Bauer Willi
Kommentare 54

Vergessene Krankheiten

Die Verbrauchergewohnheiten haben sich geändert, die Bauern haben sich angepasst.

Überall sieht man jetzt Hühnermobile auf den Wiesen stehen. Aber so ganz risikolos ist das nicht, weil jetzt wieder Krankheiten auftreten, die man schon vergessen hatte.

https://www.bft-online.de/pressemitteilungen/vergessene-erkrankungen-kehren-zurueck/

„Wie früher“ ist gesundheitlich kein Fortschritt. Freilaufende Eier  🙂 bergen auch Gefahren. 🙁

 

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54 Kommentare

  1. Sabine sagt

    Also, dass diese Krankheiten vergessen waren, halte ich für ein Gerücht. Bis das Huhn als Haustier wieder In wurde, bekam man von keiner Firma Kückenstarter ohne Kokziedienhemmer. Der Skandal um Insektiziede in Eiern, kam zustande, weil eine Firma, die große, konventionelle Ställe reinigte, fröhlich Fipronil in ihren Desinfektor mischte. Diese Firma tat das um preiswert und langanhaltend die Ställe von Vogelmilben zu befreien. Also nix mit parasitenfreien Hennen in konventioneller Haftung. Dass die meisten Tierärzte Vollhupen in Sachen Huhn sind, hat nichts mit der Verbreitung von Parasiten zu tun, sondern damit, dass sie Hühner nach der Ausbildung nie wieder sehen. Wer 30 oder 40T Tiere hält, der hat einen geflügelkundigen Tierarzt unter Vertrag und rennt nicht mit nem kranken Tier zur nächsten Tierarztpraxis, wer aber 300 Hennen in Mini-Mobil seit neulich neben seiner Kuhweide hält, ist oft überascht, das der Viechdoktor erst in die Bücher gucken muss, um eine Diagnose zu stellen.

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  2. Berthold Lauer sagt

    In der Tat: „Freilaufende Eier 🙂 bergen auch Gefahren. 🙁“

    Man könnte ja drüber stolpern 😁😁😁

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  3. Gärtner Christof sagt

    Hab mal schnell nachgesehen, wer bft ist, der das schreibt: Der Verband vertritt 22 Unternehmen, die in Deutschland Tierarzneimittel und Futterzusatzstoffe herstellen und vertreiben. Ob die Info wohl unabhängig ist?

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    • Arnold Krämer sagt

      Meinen Sie, dass die lügen, die „vergessenenen“ Krankheiten gar nicht da sind, um Arzneimittel zu verkaufen? Wenn Sie und andere Verwandte im Geiste doch in allen anderen Richtungen auch so mißtrauisch wären.

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      • Gärtner Christof sagt

        Aha – Sie können aus wenigen Worten sofort meine Verwandschaft erkennen;) Ist doch klar: wenn alle nur noch Bio-Mobileier wollen, und die Erzeuger das ernst nehmen, gut machen, dann gibt’s nichts mehr zu verkaufen für die bft. Jeder Hühnerhalter weiß, dass die Hygiene das Hauptproblem ist. Die Mobilställe bieten da schon eine gute Voraussetzung.

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        • Thomas Apfel sagt

          Eine der großen Errungenschaften der Konzentration in Erzeugung und Handel ist die gut funktionierend Hygiene im System. Das führt ja letztlich so weit, dass das Sicherungssystem über (notwendige) Verfallsdaten jeden Haushalt von der früher so wichtigen Fähigkeit zu erkennen was verdorben ist und was nicht, befreit hat.
          Wenn ich sehe, wie oft meine Waldorf-Enkel am Kotzen sind, Bauchschmerzen haben oder nicht vom Klo kamen, ist das irgendwie eine Erinnerung ans Mittelalter: Wenn sie´s überstehen sind sie auf alle Fälle robust !“

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        • Arnold Krämer sagt

          Gut geführte Mobilställe sind aus hygienischen Gründen den Freilandhaltungen eindeutig vorzuziehen. Aber auch Hühner in Mobilsställen müssen geimpft werden, werden gelegentlich krank und müssen behandelt werden. Die Hersteller von Tierarzneimitteln werden nie arbeitslos. Wie naiv, so etwas anzunehmen. Selbst Biohühner in Mobilställen bleiben wie alle Tiere (und Menschen) nicht von Krankheit verschont.
          Mit Mobilställen können Sie auch nur einen geringen Teil der Nachfrage (unabhängig von dem zusätzlichen Bedarf in der Nahrungsmittelindustrie, Teigwaren, Backwaren etc.) abdecken. Die Masse der Eier ist heute schon Verabeitungsware und nicht das klassische Frühstücksei. Und wo kommt es her? Dreimal dürfen Sie raten.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Ja nee is klar, wenn alle Menschen keinen Stress mehr haben, wird keine Kopfschmerztablette mehr verkauft….weil das nicht gewünscht wird, wird immer mehr Stress gemacht….durch solche Äußerungen z.B.

          Schon ganz schön verworren oder?

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      • Inga sagt

        Das traue ich denen zu, aber ich denke,

        Dass wirklich vergessene Krankheiten doch beim Veterinäramt zu erfragen sind und warum sie ausgerottet oder vergessen sind.

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        • Arnold Krämer sagt

          Die Tierärzte werden in den Freilandhaltungen und Mobilställen jetzt wieder mit Krankheitsbildern konfrontiert, die sie teilweise im Studium nicht kennengelernt haben. Diue Arzneimittelhersteller werden natürlich konsultiert, welche zugelassenen Medikamente verfügbar sind.

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        • knuffel61 sagt

          Na ausgerottet wäre ja ein Traum, klar wollen die Firmen Geld verdienen an mit ihren Produkten. Darauf basiert unser Wirtschaftssytem. Keiner will seinen Wohlstand aufgeben.

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          • Arnold Krämer sagt

            Firmen, insbesondere Arznei- und Tierarzneimittelhersteller müssen Geld verdienen, denn Forschung ist notwendig und teuer. Das hat zunächst mit Wohlstand, Dividenden, etc. nichts zu tun.
            Und die Motive wirtschaftlichen Handelns sind so unterschiedlich wie nur was, insbesondere bei klein- und mittelständischen Unternehmen.

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          • Karl Timme sagt

            knuffel61,

            „Darauf basiert unser Wirtschaftssytem“

            Nicht nur unser Wirtschaftssystem!.

            Die Chinesen haben uns vor Augengeführt, wenn bei uns keine Medikamente mehr produziert werden,ist die Versorgung nicht mehr gesichert.

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Auf den Punkt gebracht: Die Chinesen sind uns ethisch -moralisch weit unterlegen!
                  Wir legen fest, was richtig ist! Nicht das eine Viertel der Weltbevölkerung.
                  Wir sind das Maß der Dinge auf diesem Planeten!

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                • Karl Timme sagt

                  In der Nutztierhaltung haben die Begriffe Ethik und Moral nicht zu suchen. Hier sind die Begriffe Respekt und Achtung die Schlagworte.
                  Ich weiß wovon ich spreche. Ein von der Auktion direkt in die Jungtierherde gebrachter Zuchtbulle hat mir 2 Rippen gebrochen und die Schulter ausgekugelt.
                  Alle haben darauf gedrängt den Bullen zu verkaufen.
                  Er war dann noch 1 Jahr in der Kuhherde und mußte beim Melken gegen die Treiberichtung der Kühe gehen um ausgesondert zu werden. Dabei sind wir dann aneinander vorbei gegangen, mit gegenseitigem Respekt und Achtung.
                  Der Fehler war, ich hatte Ihm, bevor er in die Herde gelassen wurde, nicht beigebracht das ich der Chef bin und nicht er.

                  Ja die Chinesen werden uns rundum versorgen ( 60% der Bioimportware stamt schon aus China) und das alles ohne Kapitalistische Absichten – Satiere, oder doch nicht?

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                • firedragon sagt

                  Herr Timme,
                  mit Respekt und Achtung bezüglich Tieren gebe ich Ihnen recht.
                  Moral und Ethik existieren in der Tierwelt nicht.
                  Das gibt es so nur unter Menschen. Wahrscheinlich auch nur unter der Menschheit heute.
                  „Chef sein“ gegenüber einem Tier, sollte immer sein – bringt ja nichts, wenn man selbst so was kleines, wie ’nen Dackel am Waden mit sich rumschleift.
                  In irgendeinem Beitrag war mal zu sehen, wie ein landwirtschaftlicher Angestellter mit einem Bullenkalb gespielt hat – davon ist dringend abzuraten. Gespielt wird nur unter Gleichartigen und mit Abstand zum Menschen.

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Wenn man alle Anforderungen, die an den deutschen Tierhalter gerichtet werden, erfüllen will, dann steht man eigentlich auf der gleichen Stufe, wie ein Humanmediziner, allein die Bezahlung fehlt…aber die Honorierung über eine allgemeinfinanzierte Instanz wäre möglich…und wer ganz besonders versorgt werden möchte, der könnte einen „privaten“ Obolus zahlen.
                  Her mit der Fleischkasse!
                  Jedem Bürger sein Steak! Wir erzeugen es für ihn unter höchsten ethisch – moralischen, umweltfreundlichen, artgerechten, nachhaltigen, günstigen Kriterien, ubiquitär verfügbar!
                  Sie sind es uns wert!

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                • firedragon sagt

                  Herr Seevers, „toller“ Slogan – funktioniert bestimmt… nicht.
                  Bei uns im Stall war mal so ein Weltverbesserer (kann jeder sein, hab‘ ich nichts gegen). Der fand unsere Haltung so toll, weil es ja keine Massentierhaltung sein. Ich habe ihn dann schräg angeschaut und gesagt, dass ist Massentierhaltung, weil genau genommen, ein Tier zuviel in der Laufbox ist. Klar sind die Viehcher den Sommer auf der Weide, wissen die auch – die haben eine „innere Uhr“. Am Ende des (längeren) Gesprächs hat der Mensch begriffen (zumindest kurzzeitig), daß jede Haltung nur individuell zu beurteilen ist.

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  4. Friedrich sagt

    @Arnold Krämer
    Unsere lieben Verbraucher haben uns in den 1970er Jahren als rückständig und unproduktiv
    bezeichnet . Auch waren denen damals schon die Subventionen ein Dorn im Auge. Heute machen wir genau das , was man damals von uns erwartete und es ist wieder nicht richtig. Deshalb sollten wir uns nicht zuviel bewegen , denn mit der jetzigen Corona-,Wirtschafts- und Währungskrise wird wieder eine neue Anforderung auf uns zukommen. Vergessen wir nicht , daß wir vor einigen Wochen noch Systemrelevant waren. Die Schreihälse von gestern und heute , müssen nicht immer das Sagen haben. Es hat schon immer Umwälzungen gegeben. Seit über 50 Jahren kloppt man auf uns Bauern ein. Es ist nie richtig was wir gerade machen. Ständig werden wir gemaßregelt, weil die Anderen es natürlich immer besser wissen. Sicherlich haben es einige Berufskollegen immer übertrieben, aber der normale Bauer war immer korrekt dabei. Die jetzige Lage sieht nach einem neuen Umbruch aus. Hier heißt es das Erarbeitete zu erhalten , festigen und die Umbrüche genau zu beobachten und sich immer wieder auf die neue Lage einzurichten.
    Wer hätte denn z.B gedacht , daß die Pommeskartoffeln ein Entsorgungsproblem bekommen könnten, weil keine Abnahme durch die Gemeinschaftsverpflegung mehr stattfindet, oder wir durch die Coronalage alles neu denken müßen. Es bleibt spannend und jeder muß sehen , wie er damit fertig wird.

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  5. Arnold Krämer sagt

    Dauerhafte Tierquälerei gab es in der „guten alten Zeit“ auch. Den Schweinen, die so gerne (tiergerecht) mit ihren Schnauzen das Grünland umwühlten (auf manchen Ökobetrieben tun sie’s auch heute noch), so dass es schnell kein Grünland mehr war, hat man das Wühlen dadurch abgewöhnt, dass man ihnen sogenannte Krampen in die Rüsselscheibe eingezogen hat. Das tat dann richtig weh beim Wühlen, also ließen sie es bleiben.
    Die Landwirtschaft hat sich nicht ohne Grund so entwickelt, wie sie sich entwickelt hat. Hygiene und Arbeitserleichterung standen im Vordergrund. Dass im Laufe der Jahrzehnte dann die Strukturentwicklung in der Landwirtschaft ein Stück weit unbefriedigend verlaufen ist, hängt mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen zusammen. Aber dafür sind nicht die heute noch aktiven Landwirte verantwortlich zu machen.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Den Verbraucher kann man auch nur bedingt verantwortlich machen….wenn sowohl in der Info-Broschüre des BMEL, als auch im Fernsehbeitrag der Grünen Sarah Wiener der Kapaun = kastrierter Hahn, als französische Spezialität gepriesen wird und man weiß, dass in Deutschland die Kastration von Geflügel verboten ist, dann weiß man, wo der Hase im Pfeffer liegt!!!

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      • firedragon sagt

        Wusste gar nicht, dass das geht und bin umso überraschter, dass eine dt. Broschüre und eine öst. Dame eine franz. Spezialität anpreisen, obwohl in beiden Ländern verboten… nun denn – nennt sich wohl EU.

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        • Sabine sagt

          Das Verbot Kapaune zu machen, ist eines von den sinnvolleren Verboten. Dass jemand der so oft nach mehr Tierschutz schreit, diese Prozedur und deren Erzeugnis gut findet, ist sehr, sehr merkwürdig. Es ist schon sehr wunderlich, dass alle Welt gegen den Kückenschredder ist, aber das beworben wird.

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  6. Reinhard Seevers sagt

    Ich sattel dann mal um auf den alten Beruf des Trichinenbeschauers….der war nach dem dritten Termin immer hackevoll…..what a wonderfull world!:-)
    Die hippe – urbane Generation kann sich derweil ja einen chinesischen Leberegel aus dem sushi-Laden besorgen…jedem sein Tierchen!

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    • Inga sagt

      Wer weiss von der hippen modernen Generation schon, dass es so etwas gibt,

      Wenn wir beide noch nicht mal wissen, dass man früher Zähne kastriert hat.
      Warum eigentlich?

      Und die Frau Wiener kocht nur den Kapaun, weil das Rezept dazu nostalgisch ist und dadurch eine Besonderheit wie „Himmel und Eed“ oder Sauerampfersuppe für jedes Restaurant.

      Eben nur Wichtigtuerei…

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  7. Friedrich sagt

    Warum hat man in den 1960er Jahren die Legebatterien eingeführt ? Weil es hygienischer war , als die Hühner im Dreck rumscharren zu lassen. Für das Tierwohl war das natürlich nicht gut, aber die Menschen bekamen top Eier geliefert. Warum man die Kleingruppenhaltungen auch nieder gemacht hat , erschließt sich mir überhaupt nicht , denn das ist der Kompromis zwischen Hygiene und Tierwohl. Heute auf den Auslaufflächen reichert sich der Boden mit allem an , was das Tier ausscheidet. Wenn nur ein Tier Parasiten oder ähnliches ausscheidet , dann hat das nach kurzer Zeit die ganze Herde. Dann ist Medikamentation angesagt. Auch die Nährstoffanreicherung der Auslauffläche ist zu hinterfragen ? All diese Gesichtspunkte wollen unsere Gutmenschen, Ideologen und Tierschützer nicht hören. Hauptsache man hat ein gutes Gefühl. Die Freilaufeier sind eh nur für das Frühstücksei , denn die zu kaufenden Eifertigprodukte der Industrie kommen eh aus den Batteriehaltungen im EU-Ausland und werden dort ohne unsere Standards produziert. Ob das der richtige Weg ist ? Vieles was uns unangenem ist oder sich nicht rechnet , haben wir ins Ausland verschoben und nun in der Coronazeit müßen wir einen Weckruf erleben.

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    • Christian Bothe sagt

      @Friedrich,genauso ist es und man kann es noch ergänzen um die hygienische Gewinnung der Eier.Das ist auch heute noch so, und funktioniert mit den unkopierten Schnäbeln der Hühner,geringerer Belegung und entsprechenden Kraftfuttern besser und hygienischer als die Haltung im Freien!

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    • Ferkelhebamme sagt

      Habe mich gerade an meinem Kaffe verschluckt, weil vor meinem geistigen Auge ein unterernährtes Männlein sich als Attila, der Hunnenkönig vorstellt.
      Die Hunnen haben extrem viel Fleisch gegessen und auf ihren Kriegszügen das Fleisch unter ihre Sättel gelegt, um es mürbe zu reiten.
      Vllt. wäre Prinzessin Lillifee ein passenderes Pseudonym? 😊

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      • Reinhard Seevers sagt

        Und mir ist der Hildtmann vor die Augen gekommen, der sein Hirn anscheinend mit veganer Ernährung geschrottet hat, insofern scheint der Name Programm…..evtl. ist er aber auch sarkasstisch gemeint?

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  8. sonnenblume sagt

    Wie funktioniert die Haltung im mobilen Stall wenn ein größerer Ausbruch der Vogelgrippe anliegt? Sind diese Ställe auch für Stallhaltung ausgelegt, oder ist man zwingend auf den Auslauf angewiesen?

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    • Brötchen sagt

      Es gibt welche die haben unter dem Stall noch Auslaufmöglichkeit bzw. man kann noch so eine Art „Wintergartenvorbau“, als Teilauslauf nutzen.

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  9. bauerhans sagt

    die mobilställe müssen natürlich konsequent regelmässig umgesetzt werden und die abgegrasten flächen z.b. mit kalkstickstoff gedüngt werden,dann funktionierts.
    der kleinhalter mit seinen 2 bis 5 hühnern wird das nicht machen können und wird irgendwann „die schnauze voll haben“.

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    • Brötchen sagt

      Hans nur mal ne Verständnisfrage bezüglich Kalkstickstoff, Du willst da noch mehr Stickstoff reinbringen?

      Meines Erachtens habe ich mal gehört Branntkalk soll man verwenden, aber gemacht habe ich es auch noch nicht. Ich bringe ab und an neue Erde hin und gleiche die Löcher aus.

      Entwurmen mache ich eher selten, ist auch nicht ganz einfach, da es nur Mittel gibt, die umgewidmet werden müssen und mit der Dosierung ist es schwierig, weil das nur sehr geringe Mengen Wirkstoff pro Tier sind.

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      • bauerhans sagt

        stimmt natürlich,branntkalk geht auch,kalkstickstoff ist aggressiver.
        meine tante hatte um 1960 herum eine immobile hühnerfarm mit ca.10 kleinställen von 50 bis 100 hühnern auf einer fläche von 2 morgen verteilt.
        die konnten nur sauber gemacht und desinfiziert werden.
        nach einiger zeit ging da nix mehr.
        war für mich damals interessant,weil mein onkel eier in Bonn verkaufte und ich politiker live erlebte.

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        • Brötchen sagt

          Hans heute wäre ja rein von der Transportechnik kein Problem den Boden auszutauschen 10 cm.

          Große Frontlader haben doch die meisten Betriebe.

          Weiß nicht, ob das überhaupt erlaubt ist.

          Meine Großmutter hatte 2 Tausender Ställe, mit Auslauf, Kotbunker und Schleppschaufen, Futterkette und Eiertransportbahn.
          Als Kind war ich da oft in den Ferien.
          Dort ging das bis zur Wende. Inwieweit die was im Auslauf gemacht haben kann ich schlecht sagen, müßte ich mal meine Tante fragen, die lebt da noch.
          Dächte es wurden teilweise Ansaaten gemacht.

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          • Reinhard Seevers sagt

            …bei mehr als 300m² Bodenabtragung ist eine Baugenehmigung erforderlich, also Obacht und Zollstock immer in der Tasche haben!…:-)

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            • firedragon sagt

              Ja Herr Seevers, muss ich Ihnen recht geben. Boden abtragen und /oder austauschen geht bei uns ohne behördliche Genehmigung gar nichts! Ich glaube, bei uns sind die sogar weit, dass die ’ne Bodenanalyse haben wollen.

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              • Brötchen sagt

                Hatte ich mir schon gedacht. In D. darf man ohne Genehmigung nix machen.

                Dann würde ich ab und an da einen Hänger hinkippen.

                Vielleicht Hackschnitzel in Stallnähe und gezielt Staubbäder anbieten.

                Ich hatte mal einen Anbieter, der hat Gesteinsmehl dafür.
                Gibt es auch im Big Bag.

                „dass die ’ne Bodenanalyse haben wollen.“

                Bodenanalyse wäre ja nicht unbedingt unlösbar.

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Nee, ist lösbar. Die Analyse muss dann positiv im Sinne der Düngeverordnung, der Verbesserung des Bodens und frei von belasteten Stoffen sein. Das kann im Einzelfall komplett in die Hose gehen, weil die Konzentration auf einem Punkt kritisch werden kann.

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    • Inga sagt

      Desinfiziert der Kalk im Kalkstickstoff auch den Boden?

      Beseitigt Krankheitserreger usw., Bauerhans?

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      • Thomas Apfel sagt

        Kalkstickstoff desinfiziert über Blausäurebildung (Dicyandiamid). Wird im Gemüsebau und Erdbeeren immer noch gern eingesetzt.

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          • Inga sagt

            Ich glaube ich erinnere mich daran, als ein ältere Mensch mir früher mal erklärte,

            Dass früher das Blumklo mit Kalk desinfiziert wurde.

            Und Holz soll ja auch antibakteriell sein, oder?

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        • Mark sagt

          @TA
          Deshalb ist Kalkstickstoff derzeit in der Diskussion, Pflanzeschutzmittel ohne Zulassung. Möglicherweise wird dieser alsbald verboten.

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          • Inga sagt

            Was Kalkstickstoff ist ein Pflanzenschutzmittl? Wenn ja, dann nur ein Herbizid, oder?

            Haben unsere Opas ihn dafür nicht schon benutzt?

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    • firedragon sagt

      Gibt’s da einen Katalog und ich kann mir meinen personalisierten Tod aussuchen?

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Einen Tod durch Viagra,
      soll ein besonders schöner Tod sein. 🙁 😉

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