Bauer Willi
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Presseclub 2. Februar 2020 über Landwirtschaft

Wer die Sendung verpasst hat, hier die Aufzeichnung:

https://youtu.be/u2p2UjJCEUo

 

 

Hier die Ankündigung.

https://www1.wdr.de/daserste/presseclub/

Ich kenne Tanja, Valentin und Matthias. Das wird mit Sicherheit eine sehr interessante Diskussion. Allerdings ahne ich schon die Richtung, in die es wieder gehen wird.

Hotline der Sendung: 0800 -5678555 Fragen nach der Sendung auf Phoenix.

Heute mittag (12:00 Uhr) bringe ich hier ein Interview mit Jörg Schönenborn, den ich Anfang Januar getroffen habe. Könnte sogar sein, dass die Idee für die Sendung daher stammt.

 

 

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25 Kommentare

  1. firedragon sagt

    Ich habe mir die Sendung heute zum ersten Mal (in der Mediathek) angeschaut. Auf die Gefahr hin, wieder als Hinterwäldler benannt zu werden… dient der Presseclub zum ausschließlichen Austausch unter Journalisten?
    Nachdem den Zuhörern geantwortet wurde, kam ganz zum Schluss ein Satz von Herrn Schönenborn „… wir haben mehr Probleme beschrieben, als gelöst…“ dieser Satz war mir am sympathischsten. Zeigt doch, wie LW verwoben ist und es keine Standardlösung für alles gibt.
    Die Sendung lässt mich auch ein wenig stutzig zurück – sind Journalisten die neuen Mediatoren zwischen LW und Politik? Diesen Eindruck habe ich irgendwie nach diesen Gesprächen.

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    • Brötchen sagt

      Ja das ist eine reine Presserunde, heißt ja auch so.

      Der Schönenborn ist meines Erachtens mit der beste Gesprächsführer, der auf Ausgewogenheit achtet. Ein Lichtblick unter den ganzen.

      Übrigens wird rbb kam eine sendung mit thadeuz mit einem virologen. Auch eine Seltenheit.
      Sollte man sich ansehen.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Evtl. solltest du häufiger Presseclub oder auch Frühschoppen schauen….Es sind Meinungen, Einschätzungen, Erkenntnisaustausch, …..wie auch die Presseschauen im DLF oder ähnlich. Es zeigt, wie die Meinungen verteilt und gesehen werden. Es sollen keine Probleme gelöst werden, sondern informiert und diagnostiziert werden.

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  2. Thomas Apfel sagt

    „Hat er richtig gut gemacht, der Herr Schulze-Steinmann“ – sehe ich ein bisschen anders.
    Ich habe in der Runde nur Zwei wahrgenommen, die halbwegs neutral waren: Frau Löhrs und interessanterweise Herrn Schönenborn. Herr Schönenborn hat zweimal Frau Busse und Herrn Thurn ausgebremst, als sie anfingen zu agitieren. Herr Schulze-Steinmann hat sich bemüht, trotzdem ist gerade durch seine Ausführungen wieder der Eindruck entstanden: Die Bauern würden schon die (Bio) Anforderungen der Gesellschaft erfüllen, wenn sie nur genug Geld dafür bekämen. Das sehe ich ganz anders: Dieses Anbiedern an die „Guten“ Bio´s finde ich einfach zum kotzen. Nein, diese Produktionsweise ist eben keineswegs nachhaltiger oder besser und ich lehne sie als „General-besser-Lösung“ ab.
    Jemand von TOP-AGRAR sollte die passende Antwort auf Lager haben, wenn z.B. Frau Löhrs wieder mit den 6 Mrd. „Öffentlichen Geldern“ anfängt: Diese Gelder sind Preisstützungen die der Steuerzahler über die niedrigen Preise direkt zurückbekommt.
    Auch Herr Thurn, dessen Film „10 Millarden“ sehr differenzierter war als seine heutigen Meinungsäußerungen, muss auf den Vorwurf der Überdüngung und des Auslaugens der Böden vom Agrarfachmann die passende Antwort bekommen!
    Ich habe mich jedenfalls in meiner Entscheidung, „TOP AGRAR“ nur über die Schlagzeilen mitzuverfolgen und lieber „AgrarHeute“ zu abonieren, bestätigt gesehen.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Da siehste mal …hab ich vollständig anders wahrgenommen. Das Format ist nicht als ausgiebige Diskussion gedacht und deshalb ist auch häufig keine direkte Antwort oder Reaktion möglich. Schönenborn ist immer darauf bedacht sein Konzept durchzuhalten. Das zeichnet ihn aus. Außerdem war Schulze-Steinmann als Vertreter der Landwirtschaft auserkoren, was er definitiv als Journalist nicht sein kann. Dafür war seine sachliche und ruhige Art sehr erfrischend.

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    • Mark sagt

      @T.A.
      Ich sehe es genau so. „Dieses Anbiedern an die „Guten“ Bio´s finde ich einfach zum kotzen.“ würde ich sogar noch ausdehnen auf den NGO geschwängerten Mainstream. Ansonsten wurden halt wieder die üblichen Klischees ausgetauscht, den wahren Gründen, warum die Bauern auf die Strassen gingen, wurde nicht auf den Grund gegangen.

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      • brouss sagt

        Das sehe ich ähnlich Mark. Das schlechte Image hat die LW wesentlich den Biobauern mit zu verdanken, weil die sich den Grünen und den NGO`s anbiedern.
        Gesund wäre eine Konkurrenz zwischen Bio und Konvi.
        Wie tief das in den Köpfen der Leute verankert ist hat man neulich bei der Diskussion um die Messstellen gesehen:

        Da wundert sich selbst unser Chef Willi, dass unter einem großen Biobetrieb überhöhte Nitratwerte gemessen wurden.

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  3. Reinhard Seevers sagt

    Hat er in meinen Augen richtig gut gemacht, der Herr Schulze – Steinmann.

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  4. Mark sagt

    Interessant sind die Kommentare, die beim Presseklub abgesetzt wurden. Bauer Willi und Dr. Kremer-Schillings waren auch schon dort. Mein Beitrag wurde nicht veröffentlicht 🙁

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    • Bauer Willi sagt

      Das kann ein paar Minuten dauern. Die Kommentare werden erst noch gesichtet. Interessant fand ich, wie viele wegen Nicht-Einhaltung der Netiquette gesperrt wurden…

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Mein Beitrag unter ehemaliger Landwirt wurde nicht freigegeben, weil Fantasie-Nahmen nicht zugelassen werden, jetzt steht er unter meinem Klar-nahmen „Hans Huber“ 😉

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    • Obstbäuerin sagt

      Wenn Du nur einen Kommentar geschrieben hast, Mark, dann ist er jetzt drin. Schon im Vorfeld der Debatte ist sich die Mehrheit einig, die Landwirte sind entweder zu blöd, selber schuld, hochsubventioniert, unfähig oder Umweltvergifter und überflüssig. Einer hat den genialen Vorschlag gemacht, die Landwirte müssten nur ausgetauscht werde, dann liefe alles wie von selbst. Die Kommentare, die gelöscht wurden, waren sicher noch drastischer.

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  5. bauerhans sagt

    ich hatte einen leserbrief zum thema NABU auf WHES DEMO in Berlin geschrieben,aber keine überschrift formuliert.
    der wurde gestern an bester stelle in der NW veröffentlicht.
    „Konsumverhalten tötet Höfe“
    ich bin überrascht.

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  6. Karl Timme sagt

    Hat heute schon die Runde gemacht in den WhatsApp Gruppen von LsV. Aber Danke für den Hinweis.

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  7. Arnold Krämer sagt

    Das aktuelle Dilemma der Landwirtschaft offenbart sich auch in der hypomoralischen Aussage der Bundes-Landwirtschaftsministerin über den Preis von Hähnchenschenkeln, mit der die ARD Werbung für ihre Sendung macht. Was ist daran unanständig, wenn Verbraucher zwei Euro pro Kilogramm Hähnchenschenkel zahlen müssen? Es zeigt nämlich, dass auch die Landwirtschaftsministerin von der Wirtschaftlichkeit in der Hähnchenmast so gut wie keine Ahnung hat. Es tut mir leid, das so feststellen zu müssen. Das Moralisieren trotz großer Ahnungslosigkeit ist so charakteristisch für die meisten Diskutanten bei Agrarthemen. Auch das wird man am Sonntagmittag wieder beobachten können.
    In der Hähnchenmast arbeitet die große Mehrzahl der landwirtschaftlichen Betriebe vollkostendeckend.
    Es gibt eben einfach nicht die Landwirtschaft. Die sozialen, wirtschaftlichen, und sonstigen Verhältnisse der Betriebe sind so unterschiedlich wie nur was. Das hat zu tun mit den Betriebszweigen, Betriebsgrößen, der Marktstellung, dem Betriebsstandort ,der Tüchtigkeit der Inhaber-Familien und anderen Dingen mehr.
    Dieser Vielfalt wird man mit der Agrarpolitik schon seit langem nicht mehr gerecht.Der Sektor ist völlig überreguliert und es wird immer schlimmer.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Zitat Krämer: „Das Moralisieren trotz großer Ahnungslosigkeit ist so charakteristisch für die meisten Diskutanten bei Agrarthemen. Auch das wird man am Sonntagmittag wieder beobachten können.“

      Das ist bei den Teilnehmern und deren Background wirklich nicht anders zu erwarten. Die Komplexität wird nicht aufgedeckt werden, dafür moralisierrnde simplifizierte Antworten, die mindestens Klima und die Afrikaner thematisieren…..wenn es anders sein wird, dann fress ich einen Besen.

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      • Arnold Krämer sagt

        Ich bin gespannt auf Schulze Steinmann, ob er eine eigenständige Position vertritt, die der Komplexität des Themas gerecht wird, oder ob er auch schon in „jungen“ Jahren in die Sprechschablonen des Berufsstandes verfällt. Bei den anderen weiß man eh, was dabei heraus kommt.

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    • Bauerkarlo sagt

      Was mich erinnert an den Auftritt der Landwirtschaftsministerin im Bundestag, wie sie mit den Angeboten herumwedelte, habe da selbst gleich mal in die ins Haus geflogenen Angebote geschaut. Artikel von Schweinefleisch wurden beworben minus 39% im Preis gesenkt. Schweinebauern arbeiten zur Zeit nicht nur vollkostendeckend , um es mal vorsichtig auszudrücken. Sonderangebote gibts immer. Ich habe Zweifel an der Einschätzung von Herr Krämer, ob die Ministerin sich nicht auskennt(sich darüber überhaupt Gedanken gemacht hat). Ich halte die Show gegen den Handel (in Wilsum ergänzt um Verbraucher und Medien) für ein Ablenkungsmanöver. Ablenkung von Realpolitik, möglich durch fehlende Information der Bevölkerung über die wesentlichen politischen Protestgründe. Leider gelingt die Ablenkung nicht nur bei Verbrauchern sondern auch bei den Bauern, selbst bei den Protestlern.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Ganz ehrlich? Ich glaube die Frau Klöckner ist unbedarft. Für mich erscheint es immer so, als würde sie nach dem Erkennen eines neuen Problems ihre Fachleute fragen und, am nächsten Tag taucht sie mit einer merkwürdig klingenden Agenda auf, die wie auswendig gelernt erscheint….nee, die ist unfähig.

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  8. Denim sagt

    Solange die Lobby mit einer geheimen Ursache des Insektensterbens Landwirte an den Pranger stellen darf und niemand den Mut hat derartige Lobbyisten, die mit ihrer Profitgier auch Stadtbewohner heimsuchen, kritisch zu hinterfragen, dürfte die Richtung praktisch unvermeidbar sein. Falls die drei sich mal mit dem Thema Fakttuschung auseinandersetzten würden, dann könnte die Diskussion wirklich interessant werden.

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  9. Inga sagt

    Habe es auch schon im Videotext gelesen…

    Also,
    man interssiert sich nun öffentlich für diese Problematik

    Ein Fortschritt?

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