Bauer Willi
Kommentare 38

Wenn der Börsenkurs die Zukunft prognostiziert…

Investoren kaufen dann Aktien, wenn sie davon ausgehen, dass das jeweilige Unternehmen eine Zukunft hat und Gewinne macht. In den letzten Jahren zeigen die Börsenindices wie der DAX nur eine Richtung: nach oben. Es gibt jedoch auch Aktien, bei denen es seit Jahren nur nach unten geht, obwohl sie vor Jahren noch als todsichere Geldanlage empfohlen wurden. Es handelt sich um Aktien von Firmen, die Alternativprodukte zu Fleisch oder Milch herstellen. Hier einige Gegenüberstellungen vom Höchstwert zum aktuellen Kurs

Beyond Meat stellt Fleischersatzprodukte auf pflanzlicher Basis her.  Der Höchstwert der Aktie lag im August 2019 bei 234,90 US$, aktuell liegt er bei 3,64US$

https://www.onvista.de/aktien/Beyond-Meat-Aktie-US08862E1091

Oatly, ein Unternehmen mit Sitz in Finnland, das Haferdrinks als Milchersatz vermarktet, startete im Juni 2001, versehen mit vielen Vorschusslorbeeren bei 488,00 US$. Heute liegt der Kurs bei 15,12 US$.

https://www.onvista.de/aktien/Oatly-Aktie-US67421J2078

Eine ähnliche Entwicklung wie Oatly hat der Kurs der Veganz Group genommen. Das Unternehmen stellt und vertreibt vegane Lebensmittel. Der Kurs startet im November 2021 mit dem Höchstwert von 92,29 €  und steht aktuell bei 17,10 €.

https://www.onvista.de/aktien/VEGANZ-GROUP-AG-Aktie-DE000A3E5ED2

Fazit: Die Vermarktung von vegetarischen oder veganen Ersatzprodukten hat seine besten Jahre wohl hinter sich.

Nicht gesprochen habe ich über Laborfleisch („cultured meat“). Wer sich informieren will, wer dort tätig ist, wird hier fündig: https://www.cultured-meat.shop/wirtschaftliches/unternehmen/

So nebenbei: Auf der Suche nach Informationen über Oatly bin ich auf die Homepage des Unternehmens gestoßen (www.oatly.com) und habe mir eine Seite ins Deutsche übersetzen lassen. Ich habe nicht alles verstanden…

 

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38 Kommentare

  1. Peter sagt

    Die Börse ist genau so ein manipulierter Markt, wie die anderen ach so Freien Märkte in der ursprünglich mal danach benannten (Real?-) Wirtschaft auch. Die meisten Teilnehmer haben gar nicht genug (Spiel-) Geld/Kapital und machen trotzdem mit. Ich würde das mal Lotto nennen. „Man“ wettet halt mal auf Sinken oder Steigen der Kurse und (komisch) die Big-Player-Dauerspieler sind neben dem Streubesitz irgendwie immer mit `drin. Auch das von B.W. genannte Wertpapier macht da keine Ausnahme. Bei der Kursrallye verlieren sicher mal wieder Viele und Einige gewinnen. : https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/ueberraschende-rally-beyond-meat-aktie-spektakulaere-40-rally-trotz-skeptischer-analystenmeinungen-was-steckt-dahinter-00-14650782 Sollte eine wirklich nachhaltige (😁) passive Dauer-Einkommens-Welle entstehen, gibt es lauter tolle Mechanismen, wie man den lästigen Streubesitz los wird. Bei der ganzen Gier geht natürlich unter, dass in dem realen Geschäft tatsächlich Leute wertschöpftend arbeiten, vergisst man mal die Software-Blase von vor ca. 20 Jahren…Und wie schaffe ich nun die Kurve zu unserem Futter? …Auch „unsere Überflieger“ erschaffen ganze Netzwerke von Politik, Wissenschaft und sonstigen Influencern, um Ihre Ziele richtig zu positionieren. Schnell geht das sicher nicht, aber „wir“ denken ja generationenübergreifend….Nein, übergriffig! Kita, Schule, Uni alle „müssen lernen, dass sie nicht so weiterfressen können, wie „die Alten“ …wird schon…Einer liefert immer:

    https://phw-gruppe.de/newsbereich/beyond-meat-steigt-mit-der-phw-gruppe-als-exklusivem-vertriebspartner-in-den-deutschen-markt-ein/

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  2. Peter Schubert sagt

    Dass Börsenkurse die Zukunft anzeigen, das ist ein alberner Glaube.
    Das behaupten zwar charttechnisch fixierte „Experten“ und da es davon eine Menge gibt und zuviel Geld auf der Welt ist, klappt es temporär auch, dass der Gott „Trend“ hält. Wie überall wird über Fehlprognosen vornehm geschwiegen, egal ob Mainstream“experte“ oder „Systemprenger“.

    Eine Widerstandslinie z.B. bedeutet nicht viel mehr, als dass der Kurs in einer bestimmten Zeit nicht nennenswert darunter fiel. Deshalb leistet der Kurs aber dort keinen Widerstand und fällt im Zweifel bei entsprechenden Rahmenbedingungen doch darunter …. Pech gehabt und die Widerstandslinie wird neu berechnet, für das Geschwätz von morgen.
    Genauso werden noch so stabile Aufwärtskanäle irgendwann schon mal nach unten durchbrochen ….

    Das ist so ein bisschen wie der Wunderglaube in den Religionen. Genug grundsätzlich Gläubige vorausgesetzt, glauben auch genug von denen, dass dies oder jenes ein Wunder Gottes sei.

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    • Bauer Willi sagt

      @Peter Schubert, nach welchen Kriterien werden Aktien gekauft?
      Nach albernem Glauben oder nach der Erwartung, dass der Wert der Aktie steigt? Und wann steigt der Wert?
      Vielleicht denken Sie über Ihren Kommentar noch einmal nach.
      Freue mich über eine Antwort.

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      • Peter Schubert sagt

        Ich glaube nicht, dass Ihre Fragen weiterhelfen. Anscheinend haben Sie von der Börse, von Kursentwicklungen keine Ahnung, oder Sie wollen irgendwas nicht Erkennbares sagen.
        Sagen Sie es doch einfach, wenn Sie an Charttechnik glauben und daran, der Kurs (und nicht Fakten aus dem Unternehmen oder der Branche) die Unternehmenszukunft prognostiziert.

        Wann der Wert der Aktie steigt? Nicht wegen der bloßen Erwartung, dass er steigt, das wäre bloße Zockerei und ja, auch das kommt vor. Üblicherweise steigt der Kurs, wenn die Grundlagen für eine positive Erwartung gegeben sind. Da sind dann eher Analysten statt Charttechniker mit beschäftigt und auch die können irren.

        Die von Ihnen genannten Firmen haben nach dem Anfangshype (Da waren wieder der Glaube, hier an die Errettung der Menschheit durch Veganismus.) gezeigt, dass die Erwartungen überzogen waren, das Geschäft hat die Erwartungen nicht erfüllt, deshalb sank der Kurs. Die Zukunft der Firmen wurde aber nicht vom Börsenkurs prognostiziert (der war ja gestiegen, da hätte es doch eine glänzende Zukunft geben müssen), der Kurs lief den realen Problem bzw. Enttäuschungen hinterher und bröselte ab. Ursache – Wirkung, da sollte man nichts verwechseln.

        Und egal ob Charttechniker oder Analyst was verkündet, Warren Buffett hat mal sinngemäß geraten, dass man, wenn man einigermaßen vernünftig anlegen will, nichts kaufen solle was man nicht versteht. Da verpasst man zwar die Bitcoin & Co., schläft aber ruhiger.

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        • Bauer Willi sagt

          Nein, ich glaube nicht an Charttechnik. Aber vielen Dank, dass Sie meine Ausführungen bestätigen.

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        • Michael Winter sagt

          Ihre rhetorischen Begabung, Nichts bzw Negatives in leere, seitenlange Worthülsen zu packen, um sie schön zu malen, ist beängstigend.
          Zuviele sind in den letzten Jahren auf solche Politiker reingefallen.

      • Pro Dotto sagt

        Wachstum im Jahr 2024:
        1. DAX (deutscher Börsenindex): 19,1% – (Quelle: Tradingview) (im laufenden, rollenden Jahr 32%)
        2. BIP (Bruttoinlandsprodukt): 0,3% – (Quelle: Buwimi/Wimibu) (die vorigen zwei Jahre negativ, also in Rezession; Schlusslicht in Europa, und dauerhaft wirtschaftlich geschädigt)

        Findet da noch jemand außer Dr. Willi eine Korrelation?

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        • Bauer Willi sagt

          @Pro Dotto,
          was soll das? An welcher Stelle bin ich auf DAX und BIP eingegangen? Oder gar von einer Korrelation gesprochen?

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  3. Georg Johann Brand sagt

    Nach meiner Erfahrung bilden Aktienkurse eher die Vergangenheit ab als die Zukunft.
    Das ist ähnlich wie beim Schweinezyklus.

    Dennoch ich glaube nicht dass vegane Produkte und erst recht nicht Laborfleisch sich rasant entwickeln werden.

    Und viele haben auch ein Effizienzproblem.
    Nimmt man Hafer oder Lupinen als Rohstoff, dann wird nur ein gutes Drittel zum veganen Lebensmittel, z. B. Milch..
    Was geschieht dann mit dem Rest ?.
    Futtermittel bräuchten wir ja dann irgaendwann nicht mehr.

    Wenn ich auf Fleisch verzichten will, dann esse ich Erbsen, Linsen, Salat, Gemüse usw.
    Ich brauche niemander der mir das mit hohem Aufwand so „umbaut“ dass ich den Eindruck habe Fleisch zu essen.

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  4. Smarti sagt

    Dass sich die Alternativprodukte von Fleisch und Milch nicht verabschieden oder auch nur verringern, nur weil die Aktien im Keller sind, ist mir klar. Niemand glaubt wohl wirklich daran, dass die Autos bald von der Strasse verschwinden, obwohl VW und Co. ja auch nicht gerade toll da stehen.
    Bei der Ernährung ist viel Geld zu machen – je knapper das Angebot, desto höher die Marge. Je höher der Preis, desto mehr „Gewinn-Steuern“ für den Staat. Mehr Angestellte, mehr Löhne, mehr Kontrollen von Allem. Aus diesem Grund ist eine Erzeugung von Lebensmitteln in Deutschland gar nicht „wichtig“ für die allermeisten Deutschen. So wie „lebenswichtige“ Kernkraftwerke abgeschafft wurden, so ergeht es auch den tierhaltenden Betrieben – diese ganz konkrete Bekämpfung ihres Betriebes durch Medien, Ämter, Lehrer, „dumme Bemerkungen von Freunden und Bekannten“ – diesen ganzen sich aufstauenden Frust und die Ohnmacht dagegen kennen nur Tierhalter.
    Längst geht es nicht nur den Landwirten so – auch Hundegebell, Pferde“gestank“ und der Hahnenschrei am Morgen landet vor dem Gericht.
    Die Hersteller von Kunstfleisch und Kunstmilchprodukten haben fast die gesamte Bevölkerung ( die sich „schuldig“ fühlt beim Tiere essen, das wird den Kindern schon beigebracht ) hinter sich. Millionenspenden für PETA, Nabu und Co, sogar ungeprüft von staatlichen Stellen, Studien die ins gleiche Horn blasen, dass die Nutztierhaltung nicht mehr zeitgemäss ist.
    Wenn dann bald einmal der letzte Schweinestall verboten ist, die letzte Milchkuh als arme gequälte Mutter mit Kindesentführung in Rente geht, dann ist das Geschrei gross. Denn dann kommt die Zeit der Alternativprodukte, mit Mondpreisen – kauf – friss – und stirb etwas früher… aber egal.
    Dass es so kommt in Deutschland sehe ich schon länger. Dass es so schnell geschieht finde ich krass. Und spannend, trotz allem.
    Noch vor 50 Jahren standen in unserem Dorf in jedem 2.ten Haus Kühe oder Ziegen. Es gab eine Schule, eine Molkerei und einen Gemischtwarenladen. Jetzt sind Schule, Molkerei und Laden weg, etwa 100 Häuser, ein Betrieb mit Milch ( wir ) und etwa 5 ehemalige, die noch Pferdepension haben.

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    • Smarti sagt

      Was ich damit sagen wollte: Oatly und Co brauchen nur noch etwas warten, die Konkurrenz, „die echte Natur“ ist eh bald weg. Dann ist der Weg frei… Reiche retten sich ins Ausland, der Rest „weiss es nicht besser“.

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      • Inga sagt

        Ach,
        dann müssen die Besserwissis ihre Fachkompetenz zeigen?

        Wie werden die diese umsetzen?

    • Stadtmensch sagt

      „Und spannend, trotz allem.“

      Das nennt sich Marktwirtschaft. Es geht darum, „Gewinn“ zu machen. Ganz offensichtlich ist es doch ein Gewinn, wenn man nicht mehr die mühsame, schlecht bezahlte Arbeit in der Ur-Produktion machen muss. Acker kann mit Einfamilienhäusern versiegelt werden (Gewinn). Fertigprodukte sind technologische Wunderwerke. Ihre Verpackung auch. (Gewinn). Zivilisationskrankheiten durch Fehlernährung kurbeln den Aktienmarkt für Big Pharma an. (Gewinn). Liste kann endlos fortgesetzt werden. Lege dir also Aktien zu und spiele! Merke: wenn der Pfeil nach oben geht wird alles gut.

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      • Inga sagt

        Für den Zweck,
        wenn die Krankenkasse im Krankheitsfall wegen Fehlernährung nicht mehr zahlt?

      • Smarti sagt

        Stadtmensch, ja genauso ist es. Auch wenn ein Betrieb aufhört, gibt es wieder Werte, die versteuert werden müssen, bei einem Verkauf ja ebenso. Eine Firma, die ins Ausland geht, bezahlt Wegzugsteuer in Deutschland (und nur in D).
        Schade und blöd für mich, dass die Deutschen meist zu müde, zu resigniert, zu faul sind und tatsächlich längerfristig das Leben ( Energie und Futter/ Nahrung ) opfern, um Gewinn zu machen.
        Aktien kaufen ? Kriegsaktien mag ich nicht, Oatly und Co auch nicht und da mein Geld sauer verdient ist, will ich nicht damit zocken.

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  5. Ehemaliger Forenteilnehmer sagt

    In Österreich gibt es die Fa. Neuburger. Sie erzeugte ursprünglich nur Produkte aus Fleisch. Dem Junior war das zu wenig. So wurde die vegane Schiene Herrmann Fleischlos auf die Beine gestellt. Nach nur wenigen Jahren musste die vegane Schiene die Insolvenz anmelden. Ein Verlust von über 30 Milionen Euro schlug sich nieder. Für einen Mittelstandsbetrieb ist das eine ganz schön hohe Summe. Zum Glück wurden beide Firmen nebeneinander geführt, sodas die Schiene Neuburger mit den Fleischprodukten unberührt blieb und heute noch weiter erzeugt. Zur Zufriedenheit aller.

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  6. Rathje Clasen sagt

    Wenn ich Lust auf vegane Mahlzeiten habe , brauche ich bestimmt nicht diese Firmen , die irgendwas zusammenpampen.
    Dazu geht auch Mineralwasser und Salat und Kartoffeln aus dem Garten.

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  7. Marcus sagt

    Wenn Börsenkurse die Zukunft zeigen sollen, dann war Tesla 2013 ein Totalschaden und Amazon 2001 am Ende. So viel zur Glaskugel.
    Der weltweite Markt für pflanzliches Fleisch wächst unabhängig von der Entwicklung einzelner Unternehme an der Börse.
    Oatly und Beyond Meat waren First Mover, mittlerweile hat jeder seine eigene Handelsmarken-Hafermilch und seine eigenen veganen Burger.
    Das ist kein Trend-Hype, das ist ein struktureller Wandel. Wer da nur auf ein paar Aktiencharts starrt, verpasst den Blick aufs große Ganze – und auf die Realität im Supermarktregal.

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    • Thomas Bröcker sagt

      In den Supermärken verharrt die Regalbreite für die veganen „Kunstprodukte“ in der Regel bei 2 – 4 m. Viel Bewegung ist da nicht drin. Die „Milchalternativen“ nehmen fast die Breite der echten Frischmilch ein … nur ist der Durchsatz um Welten kleiner.
      Früher gabs mal „Kunsthonig“ (invertierter Zucker), den konnte man auch essen, haben nur die Meisten nicht getan, da ja die Alternative „Naturhonig“ zur Verfügung stand und auch noch viel besser schmeckt.
      Ich kann da bei den veganen „Kunstprodukten“ keinen anderen Trend erkennen.

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    • Bergamasca sagt

      Die Realität im Supermarktregal ist bei uns so, dass mit gefühlt 50 Sorten Milchalternativen gefüllt ist. Ich beobachte bei jedem Einkauf bewusst dieses Regal und die vor mir an der Kasse stehenden Einkaufswägen. Ich schwöre, dass ich im letzten mindestens 1 Jahr noch nicht eine Person getroffen habe, die ein solches Produkt aus dem Regal nehmen oder an der Kasse aufs Band legen würde. In meiner Gegend scheint dieser „strukturelle Wandel“, von dem Sie sprechen, eher ein Phantom zu sein.

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      • Marian E. Finger sagt

        In französischen Supermärkten hat sich das Angebot an Hafer-, Mandel-, Soja-, und sonstigen Milchen in den vergangenen zwei Jahren mindestens verdoppelt. In unserem Supermarkt haben diese Produkte den Eier-Bereich einkassiert. Eier sind jetzt dort, wo früher die Schnittblumen waren und die Schnittblumen sind rausgeflogen.

        Was in den hiesigen Supermärkten besonders auffällt, ist, dass der Anteil an Fertiggerichten aller Art enorm zunimmt. Das ist echt krass.

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        • Smarti sagt

          In letzter Zeit lerne ich gefühlt auch immer mehr Frauen ( berufsbedingt Frauen, keine Männer ) kennen, die tatsächlich nicht mehr kochen können. Damit meine ich, dass sie zum Mittagessen Fertig-Kartoffelsalat und Würstchen kaufen und denken, sie haben gekocht. So eine Ernährung geht auch unglaublich ins Geld.

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  8. Andreas sagt

    Gehört BAYER auch zu den Firmen, die Alternativprodukte zu Fleisch oder Milch herstellen ?
    Der Börsenkurs von BAYER lag vor 10 Jahren bei 134,49 €
    Heute liegt er bei 28,95 €

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    • Bauer Willi sagt

      @ Andreas
      Bayer stellt Pflanzenschutzmittel her und ist ein Züchter landwirtschaftlicher Kulturen. Meines Wissens stellt die Firma keine Lebensmittel her, also auch nicht Alternativen. Aber ich weiß auch nicht alles…

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  9. Stadtmensch sagt

    Es gibt keine „klugen“ Investoren. Zur Zeit gehen ja Aktien von Rüstungsbetrieben sehr gut. Also was soll daran klug sein?
    Einen berühmten Poeten kann ich dazu zitieren: „Wenn das Kapital eine Farbe hätte und grau eine Farbe wäre, so wäre grau die Farbe des Kapitals“

    oder hier: „Zum Golde drängt, am Golde hängt doch alles. Ach wir Armen!“.

    Diese komplette Ausrichtung aller Belange des Lebens auf Unbelebtes und letztlich auf einen Zyklus von „Schöpferischer Zerstörung“ kann man sich nur mit einer lebensfeindlichen Grundeinstellung erklären: https://www.manova.news/artikel/der-deutsche-todestrieb

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    • Thomas Bröcker sagt

      Danke, ausgezeichneter Artikel, der schön zusammenfasst, wo wir als Deutsche aktuell stehen.

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  10. Volker Seitz sagt

    Erfreuliche Entwicklung. Die Verbraucher kaufen statt Ersatzprodukten wieder gesunde Originale.

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    • Kemetbauer sagt

      Wirklich? Der Fleischkonsum ist in der Zeit von 2011 bis 2022 um 17% gesunken. Beim SN-Fleisch – 26%, Beim Geflügel + 1,9% und beim Rindfleisch – 0,4%. Essen die Menschen weniger? Oder spiegelt die Börse das Geschehen nicht realistisch wider? Oder gibt es doch einen Trend zu mehr vegetarischer Ernährung? Fragen über Fragen.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Wenn sich die Mädels die Horrorsendungen über die Massentierhaltung reinziehen, dann kaufen die nur noch Putenfleisch.

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      • Bauer Willi sagt

        @Kemetbauer
        Der Artikel behandelt die Zukunft. An der Börse werden oft Trends vorweg genommen. Gekauft werden Aktien, die einen Gewinn versprechen. Zum Beispiel die Aktie von Rheinmetall.

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    • Christian Bothe sagt

      Seitz: Verbraucher werden scheinbar wieder „vernünftig“ und essen das, was ihnen schmeckt und natürlich von der LW produziert wird! Die Börse zeigt es und dieser ganze Hype um Ersatzfleisch, Milch u.a. wird sich in Wohlgefallen auflösen( wie auch die E-Mobilität…), meine ich! Selbiges trifft auch auf ungesunde vegane Ernährung zu! Die Zukunft für alle diese Entwicklungen sind Nischen, die man nicht braucht…Die Basis für unsere Ernährung sollte ausgewogen sein wie das Ernährungsphysiologen empfehlen. Die Rohstoffe dafür bereitzustellen, ist und bleibt Aufgabe der Landwirte!

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