Bauer Willi
Kommentare 26

Eine Roadshow…

Hier ein Kommentar von „agrarheute“ zu den Ergebnissen des Agrargipfels. Und warum diejenigen, die mit dem Trecker nach Berlin gefahren sind, jetzt aufpassen müssen.

https://www.agrarheute.com/politik/liebe-landwirte-achtung-falsche-show-562313

Mein Artikel kommt morgen.

 

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26 Kommentare

  1. Thomas Apfel sagt

    Lieber Karl Timme, falscher Ansatz!
    Wir werden in der gesellschaftlichen Bewertung nicht bunt wahrgenommen, sondern fast nur in der Frage Bio oder nicht, und warum noch nicht Bio. Wir dürfen uns nicht für Partikularinteressen einzelner Sparten trennen lassen (dafür gibt es die Fachverbände) weil es eben geraden nicht um die Buntheit geht, sondern um „die Versagung der Gesellschaftlichen Betriebserlaubnis“ für jede Form der modernen Landwirtschaft.
    Also ist die angesagte Vorgehensweise: Kräfte bündeln und auf die wichtigen Themen konzentrieren: Pflanzenschutz versus Artenvielfalt, Pflanzenernährung versus Umwelteinfluß und Erhalt einer wirtschaftlich tragbaren Tierhaltung, gerade weil diese für Kreislaufdenken, Wertschöpfung und Bodenfruchtbarkeit so wichtig ist.

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    • Karl Timme sagt

      Lieber Thomas,“Wir werden in der gesellschaftlichen Bewertung nicht bunt wahrgenommen,“ Wie wir in der Gesellschaft wahrgenommen werden spielt bei der Aufgabe, die den beiden Vertretern auferlegt wurde keine Rolle. Diese Wahrnehmung hat zu der Diskusion geführt, wie wir sie zur Zeit in den Medien und mittlerweile in den Fachkreisen haben. Aber gerade dieses bunte verhindert einfache Lösungen, irgendjemand wird dabei immer falsch behandelt. Dieser Umstand hat einerseits zu den vielen Fachverbänden (und zu der Zersplitterung des Berufsstandes) geführt und macht auf der anderen Seite den großen Erfolg von LsV aus. Hier hinter dieser Bewegung konnte mann sich versammeln weil keine verbindliche Ziele Formuliert wurden. Das ändert sich jetzt aber mit der übertragenen Aufgabe.

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  2. Thomas Apfel sagt

    Bei allem Frust über den geschickten und sehr typischen Schachzug von Merkel und Klöckner, darf man die Wirkung der ständigen Feindbilderneuerung über Politik und Medien nicht unterschätzen. Egal wo ich unterwegs bin, merkt man diese schizophrenen Grundstimmung, dass man mit dem Bauern, insbesondere wenn er Familienbetriebe vertritt, schon redet, aber immer mit dem vorgefassten Gesamtbild „Die Bauern können ja nix dafür, dass sie alles falsch machen, es war halt die falsche Politik der Vergangenheit“. Niemand stellt sich überhaupt noch ernsthaft die Frage ob die betriebene „Ökologisierung“ und „Agrarwende“ und die beabsichtigte Extensivierung der LW eventuell der grundsätzlich falsche Weg sind.
    Daher denke ich, dass wir das Angebot annehmen müssen und uns nicht auf reinen Protest beschränken können, so notwendig er auch ist. Es kann doch nicht so schwer sein, dass sich die Fachleuten im Umfeld des Bauernverbänden UND im Umfeld von LsV zusammenfinden und formulieren was an grundsätzlichen Dingen anders betrachtet und bewertet werden muß, als es Politik und Gesellschaft derzeit tun. Gerade haben wir dank der Aktivitäten von LsV die Aufmerksamkeit unsere Standpunkte und unser Wissen wirksam zu transportieren und das müssen wir tun!!
    Wenn Frau Künast laut ins Publikum ruft: „Für diese Art von Landwirtschaft ist die gesellschaftliche Betriebserlaubnis abgelaufen“, so ist das nicht ihre zugespitzte Meinung, sondern inzwischen verbreitete Auffassung der politisch aktiven 20 % der Bevölkerung.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Das sehe ich genauso. Das Schlimmste, was passieren kann ist, dass man die Zustimmung der Bevölkerung verliert, in dem man dumpfe „Merkel muss weg“ – Parolen ruft, oder die Regierung als Lügner bezeichnet. Wer Gesprächsbereitschaft will, der muss sich an die Spielregeln halten und diejenigen angreifen, die es verbockt haben, und das fängt ziemlich weit unten an. Und die Medien müssen unbedingt mitgenommen werden, damit Transparenz entsteht, sonst wird man ebenso unglaubwürdig, wie die, denen man es vorwirft. Übrigens steht die Landwirtschaft immer noch unter dem Sammelbegriff der Agrar-Industrie und man wird schwere Geschütze gegen die Argumente auffahren, weil man monetäre Unterstützung und Einflussnahme der Agrarlobby verlauten wird…..wird lustich!

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      • Ottmar Welker sagt

        Land-und Forstwirtschaft. Für Forstwirtschaft, meist auch privat, gib das Land BW in den nächsten Jahren über 300 Millionen Euro zur Wiederaufforstung aus, sagen sie, wenn nicht nach zwei Jahren der Wald selbst aufwächst. Nach 5 Jahren weiß jemand, ob er dauerhaft sich etabliert hat. Minister Hauck ist Forstwirt, versprach aber den Landwirten „keinem geschieht etwas“. Natürlich machten sich schon Leute vor Jahren lustig über seine Fachkompetenz: „Kommt heute der Agrarminister auch, nein der Hauk kommt“.

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    • Brötchen sagt

      In der Sendung Hofgeflüster hat ein Buchautor und Biobauer allen Ernstes gesagt, die Kleinbauern sind die Versorger der Bevölkerung! Die bösen Agrarindustriellen nicht.

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      • Elisabeth Ertl sagt

        Auf der psychologischen Ebene stimmt es aber. Die Leute träumen davon, dass ihre Lebensmittel vom kleinen Bauern kommen, der ihnen naturphilosophische Geschichten erzählt. Nur dann müssten sie selber mitarbeiten für einen kleinen Anerkennungsbeitrag, aber das werden sie nicht tun.

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        • Brötchen sagt

          Märchenwald eben mit Einhörnern und Prinzesschen.

          Sendung kann man noch sehen auf BR Mediathek ist aber vom NDR

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      • Diatryma sagt

        Arrr. Ich bin „nur“ Stadtbewohnerin und Bürodrohne noch dazu, aber selbst ich kann sehen, dass die 3x tägliche Fütterung von 80 + Millionen Menschen nur mit LW im großen Stil gesichert ist (oder seh ich da was falsch?). Kleinteilig mag ja als Vorstellung ganz romantisch sein, aber effektiv ists eben nicht. Ich hätte gern jederzeit leicht erwerbbare und in mein Budget (unter 1400 netto) passende Lebensmittel, und zwar nicht nur Kohl und Kartoffeln. Oder „Bio“-Gemüse zum Goldpreis. Konvi ist vollkommen OK für mich.

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  3. Friedrich sagt

    Der Kommnetar sagt es ganz klar , daß Merkel mit ihrem Kofferträger Klöckner die Sache aussitzen wollen und dann das Agrarpaket beschließen werden. Das darf natürlich nicht passieren !! Wir müßen die Nitratlüge jetzt öffentlich zum Thema machen. Das verstehen unsere Mitmenschen dann schon. Unser Angriffspunkt muß jetzt Frau Merkel werden , die nur an sich denkt und hinter sich einen Vernichtungsfeldzug gegen alles was Wirtschaft heist, durchführt. Wenn wir Bauern noch was retten wollen , dann müßen wir zum Frontalangriff auf Merkel blasen. Also die Nitratlüge öffentlich machen und weitere Demos gegen Merkel machen. Die Wahrheit muß ans Licht kommen , denn nur dann haben die Berliner ein Problem. Als Lügner will ja schließlich keiner dastehen. Man kann ja schließlich die Nitratdaten aus Brüssel korrigieren. Für mich ist das Thema jedenfalls nicht durch !! Es geht um die Zukunft unserer Höfe und Famielien.. Also Attacke !

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  4. bauerhans sagt

    LsV wird weiter druck machen,da bin ich mir sicher und auch die Kanzlerin wird sich weiter mit dem thema auseinandersetzen müssen,nur hat sie im moment wichtigere baustellen.

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  5. Oberländer sagt

    Der Mann hat vollkommen recht es muss permanent weiter
    Druck gemacht werden und die Merkelanten des Bauernverbandes
    sollten sich darüber im klaren sein da sie ins zweite Glied gehören.
    Trauen darf man ihnen nicht.
    Ob man für die Hauptberuflichen Merkelanhänger eine Art Weihnachtsfrieden braucht weis ich noch nicht.

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    • Thomas Apfel sagt

      Es ist der völlig falsche Weg, jetzt darüber zu streiten wer in welches Glied gehört!!
      Wir müssen uns GEMEINSAM zu den 3 wichtigen Themen äußern und Lösungsvorschläge servieren:
      – zuallererst ist der Erhalt des modernen Pflanzenschutzes wichtig, weil alles was hier weg ist in aller Regel nicht wiederbelebt werden kann. Hilfreich wäre ein Portal, das wirksam die Beobachtungen der Landwirte bezüglich Biodiversität in um landwirtschaftliche Flächen transportiert. Fotos, Fundort am besten mit einer kurzen persönlichen Betrachtung einstellen!
      – die Wissenschaft ist nicht komplett gegen uns, nur traut sich im Moment kaum Jemand das Maul aufzumachen, weil er damit rechnen muss medial geschasst zu werden. Aktiviert die Leute, die ihr kennt und äußert euch selbst (wir sind ein gut wissenschaftlich ausgebildeter Berufsstand und müssen das nutzen).

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      • kritischer Leser sagt

        Sie protestieren mit dem Argument der falschen bzw. zu kleinen Stichprobe gegen die Grundlage der neuen DüVO, propagieren aber gleichzeitig die „Wissenschaftlichkeit“ von Momentaufnahmen einzelner Landwirte auf ihren Feldern (bzgl. Pflanzenschutz bzw. Biodiv). Wenn dass das vorherrschende Bild von Wissenschaft in der Bevölkerung ist, dann ist es kein Wunder dass so viele auf Fake News reinfallen.
        Sie ziehen die Notwendigkeit einer „Agrarwende“ in Zweifel und unterstützen das „weiter so“ dass leider in vielen Beiträgen zu hören ist. Ich wiederum bin mir aber zu 100 % sicher, dass es ein „weiter so“ in der derzeitigen Form der Landwirtschaft mittelfristig nicht mehr geben wird. Allerdings sind die Veränderungen die dafür notwendig sind nicht von den einzelnen Landwirten allein zu leisten bzw. zu initiieren. DAS sollte der Inhalt der Bauernproteste sein, die Politik und die Bevölkerung darauf aufmerksam zu machen, dass notwendige Veränderungen nicht alleine an den Landwirten hängen bleiben. Wenn aber weiter (von vielen, bewusst oder unbewusst) darauf beharrt wird, dass Veränderung gar nicht nötig ist, dann dürfen sich die Landwirte am Ende nicht darüber beschweren dass sie keiner unterstützt hat.

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        • Thomas Apfel sagt

          Nochmal ,falls Sie das nicht verstanden haben: Es geht im Moment darum der modernen (sprich- der nicht Öko-Dogma basierten Landwirtschaft) „die Gesellschaftliche Betriebserlaubnis“ zu entziehen, wie Frau Künast das Feindbild so schön formuliert hat. Diese Landwirtschaft erzeugt 95 % der Lebensmittel und hat sich schon immer über Wissenschaft und Technik und Methoden an neue Erkenntnisse angepasst. Es gibt momentan dazu keinen sinnvollen oder nachhaltigeren Gegenentwurf. Wenn Sie Diesen Sch….Terminus „Weiter so“ verwenden, müssen Sie schon erklären was Sie mit dem implizierten Gegenentwurf „Nicht weiter so“ meinen. Sonst ist es kein Diskurs sondern einfaches Wiederholen der Frames der Landwirtschaftsfeinde. Falls Sie das bemerkt haben sollten stammt z.B. die Studie, dass Öko-Landbau nachhaltiger sein soll zu 100 % von den Öko-Fakultäten der beteiligten Universitäten und Institute, Unabhängigkeit sieht anders aus. Im Übrigen ist der dominante Einfluß von Landschaftsstruktur auf Biodiversität keineswegs eine Einzelbeobachtung von Bauern, sondern wissenschaftlich belegt.

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          • Ottmar Welker sagt

            Einen Bauernmarkt an der Universität Hohenheim soll es auch heute noch Samstags geben, allerdings beschickt vom Demeter Bauer Rolf Bühler und mit der Ethik von Dr. med. Albert Schweitzer. Das Zentrum für ökologischer Landbau scheint einem Ableger vom Institut des momentanen Dekans Prof. Ralf T. Vögele zu ähneln. Selbst ist jener wohl nicht Mitglied bei Demeter, Bioland und Naturland. Das Zentrum ebendort angehängt.
            R.T.V. macht, was sein Göttinger Altvorderer Prof. Mendgen dort und in Konstanz auch schon, damals erfolgreich und preisgekrönt auch machte: „biological control of the fire blight in the field, fungal infection and biotrophy in rust fungi.
            Stand seiner und Mitarbeiter Veröffentlichungen. nach 2017 KEINE auf der Homepage aktualisiert 10.9.19.
            Frau Dr. weiß nicht wo, S. Zikeli`s Schwerpunkte 2019 Control of potatoe and tomato blight with biological Treatment, biological Control of Fusarium head blight with……
            Einziger schwerwiegender Unterstützer von Bauer Willi aus der Wissenschaft ist der Insektenökologe Steidle. Bauer Willi sagte, dass es mehrere wären. Welche?

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            • Am von der Uni Hohenheim beworbenen MartA Projekt sind neben der Bosch AG für Sensoren, Amazonen Werke H. Dreyer, Cubert Videoso Kameras in realtime, Fernerkundung auch die Bayer Ag beteiligt, bei Weizen und Zuckerrüben. Präzisionslandwirtschaft, Düngung, Sensoren, Algorithmen und Pflanzenschutzstrategien. Die Ergebnisse sind gar nicht abgreifbar beim ICT-Agri Sekretary Danish Agency for Food Science and Higher Education. Die Neuausschreibung von 20 Millionen Euro soll für die meisten EU Länder reichen müssen unter ictagrifood.eu/node/40148.
              Im Institut für Pflanzenbau ist auch noch die Junior Professorin Sandra. M. S. mit -omics driven physiology, candidate genes und transgenetics/Genom editing zur Sicherheit beschäftigt,wenn dort nicht so viel rüberkommen sollte, was schon möglich wäre.
              Abgelaufen bis 2015 ist Sybreed (Effizienzsteigerung der agrarischen Produktion) mit KWS Saat Ag, Lohmann Tierzucht GmbH und Demeter zusammen das Zweinutzungshuhn, Werner L. Kutsch, Integrated Carbon Observation System Braunschweig, Beide Münchner Unis und Göttingen dgfz-bonn.de. Zukünftige Produktions Steigerungen dürften zu einem maßgeblichen Teil durch Züchtungsfortschritte entstehen ,wird bei diesem Ansatz vorausgesetzt.
              Prof. Roland Gerhards erforscht seinen Unkrautroboter schon jahrelang mit ausreichenden Mitteln aus den Taschen des Uni Chefs sagte er einmal.

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  6. firedragon sagt

    Ein Satz aus dem Text…

    Politikerinnen und Politiker… sich also ungefragt hinter die Landwirte stellen…

    Hatte ich an anderer Stelle schon bemängelt.
    WARUM taten sie’s vor Jahren nicht und WARUM jetzt immer noch nicht?

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    • Vielleicht weil die Industrie wichtiger ist, firdragon?
      Die LW hatte keine Lobby!

      Wird die Politik jetzt aufwachen?

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    • Karl Timme sagt

      Ja, hinter welche Landwirte, die Bio-bauern, die Kleinen Familien Betriebe, die großen Personen Gesellschaften, die Ableger (abschreibungs modelle) der Industrie oder LEH, u.s.w.. Diese Liste ist so lang wie die Landwirtschaft bunt oder vielfältig ist. Läst sich ja auch in die vielen Produktionsrichtungen aufteilen. Was gehts den Weinbauern an was der Aquakulturspezialist mit Biogasanlage macht?

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      • kritischer Leser sagt

        Und da sehe ich eben die große Chance der (zukünftigen) Landwirtschaft. Wenn die Landwirte es schaffen sich als ernsthafte Erbringer gesellschaftlichen Mehrwertes (Bodenschutz, Wasserschutz, Klimaschutz, (dies übrigens auch alles in ihrem ureigensten Interesse, Stichwort Produktionsgrundlage) Lebensmittelsicherheit, Tierschutz) zu positionieren anstatt (mehr oder weniger freiwillig) als im wahrsten Sinne „Melkkühe“ und „Ackergäule“ von ausschließlich an Gewinnmaximierung interessierten Großkonzernen (oder macht etwa der Landwirt selbst die Preise??!) zu zeigen. DANN wird es geradezu eine Selbstverständlichkeit für JEDEN Politiker (außer der der für die Großkonzerne lobbiiert) sich hinter die Landwirtinnen und Landwirte zu stellen. Wer nur einer von vielen Lieferanten für Pfanni ist hat jawohl eine schwächere Position als DER eine Landwirt im Dorf der für eine Lebenswerte Umgebung sorgt (und damit dann einer von vielen deutschlandweit ist).
        PS: Und natürlich gleichzeitig TROTZDEM noch hochwertige Lebensmittel, siehe oben, produziert
        PPS: Ja richtig, das alles funktioniert nicht wenn es nur ein „weiter so“ geben soll

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        • Schmeckt gut sagt

          Dazu nur eine kurze Frage. Woher soll denn das Geld zum Erhalt der doch so bäuerlichen und dorferhaltenden Betriebe kommen? Unsere LM Klöckner hat uns ja ihr finanziell „super“ ausgestattetes „Insektenpaket“ angepriesen – Größenordnung 80 Mios pro Jahr (sind umgerechnet etwa 300 Euro pro Betrieb, reicht also für lausige 10-20 Arbeitskraftstunden. Nicht eingerechnet ist hierbei auch die Schwierigkeit, dass überhaupt keine AK zur Verfügung stehen, die Handarbeit „auszuhalten“). Die Forderung, „Bauern strengt euch nur mehr an, dann wird das schon“, ist einfach nur armselig.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Ziemlich voreingenommen oder? Ist der Landwirt, der für Pfanni = böser industriebetrieb, der wiederum für dumme Verbraucher = ungesunde Chipsesser produziert gleichzeitig nicht in der Lage eine lebenswerte Umgebung zu schaffen? Sind die Kartoffel für die Direktvermarktung gute Kartoffeln und die für die Chipsherstellung böse Kartoffeln?
          Kritik ist gut, Wissen wäre besser!

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          • Industrie ist böse, oder?

            Dennoch passen die Industriekartoffel für Pommes, Chips und Klebstoff in die Ökologie der Gemarkung.

            Genau wie die Speisekartoffel!

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        • Ottmar Welker sagt

          Das „Label“ ist ein und alles immer schon gewesen. Hohenheimer Wachteln selbst im Laden der Universität früher gekauft von Feinschmeckern. Da hat keiner geschaut, wie sie Kleintierzüchter Prof. Scholtysek herbrachte an die Ladentheke sowie den Braten und Horst Stern und sein verliehener Ehrendoktor hat sich selbst den Schneid abgekaufen lassen weiter seine „Bemerkungen über das Huhn“, sein weiter so dagegen, zu artikulieren. Später verlor er, welcher den „Augiasstall“ der Tierzucht, wie FJ Strauss die Regierung Schmidt auch nannte, bezüglich Tieren, ausmisten wollte die Lust daran und der „Geifer“ wendete sich seiner selbst verfassten Reitlehre zu oder über “ Der Mann aus A…..“ dort besonders der Falkenzucht und Geschichte des Konrad dem II.

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          • Ottmar Welker sagt

            Offene Milch wurde in dem Hohenheimer Lädle auch verkauft, Säfte und Obstbrände alles aus Eigenbetrieben. Einmal machte ich einen Kochkurs beim Schwäbischen Hausfrauenbund in der Stafflenbergstraße mit. „Schwäbische Sonntagsbraten“. Die sehr fleißige Frau schalt uns aber, weil wir ihr nicht beim Einkaufen halfen aus und machte dann eine Woche Urlaub. Vorher drückte sie mir zwei saubere Literflaschen für Milch in die Hand und trug mir auf in diesem Laden zu kaufen. Das nächste Mal war ich das leuchtende Vorbild für die anderen. Die Presse kam auch einmal und feierte sich selbst als männlichen Kochkurschampion nach dem einzigen Besuch.
            Später las ich, dass als erste nicht schwäbische Leiterin dieses Vereins eine Norddeutsche eingestellt wurde. Für sie kein Problem, da sie beim Deidesheimer Weinmarktfest eine ganze Küchenmannschaft kommandierte und Gäste verpflegte, auch uns Musikanten, bei denen sie sonst die große Pauke haute. Diesmal hatten wir kleine Besetzung und Schlagzeug dabei, ohne sie. Einmal an Weihnachten und Neujahr, musste ich Gewächshäuser beaufsichtigen und besuchte sie. „Ich muss dich doch hereinlassen“. Auf dem Boden lagen Ausschnitte oder Bilder von Traummännern. Ich meinte gehört oder gelesen zu haben, dass die meisten Frauen sich ein ganz gutes Bild von Männern machen würden, erwähnte ich.
            Als ich vor zwei Jahren beim Zahnarzt im Sprechzimmer ihr gegenüber sah, sprachen wir gar nichts.
            Es gibt Schlimmeres als eine Roadshow und alte Kamellen!

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