Bauer Willi
Kommentare 59

Wann ist der BUND e.V. zufrieden?

Es ist nur eine kleine und regionale Meldung, aber sie zeigt, dass es nahezu unmöglich ist, NGO´s zufriedenzustellen.

Um was geht es: Im Rheinland wird von der Buir-Bliesheimer Agrargenossenschaft ein Spot-Sprayer zur Verfügung gestellt (Trecker, Fahrer und Gerät), mit dem es möglich ist, einzelne Unkräuter zu bekämpfen statt die gesamte Fläche behandeln zu müssen. Das ist ein Riesenfortschritt, den man vor 5 Jahren noch nicht für möglich gehalten hätte.  Somit lassen sich erhebliche Mengen an Herbiziden einsparen.

https://www1.wdr.de/nrw/rheinland/rhein-sieg-kreis/landwirtschaft-technologie-pflanzenschutz-100.html

Der WDR hat auch den BUND e.V. dazu befragt der dies wie folgt kommentiert:
„Spotspraying alleine reiche nicht aus, um die Biodiversität zu schützen. Es sei wichtig, die Landwirte zu alternativen Pflanzenschutzmöglichkeiten zu beraten und dort auch finanziell zu unterstützen. Für fast alle Kulturen gebe es auch nicht-chemische Methoden.“

Die typische Antwort einer NGO: Das geht uns noch nicht weit genug…

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59 Kommentare

  1. evonik sagt

    Mit der Renaturierung würde ich bei der Medizin anfangen. Ich würde alle chemischen Stoffe verbieten.

    Wir bekämen weniger AB- Resistenzen, mehr Wohnraum, bräuchten weniger Energie importieren, das Problem mit der Pflege würde sich lösen und viele andere Probleme würden sich lösen.

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    • Kemetbauer sagt

      @e
      Na klar, sämtliche Chemie raus aus der Medizin. Was, außer physikalischen Maßnahmen, soll es denn dann noch geben? Esoterik, Humbug, Scharlatanerie, Handauflegen, Glaskugel u.a.m. ? Ist das Ihre Vorstellung von neuzeitlicher Medizin?
      Prust! (meine Schenkel schmerzen schon).

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      • Thomas Bröcker sagt

        Satire zu erkennen ist nicht immer so einfach, Kemeti. Gegen die Hämatome vom Schenkelklopfen helfen feuchte Wickel mit Klettenwurzel 😎.

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        • Kemetbauer sagt

          @TB
          Ich bin ja auch geneigt, bei merkwürdigen Beiträgen zunächst mal Ironie in Betracht zu ziehen. Bei @e ist das allerdings ein vergeblicher Versuch.

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          • evonik sagt

            In der freien Wirtschaft würde man deine Denke als betriebsblimd bezeichnen. Solltest mal einen Blick über den Tellerrand werfen.

            Ich glaube dir würde ein Kuschelkurs gut tun. Damit habe ich zwar keine direkte Erfahrung, aber nachehelich habe ich eine tolle Entwicklung gehabt.
            Da brauchst aber etwas Geduld, weil ein Meister ist noch nicht vom Himmel gefallen.

            Dann verstehst mich auch besser.

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            • Kemetbauer sagt

              @e
              Mein Tellerrand ist halt ziemlich groß. Da verzeihe man mir, dass ich mich vornehmlich mit Zu- und Umstände beschäftige, die meinen Betrieb angehen.
              Ich bin immer noch in der vorehelichen Entwicklung. Die gefällt mir auch sehr gut. Änderung? Nicht beabsichtigt!

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  2. Smarti sagt

    Obwohl es mich vor den Folgen graut und ich es absolut Schei… finde:
    ich sage voraus, dass unsere Demokratie es nicht besser weiss und – wie in Dänemark – das Landwirtschaftministerium abschafft und in ein Ministerium für Umwelt – und Tierschutz umwandelt. Hiermit können wir dann Ihre Frage „wie weit geht eine NGO“ ausgiebig testen.
    Obwohl: es könnte auch sein, dass in Deutschland der Wechsel in ein „Schützerministerium“ bereits vorbereitet hat, nur der Name wurde vorläufig noch beibehalten.
    Prost und viel Spass beim natur – und tierschutzgerechten Verhungern.

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  3. Georg Model sagt

    nach meinen eigenen Erfahrungen im Kampf gegen ein Gewerbegebiet sowie einen Regionalplan welcher ca. 100 landwirtsschaftlichen Betrieben die existenz kostet, hat der regionale BUND ev. sein wahres Gesicht geoutet.
    Erst Einsprüche und Klageandrohung und Bildung eines übergreifende Aktionsbündnisses und dann aber Rückzug. Habe guten Kontakt zu einigen BUND´´lern welche die Enstcheidung auch nicht nachvollziehen konnten. Sie wollten mir erneut helfen indem sie weitere Einwendungen einbrachten.Sie wurden aber dann von höherer Verbandsebene
    gedrängt die Einwendungen zurückzunehmen. Irgenwie sollen Spendengelder geflossen sein, die zu dieser Rücknahme führte. Es war auch eine weitere Klage wegen eines noch nicht begonnen bzw. verabschiededen Landschaftrahmenplanes geplant, welche besonders Aussicht auf Erfog hatte. Aber irgendwie haben es die Bürgermeister, Landräte,
    Landes-und Komunalpolitiker und deren befreundeten Bauunternehmer sowie Investoren es geschaft den BUND in diesen Thema zufriedenzustellen.
    Aber ähnliches kenne ich leider auch aus unseren „eigenen“ Verbänden.
    Kann die Aussage von JD bestätigen, zur Aussage zu festen Mitarbeitern.
    Gilt wohl für fast alle NGO´s und auch Kirchen und deren Beratungsstellen.

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    • Kemetbauer sagt

      @GM
      Ich denke, Deutschland soll voran gebracht werden. Da sind Gewerbegebiete doch eine gute Chance auf neue Arbeitsplätze. Aber nein, wenn ldw. Interessen entgegen stehen, dann natürlich nicht. Außerdem möchte natürlich auch niemand ein Gewerbegebiet direkt vor seiner Nase haben. Die Interessen der meisten NGOs sind nicht ldw. Interessen; warum sollte das auch anders sein. Wer für ökologische Interessen eintritt, der wird kaum mit der Landwirtschaft marschieren können. Den Landwirten geht es ganz oft nur um den Erhalt ihrer Betriebe. Das ist sowohl ökologisch als auch ökonomisch ziemlich unsinnig.

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      • Ehemaliger Forenteilnehmer sagt

        Kemetbauer, Sie sind wieder so daneben, dass man nur den Kopf schütteln kann. Was frustriert Sie so sehr? Aber lassen Sie bitte Ihren Frust woanders raus,nicht bei den tüchtigen Landwirten. Ein solcher scheinen Sie ja nicht zu sein!

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        • Kemetbauer sagt

          @EF
          Richtig, ich bin ganz klar neben der ausgetretenen ldw. Hauptspur und das ist auch gut so. Frust? Wieso? Ich habe einen schönen Betrieb, nach dem Regen wächst der zweite Grünlandaufwuchs sehr gut, die Rinder kommen feist daher, der Stallbau schreitet voran, der Preis für die Rinder ist bis zum Jahresende fix, die Getreidebestände sind überdurchschnittlich gut und lassen einen mehr als akzeptablen Ertrag erwarten, die bisherige Ernte verlief ebenfalls gut. Wo sollte da also ein Grund für Frustration liegen?
          Tüchtige Landwirte sind die, die jetzt mit 36€ct/L Milch, 1,50€/kg Schweinefleisch, 16,00€/dt WGerste und anderen miserablen Werten arbeiten müssen?
          Irgendwie tun Sie mir etwas leid; aber nur etwas.

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          • Ehemaliger Forenteilnehmer sagt

            Das Getreide bringt die erste Ernte im Jahr. Was hast du vorher geerntet in diesem Jahr? Tantiemen für deine Rolle als Forentroll? Und der bist du ja.

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            • Kemetbauer sagt

              @EF
              Dass Ackerbauern, die modernen Teilzeitbauern (Def. nach Fischler), keinen Blick mehr für die Ernte auf dem Grünland haben, ist mir nicht neu. Oder ist der Begriff „Heuernte“ für Sie evtl. ein Fremdwort? Wenn man so will, fahre ich sogar monatlich die Ernte aus dem Stall/von der Weide ein. Schenkelklopf!

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        @Kemetbauer
        Sie unterstützen neue Gewerbebetriebe und deren Arbeitsplätze, während sie gleichzeitig Kritik an Landwirten üben, die ihren Betrieb aufrechterhalten wollen.
        Bitte erkläre mir nicht, dass du ein Landwirt bist, für mich bist du ein Forentaliban.

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      • evonik sagt

        Genau: Der Erhalt der Betriebe steht meist im Vordergrund. In der Regel macht machen die Bauern das mit öko Zockerei.

        Manche nutzen das System auch um ihre Höfe ohne viel Arbeit zu vergrößern.

        Für 1 ha Grünland sind da um 1000 Euro Subvention möglich.

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        • Georg Model sagt

          @Kemetbauer ich habe gedacht sie ticken als ÖKobauer nachhaltiger.
          anscheinend gehören sie auch einem Bündnis von Bodenverwerten an ?
          Wie hoch sind die Quadratmeterpreise für Gewerbeland bei Ihnen. Bekommen Sie
          bald auch einem Rüstungsbetrieb auf ihren Acker ? Wie legen Sie ihr Geld an oder wie vielen Kollegen nehmen sie Land ab indem sie Land von ihren Verpächtern kaufen und aufgrund ihrer Spekulationsgwinne höhere Preise bieten können. ?
          Für sie persönlich mag das Nachhaltig sein aber nicht für die Kollegen und die Allgemeinheit. Wer denkt hier nur an den Erhalt seines Betrieber bzw. seiner Interressen ?

          • Kemetbauer sagt

            @GM
            Sie müssen einfach mal begreifen, dass Landwirtschaft eine Wirtschaft ist; und keine Gefühlsduselei. Für den Boden ist es einerlei, ob er zu einem großen oder zu einem kleinen Betrieb gehört. Für die derzeitige ldw. Erzeugung benötigten wir aktuell ca. 40 Tsd. Betriebe. Der Rest ist übrig! Betriebserhalt zum Selbstzweck, sollte nicht gefördert werden. In der übrigen Wirtschaft ist der Strukturwandel schon viel weiter. Wir haben Nachholbedarf.
            btw: „Nachhaltigkeit“
            Ich danke Ihnen, dass Sie hier das Stichwort gegeben haben. Der Energieaufwand nimmt mit abnehmender Betriebsgröße relativ zu. Wo ist da die Nachhaltigkeit der kleinen Betriebe?

            • Georg Model sagt

              @Kemetbauer
              In der übrigen Wirtschaft wandern Betriebe ins Ausland ab,sofern es möglich ist. oder machen einfach dicht. Nicht immer wegen Fehlen von Nachfolger oder zu wenig Gewinn sondern auch wegen Erschöpfung von zuviel Bürokratie.
              Bürokratie ist auch ein großer Engie und Zeitfresser.
              In unserem Land ist nichts mehr Nachhaltig.
              Die Förderungen EU Agrarförderung sollte auch für Großbetriebe abgeschafft werden, wegen zu hohen Verwaltungs- u. Kontrollkosten.
              Solange Großbetreibe nicht ohne EU Förderung auskommen hben auch Kleinbetriebe oder „Teilzeitbauern“ welche oft gar keinen Agrarantrag, oder Agrardieselrückvergütung oder Stromsteurermäßigung mehr stellen aber immer noch eine Daseinsberechtigung, vor allem solange wir laut BMLEH nur einen Eigenversorgungsgrad von knapp über 80 % haben.
              Auf die von Ihnen genannten Zahl von 40 000 landwirtschaftlichen Großbetrieben können wir auch verzichten wenn wir alles importieren,
              sogar die ganze deutsche Wirtschaftsproduktion können wir abschaffen
              und alles mit Dornen zuwuchern lassen oder zerbomben und dann im Bunker oder irgenwo im Ausland nur noch Bitcoin´s schürfen.
              Danke für Ihre Heimatliebe und Herzblut für unseren Berufsstand und Wirtschaftstandort Beutschland.

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              • Kemetbauer sagt

                @GM
                Das Herzblut für den Wirtschaftsstandort D. teile ich mit Ihnen. Beim Rest habe ich Bedenken. Großbetriebe sind, relativ betrachtet, viel einfacher zu kontrollieren als Kleinbetriebe. Bei den Großen gibt es i.d.R. einen speziellen Mitarbeiter für die „Betreuung“ des Kontrolleurs. Der restliche Betrieb läuft ganz normal weiter. Bei 40 Tsd. Betrieben würden Grenzertragsstandorte ganz aus der Produktion fallen bzw. sehr extensiv bewirtschaftet werden. Insgesamt würde der Flächenanteil mit hohem ökologischen Wert stark zunehmen. In meiner ehemaligen Heimat machten in den 70er und 80er Jahren Handwerker, Gärtnereien, Bäckereien, Metzgereien, kleine Läden und anderes Kleingewerbe dicht, weil sie dem Preiswettkampf nicht standhalten konnten. Man hätte richtig investieren müssen und dafür fehlte oft die Traute und evtl. auch das Kapital. Der Unterschied zur Landwirtschaft liegt im Immobilienvermögen der Höfe. Davon kann mal lange zehren, wenn es nicht so gut läuft. Das Vermögen ist Fluch und Segen zugleich. Die Kappung der Förderung ist derzeit ein heißes Thema. 100 Tsd.€ oder 500 Tsd.€ Maximalförderung/Jahr, stehen zur Diskussion. Die Deckelung verstärkt den Eindruck einer ldw. Sozialhilfe. Dabei sind die bewusst klein gehaltenen Verbraucherpreise eine Sozialhilfe für alle Verbraucher. Wir bekommen die Förderung auch für gesamtgesellschaftliche Leistungen! Warum sollte darauf jemand verzichten? Ich fände es besser, wenn die Förderung an die Unternehmensstruktur geknüpft würde. Das Geld sollte bekommen, wer dafür ldw. tätig wird. Kapitalgesellschaften und der anderer Klüngel, müssen zukünftig leer ausgehen.

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                • Georg Model sagt

                  @Kemetbauer
                  Bedenken beim Rest dürfen sie gerne haben, ich stehe für Meinungsfreiheit und Kritik.
                  Das mit den Grenzertragsstandorten im Weinbau, vermarkungstechnisch gesehen regelt sich gerade fast von selbst. Egal mit Förderung oder ohne. Sie fallen einfach aus der Produktion.
                  Mit dem Abrufen von Subventionen habe ich auch kein Problem wenn Sie diese als Sozialhilfe bezeichnen für günstige Verbraucherpreise.,
                  Das Gesamtvolumen der EU- Gelder ist nur falsch deklariert und dem Verbraucher nicht bekannt das 80 % davon an die mit der Antragsbearbeitung und Kontrolle
                  beschäftigten Beamten ausgezahlt werden.
                  Kann das nicht eine KI machen ? ist doch eh schon jeder Quadratmeter digitalisiert und satelitenüberwacht !
                  Wozu da noch so viele Beamte ? Ist hier nicht der der größte Verlust von Steuergeldern ? und ein Strukturwandel nötig.?
                  der grösste Selberhalt liegt hier, doch nicht in der Landwirtschaft sondern an der Landwirtschaft begründet vor allem mit Hilfe von NGO´s.
                  Dort sind viele Beamte und Sachbearbeiter übrig, welche uns auf der Tasche liegen und nur bedingt in die Rentenkasse einzahlen ! und versuchen uns per App täglich das Arbeiten schwerer zu machen
                  Haben Sie eine Idee wie wir dies ändern können um in den vollen Genuß der EU- Agrargelder kommen können ?

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                • Kemetbauer sagt

                  @GM
                  Ich schicke mal voraus, dass ich aus einer Verwaltung komme. Nach einer Berufsausbildung im kommunalen Verwaltungswesen habe ich die Ausbildung zum gehobenen nicht technischen Dienst abgebrochen. Ich konnte mir ein Leben in der Verwaltung nicht vorstellen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass eine Verwaltungsausbildung die beste Zusatzausbildung ist, die man sich als Landwirt vorstellen kann.
                  Bei der Verwaltung muss man unterscheiden zwischen denen die sie ausführen und denen, die sie sich einfallen lassen. Die Ausführer haben oft nur einen geringen Ermessensspielraum und müssen die Entscheidung intern rechtfertigen. Gestrickt werden die juristischen Normen, als Handlungsanleitungen, von der Politik. Wenn wir also etwas an oder in der Verwaltung ändern wollen, geht das nur über die Politik. Das da schon lange Zeit gar nichts mehr geht, dürfte hinlänglich bekannt sein. Vollmundige Ankündigungen unseres Ministers sind uns noch gut in Erinnerung. Was ist bisher geschehen?
                  Die Hoffnung auf die KI, trage ich nicht mit. Schon jetzt gibt es zuhauf Probleme im Bereich der Digitalisierung. Die Schnittstelle Mensch/Technik funktioniert sehr oft nicht einwandfrei. Man erinnere sich an die verspäteten Auszahlungstermin für die Fördergelder. Mir ist der Mensch, am Ende der wie auch immer aussehenden technischen Leitung, lieber als eine KI. Es wird viel geredet vom Bürokratieabbau. Wenn es jedoch konkret wird und Arbeitsplätze eingespart werden könnten, laufen die Gewerkschaften Sturm. Nein, die Betreuung durch Kontrollinstanzen, ganz gleich welcher Art, wird noch zunehmen. Die Kosten dafür werden weiter steigen und die Landwirtschaft wird sie wuppen müssen. Gleichzeitig werden die Kosten der Landwirtschaft als Förderung angelastet. Aus diesem Grund habe ich auch kein Problem damit, alle bereitstehenden Förderungen anzuzapfen. Schlechtes Gewissen? Nein! Ebbe wird noch früh genug eintreten. Dann erst wird sich zeigen, wer auch mit weniger oder ganz ohne auskommt.

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        • Kemetbauer sagt

          @e
          „Manchen nutzen das,…….“, halte ich für einen Ausdruck von Intelligenz.

          „Ethisch moralische Bedenken“, kann sich nun mal nicht jeder leisten.
          Schenkelklopf! Das ist wieder ein lustiges WE.

  4. Nörgelvereine, die von Spenden leben, sind nie zufrieden, denn wenn Sie das währen, dann währe das Geschäftsmodell ja überflüssig. Damit meine ich sämtliche NGOs, völlig egal ob DUH, BUND e.V oder wie sie alle heißen.

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  5. Werner Knödler sagt

    Das tägliche Brot der NGOs ist nicht die ehrliche Arbeit,
    sie erbetteln sich ihren Lebensunterhalt durch
    jammern
    wichtig tun
    Halbwahrheiten
    Tatsachen verdrehen
    und oft auch durch glatte Lügen .

    Daher wird es niemals möglich sein
    solche Gutmenschinnen Vereine zu befriedigen

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  6. Ehemaliger Landwirt sagt

    Wann ist der BUND e.V. zufrieden?

    Erst wenn zwei Personen auf dem Maisfeld mit der Handhacke Unkraut jäten. Die Personen, die diese Tätigkeit ausführen können, sind keine Erntehelfer, das würde die NGOs auf den Plan rufen, dafür werden familieneigene Arbeitskräfte benötigt.

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    • Inga sagt

      wir haben doch so viele arbeitslose Asylbewerber die können doch auch durch die Felder gehen.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Ein früherer Leiter des Arbeitsamtes Offenburg äußerte einmal, dass die anstrengende Arbeit im Weinberg für einen Arbeitslosen nicht zumutbar wäre.

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      • Kemetbauer sagt

        @I
        Woher kommt eigentlich der Anspruch, dass soziale Randgruppen, möglichst für lau, in der Landwirtschaft arbeiten können sollten? Oder ist die Arbeit in der Landwirtschaft jetzt schon als Dienst an der Allgemeinheit zu verstehen? Welche Bedeutung hat dann „Wirtschaft“ als Bestandteil des Begriffs „Landwirtschaft“?

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Der gesetzliche Mindestlohn für alle Arbeitnehmer, einschließlich ungelernter Arbeitskräfte, beträgt ab 1. Januar 2026 13,90 Euro brutto pro Stunde.
          Gesetzlicher Mindestlohn
          Seit dem 1. Januar 2026 gilt in Deutschland ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn von 13,90 Euro brutto pro Stunde. Dieser Mindestlohn gilt für nahezu alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, unabhängig von Ausbildung, Nationalität oder Beschäftigungsumfang, einschließlich Minijobbern und Saisonarbeitskräften
          http://www.bmas.de
          http://www.bmas.de
          +2
          . Ausgenommen sind lediglich Personen unter 18 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung, Pflichtpraktikanten in Orientierungspraktika bis drei Monate sowie Arbeitnehmer, die unmittelbar vor Beginn der Beschäftigung langzeitarbeitslos waren
          http://www.bmas.de
          http://www.bmas.de
          .

        • Inga sagt

          weisst du eigentluch was die Landwirtschadt in unserer Volkswirtschaft für eine Stellung hat?

          Man kann sie nicht mit der Industrie vergleichen, weil sie zu facettenreich ist.
          Sollen das die Randgruppe Bauern bei ihrer 60 Std/Wo noch alleine stämmen, sollen die ihre Rentner und Kinder noch ausnutzen?

          Die Umwelt geht uns alle an, egal ob Randgruppe oder nicht.
          Es ist eine Aufgabe der Allgemeinheit

          und wer lebt vom Sozisasystem der Allgemeinheit und hat den ganzen Tag Zeit?

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      • Limes sagt

        @Inga den Ansatz Arbeitslose Asylbewerber zum Unkrauthacken zu verpflichten finde ich nicht gut denn es ist nicht notwendig, es ist mühseelig und es gibt heutzutage moderne humane Verfahren diese Aufgabe zu erledigen. Wie der Beitrag zeigt wird an weiteren Verbesserungen gearbeitet.
        Wenn es Verbänden Menschen gibt die eine händische Arbeit fordern dann sollen diese auch raus auf den Acker und den Job erledigen. In diesem Fall Mitarbeiter und Mitglieder des BUND e.V sowie andere die dies fordern.

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        • Inga sagt

          die auch!

          Aber ich finde dass man die Bürgergeldempfänger ruhig zu Aufgaben die Anfallen in der Ökologie, bzw. Umwelt, der Gemeinde oder Stadt heranziehen kann, bevor die frech werden
          oder es gar in mehreren Städten kassieren.

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          • Limes sagt

            das sind Aufgaben die vom Staat (Bund, Land, Gemeinden) angeordnet werden müßen und müßen durch einen entsprechenden Rechtsrahmen geregelt werden.
            Unkrauthacken in ldw Betrieben ist eine Strafarbeit die nicht notwendig ist da es andere humanere und effizientere Lösungen gibt. Was haben die Landwirte davon wenn sie ihre knappe Zeit mit Erziehungsmassnahmen verschwenden. Als Dank wird ihnen dann von NGO`s noch vorgeworfen sie beuten Menschen aus. Nein lasst die NGO`s durch die Felder laufen und Unkraut hacken.

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  7. Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

    Donald Trump hat solchen NGO’s das Geld entzogen. Komisch das er auch im landwirtschaftlichen Bereich unbeliebt ist …

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    • Inga sagt

      was hat er da verbrochen,

      oder ist sie bei ihm auch Stiefkind der Nation, Volkswirtschaft?

  8. Promberger Konrad sagt

    Mit unrealistischen Maximalforderungen sprudeln die Einnahmen. Die Landwirtschaft
    hat zwischen Gewerbegebiet und Wohnsiedlungen,Bergstation und Hotelterasse einen
    Wildpark zu betreiben,basta. Ein Bauer mit Händen wie ich sie seither nicht mehr gesehen
    habe, hatte ein Studium und war eingeschätzter Fachlehrer. Er ist auch aus Gram zu früh
    verstorben. Er hatte Einblick und wusste wie es auf Kongressen der Umwelthilfe zugeht.
    Vegan ein Lacher….

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  9. Kemetbauer sagt

    Ich hatte gedacht, dass das Streben nach Perfektion beim Homo Sapiens so etwas wie systemimmanent ist. Wo wäre HS, wenn er sich schon vor 20.000 Jahren mit der Entwicklung zufrieden gegeben hätte? Aber was natürlich gar nicht geht, ist das Üben von Kritik an der Landwirtschaft. Weil die doch schon so viel tun. Schenkelklopf!
    btw: Die SPD will die Zusage zum Agrardiesel rückgängig machen. Es soll eine Deckelung geben. Schwere Zeiten für die Landwirtschaft.

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    • Inga sagt

      dann soll sich die SPD erst mal den Sinn dieser Rückvergütung ansehen.
      ob die sich damit überhaupt schon beschäftigt hat?

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  10. Limes sagt

    BUND statement: NGO Phrasendreschmaschine zur Generierung von Spenden für das Phrasenschwein zum Mästen einer NGO.

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    • Stadtmensch sagt

      Ich frage mich wer die bezahlt und warum:

      Arbeitgeberverbände:
      BDA – Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, BDI – Bundesverband der Deutschen Industrie, CDU Wirtschaftsrat, …

      Wirtschaftsinstitute & Think Tanks:
      IW Köln – Institut der deutschen Wirtschaft, ifo Institut (München), DIW Berlin – Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Stiftung Marktwirtschaft, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), Bertelsmann Stiftung….endlos.

      Sind alles NGO für die nur eins zählt: wie kann die Wirtschaft so ausgerichtet werden, dass es immer so weiter geht: Arbeitszwang, Konsumzwang, Wachstumszwang, …. für die Freiheit derjenigen, die über ihre Zeit verfügen können, gestalten können und für die Ohnmacht der Vielen.

      Ich werde jedenfalls weiterhin die DUH sponsern. Saubere Luft in der Stadt und Stadtgrün sind mir wichtig. Evtl. krieg ich den Jürgen noch dazu, die Landwirtschaft als wichtigen Baustein für „funktionierende“ Ökosysteme zu betrachten. Was kann die Landwirtschaft dafür, dass Hirsche wegen Inzucht degenerieren, weil ihr Lebensraum von Infrastruktur begrenzt ist? Da kommen dann wohl eher die Wirtschaftsverbände mit Kettensägen ins Spiel, damit schneller noch mehr Straßen gebaut werden. Für den Wohlstand…wissenschon…

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        • Stadtmensch sagt

          Ich lese gerade: Henry Gee: „Aufstieg und Fall der Menschheit“.
          Es geht sowieso aufs Ende zu. Der ubiquitär herumschwirrende homo necans, idealtypisch vertreten durch den deutschen Kanznichtsler, beschleunigt das ganze nur…

      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Da die A5 praktisch in der Nähe verläuft, beobachte ich, wenn ich auf derselben Strecke unterwegs bin, wie die Kühllaster aus südlichen Ländern Obst und Gemüse in die deutschen Großstädte transportieren. Je mehr deutsche Bauern aufhören, umso mehr Straßen benötigen wir. Aktuell wird an der Bahnstrecke gegraben, um den Verkehr von Güterzügen zu erhöhen. Es wird noch eine Weile dauern, bis dies umgesetzt ist.

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      • Limes sagt

        „Saubere Luft in der Stadt und Stadtgrün sind mir wichtig.“ und „Da kommen dann wohl eher die Wirtschaftsverbände mit Kettensägen ins Spiel, damit schneller noch mehr Straßen gebaut werden. Für den Wohlstand…wissenschon…“
        Dem Städter ist Stadtgrün wichtig und Wirtschaftsverbände sind Schuld das der Städter kein Grün hat! Echt!!!
        Wie passt es dazu das immer mehr Menschen in die Stadt ziehen und dort schon lebende Städter on top noch mehr Wohnraum und Neubauten für lau fordern, möglichst bezahlt von anderen im Zweifelsfall Enteignung. Werden die von Wirtschaftsverbänden in die Stadt getrieben?
        Warum zieht dieses Stadt Milieu nicht aus aufs Land ins Grüne wo Wohnungen leer stehen? wissensschon einfach zu bequem dieses Klientel in seiner Blase. Eigener Beitrag Null ausser Forderungen.

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        • Stadtmensch sagt

          „im Zweifelsfall Enteignung“

          Klingt interessant. Erzählen Sie weiter!

  11. Zgnflüstrr sagt

    „Laut Rheinischem Landwirtschaftsverband sei die Maschine noch anfällig bei viel Staub, wechselnden Lichtverhältnissen oder auch bei sehr jungen Pflanzen. Deshalb benötigt sie auch eine regelmäßige Wartung.“

    Ja, das eine Foto sieht ganz so aus, als hätte der Junior seine Webcam und den PC ausgeschlachtet. Jetzt muss er alle zwei Tage aufs Feld, die Kameralinse polieren und den Ventilenti auspusten. In der nächsten Version bekommt der Lüfter einen Schnellspannverschluss. Auch wenn die Schrauben natürlich besser halten.

    Nur, wo ist Elon Musk, wenn man mal Lasertechnik aus dem Weltall braucht?

    Aber sag mal, sehen die Spritzbauern die Unkrautnester bzw. die -dichte beim Überfahren nicht selbst? Die Düsen lassen sich ja wohl vom Fahrersitz aus manuell regeln. Bei so einem Queckenest würde ich aber auch voll draufhalten, und sonst halt nicht.

    Und dann habe ich mir noch überlegt, ob Unkraut entfernen ist wie Bart rasieren, weil beides wieder nachwächst, aber der Vergleich hinkt ziemlich.

    Und der BUND e.V. gehört zu jener uniformen Gruppe von Gutmenschenvereinen, die regelmäßig vor dem Edeka (wo auch sonst?) versuchen, Spenden-Abos abzusetzen („Sagen Sie mal, Sie sind doch auch für Menschenrechte, oder?“). Neben dem Naturschutzverein ist abwechselnd auch ein Greenpeace-, ein Amnesty- und ein Kinderhilfswerk-Verschnitt dabei. Alle jungen, gut gelaunten „Drücker“ die selben Jacken, alle die selben ID-Karten um den Hals (je nach Event bzw. Organisation natürlich), selbe Marketing-Organisation.

    Hoffentlich wissen diese sympathischen jungen Leute nicht, was sie tun, dass sie sich da für reine Abzocker hergeben, für neokapitalistische Trittbrettfahrer des Gutmenschentums, für Schmarotzer an der Sozialzivilisation, für Gatekeeper und Verhinderer realer sozialer und ökologischer Verantwortung im Praktischen. Na ja, das ist die Gen. Z: Queer und zu fett für die Bundesjugendspiele, aber Drohnenpilot werden wollen.

    So, genug gerantet. Hoffentlich war’s nicht zu anstrÄngend.

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    • Elisabeth Ertl sagt

      Kann man nicht, anstatt eine solche Maschinen zu konstruieren, zu fertigen, zu warten, zu betanken etc. einfach einen Arbeitslosen mit Handschuh und Ampferstecher ausschicken, um Einzelpflanzen auszureißen?
      Heuer kamen wir einmal nicht sofort zum Nachschlägeln einer Weidefläche, was sowieso ökologisch sehr problematisch ist, weil man damit auch Tiere häckselt. Dann ging ich einfach mit der Grasschere über die Fläche mit dem kurz vor der Blüte stehenden Bürstling und war überrascht, wie schnell ich eigentlich fertig war.

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      • Reinhard Seevers sagt

        „Kann man nicht, anstatt eine solche Maschinen zu konstruieren, zu fertigen, zu warten, zu betanken etc. einfach einen Arbeitslosen mit Handschuh und Ampferstecher ausschicken, um Einzelpflanzen auszureißen?“

        Ist das nicht schon rechtsextrem?😳
        In diesem Land ist doch bereits das Einfordern von Diensten für Staat/Bürger als Gegenleistung für staatliche Unterstützung ein No-Go.

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        • Jürgen Angler sagt

          Ich möchte es einmal so formulieren, wenn die Menschen zwangsverpflichtet werden reagieren sie mit Ausweichmöglichkeiten, desweiteren würden sie die Arbeit sabotieren (z.B. Dumm stellen u. auch andere Planzen weghacken) Die müssten erst einmal alle herangebracht u. Angelernt werden und wie schon oben erwähnt verpflegt sein wollen sie auch. …. Da ist so eine Maschiene doch irgendwie effektiver. In meiner Jugend musten wir in der LPG auch noch Rüben verziehen.

      • Ehemaliger Landwirt sagt

        „Kann man nicht, anstatt eine solche Maschinen zu konstruieren, zu fertigen, zu warten, zu betanken etc. einfach einen Arbeitslosen mit Handschuh und Ampferstecher ausschicken, um Einzelpflanzen auszureißen?“

        Meinen Sie wirklich, dass es angemessen ist, einem Arbeitslosen eine solch anspruchsvolle Arbeit zuzumuten, wenn selbst die Arbeit im Weinberg bereits zu anstrengend ist?

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        • Martin Aupperle sagt

          @Ehem.lLandw.
          Du hast wohl noch nie in einem Weinberg gearbeitet?!…. Und dann solltest du es im Südbadischen probieren (nein nicht zur Probe) sondern bei 30-35° Celsius. Oder genauso spassig ist es in Württemberg, an den so schönen sonnendurchfluteten Hängen, da kann sich der vorhandene bunte Mergel echt geil aufheizen so dass man/frau nicht mehr in der Lage ist Barfuß zu gehen. Da ist das Ampferstechen durchaus als entspanntere Arbeit einzustufen. Vllt ist es für dich zur Ahr näher und aufgrund der Hangneigung kein bisschen gemütlicher. (Die Mosel mit dem Schieferboden wäre dann eine Hardcore-challange)… nur für Menschen die ein kurzes Bein haben..

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Als ehemaliger Winzer habe ich schon mal in einem Weinberg, sogar im Südbadischen, auch in steilen Hängen gearbeitet. Habe dieselben mit PSM behandelt, mit einem Solominor, wenn Sie dieses Gerät kennen. Morgens wurde in den steilen Hängen händisch bearbeitet, nachmittags bei 32–35 °C verweilte ich in den flacheren Reben. Muss zugeben, an der Ahr und an der Mosel, ist es sicherlich schon gegen 30° kein Vergnügen.
            Auch wenn das Jäten von Unkraut nicht besonders anstrengend ist, bleibt die Tatsache bestehen, dass Arbeitslose, die diese Tätigkeit ausführen, oft als Arbeitssklaven betrachtet werden. Es wird allgemein akzeptiert, dass es einem Winzer im eigenen Weinberg zumutbar ist, Temperaturen von 35° auszuhalten.

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          • zmp_nachfahre sagt

            Ein Bekannter, Winzer an der Mittelmosel, meinte, daß man halt aufwärts in der Fallinie arbeiten müsse, dann bräuchte man sich nicht einmal zu bücken, wenn es steil genug sei.
            Auf dem Schiefer habe er aber im Sommer schon bis 70° gemessen….

      • Inga sagt

        Gant ganz, Elisabeth.

        Denn die wollen ja auch essen und in unserer ökologisch intakten Umwelt leben.

        Also sollen/müssten sie auch etwas dafür tun.

        • Elisabeth Ertl sagt

          Vor allem weiß ich nicht, wie es Renaturierung ohne Reagrarisierung der Gesellschaft geben kann. Die Wunschlandschaft stammt ja aus einer Zeit mit weit höherer Agrarquote. Jetzt träumt man von KI-gesteuerten Renaturierungsrobotern. Ein Grazer hat einen erfunden zum Schwenden von Almen, wegen KI natürlich ein extremer Stromfresser. Gibt eh auf jeder Alm einen Bach mit hoher Reliefenergie, hat er gemeint, da kann jede Alm ein Kleinkraftwerk bauen. Nun, was sagt das Renaturierungsgesetz? Weg mit allen Kleinkraftwerken, die schaden mehr als sie nützen. Überdachen wir jetzt die Almen mit PV, darunter der Schwendroboter, und nennen das dann Renaturierung?
          Das wäre jetzt die Aufgabe der Bauernvertreter: die Reagrarisierung der Gesellschaft einfordern, und noch vor den Arbeitslosen sollen die NGOler diese Suppe auslöffeln, die sie eingebrockt haben.
          Aber wie Christian Bachler richtig sagt: der Horizont vieler Bauern geht nur bis zum nächsten Lagerhaus. Wenn die Welt an der eigenen Grundgrenze aufhört, dann muss man das sagen, was ein Niederösterreichischer Politiker kürzlich gesagt hat: Wir machen die Renaturierung nicht.
          Ein solches Denken können wir uns aber nicht mehr leisten, denn es gibt sehr wohl Argumente für die Renaturierung.
          Wir brauchen einfach wieder mutige Politiker, die eins und eins zusammenzählen können

  12. Reinhard Seevers sagt

    Hauptberuflich Engagierte mit Saler werden in den NGOs zunehmend von der Generation „Boomer – Rentner“ ersetzt. Engagiert, fit, gut ausgebildet, Lebenserfahrung, letzte Wunscherfüllung die Welt doch noch zu verbessern, endlich eine sinnvolle Aufgabe zu haben, den Enkeln ein Vorbild zu sein…..so ziehen sie auf, um als neue Protest- und Verhinderungsbewegung ihre eigenen Wirkungen der letzten 50 Jahre zu negieren.

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  13. Jürgen Donhauser sagt

    Ist für mich ein weiterer Beweis dafür, dass es den NGO nie um die Verbesserung einer Sache geht. Kann sein, dass sie ursprünglich mit Idealen starteten, als aber dann feste Mitarbeiter eingestellt wurden, und diese finanziert werden mussten, dann kippte es immer mehr in Richtung Spenden generieren um Geld zu verdienen. Wenn sie jetzt mit einem Umstand zufrieden wären, dann wären sie ja überflüssig und müssten schließen. Ergo: nie zufrieden sein und immer schön weiter nörgeln!

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