Bauer Willi
Kommentare 120

Wie war´s bei der Kanzlerin?

2. Dez. 2019 um 14 Uhr. Eine erste Stellungnahme von Nadine und mir, eine Stunde nach dem Agrargipfel bei der Kanzlerin. Wir sitzen hier am Hauptbahnhof, haben uns einen Kaffee gegönnt und unseren ersten Eindrücke festgehalten. Alles weitere später. Die Medien haben ja auch schon vieles berichtet und werden es noch berichten. Erst einmal durchschnaufen und die Gedanken sortieren.

Ob es was gebracht hat? Ja, denn #grüne Kreuze und #Land schafft Verbindung haben es bewirkt, dass im Kanzleramt erstmals seit längerer Zeit wieder mit der Branche gesprochen wurde.

Ob sich was ändert? Ich bin nach diesem Treffen sehr ernüchtert. Aber ich muss noch nachdenken. Sitze derzeit im Zug nach Ulm, wo ich morgen einen Vortrag habe. Kann also mit der Analyse noch etwas dauern. Ist ja Adventszeit, Zeit der Erwartung…

Bis dahin könnt ihr ja die Pressemeldung des BMEL lesen…

https://www.bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/2019/244-landwirtschaftsdialog.html

Übrigens: die Milchkanne auf dem Foto habe ich der Kanzlerin geschenkt. Ihr wisst schon, wegen  5G an jeder Milchkanne…

 

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120 Kommentare

  1. Der Brandenburgbauer sagt

    Moin, wenn wir entlich, was den Agrargipfel betrifft zum Durchbruch kommen wollen, müssen wir in der Diskussion in diesem Blog einmal die Nebenschauplätze verlassen.
    Beiträge von Mark, Seervas und ihre Hinweise auf bestimmte Links und auch Friedrich
    mit seinem scharfen Kommentar sind hier in der richtigen Spur.
    Mit Merkel und Klöckner stehen uns zwei ausgekochte Politprofis gegen über, die spielen auf Zeit und Vergessen. Eine scharfe Ansage von unserem Berufsstand muss die Reaktion sein.
    Ebendfalls ist für mich nich akzeptabel, das jetzt zwei unterschiedliche Parner der Landwirtschaft ein Angebot an die Politik erstellen sollen. Das geht genau so schief ,wie der Agrargipfel, mit dieser unüberschaubaren Menge von Teilnehmern.

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    • Paulus sagt

      @ Mark
      Soll die Administration jetzt sagen „Sorry Brüssel, uns ist da ein wenig Shit passiert“ oder wie stellt man sich das seitens der LW vor?
      Das kann es ja wohl nicht sein. Abgesehen von der zu erwartenden Reaktion der EU-Kommission dürfte es für die rotgrüne GroKo, (eine CDU kommt da ja praktisch nicht mehr vor) auch in Hinsicht auf deren Wähler ein Ding der Unmöglichkeit sein. Die Sache ist nun mal gelaufen. Die einzige Lösung kann doch nur sein, das Messnetz entsprechend auszubauen um im nächsten Akt eines gegensätzlichen Beweises glasklare Daten zu liefern. Wenn es sich dann anders darstellen sollte kann man das als beachtlichen Erfolg im positiven Sinn darstellen. Das Dumme ist, das davon dank medialer Darstellung nur rotgrün profitieren würde.
      Und noch etwas liebe Bauern. Es handelt sich um ein Versagen, das nicht nur die LW betrifft. Eventuelle Einschränkungen und Strafzahlungen betreffen nicht nur euch, sondern auch mich als steuerpflichtigen Verbraucher.

      Halbwegs vernunftgesteuerte Verbraucher und ebensolche Bauern fühlen sich nun mal im gleichen Boot. Wer das nicht wahrhaben will irrt. Vielleicht erklärt das auch ein wenig meine Teilnahme an diesem Blog.

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      • @Paulus
        Sollen die Landwirte jetzt sagen:“ Och liebe Administration, da ist euch versehentlich ein wenig shit passiert, kann ja vorkommen, also bitte gängelt und bestraft uns trotzdem…“ ? Das Problem ist, in Sachen Nitrat wird gelogen, dass sich die Balken biegen, das hat System, deshalb auch mein link. Die Wasserversorger konstruieren Probleme, die sie der LW anhängen, weil das ja gerade so schön in ist, und haben dann einen Schuldigen für Wasserpreiserhöhungen. Dabei leben die Wassserversorger landauf-landab wie die Made im Speck, haben die nobelsten Immobilien und sind personell total überbesetzt! Trotzdem wag sich kein Politiker, am dem Sockel der heiligen Wasserversorger zu rütteln, den Wasser ist ja das kostbarste Gut. Der grünen Politik kommt das äusserst gelegen, könne sie doch mit Hilfe dieser getürkten, dramatisierten Nitratgeschichte ihre Ideologie weitertragen. hier passt ein Zahnrad schön ins andere, eine Korrektur ist aus diesem Grunde, da hast Du recht, nicht denkbar.

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      • Paulus, nö nix rotgrüne Groko. Mach dir da keine falschen Vorstellungen. Eine solche Regierung würde uns ganz anders ins Portemonnaie packen, ganz anders. Dann werden wir uns alle zurücksehnen nach Frau Merkel, insbesondere die, die heute Stimmung gegen sie machen.
        In MV gibt es mittlerweile 333 Messstellen, Stand Frühjahr 2019. Ich habe keine Ahnung , wie viele davon nach Brüssel gemeldet werden. Nach meiner Erinnerung war es zunächst genau eine, das dürfte mittlerweile ein paar Jahre her sein. Mittlerweile sind es sicher ein paar mehr und sie liegen vermutlich immer noch unter besonders viehintensiven Betrieben. In dem Bundesland mit der geringsten Viehhaltung pro Hektar, herzlichen Glückwunsch! Dafür wird dann auch mal ein Betrieb gleich 3 mal aufgeführt, und womöglich auch 3 mal an Brüssel gemeldet.
        Und ich kann mich noch gut erinnern, dass es hieß, etwa ein Fünftel der der Grundwasserkörper sei nitratbelastet. Da wir unsere Pferde mit Grundwasser versorgen, lasse ich das immer mal testen. Bisher wurde da nur ein hoher Gehalt an Eisen festgestellt. Rundherum intensive Landwirtschaft .
        „Komisch “ finde ich übrigens auch immer, dass die Qualität unserer Seen immer top ist. Das passt irgendwie nicht zusammen. Da haben dann die „Nitrate“ einen Bogen gemacht?
        Also diese Nitratgeschichte ist wirklich abenteuerlich.

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        • Stadtmensch sagt

          Wo bleibt denn dann das ganze Nitrat, wenn ca. 40 % via „Kunstdünger“ und der Rest mit Wirtschafsdünger gedüngt wird und man immer doppelt so viel düngen muss, wie letztendlich in der Kultupflanze eingebaut wird? Humus wird ja mit dem Rest wohl kaum gebildet, denn sonst hätten wir hier wohl ganz andere Gahlate an Dauerhumus in den Böden, als komische 3%. Nee, das reichert sich überall an, bis der jeweilige Boden entspechend gesättigt ist und wird dann ausgeschwämmt. Genau das sehen und messen wir überall. Deshalb wird auch alles immer güner und die Wälder knicken beim geringsten Lüftchen um (ich übertreibe). Kommen ja noch mal genau so viele reaktive N-Verbindungen aus Verkehr und Industrie dazu. Die ganze N-Problematik hat eine demaßen globale Dimension, das muss man mal angehen. Masse Mensch muss durch schrittweise N-Reduktion wieder an den natürlichen N-Kreislauf angepasst werden! Über ein paar Generationen natürlich! Wir schädigen mit dem Eingriff in den Stickstoffkreislauf massiv alle möglichen Ökosysteme. Wir wollen uns das endlich mal bewusst machen und dann weiter diskutieren, ob wir weiterhin nichts tun wollen. Naj, das mit den nächsten Generationen hat sich sowieso erldigt…

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          • Im Max Eyth See in Stuttgart, neben den Weinbergen, wo diesen Sommer 50 000 Fische( jemand von der Stadt zählte sie, statt Sauerstoff vorher zu fördern, leider verendeten.
            Wissen sie was der, …hab Ihn selige OB Rommel, Manfred, nicht der schon länger verw… Vater Erwin, der sich selbst pistoliert haben soll, einmal für Kalauer bei der Eröffnung des Hamburger Fischmarktes zum Appetitverderben über die fröhlichen Neckarfische, gleich neben dem Auslass der Klärwerkskloake von sich gab?
            Ungereimt und sch… derb! Und die Entschuldigungen, die fehlenden der Herren Wolfgang Schuster und OB Kuhn. Es ist halt passiert; na und.

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            • Und dann noch das!
              5.12.2019 Shanghai daily!
              „Eine der größten europäischen Salzwasserlagunen sind durch Nährstoffe verunreinigt!“.
              Am 12.10. 19 wurden 12 Millionen Fische und Crustaceen tot an den Strand gespült des spanischen kleinen Meeres.
              Campo de Cartagena , Städte wie Ronda sind auf der Agenda der COP 25 in Madrid und die Gretel weint danach uns was vor? Kein Grund für Klimanotstand im EU Parlament? Wann weinen sie selbst über das, was die EU Kommissarin vDL mit einer Billion mit links erledigen will?
              12000 t Abfall wurden entfernt und der Gewährsmann von WWF warnt, dass es innerhalb von 50 Jahren überall im Mittelmeer so ausgesehen haben würde.
              Private bringen 16, 2 Billiarden US Dollar zusammen im Project-syndicate.org

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              • Ottmar Welker sagt

                Mit dem 220 km im Quadrat, 4-7,1 m tiefen zweitgrößten Binnensee in Japan, nicht weit von der Science City Tsukuba, hatten die Japaner nach einer internationalen Seenkonferenz offenbar leichtes Spiel bei der Wiederherstellung. Meine Gewährsfrau, eine emeritierte Professorin von der Women`s Medical University, einer reinen Frauenhochschule privat und frequentiert von hohen Politikerinnen mit Geld, sagte mir vor längerem(Oktober 2012), dass sich Tokio sehr verändert habe und der SEE?
                Tsuchiura, ein Fischerstädtchen wie von französischen Impressionisten gemalt, liegt auch dort. Meine über mir wohnende Alexandrine für die Vitaminforschung unter gelbem Licht tagtäglich und von meinen vorgespielten französischen heimatlichen Liedern abends etwas angespannt, gab mir meine neu gekaufte CD( Bolero von Ravel) gleich zurück zum zuerst selber anhören. Danach ging sie jedes Wochenende zum Surfen in Begleitung dorthin und nur noch Freitag abends lud sie mich in ihre Wohnung ein, wobei es nichts fachliches zu bereden gab, außer ihre Eltern hätten einen VW. Sie war so sparsam und wenn wir zur Party zusammen gingen oder sie die Wohnung voll hatte mit Besuchern und nicht viel eingekauft vorher, nahm ich immer viel mit. „Hast du einen großen Hunger“ fragte sie dann einmal. Ihre Weißrussen, einer aus Usbekistan, wohnte auch im Haus, sollten doch selbst ihre Sachen mitbringen, so war es üblich. Nicht bei denen, einer lieh meinen Recorder bis nächsten morgen aus und kopierte Sprachlektionen wochenlang. Sie spielten in der Fußballmannschaft den Ball nur sich untereinander zu und verloren fast immer. Die internationale Fußballauswahl tauften sie „Wodkaclub“ und die Engländer, die die Fußballeuropameisterschaft zuungunsten Deutschlands gegen Berti Vogt verloren hatten, meinten “ so sei es „und hofften auf bessere Neuankömmlinge von dort“. Die Italiener waren schon da. Abseitsfalle ihre Masche. Und die trickreiche Inderin verriet meinem Chef. als wir zusammen, wegen Sprachproblemen zu dritt dienstlich zu tun hatten, dass sie mit mir und zwei japanischen Damen tagsüber Tee getrunken habe, und als Wissenschaftlerin oft viel Zeit und zum anderen Mal überhaupt keine habe und ihrer Tochter jeden Tag einen Tagesplan aufstellte und christlich erziehen ließ, wegen der Disziplin. Andere Inder traf ich häufig wieder.
                BK Kohl hat so die Deutsche Einheit zusammengeklebt, behauptet er wenigstens. „Wir haben gewartet und gehandelt und gehandelt“ (gebetet hat er nicht) gesagt, der Pharisäer.
                Bei einer Medizinertagung über menschliche Wachstumshormone im Oktober 2012 in München, nicht im Hofbräuhaus Keller der, zu klein war, im Löwenbräukeller, saß ich mit der japanischen Abordnung am Tisch, wegen dem Männerproporz und als der Kollege aus Israel meine Begleiterin fragte, wo denn ihr Freund sei, zeigte sie neben ihr auf mich und er wurde ganz rot, da er mich von Taormina in Sizilien kannte und damals sagte: “ Landwirtschaft und Medizin passen gut zusammen“. Ein Bild mit dem Prominenten, nur mit den Ladies ,musste ich machen. Sonst lästerten wenig Prominente über mich, etwa als die Japanische Gesellschaft 30 /40 /50 Jahresjubiläum feierte und K.T. es organisierte, in einem Hotel in Tokio mit Hubschrauber und NHK Fernsehen darüber und gleichzeitig im Fernsehen, aus anderem Anlass, waren die Herren nicht beindruckt vom Feuerwerk und einer sagte auf englisch „ihren Golfschüler hat sie auch mitgebracht!.“
                Bei einem internationalen Anlass kam ein US Amerikaner auf sie zu. Sie habe ihm doch vor 40 Jahren einmal geschrieben und es habe nicht geantwortet. Sie habe ALLEN geschrieben und nun sei sie Rentnerin (an drei Tagen bildet sie Ärztinnen aus und an zwei Tagen arbeitet sie in der Augenklinik ihrer verstorbenen Eltern und nun des Bruders) und nun erledigt „finished“. Einem anderen Jüngeren US Amerikaner leistete sie früher als Tischpartnerin nette Gesellschaft und im Workshop lernte sie von ihm. Am nächsten Tag war sie weg. Nach Paris oder Rom.
                So war das. Bis zum nächsten mal.

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  2. Haberer sagt

    Hier wird immer so schön gegen die bösen NGO´s hergezogen.
    Ist die neue „Land schafft Verbindung“ nicht auch eine NGO (Nichtstaatliche Organisation)
    oder ist sie wie der Bayerische Bauernverband, der ja eine Körperschaft des öffenlichen Rechts ist, eher eine staatliche Organisation ?

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    • Bauer Willi sagt

      Bisher sehe ich das so, dass sich ganz viele Menschen in diversen WhatsApp-Gruppen zusammengefunden haben. Es gibt zwei Sprecher, die in Berlin waren. Die haben Fahrt und Aufenthalt aus eigener Tasche bezahlt. Ich habe meine Berlin-Besuche bei Habeck und Klöckner auch selbst bezahlt. Eine Frage der Ähre…

      4+
    • Der Brandenburgbauer sagt

      Moin, Haberer spielt das hier wirlich eine Rolle, wieder so ein Ablenkungsmanöver was uns nicht weiter bringt.

      1+
  3. Ein Privatier sagt

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    in der EU-Demokratur muss der Bauer gucken, wie er klarkommt.

    https://www.achgut.com/artikel/eu_gibt_gruenes_licht_fuer_oesterreichisches_glyphosat_verbot

    Auszug aus dem Artikel:
    (…) EU gibt grünes Licht für österreichisches Glyphosat-Verbot (…)
    Die EU-Kommission will auf die Möglichkeit verzichten, ein Veto gegen das österreichische Glyphosat-Verbot einzulegen, berichtet die „Tiroler Tageszeitung“.(…)
    Glyphosat wird weltweit zur Unkrautbekämpfung eingesetzt, unter anderem als Bestandteil des populären Breitbandherbizids „Roundup“. Umstritten ist das Pflanzenschutzmittel vor allem deshalb, weil die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) Glyphosat 2015 als „wahrscheinlich krebserregend“ für den Menschen einstufte. Zu beachten ist allerdings, dass die IARC Glyphosat in die selbe Gefährlichkeitsstufe wie Wurst eingeordnet hat. Auch durch hohen Konsum von Wurst oder Schinken steigt die Krebsgefahr. Dutzende andere Forschungsinstitute und Regulierungsbehörden in aller Welt vertreten die Ansicht, dass von Glyphosat bei sachgemäßer Handhabung überhaupt keine Gefahr für den Menschen ausgeht.
    (…)

    MfG
    Ein Privatier

    4+
    • Pflanzenschutzmittel mi Glyphosat schaden den Nervenzellen; Wurst dagegen nicht!
      Artikel von Alina Reichardt 15.8.18 Morgenpost.de/web-wissen/Gesundheit/article21602.
      13 Länder haben bereits Roundup verboten, VR China zum 1.9. 20 und Österreich vorher. Im Jahr 2017 waren diese Untersuchungen vom Team um Dr Mark Stettner aus Essen nicht bekannt und stützen das Verbot in Österreich rechtlich ab.

      4+
        • @Reinhard Seevers
          „Die einen sagen so, die anderen so…“
          Während BK Dr. Merkel “ kein Hilibili“ oder „Kinkerlitzchen“ nämlich,,dass der Klimawandel eine wissenschaftliche Wahrheit wäre, sagte sie zur Agrarache dagegen so gut wie Binsenwahrheiten durch die Blume so oder so zu verstehendes „Macht euren Kram doch alleine“..
          Das heißt dann nur, dass sich das „Konstrukt“ wissenschaftliche Wahrheit gesellschaftlich, global und im persönlichen Leben durchsetzen muß. Wir werden es sehen.
          Die Gabe der Prophetie oder Nebengöttin ihr jedenfalls ebensowenig zugefallen, automatisch mit ihrem Amt, obwohl der Volksmund sagt „Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch den Verstand mit“.
          Hat sie Bauer Willi nicht danach fragen dürfen oder wollen?

          Hybris nennen die alten Griechen, was jemand als Usurpation der Wahrheit nebenbei unterstellt werden soll?
          Sie haben selbst recherchiert und die Beurteilung steht schon in der Webadresse. Eine faktische aber kaum wissenschaftliche Wahrheit.

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      • Obstbäuerin sagt

        Interessant wird es immer dann, wenn die Länder oder auch Kommunen Glyphosat oder andere Pflanzenschutzmittel völlig unbemerkt entweder wieder zulassen oder sofort nach dem Verbot über »Notfallzulassungen« wieder verwenden können. Dem Verbraucher droht deshalb keine Gefahr aber hinterhältig ist das schon.

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      • Schmeckt gut sagt

        Na, da bin ich aber neugierig, zu erfahren, welche Länder Glyphosat verboten haben. Das Verbot aus Ö ist ja bekannt (ob auch haltbar, wird sich zeigen), aber China, als größter Produzent von „Billig“-glyphosat? Das ist mir neu. Auch eine rechtliche Stützung des Verbots durch Stettner in Ö ist ja wohl eine völlige Überbewertung der Studien. Nennen sie uns Veröffentlichungen, die ihre Meinung bestätigen. Ansonsten gibt es nur einen Ausdruck dafür. Sie ahnen vermutlich, was ich von unwissenschaftlichen Veröffentlichungen halte?

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        • In Thailand zum 1.12.19 vorgesehen, Vietnam, Laos etc. vorher. In den USA, mit Auflagen, ist Glyphosat, Round up stark eingeschränkt aber noch kontrolliert anwendbar.
          13 und mehr Länder haben ein Insektizid, das in Österreich noch erlaubt ist und gegen dessen Verbot in der Schweiz geklagt wurde(Pyrex, Chlorpyriphos) verboten, mit aufschiebender Wirkung und zusammen mit Paraquat zusammen komplett verboten.
          Chlorpyriphos ist in Deutschland wegen toten Hasen und Parkinson Krankheitsfällen nicht erneut von der Firma zur Zulassung angemeldet, nachdem das Königreich Schweden erfolgreich dagegen klagte und die Firma die Unterlagen unvollständig eingereicht und nie nachgeliefert hatte. Landhandel-polen.de vertreibt es weiter.
          Korrektur:
          in 30 nicht 13 Ländern herrscht Glyphosatverbot!
          bangkok.post.com, nach 31.10.18 und dieses Jahr vielfach berichtet und diskutiert.
          banggkok.post.com/thailand/general71763524/herbicide-ban-row-reopens

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      • Ein Privatier sagt

        Sehr geehrtes O,

        soweit ich weiß, kann Glyphosat bei unsachgemäßer Verwendung den Manganhaushalt des Menschen schädigend beeinflussen.
        Man muss den Verwendern aber Mündigkeit unterstellen, denn sonst müsste man auch den Vertrieb von NaCl-Konzentrat verbieten!

        MfG
        Ein Privatier

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        • Bei uns in der Wissenschaft fiel dem Professor entschuldigeng für das Niveau für die „Verteiler“ von PSM wie Waschmittelreklamewerber nur ein, dass die, welche kein Sitzfleisch hatten, immerhin als Staatssekretäre Verwendung fanden, aber ganz wenig Kundige der Sachverhalte als Propagandisten.
          Mangnesium ist neben dem zentralen Bestandteil des Photosyntheseapparates auch bei Konzymen von Vitaminen nötig. Meinten sie dieses?
          Manganknollen finden sich auf Meeresböden und sind für den lebenwichtigen Krill für Meeressäugetiere und andere Lebewesen nötig.
          Zu viel davon schadet, wie bei Kochsalz auch! Die Liebigschen Gesetze findet überall ausnahmslos Anwendung. Mangel, steiler Anstieg, Sättigung und Depression.

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            • @Ein Privatier
              Eine schädigende Beeinflußung des Manganhaushaltes beim Menschen tritt eher durch zu hohe Mangangehalte ein.
              Statt 1 mg/Tag nehmen wir 2,5 ein. Noch zwei weitere essentielleSpurenelemente sind in hohen Konzentrationen giftig. Mangan kommt fast überall vor, ein Mangel ist äußerst selten.
              Wird manganhaltiger Staub eingeatmet, wirkt er toxisch und ist als Berufskrankheit anerkannt.
              Im Weidelgras wird der Mn-Anteil größtenteils vom ph Wert des Bodens bestimmt, bei steigendem nimmt der Anteil ab beim üblichen Bereich 50-125 mg/kg Trockensubstanz.
              In bitterstofffreien Lupinensamen stark angereichert bis 1200 mg/kg.

              3+
  4. Friedrich sagt

    @Brandenburgbauer. Du hast vollkommen Recht , aber wir brauchen auch einen politischen Vertreter , da uns die CDU nicht mehr vertritt. Wenn unsere Kanzlerin sagt das Nitrat ist durch , dann macht sie sich an der Nitratlüge mit schuldig. Damit war für mich der Termin im Kanzleramt überflüssig. Auch die Auswahl von Pfadfindern und NGOs war bei über. Alles was die Kanzlerin zur Chefsache gemacht hat , ging den Bach runter. Deshalb weiter für die Wahrheit demonstrieren !! Wir müßen hart bleiben und durchhalten. Die nächsten Wahlen werden kommen und dann ……

    10+
    • Friedrich, die Menschen können von mir aus „Protest“ wählen, so viel sie wollen. Allein der Sinn erschließt sich mir nicht. Und auch wenn ich kein Fan der SPD bin, aber die Aussage „Opposition ist Mist“ ist tatsächlich mal richtig. Veränderungen lassen sich nur über die Regierungsparteien bewirken.
      Und das ist schwierig genug, sehen wir ja.
      Ich habe Roland Tichy mal durchaus geschätzt, heute hält sich das in Grenzen. Auch wenn viele Inhalte durchaus passen. Aber was soll das „Merkel muss weg Getöse“? Frau Merkel ist demokratisch legitimiert. Das unterscheidet sie übrigens von irgendwelchen Klimabewegungen, NGOs oder anderen Gruppen. Roland T. passt also unsere Wahlentscheidung nicht, wer will das wissen? Oder anders ausgedrückt: Er beschimpft all diejenigen, die die CDU und die SPD gewählt haben. Blöde Idee. Was stellt er sich das denn vor. Dass wir die “ AfD „durchlassen“? Nazis?
      Also das passiert mit den meisten, die sich konservativ nennen, garantiert nicht.
      Demokratie ist mühselig, aber wir alle sollten froh sein, in einer solcher Ordnung zu leben. Und diejenigen an den Pranger stellen, denen demokratische Entscheidungen nicht passen. Und nicht umgekehrt!

      7+
      • Mr Tom sagt

        Wieso tust du dasselbe mit der AfD und deren Wählern? 20, 25 der Sachsen Nazis? So ist eben Demokratie. Dass nicht alle in dieser Partei astrein sind brauchen wir nicht weg zu diskutieren.
        Aber in anderen Parteien wird´s nicht besser sein. Paradebeispiel die Linke: Die haben noch vor etwas über 30 Jahren ihr Volk mit Waffengewalt an der Ausreise gehindert, ja Tote in Kauf genommen.
        Diese Typen nehmen heute mit einer Selbstverständlichkeit am Politikbetrieb teil, ja sitzen sogar in Talkshows, dass ich ko….. könnte.
        Und was der Lindner da in Berlin abgeliefert hat: Populismus vom allerfeinsten. Dass der nicht auf seiner Schleimspur ausgerutscht ist….

        7+
        • Reinhard Seevers sagt

          Demokratie lebt von seinen Menschen. Wenn sie sich nicht zusammentun und Mehrheiten organisieren, dann wird sich nichts ändern. Nun gibt es lokale Mehrheiten, was sich in Landes – und Kommunalparlamenten auswirkt. Aber noch lange nicht auf Bundesebene. Wenn auf der unteren Ebene gute Arbeit geleistet wird, kann es sich bis auf Bundesebene auswirken, das dauert aber – und der Zeitfaktor ist heute das größte Problem. Es geht allen alles nicht schnell genug und gleichzeitig beschweren sich alle, dass die Geschwindigkeit der Veränderung ein Problem ist. Widersprüchlichkeit ist der Standard, überall.
          Wenn man sich fachlich fundiert als Landwirtschaft dem Thema des Nitrats nähert, und die Medien ernsthaft daran beteiligt, evtl. durch die Mobilisierung eines Recherche-Teams, dann könnte man doch evtl. was bewegen….

          3+
          • Ein Privatier sagt

            Zitat von Herrn Seevers:
            (…) Es geht allen alles nicht schnell genug und gleichzeitig beschweren sich alle, dass die Geschwindigkeit der Veränderung ein Problem ist. Widersprüchlichkeit ist der Standard, überall.(…)

            Moment mal, Herr Seevers!
            Wenn hier einer mit Höchstgeschwindigkeit Deutschland in prekäre Situationen gebracht hat und bringt, dann ist das doch wohl ganz bestimmten Politikern und Wählern zuzurechnen.
            Wer hat die Grenzen geöffnet, Kohle- und Atomkraftwerke außer Betrieb gesetzt, wer heizt die weltweite Klimahysterie an, wer zerstört die Automobilindustrie, wer verschandelt die Umwelt mit Sondermüll aus Windrädern und Solarpanels, wer vergiftet das politische Klima mit dem unreflektierten Gebrauch von Wörtern wie „Nazi“ und „Faschist“ etc. …?

            Und wer wird als „Nazi“ oder „Faschist“ oder „Xeno- und Islamophobiker“ bezeichnet, wenn er nur darum bittet, dass man sich mal mit dem Ausdiskutieren dermaßen wichtiger Themen wie Grenz-, Klima- ,Umweltschutz und Energieversorgung ZEIT lässt?

            Also bitte …

            MfG
            Ein Privatier

            4+
            • Reinhard Seevers sagt

              Herr Privatier, Haben Sie ein Wahrnehmungsproblem oder ein Verständnisproblem?

              2+
              • Ein Privatier sagt

                Zitat Herr Seevers:

                Reinhard Seevers

                4. Dezember 2019

                Herr Privatier, Haben Sie ein Wahrnehmungsproblem oder ein Verständnisproblem?

                Erklären Sie mir bitte, was Sie denken, Herr Seevers.

                Vielen Dank im Voraus!

                Mfg
                Ein Privatier

                0
        • Stadtmensch sagt

          „nehmen heute mit einer Selbstverständlichkeit am Politikbetrieb teil, ja sitzen sogar in Talkshows, dass ich ko….. könnte“

          Für euch Afdler als Anhänger einer Partei der Männer für Männer samt eurer unbegründeten Abneigung gegen Antiindividualismus (von mir aus nennt es Kommunismus) gibts einen eindeutigen pathologischen Befund:
          https://www.nzz.ch/feuilleton/klaus-theweleit-maenner-tragen-eine-gewaltgeschichte-im-koerper-ld.1524973

          Diese scheinheilige Empörung über die „Inkaufnahme von Toten“ oder die „Beschränkung der Freiheit“ ist einfach nur lächerlich.

          Wer wollte denn kürzlich noch die Grenzen mit Waffengewalt gegen irgendwelche „Fluten“ verteidigen? Wer stützt denn ein Wirtschaftssystem, das in erheblichem Umfang „Rüstungsgüter“ herstellt und in dem fast alle (vom Privatier bis zum Obdachlosen) von brutaler Ausbeutung und Unterdrückung profitieren? Wovor habt ihr Angst? Das man es euch heimzahlt? Das ihr eines Tages bezahlen müsst für diese gewissenlose Sauerei? Sicher! Bis es soweit ist gilt: Je mehr ihr euch einen Feind imaginiert, um so realer wird er. Was solls – versteht sowieso keiner…

          1+
            • firedragon sagt

              Ja Mark, ich hab mich auch schon gewundert – Stadtmensch ist gar nicht wieder zu erkennen.

              1+
              • Stadtmensch sagt

                Grrr! Ist mir mal wieder zu viel Tychi- und Achgut-Mansplaining. Da ist man mal kurz nicht da und schon gehen mühevolle Jahre das Ankommentierens gegen diesen konstruierten Popanz der sog. „linksgrünen Landwirtschaftsfeinde“ den Bach runter…

                Außerdem wird die NZZ doch sonst auch als Referenz für alles Mögliche bemüht…
                😉

                1+
              • „Stadtmensch ist gar nicht wieder zu erkennen.“

                Ok die NZZ ist sonst eher nicht so sein Ding,aber sonst ist Stadtmensch doch wie immer 😀
                Da bin ich dann fast geneigt, den guten Tichy wieder zu verteidigen.

                1+
                • Brötchen sagt

                  Lady man muss bei Tichy sehr selektiv lesen, bzw. sich seine eigenen Gedanken machen. Ist ja nur eine kleine Mannschaft incl. Amateuren. Das muss man auch berücksichtigen. Das gleiche trifft für Broder zu. Der selber lässt sein Talent auch nur ab und an in die Welt Tropfen. Ist eben alles eine bunte mischung manchmal gut, manchmal nicht.

                  0
                • Stadtmensch sagt

                  @brötchen, der einzige mit Talent, der ab und zu in die Welt tröpfelt, ist Don Alphonso. Aber letzten Endes ist er genau so ein buckelnder Spießer wie Jean-Jacques Rousseau. Der eine steckt seine Kinder ins Waisenhaus und schreibt Geschichten über Erziehung und der andere naja…(Jan Fleischhauer in groß)

                  https://www.facebook.com/stephan.anpalagan/posts/2526433714058813

                  1+
                • Brötchen sagt

                  Ja don alphonso habe ich gern gelesen, der schreibt sehr kompliziert. So gut aber auch wieder nicht, dass ich dafür bezahle. sein bayerndünkel geht mir auch auf den keks, den hat Tichy auch.

                  1+
            • Brötchen sagt

              Dachte ich mir auch, der hat zuviel zapfen gepflückt oder löffel geschnitzt oder Schluchten gejodelt 👍😎

              Da hilft nur ruhig Brauner.

              1+
              • Don Alfonso kenne ich nicht auch nicht was er angestellt haben solle. Bekannt ist der Prozessbeginn gegen Alfonso P. und zwei Söhne von Majid Sattar und dem eigentlich von Hause aus Historiker Rüdiger Soldt, aber nun Journalisten, FAZ, Zeit bis in die USA weiterverbreitet in Life News Archyde.com vom 26.11.19 by DRBYOS. Dreifachmord.
                R. S. beschäftigt mitunter kleinere Sachen in der FAZ. So die Schuhe, die ihm MP Kretschmann als seine heißgeliebten Treter glaubhaft aus Ungarn stammend zeigte und einredete. Auch das wollen die Leser der FAZ wissen und weil da nicht 18%, wie beim verstorbenen Leichtmatrosen draufstand, nahm er es für bare Münze und kargen Ertrag seines Bemühens um Einblick, den er weitergab, unkommentiert auch übernahm.
                Stimmt alles nicht. Die stammen aus Oberschlesien Strzelce Opolskie, Groß-Strelitz seit 1919 also nicht weit weg, von der alten Heimat des Ermländers von W.K. Eltern in Ostpreußen und Frau Merkels Vorfahren sind auch eines Teils von ganz drüben.
                Jetzt aber beträgt nach leder-info.de/index.php/Lederindustrie der Umsatzwert der Branche 25,6 Mrd. US Dollar. Machten 2005 die 2850 Gerbereien mit 48 000 Mitarbeitern mit starker Stellung von Italien zu viel und nun keinen Dreck mehr, nachdem 2011 in D. 50 mit 2500 Mitarbeiter übrig blieben, in Spanien 150 mit 4500 Mitarbeitern. In D. wurden 2011 8,5 Mio qm Rind-und Kalbsleder, 500 Tsd qm Schafs-und Ziegenleder, in Italien 100 Mio qm Rinds- und Kalbsleder und fast 34 Mio Schafs-und Ziegenleder verarbeitet.
                Hauptexportländer von D. sind Polen, Ungarn, Italien und Tschechien.
                Die Tierschutzorganisation PETA will unsere Schuhe buchstäblich ans Leder und ausziehen.
                Hauptimportländer 2014, Italien, Brasilien und Polen, vor 2010 Uruguay und Östereich neben Italien. Das Antikleder, in England heißt es 2Spanisches Leder“ und wurde ursprünglich in Florenz verarbeitet, heute Andalusien und China.
                In Schanghai kommen die deutschen Garbor Schuhe aus Portugal, der Zweigfirma oder gleich nachgemacht von zu Hause.
                Die Nachfrage steigt durch den Automobilsektor ständig. Das Angebot nach Rohware steigt und fällt mit dem Fleischangebot. Ein bald teurer Rohstoff.

                0
          • Mr Tom sagt

            Meine Empörung ist keineswegs scheinheilig, das meine ich so, wie ich es schreibe.
            Mit Waffengewalt Grenzen verteidigen? Nicht ganz unüblich glaub ich. Aber die Idee der Grünen, die Neuankömmlinge in Osteuropa zwangsanzusiedeln hat schon auch was 😉
            Und das ziemlich genau 80 Jahre, nachdem wir die Polen überfallen haben – ein Schelm, der böses dabei denkt.

            Um es noch einmal klar und deutlich zum Ausdruck zu bringen: Mich stört lediglich, dass eine gewisse Partei und deren Wähler als Nazis bezeichnet werden und alle anderen sind die Guten.

            Wenn ich manchmal über das aktuelle Zeitgeschehen nachdenke, frage ich mich schon, wer nun, wenn wir 1933 hätten, marschieren würde.
            Die dachten auch, sie wären die Guten….

            Aber das ist ja nicht das eigentliche Thema hier 🙂

            0
            • Stadtmensch sagt

              Ich weiß nichts von einer Zwangsumsiedlung. Fakt ist , dass unsere lieben polnischen Nachbarn immer ganz eifrig in der „Koalition der Willigen“ dabei waren und jetzt, da die Flüchtlinge nichts mehr zum Wohnen haben, die Tür zu schlagen. Ansonsten stehen sie in ihrem reaktionären, nationalistischem Getue der AfD in nichts nach.

              und bei den Grünen ist sowieso Hopfen und Malz verloren:
              https://www.nzz.ch/international/historiker-radkau-zu-klimawandel-und-fridays-for-future-ld.1515838

              Zitat:
              „Hinzu kam, dass ich mich lange Zeit intensiv mit der Geschichte der Kernkraft auseinandergesetzt hatte. Die Grünen waren auf diesem Gebiet wenig kompetent. Tschernobyl hat sie völlig überrascht.“

              „frage ich mich schon, wer nun, wenn wir 1933 hätten, marschieren würde.“

              Ja, den Deutschen traue ich das zu, ständig mit dem Gedanken zu spielen, fürs Vaterland usw.
              Vor allem, wenn ein Pfaffe wie Gauck von „Verantwortung“ faselt.
              Mich würde man wohl wieder zum Panzerfahren einziehen bzw. einlochen glaub ich…

              0
            • @Tom
              wir“…ziemlich genau vor 80 Jahre, nachdem … die Polen überfallen haben“ und sie waren dabei?
              Ich bitte Sie gestern war der 4. Dezember und nicht der 1. September.
              Aber Umsiedler in den eroberten bömischen und mährischen Osten- nicht ostdeutschen Osten-“ MP Kretschmann:“ Soll ich von der Kartoffelanbaufähigkeit die Integration abhängig machen?“ aus dem an Italien verschenkten Südtirol verurteilten sie nicht.
              Die Guten, ob grün oder braun, sind sich ja einig wie eineiige Zwillinge.

              4+
          • Ein Privatier sagt

            Sehr geehrter Herrr Stadtmensch,

            die, die ihre Schwerter zu Pflugscharen gemacht haben, werden nun von denen regiert, die ihre Schwerter behalten haben.

            MfG
            Ein Privatier, der viele Städte und Stadtmenschen kennt.

            0
      • Und trotzdem steht vielö Wahres in Tichys Einblick:
        „Im Grunde genommen war das Treffen überflüssig. Denn die Bundeskanzlerin hatte vor dem Treffen bereits vehement einen Kurswechsel in der Agrarpolitik ausgeschlossen. Das bedeutet: Die Linie steht fest, die weiteren Einschränkungen der landwirtschaftlichenBetriebe werden fortgesetzt. Lediglich die Kommunikation wird verbessert. Die Positionen in der Agrarpolitik der Koalition bestimmt nicht die CDU, sondern die SPD mitsamt ihren NGOs. Die haben neben dem individuellen Autoverkehr die Landwirtschaft als Lieblingsfeind ausgemacht und bekämpfen sie nach Kräften. Die CDU ist Ja-Sager und schaut zu, Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner verteidigt diese Politik, versucht lediglich, mehr Geld für die Landwirte herauszuholen. “ Holger Douglas

        2+
      • Ottmar Welker sagt

        Mich beschimpft niemand, schon gar nicht jemand, den ich nicht kenne oder zu kennen brauche. Ich ärgere mich selbst genug diese Koalition gewählt zu haben.
        Die Rolle der politischen Parteien ist in Artikel 21 GG ausdrücklich anerkannt, der aber selbst keine Wahl oder Abstimmung anordnet
        Nach Art. 28, Abs. 1 GG hat das Volk keine Möglichkeit, durch Abstimmungen direkt auf die Richtung der Politik Einfluss zu nehmen.
        Trotz des Mehrheitsprinzips ist in bestimmten Fällen auch der Minderheitenschutz im Demokratieprinzip verankert.
        Der Minderheitenschutz erfordert zudem, dass überhaupt eine legale Oppositionsarbeit betrieben werden kann und die Minderheit die Möglichkeit hat, in bestimmten Abständen selbst die Mehrheit stellen.

        2+
  5. Friedrich sagt

    @Ein Privatier. Gut , daß sie den Artikel aus tichys Einblick eingegeben haben. Das ist eine Monatszeitung ohne dem Mainstream zu gehorchen. Ich habe sie gegen die WAMS ausgetauscht.Dieser Artikel sagt genau das , was wir hier über Nitrat immer berichtet haben .
    Die nach Brüssel gemeldeten Daten sind eine Lüge !!! Eine Politik die mit Lügen einen ganzen Berufsstand fertigmachen will , hat sich selbst überflüssig gemacht. Unsere Kanzlerin hat nicht den Mut dieses rückgängig zu machen. Damit ist die Kanzlerpartei , trotz immergewählt und einigen guten Leuten für die Landnutzer nicht mehr wählbar. Wäre schön , wenn die FDP das mal im Bundestag usw. vorbringen würde und nicht immer sich bereitstellen würde , in die Regierung einzutreten. Die wirtschaftlichen Probleme unserer Volkswirtschaft werden immer größer und wir brauchen eine Partei , die sich der Sache annimmt, wenn schon die CDU dafür ausfällt. Ansonsten bleibt den Leuten nur den Protest zu wählen . Leider versagen unsere großen Volksparteien hier auf ganzer Linie.

    8+
    • Der Brandenburgbauer sagt

      Moin Friedrich, deine Hoffnung kann ich nicht teilen was die FDP betrifft.
      Die bringt zur Zeit, was die Landwirtschaft betrifft garnichts auf die Reihe.
      Wir Landwirte müssen uns jetzt viel stärker auf die nach“ Brüssel gelieferte Nitratlüge konzentrieren“.

      3+
    • Ein Privatier sagt

      Zitat von Friedrich:
      (…) Dieser Artikel sagt genau das , was wir hier über Nitrat immer berichtet haben .
      Die nach Brüssel gemeldeten Daten sind eine Lüge !!! Eine Politik die mit Lügen einen ganzen Berufsstand fertigmachen will , hat sich selbst überflüssig gemacht. Unsere Kanzlerin hat nicht den Mut dieses rückgängig zu machen.(…)

      Sehr geehrter Herr Friedrich,

      vielen Dank für Ihre Antwort.
      Im weltweit politischen Zusammenhang ist die Lüge über die Nitratwerte fast nicht erwähnenswert.
      Die momentan einzig wichtige Lüge ist die Lüge von der behaupteten Zerstörung des Klimas durch das von Menschen emittierte CO2.
      Dieser weltweit propagierten Mutter aller Lügen wird alles, was wirklich wichtig und wahr ist, untergeordnet. Neben ihr verblassen Wahrheiten, Tatsachen und andere Lügen.

      Ich behaupte:
      Genau dieser Zustand wurde absichtlich herbeigeführt!

      3+
  6. brouss sagt

    Ich denke wir sollten von der Politik, NGO´s und Presse mal nachfragen, was für Schäden die Umstände für die Lebensmittelskandale der letzten Jahrzehnte hinterlassen haben.

    Soweit ich informiert bin, war der einzige Skandal mit Kranken und Toten der mit EHEC. Und der war Bio!

    Wir müssen Argumente finden mit denen wir die Glaubwürdigkeit der obigen Institutionen erschüttern können.

    3+
    • Ottmar Welker sagt

      Brouss erinnert sich und befolgte die Einhaltung von Hygienevorschriften wegen Escherichia coli Serotyp 0157:H7, der das Shiga-Toxin produzierte, selbstverständlich. Andere nicht!
      „Nikan Salman hatte sich irgendwo mit EHEC infiziert. Behörden hatten Sprossen ausgemacht. „Ich kann mich nicht erinnern welche gegessen zu haben““.
      tz.de/welt/ehec.patientin-sindfolgen-krankheit-1287 vom 17.06.2011
      Anfang Mai 2011 wurden dem Robert Koch Institut 3300 Fälle gemeldet.

      2+
  7. Walter Parthon sagt

    Im Klimapaket der Bundesregierung wird mit keinem Wort erwähnt, dass Landwirtschaft CO2 nicht nur emittiert, sondern auch speichert – weswegen ihr auch ein Bonus bei der Klimagesetzgebung zustehen würde. Stattdessen wird sie behandelt wie jeder andere Wirtschaftsbereich, obwohl kein anderer in der Lage ist, mit natürlichen Prozessen CO2 zu binden. Auch dies ist wieder einmal Politik fernab von wissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern quasi aus dem Bauch heraus.
    Nach den letzten Protesten hatte die Landwirtschaftsministerin angekündigt, einen Dialogprozess zu führen. Viel wichtiger wäre es, ihre Entscheidungen endlich auf wissenschaftliche Erkenntnisse zu stützen. Dabei kämen ganz automatisch sinnvolle Maßnahmen heraus, ohne einen langwierigen Kommunikationsprozess zu führen: Genehmigungen für chemischen Pflanzenschutz, eine umfassende Untersuchung, wer neben Landwirtschaft außerdem Verursacher der Nitratproblematik ist und schließlich eine Vereinheitlichung von Standards innerhalb Europas.
    Eine alleine nationale Klimagesetzgebung, die innerhalb Europas alleine den deutschen Landwirt mit zusätzlichen Kosten belastet, allerdings keine Honorierung für die Speicherung von CO2 vorsieht, verdient nicht ihren Namen. Denn auf diese Weise erleiden unsere Landwirte im Vergleich zu ihren europäischen Kollegen lediglich einen zusätzlichen Wettbewerbsnachteil. Vielleicht schützt die Bundesregierung so den Eindruck, sie täte etwas für das Klima; vielleicht auch ihr eigenes Gewissen. Das Klima schützt sie so jedenfalls am allerwenigsten.

    6+
    • Ein Privatier sagt

      Zitat von Herrn Parthon:
      „Im Klimapaket der Bundesregierung wird mit keinem Wort erwähnt, dass Landwirtschaft CO2 nicht nur emittiert, sondern auch speichert – weswegen ihr auch ein Bonus bei der Klimagesetzgebung zustehen würde. Stattdessen wird sie behandelt wie jeder andere Wirtschaftsbereich, obwohl kein anderer in der Lage ist, mit natürlichen Prozessen CO2 zu binden.(…)“

      Sehr geehrter Herr Parthon,

      in der Psychoanalyse würde man hier von einer (verräterischen) Fehlleistung sprechen.
      Angeblich geht es bei der sog. „Klimapolitik“ doch um die Rettung der Welt. Wie kann es da passieren, dass so etwas eminent Wichtiges, wie die von Ihnen erwähnte Tatsache, nicht einbezogen wird?

      Ich sehe zwei mögliche Gründe für das Fehlen der Erwähnung der CO2-Absorption bzw. Retention:
      – Den Politikern sind die Bäuerinnen und Bauern egal.
      – Die Politiker wissen, dass die Aufregung um das von den Menschen emittierte CO2 reine Hysterie ist, die von gebildeten und ungebildeten Apokalyptikern – ich denke hierbei oft an die mittelalterlichen Flagellanten! – bereitwillig und selektiv zur geliebten Gefühlsstimulation aufgenommen und perpetuiert wird.

      MfG
      Ein Privatier

      3+
    • Reinhard Seevers sagt

      Tja, die Politik hat Kontinuität bewiesen, in dem sie zum Gesprächstermin die falschen Leute eingeladen und die Gesprächsführung hat aus dem Ruder laufen lassen….so what.
      Ich denke, der Druck im Kessel muss zunehmen und die Konsensbereitschaft aufgehoben werden. Die zeitliche Schiene ist es doch gerade, die die Landwirtschaft so aufregt. Also, nicht weiter einlullen lassen, laut und unbequem werden, egal was NGOs und Medien berichten werden…der Bürger kann selbst denken, gebt ihm die Chance dazu!

      6+
  8. Walter Parthon sagt

    Artikel Bauernverband SW
    Schnitzelkrise?
    Wenn in China ein Schwein Sack Reis umfällt, dann stört uns das noch lange nicht. Fallen aber wegen der ASP reihenweise Schweine um, dann ist der Bild das eine Schlagzeile wert. Die Schnitzelkrise ist ausgebrochen! Wir sagen: Nein, sie wurde gerade beendet!
    Deutschlands Schweine-Exporte nach China sind um 50 % gestiegen. Die Bild warnt: Für Schweinefleisch, Speck, Currywurst werden die Deutschen im nächsten Jahr tiefer in die Tasche greifen müssen.
    Wir fragen: Tiefer? Echt jetzt? Ihr solltet froh darüber sein! Immer wieder lesen wir in Kommentaren von Journalisten, dass der Verbraucher bereit sein sollten, mehr auszugeben für gute Lebensmittel. Kaum muss er es einmal, weil unsere guten Lebensmittel weltweit gefragt sind, beklagt ihr das?
    Viele Lebensmittel sind immer noch mehr wert, also sie kosten. Das gilt für Milch, Käse, Rindfleisch, Getreide, Zucker.
    Wir sind froh, wenn das Schweinefleisch endlich einmal nicht mehr das Supersonderangebot darstellt, das Kunden in den Laden locken soll. Nur das Schweinefleisch bekommt jetzt einen Preis, der den Betrieben Zeit zum Luftholen gibt. Viele erholen sich jetzt vom Preistief und Dauerdiscount beim Schweinefleisch.
    Die Bild zitiert im gleichen Artikel Bauernpräsident Joachim Rukwied: „Wir haben in den letzten zehn Jahren fast die Hälfte aller Schweinemast-Betriebe verloren.“ Schuld daran, analysiert die Zeitung: Neben immer strengeren Auflagen auch die seit Jahren sinkenden Fleischpreise.
    Genau: Die Schnitzelkrise war VOR dem Preisanstieg. Die heimische Fleischerzeugung ist von zwei Seiten in akuter Gefahr. Und nur eine dieser Gefahren ist aktuell gebannt. Die politische und rechtliche Unsicherheit ist weiterhin akut. Trotz guter Preise wird bisher nicht investiert. Viele Ferkelerzeuger sehen den lang ersehnten Preisanstieg als willkommene Unterstützung für den Ausstieg aus der Tierhaltung.
    Die Schnitzelkrise ist noch nicht gebannt!

    8+
    • Reinhard Seevers sagt

      Naja, wer Bild und Bildleser der TAZ und den TAZ- Lesern gleichstellt, der hat irgendwie nicht verstanden, wo die „Gegner“ sitzen. Bild sorgt sich um die Versorgung seiner Schnitzelesser, die TAZ arbeitet aktiv an der Abschaffung der konventionellen Landwirtschaft.
      Da hätte der Bauernverband lieber die Füße stillhalten sollen.

      5+
  9. Friedrich sagt

    Danke Willi für den Einsatz . Merkel wird das ganze wieder , wie immer , aussitzen. Die Bauern kamen wohl kaum zu Wort , eine abgekarterte Sache ? Es hilft leider nichts , daß wir kräftig weiter demonstrieren müßen , sonst machen die uns fertig. Das ging heute schon wieder auf N3 um 19.30 Uhr los, wo man wieder einen ,uns kritischen, Biobauern vorhielt.
    Der Mainstream will unsere Lage nicht anerkennen , sondern uns weiter in die böse Ecke stellen. Zur Zeit sind die NGOs noch sprachlos , aber dieser Zustand wird nicht lange anhalten . Deshalb müssen wir weiter machen. Kleine Schlepperrundfahrt hier , kleiner Besuch bei den Medien mit Übergabe der „Goldenen Schubkarre“, wie von den Braunschweiger Bauern durchgeführt. Oder eben mal mit den plakatbehängten Schleppern an die vielbefahrene Bundesstraße gestellt. Ständige Aktionen sind angesagt. Wir müßen die Wintermonate nutzen. Aktion muß nach Aktion folgen. Ständige Nadelstiche sind angesagt. — Übrigens hat die nieders. LW-Ministerin zugegeben , daß Deutschland nur die Brunnen mit den höchsten Nitratwerten nach Brüssel gemeldet hat. Eine Schweinerei !!

    16+
  10. Südbrandenburger sagt

    Ich gehe davon aus, dass als Folge des Gesprächs folgende Änderungen am Agrarpaket kommen:

    – stickstoffreduzierte Düngung nur dort, wo es notwendig ist, also dort, wo die Messwerte zu hoch sind
    – weitere Zulassung von Glyphosat, weil der Einsatz ökologisch sinnvoll ist (Humusaufbau, Kraftstoffeinsparung, insektenschonend)
    – Zulassung von Pflanzenschutzmitteln, die bei sachgemäßem Einsatz unbedenklich sind, insbesondere im Obstbau und im Raps, um so Ressourcenverschwendung (Fläche, Kraftstoff, Arbeitkraft) zu vermeiden
    – Bereitstellung von Geldern für den Vertragsnaturschutz, um auf dafür geeigneten Flächen eine Verbuschung zu verhindern und die Biodiversität zu erhalten

    4+
    • Sabine sagt

      Mir fehlt da noch ein klares Ja zur Weidetierhaltung. Es kann nicht sein, dass Tierhalter in Wolfsgebieten im Jahrestakt ihre Zäune höher machen müssen. Es muss auch geklärt werden, wer die Kosten für Unterhalt und für Unfälle im Bereich Herdenschutzhund übernimmt. Viele der HSH-Rassen werden nicht von ungefähr auf den Länderlisten gefährlicher Hunde geführt.
      Wie will man Wildtiere vor Unfällen mit den Sicherheitszäunen schützen? Wer übernimmt da die Verantwortung für versperrte Wildwege?

      4+
      • firedragon sagt

        Sabine, (gehört eigentlich jetzt nicht hierher)
        ich persönlich halte nichts davon, Wölfe in Deutschland wieder heimisch werden zu lassen.
        Erstens : kein deutscher Bewohner, der jetzt lebt, hat Erfahrung darin, wie man mit dem Wolf „lebt“. Die Stadtbewohner finden Wildnis ganz toll – der Landmensch kann zusehen, wie er mit der Wildnis klar kommt.
        Zweitens : dort, wo der Wolf lebt (bspw Rumänien /Anatolien) werden zum Schutz der Schaf – und Ziegenherden, wie schon von Dir geschrieben, HSH eingesetzt. Das ist dort völlig normal. Die dortigen Bewohner nähern sich den Herden nicht.
        Drittens : es ist die logische Konsequenz, dass in Deutschland ebenfalls HSH zum Einsatz kommen müssen.
        So und hier sehe ich das größte Problem – speziell der deutsche Bewohner sucht seine Erholung in der Natur (Spaziergang, Radfahren, Jogging), er achtet nicht auf die Natur und lässt seine Hunde überall rumrennen. Er hält keinen Abstand zu Tierherden, ne ganz im Gegenteil, er geht hin und beginnt zu „füttern“. Spätestens jetzt hätte er einen HSH am Bein, nachdem der Fifi platt gemacht wurde.

        Fazit : will ich den Wolf, braucht es keinen Zaun, darüber lacht der Wolf sowieso. Ich brauche einen Herdenschutzhund und davon mehrere. Alles andere ist Quatsch.
        Zudem muss der Gesetzgeber ein Gesetz erlassen, welches dem Freizeitsuchenden verbietet, sich Herden zu nähern. Aber auf ein solches Gesetz können wir lange warten.

        5+
        • Brötchen sagt

          Firedragon man muss auch immer dazu sagen in den Ländern ist das mit dem Waffenrecht nicht so streng, da hat jeder was schiessbares.

          2+
          • Brötchen sagt

            Apropos Zaun, ein fuchs springt schon locker über 1,80 m ein wolf aus dem Stand sicher 1,60 m

            0
            • Paulus sagt

              Brötchen, 1,80 schafften aber nur die Füchse in der DDR. Bei den westlichen war bei 1,20 Schluss. Wie hieß das Zeug noch, dass ihr euren Sportlern verabreicht habt?

              0
              • Brötchen sagt

                Der wird sich sicher immer oben irgendwie festkrallen.
                Macht ein hund bei maschendraht auch so. Jedenfalls war der bei mir so schnell drüber, so schnell kannst du nicht gucken. Bei mir in die Voliere rein, durch ein kleines Loch zwischen Netz, Zaun und Wand auf 1,20 m Höhe unten Elektrozaun, kein Problem für den. Hätte ich nicht für möglich gehalten.
                Ich habe mit Fuchs so einiges durch. Ein Habicht geht auch durch eine 10 cm Masche bei übernetzung durch. Hat bei mir mal ein Recht grosses Huhn und auch Perlhühner in der Voliere getötet.
                Jäger, Angler und sonstige Lügner….

                0
            • Elisabeth Ertl sagt

              Warum muss ein Wolfsgehege 2,80 hoch sein, oben mit Abwinkelung nach innen und unten mit Untergrabeschutz, wenn der Wolf nur 1,60 springt? Meines Wissens ist schon einer 2 Meter in ein Wildgatter gesprungen.

              1+
            • firedragon sagt

              Brötchen, Paulus,
              das „Problem“ ist weder der HSH, noch der Wolf. Das Problem ist der Mensch, der meint, er könne überall rumlatschen.
              Kein Mensch, der HSH kennt, betritt deinen Hof, noch nähert er sich deiner Herde.

              1+
              • Brötchen sagt

                Du firedragon mich hat als Kind ein Hund ins Gesicht gebissen, brauchst mir nicht erzählen wie schnell sowas geht.
                Altdeutscher Hütehund, war meine Schuld.

                0
      • Paulus sagt

        Unfälle im Bereich Herdenschutzhund ist ein schöner Euphemismus. Diese Viecher mögen in Anatolien oder in der Einsamkeit der Pyrenäen ja durchaus angebracht sein. Schäfern oder Haltern von Freilandtieren in Wolfsgebieten empfehle ich dringend Gefahrenerhöhung bei ihrer Versicherung anzumelden. Nicht bei den örtlichen Versicherungsfritzen, sondern bei den Vorständen der Gesellschaften.
        Die Prämien bzw. Beiträge dürften schnell angepasst werden, ebenso die Versicherungsbedingungen. Einen Löwen im Freiland versichert keine Gesellschaft. Damit hätte sich das Thema Herdenschutzhund erledigt. Und dann spielt man den Ball unter Einbeziehung des Tourismus und der Medien geschickt zurück an die Politik. Das kann doch nicht so schwer sein. Leute, das ist nicht mehr als Management für Anfänger.

        Wenn ich so einen Scheiß schon lese. Problemwolf „GW717m“ hat vermutlich die Landesgrenze überschritten und hält sich in Meck-Pomm auf. Genosse Weil atmet auf, jetzt hat Genossin Schwesig den Köter an der Backe. Mehr gaga geht doch gar nicht.

        0
        • Sabine Norbisrath sagt

          Also meine Erfahrungen mit Wolf sind 2. Hand, ich hatte immer nur Kojoten als Nachbarn, und die sind schon keine guten Nachbarn. Wäre der Fish und Wildlife Service nicht, könnte man da wo ich war, selbst in der Vorstadt keine Haustiere halten. Die Herrschaften und vereinzelten Damen waren recht streng: Jeder Garten musste einen 6 Fuß hohen Bretterzaun haben, sonst schickten die einem zum Depot, Holz holen, wenn man sich beschwerte, dass Fiffi oder Mietze abhanden gekommen war. Und die kamen abhanden, wenn man nicht aufpasste. Es gab gleich zum Einzug eine Broschüre, was man alles beachten sollte, um nicht unnötig mit wilden Nachbarn aneinander zugeraten, von Tipps für Waschbär sichere Mülltonnen bis zum griffbereiten, ausrechend langem Wasserschlauch, falls mal was auf den Haushund losgehen sollte. Mit vielen fettgedruckten Sätzen wie: Lassen sie ihre Kleinkinder und Haustiere zu keiner Zeit unbeobachtet im Freien.
          Bei Zonen mit Nutztierhaltungsfreigabe waren die anders drauf. Egal, ob streunender Hund, Kojote, große oder kleine Katze, wer ans Vieh ging, war zum Abschuss freigegeben. Einzig Bären – die es bei uns nicht gab- wurden bei einem Erstangriff umgesiedelt, spätestens der dritte Riss war der letzte. Dafür gab es extra eine Gendatenbank, um die Tiere sicher zu identifizieren, die Ärger machten.
          Als vor einigen Jahren – ich hab Bekannte da- in Wyoming der Wolf unter Schutz gestellt wurde, gab es einen Protest von Farmern und Ranchern.
          Auch da hat man die Berichte von Wölfen, die systematisch Farmen plündern, als Märchen abgetan. Erst holen sie die Hunde weg, weil die den Farmer und das Vieh warnen, dann holen sie sich das Vieh von der Weide und schließlich brechen sie in Ställe ein. Alles Quatsch, Rotkäppchen lügt. Wyoming liegt nicht am Arsch der Welt, das ist der Arsch der Welt. So dünn besiedelt, dass man glaubte, dass die Wölfe dort keine Anstalten machen würden, an Rinder oder Schafe zu gehen und sie wieder ansiedelte.
          Falsch gedacht. In 2016, gut 20 Jahre nach der Auswilderung der ersten Wölfe, stellte man fest, dass 56 % der Wolfsrudel nachgewiesenerweise Vieh gerissen hatten. Gemeldet waren zu der Zeit 377 Wölfe in 52 Rudeln und 25 Paaren in ganz WY inkl. der Schutzgebiete Yellow Stone und Wind River.
          Nachgewiesen wurden 243 Stück Vieh gerissen, überwiegend Rinder, gefolgt von Schafen. Da gibt es einfach mehr Rinder als Schafe.
          Es wurden gut 150TDollar ausgegeben, um 113 Wölfe aus der Population zu nehmen, ca. 315TDollar wurden an Entschädigungen für Viehalter gezahlt.
          WY hat eine Fläche von gut 250Tkm und gut 600T Einwohner, Deutschland hat rund 360Tkm aber 83 Millionen Einwohner.
          Wenn man also sagt, dass man dort gut 1000 Euro pro Wolf und Jahr investiert, um dort eine stabile Wolfspopulation zu erhalten. Eine recht teure Angelegenheit für so einen dünn besiedelten Bundesstaat, aber machbar.
          Wir haben nun fast genau so viele Wölfe in D, aber 83 Millionen Einwohner, da ist es nur eine Frag der Zeit, wann bei uns Broschüren auftauchen, die uns anhalten kleine Kinder und Haustiere niemals unbeaufsichtigt im Garten zu lassen und es uns hinter 1,8 hohen Bretterzäunen auf der Terrasse gemütlich zu machen.
          Ich glaube nicht, dass das funktioniert.
          Ich dachte, die Leute wachen auf, wenn der erste Hund beim Sparziergang vom Wolf angefallen wird. Ist aber wohl schon passiert.
          Nun, dann warten wir mal auf das erste Kind, in das ein neugieriger Jungwolf mal rein tackert. Mal schaun.

          8+
          • Elisabeth Ertl sagt

            Bei uns wird jetzt schon betont, dass man kleine Kinder nicht allein draußen spielen lassen soll. Das dürfe man sowieso ohne Wolf auch nicht. Und größere Kinder gehören mit Einbruch der Dunkelheit ins Haus – sowieso angeblich. Die müssen aber am Land im Winter in der Früh bei Dunkelheit zur Busstation gehen. Jetzt müssen die von ihren Eltern im Auto hingebracht werden. Jaja, man muss sich eben anpassen an die Natur, heißt es.

            1+
          • Brötchen sagt

            Bei Weisswasser wurde ein Berner Sennenhund in der Nähe des Dorfes gerissen, es waren wohl nur noch die Pfoten da.
            Meine Erfahrungen mit Fuchs, Waschbär und Habicht sind ähnlich wie Du vom Wolf berichtest.
            Im Spätsommern konnten meine Hühner nur aus der Voliere, wenn ich dabei gestanden habe. Im Herbst bin ich ein Wochenende gerannt, um alles gegen den Waschbären von oben nochmal zu sichern. Eine Falle gebaut (elektrisch) und eine gekauft. Wenn ich die Zeit rechne brauche ich bald mehr Zeit zur Raubtierabwehr, als zur Betreuung der Hühner. Incl. Kontrolle ob alle Klappen wirklich schliessen und alle rein gehen.

            Der Wolf ist von der Intelligenz und von seinen „Waffen“ her noch eine ganz andere Liga als ein Fuchs.
            Der Fuchs hatte bei mir in der Voliere einen großen Hahn gehabt.
            Der hatte keine Bissverletzungen, da war „nur“ der Hals innerlich verletzt. Das hat er nicht überlebt.
            Auch andere Tiere hat er äusserlich nicht sehr schwer verletzt, waren aber tod.

            1+
            • Sabine sagt

              Die Auswilderung wird übrigens von Umweltschützern hier gefeiert, weil es den Yellow Stone Park gerettet hätte. Nun, die Rancher mit angrenzenden Weiden, sehen das anders. Dass man hier die Erfahrungen aus diesem Projekt nicht vollständig zur Kenntnis nimmt, macht mir sorgen. Auch das Bergische wurde jetzt zum Wolfsverdachtsgebiet erklärt. Bei uns geht der naturverbundene Kölner und Düsseldorfer am WE spazieren. Mal sehen, wie es denen gefällt, wenn ihre Hunde im Wald verschwinden.

              3+
              • Brötchen sagt

                Sabine man muss immer dazu sagen, in den USA haben die alle was Schiessbares auch in Dänemark, Schweden und Norwegen.
                Man kann sich da bei Angriffen wehren und da wird sich bestimmt gewehrt, wenn man ganz allein irgendwo in der Prärie wohnt, das bekommt niemand mit!
                Bei uns rennst Du mit der Mistgabel los und wirfst einen Stein.
                Ich habe mich mal ziemlich sicher gefühlt, weil alle gut umzäunt. Bis der Fuchs so schnell wieder verschwunden war, wie er gekommen ist. Alles unten dicht gemacht. Trotzdem war er immer pötzlich da und plötzlich war ich völlig ungeschützt. Schönes Gefühl.
                Das ist teilweise Arbeit von einem Jahr die in den Tieren steckt.

                1+
                • firedragon sagt

                  Sabine, Brötchen, Frau Ertl,
                  ich glaube wir sind ein wenig vom eigentlichen Thema hier abgekommen.
                  Nichtsdestotrotz ist das ein „guter“ Informationsaustausch. Ich befürchte, in spätestens fünf Jahren stöbern wir hier durch und können sagen : wussten wir schon, dass es so kommt… hat aber niemanden interessiert 🙈🙉🙊

                  2+
              • Ein Privatier sagt

                Sehr geehrte Frau Sabine,

                die von Ihnen beschriebene „Auswilderung“ gilt auch für Zweibeiner. Und zu oft kommt ein zweibeiniges Lämmlein an Psyche und Körper arg zerfleddert wieder nach Hause oder manchmal gar nicht.
                Und trotzdem werden die Grenzen nicht geschützt …
                Es sind auch die Wanderer am Wochenende, die vier- und zweibeinige Wölfe schützen.

                MfG
                Ein Privatier

                1+
        • firedragon sagt

          Paulus,
          eine Bemerkung zu den „Viechern“ oder „Löwen“ :
          Rumänen öffnen Dein Tor, sehen den Hund und schließen das Tor wieder.
          Ein Türke öffnet Dein Tor erst gar nicht.
          Der Deutsche öffnet Dein Tor, kommt herein, schließt das Tor hinter sich und geht vor dem Hund auf die Knie, um ihn zu kraulen. Der Hund sieht ja ansprechend aus…
          Der Deutsche muss noch sehr viel lernen!

          0
          • @firedragon
            Es heißt doch: „dumme Deutsche“, dick und dämlich und haben bekanntermaßen in Südamerika eine lange Leitung, weil sie bei deren Witzen erst nach einer halben Stunde anfangen zu lachen.
            Außer dem dummen Dackel, kurze und rauhe, der intelligente verbrecherjagende Schäferhund RINTINTIN, die Colliedame Lassy nicht Lady, Östereichischer Pudel, der sich dort auch nicht immer pudelwohl fühlt, langsame Berner Sennenhunde, Bernhardiner mit Schnapsfass immer dabei, Leonberger, Dalmatiner von Walt Disney und Metzgerhunde zum Wagenziehen, die Rottweiler und Windhunde.
            Letztere kommen und malen zuerst, wenn es um die Wurst geht.
            Um die Fleischtöpfe geht es immer und jetzt sitzen alle Politikerparteien irgendwo an ihren und wer sich zuerst bewegt, der hat verloren.

            2+
  11. Obstbäuerin sagt

    War denn auch Felix zu Löwenstein anwesend? Haben sich die Öko-Verbände abgesprochen und ihre Redezeit an einen abgetreten oder hat gar keiner auf die Einhaltung der Zeit geachtet? Gab es denn im Gespräch Signale, dass am Agrarpaket noch Änderungen machbar sind? Wie geht es jetzt weiter?
    Übrigens habe ich gelesen, dass Herr Häusling die Einladung von Bauer Willi zum Agrargipfel aufgrund von »ein paar schwupps aufgestellter grüner Kreuze« eher nicht so gut fand. .

    3+
  12. Ein Privatier sagt

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    das klingt für mich so, als ob die „Lufthoheit*“ über allem, was die Bäuerinnen und Bauern angeht, in Brüssel liegt.

    M.a.W.:
    Die Bäuerinnen und Bauern sind nicht mehr der Souverän auf ihrem Gebiet.
    Auch deswegen denke ich an dieser Stelle an das, was man schon als „Brüsseler Demokratur“ bezeichnet hatte.

    MfG
    Ein Privatier,
    der allen Bäuerinnen und Bauern alles Gute wünscht.

    *SPD-Jargon

    4+
    • Ja, Landwirtschaft ist ja so vielseitig, deswegen bekommt man es nicht so schnell auf einen Nenner und die Notwendigkeit von weiteren Terminen im Kanzleramt!

      Gut so!

      1+
    • Reinhard Seevers sagt

      Privatier, nicht immer auf Brüssel schimpfen. Brüssel hat schon früh Deutschland angemahnt, weil es kein repräsentatives Messnetz gemeldet habe.
      Keckl hat auch in 2014 auf falsche Daten hingewiesen:“ Die deutschen Messstation sind willkürlich verteilt (überall wo hohe Nitratwerte zu erwarten sind), sind
      insgesamt sehr wenige (nur 162 Stationen! Frankreich hat 2509, Dänemark 595, Spanien 4770, GB 3088, NL 1308). Es ist abenteuerlich, was für Schlüsse die EU aus dem deutschen Datenmist zieht. Selbst die 723 Stationen des repräsentativen EUA-Messnetzes sind sehr bescheiden, es gäbe tausende in Deutschland.“
      http://www.keckl.de/texte/Leserbrief%20ZEIT%20Nitrat.pdf

      Deutschland insgesamt hat diletantisch gearbeitet, war ideologisch beeinflusst und hat verbandstechnisch geschlafen. Nur die NGOs und die Medien haben aufgepasst und feste drauf geschlagen.

      10+
      • firedragon sagt

        Guten Morgen Herr Seevers,
        wenn Keckl die „Daten“ von Deutschland schon seit 2014! bemängelt, warum reagiert unser Staat nicht umgehend und baut ein flächendeckendes Messnetz auf?
        Statt dessen wird auf der LW rumgehackt, nicht zu sagen „zerhackt“, regelrecht vorgeführt als Verursacher allen Übels – wen befriedigt das bloß? Wer verspricht sich vom derzeitigen Werdegang einen Vorteil, denn nur so, kann ich mir das erklären.
        Es will mir nicht in den Kopf, dass 5 Jahre! lang, niemandem daran gelegen ist, die Nitratwerte ordnungsgemäß zu erfassen und auszuwerten, obwohl die EU das anscheinend rechtzeitig monierte.

        4+
        • Reinhard Seevers sagt

          Ja, das ist die Frage, die ich auch schon seitdem stelle…der DBV hat hier arg gepennt und die Bauern nicht mitgenommen und bereits damals Proteste organisiert…..oder er traute sich nicht gegen den „Minderheiten-mainstream „(Grins, geiler Widerspruch) anzugehen, keine Ahnung.
          Wenn man jetzt wieder eingelullt wird und einem suggeriert wird, man würde gehört und einbezogen, aber dann am Nasenring durch die Manege geführt, dann hat man es nicht besser verdient.
          Wenn Ruckwied und Andresen aufgefordert werden einen Entwurf für eine zukunftsfähige Landwirtschaft zu erstellen, dann ist das sehr klug eingefädelt von der Angie. Man suggeriert Teilnahme und weiß, dass es anders kommen soll und wird. Die Politik und die Landwirtschaft müssen gemeinsam, transparent und öffentlich diskutieren und die Medien müssen neutral darüber berichten. Am Besten mind. 1 mal pro Woche.

          4+
          • Der Brandenburgbauer sagt

            Moin, ich schlage vor, wenn wir im Gespräch bleiben wollen, muss jeden Tag über uns in den Medien berichtet werden. Lojal, wie wir unseren Beruf ausüben .Sollte es richtige Schwarze Schafe in unserer Branche geben, auch darüber, aber sachlich. Damit meine ich keine illegalen Filmaufnahmen deren Grundlage Stalleinbrüche sind.
            Wer als Landwirt das nicht kapiert,sollte von uns keine Gnade erwarten. Zur Zeit steht für unseren Berufsstand die Existenz auf dem Spiel steht.
            Noch ein Wort zu Merkels Tabu, bei der DÜV geht nichts mehr.
            Nicht wir Landwirte sind daran Schuld, das diese Werte Brüssel erreicht haben. An dieser Schraube sollten wir weiter drehen. Wenn das Gewinde dann zu Ende ist muss die Regierung weiter zielgerichtet nachschneiden. Wenn täglich über 800 000 Euro Strafzahlungen drohen sollte man doch entlich alle verfügbaren Register ziehen.
            In anderen Angelegenheiten geht bes doch auch.

            1+
            • Der Brandenburgbauer sagt

              Moin, wenn jetzt Antworten kommen wie, du Fantast wo lebst du eigendlich, muss ich das akzeptieren.
              Aber ich vertraue weiter auf den super Beitragt von Georg Keckl.
              Er hat schon 2014 das Problem nicht nur erkannt, sondern auch eindringlich davor gewarnt welche Auswirkungen das für die Landwirtschaft hat.

              0
        • Reinhard Seevers sagt

          Tja, der Wissenschaftler sieht das anders, als wir:

          „Taube warnte deutlich davor, die Diskussion um ‚rote‘ und ‚grüne‘ Gebiete beim Grundwasserschutz zu vertiefen – Stichwort Binnendifferenzierung -, denn wenn neben dem Grundwasser auch die Belastung der Oberflächengewässer gesehen werde, – und das gehört auch zur Umsetzung der Nitratrichtlinie – dann wären viel mehr agrarische Intensivregionen als ‚rot‘ zu kennzeichnen als das heute der Fall ist. Die Überschüsse insgesamt seien das eigentliche Problem, das gelöst werden müsste. Es lägen seit 2013 Umsetzungsvorschläge der Wissenschaft mit dem sogenannten 120/120-Modell für das BMEL auf dem Tisch, die auch weiterhin eine erfolgreiche Tierhaltung in Deutschland gewährleisten.“
          https://www.topagrar.com/acker/news/prof-taube-mahnt-mehr-politikverlaesslichkeit-an-11928991.html

          0
      • Ein Privatier sagt

        Sehr geehrter Herr Seevers,

        es ist die seit Jahrzehnten mit Unwissenheit gepaarte Hysterie der Grünen und angegrünten Politiker und Bürger, die ich kritisiere.

        Dass ganz Europa von einer irrationalen Machtelite, die vor einigen Tagen im EU-Parlament in Straßburg lächerlicherweise einen europaweiten „Klimanotstand“ ausgerufen hat, tyrannisiert wird, sollte eigentlich zu einer allgemeinen Hinwendung zu rationalen Debatten führen.

        Zum Thema „Giftigkeit von NO3/NO2“ empfehle ich als kleine populärwissenschaftliche Lektüre den Artikel „Lasst euch den Schinken schmecken!“ von Udo Pollmer.

        https://www.deutschlandfunkkultur.de/udo-pollmers-mahlzeit-lasst-euch-den-schinken-schmecken.3522.de.html?dram:article_id=416122

        MfG
        Ein Privatier

        1+
        • Reinhard Seevers sagt

          Naja, mit populistischen Kampfbegriffen wie „irrationalen Machteliten“ stellt man sich eher ins Abseits, denke ich.
          Die Demokratie lebt vom Mitmachen. In unserem Landkreis hat sich lediglich 1 von 15 Gemeinden für den Klimanotstand ausgesprochen. Diejenige, die dafür ist, ist die erste Randgemeinde an der nächsten Großstadt….das zeigt doch, dass die Landbevölkerung noch die Meinungshoheit in ihrem Gebiet hat und dass die Weltretter aus der urbanen Welt kommen….unsere Volksvertreter haben jedenfalls offen dagegen gehalten.

          1+
          • Ein Privatier sagt

            Sehr geehrter Herr Seevers,

            nun, zuerst möchte ich Ihnen für das Verlinken Ihres hervorragenden Links (http://www.keckl.de/texte/Leserbrief%20ZEIT%20Nitrat.pdf) danken.

            Interessanterweise enthält Ihr Link ebenfalls Aussprüche, die man als „populistische Kampfbegriffe“ bezeichnen kann.
            Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass es auch als „populistisch“ angeshen werden kann, wenn man Formulierungen anderer als „populistische Kampfbegriffe“ bezeichnet?

            Wenn ich nun zurück zu Ihrem Link gehe, dann berachte ich meine Formulierung „irrationale Machteliten“ als eine Zusammenführung einiger Sätze bzw. Meinungen, die in Ihrem Link auftauchen.

            MfG
            Ein Privatier

            PS
            Glauben Sie nicht, dass Sie Teil des „Populus“ sind?
            Klänge die Formulierung „irrationaler Elitismus“ weniger kämpferischer und populistischer in Ihren Ohren?
            Zeigt Ihr Link nicht eindeutig auf, wie „irrational“ viele der Entscheidungen derjenigen Personen sind, die entweder „Macht“ haben oder Mächtige beeinflussen können oder wollen?

            1+
    • Danke an euch beide für den Bericht1 Erkältung im Anmarsch, Willi? Dann übertreibe bitte deine Aktivitäten nicht.
      War wirklich mehr zu erwarten?

      5+
  13. Reinhard Seevers sagt

    Genau das hatte ich erwartet….als ich las, dass die Kirchenjugend und die Pfadfinder mit am Tisch sitzen war klar, das wird eine Laberei.
    Und dass Angie rhetorisch schwer zu knacken ist, haben ganze Heerscharen von Gegner erleben dürfen.

    8+
        • Ostbauer sagt

          Und warum nicht? Haben die irgendwas mit landwirtschaftlicher Produktion zutun? Hab ich da irgendwas verpasst?

          2+
        • Obstbäuerin sagt

          Hattest du mit ihnen gerechnet, Brötchen? Haben sie eine geheime Verbindung zur Landwirtschaft? Klär uns auf, bitte!

          0
            • bauerhans sagt

              hier gibts einen landwirt,der früher pfadfinder war,
              jetzt engagiert beim nabu und bund und passionierter jäger.
              der gibt gern öffentlich merkwürdige stellungnahmen ab,ist überrascht,dass die anderen bauern ihn nicht mögen,aber der liebling der lokalen politik.

              3+
      • Sabine sagt

        Nun, Pfadfinder und Co. sind die Orgas aus denen viele spätere Kirchenfunktionäre hervor gehen. Die Kirchen sind immer noch einer der größten Landbesitzer in D. Gerade die Jugend-Orgas drängen sehr darauf, dass Land nur noch an Bio-Bauern verpachtet wird. Ich weiß nicht, wie es bei den Protestanten ausschaut, aber die St.Georgs Pfadfinder haben schon 2013 beschlossen, dass sie in ihren Projekten besonders Kleinbauern, Fairhandels-Initiativen und ökologischen Landbau unterstützen und zwar weltweit. Da mag man grinsen, weil man mit den Pfadfindern vllt. ein Dutzend Kiddis verbindet, die auf dem Geimeindefest Stockbrote backen, aber das ist mit fast 100,000 Mitglieder in D und einer soliden Finanzausstattung ist das schon eine ziemlich große Organisation. Ähnlich wie den Sternsingern, sieht man ihnen nicht an, welche Geldmittel die zusammen bringen und welche Wirkkraft die haben. Versuch mal was in einer katholischen Gemeinde gegen die Pfadfinder oder die KiTa-Erzieher durchzudrücken, da geht eher der Pfarrer als die Rover.

        5+
        • Obstbäuerin sagt

          Das sind interessante Aspekte, Sabine. War mir nicht bewusst, wie das zusammenhängt. Hier bei uns im Osten sind weniger als 20% der Bevölkerung Mitglied von Kirchen oder religiösen Verbänden. Von aktiven Pfadfindern in unserer Stadt habe ich letzte Woche das erste Mal gehört. Auf polnischer Seite gibt es da mehr Aktivitäten.

          2+
          • Reinhard Seevers sagt

            https://infoportal-kirchenland.de/

            Das ist schon ein starkes Stück….wenn man ganz runterscrollt sieht man, dass das BMU diese Plattform auch noch fördert …..tja, wie sagte einst ein Kollege: Es ist aussichtslos gegen eine Klistierspritze an zu furzen…..

            2+
          • Ottmar Welker sagt

            „Jeden Tag eine gute Tat“. Das bringt selbst ein Kirchenfürst auf die Reihe, wenn er es will.

            2+
  14. Danke für die authentische Schilderung eurer Eindrücke. Seit ihr auch zu Wort gekommen, wenn ja, was habt ihr denn angesprochen??

    4+

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