Bauer Willi
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Fragen an: Jörg Schönenborn, WDR

Herr Schönenborn, mit dem Image von Journalisten steht es nicht zum Besten. Vermutlich halten Sie das für nicht gerechtfertigt. Mit dem Image der Landwirtschaft sieht es ähnlich aus, wobei der Landwirt als Person schon sehr beliebt ist. Wo sehen Sie Parallelen? Oder gibt es keine?

Dass es mit dem Image von Journalisten nicht zum Besten steht, kann ich in dieser Pauschalität nicht nachvollziehen. Nach meinem Eindruck beobachten die Menschen sehr genau, welchen Medien sie vertrauen können. Laut einer aktuellen repräsentativen Studie von Infratest dimap im Auftrag des WDR werden Tageszeitungen und der öffentlich-rechtliche Rundfunk von rund drei Viertel der Befragten als glaubwürdig eingeschätzt – ein deutliches Signal dafür, dass unser Publikum in einer immer komplizierteren Welt Vertrauensanker und verlässliche Quellen sucht.

Ich sehe auch nicht, dass das Image der Landwirtschaft per se ein schlechtes ist. Tatsache ist aber, dass es kein Berufszweig wie jeder andere ist. Die Verbraucher sind sich darüber bewusst, dass ihre Gesundheit auch von der Landwirtschaft abhängt. Es ist also verständlich, dass sie den Landwirten eine, nennen wir es kritische Sensibilität entgegenbringen und die öffentliche Diskussion von Themen einfordern. Eine Parallele sehe ich darin, dass sowohl Landwirte als auch Journalisten Misstrauen und Kritik an ihrer Arbeit erfahren. Dem können wir alle begegnen, indem wir glaubwürdig eine möglichst große Breite an inhaltlichen Perspektiven und Themen öffentlich diskutieren.

 

„Die Medien berichten immer nur schlecht über die Landwirtschaft“, so ist der Tenor, den ich von Berufskollegen höre. „Only bad news are good news“ lautet ein anderer Satz. Ist das eine „Berufskrankheit“?  Oder wie kommt es, dass negative Schlagzeilen meist erfolgreicher sind?

Wir dürfen nicht skandalisieren, nur um mehr Aufmerksamkeit zu erzielen. Das ist unser journalistisches Selbstverständnis. Und ich kann ihnen versichern, dass wir im Westdeutschen Rundfunk sehr darauf achten, dass wir ausgewogen Bericht erstatten, dass wir nicht unangemessen zuspitzen und Kommentare kenntlich machen. Vor wenigen Tagen haben sich Landwirte mit ihren Traktoren vor unserem Lokalzeitstudio in Bielefeld versammelt und sich darüber beklagt, dass der WDR einseitig berichten würde. Diese Kritik teile ich so nicht. Wir führen keine Kampagnen gegen die Landwirte! Es ist unser Auftrag, fair und ausgewogen zu berichten. Doch habe ich leider zu oft das Gefühl, dass gute und vielseitige Berichterstattung nicht in gleicher Weise wahrgenommen wird wie Sendungen, die einem kritikwürdig und negativ erscheinen. Eine Redakteurin erzählte mir, dass in der Sendung „Land und lecker“ über unterschiedlichste Bauernhöfe berichtet wird: über traditionelle genauso wie über Biohöfe. Sobald unser Team auf traditionellen Höfen dreht, gibt es nach der Sendung viele kritische Anrufe und Mails von Zuschauern, die Biohöfe bevorzugen. Wir können es nie allen recht machen.

 

Die Kritik an unserer Wirtschaftsweise mag ja in Teilen berechtigt sein. Was aber meist medial nicht transportiert wird, sind die Gründe, warum manche Entwicklung in die falsche Richtung ging. Es ist der niedrige Preis, der vom Verbraucher gerne angenommen wird. Als Bürger hat er aber Ansprüche an das Tierwohl, das sich mit dem Erlös nicht realisieren lässt. Warum handelt der Verbraucher anders, als er als Bürger redet?

Verdrängen ist ein normaler Prozess. Wir können aber unseren Teil beisteuern, dass bei dem einen oder anderen ein nachhaltiges Umdenken einsetzt. Denn „billiges Essen“ ist ein Thema, das uns alle, Landwirte und Verbraucher, angeht und interessieren muss: Wir geben so wenig für Lebensmittel aus wie nie. Wie ist das zu erklären? Sind nur „die geizigen Verbraucher“ schuld? Wie lassen sich falsche Entwicklungen in eine andere Richtung drehen? Das sind die Hintergründe, die wir – gemeinsam – den Menschen erklären müssen. Deshalb braucht es Offenheit und Transparenz, auch auf der Seite der Landwirte. Um die verschiedenen Perspektiven darstellen zu können, benötigen wir Interviewpartner, die aus eigenem Erleben berichten können. Gerade in unseren WDR-Lokalzeiten sind viele landwirtschaftliche Themen zu finden, für die sich Gesprächspartner bereit erklärt haben, mitzumachen. Anders ist es oft, wenn Themen den Landwirten nachteilig erscheinen. Wenn kritische Fragen gestellt werden, dann haben unsere Autoren wenig Chancen, an Landwirte heranzukommen bzw. auf ihrem Hof zu drehen. Wenn jedoch die Landwirte ihre eigenen Argumente nicht vortragen, sondern dies ihren Verbänden oder Lobbyisten überlassen, ist das deutlich weniger glaubwürdig. Für das Publikum macht es einen Unterschied, ob der Betroffene selbst spricht oder sprechen lässt.

 

Ernährung ist als Thema in den Medien weit verbreitet. Es gibt unzählige regelmäßige Kochshows, Bewertungen von Lebensmitteln usw. Eine regelmäßige Sendung über die ganz normale Lebensmittelproduktion in der Landwirtschaft kenne ich keine. Geschimpft wird aber fleißig. Sie könnten das ändern…

Unser Angebot zum Thema Landwirtschaft ist – insbesondere in unseren Verbraucher- und Lokalmagazinen, aber auch anderen Formaten – ausgesprochen vielfältig. Unsere Zuschauer möchten ja schließlich wissen, wie ihre Lebensmittel hergestellt werden, woher sie stammen. Ich möchte Ihnen ein ganz aktuelles Beispiel nennen: die Sendung „Gift auf dem Acker – geht es auch ohne?“, die eine breite Perspektive auf das Bauerndasein bietet. Das WDR-Wissenschaftsmagazin „Quarks“ hat zwei Landwirte in NRW ein ganzes Jahr lang begleitet: Einen konventionell wirtschaftenden Landwirt und einen Biobauern. Zwei Männer, in deren Leben die Kartoffel eine zentrale Rolle spielt, die ja besonders anfällig für Krankheiten und Schädlingsbefall und das Risiko eines Ernteausfalls ist. Beide Positionen werden den Zuschauerinnen und Zuschauern ausführlich und wertfrei vermittelt. https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/quarks-und-co/video-gift-auf-dem-acker-geht-es-auch-ohne-100.html

Für uns ist es wichtig darzustellen, mit welchen Problemen die Landwirte zu kämpfen haben, mit welchen Themen sie sich herumschlagen, welche Wünsche sie an die Politik und die Verbraucher haben. In vielen Berichten und Reportagen konnten Sie ihre persönliche Perspektive erzählen und Position zu verschiedensten Themen beziehen. Diese Sendungen können Sie übrigens auch jederzeit in der WDR-Mediathek nachsehen. Schauen Sie doch mal rein!

Wer Jörg Schönenborn nicht kennt: https://www1.wdr.de/unternehmen/der-wdr/profil/organisation/joerg-schoenenborn-118.html

P.S.: Das Interview habe ich schriftlich geführt.

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43 Kommentare

  1. Reinhard Seevers sagt

    Leute, es hat keinen Zweck sich gegen die Medien zu stemmen…..in HEUTE gab es einen Beitrag über die wahre Tierhaltung. „Hof Butenland“ Kuschelparadies gegen Ausbeutertum….
    Und danach auf Spiegel TV wieder die Schweinehaltung im Visier der Stallvisiteure….
    Egal, was ihr verlautet, es ist falsch und sowieso gelogen.

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  2. Friedrich sagt

    Ich schätze Herrn Schönenborn für seine sachliche Art und Weise, aber lehne den Hetzsender
    WDR ab. Die erste große Bauerndemo in Münster und noch Monate danach wurden fast komplett unterschlagen. Erst ab Oktober lies sich das ganze nicht mehr verheimlichen als die Grünen Kreuze und die LSV-Demos reihenweise aufschlugen. Hier haben die ganzen Öffis versagt. Die Öffis sind für mich reine Regierungspolitik- und NGO-Sender. Ausgeglichene und neutrale Berichterstattung findet hier fast nicht statt. Deshalb kann der Öffifung und Fersehen ruhig eingestellt werden . Für ständige Widerholungen und dann auch noch über 200 Euro im Jahr einfach zu teuer. Als Rentner muß ich mich auch nicht als Umweltsau beschimpfen lassen. Das spaltet auch nur unsere Gesellschaft. Es kommt fast keine Regierungskritik und die großen Herausforderungen der Zukunft wie Währung und Energie werden nur positiv vermeldet. Dabei bin ich dabei ein Notstromgerät mir zu zu legen und meiner Tochter empfohlen ihr Geld nach GB in Sicherheit zu bringen.

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  3. Paulus sagt

    Zitat Schönenborn „Und ich kann ihnen versichern, dass wir im Westdeutschen Rundfunk sehr darauf achten, dass wir ausgewogen Bericht erstatten …“
    Diese Aussage ruft bei mir nur ein müdes und gequältes Lächeln hervor! So ähnlich dürfte es der Rundfunk in der ehem. DDR auch ausgedrückt haben. Was diese überflüssigste aller Sendeanstalten mit über 1,4 Milliarden € Jahresbudget zustande bringt ist bis auf seltene Ausnahmen erbärmlich.

    Zitat Bauer Willi: „Warum handelt der Verbraucher anders, als er als Bürger redet?“
    Ich kenne seriöse keine Erhebung anhand der sich diese ewig gleiche Leier belegen lässt. Nicht belegbares wird nicht dadurch wahr indem man es dauernd wiederholt.

    Bauer Willi ist nun mal darum bemüht Everybody’s Darling zu sein, insbesondere was den WDR und bestimmte Journalisten betrifft. Man bezeichnet das auch als geschmeidig. Ob das letztendlich von Erfolg gekrönt wird wage ich in Frage zu stellen. Paradebeispiele dafür, dass Geschmeidigkeit nicht funktioniert sind die Ministerin Frau Klöckner und ein Minister namens Altmaier, die haben es auch anfangs versucht. Letzterer gilt als bedauernswerte tragische Gestalt auf die man nur der Höflichkeit halber Rücksicht nimmt.
    Ich habe den Eindruck, Bauer Willi ist mittlerweile auf zu vielen Kanälen unterwegs
    und verliert zunehmend den Überblick. Anders kann ich mir auch einige seiner Antworten nicht erklären.
    Dieses ganze Bauerngedöns wird doch zunehmend zur Operette.

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    • Bauer Willi sagt

      @Paulus
      Wohl einen über den Durst getrunken, oder? Oder gelangweilt und musste mal einen raushauen?
      Ich kann dieses ganze Verbrauchergedöns „ich würde ja mehr bezahlen, wenn ich wüsste..“ nicht mehr hören.
      Die Gespräche unserer Kanzlerin mit dem LEH ist doch nur Show, allerdings keine Operette.

      Bin heute (3.2.) um 17:30 in „Hier und heute“ zu genau diesem Thema eingeladen. Um die Sicht der Bauern zu vertreten.

      Das mit dem „everybodies darling“ hat mich wirklich getroffen. Aber das sollte es ja wohl auch. Und wenn Du jetzt wieder „drohst“, keine Kommentare mehr zu schreiben: lass es, es ist mit egal.

      Zu den Studien, die es belegen hat die Ferkelhebamme ja schon was geschickt. Und eigentlich weiß es auch jeder, Du auch.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Auf der aktuellen Seite von „hier und heute“ nachlesbar, auch für Paulus:

        In Umfragen erklären mittlerweile gut die Hälfte der Verbraucher, dass sie für gute Qualität und nachhaltig produzierte Lebensmittel gerne tiefer in die Tasche greifen würden. Aber an der Ladenkasse sieht das anders aus.

        Ladenhüter Bio-Fleisch
        Abgepacktes BiofleischBio-Fleisch ist oft teuer
        Ein Discounter hat das mit nachhaltig produziertem Fleisch ausprobiert. Das Ergebnis war ernüchternd: Das Bio-Fleisch war ein Ladenhüter, ist am Ende auf dem Müll gelandet und wurde nach kurzer Zeit wieder aus dem Sortiment gestrichen.

        Die Bauern klagen also über zu wenig Einkommen, die Lebensmittelverarbeiter über Knebelverträge und unlautere Praktiken der Handelskonzerne, Umwelt- und Tierschützer über die negativen Folgen der Billigware.

        Schwierige Suche nach Lösungen
        Die Politik will diese Probleme lösen. Im Gespräch sind immer wieder verschiedene Ansätze: von staatlich verordneten Mindestpreisen über Fleischsteuern bis hin zu strengeren Richtlinien. Wie erfolgversprechend solche Vorschläge sind, ist umstritten.

        Aber die Konsequenz ist in jedem Fall, dass Lebensmittel teurer werden. Das ist in Deutschland extrem unpopulär, die politische Durchsetzbarkeit damit höchst zweifelhaft.

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      • Paulus sagt

        Lieber Willi, dass meine Auffassungen und Kommentare mitunter schwer verträglich sind ist mir schon klar. Ich fühle mich allerdings weder verunglimpft noch beleidigt wenn mir harte Kritik entgegengesetzt wird. Gerade konträre Meinungen sind wichtig, auch wenn man da schon mal schlucken muss. Mit den anderen aus der eigenen Blase muss man sich nicht auseinandersetzen. Darf ich zumindest hier noch mitlesen?

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        • firedragon sagt

          Paulus,
          da Du gerade hier bist, darf ich Dich fragen, was Du beruflich machst?
          Dann noch was, das Bauerngedöns, wie Du es nennst, geht mir zeitweise auch auf die Nerven. Aber wahrscheinlich aus einem anderen Grund, als Deiner. Ich lebe davon, bisher auch ganz gerne… die letzten zwei Jahre stimmen mich natürlich nachdenklich, was die Zukunft betrifft. So geht es wahrscheinlich sehr vielen Landwirten. Dazu das politische Gedöns, auch nicht einfach. Als das mit der Milliarde „für“ die LW verlautet wurde, hab ich mir die Kommentare auf Zeit online angetan – was soll ich oder die LW dazu noch sagen… Du siehst mich achselzuckend.
          Jetzt hab ich noch eine Frage an Dich, ich glaube, nachdem was Du so schreibst, hast Du einen landwirtschaftlichen Hintergrund, was würdest Du machen, wärst Du ein konvi Landwirt mit ganz normalem Ackerbau?
          Ich habe nichts gegen Deine Kommentare, die wirken zwar manchmal wie ein Schlag ins Genick, brechen es aber nicht.

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          • Paulus sagt

            Firedragon, zu meinem Beruf: ich bin so etwas wie ein besserer Maschinenschlosser. So hat es jedenfalls ein edler Bauer mal ausgedrückt als ich versuchte seine Tochter zu freien. Der hatte sogar die Winterschule besucht. Nur gut, dass daraus nichts geworden ist.
            Betrachte mich als einer von denen, die mit ölverschmiertem Blaumann an der Werkbank stehen um die Zapfwellen der Bauern wieder gängig zu machen. Ganz so trist ist mein Leben aber nicht, schließlich haben wir den Kalender mit den feschen Jungbäuerinnen an der Wand. 🙂

            Zu meiner Herkunft: Kleinbäuerlich und erbärmlich, irgendwas so um 19 ha Grün- und steinigem Ackerland und 42 ha Wald, in einer ungünstigen Mittelgebirgslage zwischen 400 und 450 NN.
            Ich könnte dir jetzt alles Mögliche von dem ich was verstehe erzählen, aber garantiert nichts von Landwirtschaft!

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            • Ferkelhebamme sagt

              Lieber Paulus, manchmal glaube ich, du bist in Wirklichkeit eine Frau: alle paar Wochen mit der Kneifzange nicht anzufassen. 😉 Und Everybodys Darling ist ja nun wirklich nicht angemessen, oder? Unbequeme Wahrheiten muss man dem Gegenüber ja nicht unbedingt ins Gesicht schreien; gepflegte, respektvolle Konversation tut‘s auch.

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              • Ferkelhebamme sagt

                Bin übrigens gerade in Düsseldorf! Allerdings im Landtag, nicht auf der Kö…
                FDP-Landwirtschaftskongress

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                • firedragon sagt

                  Guten Abend Ferkelhebamme,
                  wie war der Kongress, irgendwelche Lichtblicke ?

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                • Ferkelhebamme sagt

                  Kurzes Fazit, weil hundemüde und morgen früh der Wecker geht: gut besucht, Dr. Volker Wissing hat mit seinem Grußwort den Nerv der Landwirte getroffen, herrlich unpopulistisch, wissenschaftsbasiert, unternehmerisch denkend. Was eine Enquete-Kommission ist hab ich auch gelernt; dass dort Fachleute einbezogen werden ist ein Lichtblick, doch die Zeit läuft uns davon. Auf Fragen, wie man z.B. Freihandel und deutsche Standards unter einen Hut bekommt, konnte Markus Diekhoff (Sprecher FDP) auch keine konkreten Lösungen bieten. Karl Werring (LWK) hat u.a. berichtet, dass auf Haus Düsse die neuen Super-Schweineställe errichtet werden sollen, die Genehmigung dafür aber noch hakt (warum überrascht mich das nicht?). Bis Studien- u. Untersuchungsergebnisse z.B. zu den Emmissionen vorliegen, wird noch viel Wasser den Rhein hinabfließen. Also mit kurzfristigen guten Lösungen ist nicht zu rechnen. Jutta Kuhles (Landfrau) hat mir mit ihrer direkten frischen Art am besten gefallen, u.a. mit dem Hinweis auf die FDP Schulministerin Hauswirtschaftslehre/Lebensmittelkunde wieder als Schulpflichtfach einzuführen, quasi Wissen statt Verbote.
                  Und einiges anderes… Es war kein verschenkter Abend.
                  Und allen Wut-/ Protestwählern möchte ich ans Herz legen, wenn, dann denkt doch bitte darüber nach, wenigstens FDP zu wählen, nicht AFD.

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                • firedragon sagt

                  Wow Ferkelhebamme… in Thüringen haben die Deinen „Wunsch“ aber schnell umgesetzt… nur ein bisschen anders als gewöhnlich….

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                • Ferkelhebamme sagt

                  Mein Wunsch wäre nur etwas mehr Verstand in diesem Land, vor allem landwirtschaftlicher (Sach-)Verstand.
                  Was da gerade in Thüringen passiert ist, versuche ich gerade zu verstehen – und was das für Folgen haben wird…

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            • firedragon sagt

              Guten Morgen Paulus,

              nur Zapfwellen, das ist trist.
              Ganz ehrlich, da würde mich kein einziger Kalender aufmuntern können.

              Wenn Du Landwirt wärst, man Dich für gefühlt alles verantwortlich machen will, Du Dir aber sicher bist, nach allen Vorgaben richtig gearbeitet zu haben – was würdest Du tun?

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              • Paulus sagt

                Lieber Firedragon, ich meinte natürlich Gelenkwellen mit ein paar beweglichen Teilen. Klingt doch schon anspruchsvoller und ist nicht ganz so trist, oder? 🙂
                Ich bin tatsächlich Maschinenbauer, wobei mir der legendäre Blaumann in meinem Berufsleben erspart geblieben ist. Also Dipl.-Ing. und einen Dipl.-Wi-Ing. habe ich auch noch drangehängt.

                Deine unglaublich schwer zu beantwortenden Frage, bei der du ja scheinbar nicht locker lässt, kann ich nur unzureichend aus eigener Erfahrung beantworten. Meine Gattin erbte von einer kinderlosen Tante einen als Hobby betriebenen Hof in Belgien. Idyllisches Anwesen, nur leider nicht bewirtschaftet und praktisch ohne Einnahmen. Dort machte ein Dritter Heu für ein Gestüt, sozusagen auf lau. Dann standen wir dumm da und haben uns erst mal ausschließlich mit Marktforschung beschäftigt, und zwar mit Hilfe von Freunden, die absolute Profis auf dem Gebiet sind und deren Expertise wir zum Glück nicht bezahlen mussten.
                Dann gab es Konzepte, die reichten vom Anbau bestimmter Heilkräuter für die Pharmaindustrie bis zum was weiß ich was. Schließlich kamen wir auf die Haltung von Hochlandrindern, gemeinsam mit einem örtlichen landwirtschaftlichen Partner und in Verbindung mit einem Schlachter/Metzger vor Ort. Das war trotz anfänglicher Schwierigkeiten relativ einfach und es funktioniert bis heute sehr gut.
                Aus heutiger Sicht muss ich sagen, der Erfolg ist der Betrachtung und Vorgehensweise aus außerlandwirtschaftlicher Sicht zu verdanken. Das scheint mir das Entscheidende zu sein.

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                • firedragon sagt

                  Danke, das Du mir einen kleinen Einblick gewährst, Paulus.
                  Oh, Gelenkwellen bieten dann doch mehr Abwechslung. Den Blaumann habe ich Dir nicht so recht abgenommen, wäre so, als wären wir hier alle Erntehelfer 😇
                  Ich gebe Dir recht, wenn man es schafft seinen Betrieb mit Abstand zu betrachten, kann man durchaus auf Gedanken oder Ideen stoßen, was man ändern oder sogar neu aufbauen kann. Am besten geht das tatsächlich mit Hilfe von Aussenstehenden. Wenn man lange auf dem eigenen Hof ist und nicht „raus kommt“ neigt man zu einer gewissen Betriebsblindheit.
                  Es ist gut, wenn euer belgischer Hof noch von landwirtschaftlichen Nutzen sein kann.
                  Wenn wir durch Deutschland fahren, um unsere Kunden zu beliefern, fahren wir an wunderbaren Gehöften vorbei. Viele sind dem Verfall preisgeben – jedes Jahr ein bisschen mehr. Auf diesen Fahrten sehen wir viel und sammeln so Ideen ein – leider ist nicht alles so umsetzbar, wie man es gerne hätte.
                  Heilkräuter war auch mal ein Gedanke von mir, aber bisher eher in Richtung Lavendel.
                  Heute beim Rebenschneiden (eignet sich super für brainstorming) hatten wir wieder ’ne super Idee – wir brauchen nur noch die nötige Million… 😉
                  Meine Frage hast Du ja eigentlich nicht beantwortet, ist aber okay.

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              • Paulus sagt

                Firedragon, nur noch kurz zur Ergänzung: Der Landhändler der damals das Heu gemacht hat war ein ganz kleiner Krauter. Heute macht er immer noch Heu, das wird allerdings auf automatisierten Verpackungsmaschinen in kleine Tüten verpackt und mit eigenen Lkw’s nahezu europaweit an irgendwelche Handelsketten so a la Fressnapf geliefert.
                Und ja, diese Pharmakräuter scheinen interessant zu sein.

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                • firedragon sagt

                  Paulus,
                  diese zwei Themenfelder sind sehr interessant, ohne Frage. Wir machen u.a. auch in Heu – ist ausbaufähig.

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      • Paulus sagt

        Lieber Willi, vielleicht bist du mir dann auch mal egal! Ja, so einfach kann man einen Dialog auch führen. Es ist mir egal …

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  4. Sehr geehertet Herr Schönenborn,
    danke für das Interview und ihren Klarstellungen zu ihrer Ausgewogenheit in der Berichterstattung über Landwirtschaft. Mir als Landwirt erscheint das aber gerade beim WDR etwas anders. Alleine der Titel „Gift auf dem Acker – geht es auch ohne?“ polarisiert schon. Mir als Zuschauer erscheint dann konventionell = Gift, und Bio = ohne. Dabei ist gerade das Kupfer als Pestizid im Bioanbau sehr viel giftiger als die meisten systemischen Pflanzenschutzmittel im konvetionellen Anbau. Wenn sie wirklich neutral berichten möchten, dann wünsche ich mir auch neutralere Titel ihrer Beiträge.

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  5. Christian Bothe sagt

    Meine Zuschrift in Top agrar zu ähnlichem Thema vor 10 d, passt auch zu Schönborn und Co.
    Unseren Herren Journalisten täte es manchmal auch gut sich etwas zurückzunehmen, insbesondere was manche sich durch Inkompetenz auszeichnende Kommentare zur LW und NGW betrifft. Medial wird und wurde nämlich viel Porzellan zerschlagen( weil es gerade „in“ ist die LW für alles verantwortlich zu machen), und ich bezweifle das dies immer dem Ehrenkodex einer freien Presse entspricht. H.Überall sollte das mal in seinen Gremien besprechen. Auflage und Aufmerksamkeit um jeden Preis in Fernsehen, Presse etc. ist nicht immer gut für das Zusammenleben in der Gesellschaft allgemein. Gehen Sie mal in sich meine Herren der Journalie, sprechen mit Bauern vor Ort, dem DBV, LsV und anderen Verbänden, um fachkompetent Recherchen durchzuführen und zu publizieren. Auch unsere Bauern ernähren sie doch auch ein bißchen…

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  6. Ludger Theis sagt

    Schade das die eigentliche Problematik wieder nicht deutlich angesprochen wird. Der Verbraucher ist der einzige der selbständig für sich entscheiden kann was er einkauft. Der Handel ist in gewisser Weise in der Lage mit Werbung und oder einkaufspolitik etwas auf den Verbraucher einzuwirken, der landwirt ist der einzige dem nur 2 Möglichkeiten bleiben, entweder aufzuhören oder sich dem Markt zu stellen. Politik und NGO,s haben aber nichts besseres zu tun als gerade dem der am allerwenigsten dafür kann die Schuld zuzuschieben und ihn auch noch als mehr oder weniger alleinverantwortlichen darzustellen. Wenn die Medien für sich beanspruchen das sie angeblich objektiv berichten ist das eine glatte Lüge, ich habe noch nicht einen Beitrag in den Medien gefunden der auch nur ansatzweise neutral war und oder die alleinverantwortli hkeit des Verbrauchers und seine gespaltene Persönlichkeit genauso penetrant ständig anprangert wie das seit längerer Zeit mit unserem Berufsstand passiert.
    Wir werden sogar von den Politikern diffamiert, diskreditiert diskriminiert und verleumdet, was allgemein ein Straftatbestand ist scheint für Politiker die ideologisch verblendet und oder unbemerktvon NGO,s ferngelenkt sind völlig normal zu sein es werden völlig an der Realität vorbei mit nicht vorhandenem Fachwissen und davon jede Menge sich widersprechende Forderungen bezüglich Tierhaltung Ackerbau insektenschutz Umweltschutz gestellt die den Anschein erwecken könnten das wir auf der Erde parallel Welten haben .politik und Medien scheinen ngo gesteuert eine andere Wahrnehmung zu haben, der normale Bürger ist mit der gesamten Politik und deren Entwicklung nicht mehr zufrieden, das wird bei der nächsten Wahl einen Paukenschlag geben den eigentlich keiner will.
    Politik sollte im Auge behalten das es uns hier sehr gut geht und es auch so bleibt, co2 feinstaub diesel, bonpflicht, maut ,usw
    Alles nur hemmschuhe für ökonomisches Handeln, ökologisch geht nur wen ökonomisch vertretbar, andersherum funktioniert nicht.

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  7. Obstbäuerin sagt

    Da habe ich unlängst andere Erfahrungen gemacht. Aus einem Interview, dass mehrere Fragen enthielt, wurde nur eine einzige Antwort gesendet, die zum Inhalt hatte, dass wir Pflanzenschutz betreiben. Dass aber trotzdem eine hohe Biodiversität vorhanden ist, wurde weggelassen.
    Gern werden Bio-Betriebe in der Wettersendung des rbb vorgestellt. Aber vorgestern war ich echt verwirrt, soll diese Form der Rinderhaltung (Demeter) jetzt ein positives Beispiel sein? https://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/archiv/20200130_1930/das-brandenburg-wetter-bei-der-bio-baeuerin.html

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    • Ostbauer sagt

      Schon ordendlich mutig sowas zu zeigen. Es ist wie überall; man kann es so oder so machen.
      Ich kenne auch Mutterkuhbetriebe, die um auch noch die letzten Euronen aus dem KULAP zuholen, sogar auf jegliche Düngung insbesondere Kali verzichten. Die Konsequenz: Hochgradig degenerierte und mineralisierte Niedermoorflächen,aber „BIO“. Aber ich kenne genauso viele die es richtig gut machen und vor denen ziehe ich meinen Hut.

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    • bauerhans sagt

      gewitzte Berliner wissen solch weidewirtschaft einzuschätzen,weil solche „Mähren“ sicherlich keine milchleistung haben.
      die „abgedrehten“ sind natürlich begeistert,auch die „kuhflüsterin“ passt ins bild,erinnert mich an eine,die ich kenne.

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  8. Elisabeth Ertl sagt

    „Deshalb braucht es Offenheit und Transparenz, auch auf Seiten der Landwirte ….Wenn kritische Fragen gestellt werden, dann haben unsere Autoren wenig Chancen, an Landwirte heranzukommen bzw. auf ihrem Hof zu drehen. Wenn jedoch die Landwirte ihre eigenen Argumente nicht vortragen, sondern dies ihren Verbänden oder Lobbyisten überlassen, ist das deutlich weniger glaubwürdig. Für das Publikum macht es einen Unterschied, ob der Betroffene selbst spricht oder sprechen lässt.“

    „Die Kritik an unserer Wirtschaftsweise mag ja in Teilen berechtigt sein.“
    Willi, in welchen Teilen ist die Kritik an eurer Wirtschaftsweise berechtigt?

    1) Ich erinnere mich an die ersten Höfe, die auf Spaltenböden umgestellt haben. Die Altbauern fanden das damals sehr verwerflich. Die Jungen aber rochen den Profit. Es gibt so viele Spaltenböden, weil irgendwer den Profit gerochen und damit angefangen hat – und damit alle anderen im Zugzwang gebracht hat. Und die Stimme des Volkes jetzt, das sind die wieder auferstandenen damaligen Altbauern. Dieses Prinzip herrscht – verstärkt seit den 90er Jahren – überall in der Wirtschaft, nicht nur in der Landwirtschaft, aber auch dort.

    2) Es gibt viele Argumente, die heutige biologische Wirtschaftsweise als unzeitgemäß und veraltet zu betrachten, und es gehört auch kein besonderer Kampfgeist mehr dazu, so „edel“ zu wirtschaften. Aber eines muss man anerkennen: die Biopioniere haben sich damals bewusst gemacht, dass Höfe keine Einsiedeleien sind, dass man Teil einer demokratischen kritischen Gesellschaft ist und sich damit auseinandersetzen muss. Das haben die Konvis bis jetzt verschlafen.

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    • Ostbauer sagt

      Hallo Elisabeth,
      ganz so drastisch würde ich das jetzt nicht sehen.
      Eine Generation davor haben die Altbauern es „verwerflich“ gefunden, Pferde durch Traktoren zu ersetzen. Jeder Generationswechsel bedeutet meist auch einen Inovationsschub. Manchmal ist eben auch eine Sackgasse dabei, aber die damaligen „wissenschaftlichen“ Erkenntnisse waren eben so.
      Ich habe irgendwo ein Buch in meiem Schrank mit dem Titel „Wir steuern auf eine neue Eiszeit zu“ aus den70-iger Jahren. Höchst wissenschaftlich. Und heute?
      Man muss auch nicht jeder Sau, die durchs Dorf getrieben wird, hinterherlaufen.
      Die Kunst besteht meiner Meinung nach darin, neuste Erkenntnisse und Bewährtes zusammen zu fügen.
      Kann manchmal auch schief gehen:)

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      • Elisabeth Ertl sagt

        Also Kritik am Traktor fanden wir damals auch schon zu reaktionär, aber die Schweine haben uns leidgetan. Und die kritische Bevölkerung heute sieht es auch so. Und ein Korn Wahrheit ist ja selbst in der Traktorkritik: sie fressen fossile Brennstoffe ….

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    • Reinhard Seevers sagt

      Elisabeth, Biolandwirtschaft ist nicht der Ursprung einer irgendwie gearteten Erkenntnisphilosophie.
      Landwirtschaft ist grundsätzlich nicht geeignet in dem von uns gewählten Wirtschafts- und Sozialsystem zu bestehen. Man sollte endlich erkennen, dass die Ursache allen Übels der Kapitalismus in Verbindung mit der Globalisierung ist – ohne Wertung und Lösungsansätze! Die derzeitige Situation macht die Misere lediglich anhand der Landwirtschaft deutlich.
      Auch in Spanien sind die Bauern auf den Straßen, u.a. weil die erhöhten Mindestlöhne ihnen die Möglichkeit nehmen Personal zu bezahlen….

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      • Elisabeth Ertl sagt

        Da bin ich einverstanden, dass der globale Kapitalismus das Problem ist. Aber es ist ja nicht verboten, wenn es die Landwirte sind, die damit anfangen, das der Bevölkerung zu erklären.
        Ich kann mich noch gut an die späten 70er Jahre erinnern. Jedenfalls bei uns waren die Biolandwirte schon sehr im politischen Diskurs unterwegs. https://de.wikipedia.org/wiki/Kaspanaze_Simma

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        • Reinhard Seevers sagt

          Ich glaube nicht, dass die Landwirtschaft befähigt und pflichtig ist, die Fehler des Systems zu heilen. Seit Margret Thatcher und spätestens seit dem Mauerfall ist der Geist des Neoliberalismus als Maßstab und Alternativlosigkeit im Wertekontext ausgerufen.

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          • Elisabeth Ertl sagt

            Nein, dazu sind sie nicht befähigt und pflichtig, das habe ich auch nicht geschrieben.
            Aber es war klar, dass dieses System ab Thatcher irgendwann an die Wand fährt. Und in der Landwirtschaft ist es jetzt so weit, die macht jetzt den Anfang. Jetzt muss etwas Neues kommen. Und da müssen jetzt Tabus gebrochen werden. Ich finde das Argument, Fleisch dürfe nicht teurer werden, weil sichs dann der Arme nicht mehr leisten kann, dämlich. In den USA gibt es längst Lebensmittelmarken gratis für die Bedürftigen. Und wenn dann jemand sagt, die Armen genieren sich dann so, dann soll der/die erklären, wie es überhaupt so weit gekommen ist.

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      • Lady sagt

        „Man sollte endlich erkennen, dass die Ursache allen Übels der Kapitalismus in Verbindung mit der Globalisierung ist – ohne Wertung und Lösungsansätze! “

        Aha. Also mir kamen die Forderungen der Landwirte jetzt anders vor: Mehr Marktwirtschaft, weniger staatliche Gängelung.
        Und natürlich ist die Aussage „Ursache allen Übels“ eine wertende Aussage, und sie ist falsch. Eine halbe Millirade Chinese würde dem widersprechen.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Es geht mir um die Erkenntnis, dass die gesamte gesellschaftliche Entwicklung unter dem Kapitalismus der jetzigen Form leidet. Die Errungenschaften stelle ich ja nicht in Frage, aber die Zukunft wird und kann so nicht weiter gehen.
          Es ist meine Meinung, dass die Ursache allen Übels der Neokapitalismus in Verbindung mit der Globalisierung ist. Das kann man so sehen, muss man aber nicht, es bleibt eine Meinung.
          Meine Meinung als falsch zu deklarieren, aber gleichzeitig meiner Aussage eine Wertung zuzuschreiben ist schon ziemlich gaga…..

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    • Bauer Willi sagt

      Berechtige Kritik zum Beispiel bei Enthornung, Kupieren, Schnäbelkürzen. Nach einiger Forschung gibt es jetzt Haltungsformen, wo darauf verzichtet werden kann. Geht also. Und ein wenig Selbstkritik steht uns doch auch ganz gut, oder?

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      • Reinhard Seevers sagt

        Das sehe ich ähnlich. Aaaaber, für mich sind die dauernden Verknüpfungen solcher kleinen ( in meinen Augen) Dinge, die nichts mit Nitrat, Glyphosat, CO2, oder Verbraucherschutz oder, oder zu tun haben, thematisiert werden und im Paket diskutiert werden.
        Tierwohl hat nichts mit Nitrat oder CO2 zu tun und dem Verbraucher wird suggeriert, dass er mit einer Handlung, nämlich mit der Agrarwende alle Probleme lösen kann. Sein Handeln mit z.B Fleischverzicht rettet alles.

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      • Elisabeth Ertl sagt

        Danke! Ja, das glaube ich eben auch, dass das rechte Maß Selbstkritik die Würze ist, welche die wichtige Aufklärung, die du betreibst, dem Landwirtschaftskritiker schmackhafter macht.
        Daher gleich noch eine Frage: Was ist eigentlich ein Vollgasbauer?

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