qualität verzichten zu müssen“, versichert Willi Billau. Selbst bei „äußersten Anstrengungen“ der Landwirte könne das Grundwasser nur geschützt werden, wenn auch „kommunale Einträge erfolgreich vermindert werden“. Allein im Raum Darmstadt wohnten 3,8 Millionen Menschen, die stickstoffhaltige Exkremente erzeugen, betont Billau. Aufgrund von Erdbewegungen wiesen viele Kanalsysteme Risse auf, die zu den hohen Belastungen von Messstellen innerhalb menschlicher Siedlungen beitragen.

            Willi Billau fordert, das Nitrat-„Leuchtturmprojekt“, das aus Geldmangel eingestellt wurde, wieder aufleben zu lassen. Dabei sei es darum gegangen, den Ist-Zustand neu zu bewerten und Ursachenforschung zu betreiben. Gemeinsam mit Kommunen und Deponiebetreibern sollte nach Lösungen gesucht werden, um extreme Nitratwerte zu senken.

            Kein Anlass zur Sorge, so Billau, seien Pflanzenschutzmittel im Grundwasser. Funde moderner Wirkstoffe seien selten, in keinem südhessischen Brunnen sei das derzeit viel diskutierte Glyphosat gefunden worden. Es sei einem Bericht zufolge unwahrscheinlich, dass Glyphosat beim Menschen Krebs errege. „Glyphosat wird in unserem Raum im Vergleich zu den USA sehr wenig angewendet, und zwar nur zur Beseitigung schwer bekämpfbarer Unkräuter wie Ackerwinde, Distel oder Quecke nach der Ernte. Gerade in Gebieten mit Erosionsgefahr und Pflugverzicht kann auf Glyphosat nicht verzichtet werden“, erläutert Billau. Fachgerecht angewendet schone Glyphosatz das Grundwasser und verhindere Erosion.

            • Stadtmensch sagt

              @Walter Parthon: der BUND sagt: “In den letzten 15 Jahren mussten bis zu 80 Prozent der Höfe die Tierhaltung aufgeben, während gleichzeitig bundesweit bis zu 50 Prozent mehr Fleisch produziert wird”
              und
              “Als relativ kleines Land sind wir inzwischen ein Hauptexporteur von Fleisch”
              http://www.klimaretter.info/ernaehrung/hintergrund/20452-der-rest-wird-verramscht

              Frage: wird sämtliche anfallende Gülle in Biogasanlagen zu Gärsubstrat umgewandelt und somit wenigstens etwas “entschärft”?

            • Gast sagt

              @stadtmensch Eine Biogasanlage entzieht der Gülle kein Nitrat, bzw, Stickstoff, sondern Methan, also Kohlenstoff und Wasserstoff. Der Kohlenstoff, der oft organisch gebunden war, fehlt dann auch dem Acker zur Humusbildung, Aber sicher wird Walter oder der ehemalige Landwirt auch dieser einfachen Chemie auch gleich widersprechen, wie jeder Wahrheit die eine Spendensammelorganisation von sich gibt.

            • Stadtmensch sagt

              @Andreas; ja – Chemie ist lange her. Aber vielleicht verringert sich wenigstens das Risiko für diese ominösen Lachgasemissionen.

            • Sandra Harms sagt

              @ Andreas
              es ist ja die frage wo das kleinere übel ist.
              was ist das beste, Atomkraftwerke, Kohlekraftwerke, oder doch ne ‘Biogasanlage…
              das erste ist mir zu gefährlich, das zweite ist endlich und eine dreckschleuder, und das dritte ist fast umweltneutral.
              aber nach wie vor, aufgrund der gesetzeslage fast ein griff daneben

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              @ Gast

              Wieder einmal ist in ihrer Post eine vermeintliche Überlegenheit herauszulesen. Auf diesem Niveau ist eine Diskussion überflüssig.

        • Palla sagt

          Frau Heitmann,
          Brauchen Sie den mittelscharfen Senf eigentlich, damit ihr Brotbelag wenigstens nach irgendwas schmeckt?

          Da würde ich an ihrer Stelle aber lieber mal einen handwerklich hergestellten und äußerst leckeren (Allgäuer-! ) Bergkäse aus guter alter Kuhmilch probieren, da können Sie Sich dann den mittelscharfen Senf sparen!

    • Andreas Schmid sagt

      Frau Heitmann,
      kommen sie doch mal zu mir, und schauen sie sich meine kleine Tierhaltung an. Bringen sie dazu bitte Bauer Willi mit(er macht es bestimmt sehr gerne). Oder bin ich mit meinen paar Kuhschwänzen auch ein Massentierhalter, weil ich auf den Quadratmeter gerechnet genauso viel Gülle auf die Felder verklappe wie die Großen.

      • Bauer Willi sagt

        Hallo Andreas
        ich habe die Dame auch schon auf meinen Hof eingeladen, was sie abgelehnt hat. Es gibt Menschen, die zu einem echten Dialog nicht bereit sind. Das haben wir zu akzeptieren.
        Bauer Willi

        • birgit heitmann sagt

          Lieber Bauer Willi,
          es besteht doch gar keine Notwendigkeit für mich oder für Sie, daß ich die Reise zu Ihnen machen soll. Denn ich habe doch gleich hier nebenan einen Bauer, den ich besuche und dessen Hof und Tiere ich sehen kann. Und seine Art der Bewirtschaftung kenne ich auch. Ich schreibe in diesem Forum nur aus einem einzigen Grund: Aufklärung über die industrielle Massentierhaltung der Konzerne, damit jeder Leser informiert wird und es weitersagen kann. Wir alle haben die Möglichkeit, für die Tiere und für uns die richtige Entscheidung zu treffen. Dazu gehört aber das notwendige Wissen. Aufgrund der mehrmaligen Wiederholung, müßtet Ihr das doch nun kapiert haben.

          • Sandra Harms sagt

            ja, wir haben kapiert, das sie absolut garnichts wissen von dem was sie sagen. und nur das verbreiten was sie bei zweihaften organisationen und ebenso zweifelhaften leuten hören,lesen und sehen. und wir haben auch kapiert das sie garnicht daran interessiert sind sich da zu infomieren wo ihnen keine lügen aufgetischt werden.

          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Aufklärung über die industrielle Massentierhaltung wollen sie geben, obwohl sie uns noch nie aufgeklärt haben was eine Massentierhaltung ist.

            Ein Bauer um die Ecke kennen sie, der ein paar Mutterkühe rumlaufen hat.

            War heute Morgen in einem Fahrradgeschäft, deshalb kann ich vorzüglich über die Vor-und Nachteile eines 38 tonner LKWs sprechen.

          • Andreas Schmid sagt

            “industrielle Massentierhaltung der Konzerne” Können sie mir die Konzerne nennen, die in Massen Tiere halten?

    • Rufer aus der Wüste sagt

      So unrecht hat die Frau Heitman in bestimmten Punkten aber nicht. Nur will man das hoeren?

      Ich glaube beide Seiten muessen lernen auf einander zuzugehen. Nur die Politik will es doch gar nicht.
      Sollte die Demonstration in Berlin fuer eine nationale Landwirtschaftspolitik und gegen TTIP sein dann ist das ein guter Weg.

  7. bauerhans sagt

    alles nur emotionen!!
    unser kater “herr percy” ist ein mitglied unserer familie ist,der sich frei im umkreis von 300m um den hof bewegt(die nachbarn kennen und mögen ihn).
    morgens und abends ist er zur stelle,um zu fressen,er geht nicht in die ställe,hat seine schlafbox und fängt im sommer mäuse ohne ende.
    der kater stammt aus einem privaten tierheim und war vorher wohnungskatze,die abgegeben wurde,weil er dem besitzer lästig geworden war.

    • Sandra Harms sagt

      ich sag es schon seit jahren, katzen sind die besten nutztiere die man überhaupt nur haben kann ! halten einem mäuse und ratten fern, und verbreiten wohlbehagen im wohnzimmer!

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Also wir hatten mal einen Kater, der war sehr undankbar. Immer im Frühjahr ging der auf Brautschau, 4 bis 5 Wochen war der weg. Völlig zersaust und abgemagert kam er wieder zurück und wir durften ihm wieder zu frischer Kraft verhelfen. 😉

      • Sandra Harms sagt

        meine katze hab ich ausversehen mal eine nacht auf dem kornboden eingesperrt… zwei tage hat die nix mehr gefressen, so voll war sie von den mäusen die sie da gefangen hat…

        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Wir selber haben keine Katze, da wir inzwischen fast mitten im Ort wohnen, gibt es jede Menge Katzen die unser Gelände besuchen. die sind jedoch von Büchsenware so vollgefressen, dass sie kaum mehr Mäuse fangen. Somit muss ich deren Arbeit auch übernehmen. Da meine Krallen zu kurz sind, deshalb nehme ich Mäusefallen.

  8. Ehemaliger Landwirt sagt

    Nur unweit von meinem Ort entfernt befindet sich ein Altenpflegeheim mit einem angegliederten landwirtschaftlichen Betrieb.
    Die Kühe stehen im Sommer auf der Weide und mit den Kühen sind auch Mücken glücklich, die sich auf den Kühen niederlassen.

    Die Verwaltung des Pflegeheimes bekommt täglich Anrufe, sie sollen unbedingt einen Tierarzt kommen lassen, damit die Kühe nicht mehr von den Mücken gequält werden.

      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Es geht noch besser, eine Schwägerin und ihr Mann haben einen Hund.
        Dieser Hund hat keine Herrin und Herr,
        sondern eine Mama und ein Papa.

        Meistens richtet der Papa das fresschen. Dass das Vieh während dem Essen von den Beiden mit am Tisch sitzen darf, brauche ich nicht extra erwähnen.

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