Bauer Willi
Kommentare 19

Wer ernährt die Welt?

Was meinen Sie, an welcher Stelle Deutschland in einer Liste der Lebensmittel-Exporte steht? Hier eine Liste. Manches hat mich überrascht (Niederlande), anderes wiederum nicht (Brasilien)

Fazit: Deutschland ist nicht der Nabel der Welt…

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19 Kommentare

  1. Frikadellen piet sagt

    moin das ganze ist ein Gemeinschaftswerk! ein wenig machen wie Verbraucher selber im Garten und sehr viel die Landwirtschaft! das ganze findet aber weltweit statt. also ein Handel gibt es immer. das große Problem sind nur kriege und Länder, die meinen nicht handeln zu müssen. schönen Tag

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  2. Elisabeth Ertl sagt

    Ich frage mich, welche Aussagekraft dieses bunte Bildchen hat.
    Die Schweiz exportiert jährlich Lebensmittel im Wert von 10,7 Mrd Franken, importiert aber im Wert von 15,5 Mrd.
    Österreich, welches in diesem Ranking gar nicht vorkommt, exportiert um 17 Mrd Euro und importiert um 10 Mrd.

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    • Elisabeth Ertl sagt

      Und wie Kurt richtig festgestellt hat, sagt der Geldwert nichts über die Kalorien, somit über den Beitrag zur Welternährung aus.

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      • Bauer Willi sagt

        @ Elisabeth
        Stimmt. Wenn wir Autos exportieren, erscheinen ja auch nicht die Zahl der Autos in der Statistik, sondern der Geldwert. Trotzdem hielt ich es doch für sehr interessant, dass so ein kleines Land wie die Niederlande so viel Geldwert exportieren.

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  3. Georg Model sagt

    Mit den 1,9 % können wir nichts bewegen oder gar eigene Naturalgeschenke leisten.
    Mit Geld geht das eher, darum verschenken unseren Politiker seit Jahrzehnten Geld
    ins Ausland um die Welt zu Ernähren. sicher mehr als 1,9 % unseres Bip,s ?
    Hier sind wir wohl „wenigstens“ Exportweltmeister ?

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  4. Kurt sagt

    Das Ranking basiert auf dem Wert der Exporte, nicht auf Kalorien oder Menge. Daher sind die Niederlande mit höherpreisigen Produkten prominent vertreten. Geht man auf die Fläche, wird die Welt von Kanada, USA, Australien, Brasilien, Argentinien, Paraguay, Uruguay, einigen Ländern Osteuropas ernährt. In Mittel- und Westeuropas sind Frankreich und Ungarn Exporteure. Auf der Gegenseite können Ostasien, Nordafrika, Westasien und Mittelamerika ihre Bevölkerung nicht mit den eigenen Flächen ernähren bei negativer Tendenz.
    Kurzfassung: ohne die Exporte der Mercosur Staaten wäre die Ernährung der Weltbevölkerung mit diesem Nahrungsmix und Preisen nicht möglich.

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  5. Georg Johann Brand sagt

    Das Ranking gibt ein falsches Bild, da die Statistik nicht zwischen Nahrungsrohstoffen und verzehrfertigen Lebensmitteln unterscheidet.
    Bezieht man auf Nahrungsrohstoffe, also auf das was die Landwirtschaft produziert, exportieren wir im Salco nichts sondern sind Importeur mit einer Selbstversorgungsquote von deutlich unter 90 %.
    Das ist so ähnlich wie beim Stahl, von dem wir ja auch zu wenig haben, aber in Form fertiger Produkte (Autos, Maschinen) große Mengen exportiern.

    Am deutlchsten wird das am Beispiel Niederlande. Die niederländischen Kühe grasen noch stärker als unsere in MatoGrosso und die Hähnchen werden mit Futter direkt vom Schiff gemästet (natürlich etwas überspitzt).

    Ganz schnell kommt aufgrund solcher Statistiken wieder das Argument von bestimmter Seite, dass damit bewiesen sei, dass wir immer noch zu viel haben und dass es daher kein Problem sei, wenn wir immer noch jährlich mehr als 20 Tha für Siedlung und Gewerbe, 100 oder 200 Tha für Freifl#ächen PV und mehr als 1 Mio. ha för die Wiedervernässung von Moorböden, aus der Landw. Nutzung entnehmen.

    Und gleichzeitig auf vielfälige Möglichkeiten der Ertragssteigerung und Ertragssicherung (siehe PS Einschränkungen, siehe nicht genutzte Möglichkeiten der Pflanzenzüchtung) auf der verbleibenden Fläche verzichten.

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  6. Arnold Krämer sagt

    Da Agrarrohstoffe (Weizen, Soja etc.) und konsumfähige Lebensmittel in einen Topf geworfen werden, sind die Zahlen nur bedingt vergleichbar.

    Tatsache ist aber, dass deutsche Exporte erschwert werden durch kostentreibende nationale Politik. Stichwort Wettbewerbsfähigkeit. Diese leidet aber auch darunter, dass andere Länder dieser Welt mittlerweile ebenfalls in der Lage sind, gute Lebensmittel aufgrund eigener preisgünstiger Agrarerzeugung herzustellen und sogar zu exportieren.

    Die Globalisierung (offene Märkte, Transparenz und Wissenstransfer) führt ganz einfach dazu, dass wir „von unserem hohen Ross“ runter müssen.

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  7. Zgnflüstrr sagt

    Bei den Álemans kosten die Kartoffeln derzeit 2 €/kg, bei den Kaasköppen werden sie dank Rekordernte verschenkt.

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    • Limes sagt

      Ich gebürtiger Mof bin noch keinem Kaskoop begegnet der etwas zu verschenken hat.
      Andere Moffen z.B @Zgnflüstrr haben evtl andere Erfahrungen gemacht.
      P.S nachdem unsere niederländischen Nachbarn uns anlässlich der WM 2006 besser kennengelernt haben war die Bezeichnung Moffen für Deutsche im Umgang nicht mehr die Regel.

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      • Zgnflüstrr sagt

        @Limes: „Ich gebürtiger Mof bin noch keinem Kaskoop begegnet der etwas zu verschenken hat.“

        Das ist Einbildung versus Realität. Denn die Berichte, nach denen niederländische Bauern derzeit tonnenweise Kartoffeln verschenken, lassen sich ja durch kurze Recherchen verifizieren.

  8. Georg Model sagt

    Sehr interresante Grafik.
    Wir produzieren nur 1,9 % der Welternährung. Dachte Polen und Ukraine haben uns bereits
    überholt. Noch nicht, aber mit weiter EU Förderung und weniger Bürokratie und Kontrolle schaffen sie das schnell.
    Aber nun was positives aus dem Musterländle Baden-Württemberg.
    Den ernst der Lage hat Özdemir und unsere ehemalige Justizministerin zwar erkannt,
    aber die Medien verschweigen das über 60% des Weines importiert werden und berichten nur über einen Konsumrückgang und erhöhte Produktionskosten unter anderem diem gestiegen Mindestlohn.
    Die Landesregierung sollte aber für alle regionalen landwirtschaftlichen Produkte werben bzw. den Absatz fördern.
    Für mich ist Fleischverzehr auch ein Stück Kulturgut. Guter Wein und gutes Essen
    gehören doch zusammen ? Dann ist es doch doppelter Genuß, müssten doch eigentlich alle Politiker wissen bzw. ist bei denen doch Standard. Wo finden sich diese Standards
    in den politischen Entscheidungen wieder ?

    Wie war das noch mal mit dem alten Sprichtwort :
    Wasser predigen und selbst Wein trinken ?

    https://www.tagesschau.de/inland/regional/badenwuerttemberg/swr-bw-will-weinbau-foerdern-oezdemir-wirbt-fuer-heimischen-wein-als-akt-des-patriotismus-100.html

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    • Zgnflüstrr sagt

      Mein Kumpel ist jetzt auch von Bier auf Wein umgestiegen, wegen der Prostata. Und dann hat er sich gestern beim Istanbul Kebab eine Döner-Box geholt, für 6 €. Er sagt, das reiche ihm für zwei Tage, und er nehme immer halb Hähnchen, halb Lamm, und in der Mitte Kartoffeln (aber weiche) und (haha) Spinat.

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  9. Georg sagt

    Durch erneuerbaren Energien wird ein Teil der Fläche nicht für die Lebensmittelproduktion genutzt, das wird wahrscheinlich nicht berücksichtigt.

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  10. Jek sagt

    Guten Morgen
    Gibt es auch eine Liste mit import Ranking?
    Würde mich interessieren.
    Allen einen schönen Tag

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    • Zgnflüstrr sagt

      Wer braucht Listen? Und dann müsste man die ja auch noch bewerten? Da kann man nicht so einfach reinfeuern und einen guten Treffer landen.

  11. Kemetbauer sagt

    Deu, Rus und NZL auf Augenhöhe. Wie ist das noch gleich beim Größenvergleich?

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