Bauer Willi
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Umfrage FH Südwestfalen – für Tierhalter

An der Fachhochhochschule Südwestfalen, FB Agrarwirtschaft, geht eine Gruppe von Wissenschaftlern der Frage nach, wie praxistauglich die Tierwohl- und Nachhaltigkeitsprogramme für TIERHALTER sind? Wie rechnen sich die Programme? Und was müsste sich ändern, damit mehr Betriebe daran teilnehmen?

Hier der Link zur Online-Umfrage: (sorry, ich hoffe, der Link funktioniert jetzt)

https://limesurvey.fh-swf.de/index.php?r=survey/index&sid=454118&lang=de&fbclid=IwAR1-COeq-zNhH7NXPHvl05W8QLXgPojf6NUi7AcdRaScbMeJQuAWT2krSnE

Als Dankeschön werden unter allen Teilnehmern 10 x 50 Euro Gutscheine von Engelbert Strauss verlost.

Die Ergebnisse der Umfrage sollen mir zur Verfügung gestellt werden. Dann berichte ich hier darüber.

 

 

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35 Kommentare

    • Ferkelhebamme sagt

      Es kommen einem die Tränen, wenn man sieht, was das mit der Familie macht.
      Ich bin übrigens auch ein ganz schlechter Mensch: mit was für Schimpfnamen ich unsere Büffelballerinas schon bedacht habe…
      Da würdet ihr rote Ohren bekommen.

      Das Ergebnis dieser Hetzkampagnen: Tierhalter haben einfach keine Lust mehr, irgendwann resigniert man vor soviel Volksverblödung.

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  1. Ein Privatier sagt

    Um das verstörende Zukunftsbild des Bundesumwelministeriums für Rot-Grüne Machtträume in seinem globalen Zusammenhang zu erkennen, möchte ich nochmals auf die noch verstörendere UN-AGENDA 2030 hinweisen.
    An dieser Agenda der Vereinten Nationen (UN/WHO) orientiert sich Brüsselberlin.

    http://www.bmz.de/de/themen/2030_agenda/index.html

    Die kommenden Wahlen im Jahre 2021 werden sehr, sehr wichtig und wegweisend!

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    • firedragon sagt

      Ich bin gerade mal an den Kalender gegangen – ähm nö, der 1. April ist heute nicht! Hat Frau Schulze möglicherweise einen Zweitnamen… Alice (im Wunderland)? Ansonsten bin ich sprachlos – noch 30 Jahre. Gut, keine Ahnung was dann ist… wenn es so sein sollte, wie auf dem „netten“ Bildchen dargestellt, kann da nur ein Krieg gewesen sein, wir haben (mal wieder) verloren und die Sieger kennen keine Gleichberechtigung, anders kann ich mir diese Verfehlung bei bestem Willen nicht erklären.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      “ Ein Muskelmann bedient einen vorsintflutlichen Trecker ohne Kabine. Und sein Weibchen stapelt mit der Gabel beschwingt und barfuß im knöchellangen Kleid Heu auf eine Hocke.“

      Dass man die BMU angestellt hat, verwunder schon,
      früher hat man die mit der grünen Minna in die Psychiatrie eingeliefert.

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      • Arnold Krämer sagt

        …….nur so kann man die vielen Menschen mit bullshit-jobs in NGO’s, Kontrollfirmen, Bundes- und Landesbehörden wieder an die Arbeit kriegen. „Was ist los in diesem Land“? fragt sich nicht nur Hendrik M. Broder regelmäßig.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Gehässig wie ich manchmal war, habe ich immer gesagt, Deutschland ist ein Volk von Spinnern, scheinbar behalte ich Recht.

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          • Inga sagt

            Wer weiss um wie viel das zum inneren Frieden beiträgt, wenn man den Bürgern so etwas glauben macht.

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    • Ferkelhebamme sagt

      Jetzt habe ich auch Lust, mit dem Traktor bei Frau Schulze vorzufahren. Oder mit Kopftuch und Arbeitspferd. Und spitzer Heugabel. Ich überlege noch….

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      • Inga sagt

        Mit der Gabel des Frontladers mal an die Türe klopfen oder einen Runballen davor abladen.
        Wie wäre es, Ferkelhebamme?

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    • Inga sagt

      Ja, in der Jungsteinzeit hat ja die Frau auch den Pflug gezogen.

      Das sollen die Feministinnen mal sehen, denn
      Frauen können schon lange Traktor fahren!!!

      Aber wenn man keine Ahnung von der Landwirtschaft und ihrer Praxis haben!
      Und das auch noch publiziert?

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      • Ein Privatier sagt

        „Aber wenn man keine Ahnung von der Landwirtschaft und ihrer Praxis haben!
        Und das auch noch publiziert?“

        Diese Broschüre wurde auch nicht für echte Landwirte, sondern für diejenigen Wähler gemacht, deren Hirne durch GEZ-und andere Massenmedien weichgespült wurden.

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        • Inga sagt

          Ja,
          Das sind ganz „schlaue Leute“, die fühlen sich so gebildet, und glauben die Geschichte der Landwirtschaft zu kennen,

          Denn die ist ja nur so einfach, das man das alles in dem Internet, Bücher und Fernsehen einstutieren….
          Ein Zeichen der Respektlosigkeit, denke ich.

          Ob man das auch ändern kann???

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          • Ein Privatier sagt

            „Ob man das auch ändern kann??? “

            Die Bundesrepublik Deutschland ist dem Namen nach eine Republik.
            Eine der Bedeutungen des Wortes „Republik“ ist, dass das Staatsvolk die höchste Gewalt darstellt.
            „Wir sind das Volk“ sollte auch daran erinnern.

            Dass wir als Volk mittlerweile immer öfter spüren und merken, dass wir machtlos sind, dass man oft über unsere Köpfe hinweg gegen unsere Interessen regiert, hilft uns auch nicht, da Koalitionen mehrerer Parteien letztlich doch die Politik machen, die in Brüssel vorgegeben wird.

            Wir sind zwar das Volk, aber wir sind nicht der Souverän, wir stellen nicht die „höchste Gewalt“ dar.

            Was wir auch erleben ist das alte „divide et impera“ – „teile und herrsche“.
            Ein geteiltes Volk kann nicht die Macht entwickeln, die ein geeintes Volk entfalten könnte.

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  2. Friedrich sagt

    Leider komme ich in die Umfrage nicht rein.— Wenn die NGO-Politik der Regierung sich nicht ändert , dann werden sehr viele Schweinehalter aufgeben. Wir hatten mal bis zu 1,1 Mill. Schweineschlachtungen in der Woche. Das ist inzwischen auf unter 900.000 Stück abgesackt . Die Schweinebestände in Deutschland werden immer weniger, weil die Leute keinen Bock mehr haben , bei diesen Rahmenbedingungen noch Schweine zu halten. Ständige Kontrollen und immer neue Vorschriften werden den Bestandsrückgang weiter befördern und die Politik für den „Bäuerlichen Familienbetrieb“ sieht immer tatenlos zu. Rückrat haben unsere NGO-Politiker halt nicht, sondern Moderation ist angesagt. Auf der ganzen Linie wird überall wo gewirtschaftet wird unser Gemeinwesen von den Linksgrünen zerstört . Der große Schlag kommt jetzt mit dem Green Deal aus Brüssel.

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    • Ein Privatier sagt

      „Rückrat haben unsere NGO-Politiker halt nicht, sondern Moderation ist angesagt.“

      Diese NGO-Politiker haben sehr wohl Rückgrat. Sie sind eifrige Erüllungsgehilfen der Rot-Grünen UN-WHO-NGO-Politiker in Brüsselberlin.

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  3. Karl Timme sagt

    Heute morgen im moma:

    Frau Klöckner hat sich für das Grünenmodell der Fleischsteuer ausgesprochen.
    Auf die Frage wie die Erzeuger davon profitieren, begann Sie zuschwimmen.
    Dann noch die Nachfrage der Verteilung auf groß und klein Betriebe——

    Überzeugend klinkt anders.

    Eine weitere Abgabe und zukünftige Verhandlungsmasse gegenüber der Bauernloby.
    Entweder Ihr Akzeptiert oder wir streichen!

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    • Reinhard Seevers sagt

      Prof. Spiller hat in MiMa sehr vernünftige Vorschläge gemacht und Habecks Vorstoß in Richtung Mindestpreis eine klare Absage erteilt. Die Komplexität bleibt hoch und die Lösungsvorschläge schwierig…,.am Ende wird man aber ganz sicher der „Lobby“ eine Schuld am Scheitern zuschreiben, da bin ich mir ganz sicher.

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      • Karl Timme sagt

        Der Fehler liegt im System, 40% Marge beim LEH und 6 % beim Erzeuger sagen mehr als viele Worte,

        Auch eine Steuer/Abgabe oder wie immer es dann heissen soll wird hieran nichts ändern. Es wird einfach mit eingepreist.

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  4. Altbauer Jochen sagt

    War nicht die Einführung von QS, QM, GVO-frei, mit Hoffnung
    bzw. Versprechungen für höhere Erzeugerpreise
    verbunden ? Irgendwie hab ich das so in Erinnerung
    -oder täusche ich mich ?
    Gekommen sind Auflagen, Kontrollen und gegebenenfalls
    Sanktionen. -Nichts gegen ein „Wohlergehen“ für Tiere,
    aber glaubt jemand das es den Bauern auf Dauer bessere
    Erzeugerpreise bringt? Doch wohl eher das vorgenannte !

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    • Karl Timme sagt

      Getreu dem Sprichwort:

      Verdienen kann mann nur an der Landwirtschaft, nicht in der Landwirtschaft.

      Wie Altbauer Jochen schon schreibt:
      Arbeitsbeschafungsmaßname auf kosten der Ldw (finaziel, wie Zeitlich: Doku)

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  5. Thomas Apfel sagt

    Alle Berechnungen, wie sich Mehraufwand im Preis wiederfindet, werden in der Praxis auf dem Markt für landwirtschaftliche Erzeugnisse mit GAR NICHT beantwortet. Das beste Beispiel ist in diesem Zusammenhang die Einführung des Mindestlohnes 2014. Während es bei den Betrieben mit vorwiegend Festangestellten keine Auswirkung hatte (weil für gutes fest angestelltes Personal schon immer mehr bezahlt wurde), haben sich die Löhne für die Saisonkräfte verdoppelt. Wie wurde damals von der Politik getönt, es werde sich über höhere Preise ausgleichen. Die höheren Kosten haben sich in keinster Weise im Erzeugerpreis wiedergefunden. Für ein Kilo Äpfel bekomme ich heute eher weniger als damals. Das wird beim Fleisch nicht anders werden. Solange genug Ware am Markt ist, und es egal ist wo sie herkommt, bedeutet der Marktmechanismus unweigerlich das Wegbrechen der Betriebe, die auf Grund nationaler Sonderwege zu teuer produzieren. Diese Fragen (mehr „Tierwohl“ ect.) können nur gesamt europäisch gelöst werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass das auch passiert, ist wegen der unterschiedlichen Wirtschaftsstruktur und Interessen der einzelnen Länder gleich Null.
    So gesehen ist ein Preisaufschlag (- Steuer) der einzig gangbare Weg für nationale Sonderwege. Die Frage ist dann, wie und ob dieses Geld beim Erzeuger ankommt, oder ob damit wieder nur bürokratische Strukturen gefördert werden.

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    • Arnold Krämer sagt

      @ Thomas Apfel
      „GAR NICHT “ ist in dieser Absolutheit nicht ganz richtig, aber weit überwiegend schon.
      In den zurückliegenden Jahrzehnten, in denen es zum Teil erhebliche technische Fortschritte gab, wurden steigende Kosten dadurch aufgefangen, dass sie auf immer mehr produzierte Einheiten umgelegt werden konnten, folglich die Stückkosten gesenkt wurden. Die Einkommensansprüche (überwiegend Lohn-Ansprüche im Familienbetrieb) wurden durch erheblichen arbeitssparenden technischen Fortschritt auf immer mehr produzierte Einheiten umgelegt. Nur ein Beispiel: ein Familienbetrieb mit Boxenlaufstall produzierte vor 30 Jahren im Emsland ca. 500.000 kg Milch, jetzt sind es bei gleichem familiären Arbeitskräftebesatz ca. 1,5 Millionen kg Milch. Wenn aber der technische Fortschritt immer geringer wird („ausgereizt“ ist er auch durch eine auf die Spitze getriebene Spezialisierung und Arbeitsteilung, betrieblich wie regional) funktioniert dieser Mechanismus nicht mehr.
      Jetzt kommt das zum Tragen, was T.A. richtig beschreibt. Das strukturelle Überangebot bei fast allen landwirtschaftlichen Produkten lässt eine Überwälzung mittlerweile auch stetig steigender Stückkosten auf die Verkaufspreise nicht zu, weil immer irgendjemand da ist (deutschland-, europa- oder sogar weltweit), der bereit ist trotzdem zu produzieren und zu liefern.
      Ausnahmen bestätigen die Regel:
      1. vor elf Jahren konnten die steigenden Futtermittelkosten im Zuge der damaligen Finanz- und Agrarmarktkrise (Getreidepreise stiegen auf über 25 €/dt) beim Hähnchenfleisch überwälzt werden. Funktioniert heute nicht mehr.
      2. Hähnchenmäster im Emsland, die in den letzten Jahren für niederländische Tierwohl-Programme produziert haben, haben die Kostensteigerung, die aus einer Reduzierung der Tierbesatzzahlen um 40 % resultierten, vollständig ersetzt bekommen. Aber auch da ist jetzt das Ende der Fahnenstange erreicht. Vielen deutschen Lieferanten ist wegen der Marktsättigung in den Niederlanden gekündigt worden.
      3. Ich sehe im Vertragskartoffelanbau durchaus, dass sich steigende Stückkosten u.a. durch stagnierende ha-Erträge und durch Kostensteigerungen beim Pflanzgut in den Vertragspreisen niederschlagen.
      Die wirtschaftlichen Probleme für die Landwirte lassen sich abgesehen von einer allgemeinen drastischen Verknappung ihres Angebotes nur mit einer vertraglich geregelten Produktion lösen. Was im Viehsektor, aber nicht nur dort produziert wird, muss verarbeitet, veredelt und vor allem verkauft werden. Dafür bedarf es u.a. leistungsfähiger Molkereien und Schlachthöfe, die die konsumfähige Ware in den städtischen Einzelhandel bringen, und das nicht nur deutschland-, sondern euopa- oder sogar weltweit. Der Landwirt im Emsland, in Ostfriesland, in Mecklenburg-Vorpommer, dem Allgäu oder der Rhön kann das nicht.
      Das Problem mit Steuern lösen zu wollen, schafft nur neue Bürokratie und hilft des Bauern nicht!

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      • bauerhans sagt

        “ muss verarbeitet..“

        neuste meldung: Tönnies laufen die arbeitskräfte weg!

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Wie geht es beim derzeitigen Medienecho weiter bei Toennies?

          An deren Stelle würde ich ein anderes Angebot annehmen.

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          • Ferkelhebamme sagt

            Die flüchten, weil sie befürchten müssen, dass ihnen jemand die Hütte abfackelt! Tönnies hat natürlich auch schon Morddrohungen erhalten, die drehen hier alle durch!
            Und in Nachbarkreisen gibts Sachbeschädigungen an Autos mit GT o. WAF Kennzeichen. Wir bleiben zu Hause.
            Wut (Urlaub gestrichen, Kita zu) und Dummheit sind eine gefährliche Kombination.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Fragt sich ja, ob das nicht eher ein Druckmittel ist, denn wirkliche Altetnativen haben die auch nicht.

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        • Paulus sagt

          bauerhans, ich kenne den Wortlaut der Meldung nicht – aber wenn sie weglaufen, denke ich, dass sie auch mit einem Ziel vor Augen irgendwohin laufen. Wohin laufen sie denn?
          Mein Konzern, der einschl. aller Töchter weltweit deutlich mehr als 150.000 MA beschäftigt, kann mit einer angelernten rumänischen AK aus der Fleischindustrie herzlich wenig anfangen. Nur mal so als Beispiel.
          Und wer sich auf die Arme eines SPD-Ministers für Arbeit verlässt dürfte schwer enttäuscht werden.

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  6. Reinhard Seevers sagt

    Mir stellt sich die Frage, wie sich die Nachhaltigkeitsberechnung auf was auswirken soll. Gibt es dann Geld, von wem wofür?
    Welcher Instanz sollen die Ergebnisse vorgelegt werden zu welchem Zweck?

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  7. bauerhans sagt

    mir hatte neulich ein mäster gesagt:
    „alles ganz easy,bei 1200 mastplätzen gäbs 15000€ obendrauf,die kosten wären lange nicht so hoch!“
    tierwohlställe mit automatischer strohvorlage funktionieren wohl auch noch nicht so wie sie sollen.

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