Biokraftstoffe sind derzeit die bedeutendste erneuerbare Alternative im Verkehrssektor. Die Bandbreite ist vielfältig: So sind Biodiesel, Pflanzenöl, Bioethanol, Biomethan und Hydrierte Pflanzenöle (HVO) am Markt verfügbar.
Ich finde das eine gute Sache, die noch stärker an Bedeutung gewinnen sollte. Hier mein Statement:
https://www.erneuerbar-tanken.de/trakzeptanz/statements
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Vielleicht hilft ein Blick nach Brasilien? Hier wird seit über 50 Jahren nicht nur mit Ethanol experimentiert, sondern auch im Straßenverkehr eingesetzt. Um 1980 konnte ich es in verschiedenen Hafenstädten erleben, allerdings nur passiv als Taxifahrgast. Damals war gefühlt fast jedes Taxi ein VW-Käfer. Diese zeichneten sich dadurch aus, dass ihnen der rechte Beifahrersitz fehlte. Das war keine Schikane, so konnte auch der Käfer größeres Gepäck transportieren.
Jedenfalls fuhren diese Taxen mit einem Benzin-Ethanol-Gemisch. Staatlicherseits wurde das Mischungsverhältnis vorgegeben, es variierte über die Jahre und folgte der Zuckerrohrernte. 100% Ethanol gab es damals auch schon, allerdings mussten das Brennstoffsystem und der Motor modifiziert und umgebaut werden. Am Motor z.B. die Verdichtung und der Zündzeitpunkt.
Für die Taxen war es wohl preislich sehr interessant, die Steuern von Benzin und Ethanol unterschieden sich erheblich. Heute gibt es Motoren, die von reinem Benzin bis zu reinen Ethanol, jedes Mischungsverhältnis verarbeiten können.
Vielleicht kann Bauer Willi bei seinem Brasilienaufenthalt auch auf diese Entwicklung einen Blick werfen?
moin warum eigentlich heißt das erneuerbar? können die Abgase erneuert werden zu Treibstoff oder wie soll ich das verstehen? man bekommt den Eindruck es würde niemals enden. lebenslang grün weiß
Es geht hier ja nicht um die Emissionen, sondern um die Antriebsenergien und ihre Quellen. Und die sind als „erneuerbar“ definiert, wenn sie – ergänzend zur Solar- und Windenergie – nachwachsen oder zum Beispiel durch Reststoffverwertung etc. nachgeliefert werden können. Dass die direkten Abgase und Emissionen besser sind als die bei der Nutzung fossiler Energiequellen, dürfte recht bekannt sein.
„Erneuerbar“ heißt auch nicht endlos. Aber fossil ist definitiv endlich.
Moin.
„Um in Deutschland etwas autarker zu werden, sollte die Verwendung von Biogas, Bio-Ethanol und Pflanzenölen in vielfältiger Form ausgebaut werden, zumal es auch noch klimafreundlicher ist als Fracking.“
Nein, das muß ins Ausland verschifft werden.
Tausende Tonnen aus denen man prima Sprit machen könnte, aber nein, unser Großkanzler hält den Vorschlag von Minister Rainer nicht mal für erwähnenswert.
Grüße Nicolai
Bin ja schon immer ein Verfechter von alternativen Kraftstoffen wie E-Fuels,Re-Fuels, Biokraftstoffe im Mix mit fossilen Energieträgern wie E 5-E 85, B7-B20 +,Biodiesel, Rapsöl und HVO(Tankstellen haben diesen schon)! Für mich die Zukunft für 48 Mill. Verbrenner in der BRD und eine Milliarde weltweit! E-Mobilität bleibt eine Nische und für Europa,Amerika kaum relevant! China oder Indien sind vielleicht in Ballungszentren eine Ausnahme( Plug in, Hybride ) .So sehe ich das,auch wenn man es in den Medien anders darstellt aus welchen Gründen auch immer! Diese spontane Umstellung auf E-Mobilität( flankiert von Grünen und ihrer CO2 Gläubigkeit) ist für mich die wahre Ursache der schlechten Konjunktur in der Automobilindustrie und deren Zulieferer! Der Diess war einer der Totengräber bei VW! So sehen das auch Ingenieure intern von diversen Marken, wenn man sich tiefer mit der Materie beschäftigt…Deutschland hat so ein Know how beim Motorenbau und den Abgassystemen ( 6 Takt Motor von Porsche), was keinesfalls durch dümmliche Regularien im Land oder der EU verkümmern darf!
Was Subventionen betrifft: eine Aussage eines älteren Mannes( Ingenieur) bei meinem BMW Service zur E-Mobilität: “ Wenn etwas gut ist, braucht es keine Subvention.” Eine interessante Aussage finde ich oder???
richtig
Bin nicht grundsätzlich dagegen, funktioniert aber alles wieder nur mit Förderung. Apropos Förderung…, da war irgendetwas mit den Schweinehaltern…
Sämtliche Statements in dem Bericht fußen natürlich auf der Klimaerzählung. Jetzt hat das IPCC sein „schlimmstes“ Klimarechenszenario Namens RCP 8.5 wegen Implausibilität zurücknehmen müssen. Darauf basierte alles was womit man und den Weltuntergang nahebringen wollte. Genaugenommen ist jetzt allem die Grundlage entzogen worden. Die Tagesshau hat übrigens nicht berichtet.
https://tkp.at/2026/05/06/rcp8-5-ist-offiziell-tot-die-un-eu-klimakatastrophen-szenarien-verlieren-ihre-grundlage/
Die Bedeutung der Biokraftstoffe liegt also eher bei den geopolitischen Problemen als beim Klima.
Ich glaube nicht, dass die neue Erkenntnis irgendetwas ändern wird. RC 6 ist doch noch apokalyptisch genug, um die Erzählung aufrecht zu erhalten. Alles bleibt, wie es ist.
Die Förderung der Fossilen läuft ja immer noch sehr gut. Wenn die weg wäre wäre viel gewonnen.
Gegenfrage: Wie würde es denn laufen, wenn die massive Förderung der Erneuerbaren wegfiel?
Ich möchte in der Lage sein, als Landwirt meine „Pferdestärken“ aus den eigenen Produkten „füttern“ zu können. So wie es mein Großvater auch getan hat. Und ohne für den Hafer von seinem Feld Steuern und Abgaben zu zahlen. Um in Deutschland etwas autarker zu werden, sollte die Verwendung von Biogas, Bio-Ethanol und Pflanzenölen in vielfältiger Form ausgebaut werden, zumal es auch noch klimafreundlicher ist als Fracking.
Dr. Willi “Bauer Willi” Kremer-Schillings
Agraringenieur, Landwirt, Blogger und Autor
Übrigens zahle ich diese Klima-Demagogie mit meinen Steuergeldern.
– Hier übrigens Achim Winter zum Thema Klima: https://www.youtube.com/watch?v=7ruljVWfniY
Winter hatte ja auch Willi interviewt, und da hatte ich erst noch gehofft, dass einer von den beiden was lernt.