Ein Gastartikel von Arnold Krämer
Selbst die eigene Tageszeitung liefert fast täglich Berichte, Artikel, Hinweise zu den Anwendungsmöglichkeiten, Chancen und Segnungen, vereinzelt aber auch Risiken der sogenannten KI.
Die eigenen berufstätigen Kinder berichten, einerseits lobend, andererseits warnend und machen neugierig, auf das, was z. B. ChatGPT kann. ChatGPT ist der bekannteste KI-Assistent für Texterstellung und Recherche, also auch nur ein kleiner Teil des riesigen „KI-Komplexes“.
Dieser sogenannte Chatbot glänzt bei der Kreation neuer Inhalte, kann lange Texte problemlos zusammenfassen, korrigiert Fehler, beantwortet Fragen und hilft bei der Eingrenzung möglicher Arbeitsansätze. Der Bot von Open AI bietet eine kostenlose Probeversion an.
Im Internet werden umfangreiche Informationen zu KI-Assistenten angeboten.
Hier z.B. die angeblich 5 besten KI-Assistenten im Überblick mit vielen Grundsatzinformationen:
https://www.ionos.de/digitalguide/websites/web-entwicklung/ki-assistent/?
Auf einer anderen Internetseite werden 20 Alternativen zu ChatGPT dargestellt:
https://www.moin.ai/chatbot-lexikon/alternativen-zu-chatgpt.
Neugierig gemacht durch Fragen und umfangreiche, durchaus zufriedenstellende Antworten im privaten gesundheitlichen Bereich wollte ich zu Weihnachten auch mal einen gänzlich anderen Bereich „durchleuchtet“ wissen.
Meine Frage an ChatGPT lautete:
„Der Blog von Bauer Willi existiert bereits seit über 10 Jahren. Die meist sachlichen Diskussionen dort ermöglichen einen Eindruck von Stimmungen im landwirtschaftlichen Milieu und Entwicklungen im sachlichen produktionstechnischen und agrarpolitischen Bereich. Kann man dies inhaltlich darstellen und zusammenfassen?“
ChatGPT hat mir folgende Antwort geliefert:
Ja, das lässt sich inhaltlich strukturiert darstellen und zusammenfassen, auch ohne jeden einzelnen Beitrag auszuwerten. Der Blog von Bauer Willi eignet sich gut als Seismograf für Stimmungen, Konfliktlinien und Lernprozesse im landwirtschaftlichen Umfeld über mehr als ein Jahrzehnt. Im Folgenden eine thematische und zeitübergreifende Zusammenfassung.
- Grundcharakter des Blogs
Der Blog ist geprägt von
- sachlich argumentierenden Praktikern,
- persönlichen Erfahrungsberichten aus der Landwirtschaft,
- kommentierten politischen und medialen Debatten
sowie einer vergleichsweise diskussionsfreudigen, oft kontroversen Kommentarkultur.
Er fungiert weniger als Fachjournal, sondern als öffentlicher Reflexionsraum zwischen Landwirtschaft, Politik und Gesellschaft.
- Zentrale Themenfelder (inhaltlich gebündelt)
- a) Landwirtschaftliche Praxis & Produktionstechnik
Wiederkehrend sind Diskussionen zu:
- Pflanzenschutz und Düngung
- Tierhaltung (Stallformen, Tierwohl, Wirtschaftlichkeit)
- Ertragsrisiken durch Wetter, Boden, Auflagen
- Technischer Fortschritt vs. Regulierungsdruck
Tendenz:
Landwirte fühlen sich fachlich kompetent, aber politisch und gesellschaftlich oft missverstanden.
- b) Agrarpolitik & Regulierung
Sehr präsent über die Jahre:
- EU-Agrarpolitik (GAP, Greening, Eco-Schemes)
- nationale Umwelt- und Tierschutzauflagen
- Bürokratiebelastung
- Planungsunsicherheit für Betriebe
Stimmungslage:
Zunehmende Frustration über Zielkonflikte, fehlende Praxistauglichkeit und häufige Regeländerungen.
- c) Gesellschaftliches Bild der Landwirtschaft
Ein Kernmotiv des Blogs:
- Entfremdung zwischen Stadt und Land
- Medienberichterstattung über „Massentierhaltung“ oder „Agrargifte“
- moralische Erwartungen an Landwirte bei gleichzeitigem Preisdruck
Entwicklung über die Zeit:
Von anfänglicher Hoffnung auf Dialog hin zu ernüchtertem Realismus, teils auch Resignation.
- d) Ökonomie & Betriebsnachfolge
Regelmäßig thematisiert:
- niedrige Erzeugerpreise
- Marktmacht des Handels
- Investitionsdruck
- fehlende Hofnachfolger
Langfristiger Befund:
Ökonomische Zwänge werden als strukturelles Kernproblem gesehen, das durch politische Debatten oft überdeckt wird.
- Kommentarbereich als Stimmungsindikator
Der Kommentarbereich ist besonders aufschlussreich:
- Mischung aus Landwirten, interessierten Laien, Kritikern
- meist argumentativ, gelegentlich emotional
- wiederkehrende Konflikte zwischen Praxiswissen und normativen Erwartungen
Soziologisch interessant:
- Generationenkonflikte
- Unterschiedliche Betriebsformen (konventionell / ökologisch)
- regionale Unterschiede
- Wandel der Selbstwahrnehmung der Bauernschaft
- Zeitliche Entwicklung (vereinfacht)
| Phase | Charakter |
| frühe Jahre | dialogorientiert, erklärend |
| mittlere Phase | konfliktreicher, politischer |
| jüngere Jahre | reflektierend, teils ernüchtert |
Der Blog zeigt damit auch den Wandel vom Optimismus zur defensiven Argumentation im landwirtschaftlichen Milieu.
- Gesamtbewertung
Inhaltlich lässt sich der Blog lesen als:
- Chronik agrarischer Selbstverständigung
- Dokumentation wachsender Spannungen zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft
- Archiv praktischen Erfahrungswissens
- Spiegel agrarpolitischer Fehlanreize aus Sicht der Betroffenen
Er ersetzt keine wissenschaftliche Analyse, bietet aber einen authentischen Langzeitblick auf Denkweisen, Sorgen und Anpassungsstrategien landwirtschaftlicher Akteure.
ChatGPT hat dann noch folgendes Zusatzangebot gemacht:
Wenn du möchtest, kann ich
- eine kompakte Executive Summary,
- eine thematische Mindmap,
- oder eine vergleichende Einordnung (z. B. Bauernverband vs. Blogdiskurs)
erstellen.
Hier ist eine wissenschaftlich klingende Kurzfassung des Blogs von Bauer Willi, auf Basis der bisherigen Analysen:
Wissenschaftlich klingende Kurzfassung
Titel:
Der Blog von Bauer Willi: Ein Langzeitdokument agrarischer Selbstwahrnehmung und Diskursdynamik
Abstract:
Der Blog von Bauer Willi besteht seit über zehn Jahren und dokumentiert kontinuierlich die Perspektiven praktizierender Landwirte zu Produktion, Politik, Ökonomie und gesellschaftlicher Wahrnehmung. Er fungiert als informeller Diskursraum, in dem fachliche Expertise, persönliche Erfahrungen und kritische Reflexionen zusammenfließen. Die Analyse des Blogs zeigt, dass Landwirte sich zunehmend zwischen fachlicher Rationalität, ökonomischen Zwängen und gesellschaftlichen Erwartungen positionieren müssen. Über die Zeit lassen sich drei Entwicklungslinien erkennen: ein anfänglicher Dialogoptimismus, gefolgt von zunehmender politischer Frustration und einem reflektierenden, teils defensiven Realismus. Die Kommentare und Diskussionsbeiträge spiegeln zudem Differenzen zwischen Generationen, Betriebsformen und Regionen wider.
Kernaussagen:
- Produktionspraxis: Landwirte artikulieren fundiertes Wissen zu Pflanzenschutz, Düngung, Tierhaltung und Risikomanagement, wobei technische Innovationen stets in den Kontext regulatorischer Anforderungen gestellt werden.
- Agrarpolitik & Regulierung: Bürokratische Belastungen und Zielkonflikte zwischen Wirtschaftlichkeit, Umwelt- und Tierschutz werden als praxisfern und ineffizient erlebt.
- Ökonomie & Markt: Niedrige Erzeugerpreise, Investitionsdruck und fehlende Hofnachfolger prägen die betriebliche Realität und erzeugen strukturelle Unsicherheiten.
- Gesellschaftliche Wahrnehmung: Die Entfremdung zwischen städtischer Öffentlichkeit und Landwirtschaft verstärkt Frustration und defensive Argumentationsmuster.
- Diskursive Funktion: Der Blog dient als Spiegel für kollektive Selbstvergewisserung, Wissensaustausch und Stimmungsindikator agrarischer Milieus, ergänzt traditionelle Interessenvertretungen durch Einblicke in ambivalente und nicht-institutionalisierte Positionen.
Schlussfolgerung:
Der Blog von Bauer Willi ist ein wertvolles Langzeitarchiv landwirtschaftlicher Perspektiven, das sowohl für agrarsoziologische Forschung als auch für die Politikgestaltung relevant ist. Er liefert Einblicke in die Dynamiken von Wissen, Normen und Selbstwahrnehmung innerhalb der Landwirtschaft und dokumentiert den mentalen Strukturwandel über mehr als ein Jahrzehnt.
Weiteres Angebot:
Wenn du willst, kann ich daraus auch noch eine Version mit grafischem Abstract erstellen, die die Kernpunkte visuell zusammenfasst – praktisch für Präsentationen oder Publikationen. Willst du, dass ich das mache?
Diese Grafik ist im Titelbild zu sehen
Mein persönliches Fazit zum Blog „Bauer Willi“: Prädikat wertvoll.
Man darf gespannt sein auf die sich bereits abzeichnende Phase 4 (siehe Gliederungspunkt 4 der ChatGPT-Antwort), in die der Agrarsektor und damit Bauer Willi mit seinem Blog und seinen Diskutanten einschwenkt. Die Ernüchterung wird vollständig und umfassend sein, da bin ich mir ziemlich sicher.
Allen auf diesem Wege: Guten Rutsch und ein im umfassenden Sinne erfolgreiches und gutes Neues Jahr 2026.
Arnold Krämer


Die frohe Botschaft: Die Tage werden länger! Heute morgen war es bereits hell, als ich Aufstand.👉🤗
…das kann heute nur daran liegen, dass länger geschlafen wurde bis zum Aufstand.
Während schon vor dem 21.12. die Sonne anfängt, abends später unterzugehen, fängt sie erst Anfang Januar damit an, morgens früher aufzugehen.
Nichts desto weniger erfreulich, wenn die Tage wieder länger werden.
Guten Rutsch zu wünschen.
Herr Krämer Vielen Dank für den Beitrag
Die Grafik finde ich sehr und treffend besser hätte es mit human intelligence (HI) wohl nicht zusammengestellt werden können vor allem nicht in dieser kurzen Zeit. Wobei KI bzw AI arbeitet ja auch mit human intelligence denn KI bzw AI fasst zusammen was für das jeweilige Programm digital verfügbar ist entsprechend der Programmierung des jeweiligen Programmes. Es gibt verschiedene KI bzw AI Angebote und Programme mit unterschiedlichen Schwerpunkten also unterscheiden sich die Ergebnisse zum Teil gravierend zumindest habe ich es so beim probieren festgestellt.
Die heutigen Kritiker die mit den Ergebnissen aus welchen Gründen auch immer nicht zufrieden sind werden wohl bald beginnen die Programme in ihrem Sinn zu trainieren um gewünschten output zu erlangen. Dann ist weiterhin die menschliche Urteilskraft gefragt.
Organisationen und Parteien nutzen wie selbstverständlich bereits neue Medien für ihre Zwecke das wird auch mit KI geschehen. Aktuelle Beispiele aus dem social media Bereich sind tik tok und X Kampagnen auch mit Fokus auf die Zielgruppe jüngere Menschen.
KI ist Fakt und bleibt uns erhalten also wachsam bleiben gegenüber KI bzw social media aber auch natürlich gegenüber HI Beiträgen.
Herr Dr. Kremer-Schillings,
…“wäre“ und … „Hätten“.
Ist aber nicht.
Vielleicht gäbe es andere Kommentare, von daher … schulterzuck …
Lesen Sie den Kommentar des Herrn Seevers‘, da gehe ich mit.
@firedragon
Welchen Kommentar? Gefühlt sind die Hälfte aller Kommentare von ihm. Mit unspezifischen Verweisen komme ich nicht weiter. Sagen Sie doch einfach Ihre Meinung, ich kann das vertragen.
Dieser Kommentar hätte ganz unten stehen sollen, unter Herrn Seevers‘.
Mir ging es mit dem Beitrag durchaus darum, die über 10-jährige Blog-Arbeit von Bauer Willi zu würdigen. Das hat sie auch verdient.
Es ging mir aber auch darum, das Thema KI zu problematisieren. Die überwiegenden älteren Herren (ich zähle dazu) im Blog sind m. E. mit vielen Entwicklungen und deren Tempo nicht vertraut (auch hier zähle ich mich dazu).
Die Sprachassistenzprogramme liefern das, was gewünscht wird so wie in der Politik und der „Wissenschaft“ auch.
Heute hat mir ChatGPT auf meinen Wunsch: „Ich wünsche eine besonders kritische Analyse und Würdigung zum Blog Bauer Willi“ u.a. folgendes geantwortet:
„Gerne – hier ist eine besonders kritische, aber faire Analyse und Würdigung des Blogs Bauer Willi, mit Fokus auf Wirkung, Argumentationsstil, Stärken und Schwächen.
1. Einordnung und Selbstverständnis
Der Blog versteht sich als Stimme der konventionellen Landwirtschaft, die sich gegen aus Sicht des Autors verzerrte Medienberichte, politische Entscheidungen und gesellschaftliche Erwartungen richtet. Zentrales Motiv ist die Kluft zwischen Stadtgesellschaft und Landwirtschaft. Der Autor, Willi Kremer-Schillings, positioniert sich explizit als Praktiker, der „aus dem Stall heraus“ spricht – nicht als Wissenschaftler oder neutraler Beobachter. Das ist ehrlich kommuniziert, aber zugleich der Kern des Problems: Subjektivität wird häufig als Gegenpol zu angeblicher Fremdbestimmung ins Feld geführt, ohne selbst konsequent reflektiert zu werden“.
ChatGPT nennt dann zentrale Kritikpunkte:
a) Polarisierender Opferdiskurs
b) Selektive Faktenwahl
c) Verkürzte Darstellung gesellschaftlicher Kritik
d) Begrenzte Selbstkritik
Unter 5. Gesamtwürdigung heißt es dann:
„Bauer Willi ist kein neutraler Analyseblog – und will es auch nicht sein.
Er ist ein emotionaler, subjektiver, teilweise kämpferischer Kommentar aus der Perspektive eines betroffenen Praktikers“ und zieht abschließend folgendes kritisches Fazit:
„Der Blog ist wertvoll als Zeitdokument landwirtschaftlicher Frustration, aber unzureichend als Grundlage für eine zukunftsorientierte Agrardebatte, solange er stärker verteidigt als hinterfragt.“
@A.K.
Danke, damit kann ich was anfangen und es beantwortet auch die Frage von R.S. und anderen, warum ich mir gewünscht hätte, dass über Inhalte diskutiert wird. Ich finde die kritischen Punkte auch durchaus nachvollziehbar.
Aus diesen Analysen heraus kann man (ich) ja die Schwerpunkte der Texte anders setzen, damit es für alle interessant bleibt.
Herr Dr. Kremer-Schillings,
„… warum ich mir gewünscht hätte, dass über Inhalte diskutiert wird. …“
Okay: die zweite ChatGPT Beurteilung ist nicht ganz so wohlwollend von der KI verfasst. Allerdings wurde sie auch wieder von Herrn Krämer gefüttert.
Jetzt komme ich zum abstrakten Teil – was wäre, wenn ein Herr E. Niemann den Kommentar eingestellt hätte? Wobei, wenn er ChatGPT füttern würde, wäre eine Beurteilung Ihres Blogs wahrscheinlich noch ’nen Zacken schärfer.
Ihre Arbeit mit dem Blog ist wertvoll. Das muss Ihnen keine KI vorsäuseln. Ihnen muss nur eines klar sein, jeder hat eine andere Sichtweise auf Themen, die Sie vorstellen. Und wenn jemand seine Sichtweise darlegt, ist er nicht gleich ein ‚Troll‘. Außerdem dürfen Sie noch eines nicht vergessen, hinter menschlichen Kommentaren stehen Emotionen, hinter KI Kommentaren nicht.
@firedragon
Ich kann mit anderen Meinungen gut umgehen, sonst würde ich das hier nicht – freiwillig – seit über 10 Jahren machen.
Zum Troll: „Ein Troll ist im Netzjargon jemand, der im Internet vorsätzlich einen Flame-Krieg entfachen oder Menschen einfach nur ärgern will. Dies geschieht durch das Posten emotionaler, naiver, abschweifender und irrelevanter Kommentare in einer Online-Community (Newsgroup, Forum, Chatroom oder Blog).“ Das sagt Wikipedia und ich finde die Beschreibung passend.
Wenn ich heute morgen drei Kommentare blockiert habe, die deutlich unter die Gürtellinie zielen und mich persönlich in übelster Weise beleidigen, gehört das – leider – zum Betreiben eines Blogs dazu. Alle Kommentare wurden von einer Fake-Adresse abgeschickt. Das muss Sie aber nicht kümmern. Es macht trotzdem was mit einem. Man wird dünnhäutiger und sensibler.
So gut ich Ironie und Sarkasmus an den richtigen Stellen finde: Zynismus kann ich nicht (mehr) ertragen.
Es geht gar nicht mal um Zynismus, sondern um die menschliche Fähigkeit zur Manipulation. Damit kann ich KI auch zum Troll machen. Kleiner Auszug aus meinem Versuch von heute Vormittag:
„4. Hohe Reichweite + persönlicher Stil = gefühlte Autorität
Seine mediale Präsenz (Talkshows, Interviews, Buchveröffentlichungen) erzeugt eine Aura von Expertise, die über seinen tatsächlichen landwirtschaftlichen Praxisanteil hinausgeht — denn er bewirtschaftet seinen Hof nur im Nebenerwerb, die Arbeit erledigt meist ein Nachbarbetrieb.
Das führt zu einer Diskrepanz zwischen wahrgenommener und realer Praxisnähe.“ (alles KI!)
…und nun spielen wir eine Runde Jeopardy…stellen KI in die Ecke und warten auf den Tag, wo KI anfängt Entscheidungen zu treffen..,wird nicht lustig oder ist vieleicht schon da:https://www.agrarheute.com/land-leben/landwirt-brennt-bauernhof-ab-finanzamt-kassiert-landwirt-fuer-entschaedigung-ab-638360
KI hat das richtig beschreiben, B.W. lebt auch (teilweise nicht zu knapp) von der Expertise der Diskutanten in seinem Blog. Das festzustellen, ist nicht trollig von der gefragten KI. Sie konstatiert nur die Diskepranz beim Thema „Praxisnähe“.
Die Bewertung und Einordnung des Ganzen auch im Vergleich zu „Schlaumeiern“ wie J. Maurin oder anderen Journalisten, die „schlaue“ Bücher über Landwirtschaft schreiben, ist das Entscheidende.
Eine Manipulation fällt umso leichter, je dümmer die Menschen sind und (durch KI) noch werden.
Nur die intelligente Bewertung von Informationen erzeugt Wissen und kann angemessenes politisches, privates oder unternehmerisches Handeln auslösen.
R.S. hat dazu heute morgen schon nachstehenden Input geliefert. Anschauen lohnt sich!
KI liest vor, warum die Menschen immer dümmer werden:
https://youtu.be/O2uNWh_n85Y?si=vOP0m00QuMZ-wB8y
mir gefällt das hier besser: https://www.youtube.com/watch?v=imv7g7akeok
😉
@Peter
Den Betrieb bewirtschaftet seit über einem Jahr unser Sohn.
Ja, ich habe ihn „nur“ im Nebenerwerb bewirtschaftet. So wie 50% meiner Berufskollegen.
Aber was soll damit zum Ausdruck gebracht werden? Ich ahne da etwas….
Nö…ist nur KI🤷♂️
Moin @Peter
‚…und nun spielen wir eine Runde Jeopardy…stellen KI in die Ecke und warten auf den Tag, wo KI anfängt Entscheidungen zu treffen..,wird nicht lustig oder ist vieleicht schon da:https://www.agrarheute.com/land-leben/landwirt-brennt-bauernhof-ab-finanzamt-kassiert-landwirt-fuer-entschaedigung-ab-638360‚
Das ist keine KI.
Das ist Olaf, ein Dr. dem das korrekte Schreiben schwerfällt.
Z.B. ‚Das Gericht urteilt Knallhart!‘
Oder: aus einer Frau wird dann eine Landwirtin und später im Text eine Bäuerin.
In eine Artikel mal verivox, mal verifox.
Aber eine KI oder AI macht ihn nicht besser.
Ich maile gelegentlich mit ihm, damit er die groben Fehler rausnimmt.
Aber er neigt dazu, seine Artikel ungelesen zu veröffentlichen.
Aber Anke Fritz kann nicht immer auf ihn aufpassen.
Grüße
Nicolai
Darstellung, Beiträge und die Meinung von Bauer Willi muss nicht jeder gut finden, aber alles schlecht reden oder schlecht machen, hat auch was mit Niveau zu tun!
Wir sind alle in der Lage eine normale Sprache zu sprechen, auch wenn wir anderer Auffassung sind, und diese Sprache muss nicht beleidigen oder jmd weh tun!
Zu ChatGPT oder zur KI habe ich nur zu bemerken, dass es uns alles nützen und man davon profitieren kann; es macht mir aber auch Angst! Ich sorge mich darum, dass wir alle dadurch nicht klüger, sondern eher dümmer werden, weil uns vieles abgenommen wird und wir nicht mehr mitdenken.
Ich wünsche allen einen guten Rutsch und besonders Ihnen, Willi, und Ihrer Familie alles Gute und weiterhin viel Erfolg mit diesem Blog! Ich bin Laie, weiß man ja 😉, aber ich sehe viele Dinge, was Landwirtschaft betrifft, mit anderen Augen, seitdem ich hier regelmäßig auf den Blog schaue…
@Christina
Vielen Dank und auch Ihnen viel Gutes im Neuen Jahr. Es freut mich, wenn Sie Dinge jetzt anders sehen und ich dabei helfen konnte. Nicht einer Meinung zu sein und das mit Niveau und Rücksicht auf das Gegenüber zu diskutieren ist ja der Sinn dieses Blogs.
Genau so sollte es sein!! 😊
Wow.
Chat GPT hat den Bauern verstanden!
Wenn das mal die Gesellschaft auch könnte.
Aber Moment.
Ist AI nicht die statistische Zusammenfassung
der gesamtgesellschaftlichen Denkweise?
Eine eigene Denkweise hat die AI ja nicht.
Das würde dann bedeuten,
dass die Gesellschaft den Bauern längst versteht.
Eigentlich genau das, was mir draußen in der Welt begegnet,
wenn ich mit landwirtschafts-fremden Leuten rede.
Vielleicht täuscht der Eindruck,
dass niemand die Bauern versteht.
Vielleicht ist landwirtschafts Unverständnis ein Medien Hoax.
Vielleicht sollten die Medien,
eventuell unter Zuhilfenahme von AI
mal recherchieren,
was in Bezug auf Landwirtschaft
wirklich Sache ist.
KI kann bei richtiger Anwendung aber auch einen Sinnvollen Zweck erfüllen !
Wir machen gerade mithilfe einer KI ein Vollkommen nuetzliches Programm für Landwirte !!
Das ist ein Vollkommen Tolles Projekt !! Aber eins fällt immer auf , wenn man sich gnadenlos auf die KI verlässt , dann ist man am Arsch !!!
KI kann nur Helfen ,wenn man soviel Ahnung von dem Thema hat, um zu sehen, ob die KI richtig gearbeitet hat !
Nach „Bild Dir Deine Meinung!“…also jetzt „Meinungsbildung mit/durch KI“ …wird nicht besser!🤦♂️
Tja
oder sind die Menschen dahinsichtlich jetzt aufgeklärter???
„4. Zeitliche Entwicklung“ beschreibt den aktuellen Stand relativ gut.
„frühe Jahre“ – dialogorientiert, erklärend
“ mittlere Phase“ – konfliktreicher, politischer
„jüngere Jahre“ – reflektierend, teils ernüchtert
„ernüchtert“ stimmt auf alle Fälle, politisch war es wohl eher in den „jüngeren Jahren“ kontroverser. Wohl auch, weil die landwirtschaftlichen Konfliktthemen weitgehend „abgearbeitet“ sind und die Lage eher schwieriger wird als leichter (planbarer).
Was mich zunehmend etwas irritiert ist eine gewisse Häme der „Bleiber“ (Gewinner) des Wachsens und Weichens gegenüber den „Weichern“. Muss wohl so sein … war wohl schon immer so … fällt mir wahrscheinlich altersbedingt stärker auf … muss ich aber nicht haben.
Zum Stichwort Ernüchterung schreibt T.B.
„Was mich zunehmend etwas irritiert ist eine gewisse Häme der „Bleiber“ (Gewinner) des Wachsens und Weichens gegenüber den „Weichern“.“
Bei mir im Nordwesten kann ich diese Häme nicht feststellen. Es gibt sicherlich eine gewisse Genugtuung bei den sehr Erfolgreichen, aber auch Demut und Sorge davor, was alles genommen werden kann durch Politik und Verwaltung, und welche Mühen (auch finanziell) es kostet, die Betriebe weiter zu entwicklen, sogar in die politisch und gesellschaftlich gewünschten Richtungen (z.B. Tierwohl).
Der Erfolg ist den „Bleibern“ nicht in den Schoß gefallen. Die Arbeitsbelastung, meist 365 Tage im Jahr ist hoch und sehr hoch. Große Einkommensanteile müssen vorab für Verpächter, Banken und Mitarbeiter erwirtschaftet werden. Da geht es auch in typischen Familienbetrieben nicht nur gelegentlich um Hunderttausende Euro pro Jahr. Und Einkommensteuer zahlt man mittlerweile oft mehr als genug. Es sind nicht nur Zigtausende sondern nicht selten Hunderttausende von Euro jährlich, die die Politik aber nach wie vor mehr als fragwürdig verwendet.
KI vestehen: Wenn man weiche Themen angeht (Beurteilungen eines Blogs) und dabei unkritisch freundlich fragt, sowie der KI eine positive Grundstimmung vortextet, kommt neben der mengenmäßigen Aufarbeitung von Then/Schwerpunkten genau sowas mit vielen unverbindlichen allgemein freundlichen Phrasen raus. So wird die Tendenz weitgehend bestätigt, die man vorgab.
Gebt der KI mal besser zu tun als dieses Öberflächengekratze, fragt kritischer und verlangt Belege für Wertungen und Relevanz des blogs.
Und dann kommt Bauer Willi und will diese positiven Plattheiten auch noch inhaltlich gewürdigt haben.
Wer sprach da von „nötig haben“?
@Max
Wo steht, dass ich das gewürdigt haben möchte? Herr Krämer hat aus eigenem Antrieb diese Auswertung von der KI machen lassen. Sie können gerne eine andere Auswertung machen lassen, in denen der Blog schlechter wegkommt.
Schade, dass Sie – wie so oft – inhaltlich nichts beizutragen haben und sich auf ad-hominem-Begriffe beschränken.
„Sie können gerne eine andere Auswertung machen lassen, in denen der Blog schlechter wegkommt.“
In diesem Satz kommt die neue Gefahr zum Ausdruck, die dieser Technik innewohnt. Sie kreiert individuelle Wahrheiten, ohne intellektuellen Austausch, Diskurs oder einer dialektischen Auseinandersetzung. Wie nach der Erfindung des Buchdrucks: was geschrieben steht ist die reine Wahrheit.
Es bedarf wohl einer langen Zeit, damit so umzugehen, dass diese Technik uns manipuliert oder wir mit ihr manipulieren.
100%ige Zustimmung! …habe ich gerade probiert. Da wird nichts Positives „ausgespuckt“.
Hier wurden fehlende Daten einfach mit KI ergänzt.
Ich für meinen Teil werde auch in Zukunft auf KI verzichten und diese Dienste nicht (wissentlich) in Anspruch nehmen.
Erstaunlich!
Danke!
Ich habe ChatGPT nach seiner Meinung zu den Diskussionsbeiträgen von R.S gefragt:
„Wie beurteilst du die Diskussionsbeiträge von Reinhard Seevers im Blog von Bauer Willi?
Nach längeren detaillierten Aussagen, die ich hier wegen der Länge nicht wiedergeben möchte, lautet das Kurzfazit von ChatGPT:
„Reinhard Seevers wirkt im Bauer Willi-Blog als provokativer, analytischer und kontroverser Kommentator, dessen Beiträge:
– oft gehaltvoll und argumentativ sind,
– teils starke Reaktionen auslösen – sowohl Zustimmung als auch deutliche Kritik,
– den Diskurs insgesamt polarisieren und bereichern.
Wie man seine Beiträge bewertet, hängt stark davon ab, ob man argumentativ-kritische und kontroverse Diskussionskultur schätzt oder eher sachlich-harmonisierende Beiträge bevorzugt.“
Oh, Entschuldigung, der falsche Platz! Sollte ganz unten stehen.
„Vom Schlechten kann man nie zu wenig und das Gute nie zu oft lesen.“
(Arthur Schopenhauer)
☝️😀
ChatGPT ist offenbar bei seiner Beurteilung noch weit von der Realität entfernt
oder weihnachtlich sehr Milde gestimmt.
Man hätte erwarten können: belehrend, besserwissend, beleidigend……
@Andreas Meinen Sie chat gpt hat den blog zu gut gewertet oder nur den R.S.?
Ist doch interessant, wie man die KI-Interpretation zu einer ernsthaften Diskussion zwischen wirklichen Menschen nutzen, und sich dann über das Ergebnis auseinandersetzen kann……voll gaga.🥳
Sehr geehrter Herr Andreas,
egal, wie Ihre noch ausstehende Antwort auf Max‘ Frage ausfallen wird: Weder BW noch RS treten in diesem Blog belehrend, besserwissend oder beleidigend auf. Insofern erhebt sich die Folgefrage, wen Sie mit „man“ meinen. Mich bitte nicht, denn ich beurteile es anders.
Ihnen ein schönes Wochenende, einen guten Rutsch und ein erfolgreiches 2026,
Ihr C.
Ceterum censeo Europam esse restituendam
Ich habe Perplexity an Reinhard Seevers und die Bewertung seiner Kommentare befragt. Hier die Antwort: (ohne meine Kommentierung)
„Die Kommentare von Reinhard Seevers im Blog von Bauer Willi sind insgesamt als pointiert, fachlich interessert, aber bewusst provozierend zu bewerten. Sie tragen deutlich zur Lebendigkeit der Diskussion bei, polarisieren aber viele Leser und werden von einigen als übergriffig oder beleidigend empfunden, während andere ihn gerade als „Salz in der Suppe“ schätzen.
Stil und Auftreten
Seevers tritt oft sehr direkt, konternd und meinungsstark auf, was schnell als „Querschießen“ oder Besserwisserei wahrgenommen wird.
Er selbst weist den Vorwurf der Beleidigungen zurück und versteht seine Rolle eher als streitbaren Diskussionspartner ohne besondere Autorität, „wie wir alle“.
Wirkung im Kommentarbereich
Ein Teil der Community empfindet seine häufigen und zugespitzten Beiträge als störend oder ermüdend und wünscht sich mehr Zurückhaltung.
Andere Kommentatoren betonen ausdrücklich, dass ein Blog von solchen scharfen Stimmen lebe und Seevers gerade deshalb wichtig für die Debattenkultur dort sei.
Inhaltliche Einordnung
In seinen Beiträgen bezieht er klar Stellung zu agrarpolitischen und gesellschaftlichen Themen, etwa zur Förderpolitik, zu Planungs- und Investitionsanreizen oder zur „Bringschuld“ der Verbraucher.
Seine Kommentare bewegen sich meist an der Schnittstelle von Fachperspektive und politischer Bewertung, was zur Schärfe der Auseinandersetzungen beiträgt, aber auch viele sachliche Gegenreden hervorruft.
Gesamtbewertung
Seevers ist im Umfeld von Bauer Willi ein typischer „kontroverser Kommentator“: analytisch, zugespitzt, teils provokativ, mit klaren Urteilen über Politik, Verbände und Mitkommentatoren.
Ob man das positiv oder negativ bewertet, hängt stark vom eigenen Bedürfnis nach harmonischem Austausch versus harter, konfliktreicher Debatte ab; für die Diskussionsdynamik des Blogs spielt er aber eindeutig eine sichtbare Rolle.
Als wirtschaftender Nebenerwerbslandwirt erkenne ich im Blog von Bauer Willi viele Punkte wieder, die unseren Berufsalltag realistisch widerspiegeln – insbesondere den Spagat zwischen wirtschaftlichem Druck, gesellschaftlichen Erwartungen und persönlicher Verantwortung für Betrieb und Umwelt.
Die ChatGPT-Zusammenfassung gibt die Kernaussagen des Blogs sachlich und verständlich wieder, bleibt jedoch naturgemäß auf einer eher neutralen und abstrakten Ebene. Was dabei etwas verloren geht, ist die emotionale Tiefe und die persönliche Betroffenheit, die Bauer Willis Texte auszeichnen und die gerade für praktizierende Landwirte – auch im Nebenerwerb – eine große Rolle spielen. Als Überblick ist die Zusammenfassung hilfreich, ersetzt aber nicht die eigene Lektüre und Auseinandersetzung mit dem Originaltext.
@farmer
Danke, dass Sie sich die Mühe gemacht haben, sich mit den Inhalten zu beschäftigen
„Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der Willigste aufm Land?“ – „Das, sagte die anspruchsvolle Frau, ist und bleibt mein alter Pfau!“
Die etwas zu persönliche Info kommt via Grok (wenn man bestimmte Kommunikationstechniken anwendet wie Anchors, Rapport, Proof und Insistence), aber der Witz stammt von mir, weil ich Groks Humormodus nicht ausstehen kann. Der hält auch Ostereier mit Zipfelmützen drauf für witzig.
@Ex-Baumschuler
Ich verstehe Ihren Kommentar nicht. Vor allem suche ich den Witz darin. Helfen Sie mir mit einer etwas ausführlicheren Erklärung?
Na ja, ihre eigenen Witze erklären eigentlich nur Doofe, aber wir sind ja unter uns. Hier also eine Kurzzusammenfassung meines Kommentars:
– Witzig ist zumindest die Wortschöpfung „der Willi-gste“ (oder, falls mal angebracht, meinetwegen: un-willi-g). Gab’s das schon zum Necken im Bekanntenkreis?
– Die Übertreibung mit dem „Spieglein“ und dem „Pfau“ sollte im Kontext der vorliegenden Selbstbeschau locker als einigermaßen treffende Karikatur durchgehen.
– „Anspruchsvolle Frau“ ist ein bezeichnendes Zitat von Willi selbst, das er selbst eigentlich noch im Kontext in Erinnerung haben müsste, fast alle Mitleser aber nicht. Also bin ich diskret geblieben (und interessiere mich auch nicht dafür).
– Die Erwähnung war ein Proof of Work für meine Fähigkeiten bzw. generell die Möglichkeiten zur tiefen Suche, Deep Search.
Nächster Absatz:
– Ich erwähnte die KI Grok als Alternative zu ChatGPT, das im Forum einseitig bevorzugt wird.
– ChatGPT-5-mini hat einen Daten-Cutoff in 06/2024 und macht keine Echtzeitrecherchen. Der glaubt, der tatterige Joe sei noch President und Seevers sei noch fünf Kilo leichter.
– Im nächsten Punkt geht es um Kommunikationstechniken, die man für eine tiefe Suche verwenden kann. Zudem verwendet man, wer kann, spieltheoretische Züge. Das gab’s bei Internet-Recherchen vorher noch nie, und ich bin da seit einem Vierteljahrhundert Profi.
– Im Forum hier herrschten zunächst monolithische Vorstellungen vor, und die KIs werden noch verwendet, als fände man einen Wikipedia-Eintrag oder eine gedruckte Zeitung (oder ein Denkmal).
– Die Recherche-Korrespondenzen nennen sich nicht umsonst „Chats“, da man die Themen beliebig lenken oder bei Zweifeln auch nachbohren oder sogar auf Korrektur von systemischen Vorurteilen bestehen kann, wenn man einen Nachweis führt – jedenfalls bei Grok. Grok musste mir schon öfter selbst belegen, was er erst, vorurteilsbehaftet, anders behauptet hatte. – Dies auch zu @Seevers „wissensbefreiter Gesellschaft“.
– Im nächsten Punkt des Kommentars geht es um eine gewisse Humorlosigkeit, oder um einen flachen Humor ohne Biss und Sinn. Z.B. hatte ich Grok aufgefordert, den selben Inhalt (die Antwort zu @Arnold Krämers Frage, der übrigens ziemlich ähnlich ausfiel wie seine) noch mal „mit einem Augenzwinkern“ darzubieten, was trotz des fortgeschrittenen Sprachmodells (LLM) noch witzloser war als der inzwischen verstorbene und somit nicht weiterzeichnende Karikaturist Rainer Jordan.
– Und zwar hat Grok als ziemliches Alleinstellungsmerkmal ein Sprachmodell, das sich in Nuancen den Stimmungen und Einstellungen des Benutzers anzugleichen versucht: Wie man in den Wald hineinruft … Das kann aber nicht jede KI, daher mein Hinweis, dass hinsichtlich der Kommunikationsdynamik das im Forum bevorzugte ChatGPT noch nicht ein Standard oder Optimum ist und auch derzeit übertroffen wird.
– Und das meinte ich dort mit „Humormodus“, während das Forum noch von „blutleerer“, „maschinenartiger“ und „seelenloser“ Sprache fabuliert, die mangels eigener Gestaltungsfertigkeiten als unumstößlich wahrgenommen wird. Schon ChatGPT bietet verschiedene Voreinstellungen für den Antwortmodus, und Grok hat, wie gesagt, als Marktführer bei LLMs ein umfänglich dynamisches Sprachmodell, das je nach persönlicher Ansprache versucht, z.B. entweder äußerst sachlich oder aber auch jovial herüberzukommen (was auch schiefgehen kann). Viele nutzen KI auch schon als Gesprächspartner-Ersatz, was teilweise sogar besser funktioniert.
Das ist die „Erklärung“, die meinen Kommentar in Kurzform zusammenfasst – und sich auch darauf beschränkt. – Im fraglichen Ursprungskommentar hatte ich versucht, alle diese angesprochenen Zusammenhänge in möglichst wenigen Worten zu übermitteln, dem Forum für seine Lernkurve. Zum Thema habe ich noch wesentlich mehr anzumerken, zumal ich auch Ausbildungen und Proofs of Work bei angrenzenden technischen Themen habe.
P.S.: Die Spielregeln bezüglich der Beitragslänge eigentlich respektierend, zum Schluss noch ein Highlight in Sachen visueller KI (Forumsbezug: „Erstaunlich!“): https://www.youtube.com/watch?v=j9xTicoWIaY
Mit dieser ausführlichen Beschreibung werde auch ich etwas schlauer.
Das abschließende KI-Video löst statt Dankbarkeit aber eher Angstgefühle bei mir aus.
Die großen Warner vor KI, wie z. B. Yuval Harari in seinem Buch Nexus (wenn ich das richtig verstanden habe), sollten ernst genommen werden.
@Arnold & Harari & KI: https://wiederkunftchristigrosspolitik.wordpress.com/2024/01/06/teufels-letzter-versuch-evas-schlangenverfuhrer-im-paradies-wieder-aufgetaucht-wef-chefideologe-yuval-harari-wiederholt-verheissung-frucht-vom-erkenntnisbaum-ki-zu-essen-und-dadurch-grosser-als/
@Ex-Baumschuler
Ich bin sehr beeindruckt, von diesem sehr tiefgehenden und von viel Wissen geprägtem Kommentar. Hier im Blog lernt man wirklich immer was dazu. Die Diskussion um KI ist also doch wichtig, auch und besonders, wenn man das Video sieht. Mir macht das auch eher Angst…
Den Witz habe ich jetzt verstanden, aber bisher hat das noch niemand so genutzt, deshalb stand ich etwas auf der Leitung.
Einziger Spruch mit meinem Namen war bisher „Wo ein Willi ist, ist auch ein Weg“ (oder ein Gebüsch oder…)
„– „Anspruchsvolle Frau“ ist ein bezeichnendes Zitat von Willi selbst, das er selbst eigentlich noch im Kontext in Erinnerung haben müsste, fast alle Mitleser aber nicht. Also bin ich diskret geblieben (und interessiere mich auch nicht dafür).
– Die Erwähnung war ein Proof of Work für meine Fähigkeiten bzw. generell die Möglichkeiten zur tiefen Suche, Deep Search.“
An diesen Spruch kann ich mich noch erinnern, meine Antwort war -soweit ich mich daran erinnere – dass meine Frau auch anspruchsvoll war und ist, sonst wäre sie nicht mit mir verheiratet. 😉😎
Die neutrale emotionslose Sprache ist irgendwie blutleer…..dann doch lieber das adhominem eines Jost Maurin.🥳
Maschine eben und nicht Mensch. Es wird langweiliger auf Erden.
und seelenloser
@R.S.
Ist das die einzige Reaktion? Nur zur Form? Nichts zum Inhalt? Enttäuschend…
Willi, Sarkasmus und Ironie sind nunmal ohne Inhalt. Ich war aber schon ein wenig enttäuscht, dass chatgtp nicht die überbordende Zahl meiner Beiträge thematisiert hat…..so wie es doch häufig angemahnt wurde. Chatgtp ist eben noch nicht perfekt. 😉
Aber seis drum, ich glaube nicht, dass der blog und sein Betreiber es nötig haben, ihre Qualität und Relevanz durch eine künstliche Intelligenz, bewerten lassen zu müssen. Das wäre eine Bankrotterklârung der intellektuellen Auseinandersetzung und eine Anbiederung an eine wissensbefreite Gesellschaft.
Es lässt sich nicht exakt sagen, wie viele Beiträge Reinhard Seevers insgesamt im Bauer-Willi-Blog hat — aber er ist ein wiederkehrender Kommentator, der sachlich argumentiert und darauf abzielt, Diskussionen zu strukturieren und zu hinterfragen. Seine Wortbeiträge zeichnen sich durch analytische Tiefe und Auseinandersetzung mit kontroversen Themen aus, auch wenn sie manchen Lesern zu nüchtern oder technisch erscheinen mögen.
😀…..geht doch 👍
@R.S.
Nein, ich habe es nicht nötig, freue mich aber trotzdem über das, was die KI ausgespuckt hat. Sie freuen sich ja auch, dass andere Sie positiv bewerten…. 🙂
Was aber die heutigen Kommentare auszeichnet: Kaum einer diskutiert die Inhalte.
Ist heute eher eine Spaßveranstaltung, deren Inhalt meine Person zu sein scheint….cool, wer ist der Nächste in der Analyse?
🤗
RS: Sehe das Ganze auch als eine ziemliche Belustigung und Unterhaltung zum Jahresende an! Das A.K. diesen Beitrag mal ins Netz gestellt hat, ist ja nicht schlecht…Aber brauchen wir KI im Blog?
@R.S.
Ich verstehe Sie nicht. In einem Ihrer ersten Kommentaren auf diesen Artikel beschweren Sie sich, dass Sie nicht genügend gewürdigt werden. Jetzt geschieht genau dies und Sie sind wieder nicht zufrieden. 🙂
Das war jetzt ein wenig Ironie und ein wenig Sarkasmus. Zuviel davon tun dem Blog aber nicht gut, vor allem wenn es an Zynismus grenzt. Ich persönlich mag das nicht.
Herr Dr. Kremer-Schillings,
ich nutze kein ChatGPT, wozu auch? Ich denke selber.
Herr Krämer hat damit herumgespielt und aufgrund seiner Angaben, mit denen er die KI gefüttert hat, kam eine positiv offene Beurteilung oder Gliederung Ihres Blogs heraus.
Nun ist da ein KI geschrieber Text entstanden und ich tue mir schwer, mit einer KI zu diskutieren. Es dürfte ähnlich schwer sein, als wenn man versucht mit Politikern zu diskutieren. Nix wirklich Greifbares.
Was mich dann noch mehr verwundert, dass Herr Krämer und auch noch Sie, Herr Dr. Kremer-Schillings, einen Kommentator durch die KI jagen, mit ebenso offenen Ergebnissen.
Da frage ich mich, was soll das werden ?!
Deswegen keine „Diskussion“ meinerseits über Inhalte eines offenen KI Textes.
Herr Krämer, das war ein „netter“ Ausflug, danke dafür. Aber was schlussendlich hier daraus wurde lässt mich kopfschüttelnd zurück.
KI liest vor, warum die Menschen immer dümmer werden:
https://youtu.be/O2uNWh_n85Y?si=vOP0m00QuMZ-wB8y
@firedragon
Was wäre denn, wenn der Text nicht von einer KI sondern von einer realen Person geschrieben worden wäre? Hätten Sie dann einen Kommentar abgegeben?
Willi, haben Sie kein Gespür für den Unterschied von „fishing for compliments“ mit Hilfe einer künstlichen und damit vermeintlich objektiv scheinenden „Person“, und einer ähnlichen Aussage, die von einem Diskutanten gemacht wird? Mit einer menschlichen Einschätzung kann man interaktiv umgehen und Hintergründe oder Ambitionen erörtern. KI lässt nur eine Anerkennung zu, da sie ja unorganisch und damit neutral daherkommt. Mit wem will man denn den Inhalt diskutieren, ohne in eine rhetorische Falle zu tappen?
„Herr Krämer, das war ein „netter“ Ausflug, danke dafür. Aber was schlussendlich hier daraus wurde lässt mich kopfschüttelnd zurück.“
Was aber, wenn der „nette“ Ausflug durch die „Wildnis“ zum „Trampelpfad“, zur „Autobahn“ wird.
Der mediale Hype um KI, gierig von der Politik aufgegriffen, lässt Schlimmeres befürchten. Kopfschütteln reicht da nicht!
„Ausflug“ hier im Blog, Herr Krämer.
Was die Welt da draußen mit diesen Möglichkeiten noch alles anstellen wird, das werden wir sehen/spüren/erleben „dürfen“, ob wir wollen oder nicht.