Bauer Willi
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Wasserverbrauch: mit 10 Kilo Käse ein Schwimmbad füllen

Pflanzenwachstum und Wasserverbrauch – eine fast schon philosophische Betrachtung

Ein Gastkommentar von Christian Krumphuber, ehemaliger Leiter der Abteilung Pflanzenbau, Landwirtschaftskammer Oberösterreich

Im Zuge der Klimakrise und dessen medialer Abhandlung gerät die Landwirtschaft immer mehr unter Druck und in die Täterrolle. Ein Zehntel – nach anderen Quellen bis zu einem Drittel – der globalen Treibhausgasemissionen gingen auf das Konto der Landwirtschaft. (Also so ganz genau weiß man‘s offensichtlich nicht..)

  • Wasserverbrauch – neues Schlachtfeld in der (Nachhaltigkeits)diskussion.

Im Zuge der Klimadiskussion kommt die Landwirtschaft bzw. der Pflanzenbau auch zunehmend ins Gerede hinsichtlich des Wasserverbrauchs. Unter www.presseportal.de/pm/130544/3934035 kann man sich als Konsument – insbesondere wenn man auch tierische Produkte mag – so ein richtig schlechtes Gewissen antun. Es werden (Wasser-)Verbrauchszahlen pro Kilo Lebensmittel von 27.000 Liter bei Kakao oder ca. 15.500 Liter pro Kilo Rindfleisch angegeben. Am sparsamsten wären demnach Tomaten mit 110 Liter pro Kilo, also ausgerechnet der Kultur, die einst aus Holland als „Wasserbomben“ zu uns kamen. Nicht aufgeklärt wird man, ob sich die genannten Wasserverbrauchszahlen auf Frisch- oder Trockenmasse beziehen – auch ein nicht ganz unwesentliches Kriterium bei der Berechnung, der gerne ausgeklammert wird.

 

  • Wie kommt man auf diese Zahlen?

Grundlage all dieser Berechnungen ist die Einrechnung der virtuellen Wassernutzung der Pflanze. Anders formuliert: Es wird das von den Pflanzen an die Atmosphäre abgegebene Wasser in die Berechnung einbezogen, das während des Wachstums von den Wurzeln über die Blätter an die Luft abgegeben wird. Wir Pflanzenbauer kennen das als Transpirationskoeffizient, der definitionsgemäß

in der Landwirtschaft ein art- bzw. sortenspezifisches Maß für die Wasserökonomie von Pflanzen ist, das angibt, wieviel Liter Wasser durch Transpiration an der Blattoberfläche als Wasserdampf abgegeben werden, um 1 kg Trockensubstanz (Erntemasse) zu synthetisieren. (Quelle: www.spektrum.de)

Der Vorgang ist vergleichbar mit dem Schwitzen bei Lebewesen. Wir Menschen transpirieren ja auch, aber die von uns aufgenommene Flüssigkeit passiert nur unseren Körper.  Würden wir die oben gemachte Rechnung für den Menschen aufmachen, so würde dieser in seinem Leben rund 3.700.000 Liter Wasser „verbrauchen“ (46.000 l * 80 Jahre)

https://www3.hhu.de/biodidaktik/WasserSek_I/wozu_braucht_man_wasser/dateien/mensch/verbrauch_2.html

 Die Grundsatzfrage stellt sich jetzt, ob denn die Wasserabgabe der Pflanzen an die Atmosphäre ein Verbrauch ist. Das von den Pflanzen abgegebene Wasser geht ja nicht verloren, sondern kommt irgendwo anders wieder als Niederschlag herunter. Ich würde dies eher unter Kreislaufwirtschaft einordnen, denn Verbrauch hat schon ein deutscher Philosoph – Georg Friedrich Meiers – Mitte des 18 Jahrhunderts folgendermaßen definiert:

“Der Verbrauch oder die Abnutzung einer Sache besteht in demjenigen Gebrauche einer nützlichen Sache, wodurch sie untergeht“

  • Absurdität der Wasserverbrauchsrechnungen:

Dazu als ein kleines Beispiel der Wasserverbrauch von Milch und Käse:

Eine Kuh kann man mit Gras oder auch Mais füttern. Wir nehmen einmal an, dass es eine Kuh ist, die pro Tag ca. 20 Kilo Trockensubstanz (TS) Grundfutter aufnimmt und dafür ca. 30 Liter Milch gibt. In der Literatur wird der Transpirationskoeffizient für Mais mit 300- 400 Liter pro Kilo TS angegeben. Für Grünland liegt er mit ca. 700 Liter pro Kilo TS doppelt so hoch.

Wird die Kuh mit Gras gefüttert hätte sie pro Tag dann 20 Kilo Trockensubstanz aufgenommen und dafür wären 14.000 Liter Wasser (20 kg TS x 700 Liter) “verbraucht” worden. Pro Liter Milch wären das bei einer Milchleistung von 30 Liter/Tag dann 467 Liter/Wasser pro Liter Milch. Das Wasser, dass die Kuh im Stall gesoffen hat, ist noch nicht in der Rechnung drin, ist aber auch in dieser Rechnung vernachlässigbar

Würde die Kuh nur mit Mais gefüttert, hätte sie für die 20 Kilo Trockensubstanz Mais demnach “nur” 7.000 Liter Wasser verbraucht denn der Transpirationskoeffizient von Mais ist ja nur halb so groß wie der von Grünland.

Merken Sie was? Mit ganz einfachen Veränderungen der Parameter lässt sich das Ergebnis in gewaltigen Größenordnungen beeinflussen.

Endgültig kurios wird es, wenn man dann die Wasserverbrauchsrechnung weitertreibt, z.B. über die Käseproduktion: Für ein Kilo Emmentaler-Käse braucht man ca. 13 Liter Milch. Nimmt man jetzt die Milch von der Grünlandkuh, deren Milch ja schon mit 467 Liter Wasserverbrauch pro Liter belastet ist, kommt man pro Kilo Emmentaler dann auf ca. 6.000 Liter virtuellen Wasserverbrauch. Mit weniger als 10 Kilo Emmentaler-Käse hätte man dann soviel Wasser verbraucht, wie es dem Inhalt eines Pools mit den Maßen 8 x 4 x 1,5 m entspricht.

Mittels absurder Mathematik, deren fragwürdige Ergebnisse dann dogmatisch verkündet werden, wird mir als Konsument ein schlechtes Gewissen bereitet – eine beliebte, oft erfolgreiche und häufig angewandte Taktik.

Eine Grundsatzfrage bleibt unbeachtet:

In Regionen mit hohen natürlichen Niederschlägen, wie sie in den alpinen Gebieten üblich sind, wächst auf den Wiesen nur Gras. Für alles andere ist es zu nass, zu kalt oder beides. Mithilfe der 1.500 mm oder mehr Niederschlag wächst Futter für Kühe, Schafe und Ziegen. Das natürliche und oftmals überreichlich vorhandene Wasser hier als Verbrauch in der Pflanzenproduktion einzurechnen ist abstrus, ist absurd.

Generell ist die Wasserverbrauchsrechnung überall dort, wo man Pflanzenbau ausschließlich mit den natürlichen Niederschlägen betreibt, völlig irrelevant. Dies gilt auch für Milchalternativen. Da aber die Produktion von z.B. Mandeln in Kalifornien tatsächlich nur mit Beregnung funktioniert, ist die Rechnung hier anders aufzuziehen. Allerdings besteht ein Mandeldrink auch nur zu 2% aus Mandeln. Der Rest ist… Wasser.

Diese ganzen Nachhaltigkeitsrechnungen, Wasserverbrauchskennziffern etc. sind natürlich ein nahezu unendliches, unerschöpfliches Beschäftigungs-Biotop für Ingenieurbüros, Zertifizierungsstellen und Ökoinstitute.

Scheint eine Branche mit Zukunft zu sein – sollte man vielleicht einsteigen. Ich könnte ja jetzt als Rentner ein „Büro für kuriose Rechenkünste“ gründen. Material dafür gibt es ja genug.

Christian Krumphuber, Ober-Österreich

 

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61 Kommentare

  1. Klemens Minn sagt

    bei der einen oder anderen Angabe habe ich den Eindruck, dass z.B. einem argentinischen Rindersteak das Wasser unter dem Transportschiff in die Rechnung mit eingeflossen ist.

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  2. Und ich wollte es auch besser machen, hab die Läuse von den Marienkäfern fressen lassen, was zum Roden von 10% eines Dauerkulturfeldes geführt hat (da sind jetzt nicht mehr zu füllende Lücken) und ein anderes Mal hab ich meinen PS nicht dann gemacht als es richtig war (aber die Leute schön spazieren und die heile Welt besichtigen konnten). Am Schluss wär es trotz Mehraufwand fast schief gegangen.
    Ich werde nie erfahren, wer mein fleckiges Obst zum Klasse-1-Preis gekauft hätte.

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  3. Ludwig sagt

    Das Wasserproblem in Deutschland kann man auch aufbauschen , da die Lösung doch so nah. Das verbrauchte Wasser in der Landwirtschaft ist ein Kreislauf in dem ca. 10 – 20%
    Wasserverluste entstehen. Das ist nicht weiter schlimm , aber im privaten , gewerblichen und industriellen Bereich entsteht das Problem , weil es hier meistens keine Kreislaufwirtschaft gibt. Gerade im privaten Bereich geht durch den Abfluß zur Kläranlage , dann in die Flüsse und dann direkt ins Meer. Wasserverlust rd. 80% und hier liegt das Problem. Dieses Verlustwasser muß durch absolute Aufbereitung und Nährstoffrückgewinnung wieder dem Grundwasser über Versickerung, Verregnung usw. dem Grundwasserkörper wieder zugeführt werden. Das nennt man dann Kreislaufwirtschaft, kostet aber , aber der umweltbewuste Verbraucher redet uns das doch immer ein , also muß er für seinen Dreck auch bezahlen.

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  4. Bauer Fritz sagt

    Ich vermute, ja ich befürchte geradezu, daß die Nutzung von “Virtuellem Wasser” als (vor allem mediale) Berechtigungsnorm zur ungestraften Verbreitung von Bullshit und Nonsense nur Eingang in die Gedankenwelt von Normalsterblichen finden konnte per Copy&Paste-Verordnung durch die zahllosen Experten des selbsternannten “Ministeriums für Silly Thoughts”.

    Dieses befindet sich übrigens im selben Gebäude wie das legendäre “Ministerium für Silly Walks” (https://www.youtube.com/watch?v=TNeeovY4qNU) bzw. https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Ministerium_f%C3%BCr_alberne_Gangarten).

    Bekanntermaßen ist dieses Ministerium voll von Nicht Gewählten Organisationen (NGOs) die medial bestens vernetzt und besonders aktiv sind im für unwissenschaftlichen Bullshit und Nonsense sehr empfänglichen DACH-Raum (= Deutschland, Österreich, Schweiz).

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  5. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    “…dass Kinder in der Schule gemobbt werden und der Jüngling keine Frau findet. Silage ist des Landwirts Untergang.”

    selbstbewusste Kinder werden nicht gemobbt und jeder Jüngling findet ne Frau,wenn er sich nicht selbst im Wege steht.
    Wer die ungepflegten Silagehaufen direkt gegenüber der Kirche angelegt hat,darf sich natürlich nicht wundern.
    Mit Jugendlichen über Wasserverbrauch zu diskutieren,bringt soviel wie mit ner Kuh übers Fahrradfahren zu sprechen.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Unser Ältester ging auf ein Gymnasiun, wo auch erfolgreiche Politikerund Menschen in der Wirtschaft ihr ABI machten.

      Wenn dann der Sohnemann weinend zu seinem Vater sagt, es schäme sich so wegen meinem Berufes als Obst und Weinbauer, dann kann man nur erahnen, was im Unterricht bei der Biologie-Lehrerin vorging.

      Wenn ein Kind eines Landwirtes von der Lehrerin so angegangen wird, das ist ein ungeheuerlicher Vorgang, der durch nichts zu entschuldigen ist.

      Mit mangelndem Selbstbewusstsein hat das nichts zu tun.

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      • Die Lehrerin hat mangelt es Selbstbewusstsein und müsste es an den Bauern ablassen.
        Vielleicht stammt sie von Leuten ab, die hinten und vorne nichts hatten.
        Wir reichen Bauernkinder durften die Kinder von einfachen Arbeitern nicht diskriminieren, und
        das selbe verlange ich jetzt von den heutigen Lehrern.
        Wenn die Sozialpolitik in den 60igern nicht wäre, hätten die Kinder von den einfachen Arbeitern gar nicht studieren dürfen.

        Wie viele Politiker sind stolz darauf und geben es zu.
        Auch andere Berühmtheiten wie die Magot Kässmann auch.

        Und das dürfen die modernen Lehrer nicht wieder zurückschrauben.
        Das wäre eine Rolle rückwärts unserer Kultur!

        Das darf in unserem hochmotivierten Land nicht sein!

  6. Karl Timme sagt

    Kampagneziel: 100% Indor Farming; outdor keine Produktion, hier verbraucht nur die Natur (von Haus aus gut!)

    Was für ein Interesse, oder wer steht hinter dieser Kampagne (ist der Nutznießer)? Die Wasserversorger? Die Abfüller der Verkäufer von Wasser in Flaschen?

    Methode: Das Ziel ist der Weg (auch wenn er einem Irrgarten gleicht)

    In der Natur, auch im Menschlichen Organismus, ist Wasser ein Transportmittel, als solches wird es nicht verbraucht sondern gebraucht oder genutzt. Diese Definition des Verbrauchten Wasser (im negativsten Sinn verschmutzt) stammt von den oben angeführten Interessen Vertretern.

    Im Prozess des Gebrauchs liegt Wasser in all seinen Aggregatzuständen vor (oder wechselt diese, z.B. bei dem Energietransport).

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    • Thomas Bröcker sagt

      Danke, sehr gut und übersichtlich und druckreif zusammengefasst! Nur drei Kommentare damals zu diesem Thema zeigen aber irgendwie, dass auch sehr gute Erklärungen die Aufmerksamkeitsschwelle kaum erreichen – schade eigentlich.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Jetzt habe ich gelesen, deine Kuh Berta vom Sternforum haste abgeschafft?
      Schon lange keine Rinder mehr?

  7. Thorens sagt

    Mich würde einmal interessieren, wie denn der Begriff Wasserverbrauch definiert ist. So, wie es immer dargestellt wird, sollte nicht über Wasserverbrauch sondern über Wassernutzung gesprochen werden. Wenn etwas verbraucht wurde (Kraftstoff beim Kfz z.B.), dann liegt es anschließend in einer anderen, gänzlich veränderten Form vor (es kommt ja nichts weg). In der Landwirtschaft genutztes Wasser wird, abgesehen von den vergleichsweisen winzigen Mengen, die vom jeweiligen Organismus eingelagert werden, immer wieder als Wasser oder wasserhaltiges Medium in den Wasserkreislauf zurückgegeben. Nach meinem Verständnis kann man dabei aber nicht von Verbrauch sprechen, solange Wassernutzung und -abgabe am selben Standort stattfinden.
    Anders sieht es aus, wenn Früchte z.B. in Spanien heranwachsen in Gegenden, wo man das nötige Wasser häufig auch noch tief aus dem Boden holen muss, weil es für Tomaten Auberginen u.dgl. dort heute schon nicht genügend regnet. Diese Früchte bestehen zu min. 90 % aus Wasser und gehen weit überwiegend in den Export. Das enthaltene Wasser wird also von dort, wo schon nicht genügend davon vom Himmel fällt, in andere Regionen, z.B. nach Deutschland, verfrachtet. Für die Region des Anbaus ist diese Wassermenge dann tatsächlich verloren oder meinetwegen auch verbraucht. In den einschlägigen Panikschriften zur Landwirtschaft liest man darüber leider nie etwas.

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    • Christian Krumphuber sagt

      Genau das meinte ich. Ich habe ja dazu auch eine alte Definition von Verbrauch zitiert:
      “Der Verbrauch oder die Abnutzung einer Sache besteht in demjenigen Gebrauche einer nützlichen Sache, wodurch sie untergeht“.
      Das von der Pflanze aufgenommene und abgegebene Wasser ist ja in dem Sinn nicht verbraucht.
      Etwas anders kann und muss man wohl Bewässerungslandwirtschaft sehen. Aber da gäbe es wohl auch noch andere Bereiche, die zu hinterfragen wären wie z.B. bewässerte Golfplätze in traditionell sehr trockenen Gebieten wie Südspanien, Türkei oder anderen trockenen Urlaubsdestinationen. Der Gipfel der Nachhaltigkeit ist dann gegeben, wenn man übers verlängerte Wochenende dorthin zum Golfen jettet. Aber es wird sich schon jemand finden, der das “schön rechnet”, indem man die Beschäftigungsimpulse der regionalen Wirtschaft durch kuriose Rechenkünste ermittelt.

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    • Thorens sagt

      ps: Das ist übrigens bei Australischem Rotwein, den es gerade beim Aldi für 2,49 € die Flasche gibt, nicht anders.

      Es gibt auch wirklich tolle Südamerikanische Rotweine bei uns zu kaufen. Aber muss das denn sein?

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  8. Reinhard Seevers sagt

    Auf der Iberischen Halbinsel herrscht bereits jetzt eine Winterdürre…..sollte die deutsche Regierung nicht einen Reiseverzicht ausrufen und einen Wareneinfuhrstopp verhängen, damit nicht noch mehr Wasser verbraucht wird? Das wäre mal ein wirkliches Zeichen! 😉
    Das traut sich kein Politiker, dafür unterstützt man lieber Fleischverzicht wegen des hohen Wasserfußabdruckes, der eben eine Lüge ist….

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    • Fehlt noch, dass da Nestle oder wer hinkommt und Wasser für seine ach so wertvolle Marke abpumpen will…

      • Reinhard Seevers sagt

        Tja Inga,
        die zunehmende Förderung des “guten Mineralwassers” ist wirklich ein Problem.
        https://taz.de/Initiativen-wehren-sich-gegen-Konzerne/!5759236/

        Auch in Deutschland trinkt man seit Jahren vermehrt Mineralwasser, obwohl das Leitungswasser höchste Qualitäten aufweist. Der unsägliche Flaschenkonsum ist zudem höchst Ressourcenverschwendend, aber eben auch hochlukrativ. Die Menschen haben das aber nicht auf dem Schirm, im Vordergrund steht komischerweise der Wasserverbrauch beim Fleisch. In meinen Augen stehen dahinter allein ökonomische Interessen der Mineralwasserwirtschaft.

        ” Der Pro-Kopf-Verbrauch von Mineral- und Heilwasser in Deutschland hat sich in den letzten 50 Jahren nahezu verzehnfacht. Lag der Mineralwasser-Konsum im Jahr 1970 noch bei 12,5 Litern pro Kopf, wurden im Jahr 2021 nach vorläufigen Angaben in Deutschland bereits durchschnittlich 122,7 Liter Mineral- und Heilwasser je Einwohner konsumiert. dennoch ist in den letzten drei Jahren ein leichter Rückgang im Konsum der Deutschen festzustellen.”
        Quelle: destatis

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        • Genau das ist das Beispiel von Spanien.

          Warum sollen die ihre Heimat und Kultur verkaufen?
          Warum sole4n die sich rechtlos machen?

          Wenn die keine Landwirtschaft mehr betreiben können, haben die keine Heimat und keine Kultur mehr. Die Ökologie leidet bestimmt auch darunter.
          Nur damit der internationale Konzern schnelles Geld machen kann?

          Warum können wir nicht die einfaches Mineralwasser von unsren Brunnen wie Selters oder Fachinger trinken, warum müssen wir internationale haben?
          Wer sagt denn das?
          Cola oder Nestle?

          Warum müssen so internationale Firmen noch weltweit Extrabrunnen erschließen und den den armen weggenehmen, so dass sie ihr Wasser nicht mehr vom Brunnen vorm Dorf nutzen können, sondern km-weit heranschleppen müssen?
          Gerade hat Coca-Cola inNiedersachsen wegen einer Bürgerinitiative verloren, die wollten da auch Wasser holen.

          http://www.wasser-wissen.org/der-nestle-wasser-skandal/

          WARUM GERÄT NESTLE IMMER WIEDER SO IN DEN FOKUS DER UMWELTSCHÜTZER UND DER KRITISCHEN MEDIEN?
          Das hat vor allem auch mit dem ehemaligen Vorstand Peter Brabeck-Letmathe zu tun. In einem Interview positionierte er sich und den Konzern gegen das freie Menschenrecht auf Wasser. Wasser müsse einen Wert haben – und sei eben nicht ein automatisches Grundrecht des Menschen. Was er, ganz im Sinne von Nestlé so verstand: Nestle erwirbt billigst Quellen und verkauft das Wasser, eigentlich Gemeingut der Menschheit, dann mit einigen tausend Prozent Aufschlag an die Bevölkerung. Wenn die es sich denn leisten kann. Denn dieses Geschäftsmodell betreibt Nestlé auch in ärmsten Ländern und Entwicklungsregionen.

          WASSER MUß EIN ALLGENEINGUT bleiben
          Menschenrecht auf Wasser

          Darum geht es mir!

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          • Karl Timme sagt

            Danke Inga für den Link. An anderer Stelle haben wir das Geschäftsmodel der NGO als gemeinnützige Vereine diskutiert. Mein Vorschlag für die Landwirtschaft auch ein Model nach diesem Vorbild zu schaffen, wurde hier in Beispielhafter Weise Umgesetzt und von dir weiter verbreitet.
            Nutznießer:
            Ideal Water Europe Ltd. (Verweis des Gemeinnützigen Vereins: Water4Life – Europäisches Institut für Gesundheit und Wasserqualität)
            Nicht nur Trinkwasser ist gefährdet, auch das Grundwasser und somit Mineralwässer sind gefährdet.
            Mineralwässer, insbes. Flaschenwässer, weisen noch besondere Nachteile auf.
            Für die Wasserversorger ist es unmöglich, unser Trinkwasser permanent auch nur auf die wichtigsten chemischen Verbindungen hin zu überprüfen. Bei mittlerweile mehr als 80.000 chemischen Verbindungen ein Ding der Unmöglichkeit.
            Eine besondere Bedrohung kommt durch Nitrate. Hier ist die intensive Düngung in der Landwirtschaft als Hauptverursacher zu sehen.
            Auch Keime werden zu einem immer größer werdenden Problem für die Wasserversorger.

            Water4Life:
            Unsere Lösung: Gutes Wasser an unseren
            Trink-Dich-Fit – Wassertankstellen
            Seit 2012 etablieren wir im deutschsprachigen Raum unsere  Water4Life – Wassertankstellen. Hier kann sich jeder mit gutem Wasser versorgen, sich über Ideales Wasser und unseren Verein informieren und am „Trink Dich fit“ Programm teilnehmen.
            Eine Water4Life Wassertankstelle veredelt vor Ort das vorhandene Leitungswasser zu idealem Wasser. Mit unseren „Mach mit und trink Dich fit“  Wassertankstellen, möchten wir die Menschen dazu einladen, die Heilkraft des Wassers kennen zu lernen und für ihre Gesundheit zu nutzen.

            Für unsere Wassertankstellen verwenden wir die Trinkwasseraufbereitungssysteme von Ideal Water, die vor Ort vorhandenes Leitungswasser nachhaltig und ökologisch zu Idealem Wasser veredeln. Auf der Herstellerwebsite http://www.idealeswasser.com können Sie detaillierte Informationen über die Systeme erhalten.

            Ganz besonders würden wir uns freuen, wenn Sie sich unserer Vereinsidee anschließen und eine Wassertankstelle in Ihrer Wohnung, Haus, Büro oder Praxis integrieren. 

  9. Ehemaliger Landwirt sagt

    Habe mal gelesen, dass es in Brandenburg ca. 450 Liter auf den Qm regnet, das wären je Hektar 4,5 Millionen Liter je Hektar und wenn 2 Kühe darauf Grasen, 2,25 Milionen Liter je Kuh.
    Im Nordschwarzwald fallen bis zu 2.000 Liter auf de Qm, das wären 10 Millionen Liter je Kuh.
    Was sagt und das, nur noch in Brandenburg Weidehaltung, nein, besser in der Sahara, dort wäre der Wasserverbrauch geringer.

    Wenn mir jetzt vorgeworfen wird, mein Beitrag wäre Unsinn, dann sage ich sie haben Recht.

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  10. Smarti sagt

    Ein toller Beitrag, der Hoffnung macht. Meiner Meinung nach geht es nicht mehr lange, und diese ganzen Lügengebilde fallen in sich zusammen. Im Gesundheitswesen und in der Kinderbetreuung kann man die Probleme mit den unbesetzten Stellen immer mehr erahnen. In der Landwirtschaft haben bisher Kollegen das Land übernommen und weiter Nahrungsmittel produziert. Doch die Zukunftsaussichten in diesem Beruf sind so mies, dass ich vermute, dass viel Ackerland in naher Zukunft aus der Produktion von Getreide in Lebensmittelqualität fällt. Wenn die Bevölkerung merkt, dass sie verar… und belogen wurde, meist von Leuten in sog. Bullshitjobs…. das gibt richtig Ärger.

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    • Ferkelhebamme sagt

      Beim Kükentötungsverbot werden sie gerade wach: heute in unserer Zeitung eine dreiviertel Seite über heulende Zoos und Falkner. Überraschung, dass die Küken jetzt teuer und klimaschädlichen kilometerweit aus dem Ausland rangekarrt werden (und evtl. vorher zum töten dorthin gefahren werden…) müssen. Dazu noch ein Kommentar unter der Überschrift „Zu kurz gedacht“, und der Forderung nach Ausnahmeregelungen „mit einemtierärztlichen Nachweis die Küken wieder aus heimischen Brütereien zu beziehen.“
      Welche heimischen Brütereien nochmal…?
      Die merken es leider alle erst, wenn es zu spät ist.

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      • Smarti sagt

        Ein 1000-er Kuhstall in Hahnennest war bereits 2014 bewilligt und die Erdarbeiten angefangen, da hatte der BUND den Bau gestoppt. Auch die Richte hatte einen weiterbau untersagt, so dass jetzt die vier Bauernfamilien aufgegeben haben. Mit dem Mais der vorhandenen Biogasanlage hätten sie die Kühe locker gefüttert, ohne zusätzliche Emissionen.

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        • oberländer sagt

          Naja, da sollen doch jetzt die Gutmenschinnen des BUND halt zur
          Nahrung des Geistes seiner Jünger auch die Nahrung für den Körper
          liefern . Diese Bauernfamilien tuen es vielleicht bald nicht mehr.

          Bin halt schon wieder böse,
          gendern kann ich auch nicht immer.

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      • Manuela sagt

        So wird es wohl in anderen landwirtschaftlichen Bereichen auch kommen )-;
        Siehe auch PSM-Reduktion um 50%.

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        • “PSM-Reduktion um 50”

          Aber nicht nur für wie EU, wenn schon denn scho, dann weltweit.

          und dafür müßten die Produzenten von PSM verantwortlich sein!

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          • Thomas Bröcker sagt

            Inga, die Produzenten von PSM haben damit gar kein Problem. Das Problem haben die, die ein Problem haben – und zwar auf dem Feld! Wenn der Markt nur noch für wirkungsarme (-lose) “Biologicals” offen ist, werden halt nur diese produziert.

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  11. “Diese ganzen Nachhaltigkeitsrechnungen, Wasserverbrauchskennziffern etc. sind natürlich ein nahezu unendliches, unerschöpfliches Beschäftigungs-Biotop für Ingenieurbüros, Zertifizierungsstellen und Ökoinstitute.” Genau so ist es. Dazu zählt aber auch der ganze Quatsch wie Stoffstrombilanzierungen, Düngebedarfsrechnungen, PSM- und TM- Dokumentationen, bis hin zu QS, QM, VLOG etc.pp. Zertifizierungen. Ein expotentiell steigender Anteil entfällt auf Bullshittätigkeiten. Bin mal gespannt, wie lange man dies noch treiben kann.

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  12. Reinhard Seevers sagt

    “Krumphuber deckt auf!”
    Die Sendung über die Agrar- und Ernährungslügen. Wie wir Jahrzehnte von sog. Experten hinters Licht geführt wurden. Ob vegan, vegetarisch oder Bio…..sie alle gründen auf den Lügen von Medien, NGOs und Politik. Schauen Sie rein, wir zeigen ihnen wie es wirklich war, Samstag Abend 20:15 Uhr live im Ersten! 😎(Achtung Ironie, die Sendung ist noch nicht von den Damen der Ökofraktion freigegeben)

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    • Picard sagt

      Und Konvi-Landwirtschaft, ist das keine Lüge?? Der Platz hier ist zu klein, um alles aufzuzählen.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Natürlich Picard, das ganze Leben ist eine Lüge!😉
        Manche behaupten sogar, dass Leben gar nicht existiert, dass es lediglich eine Matrix ist. Aber fangen wir doch erstmal mit den offensichtlichen Lügen an. Über die konventionelle Landwirtschaft hat es ja nun schon 30 Jahre ausreichend Berichte gegeben, nun ist die Gegenseite dran, ok? 😀
        Komm Picard, spring über deinen Schatten.

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        • Picard sagt

          30 Jahre? Die “konventionelle”, also mit chemisch konstruierten Molekülen gibt es seit 100 Jahren. Die Soldaten im 1. Weltkrieg beobachteten das stärkere Wachstum der Pflanzen, dort wo die auf Nitratbasis gebauten Geschosse niedergingen. Einhergehend mit dem Nachkriegshunger kam man auf die fatale Idee, die Erträge mithilfe dieses geilen Stoffes zu erhöhen. Da nahm die Spirale ihren Anfang. (was eine erhöhte Stickstoffdüngung in einem Pflanzenbestand bewirkt, an positivem und negativem, brauche ich ja in diesem Fachforum nicht zu erklären).

          Als Anektode erzähle ich Ihnen von meiner Verwirrtheit in den 90gern. Als Landwirtschaftsschule-Absolvent fühlte ich mich sehr bestärkt, alles besser zu machen als die “Alten”. Man erzählte uns von den Wohltaten der modernen Agrachemie. Prompt düngte ich mal mehr als “dorfüblich” war. Meine Grasbestände waren die schönsten und prächtigsten. Einer der Altbauern schüttelte immerzu nur den Kopf und murmelte was in seinen Bart…. Naja mein heu verregnete praktishc jedes Jahr. Ich verstand es nicht. dann mähte ich exakt zu dem gleichen Zeitpunkt als der Alte. Er holte sein Heu rein, da war meins noch nicht trocken. Da dämmerte mir was…. Das Ende der Geschichte ist die, dass er heute noch immer Bauer ist.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Tja, Picard, das nennt man Erfahrungswissen, das hat dir eben gefehlt….
            Aber du scheinst ja einen besseren Weg eingeschlagen zu haben und der Landwirtschaft den Rücken gekehrt zu haben? Das bedauerst du jetzt?

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          • Thorens sagt

            …und du bist der Stickstofflobby aufgesesssen, weshalb du heute kein Bauer mehr bist? Echt?

            Wenn du mich fragst, dann hätte die Berufsausbildung anscheinend etwas umfassender ausfallen dürfen. Viel hilft viel trifft eben nicht immer und überall zu.

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Als ich in der Landwirtschaftsschule war (1962-65) hat uns niemang gelehrt, dass wir die Felder überdügen sollen, kann mir auch nicht vorstellen, dass in deiner Schule das gelehrt wurde.
            Nachdem es mit dem Gras nicht funktionierte, wäre eine Umstellung zu BIO noch möglich gewesen, warum hast Du diesen Weg nicht eingeschlagen, wenn Du schon in diesem Forum den Messias spielst?

            PS: Habe mit 18 die Düngung, den Pflanzenschutz und den Baumschnitt durchgeführt, trotzdem habe ich alles mit dem “Alten” besprochen.

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          • Jochen Böhrer sagt

            Deshalb siliert man heutzutage. Ist sowas von verpönt.. aber völlig zu Unrecht. Weniger Energie zur Gewinnung, dafür wesentlich mehr Energie und Eiweiß im Futter.

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            • Picard sagt

              Und nachher stinkt man so schön, dass Kinder in der Schule gemobbt werden und der Jüngling keine Frau findet. Silage ist des Landwirts Untergang. Wie gesagt, vor 100 Jahre begann die Spirale sich zu drehen. Eins ergab das Andere. Jetzt ist Ende der Fahnenstange. Jedenfalls für den ganz normalen Landwirt.

              • Thorens sagt

                Mit Verlaub, ich halte das für ziemlichen Unfug.

                Bereits seit Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Chilesalpeter als N-Dünger in Europa eingeführt. Also müste man doch schon lange vor dem 1. WK um die Wirkung von N auf das Pflanzenwachstum gewusst haben. Oder?

                Mit Entwicklung des Haber-Bosch-Verfahrens wurden diese Importe überflüssig und damit auch die Ausbeutung von Ressourcen am anderen Ende der Welt für die hiesige Landwirtschaft. Schon damals haben die vorhandenen organischen Dünger nicht ausgereicht, um die deutlich weniger zahlreiche Bevölkerung satt zu bekommen.

                Kaum hundert Jahre später konstruierst du dir nun Dinge zusammen, anhand derer man dich nicht wirklich ernst nehmen kann. Im Sinne deiner eigenen Reputation solltest du vielleicht nicht irgendwelche aufgeschnappten Phrasen hier wiederholen, deren Wahrheitsgehalt eher übersichtlich ist. Getretener Quark wird breit, nicht stark.

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              • Ostbauer sagt

                Also, wenn Deine Silage stinkt, hast Du etwas falsch gemacht.
                Meine Grassilage riecht süss und die Maissilage duftet nach frischem Brot!

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              • Hans Gresshöner,Landwirt sagt

                “…dass Kinder in der Schule gemobbt werden und der Jüngling keine Frau findet. Silage ist des Landwirts Untergang.”

                selbstbewusste Kinder werden nicht gemobbt und jeder Jüngling findet ne Frau,wenn er sich nicht selbst im Wege steht.
                Wer die ungepflegten Silagehaufen direkt gegenüber der Kirche angelegt hat,darf sich natürlich nicht wundern.
                Mit Jugendlichen über Wasserverbrauch zu diskutieren,bringt soviel wie mit ner Kuh übers Fahrradfahren zu sprechen.

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          • Schorsch Summerer sagt

            Soll man darauf antworten? Alles hat seine Vor- und Nachteile. Könnte es sein dass Sie in Ihrer Ausbildung nicht ganz aufgepasst haben? Fettes schweres Gras ist schwer zu trocknen. Daher muss ich als Landwirt in etwa wissen wieviel ich düngen darf um in einer Schönwetterperiode das Heu trocken einzubringen. Ab dem 15. Mai ist mit ca 4 Wochen Schlechtwetter zu rechnen. Das ist bei uns nicht anders als bei Ihnen.
            Bei uns könnte ich auch locker 100dt Weizen dreschen. Theoretisch. Praktisch wird mir ein solcher Bestand nur selten stehen bleiben oder richtig abtrocknen. Macht also keinen Sinn eine starke erste Düngergabe durchzuführen. Bei uns sind 70 bis 80 dt realistisch machbar. Ein paar Kilometer weiter, im Inntal, sieht das schon wieder ganz anders aus. Längere Trockenperioden verändern alles.
            Bei Grassilage das gleiche. Spätester Schnittzeitpunkt ist der 15.Mai. Ansonsten ernten wir Holz.
            Ich gebe Ihnen insofern recht dass das auch viele Lehrer in den landwirtschaftlichen Schulen nicht auf dem Schirm haben.

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          • Und ich wollte es auch besser machen, hab die Läuse von den Marienkäfern fressen lassen, was zum Roden von 10% eines Dauerkulturfeldes geführt hat (da sind jetzt nicht mehr zu füllende Lücken) und ein anderes Mal hab ich meinen PS nicht dann gemacht als es richtig war (aber die Leute schön spazieren und die heile Welt besichtigen konnten). Am Schluss wär es trotz Mehraufwand fast schief gegangen.
            Ich werde nie erfahren, wer mein fleckiges Obst zum Klasse-1-Preis gekauft hätte.

      • Reinerstoff sagt

        Was ist das eig. für ein fast schon tollwütiger Beißreflex Picard?

        Wurde hier mit einem Wort konventionelle oder ökologische Landwirtschaft erwähnt?

        Diese absurden Verbrauchsrechnungen greifen alle Arten von Landwirtschaft an!

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        • Picard sagt

          Herr Seevers hat angeführt dass Bio, vegan etc, also alles was nicht in sein Weltbild passt, eine Lüge sei. Ich hab nur ergänzt dass Konvi eben auch eine Lüge sei. Mehr nicht. Und wer ist hier bissiger? Seevers oder ich?

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          • Reinhard Seevers sagt

            In meinem Weltbild kommen alle vor…ich arbeite sogar für alle Anschuungen. Aber ja, ich bin selbstverständlich bissiger…das wird man mit den Jahren und dem Erfahrungswissen über die Verbreitung von Lügen.😉
            Weichkocherei ist vorbei! Die Gegnerschaft hat genug geschossen, ab jetzt wird zurück geschossen….👉✊

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          • Thorens sagt

            Bitte einfach mal konkret werden, Picard.

            Es ist hier im Blog an x Stellen beschrieben, wie mit Wahrheitsklitterung konventionelle Landwirtschaft in Misskredit gebracht wird, um so Bio, Vegan usw. in einem besser3en Licht erscheinen zu lassen, als es diesen gebührt.

            Wo sind die Lügen der konventionellen Landwirtschaft konkret?

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              • Thorens sagt

                …darum ging es nicht.

                Es ging um die Lügen, die konv. LW betreffend, deren es, deiner Aussage nach, so viele gibt, dass der Platz hier nicht dafür ausreicht, sie aufzuzählen.

                Aber vielleicht eine oder zwei?
                Komm, das ist doch bestimmt nicht zu viel verlangt, wenn dir wirklich an Diskussion glegen ist und nicht an Stänkern.

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  13. Thomas Bröcker sagt

    Unbedingt machen, Herr Krumphuber, für so ein Büro für kuriose Rechenkünste gibt es unvorstellbar große Tätigkeitsfelder. Da könnte man sowas wie “Schotts Sammelsurium” draus machen. Zumal die Leute an Kuriositäten immer interessierte sind. Wenn ich in zwei Jahren “in Rente” bin, steige ich mit ein.😁😁😁

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  14. Peer Massmann sagt

    Die spinnerten Grünen wollen uns halt ein schlechtes Gewissen machen wenn wir Wirst, Eier, Milch und Käse essen. Wasserverbrauch eignet sich gut dafür. Und mit E-Autos sollen wir die Welt retten. Wasserverbrauch für die Gewinnung seltener Erden und Batterieproduktion???????

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    • Reinhard Seevers sagt

      Der Wasserverbrauch eines Kreuzfahrttouristen ist doppelt so hoch, wie an Land.
      Das wird aber tunlichst nicht medial verbreitet, es gibt eben keine Alternative zum Massentoruismus, die sich lohnt. Im Gegensatz zur Landwirtschaft, da verdient im Moment die Bioschiene (noch) gut an der mit Lügen untermauerten Rettungsphantasie.

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    • Christian Bothe sagt

      @Massmann.Der Wasserverbrauch beim Abbau von Lithium beträgt ~ 900000l/to Li…je nach Abbauort!Das heißt für eine Batterieeinheit dieser E-Mobile werden 6000-30000l gebraucht!Eine tolle Entwicklung und ein „Wettbewerb“ mit unserer viel gescholtenen LW und deren Wasserverbräuche…Nebenbei gesagt, können viele unserer Berufskollegen in Südamerika und Afrika keine LW mehr vor Ort betreiben, weil das Wasser fehlt!!Das sollten unsere Klimatologen in ihrer „ideologischen“ Blindheit mal bedenken!

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  15. Picard sagt

    Das Marionettentheater DDR hielt 40 Jahre. Ich denke dass alle Lügengebilde eine maximale Lebensdauer haben.

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