Bauer Willi
Kommentare 93

Was ist die Botschaft?

Innerhalb einer WhatsApp-Gruppe von Landwirten gab es einen Disput, wie die Aussagen des DBV-Präsidenten in der Pressekonferenz vom 11. Juli 2022 zu verstehen sind. Ich bitte um Meinungsäußerungen.

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93 Kommentare

  1. firedragon sagt

    Herr Dr. Kremer-Schillings,
    welche Botschaft entnehmen Sie den Worten des Bauernpräsidenten?
    Würde mich interessieren, was Sie über das Gesagte denken.

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  2. Elisabeth Ertl sagt

    Bauern machen nur einen kleinen Teil der Bevölkerung aus. Die Politik wird aber von der Mehrheit gemacht, und Rukwied weiß das. Er versucht halt noch, mit jenen Sachargumenten, die auch bei der Mehrheit vielleicht eine Chance haben verstanden zu werden, Korrekturen zu erreichen. Er warnt offen vor dem, was die Bevölkerung im Ernstfall interessieren wird, vor Versorgungsproblemen, somit kann ihm später niemand einen Vorwurf machen.
    Was man aber der Bevölkerung auch noch klar machen müsste: die Entwicklung geht weg von den Familienbetrieben hin zu Konzernlandwirtschaft, weil man so – zumindest vorerst – über Stückkostendegression am ehesten Umweltauflagen, Ertrag und Niedrigpreise unter einen Hut bekommen kann. Langfristig wird man aber dann alles zahlen müssen, was diese Mächtigen haben wollen. Und ich bin nicht sicher, ob das die Leute wirklich wollen.
    Mehr an Argumenten ist bei den gegenwärtigen Machtverhältnissen nicht drin.

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    • Seevers Reinhard sagt

      Elisabeth, komischerweise wird Politik in Deutschland ja nicht von der Mehrheit bestimmt, sondern von der durch das im Verhältniswahlrecht bestimmten Gruppe mit der höheren Prozentzahl. In einer Koalition ist dann eine Mehrheitsmeinung oft nicht mehr identifizierbar. Außerdem war die Mehrheit das letzte Mal die Gruppe der Nichtwähler. Will sagen, der DBV muss sich niemandem anbiedern, im Gegenteil, evtl. würde eine deutliche Positionierung sogar einen politischen Ruck ergeben, den man gar nicht vermuten würde.

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      • Elisabeth Ertl sagt

        Was den Rukwied bei seinen Aussagen prägt, das ist die ZKL und die dortigen Mehrheitsverhältnisse. Ob die die Mehreheitsverhältnisse in der Bevölkerung widerspiegeln, das müsste man untersuchen. Gefühlsmäßig – wenn ich so mit Leuten rede – würde ich sagen: ja. Die Beliebtheit Özdemirs wegen seiner Bezugnahmen auf die ZKL deuten auch darauf hin.

        • Brötchen sagt

          Frau Ertl!

          ” Ob die die Mehreheitsverhältnisse in der Bevölkerung widerspiegeln, das müsste man untersuchen.”

          Das ist die grosse Frage und das best gehütete Geheimnis, der “Herrschenden”.

          Zudem wird ja dann immer auf die Wahl hingewiesen….

          Das Problem egal was man wählt oder ob man nicht wählt.
          Es gewinnt immer die SPD und die Grünen.

          Und je kleiner der Wahlanteil der PDS, umso öfter kommen diese in den Medien.

          Seltsam.

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          • Brötchen sagt

            P.S. nun wird ja in Berlin schon ewig hin und her diskutiert und laviert.

            Nun soll ?! in den Wahlbezirken, die eventuell bundestagsmandatsrelevant eine “Nachwahl” stattfinden.

            Es wurde massenhaft nach 18 Uhr noch nachgewählt, da nicht genug Wahlzettel oder die falschen vorhanden waren. Zudem lange Schlangen, wo sicher viele wieder umgedreht sind.
            Auf’m Dorf dauerte das bei mir keine 5 min.

            Nur mal zur Erinnerung die Wahl ist über 1 Jahr her und die neue steht schon bald an.

            Ich hätte es nicht geglaubt, Bananenrepublik Deutschland.

            Oder anderes Bsp. man sehe sich über 15 Jahre alte Folgen von Harald Schmidt an, bestimmte Witze wären heute unmöglich und interessant unter seinen Mitarbeitern haben gigantische Anteile Grün gewählt!
            Von einem Privatsender, der sich aus Werbeeinnahmen finanziert!

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  3. Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

    Der “Deutsche Bauernverband” steht also zu 100% auf der Seite des Great Reset! Was das bedeutet, kann man herausfinden, wenn man sich mal ein paar Stunden mit der UN-Agenda 21, der UN-Agenda 2030 und dem Great Reset selbst beschäftigt. – Als Merkel sagte, dass wir “Unsere gesamte Art des Lebens (…) in den nächsten 30 Jahren verlassen“ werden, hat sie geschummelt. Denn bis 2030 werden wir die von Ihr angekündigten “Transformationen von gigantischem historischem Ausmaß…” am eigenen Leib so erfahren haben, dass wir uns in den Arsch beißen werden, weil wir uns nicht gewehrt haben. Bis 2030 wird man uns alle Zähne gezogen haben!

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  4. Obstbäuerin sagt

    Er tut so, als ob wir Bauern noch gefragt werden, was wir umsetzen können und was nicht. Dieser Zug ist doch längst abgefahren. Die Fokussierung auf Klimawandel und Naturschutz ist nicht die Aufgabe des Bauernverbandes, das machen die NGO´s zu unserem Schaden schon mehr als genug. Seinen Ausführungen kann man nur schwer folgen und inhaltlich ist keine gerade Linie zu erkennen.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Naja, wenn ein Klimaleugner und AfD – Mitglied das sagt….dann stimmt das sicher. 😎

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      • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

        Muss “Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war!” sich jetzt Sorgen machen, dass bei ihm demnächst vielleicht die Antifa vorbeischaut?

        • Seevers Reinhard sagt

          Keine Angst Regenbogen, wer sich nicht mit offenem Visier im www bewegt ist schwer zu fangen…..Da kann er aber leichter rumschwurbeln, ist anscheinend für etliche Populisten üblich. Irgendwie auch feige, oder?

          • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

            Wer bewegt sich schon gerne mit offenem Visier im Internet, wenn Informelle Mitarbeiter wie die Schießhunde aufpassen. Der größte Schweinehund im ganzen Land, ist und bleibt der Denunziant. Schon mal gehört?

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            • Seevers Reinhard sagt

              Wer sich öffentlich äußert, muss Gegenmeinungen aushalten. Und eine Öffentlichkeit bewirkt dann ja keine Denunzierung, wenn alle offen kommunizieren, kennt man ja seinen Gegenredner. Denunzierung ist mit Feigheit verknüpft.
              Ich gestehe aber zu, dass die Mehrheit feige ist. Die Freiheit der Meinung kann auch in diesem Lande sehr nachteilig sein.

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              • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

                Blödsinn! Schwurbeln Sie nicht herum.

                Das hier ist eine Denunziation oder kann die Wirkung einer Denunziation haben:

                “Reinhard Seevers
                13. Juli 2022
                Naja, wenn ein Klimaleugner und AfD – Mitglied das sagt….dann stimmt das sicher. 😎”

                Und mir hatten Sie unterstellt, dass ich “identitäre” Meinungen vertrete.

                Sie wissen ganz genau, was Sie tun.

                • Seevers Reinhard sagt

                  Google einfach Prof Lüdecke, das ist keine Denunziation, sondern Fakt.

              • Stadtmensch sagt

                “Ich gestehe aber zu, dass die Mehrheit feige ist.”

                Hab während der Coronazeit einen Aufruf mit unterschrieben, dass man gerne mal wieder versuchen solle, sachlicher zu argumentieren (oder so ähnlich).
                Prompt kam die “Morddrohung”. Nicht etwa per Mail, sondern an der Wechselsprechanlage. Gegen das Untier Mensch hilft offensichtlich nur Tarnung.

                Außerdem gibt es Software zu kaufen, mit der man von Profilen Sozialer Medien Freundeslisten und viele weiter Infos abgreifen kann (auch versteckte). Also mit einer Sockenpuppe kann man sich wenigstens die schlichten Gemüter vom Hals halten. Das kann wie gesagt sehr hilfreich sein…

                …sonst kann es einem passieren, dass jemand ein Güllefass im Vorgarten aukippt. Wies der nl. Umweltministerin passiert ist.

    • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

      Und das so vom einem “Sprechzettel” Heruntergebetete -Özdemir punktet als Vorbild- klingt auch noch extrem holprig und entbehrt schon allein von daher einer eindrücklichen Überzeugungskraft – abgesehen von einem nur mit vielen Worten aufbeblähten Nichts.

      In kurzen klaren Sätzen hätte Rukwied demütigst klarstellen sollen, wir Marionetten handeln, wie uns befohlen, ganz ohne Widerstand. Das jedenfalls wäre weitaus ehrlicher gewesen.

      Vom DBV können wir Bauern gar nichts erwarten, hier wird uns alles andere, als der Rücken freigehalten, wohl eher ganz das Gegenteil…

      Wer sich das unumwunden selbst einzugestehen weiß, wird auch nicht wieder und wieder maßlos enttäuscht sein!!!

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  5. Thomas Bröcker sagt

    Ich habe mir gerade den Begleittext zu der Aktion “Grüne Kreuze” angesehen. Der ist aktuell, als wäre er gestern geschrieben. Nur am Ende müssen aktuelle Daten rein.
    Mein Vorschlag wäre ( 5 von meinen Kreuzen stehen noch) die Farbe mit Signalgrün zu erneuern und für jeden in den letzten 15 Jahren aufgegebenen Hof ein weißes Kreuz dazu stellen. Bei mir wäre das eine Stelle an der Bundesstraße, wo das gut wahrgenommen wird.
    Das wären nur in unserem Verbund schon mal 7 weiße Kreuze.
    Irgendwas muss man machen

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  6. Elisabeth Ertl sagt

    Mir ist immer noch nicht klar: Handelt es sich bei der Reduktion der Pestizide nur um die chemisch-synthetischen oder um alle? Im ersteren Fall wäre ja immerhin Biolandwirtschaft möglich.

    • Reinhard Seevers sagt

      “Mir ist immer noch nicht klar: Handelt es sich bei der Reduktion der Pestizide nur um die chemisch-synthetischen oder um alle? Im ersteren Fall wäre ja immerhin Biolandwirtschaft möglich.”

      “Vorgesehen ist, dass der Einsatz und das Risiko von chemischen Pflanzenschutzmitteln bis 2030 EU-weit um 50 % verringert werden müssen. Als Referenzzeitraum gilt der Durchschnitt des Pflanzenschutzeinsatzes in den Jahren 2015 bis 2017.

      Um das Gesamtziel zu erreichen, soll jeder Mitgliedstaat ein nationales Reduktionsziel verbindlich vorschreiben müssen. Die nationalen Ziele dürfen von den 50 % abweichen. Das soll aber nur in engen Grenzen bis auf 45 % und nach strikten Kriterien möglich sein. Erlaubte Gründe wären unter anderem neue Schädlinge oder der Nachweis, dass der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln bereits in der Vergangenheit stärker als im EU-Durchschnitt reduziert wurde.”

      Aus Agrarheute vom 8.2.2022

      • Arnold Krämer sagt

        Was für den Einzelnen gilt, gilt auch für Nationalstaaten: Je mehr im Detail Werte vorgeschrieben werden, umso mehr wird gelogen.
        Die Landwirtschaft war einmal der Bereich in der kleinen/alten EU, der wirklich gemeinschaftlich geregelt war. Jetzt wird vieles faktisch renationalisiert, weil alles gerechter, sicherer, besser werden soll mit der Folge zunnehmender Wettbewerbsverzerrungen. Und die Bürokraten in Brüssel haben sich mal wieder einen Bereich herausgesucht, der besonders problematisch ist, weil die Zulassungspraxis in den einzelnen Staaten unterschiedlich ist.

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  7. Piet sagt

    Moin manchmal ist weniger sagen mehr aber was er mit so viel sagen sagen wollte keine Ahnung vielleicht wollte er nur zeigen dass er als Präsident für uns da ist hahaha

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  8. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Sarah Wagenknecht hatte schon öfter darauf hingewiesen,dass wir dabei sind, unser Land “vor die wand zu fahren”, unseren Wohlstand zu ruinieren.
    Sie fordet umgehende Verhandlungen mit Putin.
    Recht hat sie.

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    • Otto sagt

      Für den Verkauf deiner Ackerfläche bekommst du in Brasilien tausende Hektar, und ein Puti-freundlicher Präsident dazu. Kannst auch gleich nach RU ziehen, dort werden Gewinne aus der Landwirtschaft nicht versteuert. Auflagen? Was ist das. Putin hat auch noch Gas um N-Dünger und Pestizide herzustellen… Was macht ihr denn dann noch hier???? Ach ja, unser Sozialsystem beanspruchen, unsere Sicherheit etc etc. Aber Bauern sind ja schlau. Die wollen immer von allen Seiten profitieren

    • Zyniker sagt

      “Sie fordet umgehende Verhandlungen mit Putin.”

      Ah, gut, und was sollen wir Putin anbieten, außer der Ukraine und dem Baltikum?

      Berlin vielleicht?


      Reizt mich nicht, sonst sage ich womöglich: Berlin könnt Ihr gernhaben.

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  9. oberländer sagt

    Wenn die Bauern in diesem Land ihre Äcker und Wiesen in ein anderes Land mit
    Politikern , die noch über Spuren von Verstand verfügen , mitnehmen könnten ,
    gäbe es bei uns viele Löcher abseits der Wege und Straßen.

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    • Otto sagt

      Für den Verkauf deiner Ackerfläche bekommst du in Brasilien tausende Hektar, und ein Puti-freundlicher Präsident dazu. Kannst auch gleich nach RU ziehen, dort werden Gewinne aus der Landwirtschaft nicht versteuert. Auflagen? Was ist das. Putin hat auch noch Gas um N-Dünger und Pestizide herzustellen… Was macht ihr denn dann noch hier???? Ach ja, unser Sozialsystem beanspruchen, unsere Sicherheit etc etc. Aber Bauern sind ja schlau. Die wollen immer von allen Seiten profitieren

  10. ReinerStoff sagt

    “Der DBV unterstützt vollkommen Green Deal und Farm to Fork….” das muss man erst mal sacken lassen und nach einer Weile versuchen, dass fassungslose Kopfschütteln wieder abzustellen!

    Irgendwo habe ich den schönen Spruch über denn Bauernverband aufgeschnappt: ” Nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist, kommt stets der Bauernverband und schöpft dann einen Eimer Wasser ab und brüstet sich dann, seht her ohne uns wärs viel schlimmer geworden.”

    Wenn man sich die ha Zahlen anschaut, was da so alles geplant ist, abartig!
    0,3 Mio ha wiedervernässte Moore
    1 Mio ha Landschaftselemente
    3 Mio ha totales Pflanzenschutzmittelverbot selbst im geringsten Schutzgebiet
    0,25 Mio ha Flächenfraß und Photovoltaik (bis 2030)

    Und auf dem Rest der Fläche auch noch 50% weniger Pflanzenschutzmittel…..

    Sind ja nur 35% der landwirtschaftlich genutzten Fläche Deutschlands, in einem der wenigen Gunststandorte für ldw. Produktion auf der Welt! Aber das Verkrüppeln der europäischen Landwirtschaft als angeblichen Klimaschutz ist gewollt! Wo soll denn der Ersatz dafür herkommen, wenn nicht aus bisher nicht ldw. genutzten Flächen aus dem Rest der Welt!

    Weiter spricht Rukwied immer noch von Kooperation mit NABU und Co. 🤣🤣🤣, mit solchen Ideologen und falschen Propheten kann man nicht kooperieren, jedes freiwillige Zugeständnis ist nie genug und am nächsten Tag bekommt man ein weiteres Messer in den Rücken und es wird mehr gefordert.

    Was heute noch freiwillig ist, ist morgen Pflicht mit Auflagen und Einschränkungen.

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    • Otto sagt

      Für den Verkauf deiner Ackerfläche bekommst du in Brasilien tausende Hektar, und ein Puti-freundlicher Präsident dazu. Kannst auch gleich nach RU ziehen, dort werden Gewinne aus der Landwirtschaft nicht versteuert. Auflagen? Was ist das. Putin hat auch noch Gas um N-Dünger und Pestizide herzustellen… Was macht ihr denn dann noch hier???? Ach ja, unser Sozialsystem beanspruchen, unsere Sicherheit etc etc. Aber Bauern sind ja schlau. Die wollen immer von allen Seiten profitieren

  11. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Realsatire – “Bettelprinz Rukwied”!?

    Ja, wohl richtig hingehört…

    Checkt unsere “Bauernstimme” überhaupt noch, dass LW heute ein mehr als knüppelhartes Geschäft ist. – Leider augenscheinlich nicht!!!

    “Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein”, stellte Einstein dereinst nüchtern fest.

    Nun, die Anzahl dieser Schafe ist zwischenzeitlich auf ein nur noch marginales Randgrüppchen bei den Bauern zusammengeschrupft – offensichtlich heute bedeutungs- und vollkommen stimmenlos. Zu viele dieser Schäfchen sind leider bereits über den Klippenrand gestürzt!!!

    Wir Bauern müssen so schnell als möglich komplett raus aus diesem Prämienmoloch, solange uns noch genug Atemfreiheit für die kräftezehrende Flucht bleibt. Ansonsten wird sich diese Schlinge um unsere Bauernhälse derart zuziehen, dass ein Erstickungstod in Bälde wohl kaum mehr zu verhindern sein wird auf sehr vielen Familienbauernhöfen.

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  12. Mark sagt

    Viel Wind um nichts, das ist es was Ruckwid hier abzieht. Im Grunde geht es ihm lediglich um ein bischen nachjustieren, mehr nicht. Starke Sprüche nach innen, jämmerliches Gesäusel nach aussen und keine klare Linie. Dass er hier das Volksbegehren in BW anspricht haut dem Fass den Boden aus!! Dieses Volksbegehren war quasi schon gescheitert und die Initiatoren standen vor einer krachenden Niederlage, da macht der Bauernverband ein Dialogangebot und darin Zugeständnisse, dass bei den Ökos nach der Verwunderung darüber die Sektkorken knallten. Das Ergebniss daraus war das für Bauern katastrophale “Biodiversitätsstärkungsgesetz”, das die Bauern zu 100% ihrem Bauernverband zu verdanken haben, das jetzt qusi Türöffner für weiteren Gesetzesmüll aus Bund und EU geworden ist. Danke Ruckwid!!

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    • Reinhard Seevers sagt

      Der Niedersächsische Weg und die ZKL sind doch der gleiche Müll…..
      Im Vorfeld wurden alle Skeptiker abgebügelt, nach dem Motto, man müse der Gesellschaft entgegen kommen. Und der Blödsinn geht weiter, wie man aus seiner Erklärung ja hören kann: wir sind für Biodiversität, für mehr Umweltschutz, für mehr Tierwohl bla bla bla…., und dann kommen nur Sprüche, die sowieso keine Konsequenzen haben. Ruckwied sagt, “die hätten in Brüssel den Schuss nicht gehört”….hat er ihn denn gehört? Was folgt denn nun?

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      • Mark sagt

        “Was folgt denn nun?” Der DBV mit seinem unsäglichen Schleim- und Schmusekurs (im Übrigen völlig erfolglosen) erzeugt doch zwangläufig ständig “Randgruppen” die dann eben auch u.U. radikalisieren. Diese dann noch zu denunzieren und sich zu distanzieren ist an Scheinheiligkeit nicht mehr zu überbieten!

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        • firedragon sagt

          Wieviel Rand gibt es eigentlich noch?
          Landwirtschaft ist doch schon eine “Randgruppe” der Bevölkerung … der Rand vom Rand vom Rand – nur weil man Nein sagt …

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          • Reinhard Seevers sagt

            Genau firedragon! Die veröffentlichte Meinung nennt solche Gruppen ansonsten auch Minderheiten…diese beürfen besonderer Aufmerksamkeit.
            Allerdings nur, wenn sie z.B. Flinta sind:
            FLINTA* ist eine Abkürzung und steht für Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nichtbinäre, trans und agender Personen.
            Aktuell: https://taz.de/Ein-Urinal-fuer-Frauen/!5844482/
            Bauern sind wohl bereits eine zu kleine Minderheit, da lohnt sich kein Hinsehen mehr….😎

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            • Brötchen sagt

              Ich werfe mal ein die Diversifizierung (als pol. Fachbegriff) ist ein aktueller Trend, der pol. besonders von den Grünen und auch den Linken extrem befeuert wird.
              Ist in allen westlichen Ländern zu bewundern.

              Und wenn es nur darum geht, mit freier Brust baden gehen zu können.

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              • firedragon sagt

                Brötchen (nur ‘ne Anmerkung),
                es gibt ein Gleichbehandlungsgesetz.
                Warum will eine Politik eine Diversifizierung von Menschen, wenn alle sowieso gleich sind – es also egal ist.
                Die Politik schafft sich ihre Ränder, ihr Gruppenzugehörigkeitsdenken, selber.

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                • Brötchen sagt

                  Drachen Du wirst staunen, das leiten diese daraus her!

                  In den USA sind sie uns da schon weit voraus!

  13. Thomas Bröcker sagt

    Ich denke, dass es höchste Zeit ist, mit aller Härte auf Konfrontation zu gehen. Diese auf Fake-Wissenschaft auf dem Stand von vor 30 Jahren basierende Agrarpolitik der EU und der Bundesregierung muss jetzt zu Fall gebracht werden. Zuerst muss, wie das im Obstbau bereits geschehen ist, die Frage nach der tatsächlichen Biodiversität auch im Ackerbau neu untersucht werden. Da es genug archivierte Fänge gibt, ist auch hier das Meta-Gen-Barcoding anzuwenden. Das wird zu völlig anderen Ergebnissen führen, als die Entomologen mit vorgefasster Meinung und gezielter “Nichtsuche” ermittelten Ergebnisse.

    Der Pflanzenschutz hat kaum Einfluß auf die Biodiversität, die Landschaftsstruktur schon. Nur ist es völlig aberwitzig, immer so zu tun, als ständen nur die Ackerflächen allein und isoliert in der Landschaft herum und es gäbe sonst nichts. Mit Augenmaß und der richtigen Herangehensweise braucht es nicht einmal 1 % der jetzigen Ackerfläche un entsprechende Landschaftsstrukturen, Biotopvernetzungen und Trittsteinbiotope zu schaffen. Forderungen nach 10 % und mehr sind frei aus der Tasche gezogene Maximalforderungen. Da wird immer so getan, als wäre die Landschaft, wären die Wälder, Obstwiesen, Hecken und Gräben nicht da. Es ist das reinste Tollhaus !!

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    • Brötchen sagt

      kann noch ein Bsp. nennen.
      Störche in Rühstedt haben wohl schon mehrere Jahre weniger Nachwuchs.

      Natürlich liegt es am Klimawandel, was denn sonst. (dabei die Strassenbäume hier, so grün habe ich die noch nie gesehen)

      Ein Experte vor Ort hat sich gewagt anzuführen, das ja die Elbwiesen wegen Naturschutz stillgelegt wurden und deshalb nicht mehr oder weniger gemäht werden und die Störche in dem hohen Gras schwerer Futter finden.

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      • Seevers Reinhard sagt

        Der Storch ist ein Kulturfolger, Kultur weg, Storch weg…..its so simple! 🤗

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Bei uns in Mittelbaden beklagt man die Massive der Störche, die sich zum Teil ihre Notdurft über die Kirchgänger verbreiten.

        Vor 50 Jahren war die Landwirtschaft angeblich schuld am Rückgang und jetzt sind die Störche wieder da, trotz der jetzigen “industriellen” Landwirtschaft.
        Das soll mal einer verstehen?

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  14. Arnold Krämer sagt

    Wenn der Sektor auch in Zukunft Geld vom Staat haben möchte, muss er jeden Unsinn mitmachen. Die Botschaft lautet: Macht es bitte nicht so schlimm.

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    • Brötchen sagt

      “Macht es bitte nicht so schlimm.”

      Das geht ab einem gewissen Punkt nicht mehr!

      Siehe heutige Schlagzeile, ab 2024 darf keine Gasheizung mehr eingebaut werden, fordert Herr H.

      Die Politik erstickt an sich widersprechenden Forderungen, der keiner konsistenten Strategie, die auch negative Folgen berücksichtigt, folgt.

      Oder Frau Giffey schlägt 365 € Jahresticket vor.

      Ich höre bis hier das Stöhnen der Verantwortlichen der Verkehrsbetriebe, die noch das 9 € Ticket nicht ganz verdaut haben.

      Die habe exobitante Kostensteigerungen und ein exorbitanten Fahrermangel!

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      • Seevers Reinhard sagt

        Jepp, Sonntag wollten wir mit dem Zug nach Bremen fahren, alle DB Züge in den folgenden Stunden fielen aus, weil der Zugführer krank sei, war die Lautsprecherdurchsage. Wir sind dennoch mit der privaten Bahn hingekommen, bei der auf der Rückfahrt aber technische Probleme mit den Türen eine weitere Verzögerung verursachte….Gott sei Dank war es nur ein Sonntag.

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        • evo.... sagt

          Ich wollte mit dem Zug in die Großstadt fahren und da hat die Bahn eine Baustelle. Dafür gibt es eine Schienenersatzverkehr (SEV). Dann steh ich auf nem Dorfbahnhof und es sind 3 Busse nacheinander ausgefallen. Zwei der Fahrer hatten Dienstschluß und sind heimgefahren. Nachdem das beide keine Indigenen waren, habe ich mich gefragt, ob ein Indigener vielleicht nicht doch ne Überstunde gemacht hätte.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        “Siehe heutige Schlagzeile, ab 2024 darf keine Gasheizung mehr eingebaut werden, fordert Herr H.”

        Jeder Tag der nächste Unsinn.

        Ich weigere mich, die Habeck Dusche durchzuführen, es geht auch kürzer, als seine Empfehlung, obwohl keine Gastherme.

        • Brötchen sagt

          Ich Gartendusche!

          Zudem sorge ich damit für steigende Grundwasserspiegel! 🙂

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Sie Herr Brötchen, das Duschwasser ist kontaminiert (auch ohne Duschgel, oder Seife) und ist einer Kläranlage zu zuführen.😉

    • firedragon sagt

      Ich bin seit den Grünen Kreuzen hier bei ” Bauer Willi” – hatte damals darauf hingewiesen, dass jeder Betrieb zusehen soll (muss natürlich nicht), so viele Flächen, wie irgend möglich, in (sinnvollen) Programmen unterzubringen.
      Unser nächster Schritt, als Betrieb, wird sein, aus den Subventionen auszusteigen.
      Wir werden die “Selbstbegrünung” nicht mitmachen – es wachsen keine bunten Blumen, wie sich das manche vielleicht vorstellen. Über diese “Selbstbegrünung” diskutieren wir nicht, weil fern aller Praxis. Also, dazu ein klares -Nein-.
      Die vier Prozent Flächenstilllegung, auch hierzu ein klares -Nein-. Ich lasse weder mich enteignet, noch werde ich dies meinen Verpächtern antun. Ich stehe, als Betrieb, in der Pflicht meinen Verpächtern gegenüber, deren Land in einem einwandfreien Zustand zu halten.
      Wir wollen nicht am staatlichen Tropf hängen, wir wollen keine Sinnlosigkeiten umsetzen müssen und wir wollen uns von der Bevölkerung die Subventionen nicht mehr vorhalten lassen müssen.
      Es reicht, wir haben die Schnauze (auf gut Deutsch) voll … “Schützer” aller Art werden nie Ruhe geben – auch das habe ich schon einmal geschrieben.

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      • Smarti sagt

        Firedragon, das nenne ich konsequent. Ich denke, langsam aber sicher gehen wir auch in diese Richtung. Verpächter, die den Hals nicht voll kriegen, lassen wir ziehen… die neuen Bewirtschafter der Grundstücke in unserer Nachbarschaft kennen wir meist gar nicht mehr – so weit weg wohnen die… .
        Noch fahren wir besser mit Bioumstellungsprämie und Biomilch – aber wenn das abgeschmolzen wird, bzw. wir immer weniger Fläche haben dann werden wir Vorschriften/ Ärger gegen Geld genau abwägen.
        Was früher, das heisst noch vor 3 Jahren undenkbar war ( den Betrieb zurückfahren ) ist heute durchaus eine Option.

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        • firedragon sagt

          Smarti,
          die Politik will mit aller Macht angebliche gesellschaftliche Wünsche und Vorstellungen durchsetzen. Das kann sie gerne tun, solange es die gesellschaftlichen Flächen betrifft !
          Jede Gemeinde hat Land – alles Land der Gesellschaft.
          Wenn also die Gesellschaft Vorderungen stellt, dann sollen diese Vorderungen auf gemeindeeigenen Flächen umgesetzt werden, nicht auf Privatland !
          Die Politik kann sich mit ihren 4%, 10%, von mir aus auch 100% Stilllegung auf eben diesen Flächen austoben.
          Die Gemeinde kann ihre Flächen von den Pächtern zurück haben und die Gesellschaft kann sich darauf selbstverwirklichen. Ich sehe darin kein Problem.
          Die Kirchen können das mit ihren Flächen genauso handhaben, auch kein Problem.
          Worin ich allerdings ein Problem sehe, ich zahle doch keine Pacht und lasse mich dafür auch noch gängeln.
          Die Tage hat die Nachbarschaft ein junges Familienmitglied als “dumme Bauern” betituliert. Leider oder vielleicht auch zum Glück, war ich nicht zugegen. Dieser junge Mensch hat vor Zorn und Wut gebebt.
          Ja, die Landwirte sind dumm … es ist Zeit die Reißleine zu ziehen.

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Drachen,
            keine 3 Wochen nach Ende der Hauptschule hat mich ein ehemaliger Mitschüler als “dummer” Bauer betitelt. Mit seinen 5 Fünfer Noten hätte ich mich nicht nach Hause getraut.
            Auch jetzt habe ich noch alle Grundstücke, der vermeintliche Überlegende hat den geerbten Gewerbetrieb nebst dem Wohnhaus in die Insolvenz geführt.

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        • Andreas sagt

          Smarti: “Noch fahren wir besser mit Bioumstellungsprämie und Biomilch”
          Vor 8 Jahren war der NichtBio-Preis bei Milch auch fast so hoch wie der Bio-Milchpreis.
          Folge war, dass einige große Bio-Milcherzeuger die Rolle rückwärts gemacht haben.
          Das führte dazu, dass der Biomarkt entlastet wurde und der Nichtbio-Preis sich fast halbiert hat auf 23 Cent.
          Jetzt ist es auch notwendig, dass einige große Biomilchlieferanten wieder rückumstellen und den Markt enlasten. Deshalb kann man euere Überlegungen nur unterstützen.

          • Smarti sagt

            Andreas, Du schreibst, dass wegen ein paar Rückumsteller der Nichtbiomilchpreis auf 23 Cent gefallen ist, während sich der Biomilchpreis erholt hat. Das ist natürlich völliger Quatsch !
            Die paar Liter Bio oder Nichtbio sind ein Fliegenschiss im Vergleich zum weltweiten Milchpreis, der gekoppelt ist an Menge und Nachfrage.
            Die ganze Eigenmarken des Handels sind nur deshalb so preisgünstig, weil es egal ist, welche Milch abgefüllt wird – halt die günstigste, die man kriegt.
            Dass jetzt seit längerer Zeit der Preis so hoch ist, zeigt nur, dass Milch weltweit ein knappes Gut ist.
            Und weil die Milchproduktion sehr energieintensiv ist ( Ventilator, Melkroboter, Schieber oder Mistrobbi, Riesenmengen an Futter, Mist und Gülle rumschieben… werden in nächster Zeit massiv Ställe schliessen. Da kann auch ein guter Milchpreis nicht viel bewirken.

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            • Brötchen sagt

              Smarti natürlich beeinflusst Klein Biobäuerlein in Pappenheim den KonviMarkt 😉

              Ich denke eher und so ist das auch im Kleinen, wenn zu viel Ware da ist, muss die wech und da ist Flexibilität gefragt.

              Das Milchproduktion an sich sehr energieintensiv ist (ausser vielleicht die kühlung), halte ich für nicht korrekt. Die ganze Futterproduktion mal ausgenommen.

              Zudem hat hier im Osten jeder Milchviehhalter eine Biogasanlage.

              Diese war ja ohne Förderung nicht kostendeckend zu betreiben bzw. ohne gleichzeitige Wärmenutzung.
              Weil eben die normal verfügbare Energie “zu günstig” war.

              Auch diese “Energieautarken Dörfer” haben sich ja nun auch nicht wirklich gerechnet, stehen aber jetzt als Kings da, falls der Towarisch Putin schlechte Laune hat.

              Richtig “spannend” wird es in Zukunft, wenn die Gaspreise so hoch bleiben und gleichzeitig! die Menge mehr oder wenig rationiert sind!

              Dann ist plötzlich die Milchviehhaltung mit Biogasanlage der King!

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    • Smarti sagt

      Und wenn man das Geld dankend ablehnt: wie viel Unsinn muss man trotzdem noch mitmachen ? Kann man gepachtetes Land auch nutzen oder ist es später weniger wert ?

      Darf man einzelne Bäume oder Landschaftselemente wegmachen oder neu anpflanzen und was bewirkt das für die Zukunft ?

      Kann man / jemand anderes jederzeit wieder einen Antrag stellen ?

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      • Arnold Krämer sagt

        Es gibt ab 2023 keine Zahlungsansprüche mehr, die bisher Voraussetzung für die Prämienzahlungen waren. Wenn sich die Politstrategen nicht noch etwas anderes ausdenken, kann man jederzeit ab 2023 mit der Antragstellung anfangen, aufhören und wieder anfangen, es sei denn man hat sich in der 2. Säule mehrjährig verpflichtet.

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  15. Brötchen sagt

    Meine Wahrnehmung als “fachkundigiger Insider”, er sagte viel, aber eine richtige Botschaft ist bei mir nicht hängen geblieben.

    Man kann nicht zu allem Ja und Amen sagen und zum Schluss alles wieder rückabwickeln wollen.

    Was meines Erachtens versäumt wurde und was mir in einem skandinavischen Land aufgefallen ist, obwohl es da auch nicht “problemfrei” läuft.

    Man hat sich einmal zu einer “Lösung” verständigt, die hart war und auch Produktion gekostet hat, aber seit dem ist da Ruhe und die Landwirte können einigermaßen mittelfristig kalkulieren. ( nur kann man die exportorientierte LW in D. nicht mit dem Land vergleichen)
    Hier ist ständiges Hickhack zwischen Interessensgruppen, das ist aber nicht nur in der Lw. so, das betrifft alle Bereiche.

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    • Smarti sagt

      “man kann nicht zu Allem ja und Amen sagen und zum Schluss alles wieder rückabwickeln wollen” ist das was mich an diesem Video am Meisten stört.

    • Annick sagt

      Bei uns ist das schon durch einen grünen Politiker durchgesetzt worden, Entschädigungen wurden bei Nachweis eines Risses durch den Fuchs versprochen, Kleintierzüchter und Landwirte klauben die toten Tiere zusammen und haben aufgegeben, diese zu melden, weil nichts passiert oder unternommen wird. Eine Zählung vor dem Verbot gab es nie zum Fuchs und dass diese bereits am Tag auf Terrassen und Wohnungen streunen, will man von Seiten der Natur und Tierschützer natürlich nicht hören….https://www.wort.lu/de/lokales/fuchsjagd-bleibt-verboten-5f104fa3da2cc1784e361c08

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      • Otto sagt

        Auch du kannst nach Russland ziehen. 4 deiner Landsleute sitzen ja nun da, und wissen nicht weiter. Wollten auch gescheiter sein als der Rest der Meute.

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    • Seevers Reinhard sagt

      Wow, wieder ein “Experte” ohne Expertise…..jung und unwissend scheint “normal” zu sein.

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      • Brötchen sagt

        Den Eindruck hab ich auch, aber das ist Gang und Gäbe selbst in Spitzenmedien.

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      • evo.... sagt

        Das erinnert mich an einen Artikel, den ich in der FAZ zur AfD gelesen habe:

        In den letzten 100 Jahren konnten sich nur 2 neue politische Bewegungen dauerhaft durchsetzen und die sind beide von jungen Leuten ausgegangen:

        “Die Nazis und die Grünen!”

        Das hatte mir super gefallen, denn ich hatte mal gedacht:

        “Hiddlör wollte paar mal studieren und wurde nicht zugelassen. Hess wollte studieren und wurde nicht zugelassen. Ein abgebrochenes Studium, wie KGE, J.F., ond C.R. wurden der Hiddlör und der Hess heute auch zusammen bekommen.!”

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        • Reinhard Seevers sagt

          “In den letzten 100 Jahren konnten sich nur 2 neue politische Bewegungen dauerhaft durchsetzen und die sind beide von jungen Leuten ausgegangen:

          “Die Nazis und die Grünen!”

          Wo haben sich wie lange dauerhaft Nazis durchgesetzt? 33-45 sind genau 12 Jahre….etwas weniger als 1000Jahre und auch weniger als 73 Jahre Demokratie in Deutschland. Evo, gehts noch?

  16. Seevers Reinhard sagt

    Wenn Russland den Donbass und die südlichen Oblast um Cherson gesichert hat, haben sie die Hand auf 90% des Ukrainischen Weizens….zusammen mit dem eigenen Anteil haben sie dann die Hungernden der Welt in der Hand. Alle Diskussionen um Farm top fork, Green Deal oder Biodiversität sind dann obsolet,
    dann stehen die Menschen bei uns vor den Toren.
    Die Diskussion kann getrost ignoriert werden, weil überholt und naiv. Die Welt ist seit dem 24.2. eine neue.

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    • Brötchen sagt

      Nicht nur das Reinhard, sie haben die gesamte Energieversorgung des Westens in der Hand und das gesamte Geschäftsmodell der BRD hat sich erledigt!

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    • evo.... sagt

      Wenn die Regionen mit 90 & des ukrainischen Weizens in die Hände von westlichen Finanzinvestoren fallen, mag das gut sein für die Hungernden der Welt. Dan wird nämlich die Produktion intensiviert.

      Für unsere Bauern und die Menschen in der Ukraine wird das aber eher negativ sein. Es wird mehr Weizen geben und das erhöht den Preisdruck. Und die Leute in der Ukraine werden noch mehr ausgebeutet.

      Eines habe ich mit Putin gemeinsam: Ich wünschen mir einen Wirtschaftsblock von Lissabon bis Wladiwostock Und Amis sollen nur ihr Amerika bevölkern.

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      • Zyniker sagt

        “Und Amis sollen nur ihr Amerika bevölkern.”

        Sorry, ich schreibe hier, ich kann nicht anders!

        Wie ging der Spruch?

        “Amis raus aus USA! Winnetou ist wieder da!”

        Das ist nicht mein normales Niveau, aber wenn ich so einen Blödsinn lese wie oben, Abschottung nach Herkunftsland … !@%&!

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  17. Arnold Krämer sagt

    Die Politik der urbanen, großstädtischen „Eliten“ macht die Menschen in den ländlichen Räumen arm. Aber diese haben den Schuss noch nicht gehört.

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    • Seevers Reinhard sagt

      Aber, aber Herr Krämer, das ist ja rechtspopulistischen Sprech! ☝️
      Es wird jetzt versucht, die Bauern zunehmend in die rechte Ecke zu drücken….
      Wenn man aber gestern Lanz und Precht gesehen hat und auch Tellkamp hinzudenkt, dann erkennt man bereits, dass das Thema öffentliche Meinung und veröffentlichte Meinung doch schon in Frage steht
      Also das Problem, dass viele seit Jahren anmahnen und von links immer abgebügelt wurde…..

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      • Arnold Krämer sagt

        …. mir doch egal. Ich verstehe aber (nicht alle) wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge.🤓🧐😎

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