Bauer Willi
Kommentare 53

Warum Pflanzenschutz existentiell ist

Prof. Josef Verreet, Uni Kiel, macht anhand sehr interessanter Zahlen und Daten deutlich, dass wir weltweit in eine akute Nahrungsmittelkrise stürzen würden, wenn die Effektivität der Landwirtschaft zurückgefahren würde.

https://www.topagrar.com/acker/news/verzicht-auf-pflanzenschutz-auf-kosten-der-anderen-12422480.html?

Ein Auszug aus dem Artikel, der relativ simpel ist:

Um den steigenden Bedarf zu sichern sind zwei Wege möglich:

  • Erweiterung der Flächen durch bisher landwirtschaftlich nicht genutzte Flächen.
  • Steigerung der Produktion auf den bereits genutzten Flächen

Damit ist eigentlich alles gesagt. Wer sagt es Cem Özdemir?

(Aufrufe 2.542 gesamt, 1 heute)

53 Kommentare

  1. Piet sagt

    Moin mir ist da noch was eingefallen wenn man Gentechnik gezielt einsetzt braucht man viel weniger Pflanzenschutz das ist toll oder

    1
  2. Elisabeth Ertl sagt

    Mittlerweile habe ich gelesen, dass nur der Einsatz CHEMISCH-SYNTHETISCHER Pestizide um die Hälfte reduziert werden soll, während alles, was in der Biolandwirtschaft Verwendung findet, uneingeschränkt erlaubt bleibt. Also die Hälfte der chemisch-synthetischen Substanzen soll durch “biologische” Substanzen und Methoden ersetzt werden.
    Jetzt muss man ja die “biologischen” Mittel nicht ökologisch besser finden. Aber ob man es sich leisten kann, dieser – nennen wir es halt einmal “gesellschaftlichen Mode” – statt zu geben, hängt doch an den Fragen:
    FUNKTIONIERT der biologische Pflanzenschutz?
    Ist er in ausreichender Menge verfügbar?
    Ist er finanzierbar?
    Davon verstehe ich zu wenig.

    • Pälzer Buh sagt

      Es hängt sehr vieles am Wetter(z.
      B. Macrowetterlage)Es ist egal welcher Art von Schadereger man sprechen will. Je nach Kultur. Jeder hat bei bestimmten Voraussetzungen sein Optimum. Das muss als Großes Ganzes gesehen werden.
      Alles nicht ganz leicht als Leihe.
      Nur zur ersten Frage: “NEIN”.
      Die anderen Fragen kann man so wie Sie gestellt wurden, leider so oder so Beantworten. -> ich bin raus.

      1
    • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

      Manche Kupfervergiftungen kann man an Kayser-Fleischer-Ringen um die Iris erkennen. – Rückwärts immer! –

    • Thomas Bröcker sagt

      Der biologische Pflanzenschutz funktioniert im Bio-System – aber mit den entsprechenden Einschränkungen in Qualität und Menge. Hauptproblem sind z.B. im Obstbau und anderen Kulturen relativ schwer zu bekämpfende Rüsselkäfer. Das zweite Problem ist, wie bei den chemisch synthetischen Mitteln auch, dass es irgendwann Resistenzen gibt – momentan z.B. beider Apfelwicklerbekämpfung mit Granuloseviren. Die Verfügbarkeit kann man teilweise organisieren, allerdings werden für viele pflanzlich basierte Mittel beste Ackerflächen in tropischen und subtropischen Regionen benötigt.
      Aus meiner Sicht ist der chemisch synthetisch basierte Pflanzenschutz zielgenauer, wirksamer und bezahlbar.
      Die Frage wird, wie schon gesagt, nicht chemisch synthetisch (die Kupfermittel werden auch synthetisch hergestellt) oder “biologisch sein, sondern es wird demnächst um RNA Technologie (es wird garantierte Rückstandsfreiheit kommuniziert) gehen.
      Der “Beschuss” des Pflanzenschutzes kommt nunmehr von 2 Seiten mit nicht kommunizierten Eigeninteressen.

      3
  3. Ludwig sagt

    Özdemir hat sein ideologisches Gehör abgeschaltet , denn der unterhält sich nur mit Seinesgleichen. Mit seiner Nichtentscheidung und das gilt auch für Habeck und Co legen die Grünen die Axt für ihren Untergang bereit. Dumm nur , daß die Wähler (Kälber) sich mit der Wahl das Messer für den wirtschaftlichen Niedergang selbst gelegt haben. Wo sind die Demos der Gewerkschaften und der Unternehmer um diesem Irrsinn ein Ende zu bereiten. Wir Bauern haben nun drei Jahre schon mit den Demos auf diesen Irrsinn hingewiesen , aber keiner wollte es wahr haben. Jetzt trifft es den Rest der Gesellschaft und die die uns immer wieder in Berlin vor verschlossenen Türen haben stehen lassen und uns noch nicht einmal anhören wollten. Wer nicht hören will muß zahlen und die Rechnung kommt jetzt mit der Inflation , denn eine Politik der Naivität in den letzten Wahlperioden hat seine Folgen jetzt. Aber auch die nicht zur Wahl gehenden Wähler tragen ihre Verantwortung hierbei , denn die haben mit wenigen Stimmen die Grünen erst zur Macht gebracht.

    12
  4. oberländer sagt

    War gestern mit meinem bösen Diesel PKW auf de Alb unterwegs.
    Es war sehr bewegend die artische Vielfalt in den gutmenschisch gewünschten
    Bioäckern zu sehen .
    Viel Spaß den Fahrern auf den Mähdreschern und gute Luftfilter für
    deren Kabinen

    4
  5. Pälzer Buh sagt

    Paracelsus (16.Jahrhundert) sagt:
    Was bedeutet die Dosis macht das Gift?
    Es besagt, dass manche Einflüsse auf den Körper, die in hoher Dosis schaden, in niedriger Dosis gesund sind. „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.”

    Umgekehrt gilt das auch für PSM. Egal ob Bio oder Konv. .Halbiert man die die Dosis so hat man “KEINE” Wirkung gegenüber “ALLEN” Schaderegern.
    Das gilt für “ALLES” was irgend wie Lebt (Pflanzen inbegriffen).
    Solange “der blaue Planet” mit “Leben” gefüllt ist, wird dieser Satz gelten.
    PUNKT!

    13
  6. Otto sagt

    Pflanzenschutz ist existentiell. Pestizide sind es nicht. Es gibt viele Wege die Pfalnze zu schützen. Willi denkt aber nur pestizidisch.

    4
    • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

      Wenn die Ungebildeten und Dummen das Wort “Chemie” hören, dann wissen sie genau, dass sie das schlecht finden müssen.

      13
      • Thorens sagt

        Aus Wikipedia:
        “Pestizid (von lateinisch pestis ‚Geißel‘, ‚Seuche‘ und lat. caedere ‚töten‘) ist eine aus dem englischen Sprachgebrauch übernommene Bezeichnung für Chemikalien und Mikroorganismen, mit der als lästig oder schädlich angesehene Lebewesen, Viren und Viroide getötet, vertrieben oder in Keimung, Wachstum oder Vermehrung gehemmt werden können. Im Allgemeinen sind damit Stoffe gemeint, die vom Menschen hergestellt und eingesetzt werden.”

        Per dieser Definition gehören die meisten Medikamente, auch die für Menschen, zu den Pestiziden.

        Warum wollen wir nicht auch die Medikamente weglassen, deren Rückstände im Abwasser die angestrebten Stoffkreisläufe verhindern?

        Ob Otto auch darüber einmal nachdenken will, obwohl ihm das von den einschlägigen Medien nicht vorgekaut wird?

        7
        • Seevers Reinhard sagt

          Pestizide, Massentierhaltung, industrielle Landwirtschaft, …..das sind lediglich Kampfbegriffe eines Teiles der Gesellschaft, der sich zum moralisch Überlegenen zählt und das Alleinstellungsmerkmal für Wahrheit hat.
          Lasst sie einfach weiter labern. Irgendwann sind andere Begriffe wichtig, wie z. B. Hunger, Wärme oder Freiheit.

          11
          • Inga sagt

            ach, das wohl bessere Leute, die aus armen Verhältnissen kommen und nun das Alleinstellungsmerkmal beansprucht, weil sie stolz darauf sind von Landwirtschaft und Handwerk keine Ahnung haben zu müssen, aber denen Vorschriften machen können.

            Wer wirklich moralisch überlegen ist, stellt diese Frage gar nicht!
            In der Moral kommt Landwirtschaft und Technik auch vor, vielleicht sogar mehr wie andere Berufe.

            2
          • Otto sagt

            Für Leute wie dich ist ja jetzt schon wichtig wo das Gas für dein weisses Pulver, den Sackdünger, herkommt. Schön abhängig hat der moderne Landwirt sich da gemacht. Da der Landwirt am Anfang der Kette steht, fällt er auch zuerst. Hättest dich mal beizeiten auf Bio umschulen lassen sollen

            • Reinhard Seevers sagt

              Otto,…..solches wording ist schon mehr als peinlich. Der moderne Landwirt, wie du ihn bezeichnest, ist ein winziger Teil einer Gesellschaft, die mit bullshit ihr Geld verdient und an den Ernährer Ansprüche formuliert, die er an sein eigenes Handeln niemals anlegt, oder anlegen kann.
              Und wenn die Minderheit der Ernährer irgendwann nicht mehr die Mehrheit der “Sicher-Ernährenlasser” versorgen kann, dann wird wiederum die Minderheit dafür verantwortlich gemacht….es dreht sich immer im Kreis. Aber 50% weniger Nahrung kann ja auch 50% weniger Menschen bedeuten, insofern ein hehres Ziel zur Weltrettung! Läuft!

              4
              • Smarti sagt

                Es gibt solche Otto-Momente, da würde ich gerne mitbestimmen, wer “meine Produkte” noch kriegt und wer nicht.

                11
            • Karl Timme sagt

              Otto, wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.
              Auch die von dir favorisierte Art der Landwirtschaft ist im gleichen Maße von der Fossilien Energie abhängig (Schlepper, Flammgeräte, ausbringung Organischen Dünger usw, bei der Weiterverarbeitung der Rohstoffe sind es die gleichen wie in der Konvi).

              Im Energiebereich schneidet die Biolandwirschaft sogar schlechter ab, aufgrund einer höheren und intensiveren Bodenbearbeitung (Agrardieselrückvergütung).

              5
    • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

      Dann, werter Otto, teilen Sie diese, Ihre Meinung, den vielen Menschen am afrikanischen Horn mit, die von existentiellem Hunger gepeinigt werden.

      Tauscht eure Plätzchen mit eben denen und dann vermelden Sie erneut Ihre Stimmungsmache wider die konventionelle Landwirtschaft.

      Auszug aus der Zeit: “…Nach dem Ansturm von Migranten auf die spanische Exklave Melilla in Nordafrika ist die Zahl der Toten auf 23 gestiegen.” Warum tun Menschen so etwas!? Aus Jux und Tollerei ist man sicherlich nicht bereit, dafür sogar das eigene Leben zu opfern.

      Übrigens: Kein Mensch will derzeit Ökohafer, noch weitaus schlimmer ist Ökohafer zu vermarkten sowie auch der edlere Öko-Dinkel. – Prädikat nahezu unverkäuflich!!!

      Schöne neue Welt – auf einen grandiosen Umstellungswillen im letzten Kalenderjahr folgen nun die Faktizitäten des Marktes. Biohafer für die ach so gesunde Hafermilch, Bio-Dinkel für leckeres Bio-Dinkelbrot etc.pp., die Nachfrage stagniert bzw. ist rückläufig.

      Ja, unser Herr Özdemir darf sich gerne beherzt an den Bioregalen bedienen, damit das ganze kein allzu großes Verlustgeschäft wird. Eine nahezu erreichte Preisparität mit den konventionellen Produkten erfordert noch höhere Prämien für die Bio-Bauern, damit die konventionellen Betriebe demgegenüber in Vielzahl dafür endlich ins Gras beißen müssen.

      Schöne heile Özi-Welten im BIO-Märchenwald.

      33
    • Jan Köpcke sagt

      Was ist in ihren Augen der gravierende Unterschied zwischen Pflanzenschutzmitteln und “Pestiziden?

      2
      • Pälzer Buh sagt

        @Jan Köpcke
        Ich als Pflanzenschützer, kenne Sie “Alle” und deren Definition.
        Bitte nicht in Wikipedia nachlesen. Da Fehlen noch einige Definitionen (gewollt oder unwissend🤔).

        2
          • Pälzer Buh sagt

            @Inga
            Möchte es mal so Formulieren. “Pestizide” ist eine Oberdefinition, mit verschiedenen Unterunterdefinitionen. (Die wiederrum hauptsächlich mit der Landwirtschaft in Verbindung gebracht werden. Was aber gar nicht stimmt.)
            Nun frage ich (so wie ein Lehrer seine Schüler fragt): Zählen Sie mir “ALLE” Definitionen auf, die mit “Pestizide” als Definition in Verbindung gebracht werden können. Sie haben 24 Stunden Zeit.

    • Thomas Bröcker sagt

      Momentan sind Pflanzenschutzmittelchen (Pestizide, also Mittel gegen z.B. (Kartoffel-) Pest) alternativlos, wenn ich das genetische Potential der Nutzpflanzen auch nur halbwegs nutzen will und muß. Und- keine Frage- Pflanzenschutz sind nicht nur die “Mittelchen” in Bio- und konventionell, Pflanzenschutz ist herkömmlich vor allem Fruchtfolge und Pflug. Also das Grundprinzip der nächsten Generation an Schaderregern über Fruchtwechsel die Nahrung zu entziehen, ist ja durch den chemisch basierten Pflanzenschutz nicht obsolet geworden.
      Nur den Pflug möchte (außer im Notfall) eigentlich keiner mehr so richtig benutzen.

      Einer der Kommentare zu dem Artikel bei TopAgrar war auch wieder “lustig”.
      “Wenn nicht auf 70 % der Fläche Tierfutter erzeugt würde, gäbe es auch bei 100 % Bio über 200 % mehr Nahrungsmittel als jetzt” Dieser Kommentar ist besonders lustig, da der Backgroundbetrieb über 80 % Stilllegung und extensive Weideflächen hat.
      Irgendwie verlieren die Öko-Aktivisten – bei allem Respekt vor dem Engagement für Natur und Umwelt – die Struktur der eigenen Branche völlig aus den Augen. Derzeit wird in der Öko-Branche auf 82 % der Fläche Tierfutter erzeugt. Das wird sich auch so schnell nicht ändern, da einerseits sowohl ein großer Teil der “tollen Fruchtfolgeglieder” Futterpflanzen sind und zudem oft auch bei Getreide u.a. aus Qualitätsgründen ein höherer Anteil als bei Konvi verfüttert wird (werden muß ?)

      Alles sauber erfasst und dokumentiert in den BÖLW Jahresberichten und deren Quelle dem Agrarinformationsdienst (AMI).

      19
    • Reinhard Seevers sagt

      “Jute statt Plastik” hat schon in den 70ern nicht geholfen, die Bevölkerungszahl zu senken…..das wird auch in 2022 nicht gelingen. 😁

      3
    • Bauer Willi sagt

      @Otto
      was bedeutet das: “pestizidisch denken”? Erkläre es mir bitte, ich verstehe es nicht.

      (Ich habe übrigens einen Artikel eines Professors zum lesen angeboten. Wie meine Meinung dazu ist, habe ich damit ja noch nicht kundgetan. Also bitte keine Unterstellungen.)

      3
    • Inga sagt

      Herr Otto
      Definieren Sie Ausführlich “Pestizide”!
      Was ist der Unterschied zu PSM?

  7. Piet sagt

    Ohne Spritzen bilden sich Mykotoxine im Korn und Frauen die das Essen werden nicht mehr schwanger sollte man auch wissen

    kurz

    8
    • oberländer sagt

      das trägt zur Reduktion des Bevölkerungswachstums bei und hilft gegen die
      Klimaverwandlung

      3
    • Inga sagt

      Ach deswegen heißt das Mutterkorn,
      Aber ich denke mal, dann müssen noch viel mehr Lebensmittel auf dem Weg zum Handel
      vernichtet werden.
      Dann sollen doch die Leute im Sinne des Klimawandels auch gesundes aber unschönes Obst und Gemüse kaufen, dann braucht da schon mal nicht so viel weggeworfen werden, wofür der Bauer auch viel Diesel, Dünger und PSM vertan hat.
      Wenn das alle genutzt wird, braucht auch nur die Hälfte angebaut werden und schon wird die Hälfte von den ach so gefährlichen Pestiziden verbraucht, bzw. ausgebracht, die ander Hälfte könnte als Brache oder Blumenwiese der Ökologie dienen oder in diesen Zeiten das fehlende aus Russland und Ukraine kompensieren.

      Was für eine Verantwortung übernimmt der LEH dabei?
      Will er sich auf die Fahne schreiben lassen, dass er nicht umweltgerecht handelt?
      Will er dadurch sozial geächtet und unglaubwürdig werden?

  8. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Pflanzenschutz in Kombination mit Düngereinsatz sind essentiell, darüber müssen wir nicht erst diskutieren fürwahr.

    Solange aber nicht wieder der Hunger auch an unseren stylischen Architektenhäuschen hierzulande anklopft, werden wir Bauern nichts anderes sein und bleiben als treudoofe Wasserträger unserer vor- und nachgelagerten Bereiche, Inbegriff einer heute geradezu irrwitzigen Strategie.

    Selbst jetzt -unter den mannigfaltigst widrigsten Umständen- gelingt es solchen Protagonisten, uns Bauern den Haifischen zum Fraß vorzuwerfen, und wir Bauern spielen dieses alljährliche Spektakulum lemminghaft immer wieder mit.

    Ohne Mangel keine grundehrliche Entlohnung für das Mühsal der Bauern. Traurig, das resümieren zu müssen, aber leider die Wahrheit, nichts als die Wahrheit. Ansonsten bleibt man stets bemüht, uns fortwährend über den Tisch zu ziehen, was ja immer noch bestens gelingt…

    27
  9. Bauer Claus sagt

    Wir solten genau das machen was die Großen machen.
    Der größte Besitzer von Ackerflächen in der USA ,(Bill Gates) legt der Still, wegen der Biodervisität?
    Der größte Besitzer von landwirtschaftlicher Nutzfläche (da ist auch Weideland dabei),in der USA (die Rockefeller Fondechen) halbiert die ihre Tierhaltung, damit die Menschen mehr Körner essen müssen?
    Oder legen wir Still damit der Geldsegen für die wirklich Großen größer wird?

    10
      • Thomas Bröcker sagt

        Da sollten wir den standesgemäßen Bückling des “dienenden Personals” gegenüber der “bedienten Herrensippschaft” schonmal üben. Aber das wird sicher noch in entsprechende Gesetze und Ausführungsbestimmungen gegossen ! (Ironie off)

        1
  10. Seevers Reinhard sagt

    In der politischen Wahrnehmung wird immer alles vermischt und unterschiedlich bewertet. Mal sind wir größter Agrarexporteur, dann unwichtig, weil zu geringer BIP- Anteil. Dann sind wir größter Umweltzerstörer, aber zu unwichtig, um Menschen zu ernähren. Dann wiederum ist eine Änderung der Landwirtschaft für selbige überlebenswichtig, gleichzeitig zerstört man die vorh. Betriebe. Ein anderes Mal soll die Flächenversiegelung verringert werden, lobt sich aber besten Bördeboden für eine Chipfabrik versiegeln zu wollen.
    Dann wieder lobt man die heimische Landwirtschaft, lässt aber zu, dass Importe die hiesige Produktion an die Wand fahren.
    Die haben keinen Plan, im doppelten Sinn.

    31
    • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

      “Die haben keinen Plan, im doppelten Sinn.” – Ihre Konklusion könnte auch anders lauten: Die haben einen Plan!

      5
      • Reinhard Seevers sagt

        Neee Regenbogen, die haben gewiss keinen Plan.
        Oder meinen Sie, dass Baerbock und Putin…? Neeee, nää, das glaub ich jetzt nich. 😎

    • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

      Sie haben wichtige Widersprüche aufgelistet, die es so oder ähnlich schon seit vielen Jahren gibt und die an Dynamik und Brisanz offensichtlich zunehmen. Dennoch kommen Sie zu folgendem Schluss:”Die haben keinen Plan, im doppelten Sinn.” Mit dieser Schlussfolgerung implizieren Sie, dass die verantwortlichen Leute in Brüssel einfach nicht wissen, was sie tun. Diese Einstellung befriedigt doppelt, da Sie glauben mehr zu wissen, weswegen Sie sich wohlfühlen. Die Landwirte erkennen die Widersprüche und Irrungen, weswegen sie glauben, dass sie es einfach besser wissen als die Sesselfurzer in Brüssel. – Tatsächlich wissen die Landwirte, was Sache ist! Allerdings ist es momentan nicht wichtig, ob die Bürokraten in Brüssel es besser wissen oder nicht, denn sie haben die Macht und sie haben ganz sicher mehr als nur einen einzigen Plan. – Die Landwirte haben offensichtlich nicht die Macht, das Richtige zu tun, was immer deutlicher wird! Und diese fortschreitende Entmachtung der Landwirte, die schon lange darauf hinausläuft, dass unser Nutzen nicht gemehrt, während uns obendrauf noch Schaden zugefügt wird, folgt Agenden, die als mittelfristige Ziele “Zero Emissions” (Null Emissionen, primär CO2) und “Zero Growth” (Nullwachstum der Wirtschaft) zur angeblich notwendigen Rettung der Welt durchsetzt. Das sind dystopische Ziele, die uns eher früher als später in eine uns aufgezwungene Hölle stürzen. Die Pläne, die die EU in Brüssel umsetzt, sind die UN-Agenden* 21 und 2030. Selbstverständlich ist der WEF mit seinen Plänen “Great Reset”/”Build Back Better” maßgeblich daran beteiligt. —> *Die wissen ganz genau, was sie tun. Die Pläne, die die haben, kann man im Internet leicht finden.

      4
      • Reinhard Seevers sagt

        Ernsthaft jetzt…Baerbock und Putin haben den gleichen Plan? Das ist die Botschaft? Sie haben den Zusammenhang durch die Mitgliedschaft im WEF angestoßen. Wie Sie da wieder rauskommen wollen…keine Ahnung.

        • Thomas Bröcker sagt

          Ernsthaft jetzt: Baerbock hat einen Plan ? Ich würde sie eher als “Planers Sprechblase” wahrnehmen. Das gesamte Vokabular stammt aus den bekannten Werkzeugkästen der üblichen Verdächtigen (bzw. deren Kommunikationsagenturen) Aber egal, was genau hat das jetzt mit dem Artikel zu tun ?

          3
          • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

            Fallen Sie doch nicht auf diesen Seevers rein. Selbstverständlich gehört ACAB nicht zu denen, die Pläne machen, sondern zu denen, die Pläne ausführen.

  11. Piet sagt

    In Kiel habe ich an seinem Institut gearbeitet also gesehen wie schlechte Erträge sind wenn man nicht spritzt und damit die Versorgungslage sichern ist unmöglich

    7
    • Hans Gresshöner,Landwirt sagt

      Piet,da muss man nur beim Bauern schauen,der zwar sehr eloquent,aber nicht in der Lage ist,das Wissen praktisch aufem Acker umzusetzen,über Jahre.

      4

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.