Bauer Willi
Kommentare 29

Vegane Katzen sind Killer

Ich gebe zu, eine etwas reißerische Überschrift. Fakt ist aber, dass Forscher herausgefunden haben, dass Katzen, die mit Fleisch und ohne Getreide ernährt werden, deutlich weniger Vögel fangen. Ihr Jagdtrieb ist offensichtlich durch die fleischhaltige Ernährung gemindert.

https://www.welt.de/kmpkt/article226244019/So-verhinderst-du-dass-deine-Katze-tote-Voegel-nach-Hause-bringt.html

Warum überrascht mich das nicht? Und irgendwie merkwürdig, womit sich Forscher so beschäftigen…

Ob die Überschrift jetzt einen Shitstorm auslöst?

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29 Kommentare

  1. Ludwig sagt

    Nach dem vielen Schnee ist jetzt der Tisch für die Katzen reich gedeckt, denn viele Greifvögel sind in der schneebedeckten Landschaft verhungert. Die Vögel liegen im Busch oder auf dem Acker Tod herum. Zehn Tage ohne Futter waren wohl doch zuviel. Die Kibitze, Rebhühner , Fasanen usw. wird es freuen.

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  2. Reinhard Seevers sagt

    OT; Letzten Samstag -16°C, heute +16°C…..und auf der Wiese ein Seidenreiher und ein Storch…..unglaublich.

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    • Arnold Krämer sagt

      Zeckenschutz im Windschatten des Insektenschutz. Jetzt verstehe ich den Eifer bestimmter poltischer Gruppierungen und Eiferer. So kommt man dann auch schneller voran als nur über Nutzungsverbote in der Fläche.

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  3. Wilhelm sagt

    Leider halte ich den gesammten Bericht für Quatsch.
    Habe zwischen 10 (Grundbestand) und 19 (mit Jungtieren)
    Tiere, kastriert und nicht kastriert. Freigänger als Heimschläfer und
    Hauskatzen als Gartenbesucher bei warmen Temperaturen.
    3 verschiedene Arten (MainCoon, Heilige Birma, Perser)
    Barfe und gebe Trockren- und Nassfutter (Hochwertige Sorten)

    Kann jetzt nach 23 Jahren Zucht und Haltung (mit rd. 300 Tieren)
    diese Studie leider nicht bestätigen.
    Sehe eher in der Sozialisation der Welpen die Erklärung für späteres
    Verhaltensmuster.

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  4. fingerphilosoph sagt

    Im Rahmen eines Forschungsprojekts Katzen auf Getreide-Diät zu setzen, bloß um herauszufinden, ob sie hinterher mehr Vögel fressen, grenzt an Tierquälerei. Wo bleibt der Aufschrei der Tierwohl-Fraktion????

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    • Smarti sagt

      Viele Tierhalter kaufen Dosen – und Trockenfutter in einer Qualität/ Zusammensetzung, da ist die Verpackung wertvoller als der Inhalt. Fleisch gibts da nur auf den Bildern :), das meiste ist Getreide mit Fleischaroma. Der Beweis : alle die viel zu dicken, Zucker- Herz- und Nierenkranken Hunde welche die Tierarztpraxen am Laufen halten.
      Es gibt natürlich auch gute Qualität – aber die muss man suchen und das kostet auch was. Ein mit frischem Fleisch gefütterter Hund wird nicht dick.
      Wenn die Nahrungsmittelindustrie Menschen mit „Mist“ abfüttern kann, geht es bei Haustieren noch einfacher….

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      • Ostbauer sagt

        Früher hab ich meine Jagdhunde des öfteren mit Kalbsfleisch verwöhnt.
        Wenn mal ne Totgeburt in gutem Zustand anfiel haben die das grob zerlegt komplett verputzt (also mit Haut und Haar). Die waren fit wie die Turnschuhe und sind 15 und 16 Jahre alt geworden (wohlgemerkt Deutschkurzhaar, also kein kleiner Hund).
        Heute im überwachten Zeitalter der HIT-Dateien kann man sich sowas leider nicht mehr erlauben.
        Also wird es aktenkundig entsorgt. Was für ein Schwachsinn!
        Und zum Thema Katzen; in meinem Revier entscheide ich ob sie weitab vom Gehöft streunen oder nur mal gucken waren. Gott sei Dank haben wir hier in Brandenburg noch die gesetzlichen Möglichkeiten dazu. Da ist dann das Glöckchen auch weg.

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    • Also, das ist der Beweiss, das Katzen Fleisch brauchen.
      Wie ihre Verwanden im Dschungel. Gibt es denn keine Ernährungswissenschaftler für Katzen, die das genauer wissen?
      Früher in der Hungersnot haben Kinder auch den Mitt von den Fenstern gegessen, aber nicht um satt zu werden,oder aus Langeweile, sondern weil ihnen ein bestimmter Mineralstoff durch die Fehlernährung fehlte. Dieser Stoff war im Fensterkitt.
      Sie machten es unbewusst.

      Und was machen Katzen unbewusst? Wenn ihnen Fleisch oder ein bestimmter Inhaltsstoff davon fehlt?

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  5. Smarti sagt

    Es werden immer mehr Stimmen laut, dass nur noch kastrierte und gechipte Katzen Freigänger sein dürfen. Da ich mal davon ausgehe, dass eine starke Vogelfängermutter dies ihrem Nachwuchs auch weiter vererbt und lehrt könnte man dieses Problem „züchterisch“ etwas eindämmen.
    Nach meinen Erfahrungen sind Weibchen fleissiger im jagen, satte kastrierte Kater – die im Haus ausgewachsen sind jagen kaum – also ich sehe die immer nur schlafen :).
    Ein einziger kranker Vogel kann am Futterhaus für hunderte andere Vögel tödlich sein – da ist es vielleicht gar nicht schlecht, wenn ein schwaches Tier von der Katze gefressen wird ?

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    • Reinhard Seevers sagt

      …die liegen im Sommer dösend vor dem Stall in der Sonne, und wenn die Schwalben im Tiefflug über sie hinweg in den Stall fliegen, dann springen die Miezchen mal eben kurz auf und schnappen sich eine davon, nur mal so, weil sie es können, nicht weil sie hungrig sind oder die Schwalben an sichtum leiden….dann dösen sie weiter.🙃

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      • Ferkelhebamme sagt

        Interessant wird’s, wenn der Schwalbennachwuchs flügge wird und die Schwalben-Eltern den Spieß umdrehen: bei einer Horde zeternder angriffslustiger Schwalben ziehen sogar kampferprobte Kater den Schwanz ein und suchen das Weite.
        Und räubern ein Singvogel-Nest, das ist einfacher. Da nutzt auch ein Glöckchen oder buntes Halsband nichts.

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      • Die Katzen sind doch nachtaktiv.
        Die haben es nicht nötig , am Tag zu jagen, denn die Mäuse sind auch nachtaktiv.

        Das sind alles nur Reflexe, die sie zu ihrer Schlafenszeit machen.

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  6. Wilhelm Harms sagt

    Sehr bemerkenswert finde ich das Katzen sogar lernen mit Glöckchen zu jagen aber Vögel anscheinend nix dazulernen . . . .

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  7. Wilhelm Harms sagt

    Moin,
    Durchaus interessant und logisch.
    Aber wie uns die vielen Vampir-TV-Serien nachdrücklich gezeigt haben kann daraus auch eine wiederkehrende Blut- oder Fleischsucht entstehen.

    „Denn gerade die Fleischproduktion für Tiernahrung sorge für eine starke Belastung von Umwelt und Klima.“
    Selbiges gilt wohl auch für menschliche Nahrung.
    Und der NABU (NAturschutzBUnd) erdreistet sich auch da mitzumachen.

    Schaffen wir doch einfach die Natur ab, diese ewig leidige Umwelt mit Fauna und Flora – dann ist doch alles gut . . . . .

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  8. Thomas Apfel sagt

    Die Katzen, die ich bei mir in den Obstanlagen und an den Feld- und Waldrändern antreffe, sagen mir meist nicht was sie zu Hause zu frssen bekommen. Aber sie sind sehr aktiv und in großer Zahl unterwegs. Ich bin da etwas zwiegespalten: Wenn Die die Mäuse jagen find ich das in Ordnung, wenn die Beute Vögel sind weniger. Unsere Hofkatze hat fast alles gejagt, was greifbar war (Mäuse, Junghasen, Eichhörnschen und Vögel) Es war eine 100 % Draußen- Katze und auch von uns gut gefüttert. Mein Eindruck ist, dass das Jagen für die Katz Beschäftigung ist.
    Zu Volkseigenen Zeiten gab es mal die Regel, dass streunende Katzen, die weiter als 500 m vom letzten Aussengehöft angetroffen wurden, geschossen werden durften (Niederwildschutz) . Aus eben diesen Gründen wurden auch die Füchse bejagt.
    Ich wäre sehr dafür, dass steunende Katzen wieder „Kugelkatzen“ oder „Schrotkatzen“ werden. der Artenvielfalt in den Feldrainen würde das helfen, zumal Füchse im Gegensatz zu Katzen eben keine Vogel- sondern (fast) reine Mäusefänger sind.

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      • Thomas Apfel sagt

        Das offenbart die Schizophrenie des NABU: man kann ein wichtiges Thema durchaus ausblenden, wenn etwas gegen die allseits beliebten Miezis spricht. Man möchte es sich ja mit seinen Spendern nicht verderben. Wäre auch mal eine interessante Untersuchungs-Fragestellung: Haben NABU Mitglieder gegenüber dem Bevölkerungsdurchschnitt mehr katzen und Hunde in Haus und Gehöft ?

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      • Brötchen sagt

        Ja Reinhard auch Hunde dürfen geschossen werden.

        Ich habe selbst erlebt wie zwei Hunde ein Reh gejagt haben, lief quer über den Acker und die Strasse…..ich habe genug und bin ausgestiegen um die Hunde abzulenken.
        Weiss nicht, ob es geschafft hat, es war ziemlich am Ende…

        Bei uns gab es einen medialen Aufschrei, weil ein Jäger das angewendet hat.

        Wenn ich Jäger wäre, würde ich das eher vermeiden. Gegen die Lobby kommt man nicht an.

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      • Ferkelhebamme sagt

        Seit Remmel dürfen verwilderte Katzen in NRW nicht mehr geschossen werden. Die in Fallen tappen und zu Tierheimen gebracht werden, werden kastriert und an gleicher Stelle wieder ausgesetzt. Von dem Bestand verwilderter Hauskatzen und dem Schaden, den sie der Artenvielfalt zufügen, machen die sich keine Vorstellungen.
        Wo sind die Studien dazu?

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        • Arnold Krämer sagt

          Remmel = Agrar- und Umweltminister der GRÜNEN. ……aber das konnte man sich schon denken; trotzdem für alle „Auswärtigen“ noch einmal zur Verdeutlichung.
          Man fragt sich nur immer wieder, warum die CDU solche Dinge nicht rückgängig macht, wenn sie dazu die Macht hat. Sie hat aber offensichtlich Angst vor einem Shitstorm und urbanen Wählerschichten und glaubt sich ihres traditionellen Wählerklientels sicher zu sein. Wenn das man nicht in die Hose geht.

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          • Paulus sagt

            Einem schwach belichtetem Herrn Remmel, standesgemäß mit abgebrochenem Theologiestudium, verzeihe ich alles. Man kann gar nicht anders.
            Bei der CDU NRW mit einem MP namens Laschet bleibt uns wohl auch nichts anders übrig. Der ist zwar nicht schwach belichtet aber unglaublich geschmeidig und völlig unglaubwürdig, also sozusagen ein etwas besserer Remmel II.
            Ich möchte den Jäger sehen der heute noch eine streunende Katze schießt. Ist doch genau wie bei einem Wolf. Weggucken, düdelidü singen und den Finger schön gerade lassen. Alles andere verursacht nur Ärger, bis hin zu Morddrohungen.

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            • Arnold Krämer sagt

              Die SPD wird bei Wahlen schon regelmäßig bestraft, als Nächstes wird die CDU für ihre rückgratlose Politik bestraft werden.

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