Der Branche der Fleischersatzprodukte geht es nicht gut. Lag der Aktienkurs von Beyond Meat im Juni 2021 noch bei rund 150 USD, so lag er Mitte Mai 2026 bei nur noch 0,80 USD. Und es besteht Potential für einen weiteren Rückgang. Grund dafür ist ein deutlicher Rückgang der Nachfrage (- 18%) auf dem amerikanischen Markt.
Einem Brutto-Gewinn von rund 2 Mio. US$ stehen gewaltige Schulden gegenüber:
Wie ich aus gut informierten Kreisen erfahren konnte, verlangsamt sich der Trend zu Fleisch-Alternativen auch in Deutschland. Nur wenige Hersteller – meist die Marktführer – können noch leichte Zuwächse verzeichnen. Da immer mehr vegane Produkte auf den Markt gekommen sind, kannibalisieren sich diese nun selbst und können nur noch über den Preis verkaufen. Das schmälert die Marge für alle.


Das habe ich gerade per Mail bekommen: genießen Sie es
Bauer: „Meine Herren. Ich möchte Ihnen die ultimative pflanzliche Proteintechnologie vorstellen.“
Investor 1: „Wir hören zu.“
Bauer: „Es wandelt ungenießbare Pflanzenreste in vollständiges Protein um. Gras, Maisstängel, Brauereiabfälle, Gemüseschalen. Alles, was zellulosereich ist und vom Menschen nicht verdaut werden kann.“
Investor 2: „Energiebedarf.“
Bauer: „Sonnenlicht.“
Investor 2: „Sie meinen also die Pflanzenreste.“ Bauer: „Und was die Umwandlung angeht: Dasselbe Sonnenlicht. Wiederverwendet.“ Investor 3: „Heizkosten für den Bioreaktor.“ Bauer: „Keine. Das Gerät hält die Temperatur von selbst das ganze Jahr über bei 38,5 Grad.“ Investor 1: „Ausfallrate.“
Landwirt: „Selbstreparierend. Das Gerät repliziert sich außerdem einmal jährlich ohne zusätzliche Kosten.“
Investor 3: „Repliziert.“
Bauer: „Erzeugt eine kleinere Version von sich selbst. Die dann zu einer vollständigen Einheit wird.“
Investor 2: „Netto-Kohlenstoff“.
Bauer: „Neutral. Der Kohlenstoff gelangt zurück in die Luft, aus der das Gras ihn aufgenommen hat. Ein Kreislauf, dieselben Atome, keine neuen kommen hinzu.“
Investor 1: „Und die Abfallmenge.“
Landwirt: „Zwanzig Tonnen Bodenverbesserungsmittel pro Einheit und Jahr. Auch die Abfälle sind ein Produkt.“
Investor 2: „Das würde Beyond Meat vernichten.“ Bauer: „Das ist es schon. Sie wissen es nur noch nicht.“
Investor 1: „Wo können wir eins sehen?“
Bauer: „Es gibt derzeit etwa 1,5 Milliarden im Einsatz. Und das schon seit zehntausend Jahren.“ [Schweigen]
Investor 3: „Es ist eine Kuh, nicht wahr?“
Bauer: „Das ist eine Kuh.“
Investor 2: „Uns wurde eine pflanzliche Ernährung versprochen.“
Bauer: „Die Pflanze kommt an einem Ende hinein. Ich weiß nicht, was Sie sonst noch wollten.“
Vielleicht war es auch keine so gute Idee der Veggie-Industrie, auf Fleischersatzprodukte zu setzen. Vermutlich hatte sie gehofft, damit mehr Kunden ansprechen zu können als mit „ehrlichen“ Produkten.
Wenn es vegetarisch/vegan sein soll: mir persönlich ist ein Steinpilz-Risotto lieber als ein Veggie-Burger…
moin ich persönlich esse gerne schönes Fleisch! nachvollziehen kann ich nicht warum man dieses gegen veganes Produkt austauschen soll? eins wird mir aufbewusst, das Bild von der Tierhaltung ist häufig in den Medien total falsch dargestellt! aus diesem Grund vermute ich meinen die meisten Fleisch und wechseln zu veganen produkten. man kann also sagen die Medien haben das ganze verursacht! leider haben die Medien sehr viel Macht, was die Information von Menschen angeht. ich weiß also nicht, was schlau ist um dieses besser zu gestalten und schönen Tag
In den USA gibt es sogar einen klaren Trend wieder hin zum Fleisch, als Teil der gesunden Ernährung. Eine Studie „Power of Meat“ hat dort, unterstützt durch KI, sehr viel Beachtung gefunden.
https://www.agrarheute.com/tier/112-mrd-dollar-fleischabsatz-usa-bricht-alle-rekorde-639555
Man muss es nur schaffen, einen viralen Trend zu setzen. Ich überlege noch, wie wir das für deutsches Schwein hinbekommen könnten…
„Man muss es nur schaffen, einen viralen Trend zu setzen. Ich überlege noch, wie wir das für deutsches Schwein hinbekommen könnten…“
Das wird schwierig bei der zunehmenden Zahl von kulturell anders vorgeformten Mitbürgern, bei gleichzeitiger Abnahme althergebrachter Verbraucher. Geflügel hat es da bedeutend einfacher.
Man könnte bei Sportlern ansetzen und Vorteile zu Geflügel hervorheben (mehr B-Vitamine, Eisen etc). Dazu eine Züchtung auf Purinarm und dem Geflügel ist der Vorteil genommen. Fett ist auch nicht mehr so bäh wie vor 20 Jahren.
Außerdem könnte die Schweinebranche (wer auch immer das vertretend sein könnte) auf Diskriminierung in Kantinen, Schul-und Kindergarten-Mensen klagen. Schweinefleisch ist europäisches/deutsches Kulturgut und in öffentlichen Küchen deutlich unterrepräsentiert.
Geldgeber hier? 😁
Ich denke beim Fleisch kommt es stark darauf an, wie und mit was man es ist: Z.B. gekocht im Pichelsteiner,
https://de.wikipedia.org/wiki/Pichelsteiner
als Bratwurst-Semmel
https://www.westend61.de/de/foto/CSF018755/broetchen-mit-grillwurst-auf-weissem-hintergrund-nahaufnahme
als Burger mit Schmiere
https://emmikochteinfach.de/burger-selber-machen/
usw..
Die vielen frühen Krebse der Verdauungsorgane in meiner rothaarigen Mutterlinie führe ich auf geräuchertes, geselchtes und fettes Schweinefleisch zurück. Ich denke da hängen die Gene für rotes Haar mit einer Unverträglichkeit für solches Fleisch zusammen.
Solche Faktoren müsste man in den Statistiken zu Fleisch heraus rechnen. Ist aber schwieieierig!
Gregor Gysi hat mal gesagt, dass er ,wenn er auf Hähnchenschenkel verzichten müsste, auswandern würde.
Das ist kein viraler Trend sondern klares Ziel der MAHA-Bewegung. Rotes Fleisch als zentraler Bestandteil der Ernährung. Ist die Politik von Trump/Kennedy jr.
Wie wärs damit?: Rezepte für leckere Schweinefleisch-Gericht aus der Schatzkiste der Bäuerin extra für Airfryer veröffentlichen, das fehlt nämlich richtig. 🙂
Dass Beyond Meat jetzt laut einem der obigen Artikel auf „funktionale Proteindrinks“ setzt und unter dem Motto „Beyond The Plant Protein Company“ auftritt, verrät, wohin die Reise geht. Man reiht sich ein in das Heer der ebenfalls wie Pilze aus dem Boden schießenden Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln. Dort kann man derzeit noch ordentlich Profit machen. Individuelle Heilsversprechen sind eben lukrativer als kollektive.
„Beyond The Plant Protein Company“ klingt wie ein Versuch der Desensibilisierung. Man bereitet den Markt darauf vor, dass er in Zukunft auch Tierisches im Produktsortiment von Beyond Meat erwarten darf.
Letzten Endes wird hier eine gehypte Nische durch den Markt zurechtgestutzt.
Genauso sieht es aus Bergamasca!👌
Wenn Bayond wirklich tierische Proteine in seinen Produkten einsetzt dann werden aber viele Veganer ganz schön sauer sein. Nicht nur wegen dem tierischen Eiweiss im Kunstprodukt, sondern auch weil sie dann die ersten sind, die „vegan“ verraten haben 🙂 🙂 .
Wenn die das machen sind die entweder ganz schön mutig oder richtig verzweifelt.
Vegan oder Vegetarische Ernährung kommt über einen Marktanteil von 10% nicht hinaus. Auch ein Blick in die Bilanzen dieser Unternehmen verheißt nichts gutes. Entweder wird das eingesammelte Geld so nach und nach verbrannt , oder die Gewinne sind bei hohen Millionenumsätzen so gering , daß ein Unternehmen diese Lage kaum als zukunftsträchtig einstufen kann und gezwungen ist den Geschäftsbereich zu konsolidieren. Auch sollte die gesundheitliche Lage der Konsumenten , die ausschließlich sich so ernähren einmal betrachtet werden. Mit fortschreitenden Alter stellen sich sehr oft Mangelsymtome ein . Wer das macht muß sehr gut über Ernährung informiert sein , damit eine vollumfängliche Ernährung gewährleistet ist . Dies ist aber meistens nicht der Fall.
Dazu fällt mir nur das Sprichwort ein: Todgesagte leben länger.
Hier scheinen einige Kommentatoren das Ende von Alternativen herbeibeten zu wollen. Einfach mal den Beitrag auf TOP agrar lesen. Die schreiben nämlich von einer Konsolidierung des Marktes auf dem Niveau von 2022. Alles nur eine Frage der Wahrnehmung? Oder kann nicht sein, was nicht sein darf?
@Kemetbauer
„Wie ich aus gut informierten Kreisen erfahren konnte, verlangsamt sich der Trend zu Fleisch-Alternativen auch in Deutschland.“
„Verlangsamt sich der Trend.“ So viel zur selektiven Wahrnehmung.
@BW
Ein sich „verlangsamender Trend“ ist allerdings immer noch ein Wachstumstrend. Im Gegensatz zu fast allen traditionellen ldw. Marktbereichen.
Mc Donalds hat den Fleischersatzburger Mc Plant wegen mangelnder Nachfrage aus dem Sortiment genommen. Das sagt doch schon alles.
@EF
Sie meinen, dass MC jetzt die Trends setzt? Für Sie vielleicht; für fast alle anderen ist MC lediglich ein Imbiss mit standardisierter Geschmacksbeeinträchtigung.
Ja, die haben fast keine Kunden. Und keine Ahnung, was die wollen.
@Kemetbauer
McDonalds hat immer die Trends gesetzt. Selektive Wahrnehmung 2.
@BW
Echt jetzt? Warum sind dann deren vegane und auch die ökologischen Menüs grandios gescheitert? Als Öko fühle ich mich von dieser Entwicklung geschmeichelt.
In den 2000er Jahren gab es bei MC auch Milch, Äpfel und andere Zugaben in Ökoqualität. Kleinigkeiten mit denen MC sich als umweltbewusstes Unternehmen darstellen wollte. Die Kunden hat es nicht interessiert. GsD verlief die Sache dann im Sande. Für die Ökobranche war dieser Ausrutscher echt übel.
„Warum sind dann deren vegane und auch die ökologischen Menüs grandios gescheitert?“
Die Gründe sind doch klar. Die Menüs haben den Kunden einfach nicht geschmeckt. Was nicht schmeckt wird nicht gekauft, was nicht gekauft wird fliegt aus dem Sortiment zumindest bei gut geführten Unternehmen wie Mc.
Am Ende wird sich doch zeigen, was sich durchsetzt. Wir können eh nichts dran machen, weder in die eine, noch in die andere Richtung. Und das jemand auf eine scheinbare Trendumkehr hinweist, muss ja nicht gleich in eine Grundsatzdiskussion ausarten, in der ein Kemet insinuiert, es gäbe ein Lagerdenken, gegen das er allein ankämpfen müsse.
Zitat:
„Hier scheinen einige Kommentatoren das Ende von Alternativen herbeibeten zu wollen.“
@RS
Dieser Trend muss sich nicht durchsetzen. Es ist eine Bereicherung des Angebotes. Vielleicht bleibt es eine Nische. Öko wurde auch immer runtergeredet. Plötzlich wurde mitgeteilt, dass Ökomilch einen Marktanteil von über 5% hat. Bei den Eiern sind es sogar 8%. Wie konnte das nur passieren?
KB: Finde es schon belustigend, wenn Sie Öko trotz anderslautender Geschäftsberichte Öko, Vegan usw. favorisieren! Dieser Hype gerade in Amerika hat sich erledigt( habe das schon vor einiger Zeit gesagt, nachdem ich mir in Wisconsin das Verbraucherverhalten in diversen Supermärkten angeschaut habe)!Exoten gibt‘s halt immer, warum auch nicht! Habe mich gerade in der neuen Apotheken Umschau zu diesem Thema u.a.positioniert! Auch da will man dem unbedarften Bürger immer mal wieder die Notwendigkeit veganer und vegetarischer Ernährung aufschwatzen, um die „böse Fleischwirtschaft“ aus unseren landwirtschaftlichen Erzeugnissen diffamieren zu können…
Auch der angebliche notwendige Ökolandbau wird bestenfalls eine Nische bedienen können!
@CB
„Der Markt ist die Summe der Nischen“, war ein oft getätigter Ausspruch von Prof. M. Köhne (Uni Gö).
btw: Ich fühle mich in meiner Nische sehr wohl und hoffe, dass sie diesen Charakter nicht verliert; bzw. wiedergewinnt.
@Kemetbauer
ich wünsche jedem Landwirt und jeder Landwirtin in ihrem Segment Erfolg. Ich habe darauf hingewiesen, dass die Nische „essbare Insekten“ nicht erfolgreich war. Jetzt zeichnet sich ab, dass Vegan auch nicht den Durchbruch schafft, der immer vorhergesagt wurde. Frau Künast hat 2004 dem Ökomarkt 20% in 2020 vorhergesagt. Özdemir wollte 30% bis 2030 erreichen. Ich hoffe, wir sind uns darin einigt, dass weder Künast noch Özdemir recht behalten. (schon merkwürdig, dass beide der gleichen Partei angehören)
@CB
Ihren ersten Satz nehme ich als Kompliment auf. Ja, ich bin nicht einspurig unterwegs. Sollte ich in einem anderen Bereich erfolgreicher tätig sein können, ohne meine Überzeugungen verraten zu müssen, werde ich mich verändern. Ich halte diese Bereitschaft auch für eine elementare Eigenschaft erfolgreicher Unternehmer. Oder würden Sie den Managern von VW Verrat vorwerfen, nur weil die jetzt voll auf E-Mobilität setzen? Wie sang doch Udo: „Hinter dem Horizont geht´s weiter“.
Ist wie bei Porsche, weltweit größter Sport- und Luxuswagenhersteller….im freien Flug. Aber hee, die Summe aller Nischen ist der Markt. Drücke die Daumen für die Fortführung der Nische. Ich bin auch ein Nischen-Architekt…..😎
Kemet, wie bewertest du diese Nachricht?
https://www.agrarheute.com/politik/bio-milchbauern-geben-immer-mehr-aussteigen-640996
@RS
Ich beginne mal mit dem Schluss des Beitrages und der für mich sehr schönen Drohung, nämlich dem Zurück zur Nische.
Ich kann mich auch der Forderung nach mehr Förderung zur Effizienzsteigerung im Ökolandbau anschließen. Wer nur noch 2,5t/ha beim Getreide ernten kann, der muss sich grundlegende Fragen stellen.
Gar nicht geht natürlich die Aufweichung der Erzeugungsrichtlinien, um es „einfacher“ zu machen.
Für mich gibt es natürlich einen anderen sehr wichtigen Grund, nämlich der Zwang zur Weidehaltung der Rinder. Ja, ich stehe ganz klar hinter der Forderung „Weidehaltung“. Sie gilt eigentlich schon seit 1999, ist aber immer wieder ausgesetzt, bzw. verschoben worden. Wer sich zwischenzeitlich mit Investitionen gebunden hat, weil er annahm, dass diese Vorgabe sich in Luft auflösen würde, der hat jetzt einfach Pech.
Ein weiterer Grund ist der Preisdruck durch die Vermarktung über den konv. LEH. Die Götter die ihr riefet, kann ich da nur sagen. Was zunächst als Schub in der Vermarktung daher kam, wird jetzt zum Bumerang.
Viele kleine Ökobetriebe und dort wurde oft traditionell Milch produziert, fallen durch den Generationswechsel, der oft gar nicht stattfindet, mit der Verrentung des Altbauern ganz aus der Produktion. Investitionsstau ist hier ein prägender Begriff.
Ich habe nichts gegen den Strukturwandel auch im Ökobereich. Es muss mehr Professionalität einziehen in die Ökobranche. Auf dem Weg dahin werden voraussichtlich ca. 30% der jetzt noch bestehenden Betrieb aufgeben (müssen).
Effiziente Betriebe in der Nische, das wäre für mich ein gutes Bild.
„Hier scheinen einige Kommentatoren das Ende von Alternativen herbeibeten zu wollen.“ und „Alles nur eine Frage der Wahrnehmung? “
dazu Zitat Beitrag Kölner Anzeiger (Quelle dpa):
„Der Produktionswert von Fleisch und daraus hergestellten Erzeugnissen belief sich im Jahr 2025 auf rund 45,2 Milliarden Euro, eine Zunahme um zwei Prozent im Vorjahresvergleich. Im Gegensatz dazu erreichte der Wert der produzierten Fleischalternativen 632,6 Millionen Euro, was einem Minus von 2,2 Prozent gleichkommt. Damit übertraf der Wert der Fleischherstellung den der Ersatzprodukte um mehr als das 70-fache.“
oder anders ausgedrückt aus der Summe von Fleisch und Fleischalternativen sind 1,3% Fleischalternativen.
noch Fragen @Kemetbauer oder haben sie eine andere Wahrnehmung
@L
Lustig! Wollen Sie jetzt, auf der Basis der Fleischpreise von 2025, einen Vergleich mit Preisen für pflanzliche Lebensmittel anstellen? Vielleicht ist es Ihnen ja entgangen aber die Fleischpreise ganz allgemein lagen in 2025 wesentlich über den Preisen von 2024. Naja, falls Sie kein Tierhalter sind und nicht von dieser äußerst positiven Entwicklung profitieren konnten, ist Ihre Darstellung nachvollziehbar. Die Preise für den Rohstoff Fleisch lagen in 2025 um bis zu 50% über denen des Mittelwertes von von 2022 bis 2024. Bereinigt um diesen Preishype, dürften die Mengen sich eher nach unten entwickelt haben.
Konsumentenpreise stiegen von 2023 auf 2025 bei Rindfleisch um 22%, bei Geflügel um 6% und bei Schweinefleisch um 4%. Die 50% Steigerung bei Rindfleisch betraf den Schlachtpreis der Tiere aber nicht den Fleischpreis beim Metzger.
„Lustig! Wollen Sie jetzt, auf der Basis der Fleischpreise von 2025, einen Vergleich mit Preisen für pflanzliche Lebensmittel anstellen?“
Ja lustig @Kemetbauer was sie so alles lesen und interpretieren!
Offensichtlich haben sie weder den Beitrag des Kölner Anzeigers noch meinen Kommmentar verstanden. Es geht nicht um Fleischpreise oder Preise von Fleischalternativen sondern um den Wert des jeweiligen Marktesegmentes. Der war 2025 rückläufig in dem 1,3% grossen Fleischalternativmarkt (-2,2%) und ist im annähernde 99% Fleischmarkt gestiegen (ungefähr +2%).
„It’s the economy, stupid!“ (James Carville, 1992)
Skalierung hat eben Folgen. Trends sind nicht immer nachhaltig…..und Ideologien machen nicht immer Umsatz. (dies war eine Binsen-Aufzählung)😎