Bauer Willi
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Wetterwarnung…

Am Freitag morgen (17.5.) hat Wetteronline für unseren Ort eine Niederschlagsmenge von 20-50 mm vorhergesagt und dies auch in einer Unwetterwarnung online gestellt. Um die Mittagszeit wurde die Wetterwarnung auf  “10-20 mm in 12 Stunden” geändert.

Die obige Wetterwarnung  wurde gegen 16 Uhr veröffentlicht. Ich finde diese Meldung aus mehreren Gründen problematisch. Was meint ihr?

Tatsächlich geregnet hat bei es bei uns am Standort am 17.5. in 24 Stunden exakt 1 mm. Darüber sind wir sehr glücklich. Den Südwesten Deutschlands hat es schlimm erwischt.

Ich finde es nicht tragisch, dass die Prognose und die Realität bei einem solchen Ereignis nicht auf den Kilometer genau vorgesagt werden kann. Aber einen “Dauerregen mit 2-5 mm innerhalb von 6 Stunden” als Warnung zu bringen?

 

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28 Kommentare

  1. Wetterfrosch sagt

    Sehr schade, dass häufig sogenannte “Warnungen” privater Wetterdienste mit den amtlichen Warnungen des DWD zusammengeworfen werden. In Deutschland gibt es zahlreiche private Wetteranbieter, die ihre Daten teils vom DWD, teils aber auch von anderen Anbietern beziehen, daher sind enorme Unterschiede bei Wettervorhersagen möglich.

    Im Übrigen warnt der DWD vor Dauerregen erst ab Niederschlagssummen von mehr als 25 mm. Die genauen Warnkriterien für Dauerregen oder Starkregen findet man hier: https://www.dwd.de/DE/wetter/warnungen_aktuell/kriterien/warnkriterien.html

  2. Frank sagt

    Wenn ich das hier so lese, dann könnte ich trotz eines gewissen Verständnisses über nicht ganz zuverlässige Wetterberichte / Unwetterwarnungen ja glatt mal die einschlägigen Agrarfachleute schon jetzt um die exakte Einschätzungen der diesjährigen herbstlichen Erntemengen bitten. So Prognosen sind ganz easy, also bitte.

    Im Übrigen ist es mir deutlich lieber, die Wetterfuzzis irren sich zugunsten einer Starkregenwarnung zu viel statt einer zu wenig.

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    • Bauer Willi sagt

      @Frank

      “Ich finde es nicht tragisch, dass die Prognose und die Realität bei einem solchen Ereignis nicht auf den Kilometer genau vorgesagt werden kann. Aber einen “Dauerregen mit 2-5 mm innerhalb von 6 Stunden” als Warnung zu bringen?”

      2-5 mm in 6 Stunden ist kein Starkregen…

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    • Wind(r)ose sagt

      @Frank

      Erheblich zu betrachten ist, aus meiner Sicht, dass das inflationäre (also fast dauerhafte, bzw. bei geringen Mengen.Regen) Unwetterwarnungen dann eben “weggewischt”, sprich: nicht mehr ernst genommen werden.

      Zudem wenn bei erfolgter Unwetterwarnung nur ganz wenig Regen (Unwetter) kam.
      Fatal, wenn eine solche Warnung dann doch dringlich ist.- und nicht mehr als wichtug eingeordnet.

      Eine genaue Wetter/Wolkenbewegung vorherzusagen, ist bestimmt nicht im Detail ( Umkreis 30 km) möglich. Wenn es an Ort A stark regnet, kann Ort B trocken sein.
      Das erleben wir häufig.

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  3. Schnitzel sagt

    Im Moment ist Wahlkampf. Das macht auch vor dem Wetterbericht nicht halt. “I want to panic you.” ist in gewissen Kreisen Programm. Außerdem sind die meisten Gottes Naturgewalten total fremd in ihren voll Klimatisierten und von der Natur abgeschotten Lebensräumen. Und wenn sie dann nochmal die Naturgewalten erleben suchen sie Schuldige.

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  4. Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war sagt

    Das Volk immer schön in Panik halten und alles auf den Klimawandel schieben. Dann Sondersendungen im Fernsehen mit Live-Berichterstattung von unter der Wasseroberfläche. Scholz reist ja jetzt ins Saarland, ob er wohl Stiefel dabei hat? Ob sich die Panikerzeuger wohl die Coronazeit zurückwünschen? Ist das selbe in grün.

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  5. Christian Bothe sagt

    Mit dem Wetterbericht ist das so eine Sache… Für mich gibt‘s den besten deutschsprachigen Wetterbericht bei Servus TV! Die Meteorologen sind kompetent und man kann noch etwas lernen! Die Tafel bringt‘s…Leider gibt’s keine Aussagen mehr für Deutschland, weil man den Sender im Kabel abgeschaltet hat, scheinbar weil zu wenig Staatsnähe???

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  6. Ertl Elisabeth sagt

    Man wird das Wetter nie exakt vorherberechnen können. Irgendwie kommt mir das immer wie das moderne Orakel vor. Aber wenn umgekehrt NICHT gewarnt wird, und es kommt eine Katastrophe, dann ist doch der Aufschrei unvergleichlich größer!

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  7. evo.... sagt

    Ich mache bei Arbeiten mit der Rückenspritze die Erfahrung, dass sich die Windrichtung teilweise im Minuten (fast Sek.) – Takt ändert.

    Was mir auch schon ein paar mal aufgefallen ist: Wir bekommen von einer (fast) Sekunde zu Sekunde Sturm.

    Mir sind auch schon ein paar mal rhythmisch getaktete Streifenwolken aufgefallen.

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    • zmp_nachfahre sagt

      Das fällt aber noch unter die Kategorie “normal”.
      Die Windrichtungsänderung kann gut Turbulenz bei der Entstehung von lokaler Thermik sein. Wenn sich eine Blase bildet, wird in der Umgebung von allen Seiten her die Luft dorthin gesaugt.
      Die Streifenwolken sind verursacht durch eine Schwingung einer Schicht einer laminaren Luftströmung um einen kleinen Bereich nach oben und unten, immer knapp unter- bzw. oberhalb des Kondensationsniveaus.
      Heftiger und mit größerer “Wellenlänge” gibt es das bei Föhn und ist bei Segelfliegern sehr beliebt, weil der Scheitel der Welle bis über 10’000m hoch liegen kann. Der damit erflogene Weltrekord liegt bei über 20’000m! (Spezialsegelflugzeug “Perlan II” mit Druckkabine)

  8. Ludwig sagt

    Nachdem die Wetterleute ihre Warnung im Ahrtal verschlafen haben , wird jetzt permanent gewarnt um nicht wieder versagt zu haben. Das hat mit der Realität nichts mehr zu tun, sondern nur mit der Angst des Versagens . Außerdem kommt es doch den Klimawandelangstmachern sehr entgegen die Mitmenschen in ständiger Angst und Panik zu halten um von den wirklichen Problemen in unserem Lande abzulenken. Was sagte der Niedersachsenmetallpräsident : Es müßen endlich Rahmenbedingungen geschaffen werden, die uns international wieder wettbewerbsfähig machen, durch geringere Steuern und Abgaben, weniger unideologische Politik, die zu bezahlbaren Energierpreisen führt. — Das sind die Probleme und die werden nicht angefasst. Kann hierzu noch ein Buch empfehlen :
    “Die Stunde Null” von Dr. Markus Krall. – Eine Kettensäge , aber ein guter Ansatz mal über alles was hier schiefläuft nachzudenken.

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    • Erwin sagt

      Das stimmt so nicht,das die Wetterleute die Warnung verschlafen haben.
      Ich kann mich noch genau erinnern das ein wirklich fähiger und kompetenter Meteorologe im WDR Fernsehen Tage vorher eindringlich gewarnt hat,das da eine sehr gefährliche Wetterlage auf uns zukommt und da ist auch die Region Ahrtal,Eifel,Rhein Erftkreis genannt worden.
      Und es wurde nicht nur einmal gewarnt,das Problem war,diese Regensummen von 200 Liter pro Quadratmeter in kürzester Zeit hat keiner für ernst genommen. Klar ist es schwer Wetter vorher zusagen, aber in diesem Fall ist das exakt so eingetreten.
      selbst der Meteorologe hat getaunt was sein Computer da berechnet hat und dachte das kann doch für diese Regionen gar nicht stimmen, aber es ist leider eingetroffen das manche Gemeinden abgesoffen sind,weil es keiner geglaubt hat!
      Und bei diesen Vorwarnungen,hat dieser Meteorologe einen verdammt guten Job gemacht,hätte man früher gehandelt wären wahrscheinlich noch einige Menschen am Leben.

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      • Sonnenblume sagt

        Zustimmung. Kann mich noch gut an die Vorhersagen erinnern. Es sah bedrohlich aus. Aber wer glaubt schon das es dann wirklich so schlimm wird. Zumal bei uns die Vorhersagen in der Regel wie beim Beispiel von Bauer Willi ausgehen.

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        • zmp_nachfahre sagt

          Also für das Ahrtal kann ich diese Ignoranz nun wirklich nicht verstehen! Insbesondere nicht auf der Seite der Behörden. Ich habe früher in der Nähe gewohnt und zumindest kleinere Hochwasser gab es nun wirklich jedes Jahr, so daß typischerweise die Campingplätze am Flußufer regelmäßig abgesoffen sind.

    • Michael M. sagt

      Die teils überzogene Warneritis hatten wir in Deutschland schon vorher. Mir ist das regelmäßig aufgefallen, wenn ich in den Sommermonaten in der Eifel wandern wollte. In der Vorhersage für Orte wie Schleiden oder Hellenthal tauchten dann regelmäßig Unwetterwarnungen auf. Suchte man dann – auf der gleichen Website – nach der Vorhersage für angrenzende Orte in Belgien, löste sich die Unwetterwarnung rasch auf als mögliche Gewitterneigung am Nachmittag, also etwas das wir in unseren Breitengraden im Juli oder August kennen sollten.

      Vor dem Untersuchungsausschuss zur Katastrophe bei uns im Ahrtal sagte der Metereologe Bernhard Mühr aus: “„Es gibt zu viele Wetter-Warnungen in Deutschland.“ Mein Handy warnt mich inzwischen fast jeden Tag vor irgendwelchen drohenden Unwettern. Die Gefahr besteht, dass die Empfänger dieser permanenten Warnungen dann abstumpfen.

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  9. Sonja Dengler sagt

    An Ernst Pauli von gestern:
    den Treibhauseffekt (negativ und positiv) habe ich als Antwort in den gestrigen Blog gegeben. 🙂

  10. Sonja Dengler sagt

    Das geht ja schon seit langer Zeit so, die Wirklichkeit lehrt aber:
    es gibt gar nicht mehr Unwetter im Land sondern mehr Unwetter-WARNUNGEN.
    Uns soll halt täglich Angst und Bange werden – wir machen aber zum Glück nicht mit und das Wetter erst recht nicht
    Gesegnete Pfingsten

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    • zmp_nachfahre sagt

      Eine Zunahme gibt es auch bei den Schäden durch Unwetter – aber nicht deshalb, weil es mehr Unwetter gäbe, sondern weil der Wert der beschädigten Dinge steigt. Statt einer alten Scheune steht da jetzt vielleicht eine neue Maschinenhalle und dasselbe Hochwasser gibt dann natürlich eine höhere Schadenssumme.

  11. Hauke Jaacks sagt

    Moin ein langjähriger Feuerwehrkammerad von mir meinte immer zu solchen Sachen angesagte Katastrophen fallen aus…

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  12. Helmut Butter sagt

    Guten Morgen allerseits und euch allen ein gesegnetes Pfingstfest.
    Ihr im Westen und Nordwesten unseres schönen Landes klagt über zuviel Niederschlag, wir im Erzgebirge könnten Regen gebrauchen.
    Hier sind im April 25 Liter, im Mai bisher 18 Liter, und seit Jahresbeginn 207 Liter pro Quadratmeter gefallen.
    Schiebt doch die Regenwolken einfach bisschen weiter nach Osten! 😉

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Wir werden es versuchen, weil bei uns bis Ende April 471,7 Liter geregnet hat. Vom Freitag bis heute 110 Liter.

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  13. Thomas Becker sagt

    Leider empfinde auch ich die ganzen Warnungen als maßlos übertrieben. Es trifft halt nicht jeden …
    Egal ob Regen oder Sonnenschein aus allem wird eine deutschlandweite Katastrophenlage gebastelt.
    Zu ungenau und zu verallgemeinert !

    Meist hört es sich zb. in SWR3 Radio so an als ob ihre Vorhersage überall zutrifft . Die sagen es regnet definitiv ganzen Tag und ich hab Sonne satt.

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    • Michael M. sagt

      Dazu eine kleine Anekdote. Vor ein paar Monaten fuhren wir auf einen Kaffee nach Euskirchen. Vor Ort schüttete es – entgegen allen Wetterprognosen – aus Eimern. Bei 11°. Wir blieben im Auto sitzen, und ich konsultierte mein Handy um zu sehen, ob vielleicht Besserung in Sicht war. Laut dessen Wetterbericht war es in Euskirchen zu dem Zeitpunkt gerade sonnig bei 15°…

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  14. Frikadellen piet 45 sagt

    guten Morgen Ich glaube die Jungs und Mädchen von WetterOnline möchten sich mich später sagen lassen sie hat nichts getan aber sowas zu machen ist doof keine Ahnung was da besser wäre
    ich vermute egal was kommen könnte es wird lieber gewarnt sei es Wetter Terror oder irgendwas anderes hauptsache die Leute bekommen Angst das ist ganz schön bescheuert

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    • Frikadellen piet 45 sagt

      bin sehr gespannt wann die erste erdbebenwarnung kommt wenn Ricarda lang aus dem Auto steigt

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