Manchmal frage ich mich ja wirklich, warum wir Landwirte so wenig selbstbewusst und so einfallslos sind. Da bauen wir auf unseren Feldern Raps an, lassen hochwertiges Öl daraus pressen – und fahren dann trotzdem mit teurem Diesel vom anderen Ende der Welt über den Acker. Ganz ehrlich: Normal ist das nicht.
Schauen wir uns mal die Zahlen an. Ein Liter Diesel kostet heute irgendwo zwischen 2,30 und 2,50 Euro. Und das ist noch freundlich gerechnet und könnte noch weiter steigen. An der Autobahn kostet es auch schon mal 2,90 Euro. Beim Blick auf die Zapfsäule schluckt man ja mittlerweile mehr als der Traktor selbst.
Und Rapsöl? Liegt bei ungefähr 1,40 bis 1,60 Euro pro Liter. Wenn ich das selbst produziere, wird’s oft sogar noch günstiger. So eine Rapspresse kostet nicht die Welt und wenn die Genossenschaft sie betreibt, könnten alle ihre Mitglieder davon profitieren.
Der eigene Acker als Tankstelle
Wir reden immer von Energiewende und Unabhängigkeit. Aber die Lösung wächst bei uns doch längst auf dem Feld. Rapsöl rein, Diesel raus.
Klar, ganz so einfach ist es dann doch nicht. Es muss schon noch einiges umgebaut werden, die Lagerung im Winter ist nicht ganz so einfach und und und. Aber mal ehrlich: Wann war Landwirtschaft jemals einfach? Es gibt keine Probleme, es gibt nur Aufgaben. Und die lassen sich alle lösen.
Rechnen wir das mal durch
Nehmen wir einen Betrieb, der im Monat 1.000 Liter verbraucht:
- Mit Diesel: über 2.300 Euro
- Mit Rapsöl: vielleicht 1.500 Euro
Das sind schnell 800 Euro Unterschied im Monat. Da können wir leicht auf die Dieselvergütung verzichten. Und der Staat kann uns das Geld für was anderes geben… 🙂
Und die Umwelt?
Wir Landwirte stehen ja ständig am Pranger, wenn’s um Klima und Umwelt geht. Dabei hätten wir hier eine echte Chance.
Rapsöl ist kein Wundermittel, aber es ist deutlich näher an einem geschlossenen Kreislauf als Diesel. Das CO₂, das hinten rauskommt, hat die Pflanze vorher aufgenommen. Das ist mehr, als man von fossilem Sprit behaupten kann.
Aber warum macht das dann nicht jeder?
Gute Frage. Bürokratie, Vorschriften, Technik – alles Dinge, die uns gerne ausbremsen. Und natürlich auch die Bequemlichkeit. Diesel rein, läuft. Rapsöl? Da muss man sich kümmern. Aber vielleicht ist genau das das Problem: Wir haben uns zu sehr daran gewöhnt, das es einfach ist.
Und dann ist da noch die Politik: Weil Rapsöl kein fossiler Brennstoff ist und kein zusätzliches CO2 freisetzt, muss er natürlich auch von allen Steuern befreit werden. Ist doch logisch.
Fazit
Einverstanden: Rapsöl wird den Diesel nicht komplett ersetzen. Aber für viele landwirtschaftliche Betriebe wäre es heute schon eine echte Alternative – günstiger, regionaler und ein Stück unabhängiger. Und wenn man dann noch die ein oder andere Spedition mit dem eigenen Rapsöl beliefern kann (LKW-Motoren können auch relativ leicht umgebaut werden) können wir der OPEC eine lange Nase zeigen. Und meine Geldbörse freut es auch.


ich schon wieder, Technik ist da, funktioniert im jeden neuen Schlepper, natürlich nach Umbau. Schätzungen für Umbaukosten sind fiktiv. Es kostet keine 10 000 Euro , erkundigt euch bitte bevor ihr igendwelche Unsinskosten vermutet. Nochmal, ich fahre alle Schlepper, Mähdrescher usw mit Rapsöl, ab BJ 1997 zu 100 % Eintanksystem. Es giebt auch noch Zweitanksysteme, die gehn auch super, machen oder lassen, nicht jammmern. Jeder ist eines Glückes Schmied.
Es macht freude Rapsöl zu Tanken. Versteuert natürlich
nochmal. Wartet nicht auf die Politik, die hilft euch eh nicht´, macht was geht. Kauft Rapsöltreibstoff wo ja Energiesteuer von der Ölmühle abgeführt wird. Mischt es bei, oder last einen Schlepper umrüsten, in einen jahr habt ihr die Kosten wieder herinne, und hört endlich auf zu sagen, das haben wir schon mal gemacht. Das Öl hat heute eine viel bessere Qualität, nicht mehr zu vergleichen wie Früher. Auch die Technick ist so weit, das im Prinzieb jeder Schlepper mit läuft, wenn man denn will. Ihr alten Skeptiker höhrt endlich auf von Sachen zu reden die ewig her sind.
Hallo; hatte mich schon mal gemeldet. Ich will nochmal unterstreichen, ich fahre seit 1997 durchgehend in jedem Schlepper auf dem Hof, in den alten nicht umgerüsteten Schleppern bis zu 70% Rapsöl und in den ab 2000 mit Umrüstung 100% Rapsöl auch in den neuesten mit Raileinspritzung, geht super. Ich habe 1997 auch gleich ne Ölmühle instaliert. Habe 2007 ein Verfahren entwickelt, mit dem jede noch so kleine Ölmühle Kraftstoffqauität nach DIN mit geringen Kosten, herstellen kann. Noch kurz zum Preis, weil ja manche keine Vorstellung haben. Rapsölkraftstoff ist kein Lebensmittel, mus also keine Lebensmittelqualität erfüllen, somit liegen wir momentan bei 1,60 € / Liter inklusive Energiesteuer plus Mwst, und es giebt 2026 die Energiesteuerentlastung wie für Diesel (ca. 0,20€ ) mit dem Dieselantrag, solten andere Öle verfahren werden, liegt der Preis ähnlich. Wir kaufen ja nicht im Supermarkt. Schauen sie auf die Internetseite vom Bdoel, da stehts wies geht. Wenn man will geht alles
Danke Herr Bauer Willi. Genau so gehts, wir haben nie aufgegeben Rapslöl im Betrieb zu fahren, seit 1997 wird Rapsöl getankt, natürlich wird die Eneregiesteuer abgeführt, und trotzdem hat es sich meistens auch im Geldbeutel und natürlich für die Umwelt gelohnt. Technik ist da, am besten jetzt sofort anfangen. Wir fahren John Deere und JCB Schlepper, und Mähdrescher, funktioniert nach Umbau sehr gut. Interesse? dann schaut mal auf die Internetseite vom Bdoel
Es freut mich sehr, auch mal einen positiven Kommentar lesen zu können
Wacht doch mal auf! Das hatten wir doch alles schon: „Vom Landwirt zum Ölscheich hieß es damals… “ Wieviel Bauerngelder wurden in Ölpressen, Motorumbauten und Logistik gesteckt und mit wenigen Federstrichen vom Staat wieder zu nichte gemacht. Wollen wir jetzt den gleichen Scheiß wieder machen, oder besser mal Politiker wählen die Politik für´s Volk machen.
Das ist gerade so als würde man zum 20igsten Mal beim Fiathändler einen VW bestellen und zu Glauben dass diesmal ein Porsche Cayenne geliefert wird.
stecken da wieder die Ölschreichs hinter, wie 1973/74?
Aks die sparsamsten Autos nicht auf den Markt durften?
Also der Bayerische Rundfunk hätte da eine noch viel „innovativere“ Idee:
https://www.br.de/nachrichten/bayern/teurer-diesel-ist-ackern-mit-pferden-die-alternative,VGIjX57
Man könnte das dann mit „Anstatt Fitnessstudio, Workout im Feld?“ kombinieren.
so könnte man auch sämtliche Herbizide ersetzen.
Aber dann müssten die Pferde die Schwänze genau so schnell drehen können, wie der Schlepper die Zapfwelle.
Genau, 4 Pferde vorne am Wagen, 6 auf dem Laufband auf dem Wagen dann bekommen
wir so gar ne kleine Zapfwelle hin. Hab ich mal bei indern auf Tiktok gesehen.
Mit Transmissionsbändern wir machen das natürlich BG- Konform und zahlen noch CO 2 Abgabe für die Heuproduktion und das Furzen der Pferde, Tierseuchenbeitrag, BG Gefahrenzuschlag machen noch dazu eine 3 jährige Ausbildung zum Pferdewirt
regelmäßig Kundendienst beim Tierarzt und Kontrolle beim Vetrinär und dann dürfen wir wieder weiter billig für Deutschland Ackern., egal was es kostet wir sind ja systemrelevant. ?
Zur eigenen Krisenvorsorge ja, für die Allgemeinheit nur mit staatlicher Förderung oder zu gerechten Preisen.
Wir Leben ja zu Krisenzeiten, der Spannungsfall ist noch nicht ausgesprochen aber wie war es zu Opas Zeiten ? Pferde, Fahrzeuge und teilweise Hunde wurden für die Armee
konfisziert. Bei der derzeiteigen Ausrüstung der Bundeswehr sehe ich die Pferde eher auf dem Schlachtfeld als langfristig auf dem Acker, darum ist Idee nicht zur zZeit nicht so nachhaltig einzuzufen.
Wie wäre es statt den Pferden verfügbare Menschen bzw. Fachkräfte egal welcher Herkunft und Religion auf dem Acker einzusetzen. Sie müsten ja keinen Pflug oder Karren ziehen aber ein Laufband oder Radfahren zum Zapfwelle antreiben oder Stromerzeugen oder von Hand Hacken müsste schon zumutbar sein. Die Idee stammt von einem Lohnunternehmer. Wenn bei uns in einer Weinprobe oder Weinbergsführung die Frage nach Glyphosphat kommt., erwiedern wir : Wir haben 20 Hacken Sie dürfen gerne kommen und Hand anlegen das ändern.
Ich denke für die Gegenleistung unsers Staates an Aufenthaltserlaubnissen, Duldungen , Staatsbürgerschaft, Sozialleistungen wäre diese Tätigkeit schon zumutbar. In den Herkunftsländern müssten diese ja auch Arbeiten für weniger Geld und Sicherheit.
Übrigens gabt es vor etwas über 2030 Jahren einen Vorstoß der damals Rotgrünen Regierung Arbeitslose Deusche Zwangsweise in der Landwirtschaft zu beschäftigen.
Wir wollten damals keine Arbeitslager in unseren Kulturen wie ich auch im Regionalfernsehen bei einber Demo dargestellt und interviewt wurde. Aber wir haben ja eine Zeitenwende unde genügend NGO´s die sich um die Fachkräfte kümmern könnten
bzw- auch motivieren könnten auch notfalls mit Staatsgeldern. Hier wären sie sogar sinnvoll verwendet.
Aber wie ist die aktuelle Politik der SPD: Ich stehle dem deutschen Arbeiter 500 €,
gebe jeweils 100 € 5 Nichtarbeitenden und ich habe statt einem fünf neue Wähler !
Die Politik wird den Weg der dezentralen Ölgewinnung und Aufbereitung für Kraftstoffe aus dem einfachen Grund nicht mitgehen: Es entgeht dem Staat Steuereinnahmen! Stellt euch vor wir Landwirte würden unseren Raps selber pressen, filtern und verwenden. Der steuerliche „Flaschenhals“ der Raffinerie würde fehlen und dem Staat Steuergelder.
@Jürgen Donhauser
Aber genau das ist der Plan: keine Steuern auf Rapsöl….
Wir haben alle fachlichen Vorteile auf unserer Seite. Wann wenn nicht jetzt sollten wir (erneut) den Versuch starten, mit der von uns hergestellten Energie Deutschland ein wenig unabhängiger zu machen?
Rheinländer sind geborene Optimisten…. 🙂
Bitte endlich aufwachen! Den Käse haben wir längst hinter uns….. evt. noch mit freundlicher Unterstützung des DBV Hinhaltevereins…..
muss man Steuern auf die Selbstnutzung zahlen?
Wie ist das mit selbst hergestellten Futtermittel?
dann muss es die Gesellschaft Gmbh (vielleicht Maschinenring) eben selber nutzen.
Es gibt aber noch andere Gründe als die Steuerausfälle für den Staat.
Die Abgeortneten haben Nebentätigkeiten in Konzernen welchen es auch etwas an den Geldbeutel gehen könnte und die Abgeorneten könnte dadurch auch ihre so wichtigen Nebeneinkünfte verlieren.
Die Öllobby ist sehr mächtig , die kommt wahrscheinlich ohne Abgeordnete aus, denen reicht das Kabinett oder nur der Kanzler um eine klare Ansage zu machen.
Diese Erfahrung habe ich selber vor 35 Jahren in der Jungen Union und als Schriftführer in der CDU in einem Arbeitskreis „lebendige Natur erfahren müssen.
wir hatten damals Ende der 80er zufällig in Fernsehen einen Bericht über einen nachwachsenden abbaubaren Kunstoff(Polymer) gesehen der aus Maisstärke, Zuckerrohr oder auch Kartoffelstärke hergegestellt wird.
In Deutschland war dieses Produkt mit dem Namen BIOPOL noch nicht auf dem Markt.
Wir forschten nach stellten fest das die Öllobby kein Interresse hatte das dieses Produkt jemals grosflächig auf dem Martk kommt.
Der Druck der Grünen war damals auch schon stark und die Landes CDU fand es auch
Toll wenn es auf den deutschen Markt kämme. Die herstellerfirma fürchtete selbst die
Ölloby da sie ja auch eng mit ihr Zusammenarbeitet. Schliesslich wurde ein Mitglied von seiner Arbeitgeber freigestellt um für dieses Produkt politisch den Weg zu Ebnen
und weitere Unterstützer bzw. Abnehmer zu finden.
Er war jahrelang auf Geschäftsreise bei Firmen, Messsen, Verbänden, bei Ministerien Abgeordneten bis nach Brüssel.
Die Idee mit dem nachwachsenden und Abbaubaren neuen Rohstoff fand überall Anklang auser bei der Öllobby die der Parteinzentrale bzw. bei Kanzler Kohl das Nein befahl.
Trotz zugesagter Forschungsgelder zur Weiterentwicklung zum kompletten PVC Ersatz
bekam unser mutiger Kämpfer mehrere Morddrohungen auch aus den eigenen Reihen
und erlitt dadurch 2 Herzinfarkte.
Daraufhin gaben wir das Projekt auf und der Arbeitskreis auch. Der Kämpfer konnte sich langsam erholen blieb in der Partei widmete sich anderen Themen kümmerte sich wieder mehr um seine Frau. Er starb letztes Jahr im Alter von fast 90.
Heute Jahrzehnte später wird Biopol als Schutzfolie auf Neuwagen bestimmter Marken
zum Transport aufgetragen und dann einfach abgewaschen. Das war in England schon vor
40 Jahren so, nur nicht in Deutschland.
In der Medizintechnik werden demnächst sehr viele Implantate bzw. Protesen daraus hergestellt CO2 neutral und wahrscheinlich das meiste aus China, welche inzwischen
das grösste Know how darin besitzt den Stoff auf Dauer haltbar zu machen.
Leider ist der Werkstoff immer noch geringfügig teuerer als normaler Kunstoff aus Rohöl,
Wir betreiben hier ja keinen Umweltschutz und schon gar keinen Existenzschutz für
uns Landwirte oder betreiben Autarkie es zählt nur das Bussiness, jeder Cent mit 4 Nachkommastellen zählt.
Wir vernichten aktuell Kartoffeln und Zuckerrüben aus welchen wir auch diesen Kunstoffpolymer herstellen könnten, aber es ist eben politisch immer noch gewollt !
Darum kann ich jeden hier im Blog verstehen welcher ohne politische Absicherung über einen bestimmten Zeitraum, keinen Gedanken, keinen cent und keine Sekunde
in Innovation investieren will, aber irgendwie trotzdem tuen sollte, auch wenn es
nirgendwo auf der Welt eine Bank gibt welche zu den hier beschreibenen Bedingungen
dafür einen Kredit gewähren würde.
Wenn es um das eigene oder betriebliche Überleben geht, muss jeder selbst abwägen
wieviel es einem wert ist ! Zulange Abwarten ist keine Option, das hat selbst Merz am Wochenende begriffen das er handeln muss und damit eine 180 Grad Wendung hingelegt.
Evtl. hat Agrarkommissar Hansen ja hier im Blog mitgelesen. Er regt eine erneute Diskussion über die energetische Verwendung pflanzlicher Produkte an. Vielleicht wird es ja jetzt etwas?
das wäre gut.
im Namen der Ökologie könnte man das doch ruhig machen.
und auch in dem Sinne steuerlich oder gar durch Subventionen regeln.
Für ein Stück Unabhängigkeit?
Gebranntes Kind scheut das Feuer!
Bevor sich nochmals einer auf den Weg macht, Zeit,Geld, Energie und Nerven in diese eigentlich logische und funktionierende Technik zu investieren, muss es Sicherheiten geben von politischer Seite.
Energiesteuerfreiheit für 20 Jahre festgesetzt durch ein Gesetz ähnlich dem EEG.
Technisch ist das alles lösbar und zum großen Teil auch schon gelöst.
Welcher Motorenhersteller,Zulieferer, Ölmühle oder Landwirt haut jetzt in dieser politisch instabilen Lage sein Geld noch ohne gesetzliche Sicherheiten raus?
Die Investruinen der Merkelzeit mahnen uns.Hier wurden Millionen von Fördermitteln und Existenzen vernichtet und wen hat es interessiert? Keinen!
@Ostbauer
Danke für den sehr guten Vorschlag. Wenigstens einer, der nach vorne denkt.
Die gesamte Abgasnachbehandlung könnte man sich zu dem sparen , da die Rußpartikel aus dem Rapsöl wesentlich weniger karzinogen sind als die aus den fossilen Brennstoffen. Die politische Bewertung der Russpartikel erfolgte aber damals leider nur quantitativ. Ein Schelm wer ….
Ca. 2004 hat ein Landwirt aus der Nachbarortschaft Rapsöl günstig angeboten. Im Geschäft haben wir im Sommer unsere VW Caddy und Seat Inca pur mit diesem Rapsöl betankt, im Winter mit Diesel, funktionierte problemlos. Mein Bruder hat seine Mercedes umrüsten lassen. Auch ein paar Landwirte im Dorf sind mit Rapsöl gefahren. Frittengeruch im Dorf.
Dann hat die neue Chefin, Frau Merkel, die Mineralölsteuer auf Rapsöl eingeführt. Ende.
Hatten wir schon. Rapsöltankstelle 2010 gebaut in der Nähe einer Autobahnausfahrt 11 Landwirten die Reste können Sie besichtigen mit Preistafel bis die Politik den Stecker gezogen hat .Das nennt man Planungssicherheit .Dann wäre der erste Schritt mal den bestehenden Biogasanlagen eine Zukunft zu geben .
„Autobahnausfahrt 11 Landwirten die Reste“
Dem hat Willi vielleicht auch zu viel Rapsöl gegeben.
P.S.: Übrigens hatte ich mal Rapsöl auf der Fahrradkette probiert. Das klebt und harzt wie Sau, und wenn du jetzt keinen Profi-Reiniger da hast, dann kannst du die Kette gleich wegwerfen.
Jetzt hat „irgendjemand“ die nächste Öl-Pipeline nach Deutschland gesprengt, die Rohöl über Italien liefert (https://www.welt.de/wirtschaft/article69d8c07a246b3860d5021d62/sabotageakt-in-italien-anschlag-auf-oelpipeline-bedrohte-kraftstoffversorgung-in-ganz-sueddeutschland.html). 100% der Rohölversorgung in Süddeutschland hängt davon ab.
Das ist ja nicht der erste Terror- und Sabotageanschlag auf deutsche Energieinfrastruktur. Nordstream, Druschba, Ungarn, Slowakei, brennende Tanker im Mittelmeer und Roten Meer, zerstörte Raffinerien in Russland oder Serbien.
Da staunt ihr, nicht? Das kostet natürlich. Mich auch, und ich bin stinksauer auf Wolodymir und alle seine Mitläufer, auch hier im Forum. Steckt die Terroristen und Kriegsverbrecher in Sicherheitsverwahrung. Brandmauer!
Und die deutschen Politiker sagen nichts und die Strafverfolgungsbehörden tun nichts. Und ihr macht alle mit.
Hier der ORF – Bericht: https://orf.at/stories/3426673
Läuft schon wieder. Die Italiener ermitteln, weil es dort passiert ist.
Und noch mal, deutlich: Ich habe die Schnauze voll von den ganzen Energie-Terroristen und Saboteuren, die dir und mir das Leben teuer und schwer machen. Und es geht mir dermaßen gegen den Strich, kleine Wadenbeißer zu hofieren, die hunderte von Milliarden auf Offshore-Konten verschleppen (mein Geld! meine Altersvorsorge!) oder für Kriegs- und Klimamaßnahmen verbraten und währenddessen vorsätzlich und ungestraft eine Infrastruktur schädigen nach der anderen.
Die Strom-Blackouts in Deutschland und Europa kommen noch obendrauf.
Aber @Willi kommt an und sagt, man könnte es ja auch mal mit Sonnenblumenöl versuchen. – Was übrigens ebenfalls 4 €/L kostete, gar nicht so lange her.
@ex-baumschuler
Sie sollten doch nicht mehr trinken!!!
Anders kann ich mir Ihre Kommentare nicht erklären.
Wenn Ihnen dieser Blog nicht passt suchen Sie sich doch einen anderen.
Hier – Klick!, Foto – Bauer Willi bei der Demontage der deutschen Energieinfrastruktur! Man beachte seine roten Bäckchen und seine gute Laune!
@Ex-Baumschuler
Wikipedia: „Ein Troll ist im Netzjargon jemand, der im Internet vorsätzlich einen Flame-Krieg entfachen oder Menschen einfach nur ärgern will. Dies geschieht durch das Posten emotionaler, naiver, abschweifender und irrelevanter Kommentare in einer Online-Community (Newsgroup, Forum, Chatroom oder Blog).“
Noch so einen selten blöden Kommentar und sie können sich Ex-Ex-Baumschuler nennen.
Mir ist dieser Blog zu schade und mir ist meine Zeit zu schade für so einen kindischen Kram.
wenigstens prüfen Sie ob sie der Verkauf einer weiteren deutschen Raffinerie an einen US-Konzern verhindern können bzw. selber betreiben könnten:
https://www.express.de/politik-und-wirtschaft/heikler-raffinerie-verkauf-ministerium-prueft-deal-mit-us-investor-mit-firma-in-steueroase-1260646
Der deutsche Bürger verschläft sogar einen Weltkrieg…..
ooooh ist das schön zuhören ääh lesen, wir hatten die tolle Zeit als der olle Opel in den 80ern mit 0,0 Problemen Sonnenblumenöl gelaufen war. Den Elsbeth hat man zweimal pleitegehen lassen, als klar war dass es mit Rapsöl gut geht, kam man (Regierung und nachgeschaltete Ministeriumsmitarbeiter) auf die Idee Mineralölsteuer draufzulegen, damit das nicht zum Steuerausfall führt. Der Herr Elsbeth (hoffentlich richtig geschrieben) sollte mit dem Verdienstkreuz erster Klasse ausgezeichnet werden, denn der Mann hat soviel sich erdacht wie Daimler und Benz zusammen. Ich fuhr noch den MAN 612 mit Vielstoffmotor… und soeinen hätte ich jetzt gern mal mit 100 % Rapsöl getankt..
Wetten dass der nach zweimal schütteln das Rapsöl einfach klaglos fressen würde?
Die MAN baut immer noch den besten Dieselmotor der Welt und ich behaupte jetzt einfach dass die Jungs in der Motorentwicklung einfach mal zwei Schubladen tiefer die Pläne schon liegen haben und sie diese nur rausholen müssen und alle LKW und Schlepper in der BRD brauchen kein Rohöl mehr.
Die Saudi´s die mit 14% im Daimler stecken können das natürlich nicht einfach so hinnehmen, aber halt.. die jungen von denen investieren auch schon in Solarenergie denn die wissen dass das Öl nicht ewig sprudeln wird.
Und da war doch noch einer (Wissenschaftler und Betriebswirt.) der mal errechnet hat dass die Bauern mit dem selbst angebauten Raps ihre Kraftstoffversorgung für ihre Traktoren selber sicherstellen können……
Wir bräuchten eine Regierung die auch Eier und nen echte Arsch in der Hose hätte und es würde wieder was gehen in „Good old Germany“
Die ReGIERUNG hat Eier und nen …Arsch in der Hose zumindest beim Thema :
Wie blute ich Deutschland aus bzw. wie raube ich mein Volk noch intensiver aus und
verteile das Erbeute weiterhin in der Welt.
Diese Erkenntnis ist doch genau das Problem was jegliche Innnovation,
Motivation und Selbstbewussein und Visionen in fast allen Bereichen schon im Keim
ersticken lässt.
Trotzdem bin ich voll bei Willi, wir müssen uns selbst auf Alternativen vorbereiten.
Es werden bald Notstandszeiten kommen wo es keinen mehr interressiert ob oder wie hoch der Treibstoff besteuert, nachhaltig, wirtschaftlich ist oder woher er kommt oder woraus er gemacht wird und vieviel Co2 entsteht. Hauptsache er ist verfügbar und
es gibt nach ein paar Motoren die damit laufen.
Putin hat für den Fall eines Atomschlages für den Day after mehere riesige Depos an alten Dampfloks um die Infrastruktur zumindest teilweise zu garantieren.
Wir hätten immerhin einige Lanzbolldogs die notfalls auch mit Altöl laufen. Ein paar Holzvergaser und paar Dampfmaschinen aus dem Museum.
wer sie besitzt wäre klar im Vorteil.
Mein Beitrag soll aber keine Panikmache sein, sondern nur ein Gedankenanstoß
zur persönlichen Krisenvorsorge.
und wenn die das nicht hat,
dann bauen wir Bauern eben Raps für die Saudis an.
Ich habe meinen Lkw-Führerschein auf einem MAN 630 gemacht („5-Tonner“, weil 5t Zuladung bei 8t Leergewicht). Der hatte zwar nur 100kW (Elzer Berg mit Anhänger etwa 20 km/h), fraß aber wirklich alles, Salatöl sowieso, zur Not auch Motoröl – offiziell laut Handbuch. Start im Winter war auch kein Problem dank Filterheizung, einer eigenen Standheizung für die Saugrohre (mit Benzin und der einzigen Zündkerze im Wagen!) und manueller Ventilverstellung.
Deutsche Wirtschaftspolitik ist erratisch und geprägt von Unterwürfigkeit gegenüber der EU, ständigem Lavieren zwischen marktwirtschaftlichem Liberalismus (Stichwort Globalisierung) und „sozialistischer“ Planwirtschaft sowie der Ausrichtung nach extrem fragwürdigen Zielen (Stichworte Atomangst, Klima) und Selbstüberschätzung.
insofern….
Rückwärts denken ist Pflicht.Ich war Mittwoch auf einer Veranstaltung in Bernburg mit verschiedenen Staatssekretären das Thema, die Naturwiederherstellungsverordnung.Auf meine Frage,ob wir nicht unsere Ernährungsunabhängigkeit aufs Spiel setzen bekam ich keine Antwort.Durch Rückwärts denken kann man Fehler vermeiden, Verursacher zur Rechenschaft ziehen oder abwählen.
Wollen Sie es dabei belassen? Oder wäre es nicht hilfreich, statt es zu beklagen etwas zu unternehmen. Sind wir Unternehmer oder Unterlasser?
Deshalb dieser Denkanstoß.
Nein, nicht dabei belassen.
Interessanter könnte die Produktion von Ammoniak aus Gülle sein.
Soll schon ein Schiff geben das mit Ammoniak läuft. Vorteil soll sein das Ammoniak eine „doppelte“ Energiedichte hat und damit die Tanks deutlich kleiner sein könnten.
Das war übrigens mit ein Grund warum.sich beim ADAC die Metanolis nicht durchgesetzt haben. Die waren mehr zum ranken unterwegs als in der Pannenhilfe im Einsatz.
eben alle
satt und zufrieden.
Biosprit nicht nur aus eigenem Raps sondern auch aus Kadavern:
https://www.focus.de/panorama/ostsee-wenn-buckelwal-finn-stirbt-soll-er-von-spezial-firma-zu-biodiesel-verarbeitet-werden_3fae5b98-3aa5-4a68-91df-4679422fb490.html
“ … Manchmal frage ich mich ja wirklich, warum wir Landwirte so wenig selbstbewusst und so einfallslos sind. …“
Herr Dr. Kremer-Schillings,
das ist ein unangebrachter Vorwurf !
Und dann erwidern Sie bei drei Kommentaren auch noch das „… Aber warum immer nur rückwärts denken? …“ mit Smileys, immerhin.
Ich nehme mal stark an, Sie haben die Anfänge des Rapskraftsoffes, die Motorenumrüstungen und die Abstrafung ☝️durch die Merkelregierung (keine vier Jahre später) und die darauffolgenden finanziellen Verluste von Investoren, darunter nicht unerheblich viele Landwirte, mitbekommen.
Alles, was irgendwie nach kostengünstiger! Selbstversorgung, echtem! Umweltschutz und echter praktizierbarer! Resilienz auch nur ansatzweise ‚riecht‘, wird saatlich kaputt reguliert und/oder durch Steuern in die Unwirtschaftlichkeit getrieben.
Ist Ihnen das noch nicht aufgefallen?
Es gibt so tolle, einfache Projekte von Machern!, die sich weder aus Steuergeldern, noch aus Spendengeldern finanzieren und nicht auf den Markt zugelassen werden.
Nein, es werden Gelder für unsinnige Studien rausgeworfen und Fördermittel für NABU und Co. bewilligt.
Ich erspare es mir, hier jetzt Links zum Rapskaftstoff und seinem Werdegang einzustellen, kann sich jeder selbst raussuchen.
Und die Landwirte, die damals investiert hatten, werden den Teufel tun, nochmals gutgläubig in das Richtige zu investieren.
@firedragon
Nur die Ruhe. Ich wollte natürlich provozieren und das ist mir gelungen. Hier klingelt sogar schon das Telefon und ich werde beschimpft. Prima.
Ich kenne auch Landwirte, die sechsstellige Summen investiert haben und wenige Jahre später durch die Besteuerung „auf die Schnauze“ gefallen sind. Schuld war die Politik.
„Alles, was irgendwie nach kostengünstiger! Selbstversorgung, echtem! Umweltschutz und echter praktizierbarer! Resilienz auch nur ansatzweise ‚riecht‘, wird saatlich kaputt reguliert und/oder durch Steuern in die Unwirtschaftlichkeit getrieben.“
Genau deshalb dieser Artikel. Der wurde heute sogar schon vom DBV „registriert“ und man gibt mir in gewisser Weise recht. Was für ein Erfolg!! (Ironie)
Gerade jetzt haben wir die beste Argumente, das „alte“ Thema Biosprit wieder aufzugreifen. In der Hoffnung, dass es jetzt verfängt.
Schönen Sonntag und vergessen Sie die Blutdrucktabletten nicht… Ich hab sie heute schon genommen.
moin die unendliche Geschichte der Zerstörung der deutschen Landwirtschaft und Wirtschaft geht weiter! es würde toll sein die deutsche Landwirtschaft mit dem Raps und dem Öl da raus an der Wirtschaft zu beteiligen, dann wäre sehr vielen
geholfen ,! leider aber wollen wir Deutschen einen Sonderweg gehen und die ganze Welt retten, leider zerstören wir dadurch uns selber! schönen Sonntag und lebenslang grün weiß
Naja, so einfach ist es ja nun nicht. Moderne Diesel, egal ob Pumpe- Düse oder Common Rail sind so nicht Rapsölfähig. Die brauchen entsprechende Kennfelder um vernünftig zu laufen.
AbBlue Kennfelder müssen angepasst werden, Vorwärmung, andere Hochdruck (Rail) Pumpen, andere Filter, Leitungen, undundund…
Entsprechende Angebote seitens der Industrie gibt es nicht. Aber Versuche von Deutz die z.T. mit Motorschäden endeten weil Verkrustungen an den Injektoren in den Brennraum gefallen sind.
im Augenblick ist die Situation so: Tankrüssel mit Diesel rein und glücklich sein.
Habe übrigens div TDI Pumpe Düse gesehen die unter dem Ventildeckel voll mit so einer gräulichen Pampe waren.
Muss jeder selbst wissen ob dann noch Kostenersparnisse da sind.
HVO 100 ist im Prinzip entsprechend aufbereitetes Rapsöl aber auch nicht billig.
@Thommi
Weil ich heute schon einen privaten Anruf mit gleichem Tenor hatte: Ich habe geschrieben, dass es nicht „ganz so einfach ist“. Ich habe aber vorgestern ein Treffen mit 15 Landtechnikern gehabt, die wirklich Ahnung davon haben und mir sagten, dass es „alles machbar ist, wenn man es wolle.“ Und das ist doch der Punkt: Wollen wir, dass es so bleibt wie es ist? Oder wollen wir jetzt, wo Treibstoff richtig teuer ist, die Landwirtschaft als Problemlöser anbieten? Wir können Rapsöl, wir können Ethanol, wir können Biogas. Wenn man es will.
Von Common-Rail verstehe ich nicht und von HVO 100 auch nicht. Ich fahre aber seit 40 Jahren einen TDI. Und ich habe gesehen, wie in Brasilien die VW-Motoren mit 25% Biodiesel-Beimischung laufen. Geht doch.
Ist ja richtig. Man könnte…ist aber nicht mal eben so.
Ein Wirbelkammerdiesel läuft ohne Probleme mit 50 % Rapsöl. selbst vor geschätzt 20 Jahren gefahren, bei Aldi Kartonweise rausgetragen.
Zurück zum Thema: Nimm ’nen neuen Schlepper und lass umbauen. incl Kennfelder, etc. Ich schätze 20.000 bist Du los. Ich bezweifle das sich das rechnet.
Übrigens: Der ADAC hatte in HH mehrere Golf 1 oder Metanoli’s im Versuch.
Golf 1 oder Golf 2
Thommi: Methanol? Hatte man vor mehr als 50 Jahren in Südamerika schon auf dem Schirm bei VW u.a.
Ja, wie geschrieben liefen in HH mehrere Metanolis als Versuchsfahrzeuge des ADAC. Tankstelle war Steinbeker Hauptstr 165.
@Thommy
Zu kurz gedacht: Habe vorgestern mit 15 Landtechnikern zwei Stunden verbracht. Alles kluge Köpfe, die es hinbekommen. Wir müssen aber damit anfangen! Immer zu beklagen warum was nicht geht ist doch keine Lösung. Der nächste Fendt kann das. Wenn wir wollen. Wetten?
Thommi: Alles technisch machbar, wenn der Staat mitzieht! HVO( u.a.aus Abfällen destilliert),ist übrigens mittlerweile in unserer Region (Ostthueringen)verfügbar! BMW hat diesen zugelassen! DK hat sogar eine etwas höhere Cetanzahl als herkömmlicher DK.
VW z.T. ebenfalls. Geht nach Motorkennbuchstaben.
@Thommi
natürlich geht as nicht einfach so wie luftholen. Denke und(an alle) denkt zurück an die Zeit als diese Idee mit dem Pflanzenölmotor aufkam, als Elsbeth es ausprobiert hat und andere auch noch. Da hatten wir keine Umweltzonen und ganz andere Vorstellung vom Abgas etc. aber das ist lösbar mit den alten Motoren. Diesel- ääh Einspritzleitung dicker, vorbeheizung für Einspritzsystem, Stahlzylinder statt Leichtmetall, dem Pflanzenöl angepasste Einspritzdüsen und und und was noch alles zu einem modernen Motor gehört… Zu Zeiten des Lanz-glühkopfmotor haben andere (Hanomag, IHC, Ford, Büssing, MAN) auch neue Ideen gehabt und in ihren Motorversuchen ausprobiert. IHC hatte ja auch einen liegenden Einzylinder lange Jahre als Motor. Es braucht halt eine Initialzündung und Planungssicherheit für die Entwickler, Forschenden und die BWL-er die es darstellen können müssen. Ich freu mich auf die Zukunft (Hoffentlich werde ich alt genug)
vor etwa 25 Jahren unter Rotgrün in Berlin kam das ganze recht gut
ins Laufen , wurde dann aber von Merkel wieder mit Bürokratie und
Steuern wieder kaputt gemacht .
Unabhängigkeit von Konzernen und dem Zugriff der Pa/*/*/*/n in den
Behörden ist in diesem Land unerwünscht
Man könnte sich auch ganz einfach erstmal mit einem Wahlkreuz an der „richtigen“ Stelle „kümmern“.
in diesem Fall werden sich alle einig sein, oder?
Es war nicht Habeck, sondern die hochverehrte Angela Merkel, die den Einsatz von Rapsöl und Biodiesel in Traktoren, Lastkraftwagen und Autos abgewürgt hat.
https://www.sg-mittelweser.de/portal/pressespiegel/mit-dem-rapsoel-brummi-zu-angela-merkel-7001832-21550.html
Auch unser Raiba-Lagerhaus hatte 2 Ölpressen und damit ein super Geschäft gemacht. Die Besteuerung von Pflanzenöl und Biodiesel hat dazu geführt, dass der Absatz eingebrochen ist und das Lagerhaus zugesperrt hat . Der Beimischungszwang bei Benzin und Diesel hat uns überhaupt nichts gebracht, weil hier nur Palmöl und so weiter verwendet wurden.
Statt heimischen Rapskuchen mussten die Bauern wieder Soja aus Brasilien kaufen
@Andreas
Warum immer nur rückwärts denken? Wann wenn nicht jetzt wäre es Zeit es zu ändern! Dann brauchen wir auch keine Dieselrückvergütung
würden wir ja gerne machen ….. Energie selber erzeugen und verbrauchen fällt unter die Energiesteuer und ist damit nicht mehr konkurrenzfähig zu billig importierten egal wie produziertem Palmöl
@bk
Das kann man ändern. Dafür muss man aber aus dem Quark kommen und sich bewegen.
Wirkliche Unternehmer unternehmen was.
Dem Beitrag von BW gibt’s nichts hinzuzufügen, was den Einsatz von Rapsöl betrifft! Rapsöl als Antrieb für Traktoren? Kenne ich natürlich auch, weil einige in der Region fuhren und die Landtechnik Umbausaetze anbot! Interessant war dann auch der Rapskuchen als hochwertiges Eiweißfuttermittel für die Tierproduktion. War sogar im Oekobereich zugelassen. Habe RK an viele Betriebe verkauft…
meine Kurzfassung dazu
1. NGO, Umweltverbände und sonstige Meinungsführer wollen es nicht und verhindern es mit Vehemenz!
2. Der Staat befürchtet Steuerausfälle und schaut am Rande interessiert zu, finanziert aber mit Steuern Forschungsarbeiten inkl Versuchen die dann wegen s.o unter 1. nicht in der Praxis umgesetzt werden.
Diese Posse wird vollständig gespeist mit Steuergeldern daraus finanziert werden NGO, Experten, befreundete Instutiotionen, verbundene Medien sowie Anwälte zur Durchsetzung der Interessen und natürlich die staatlich finanziierten Forschungsstellen.
@Limes
Warum immer nur rückwärts denken? Wann wenn nicht jetzt wäre es Zeit es zu ändern! Dann brauchen wir auch keine Dieselrückvergütung
Man sollte denken, dass jetzt die Zeit gekommen wäre. Aber wir können noch soviel Vorwärts denken, wenn rundum andere Interessen das Geschehen bestimmen. Und da konnen die Punkte die Limes anführt ins Spiel. Wieviele Ansätze hat es schon gegeben und wieviele davon sind ins Abseitz geschoben worden? Es würde an schlicht Wunder grenzen, wenn eine der vielen Möglichkeiten hier in Deutschland Fußfassen könnte.
@Sonnenblume
Sollen wir es nicht trotzdem versuchen? Warum so wenig selbstbewusst? Wir haben doch die richtigen Argumente.
Ist leider politisch nicht gewollt.
Da wir ja Exportweltmeister von High Tec bleiben wollen , müssen wir Importe von Rohstoffen zulassen.
Selber produzieren wir gerade mit 5 Gesellschaftern Cng aus Mist .
Zum Betanken von Lkw’s, Autos und einem Schlepper.
Mit öffentlicher Tankstelle auf der Biogasanlage.
Dank Habeck gibt es keine Cng -Auto Produktion
mehr in Deutschland , alles konzentriert sich auf E Autos .
Nebenbei fällt ASL , abgepresstes Gärrest, und
verflüssigtes Co2 in Lebensmittelqualität an .
Wir hatten sogar eine RME Genossenschaft (Raps Methyl Esther).
Das liess sich in vielen Motoren sogar ohne Umbau fahren.
Nachdem dann RME so hoch besteuert wurde gingen die damaligen Investitionen reihenweise insolvent. Die Mitglieder der Genossenschaften haben oft 5 bis 6 stellige Beträge verloren.
Es geht, man muss es wollen und darf keine Teller – Tank Diskussion beginnen.
Die Lebensmittel kommen aus dem Ausland, wir fahren vom eigenen Feld.
Hoffentlich in Zukunft Steuerfrei
In den späten 80er und beginnenden 90er Jahren hatte ich meine Schlepper mit B100, also reinem Biodiesel, gefahren. Aufgrund der technischen Gegebenheiten war eine Umrüstung der Schlepper nicht notwendig. Ausgelaufen ist die Sache weil der Lieferant den Vertrieb eingestellt hatte. Der Biodiesel kostete etwas mehr als der Petrodiesel. Meine Schlepper wurden damals, wegen der merkwürdig riechenden Abgase, als rollende Frittenbuden bezeichnet. Das Gerede von technischen Risiken, widerlegen die heute noch laufenden Maschinen.
Das klingt gut! – Rapsöl könnte man bestimmt auch als Energielieferant zur Düngerherstellung verwenden. Wäre vielleicht nur etwas teurer, falls sich in diesen Preisklassen noch jemand auskennt.
Das wäre es
Ein Nachbar von mir betreibt seit Jahren seinen alten Einachser hin und wieder mit dem eigenen alten Frittieröl, ohne Probleme.
Übrigens scheint es da auch schon eine Art „Schwarzmarkt“ zu geben: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/ulm/heidenheim-dillingen-diebstahl-altfett-speiseoel-schnellrestaurant-kraftstoff-100.html
Ein Bekannter hatte mal einen alten Bulli, der ging anfangs zum Tanken zu Aldi. Kurze Zeit später bekam er das Rapsöl von einem Hof, da war das Rapsöl billiger. Der Bulli lief einwandfrei.
Daraufhin habe ich bei VW nachgefragt, ob ich in meinen VW Diesel auch Rapsöl hineinschütten kann. Die haben es verneint.
weil zu.mofern?
zu modern?
Ja
In unserer Region waren wir diesbezüglich in den 99‘er Jahren schon extrem weit. Genossenschaften zur Herstellung von kaltgepressten Rapsöl aus eigener Ware. Der Motorenhersteller Elsbeth, der einen hervorragenden Motor dazu entwickelte. Sogar bei den damaligen Standard-Diesel-Motoren gab es Umrüstsätze (Mit Diesel starten, und bei Erreichen der optimalen Betriebstemperatur automatisches Umschalten auf Pflanzenöl). Im Sommer haben wir bei alten Dieselmotoren sogar ohne Umrüstung 1/3 Pflanzenöl beigemischt.
Alles Geschichte, denn mit den neuen Abgasnormen wurde alles zunichte gemacht.
Ja ja, aber mein Vater hatte ja diesen Dieseltank in der Scheune, und ich dachte noch, davon könnte ich billig mein Mofa betanken.
das wäre ja Steuerhinterziehung
Damals hatten die Bauern alle das günstigere Heizöl getankt.
@Jürgen
Ist alles bekannt. Aber warum immer nur rückwärts denken? Wann wenn nicht jetzt wäre es Zeit es zu ändern! Dann brauchen wir auch keine Dieselrückvergütung.
Schreib mal an Alois Rainer… 🙂