Bauer Willi
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Temperatur, CO2 und Methan über 2 Millionen Jahre

Durch Zufall bin ich auf den nachfolgenden Artikel gestoßen, der sich mit der Entwicklung der Temperatur sowie des Gehaltes von Kohlendioxid und Methan in der Atmosphäre in den letzten zwei Millionen Jahren beschäftigt. Ich kann in den Daten nichts Beunruhigendes erkennen. Oder bin ich blind?

https://www.weltderphysik.de/gebiet/erde/nachrichten/2016/temperaturkurve-des-erdklimas-ueber-zwei-millionen-jahre/

Da das Portal “Welt der Physik” heißt, nehme ich an, dass dort keine Klimaleugner oder Verschwörungstheoretiker am Werk sind. Und dann habe ich noch diesen Artikel der Uni Bonn aus dem Jahr 2005 gefunden, der mich verwirrt hat.

https://idw-online.de/de/news123326

Da schreiben die doch tatsächlich, dass es vor 125.000 Jahren viel wärmer war als heute. Was ist denn jetzt los? Wie passt das zu diesem Artikel aus der FAZ?

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/klimawandel-die-heissesten-zwoelf-monate-seit-mehr-als-120-000-jahren-19301653.html

War es nun damals wärmer oder kälter? Und wir wollen uns doch jetzt nicht über ein paar läppische tausend Jahre Unterschied unterhalten, oder?

Dann habe ich noch bei Wikipedia den CO2-Gehalt in der Atmossphäre in den letzten 60 Millionen Jahre gefunden. Er hat in diesem Zeitraum permanent abgenommen!!

https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Kohlendioxid_in_der_Erdgeschichte

In den letzten zwei Jahren ist die Temperatur des Meerwasser deutlich höher als in den vielen Jahren zuvor. Doch niemand kann es wirklich erklären. Das beunruhigt mich jetzt wirklich, denn für so kurze Zeiträumen muss es doch eine Erklärung geben.

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140 Kommentare

  1. Simon Steiner sagt

    Lieber Willi, ich glaube, hier verrennst du dich. Ich möchte die Kommentare hier gar nicht ganz durchgehen, hier geht es ja gern auf die persönliche Ebene.

    Du bist promovierter Agrarökonom. Du kennst dich also mit Quellen aus. Diese solltest du noch mal checken. Der angebliche Wikipedia-Artikel ist nicht bei Wikipedia und die Grafik in dem Artikel aus Welt der Physik zeigt die Erwärmung bis zum Jahre 0. Also vor 2000 Jahren. Die besorgniserregende Erderwärmung begann aber mit dem Beginn der Industialisierung und ist seit den 1970er Jahren bedrohlich. Bitte beschäftige dich noch einmal ganzheitlich mit dem Thema. Es ist zu wichtig um es hier so lapidar über falsche Interpretationen oder fragwürdige Quellen abzutun. 99,9% der seriösen Wissenschaft hat keinen Zweifel an der anthropogenen Erderwärmung. Warum wollen so viele Menschen immer wieder mit fragwürdigen Argumenten, dass die 0,1% richtiger liegen?

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    • Ma We sagt

      Kopf vorher selber einschalten, sich schlau machen und vorallem besser nachschauen. Natürlich geht es um 2mio Jahre in der Grafik. Und Willi hat vollkommen recht.
      Sie könnten ja bitte mal 99,9% erklären.

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      • Ma We sagt

        Kopf vorher selber einschalten, sich schlau machen und vorallem besser nachschauen. Natürlich geht es um 2mio Jahre in der Grafik. Und Willi hat vollkommen recht.
        Sie könnten ja bitte mal dem verehrten Publikum ihre erwähnten 99,9% erklären.

    • Christian Bothe sagt

      Das kann doch nicht wahr sein… Hoffentlich schauen sich unsere „Klimatologen“das nicht an, sonst fallen diese vom Glauben ab…

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    • Bauer Willi sagt

      Die 34 Millionen Jahre finden sich schon bei Wikipedia…
      Da steht auch, dass es bisher 6 Eiszeiten gab. Was mich interessieren würde: warum wurden die jeweils beendet und warum begann dann irgendwann wieder eine neue Eiszeit? Menschen können es definitiv nicht gewesen sein…

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      • Heinrich sagt

        Willi, wenn ich die Beiträge der >Menschengemachten< Klimaanhänger verfolge, müßen das unsere Vorfahren gewesen sein. Diese müßen mit Ihren Handlungen den Klimatischen Weltuntergang herbeigeführt haben und sich so selber Ausgelöscht haben. Wir haben nur noch keine Hinweise auf diese Fortschrittliche Kultur gefunden. Kommt Zeit, kommt Rat.

      • zmp_nachfahre sagt

        Die Oberflächentemperatur hängt zunächst von der “Heizenergie” ab, die zur Verfügung steht. Und da gibt es schon mal zwei wichtige Werte, die schwanken: die Aktivität der Sonne und unser Abstand zu ihr.
        Die Sonne hat nicht nur ihren bekannten 11-Jahres-Zyklus, sondern macht gelegentlich Pause. Bekannt ist das “Maunder-Minimum” von etwa 1650 – 1700, währenddessen es in Europa ungewöhnlich kalt war. Das IPCC behauptet zwar, daß diese Variabilität keine wesentliche Rolle spiele, aber tatsächlich sind viele Effekte gar nicht verstanden (und werden dann einfach ignoriert), zum Beispiel die Auswirkung der Sonnenaktivität auf die Wolkenbildung.
        Der Abstand zwischen Erde und Sonne ist auch abgesehen von der elliptischen Bahn nicht konstant (Stichwort: Milankovic-Zyklen).
        Weiter kommen in diesem Kontext noch dazu: die Wechselwirkung zwischen Sonnenwind (geladene Teilchen) und dem Erdmagnetfeld. Im Gegensatz zu dem der Sonne ist dies einigermaßen konstant, gelegentlich -im Mittel alle 250’000 Jahre – polt es sich aber um oder verschwindet zeitweise. Ohne den Schutz durch das Erdmagnetfeld bläst der Sonnenwind die Atmosphäre fort. Gottseidank etabliert sich das Magnetfeld nach einer Umkehr “recht schnell” wieder, innerhalb von einigen hundert Jahren.
        Der Mars hat fast kein Magnetfeld mehr und daher auch fast keine Atmosphäre.

        Das ist jetzt nur eine kleine Auswahl, und Vulkanismus oder Meteoriteneinschläge gibt es ja auch noch – “Spieler” gibt es also genug. Ich glaube aber nicht, daß man die einzelnen Beiträge jetzt einigermaßen glaubhaft bestimmten Ereignissen zuordnen kann, zumal man meist die genaue Auswirkung nicht versteht.

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    • Marian E. Finger sagt

      Ach, du liebe Güte, das ist nun doch ein uralter Zopf !! Dass die Antarktis vor 30 Millionen Jahren eisfrei war, dass damals beide Pole eisfrei waren, weiß doch jedes Kind, das im Unterricht einigermaßen aufgepasst hat.

      Der Punkt ist jedoch, dass der Mensch ein Produkt der Eiszeit ist, deshalb ist er nicht dafür ausgestattet, in Warmzeiten zu überleben. Deshalb hat es vor 30 Millionen Jahren auch keine Menschen gegeben.
      Dass der Mensch jetzt mit allen Mitteln Eiszeitbedingungen auftrechterhalten will, ist ein purer Egotrip. Ich meine, es ist schon okay, dass wir uns selbst erhalten wollen, auch auf Kosten von allen anderen Lebewesen, aber wir sollten das dann wenigstens zugeben und nicht so tun, als wäre es unser innerstes Anliegen, Frösche, Feldhamster und Wildbienen am Leben zu erhalten.

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      • Stadtmensch sagt

        Der Mensch hat doch Vorfahren bis runter zu LUCA. Oder wenigstens bis Euglenia.
        Ich verstehe nicht, wieso hier ständig eine “Entropiewende” abgelehnt wird.
        Doch ich verstehe es. Bei vielen ForistInnen wirkt die natürliche Evolution stärker aufs Bewusstsein als die Kulturelle…

    • Ulli.D. sagt

      Zur die Erkenntnis vom AWI gibt es auch die Arktis, die ebenfalls vor Mill. Jahren andere Klimabedingungen hatte.
      Wir dürfen jedoch nie vergesssen, dass diese Regionen seit Pangäa geologisch driften.
      Für die Antarktis gibt es wiederum im Gegensatz zum Golfstrom die Besonderheit, das sie von kalten Meeresströmungen umschlossen ist und sich daher nicht aufwärmen kann.
      Die Kontinentalbewegung wiederum führt auch zu unterseeischen Gebirgsstruktur-Änderungen, die wiederum die Meeresstömung beeinflussen.

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  2. Klaus Horn sagt

    Zitate, Auszüge aus Focus Magazin Nr. 48, 2010
    “Es wird wärmer – gut so …
    Vor gut 1000 Jahren stiegen die Temperaturen wieder deutlich – und damit der Lebensstandard. Die Ernteerträge waren hoch, in England und Norddeutschland bauten die Menschen Wein an. Die Wikinger siedelten ab 982 in Grönland, das sie „Grünland“ tauften. Sie betrieben Viehzucht und pflanzten Getreide – bis diese Blütephase, das „mittelalterliche Optimum“, um 1300 zu Ende ging. Um 1500 verließen die letzten Siedler Grönland. …
    All dies zu belegen und zu modellieren ist aber eine Kleinigkeit dagegen, die Wirkung auf das unendlich komplexe System Natur vorherzusagen. Wer würde ernsthaft behaupten, dass er vorausberechnen kann, wie Myriaden Tiere und Pflanzen auf eine Veränderung ihrer Umwelt reagieren? „Ich vertraue den Daten aus der Erdvergangenheit mehr als jedem noch so gut gerechneten Klimamodell“, betont Kröpelin. Zumal die wechselhafte Klimageschichte unseres Planeten reale Beispiele liefert, wie sich globale Temperaturverschiebungen auswirken. …
    Grönland beginnt bereits zu ergrünen. Im Süden betreiben etliche Menschen wieder Ackerbau und züchten Schafe, so wie zur Wikinger-Zeit. Die Erträge steigen von Jahr zu Jahr. Auch die deutschen Winzer freuen sich über Rekordergebnisse. Sogar Hamburg bewirtschaftet seit 1996 einen Weinberg, der reichlich Früchte trägt. …
    „Die Erdgeschichte zeigt, dass sich die Warmzeiten durch besonders hohe Diversität ausgezeichnet haben“, sagt auch Josef Reichholf, emeritierter Ökologe und Evolutionsbiologe aus München. „Artenverluste in beträchtlichem Umfang haben die Kaltzeiten gebracht.“ Generell gelte: „Je wärmer ein Lebensraum ist, desto artenreicher ist er.“”
    Mein Resümee: Klimawandel ist was ganz normales. Man kann durch Außenheizkörper (Photovoltaik) oder Windräder mitheizen und verdienen. Wenn wir ein paar millionstel Teile weniger haben wollen geht das nur durch VERZICHT. Das traut sich kein Politier zu sagen.
    Danke

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    • Markus Kempen sagt

      Was ich nicht verstehe: Wenn “wärmer” mehr Ertrag bringt, warum sind dann die Erträge in Spanien geringer als in Deutschland? Warum sind um den Äquator herum Wüsten ohne irgendeine Vegetation?

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      • Klaus Horn sagt

        Um den Äquator rum gibt es ein paarhundert km weit keine Wüsten: Brasilien, Kongo usw.? Um den Äquator rum ist eine sehr üppige Vegetation. Spanien ist Deutschlands Hauptlieferant für Obst und Gemüse (26%).

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        • Mark sagt

          Entgegen den Behauptungen der Alarmisten schrumpfen Vielerorts die Wüsten um den Äquatorbereich, die Erde wirrd nachweislich grüner!

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    • Wolf Lützen sagt

      Ja, wir haben wieder mal eine Märchenstunde! Sorry, es gibt derzeit eine “Warmzeit'” mit extremen Temperaturen in Asien, in den USA und in Europa. Es gibt Temperaturen von über 40 bis hin zu 50 Grad.
      Die Polkappen schmelzen genau wie die Gletscher in unheimlichen Tempo.
      Das Grönlandeis erhöht den Wasserpegel.
      Wir haben Dürre- und Extremregenereignisse
      in schnellerem Rhythmus.
      Das soll eine Idylle sein, der wir beruhigt entgegen sehen können?
      Wie viele Kartoffeln auf den Augen muss man haben, um für einen solchen vernebelnden Beitrag zu danken.
      Es ist unfassbar, wie an dieser Stelle in diesem Blog die Sehnsucht nach einer heien Welt mal wieder Blüten treibt.
      Diese verbohrte Wissenschaftsfernen verblüfft mich immer wieder.
      Die Ergebnisse der Wissenschaft werden einfach beiseite geschoben, Privat-Mythologie einfachster Strickart wird beklatscht.

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      • Klaus Horn sagt

        Ihre Art zu reagieren, wenn Sie keine Argumente haben, ist, den Andersdenkenden schlecht zu machen. Sie sollten sich mal bemühen zu lernen, wie man anständig diskutiert.

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        • Wolf Lützen sagt

          Wo habe ich keine Argumente? Ich nenne Fakten, die belegbar sind.
          Andersdenkende schlecht zu machen, wird in diesem Blog häufiger betrieben. Wie oft finde
          ich hier die verächtliche Kennzeichnung “linksgrün – versifft”!

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          • Reinhard Seevers sagt

            linksgrün – versifft”….ist ein gebräuchliches Eigenschaftswort. Wie rechtsextrem oder andere von Linken benutzte Zuschreibungen.

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      • Bauer Willi sagt

        @Wolf Lützen
        Haben Sie eine wissenschaftlich belastbare Erklärung dafür, dass die Wassertemperatur der Ozeane in den letzten 12 Monaten in Folge höher waren als in den Jahren zuvor? Das habe ich im Artikel als Frage formuliert. Für eine Antwort wäre ich dankbar, Beleidigungen der Mitdiskutanten bitte ich tunlichst zu unterlassen.

        Hier noch einmal die Spielregeln:
        “Ich dulde keine Beschimpfungen und Beleidigungen von Personen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Mitkommentatoren oder Personen außerhalb des Blogs handelt. Ich behalte mir das Recht vor, Kommentare zu löschen und Nutzer zu sperren, wenn sich jemand nicht an die Spielregeln hält.”

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        • Wolf Lützen sagt

          Hallo BW,
          die Erklärung , die Sie weder hören wollen noch akzeptieren werden, lautet wie folgt:
          “Der menschengemachte Klimawandel ist der Hauptgrund für die Erwärmung der Ozeane”, sagt Klaus Horn von der Uni Hamburg. Ozeane sind CO2-und Wärmespeicher.
          90 Prozent der menschengemachten Wärme “gehen” in die Ozeane.
          Und weil das so ist, macht es wenig Sinn, den Wasserdampf als Klimagas in den Vordergrund zu rücken, sich zu fragen, warum es früher mal noch mehr Kohlendioxid in der Atmosphäre gegeben hat. Auch macht es wenig Sinn, erneuerbare Energien als Quatsch zu bezeichnen oder gar die AKW- Abschaltung als Verlust zu betrachten.
          Auch der Verweis auf die anderen , RS. z.B., zählt nicht. Die sog. Anderen machen eine Menge, beispielsweise Griechenland.

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          • Reinhard Seevers sagt

            “90 Prozent der menschengemachten Wärme “gehen” in die Ozeane.”

            Was für´n geiler FAKT. Das kann aber nur stimmen, wenn die Mehrheit so viel heiße Luft erzeugt, wie der Wolf. Und das glaube ich schlicht nicht.

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          • Bauer Willi sagt

            @Wolf Lützen, das war nicht meine Frage!

            Deshalb hier noch einmal: Haben Sie eine wissenschaftlich belastbare Erklärung dafür, dass die Wassertemperatur der Ozeane in den letzten 12 Monaten in Folge höher waren als in den Jahren zuvor?

            Und dann noch – zum letzten Mal – : unterlassen Sie es, mir Dinge zu unterstellen und mich persönlich zu diffamieren.

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            • Markus Kempen sagt

              In Nature gibt es einen Artikel mit dem Titel “Acceleration of the ocean warming from 1961 to 2022 unveiled by large-ensemble reanalyses”

              https://www.nature.com/articles/s41467-024-44749-7#Tab1

              Ich würde vermuten, das sich darin, oder in den zitierten Quellen, Antworten auf ihre Frage finden lassen. Ich habe mal gelernt, dass wissenschaftliche Publikationen meist so geschrieben sind: ein drittel versteht jeder, ein drittel verstehen die Experten, ein drittel verstehen nur die Autoren. Da ich weder Autor noch Experte in dem Bereich bin, bin ich raus. Ich kann diese komplexen Diagramme, Karten, Abkürzungen usw. nicht in einfache, verständliche Sätze fassen. Da hier vermutlich keine Experten auf diesem Gebiet kommentieren, wird das keiner können. Irgendwie scheint ihre Frage ja auch auf das Detail abzuzielen, dass in den vergangenen 12 Monaten jeder einzelne Monat wärmer war als der vorherige (linearer Anstieg), während es vorher zwar auch einen steigenden Trend gab, aber einzelne Monate auch schonmal kühler waren als die vorherigen (wellenförmiger Anstieg). Irgendein Experte wird dafür schon eine Theorie haben. Wenn sie im Garten ein Planschbecken für ihre Enkel aufbauen, werden sie feststellen können, dass das Wasser wärmer wird, wenn die Lufttemperatur steigt. Der Ozean ist ein riesiges Planschbecken. Mir scheint es zumindest plausibel, das bei steigenden Lufttemperaturen auch die Ozeane wärmer werden. Die Steigenden Temperaturen kann die NASE mit Satelliten messen. Ozeane speichern die Wärme, die durch den steigenden Treibhauseffekt nicht ins Weltall reflektiert wird.

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              • Bauer Willi sagt

                Genau das ist meine Frage: “dass in den vergangenen 12 Monaten jeder einzelne Monat wärmer war als der vorherige (linearer Anstieg), während es vorher zwar auch einen steigenden Trend gab, aber einzelne Monate auch schonmal kühler waren als die vorherigen (wellenförmiger Anstieg).”
                Ich bin ja auch kein Experte, zumindest nicht in der Meteorologie…

                • zmp_nachfahre sagt

                  Ich habe mal schnell drübergelesen und mir fehlt in dem Artikel ein ganz wesentliches Element: wie ist denn die Temperatur gemessen worden?
                  Das ist wie bei einer EU-Verordnung: Verweis auf dies, Verweis auf das, dortdrin wieder Verweise auf weiteres. Selbst wenn man sich die Zeit nähme, dem wirklich umfassend nachzugehen, könnte es sein, daß sich alles in Nebel auflöst…
                  Ich habe insbesondere den Eindruck, daß man zwar vom gesamten Wärmehaushalt spricht, aber tatsächlich nur die Oberflächentemperatur mißt und den Rest bis unten “modelliert”. Und damit ist es Essig mit der Datenqualität, die ausführlich mit statistischen Modellen beschrieben wird…

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      • Jörg sagt

        @Herr Lützen
        Zunächst einmal ehrt es Sie, dass Sie sich um die Zukunft Ihrer Mitmenschen Sorgen machen
        Wenn Sie sich aber mal zurücklehnen und den Panikmodus verlassen, können Sie ja vielleicht den folgenden Aussagen zumindest teilweise zustimmen:
        1. Die Anfang des 19. Jahrhunderts einsetzende industrielle Revolution zusammen mit der Exploration preisgünstiger fossiler Energien und der Erfindung bahnbrechender Technologien war insgesamt ein Segen für die Menschheit.
        2. Das Ende der kleinen Eiszeit und die Erwärmung seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist zumindest für Mittel-und Nordeuropa eindeutig positiv zu bewerten
        3. Das Wachstum der Weltbevölkerung wird sich abschwächen. Dennoch werden Mitte des Jahrhunderts annähernd 10 Milliarden Menschen auf der Erde leben.Zur Verbesserung ihrer Lebensbedingungen ist günstige Energie unverzichtbar.
        4. Der Klimawandel ist wie ein riesiger Tanker. Selbst bei der angestrebten Klimaneutralität Mitte dieses Jahrhunderts wird der CO2 Gehalt in der Atmosphäre noch viele Jahrzehnte bei 420 ppm plus ? verharren. Das 1,5 Grad Ziel ist längst obsolet, wir werden uns auf 2 bis 2,5 Grad einstellen müssen
        5. Alleingänge wie die missratene deutsche Energiewende bringen überhaupt nichts. Das Problem kann nur global gelöst werden. Ein grünes Schrumpfen ist für den Rest der Welt völlig indiskutabel. Wenn wir unseren Wohlstand gefährden, ist das auch für den Rest der Welt kontraproduktiv.
        6. Wir müssen viel mehr in den Klimafolgenschutz investieren. Es ist eine Binsenweisheit, dass eine wärmere Atmosphäre mehr Feuchtigkeit aufnimmt, man also mehr Starkregenereignisse erwarten muss. Technologien für Wassermanagement sind längst vorhanden. Es wird höchste Zeit, in die entsprechende Infrastruktur zu investieren. Auch Dürren und Hitzewellen sind mit entsprechenden Technologien gut beherrschbar.

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        • Wolf Lützen sagt

          Hallo Jörg, bin übrigens nicht im Panikmodus.
          Die Industrialisierung hat Positives bewirkt, bestreite ich nicht.
          Das fossile Zeitalter hat zwar vieles befördert, aber auch ein großes zerstörerisches Potential entfaltet. Das fossile Kapital hat viel verhindert, trotz besseren Wissens die Welt in eigenem Interesse belogen.
          Die Energiewende wird nicht nur von Deutschland betrieben und so missraten ist sie ebenfalls nicht.
          Wird das Problem nicht global – jedenfalls ansatzweise- gelöst?
          China hat 2023 soviel PV installiert wie in den USA bisher insgesamt.
          Indira hat 180 000 – in Worten einhundertachtzigtausend – Elektrobusse bestellt.
          Und die Inder pusten weit weniger CO2 pro Kopf in die Luft als wir.
          Grüne Industrie muss kein Verlust sein.
          Ob die Versicherungswirtschaft Ihnen zustimmt, dass die Risiken von Dürren und Hochwasserereignissen beherrschbar sind, bezweifle ich. Summieren Sie doch nur Die Schäden in Bayern und Rheinland-Pfalz seit 2000. Da kommt man nämlich fast 40 Milliarden Euro.
          Weder Bayern noch BW haben die für den Hochwasserschutz vom Bund bereitgestellten Mittel ausgeschöpft.

          • Reinhard Seevers sagt

            “Und die Inder pusten weit weniger CO2 pro Kopf in die Luft als wir.”

            Theoretisch dürfen sie nur ein 15tel unseres Verbrauches emitieren, damit die gleiche absolute Menge hervorgebracht wird….oder ist der absolute Wert nicht mehr wichtig?
            Wir können das Beispiel auch auf das Einkommen transformieren. Wer möchte genauso wenig Pro-Kopf-Einkommen haben, wie ein Inder? Was, wenn der Inder genauso viel haben möchte wie der Durchschnittsdeutsche? Uuups, dann wird´s eng mit dem Klima.

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            • Wolf Lützen sagt

              Was soll die gleiche absolute Menge? Wenn R.S. kein Argument mehr findet, driftet er ab ins Absurde. Ach R.S.

          • Marian E. Finger sagt

            China hat 2023 so viel PV installiert wie die USA bisher insgesamt, aber es hat 2023 auch 5% mehr Kohle verbraucht als 2022.

            Oh doch, die Energiewende in Deutschland ist aus mehreren Gründen missraten:
            1. Mit seinem Heizungsgesetz hat Habeck einen Großteil der Bevölkerung gegen sich aufgebracht. Die Leute haben verstanden, dass sie durch die Energiewende vor allem ärmer werden, und ärmer werden will niemand.
            2. Im Moment weiß doch niemand, wo in was er investieren soll. Niemand baut, niemand saniert, niemand tauscht die Heizung aus, wenn er nicht unbedingt muss.
            3. die Deindustrialisierung schreitet voran, was sich u.a. auch darin zeigt, dass der Staat weniger Steuern einnimmt als erwartet.
            4. Die armen Leute in Deutschland sind durch das Ampel-Gehampel ärmer geworden und für diese Leute bedeutet das einen Verlust an Lebensqualität.
            5. Deutschland wird in der Welt nicht mehr ernst genommen.
            6. Von geplanten 6,2 GW Zubau Windenergie für 2024 wurden bis jetzt 0,8 GW realisiert.

            In Frankreich haben übrigens schon mehr als vier Millionen Haushalte eine Wärmepumpe, und das ging hier ganz ohne jedes Affentheater ab.

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            • Wolf Lützen sagt

              Das Heizungsgesetz wurde systematisch schlecht geredet von den versammelten konservativen Kräften in Politik, Wirtschaft und Politik. Auch hier wird sich die Wärmepumpe durchsetzen, weil sie eben effektiv ist.
              Wer jetzt noch auf Gas und Öl setzt, wird es bald bereuen.
              Die Ampel hat den Mindestlohn erhöht, die Arbeitgeber haben lediglich eine zu geringe Erhöhung zugestanden.
              D wird schon noch ernst genommen.
              Die Windenergie kommt langsam in Schwung, ebenso die Speicher.

              • Marian E. Finger sagt

                Wer an der Regierung ist, hat die Verantwortung, deshalb sind Schuldzuweisungen an wen auch immer lächerlich.

                Nein, Deutschland wird nicht mehr ernst genommen, nicht mal von seinen Nachbarländern in der EU und von den big playern schon gar nicht. Wie wenig ernst, hat man ja gesehen, als Scholz in China war.

                Dass Gas und Öl keine Zukunft haben, ist eh klar. Darüber braucht man nicht zu diskutieren. 2050 gibt es sowieso nicht mehr so viel Öl, dass man es verheizen kann.

                …. kommt langsam in Schwung …. Betonung auf “langsam”

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              • Limes sagt

                Ach so die konservativen Kräfte sind schuld sagt Wolf Lützen.
                Was ist dann mit Ihnen und den “anderen Kräften” wenn die einfach mal all das machen was sie sich sofort wünschen wie umgehend alte Heizung raus/verschrotten – Wärmepumpe rein, altes Auto verkaufen/verschrotten – E Auto kaufen oder gar kein Auto sondern Radfahren oder ÖPNV oder zu Fuss gehen, Dachfläche sofort mit PV bestücken …. dann würde doch sofort etwas bewegt und wir hätten wieviel % dieser Techniken installiert.
                Das konservative oder wollten sie sagen rechte Kräfte dies alles verhindern können das glauben sie doch selber nicht. Ihre Argumentation klingt nach Verschwörungstheorie und billiger Ausrede für eigenes Nichtstun.
                Irgendwie hat man den Eindruck sie und diese anderen Kräfte schreien nur nach Veränderungen aber wollen selber keinen Beitrag leisten.

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          • Jörg sagt

            @Herr Lützen
            Genau das hatte ich ja gemeint. Wen man nur einen Bruchteil des Geldes, das man für die Vermeidung von CO2 Emissionen aufgewendet hat, in die Infrastruktur zum Schutz vor Starkregenereignissen gesteckt hätte, wären Schäden in dieser von Ihnen zitierten Grössenordnung nicht entstanden. Für die Zukunft muss da ein radikales Umdenken stattfinden. Als Einwohner in einem gefährdeten Gebiet würde ich Geld, das ich nur einmal ausgeben kann, mit Sicherheit eher in Schutzmassnahmen für mein Haus und eine Elementarschadenversicherung investieren als in eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto.
            Ausserdem würde ich den Kommunal- und Landespolitikern Druck machen, endlich den Hochwasserschutz zur Priorität zu machen. Ich würde nicht darauf warten wollen, dass mit der erhofften Klimaneutralität im Jahre 2050 Starkregen vielleicht wieder abnehmen wird!
            Indien und China als Vorbild für eine Energiewende zu zitieren, finde ich gewagt. Gemessen an der Größe und Einwohnerzahl dieser Länder ist das Engagement in erneuerbare Energien eher bescheiden. Der Strommix in China und Indien ist immer noch weit überwiegend fossil dominiert, vor allem Kohle. Und das von Putin inzwischen günstig angebotene Öl und Gas wird gerne genommen.
            In beiden Ländern werden weiterhin in großem Stil Kohlekraftwerke gebaut. Also die von Ihnen zitierten Elektrobusse fahren nicht besonders klimafreundlich.In China dominieren den Ausbau der Elektromobilität eindeutig wirtschaftliche Interessen. Man will den Weltmarkt für chinesische Elektroautos erobern.
            Dass die deutsche Energiewende missraten ist, steht für mich außer Frage. Wegen Fukushima die weltweit sichersten Atomkraftwerke, die 2010 noch 30 % zum Strommix beigetragen hatten, sukzessive abzuschalten und durch russisches Gas zu ersetzen, war der Supergau. Und die Zukunft soll jetzt so aussehen: 2 Systeme müssen parallel gefahren werden. Ein fluktuierendes aus Wind und Solar und ein Backup System aus Kohle, Erdgas und später vielleicht Wasserstoff. Dazu kommt ein immens teurer Netzausbau. Die Stromkosten werden also weiter steigen und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft erheblich beeinträchtigen.

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      • Ulli.D. sagt

        Hihih…ist schon lustig zu lesen, dass sogar hier gut dargelegte Quellen-Nachweise Ideologen nicht abbringen, Ihren etwas übertheoretischen Kommentar zu veröffentlichen und den Autor zu diskreditieren, weil,s nicht “in den Kram passt”.
        REM: ein namhafter Hamburger Prof. hat mir bestätigt, dass der CO²-Haushalt vor Mill. an Jahren viel höher war, jedoch von den Meereslebewesen in Kalk umgebaut und im heutigen Gestein versieget worden ist.
        + Von den 120 weltweiten Klima-Modellen war es nur die russ. Version, die auch deckungsgleich das Klima der Vergangeheit rekonstruieren konnte…aber das ist ja nur der “böse Iwan”…

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    • Reinhard Seevers sagt

      “Wenn wir ein paar millionstel Teile weniger haben wollen geht das nur durch VERZICHT. Das traut sich kein Politier zu sagen.”

      Doch, das ist doch die Aussage der “degroth-Bewegung” Ulrike Herrmann hat es bereits mehrfach in Vorträgen vertreten. Kommt nicht gut an beim Volk. Ergo, weitermachen…

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      • Schmeckt gut sagt

        Ich habe den Eindruck, nicht nur “Weitermachen” ist die Strategie, sondern die “Panikindustrie” hat die Ausrufung von diversen, weltweiten Krisen vervielfacht. Dank auch an Herrn Lützen für die Verbreitung dieser fragwürdigen Thesen.

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        • Wolf Lützen sagt

          Hallo schmeckt gut: Ich lese hier zu 90 Prozent die Verharmlosung des Klimawandels, kuriose Alternative Sichtweisen und Erklärungsmodelle.
          Panikmache ist auch Framing. Die Lage ist doch ernst genug, wo habe ich eine fragwürdige These geäußert?

          • Reinhard Seevers sagt

            “Die Lage ist doch ernst genug, wo habe ich eine fragwürdige These geäußert?”

            “Ich lese hier zu 90 Prozent die Verharmlosung des Klimawandels,”

            🙃🤡🤘

            • Wolf Lützen sagt

              Hallo R.S., wo haben Sie sich ernsthaft zu Maßnahmen gegen den Klimawandel geäußert?
              Sollte ich da was übersehen haben? Sie haben über Wasserspeicher und Moorvernässung gelästert, sie spotten über die Pflicht zur PV-Installation, Sie finden Radwege Luxus und und und. Biodiversität ist für Sie doch eher ein Schimpfwort.

              • Reinhard Seevers sagt

                Neeee, Wolf ist für mich ein Synonym für : kann weg, braucht keiner. Abschlussfreigabe, jetzt.🥳

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              • evo.... sagt

                Herr Lützen, Sie machen hier Demagogie mit 08 / 15 Presse – Wissen. Es ist doch alles viel komplizierter. Ich habe Sie schon mal um eine Antwort auf die Frage, warum sich Deutschland um 0,7 Grad stärker erwärmt hat als der Rest der Welt, gebeten.

                Denken Sie doch mal über die Argumente in dem Link nach:

                https://sbraun-speck.de/klimawirkung-windkraft-sorgt-fuer-trockenheit-regen/

                Wenn Ihr Unterbewusstsein neutrales-logisches Denken zulässt, dann werden sie vielleicht eine Antwort finden.

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  3. Jörg sagt

    Ich war überrascht, dass mein Beitrag, den ich vor einigen Stunden abgesendet hatte, im Blog nicht aufgetaucht ist. Ich nehme an, es kann nur ein technisches Problem gewesen sein.
    Hier noch einmal ein Versuch:.
    Wer sich eingehender über die Klimapaläontologie informieren will, sei auf zahlreiche Youtube Videos von Professor Ganteför verwiesen. Professor Ganteför ist emeritierter Physikprofessor der Universität Konstanz und informiert sachlich und kompetent über die Klimageschichte der Erde und den aktuellen Klimawandel. Eiszeiten und Warmphasen haben sich durch natürliche Vorgänge in der Vergangenheit immer wieder abgelöst, wobei die Warmzeiten überwogen haben.
    Wir haben das Glück, in einer Zwischeneiszeit mit angenehmen Bedingungen zu leben. Ansonsten wäre das Wachstum der Weltbevölkerung auf nunmehr 8 Milliarden Menschen mit entsprechender Nahrungsversorgung nicht möglich gewesen. Nach dem Ende der Eiszeit vor ca. 12000 Jahren erwarten die Klimaforscher eigentlich schon wieder den Beginn der nächsten Eiszeit. Hoffen wir für unsere Nachfahren, dass das noch einige Jahrtausende dauern möge!
    Die mit dem Beginn der industriellen Revolution einsetzende Erderwärmung wird weitergehen und auf jeden Fall in den nächsten Jahrzehnten die 2 bis 2,5 Grad erreichen. Daran werden alle ehrgeizigen und kostspieligen Massnahmen zur CO2 Reduktion nichts ändern. Vor allem nationale Alleingänge wie die deutsche Energiewende sind viel zu teuer und global wirkungslos.
    Es wäre sehr zu wünschen, dass unsere Politiker begreifen, dass im Hier und Jetzt der Klimafolgenschutz eine viel höheren Stellenwert bekommen muss. Da man Geld nur einmal ausgeben kann, müsste zumindest ein Teil der Energiewende Gelder in die Infrastruktur zum Schutz z. B. vor Starkregenereignissen umgewidmet werden. Man muss kein Fachmann sein, um zu begreifen, dass eine wärmere Atmosphäre mehr Wasser speichert und dass Starkregen deshalb zunehmen wird. Deutschland ist auf Grund der Topologie in besonderem Masse gefährdet. Hier muss ganz schnell was geschehen, auf Klimaneutralität im Jahre 2050 zu warten, macht absolut keinen Sinn.

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    • Bauer Willi sagt

      Ich habe heute über Tag nicht in den Blog geschaut und so haben sich dort einige Kommentare “aufgestaut”. Aber ich hatte wirklich andere Aufgaben (von meiner Familie) bekommen….

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  4. Christian Bothe sagt

    Passt vielleicht nicht ganz zum Thema…Musste mich aber dazu äußern als Gegenaussage zur Behauptung:“Kühe sind Klimakiller“! Mein Statement wurde heute in der hiesigen Zeitung veröffentlicht!

    1.Milchkühe sind keine Klimakiller, sondern eine Voraussetzung um die Weltbevölkerung in Zukunft ernähren zu können!
    2.Die Methanproduktion in der Milchviehhaltung hat geringen Einfluss, weil wir von einem biologischen Kohlenstoffzyklus sprechen können. Methan wird nicht nur produziert, sondern auch wieder zerstört. Durch chemische Reaktionen in der Atmosphäre wird ein überwiegender Anteil des weltweit produzierten Methans innerhalb von 10 Jahren zu Kohlenstoffdioxid abgebaut. Die Tierhaltung produziere dabei kein zusätzliches Kohlenstoff. Die von Wiederkäuern ausgestoßenen Methanmengen entsprechen der Menge Kohlenstoff, die von Pflanzen aufgenommen und zum Aufbau von Biomasse genutzt wird!
    3.Im Übrigen wissen wir je höher die Milchleistung desto geringer der CO2 Fußabdruck!
    4.Was das Tierwohl betrifft und die Trennung von Kuh und Kalb, hat das keinerlei negative Auswirkungen auf die Entwicklung der Kälber und deren späteren Lebensleistungen und das seit Jahrzehnten!
    Zusammenfassend möchte ich sagen, das die Milch unserer Kühe und deren Verarbeitungsprodukte wichtige Nährstoffe enthält und deshalb sehr gesund insbesondere für Kinder und deren Entwicklung ist! Dies gilt auch über den 1.Juni dem Tag der Milch hinaus…

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    • Polymesos sagt

      Da möchte ich noch ein Argument hinzufügen:

      Kühe verdauen Gras nur durch Methan produzierende Bakterien, und das ist in allen Pflanzenfressern gleich, weil nur diese Bakterien Zellulose knacken können. Alle benützen ungefähr die gleichen Bakterien und darum emittieren auch alle in etwa die gleiche Menge Methan pro Gras.

      Ok, einigen wenigen gelingt es auch noch Methan fressende Bakterien im Darm zu kultivieren, wie etwa das Känguru. Viel Unterschied macht das aber auch nicht.

      Darum sind die Kühe unschuldig, was das Methan betrifft. Nicht die Kühe produzieren es, sondern die Bakterien und das Gras.

      In Irland schafft man nun eine Menge Kühe aus verzweifelter Umweltschutz Panik ab. Böser Rechenfehler, denn das Gras wächst ja weiter.
      Am Ende ist es egal welchen Weg es nimmt. Auch andere Säugetiere, Heuschrecken oder Regenwürmer machen nichts anderes als Kühe. Sogar wenn man das Gras kompostiert entsteht dieses Gas. Höchstens mit Glyphosat könnte man das aufhalten.

      Allerdings hatte dieser Planet nie ein Problem mit dem bakteriellen Methan, da es sowieso nur eine Halbwertszeit von ca. 10 Jahren hat. Die problematischen Mengen dürften eher direkt aus den angebaggerten Kohleflözen, den angebohrten Gas und Ölfeldern kommen. Inzwischen auch vom Meeresgrund und den Permafrost Zonen. An all dem hat die Landwirtschaft keinen Anteil.

      Im Gegenteil. Weil die Milchleistung der Einzelkuh gestiegen ist, ging die Zahl der Rinder schon seit Jahrzehnten in Europa zurück. Tatsächlich hat die Landwirtschaft das Kuh bezogene Methan schon seit Jahrzehnten verringert. Sogar schon lange bevor irgendjemand etwas von Klimaproblemen gehört hatte.

      Man sollte endlich damit aufhören, Denkfehler auf Kühe zu projizieren.

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  5. evo.... sagt

    Ich habe mir gedacht, dass CO2 ja nicht das einzige Klimagas ist und man u.a. auch den Gehalt von Lachgas vor 125 000 Jahren wissen müsste. Das wichtigste Klimagas soll ja Wasserdampf sein und da müsste man auch die Werte von vor 125 000 Jahren dazu haben. Google hat mir u.a. das vorgeschlagen:

    https://sbraun-speck.de/klimawirkung-windkraft-sorgt-fuer-trockenheit-regen/

    Finde ich sehr interessant. Ich denke nämlich schon länger, dass man die Auswirkungen der Windkraft auf das Wetter kaum erforscht hat. Aber da sind sich ja die Forscher selber nicht einig und die Politik wird uns auch nicht die Wahrheit sagen.

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    • evo.... sagt

      Ich schreib mal noch was dazu:

      Bezüglich der Überschwemmungen in Süddeutschland hatte ich dieser Tage gedacht, dass die Bayern mit Batterien von Windrädern entlang der Grenzen zu Österrreich (nach den Alpen) und der Tschechei die Regenwolken hätten aussperren können. Dann hätte es in Sachsen und der Tschechei geregnet.

      In Kombination mit dem Artikel der Fr. Braun-Speck muss man alles voll Winder stellen und mit der Zeit lernt man dann (durch ein- und ausschalten) das den Niederschlag zu steuern.

      Bei mir sind momentan wieder rhythmisch zerhackte Wolkenstreifen am Himmel.

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      • zmp_nachfahre sagt

        Ich hatte mir die Niederschläge auf einem Regenradar angesehen – es gab einen großen Wirbel über BY/östliches BW, der mehr als einen Tag lang stationär war. Das war tatsächlich schon fast wie mit Zäunen eingesperrt und so lange hat es immer in der gleichen Gegend geregnet.
        Wasserdampf ist tatsächlich mit großem Abstand das wesentliche Treibhausgas – dem kann man aber kein “menschengemacht” anhängen und daher wird es diskret übergangen.
        Was tatsächlich Auswirkungen hat, sind natürliche Vorgänge wie z.B. dieser:
        Im Januar 2022 ist der unterseeische Vulkan Hunga Tonga ausgebrochen und hat Asche bis in eine Höhe von mehr als 50 km geschleudert. Dazu kamen noch etwa 100 Mt Wasser (der Ausbruch war unter dem Meeresspiegel), was etwa 10% des in der gesamten Wassergehaltes der Stratosphäre sind.
        Die Modellierer sind sich übrigens nicht einig, ob der Klimaeffekt nun eher eine Abkühlung wegen der Asche und des Schwefeldioxids sein wird oder eine Erwärmung wegen des Wassers…
        Aber davon ist ja nun schon ein Teil in Bayern angekommen.

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  6. Jörg Stetter sagt

    Wer Interesse an der Klimapaläontologie hat, sei auf die zahlreichen You Tube Videos von Professor Ganteför, emeritierter Physikprofessor der Uni Konstanz verwiesen. Er erklärt sehr sachlich und kompetent die Klimageschichte der Erde und bezieht auch Stellung zu den Ursachen der derzeitigen Erderwärmung. Fakt ist, dass Warm- und Kaltzeiten der Erde sich innerhalb großer Zeiträume immer wieder abgelöst haben und dass die Warmzeiten deutlich überwogen haben. Wir haben das Glück. in einer Zwischeneiszeit zu leben, die für angenehme Lebensbedingungen sorgt. Die nächste Eiszeit wird nach übereinstimmender Meinung der Klimaforscher mit Sicherheit kommen. Eigentlich ist iht Beginn nach ca. 12 000 Jahren Zwischeneiszeit überfällig, Unseren Nachfahren sollte man dringend wünschen, dass es noch einige Jahrtausende dauert.
    Was heisst das für die derzeitige Klimapolitik? Die Erderwärmung wird wegen der CO2 Emissionen zunächst einmal weitergehen. Realistisch ist das 1,5 Grad Ziel schon lange nicht mehr.In diesem Jahrhundert wird die globale Durchschnittstemperatur noch um 2 bis 2,5 Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit zunehmen.
    Hoffentlich bald werden unsere Politiker begreifen müssen, dass ein globales Problem nicht durch eine nationale, überstürzte und nicht bezahlbare Energiewende gelöst werden kann.
    Es ist höchste Zeit, dass ein Teil der Gelder, die für die Vermeidung von CO2 Emissionen ausgegeben werden in Massnahmen zum Schutz vor den unerwünschte Folgen der Erwärmumng umgeleitet werden. Die Zunahme von Starkregen ist so ein Beispiel. Man benötigt keinen besonderen Sachverstand um zu begreifen, dass eine wärmere Atmosphäre mehr Wasserdampf speichert und Starkregenereignisse dadurch zunehmen.
    Solche Ereignisse werden bei der Topographie Deutschlands immer wieder lokal zu verheerenden Überschwemmungen führen. Hier müsste entsprechend massiv in die Infrastruktur investiert werden, um die Schäden zu minimieren. Selbst wenn wir mit enormen Kosten die CO2 Emissionen senken, wird das auf die akute Bedrohung sensibler Regionen für die nächsten Jahrzehnte keinen Einfluss haben.. Jetzt müsste gehandelt werden. Ob wir in Deutschland im Jahre 2050 klimaneutral sind, spielt für die heute durch Naturkatastrophen bedrohten Menschen keine Rolle.

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  7. Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

    Ich finde es interessant das darauf hingewiesen wird das beim Portal “Welt der Physik” möglicherweise keine Klimaleugner oder Verschwörungstheoretiker am Werk sind. Das ist ja gerade der Trick, mit den Begriffen sollen Gegner der ideologischen Politik , beziehungsweise Leute mit “klarem Menschenverstand”, mundtot gemacht werden. Fachleute von “Welt der Physik” müssten dann ja mal z.B. in Talkshows eingeladen werden, Und, passiert das? Natürlich nicht, stattdessen Luisa Neubauer, das sagt doch alles. Also, nur keine Panik, es ist alles Beschiss, aber gründlich. Ich hab da auch in früheren Kommentaren bereits mehrfach drauf hingewiesen. Da sie, Herr Kremer Schillings, die Temperatur des Meerwassers beunruhigt hätte ich auch gleich ein Thema für den nächsten Beitrag: wie wird die Temperatur ermittelt, wann wird wo, wie, und in welcher Tiefe gemessen und wie sind die Verfahren früher und heute vergleichbar?

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  8. Polymesos sagt

    Die Eem Warmzeit war tatsächlich wärmer als heute. Damals war die Küste der Antarktis eisfrei und man kann dort sogar Spuren menschlicher Besiedelung finden. Allerdings war dies nicht durch erhöhte CO2 Werte verursacht.

    Auch die CO2 Werte auf diesem Planeten waren schon mal viel höher, etwa in der Kreidezeit. Allerdings sind sie vermutlich noch nie so plötzlich gestiegen wie heute.

    Ich finde, man sollte die Treibhausgasentwicklung als bedenklich ansehen, aber nicht in Panik verfallen. Panik hilft da niemandem. Wenn man bedenkt,
    dass wir denkende Menschen sind, wird dieses Problem gelöst werden.

    Wir sollten nicht auf die Klimawandel Leugner hören, die uns politisch instrumentalisieren wollen. Landwirtschaft ist ein Beruf, keine Partei. Warum sollte man die Lösungen für Zukunftsfragen überhaupt vom Staat erwarten. Der Staat verwaltet die Vergangenheit und vor allem sich selbst. Er wird von der Zukunft auch nur überrascht.

    Man stelle sich mal vor, wie es wäre, wenn wir in 50 Jahren alle hinter 50 cm gedämmten Wänden sitzen, während die Kernfusion dann Strom so billig anbietet, dass Stromzähler abgeschafft werden.

    Andererseits sind die Treibhausgas Emissionen genau jetzt bedenklich, denn Dauerfrostböden schmelzen und am Meeresgrund sublimiert Methanhydrat. Energiesparen jetzt ist notwendig, aber ohne Weltuntergangsphantasie.

    Ich denke, wir Landwirte haben vor allem nicht zum Anstieg der Treibhausgase beigetragen. Wir helfen ein wenig, das Problem lange genug zu minimieren, damit Lösungen greifen können.

    Wir sollten uns auf die Seite des Umweltschutzes stellen, denn wir haben die besseren Argumente. Wir helfen dem Planeten tatsächlich genau jetzt, wenn es am wichtigsten ist. Das soll uns die übrige Wirtschaft erst mal nachmachen.

    Gegenwärtig schmücken sich Fluggesellschaften mit Zertifikaten aus landwirtschaftlicher Produktion, damit man “klimaneutral” auf die Malediven fliegen kann. Warum verwenden wir diese Leistung nicht für unsere eigene Reputation?

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  9. Hendrik sagt

    ein Blick auf andere Artikel dieser interessanten Internetseite, gibt zumindest teilweise Antwort auf die Fragen. https://www.weltderphysik.de/gebiet/erde/nachrichten/2019/erderwaermung-global-und-rasant/
    und wie anderen schon geschrieben haben, die Natur wird sicherlich einen Weg finden damit umzugehen, fraglich ist allerdings, wie sehr wir Menschen davon beeinfluss werden. zB wenn viel Arten aussterben, weil sie sich dem rasanten Klimawandel nicht so schnell anpassen können. und man weiß weniger Arten heißt weniger Resilienz für ein Ökoystem. Das könnte sich irgendwann wohl auf den Ertrag unserer Lebensmittel auswirken….

  10. Marian E. Finger sagt

    Aus Eisbohrkernen kann man vielleicht die CO2- und Methan-Konzentration bestimmen, die vor einer oder zwei Millionen Jahren in der Atmosphäre geherrscht haben mag. Aber nicht, welche globale Oberflächentemperatur das Meerwasser seinerzeit gehabt hat, es sei denn man rechnet die CO2- und Methankonzentration in eine Temperaturkurve um. Tja, und genau so macht man das auch. Damit benutzt man, was man eigentlich beweisen will, als Parameter in der Rechnung. Man kann also nicht irgendwelche Daten aus der fernen Vergangenheit hernehmen, um uns vorzurechnen, welcher CO2-Anstieg zu welcher Temperaturerhöhung führen wird.

    Tatsächlich hat es in den vergangenen 800.000 Jahren im Schnitt alle 150.000 Jahre eine Kaltzeit innerhalb der Eiszeit gegeben, in denen der Mensch nur in der Äquatorialgegend überlebt hat und Europa, halb Asien, Amerika und Australien menschenleer waren. Mit Rapsanbau im Rheintal war da nix, lieber Bauer Willi ! Es gab da nicht mal Wälder in Europa, bloß Tundra und Steppe. Die Warmzeiten zwischen den Kaltzeiten haben meist um die 15.000 Jahre gedauert und so lange leben wir jetzt bereits in einer. Ganz böse Menschen sagen ja bisweilen, dass uns der massenhafte CO2-Ausstoß womöglich vor der nächsten Kaltzeit rettet, aber das sind schon wirklich die ganz, ganz bösen, die Sachen sagen, die man heute nicht sagen darf.

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    • Mark sagt

      Ich bin sogar noch böser, da ich bei Bauer Willi folgendes schrieb:
      Im Jahr 2023 wurde in England ein neuer Weltrekord beim Weizenertrag unter Praxisbedingungen aufgestellt: 179,5 dt Weizen pro Hektar. Dieser Weltrekord wäre im vorindustriellen Zeitalter, wo sich die Klimaaktivisten alle wieder hin wünschen, schlicht nicht möglich gewesen, selbst dann nicht, wenn man damals die selben Sorten, Düngung und Pflanzenschutz zur Verfügung gehabt hätte wie bei der Aufstellung des Weltrekords 2023. Es hätte der CO2 Gehalt der Atmosphäre nicht ausgereicht für einen so hohen Ertrag. Im vorindustriellen Zeitalter betrug dieser nämlich 280 ppm, heute beträgt er 420 ppm. Würde man den CO2 Gehalt von heute wieder auf 280 ppm zurückführen, wäre es schlicht unmöglich, die 8 Mrd. Menschen auf diesem Planeten zu ernähren. Wir hätte eine Hungerkatastrophe gigantischen Ausmaßes.

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    • Uwe Helmke sagt

      Nun ja die Temperatur des Meerwassers kann man schon auch ohne Rechentricks bestimmen. Sie lässt sich Recht gut an Isotopenverteilungen in Meeresbewohnern feststellen. Diese sind abhängig von Temperaturen. Aber teils haben sie Recht. Manchmal wird aus Durchschaubären Gründen einfach eine “Rückkopplung” mit den gewünschten Ergebnissen als Grundlage verwendet. “Forschung” ist auch immer viel Politik. Irgendwo her kommt ja das Geld.

    • Wolf Lützen sagt

      Geht mir doch los mit den Warmzeiten.
      Was sollen die beweisen? Wer möchte jetzt schon
      15000 Jahre Warmzeit’, wo sollen denn die Enden?

      • Inga sagt

        in unserem Klimazyklus sind und mal verschieden lange oder kurze Warm- und auch Kaltzeiten enthalten
        und die kann man ruhig mit diesem Klimawandel vergleichen, odernicht?

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  11. Mark sagt

    “I want you to panic” mit diesen Worten hat die Klimaheilige Greta die Strategie der Klimawandelbranche auf den Punkt gebracht! Ich spreche hier bewusst von Branche, denn NGO´s, Mainstreampresse, Stakeholder, Politik, Aktivisten und eben auch Wissenschaftler ziehen hier gemeinsam am Panikstrang. Gerade sog. Klimawissenschaftler tragen hier einen ganz erheblichen Beitrag zur Panikerzeugung bei. So Haben sie es fertig gebracht, Fakten und Daten, die als gesetzt galten schlicht umzubiegen, wenn sie nicht ins Narrativ passen. So gibt es mittlerweile keine Mittelalterliche Warmzeit mehr, auch die kleine Eiszeit, das römische Klimaoptimum und die Klimaschwankungen der letzten 10000ende von Jahren viele der Datenmanipulation der wissenschaftlichen Klimaaktivisten zum Opfer, die manipulierte Hockeystickkurve (Mann) sagt alles. Dass sich das Klima in der Vergangenheit ständig geändert hat, auch ohne menschlichen Einfluss, soll damit vertuscht werden. So sind die widersprüchlichen Meldungen, die Willi erwähnt, zu erklären! Richtig ist, dass zur Zeit eine gewisse Erwärmung des Weltklimas erkennbar ist und dass in diesem Zusammenhang glücklicherweise auch der CO2Gehalt der Atmosphäre gestiegen ist. Dass der Mensch in der Lage wäre, diese Entwicklung massgeblich zu beeinflussen, ist ein Fake.

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    • Schmeckt gut sagt

      Und dass gestern wieder versucht wird, die katastrophalen Überschwemmungen mit der “Klimakatastrophe” zu verbinden und eine heftige Schuld der jetzigen (und vorherigen) Regierung zu konstruieren, weil sie ja so wenig tut, ist die eigentliche Katastrophe: Es wird Geld für Klimawandelverhinderungsfakes ausgegeben, die weltweit soviel bringen, wie ein Sack Reis, der in China umkippt. Es wird erreicht, dass “bullshit”-Branchen ungerechtfertigterweise Milliarden verdienen, die in allen anderen Lebensbereichen fehlen – Rente, Pflege, Krankheit, Infrastruktur und in den Katastrophengebieten der Donau mit den Seitenflüssen. Wo bleibt das Geld für einen effektiven Hochwasserschutz, denn der ist wirklich (kurzfristig) notwendig?

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      • Mark sagt

        Stimmt. Nirgends habe ich etwas über die gewaltigen Flächenversiegelungen der letzten Jahrzehnte gelesen, die haupturäschlich für die Überschwemmungslkatastrophen sind. Agriphotovoltaik, mehrer dutzend ha am Stück dürfte dem ganzen noch die Krone aufsetzen.

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      • zmp_nachfahre sagt

        Wenn man Geld für konkrete Schutzmaßnahmen verwendet ist das mit Sicherheit etliche Male sinnvoller, als wenn man damit CO2-Reduzierung bezahlt. Ein Damm hilft hier und heute gegen Hochwasser, teuer bezahlte CO2-Einsparung vielleicht, irgendwann – wenn die Modelle stimmen. Und das tun sie nachweislich nicht, alle bisherigen Vorhersagen liegen grob daneben.
        Die Prämisse, alleine die “Treibhausgase” seien für Veränderungen des Klimas verantwortlich, ist überdies physikalisch vollkommener Schwachsinn. Wir kennen ja noch nicht einmal die Auswirkungen aller offensichtlichen Einflüsse!
        Wolkenbildung – nicht verstanden, Auswirkung der Schwankungen der Sonnenaktivität – nur teilweise verstanden, Vulkanismus, Meeresströmungen und ihre Schwankungen (“El Nino”)…
        In etlichen Modellen ist die Erde übrigens flach, weil es sich damit leichter rechnen läßt…

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      • Wolf Lützen sagt

        Es gibt seit langem Maßnahmenkataloge für den Hochwasserschutz. Es fehlt an der Umsetzung, häufig genug sind es Streitigkeiten um Grundstücke und deren Ausgleich.
        Es könnte sogar sein, dass Landwirte und Grundeigentümer für einen Verzug der Umsetzung sorgen. Zumindest war das an der Elbe in Brandenburg so.
        Wassermanagement wird gebraucht.
        Versicherungen werden gebraucht, die FDP mal wieder dagegen….
        Klar ist doch, dass auch das reiche D auf Dauer
        Ahrtal- und Bayern-Ereignisse wie derzeit nicht dem Steuerzahler aufbürden können
        Ahrtal- kosten ca. 30 Milliarden Euro, BW und Bayern-Ereignisse Schäden noch offen
        Und Söder stellt sich hin und schreibt Schecks aus.

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  12. Isa sagt

    “Ich kann in den Daten nichts Beunruhigendes erkennen. Oder bin ich blind?”

    Das kommt darauf an wo Ihre Schwelle für “Beunruhigung” ist. Wenn Sie sagen “die Erde hat schon wärmeres Klima als heute gesehen, alles kein Problem”, dann gibt es keinen Grund zur Beunruhigung. Wenn es darum geht welches Klima Homo Sapiens erlebt hat und welche Lebensräume er bei welchem Klima besiedeln kann, dann sieht es anders aus.

    Wir haben 8 Milliarden Exemplaren in allen möglichen Lebensräumen, wir werden nicht so schnell aussterben. Mit Zivilisation auf derzeitigem Niveau kann es allerdings recht schnell vorbei sein.

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    • Reinhard Seevers sagt

      “Mit Zivilisation auf derzeitigem Niveau kann es allerdings recht schnell vorbei sein.”

      Darum geht es ja eigentlich. Weder die Menschheit wird aussterben, noch die Welt wird untergehen. Es leben und “hausen” einfach zu viele Menschen auf dem Planeten, die dann an Stellen wohnen und mit materiellen Dingen augestattet sind, deren Verlust dann riesige monetäre und existenzielle Ausmaße annehmen.
      Es wird schlicht so weitergehen und die Menschen werden sich Gebiete suchen und suchen müssen, wo sie sicherer leben werden können. Alles ist im “Fluss”. Wir hier haben NOCH Geld, um uns einigermaßen zu sichern. Andere wiederum nicht.
      Jeder Einzelne wird für sich Entscheidungen treffen, um sein Hab und Gut zu sichern. Parallel schafft das globale Kapital urbane Verdichtungsräume und repräsentative Bauten für Spiel und Spaß.
      Z.B. https://www.youtube.com/watch?v=ONsEhZPbkF0
      Der Mensch ist ein kognitives Desaster, aber er wird es auch bleiben.

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    • Johann sagt

      Ohne CO₂ in der Luft gibt es keine Photosynthese,
      ohne Photosynthese gibt es keine Pflanzen,
      ohne Pflanzen gibt es keine Tiere und
      ohne Pflanzen und Tiere gibt es keine Nahrung und
      ohne Nahrung gibt es auch keine Menschen.

      Eine Biologin hat mir auf die Frage, was Sie zum CO2 sagt, spontan geantwortet: “CO2 ist das Gas des Lebens”

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      • Isa sagt

        Ohne Wasser steht man auch doof da. Trotzdem versuchen wir, uns gegen Überschwemmungen zu schützen.

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        • Bauer Willi sagt

          @Isa
          Und ohne Sauerstoff auch. Jetzt wird die Argumentation langsam skurril ….

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          • Markus Kempen sagt

            Die Welt ist nicht “linear”. Auf einem überfluteten Feld ernten sie genauso wenig, wie auf einem vertrockneten. Es gilt den optimalen Bereich dazwischen zu treffen. Genauso beim C02. Ob die Welt mit 300, 400 oder 500 ppm “besser” dasteht mag man diskutieren können. Der Hinweis von Johann (mit 0 ppm funktioniert es nicht) ist in dem Zusammenhang aber nicht wirklich nützlich.

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          • Isa sagt

            Die Argumentation, dass mehr CO2 ja gar nicht schlecht sein kann, weil CO2 ja grundsätzlich benötigt wird? Stimmt, das finde ich auch skurril.

            • Schmeckt gut sagt

              Die Realität auszublenden ist skurril. CO2 wird zum Wachstum in bestimmten Konzentrationen benötigt. In Gewächshäusern wir es sogar in einigen Kulturen gedüngt, sprich als Gas über die Belüftung zugeführt. Isa, das glauben Sie nicht – googlen Sie es. CO2 stabilisiert die enormen Erträge in den Kulturen.

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              • Markus Kempen sagt

                In Gewächshäusern kann man den CO2 Gehalt unabhängig von Temperatur und Wasserangebot erhöhen. In der Situation hat CO2 durchweg positive Effekte. Im Freiland ist durch den Treibhauseffekt ein höherer CO2 Gehalt aber leider mit höheren Temperaturen verbunden. Höhere Temperaturen haben keinen eindeutig positiven Effekt auf Erträge. Dort wo es eh schon warm ist (Mittelmeerraum, Afrika) gibt es vermehrt Hitzestress. Extremwetter führen dazu, das der realisierbare Ertrag in der Praxis seltener erreicht wird. Dort wo es im Moment zu kühl ist (z.B. Sibirien) könnte aber auch Ackerbau möglich werden. Insgesamt ist unklar welche Effekte überwiegen. Bisher ist global gesehen ehr ein positiver aggregierter Effekt eingetreten – das kann sich aber auch mit fortschreitendem Klimawandel umkehren. Tendenziell gehen wohl die meisten Experten im Moment davon aus, dass sich global gesehen Vor- und Nachteile ausgleichen werden. Abgesehen vom globalen Effekt, dürfte es für die Menschen am Äquator, die mit zunehmender Hitze/Dürre konfrontiert werden, ein schwacher Trost sein, dass es am Nordpol angenehmer wird. Völkerwanderungen werden die Welt nicht einfacher machen.

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              • Isa sagt

                Natürlich glaube ich das, wie kommen Sie auf die Idee dass nicht? In einem geschlossenen System, in dem man alle Parameter unabhängig voneinander kontrollieren kann ist das eine gute Sache.

  13. Frank sagt

    Die Uni Bonn und andere waren vor 20 Jahren scheinbar echt noch nicht auf Kurs und haben es noch mit echter faktenbasierter Wissenschaft versucht. Manche Sparten sind echt besonders anfällig für sowas, etwa diese ganzen Paläo-Typen (die oft genug echt vielseitig hochgebildet sind).
    Da man aktuell von diesen Punkten in der Klimadiskussion wenig / nichts hört, darf man wohl annehmen, dass da jetzt systembedingte Ruhe herrscht und die Leute lieber im engeren Spezialgebiet arbeiten und sich mit Fachkollegen austauschen, als sich den shitstorm der Klimarettermeute ins Haus zu holen. Wie etwa diese Biologin Vollbrecht mit ihrer Behauptung der Existenz von nur 2 Geschlechtern.

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    • zmp_nachfahre sagt

      Irgendetwas “gegen Klima” zu sagen, kann sich heute nur der leisten, der schon emeritiert/pensioniert ist und dessen Forschung und Karriere nicht von Drittmitteln und Publikationen abhängt.
      Kritische Artikel werden von wichtigen Verlagen einfach nicht zur Publikation angenommen und wenn nicht “menschengemachter Klimawandel” oben im Forschungsantrag steht, wird er aussortiert, bevor er überhaupt gelesen wird.
      Das war bei Corona ja genauso: Nur “Ehemalige” wie Bhakdi haben sich getraut, gegen die Propaganda zu argumentieren – und wurden mit üblen Mitteln angegriffen.

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  14. Merkur sagt

    Was die Erhöhung des Meereswassers angeht so gibt es doch neuerdings die Vermutung daß es auf sauberere Luft zurückzuführen ist. Ab 2020 dürfen nur noch 0,5 % Schwefelanteile anstatt 3,5 % in Schifffahrtskraftstoffen sein.
    https://www.wetteronline.de/wetterticker/wie-saubere-luft-den-klimawandel-verstaerkt-weniger-schwefelaerosole-von-schiffen–5bd6755d-0865-4dd9-90a1-e53852be6038
    Wenn das so zutreffend ist Frage ich mich allerdings ob dieser Efeckt nicht auch einen Teil der restlichen Erwärmung zumindest in Teilen der Welt erklären kann da die Luftreinhaltungsbestrebungen (Schwefelreduzierung wegen saurem Regen) ja schon viel früher beim Kraftstoff für Autos und Filteranlagen in der Industrie angewendet wurden.
    Nachvollziehbar währe es schon da damals eine Schwefeldüngung nicht nötig war.

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    • Frank sagt

      Solche Effekte zeigen auch die Grenzen der Klimarettung durch den Menschen.
      Plötzlich entdeckt man verblüfft Nebenwirkungen, die keiner in den Modellrechnungen hatte. Das hindert die Klimaretter aber nicht daran, die nächsten und noch tolleren Maßnahmen zu planen und umzusetzen. In 10 Jahren haben wir dann Zahlen über die Nebenwirkungen von riesigen PV-Flächen und Windparks auf Wetter und vielleicht auch Klima, aber da sind wir dann wohl schon bei richtigem Geoengineering und haben auch längst ordentlich CO2 in den Untergrund gepresst.

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  15. Isa sagt

    “Da schreiben die doch tatsächlich, dass es vor 125.000 Jahren viel wärmer war als heute. Was ist denn jetzt los? Wie passt das zu diesem Artikel aus der FAZ?”

    Das passt doch genau zum Artikel in der FAZ – heute ist es wärmer als die letzten 120.000 Jahre, vor 125.000 Jahren war es wärmer als heute.

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    • Isa sagt

      “Ich kann in den Daten nichts Beunruhigendes erkennen. Oder bin ich blind?”

      Das kommt darauf an wo Ihre Schwelle für “Beunruhigung” ist. Wenn Sie sagen “die Erde hat schon wärmeres Klima als heute gesehen, alles kein Problem”, dann gibt es keinen Grund zur Beunruhigung. Wenn es darum geht welches Klima Homo Sapiens erlebt hat und welche Lebensräume er bei welchem Klima besiedeln kann, dann sieht es anders aus.

      Wir haben 8 Milliarden Exemplaren in allen möglichen Lebensräumen, wir werden nicht so schnell aussterben. Mit Zivilisation auf derzeitigem Niveau kann es allerdings recht schnell vorbei sein.

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    • Bauer Willi sagt

      @Isa, ich verstehe Ihre Logik nicht.
      „Heute ist es wärmer als vor 120.000 Jahren. Damals war es wärmer als heute“
      Was denn nun?

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      • Markus Kempen sagt

        Vor 125.000 Jahren war die Temperatur an einem Hochpunkt – es war wärmer als heute. Dann fiel die Temperatur (fast kontinuierlich) ab bis zu einem Tiefpunkt vor etwa 12.000 Jahren. Danach begann die Temperatur wieder zu steigen und erreicht heute wieder fast das Niveau von vor 125.000 Jahren. Dann ist doch sowohl die Aussage “Vor 125.000 Jahren war es wärmer” als auch “In den zurückliegenden 120.000 Jahren war es kühler” zutreffend. Wo ist da ein Widerspruch?
        https://de.wikipedia.org/wiki/Klimageschichte#/media/Datei:Ice_Age_Temperature_de.png

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      • Isa sagt

        “Dieses Jahr hat es mehr geregnet als in den letzten 10 Jahren. Vor 11 Jahren hat es mehr geregnet als dieses Jahr.” Sehen Sie darin auch einen Widerspruch?

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  16. Frikadellen piet 45 sagt

    guten Morgen das ganze macht immer mehr den Eindruck als wenn die Politik versucht uns zu verarschen was ich mal vor Jahren gelesen habe die Sonnenaktivität hat sehr starken Einfluss. da das der Mensch aber nicht beeinfl ussen kann und also die Pulli Politik aus dem vorgelassen wird hören wir da nichts von die Grünen wollen uns hervormachen dass sie alles regulieren können das ganze sollte uns stark zum denken geben

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    • Wolf Lützen sagt

      Hallo BW, mal wieder die alte Sau durchs Dorf gejagt! Wieder mal versucht den menschengemachten Anteil der Erderwärmung weg zu tricksen. Schauen wir mal genau hin: am Ende heißt es:”Dann habe ich noch bei Wikipedia den CO2-Gehalt in der Atmosphäre in den letzten 60 Millionen Jahren gefunden. Er hat in diesem Zeitraum permanent abgenommen! ” So heißt es triumphierend.
      Der Wiki-Text wiederspricht dem in seiner Schlußbemerkung, denn dort heißt es: “Die gegenwärtige Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre liegt jenseits der eiszeitlichen Schwankungen und lässt sich nicht aus einer vorhergegangenen Erwärmung ableiten. Sie ist eine Folge anthropogener Emissionen und für die aktuelle Erwärmung verantwortlich.”
      Haben Sie das vielleicht überlesen?
      Genau hier steckt ja das Beunruhigende, das Sie so geflissentlich übersehen. Warum eigentlich?

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      • Bauer Willi sagt

        Wolf Lützen, ich trickse nichts weg, wie Sie mir das unterstellen wollen. Ich bin nur verwundert, dass der CO2-Gehalt schon mal viermal so hoch war wie heute.
        Ich triumphiere auch nicht. Ja, es wird permanent wärmer, in den letzten 12 Monaten sogar deutlich wärmer. Ich habe dafür noch keine plausible Erklärung gehört oder gelesen. Sicher haben Sie eine.

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        • Marian E. Finger sagt

          Der CO2-Gehalt war auch schon mal 10x so hoch. Vor 500 Mio. Jahren sollen es 5.000 bis 6.000 ppm gewesen sein. Damals gab es eine Explosion von Lebensformen, bekannt als kambrische Explosion. Wir Menschen waren da aber nicht dabei. Wir sind ein Produkt der Eiszeit.

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        • Isa sagt

          Dass das Klima über sehr lange Zeiträume sehr unterschiedlich ist sollte eigentlich bekannt sein, schön dass Sie diese Information jetzt für sich entdecken. Relevant aus meiner Sicht ist, unter welchen Bedingungen Menschen gut leben können. Es gab auch schon Zeiten mit aktiven Vulkanen in der Eifel, trotzdem würde ich es für relevant halten wenn aktuell ein Vulkanausbruch bevorstünde.

          Auf der Suche nach plausiblen Erklärungen sollten Sie sich mit dem Begriff “Kippunkte” beschäftigen.

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          • Reinhard Seevers sagt

            “Kipppunkte” sind eine schöne deutsche Erfindung des PIC in Person von Herrn Schellnhuber:
            Kipppunkte im Klimasystem Eine kurze Übersicht Prof. Stefan Rahmstorf mit Prof. Anders Levermann, Prof. Ricarda Winkelmann, Dr. Jonathan Donges, Levke Caesar, Dr. Boris Sakschewski, Dr. Kirsten Thonicke, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, im Juni 2019

            Auszug :

            “Abb. 2 zeigt für eine Reihe von Kippelementen den Risikobereich – d.h. den oben genannten Unsicherheitsbereich der globalen Temperatur, in dem das Risiko des Umkippens von „verschwindend gering“ bis auf „höchstwahrscheinlich“ ansteigt. Es handelt sich dabei um Expertenurteile auf Basis der vorhandenen Fachliteratur, die unvermeidlich zu gewissem Grade subjektiv sind.”

            chrome-extension://efaidnbmnnnibpcajpcglclefindmkaj/https://www.pik-potsdam.de/~stefan/Publications/Kipppunkte%20im%20Klimasystem%20-%20Update%202019.pdf

            Man kann die Menschheit retten…ob sie das möchte, ist eine andere Frage.

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        • Wolf Lützen sagt

          Hallo Bauer Willi, ich versuche ja herauszufinden,
          warum Landwirte so hartnäckig die Idylle beschwören. Es fällt Ihnen sicher schwer auszuhalten, dass sich EU, Behörden und auch noch NGOs in ihr Kerngeschäft einmischen . Früher war das nicht so, heute gibt es Störfaktoren noch und noch. Das ist ärgerlich, aber nicht mehr rückgängig zu machen.
          Vieles, vielleicht zu vieles, wird vorgeschrieben, muß dokumentiert werden usw.usf.
          Jetzt die aber: vielleicht würde auch einiges einfach übertrieben, das Düngen, der Pestizideinsatz. Das hatte Folgen, Untersuchungen mit immer feineren Messinstrumenten alarmierten die Öffentlichkeit und zwangen die Politik, bestimmte Dinge zu regeln. Das wiederum klappte nicht immer und rief engagierte Bürger auf den Plan, die wiederum versuchten, auf die Politik einzuwirken. Womit wir bei den NGOs wären.
          Die traten auf als sich herausstellten, dass Industrie und Landwirtschaft die aufgestellten Regeln verletzte.
          Parteien kommen noch dazu und die Umweltwissenschaften , die sich um das große Ganze kümmern. Denn die Menschheit macht eben so viel Dreck, dass der Globus aus dem Gleichgewicht kam und noch kommt.
          All das macht das Leben für die Landwirtschaft komplizierter, ja schlimmer noch, es muß ein neues Koordinatenkreuz her. Das Denken muss neu justiert werden. Und das fällt schwer.
          Schon immer hat Landwirtschaft entwässert. Das reicht aber nicht mehr, das Wasser muss auch gehalten werden, man muss Haushalten. Man muss Schwammflächen und Polder schaffen Tanks etc.
          Jahrhundertelang wurden Moore trockengelegt.
          Jetzt, da man herausfand, wie viel CO2 die trockengelegten emittieren und die nassen speichern, muss man vernässen. Für einen Landwirt, der auf solchen Flächen Gras erntet,
          eine neue Aufgabe.
          Schwierig wird es, wenn Bauern sich weigern
          anzuerkennen, dass die große Mehrheit der Wissenschaftler sich darin einig ist, dass das Klimagas Kohlendioxid die Erde aus dem Gleichgewicht bringt. Und , dass die Menschheit
          Verursacher und Regulatorin zugleich ist.
          Wer jedoch Wissenschaft im Weltmaßstab für
          beeinflussbar hält, ja sogar davon ausgeht, dass
          sie von wem auch immer manipuliert wird und noch selber manipuliert, der und die verharrt in
          unwissenschaftlichen Privatideen.

          • Mark sagt

            Oh je, fogt man der vermeintlichen Logik ihrer geistigen Ergüsse, wäre die Erde heute noch eine Scheibe. Aber mal konkret: Sie behaupten, “dass der Globus aus dem Gleichgewicht kam und noch kommt.” Welches Gleichgewicht meinen sie denn?? Wie definieren Sie dieses Gleichgewicht? Wann war denn der Globus in diesem Gleichgewicht???

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            • Wolf Lützen sagt

              Hallo Mark, in der vorindustriellen Zeit war die Erde noch nicht aus dem Lot. Die Industrialisierung und das Ölzeitalter haben die Atmosphäre aus dem Gleichgewicht gebracht. Und jetzt haben wir den menschengemachten Klimawandel, den die Menschheit nur mit Mühe verlangsamen kann. Sie sollte es aber versuchen. Wir sehen ja, was ca. 1,5Grad Erhöhung jetzt schon an Belastungen mit sich bringen. Mit der doppelten Erhöhung dürfte es richtig ungemütlich werden. Genau das sollten wir vermeiden.

              • Mark sagt

                Werter Herr Lützen,
                das ist aber mal eine präzise Antwort. “vorindustriellen Zeit war die Erde noch nicht aus dem Lot.” Aus welchem Lot?, genau das war doch meine Frage!!!
                “Atmosphäre aus dem Gleichgewicht” seit wann hat den die Atmosphäre ein Gleichgewicht??? Wie sieht denn dieses aus??? Merken sie was? Sie erzählen von Dingen die es gar nicht gibt! Sie glauben, der Mensch könne sich das Klima einstellen wie er es für richtig erachtet. Für diesen infantilen Denkmüll verlangen sie von ihren Mitmenschen Opferbereitschaft. Das Mittelalter lässt grüßen!

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              • Marian E. Finger sagt

                Evolution definiert sich so, dass Tier- und Pflanzenarten sich an ändernde Umweltbedingungen anpassen. Wenn die Umweltbedingungen “im Lot” sind, entstehen keine neuen Arten. Evolution lebt davon, dass ständig irgendwo irgendwelche Ungleichgewichte herrschen und das auf allen Ebenen, lokal, regional und global.

                Auch der Mensch ist nicht “im Gleichgewicht”. In seiner Jugend dominieren anabolische Stoffwechselprozesse, im Alter katabolische. Wäre der Mensch im Gleichgewicht, würde er weder erwachsen werden noch altern.

                Das sog. “Gleichgewicht der ökologischen Kreisläufe” ist ein Mythos. Die Erde war und ist ein offenes System.

                3
          • Inga sagt

            Die NGOs brauchen sich ja nur mal m Landwirtschaftsamt, -kammer oder im staatlichen Pflanzenschutzdienst mal erkundigen oder schlau machen.

            Warum machen die das nicht?

          • Reinhard Seevers sagt

            “Das Denken muss neu justiert werden. Und das fällt schwer.”

            Gute Selbsterkenntnis, finde ich…..

            “Schwierig wird es, wenn Bauern sich weigern
            anzuerkennen, dass die große Mehrheit der Wissenschaftler sich darin einig ist, dass das Klimagas Kohlendioxid die Erde aus dem Gleichgewicht bringt.”

            Schöne Verallgemeinerung. Was soll der Mist? Niemand anderes erzeugt die Nahrung für die Mehrheit der Menschen und niemand anderes hat so dermaßen mit den Unbilden des Wetters, zu kämpfen und stellt sich dem auch, täglich, jährlich, seit Jahrhunderten. Da ist es komplett egal, ob irgendein Klimaexperte eine Erkenntnis raushaut oder es lässt, der Bauer muss morgen wieder raus und für auch Ihre Nahrung sorgen Herr Lützen….achnee, er muss nicht, er kann auch PV und Windkraftanlagen bauen und daraus sein Einklommen erzielen. Dann müssen Sie aber auf Ihr Essen verzichten, vielleicht.

            7
            • Heinrich sagt

              “Das Denken >muss< neu justiert werden"

              Nennt mann Umerziehung!

              Im zweiten Teil gehe ich voll mit Ihnen mit.

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              • Wolf Lützen sagt

                Hallo Heinrich, niemand will erziehen. Wenn die Größen, die unser Denken bestimmen, sich verändern, dann ändern wir doch auch unsere Gedanken. So ist das gemeint. Durchaus selbstbestimmt, aber eben auch auf Erkenntnisse anderer gestützt.

                • Heinrich sagt

                  Wolf Lützen, zwischen Erziehen und Umerziehen besteht schon ein gravierender Unterschied! Da bleibt die Selbstbestimmung auf der Strecke.

      • Thorens sagt

        Grundsätzlich darf man inzwischen, wie man hört, recht skeptisch sein zu dem, was in der freien Enzyklopädie Wikipedia zu lesen ist. Z.B. hier: https://wikihausen.de/2023/06/06/prof-quaschning-prof-gantefoer-und-die-wikipedia-als-quelle-84-wikihausen/

        Wenn in einer freien Enzyklopädie ein jeder Texte editieren darf, dann tun das sicherlich auch solche, die einen anderen Zweck verfolgen als die schiere Wissenschaft zu vertreten. Das wird am Beispiel Quaschning / Ganteför und einem “Influencer” mit grüner Seele im obigen Beitrag erläutert.

        Langsam kann man nichts mehr glauben.

        Das Beispiel Ötzi hatte ich schon einmal angesprochen. Den hat das tauende Eis vor vor ca. 30 Jahren in den Alpen freigelegt. Er war an der Stelle vor ca. 10.000 Jahren umgekommen und blieb dort liegen. Das war am Ende der letzten Eiszeit. Als schlichtes Gemüt hört sich das für mich so an, als sei die Temperatur am Ende der letzten Eiszeit etwa so gewesen wie aktuell. Dazwischen war es kälter, sonst wären Schnee und Eis wohl nicht liegen geblieben auf dem Ötzi. Also kein Temperaturunterschied zwischen heute und dem Ende der letzten Eiszeit?

        Andere Quellen behaupten, dass der Beginn der verlässlichen Aufzeichnungen, etwa Mitte des 19. Jh., zusammenfällt mit der historisch niedrigsten CO2-Konzentration in der Atmosphäre während der letzten paar hunderttausend Jahre. Dies soll belegt sein durch die Untersuchungsergebnisse von Eisbohrkernen aus der Antarktis. Und an dieser historisch niedrigen Konzentration wollen wir uns nun heute ausrichten, wohlwissend, dass mit dem Wert (2,8 ppm) die Menschheit von 8 – 9 Mrd. vermutlich nicht mehr ernährt werden kann.

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        • Reinhard Seevers sagt

          “Es ist ungeklärt, ob Ötzi auf Eis starb oder auf Fels/Schnee und im Zuge der allgemeinen Abkühlung erst später von Eis überdeckt wurde. Das Alter des Eises, in dem Ötzi eingeschlossen war, wurde nie datiert; inzwischen ist es abgeschmolzen.”

          Quelle Wiki

          Ist doch komisch, wie der Ötzi so adhoc von Schnee bedeckt wurde und dann eine Mumifizierung über Jahrtausende möglich wurde, wenn es denn so warm war….alles ziemlich spookie oder?🤡🤘

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          • Thorens sagt

            Es ist doch völlig egal, ob da schon Schnee/Eis gelegen hat oder nicht. Fakt scheint jedoch zu sein, dass die Höhe von Schnee u./o. Eis bei seinem Tod auf dem gleichen Stand gewesen sein muss, wie bei seiner Entdeckung. Demnach sollte dort oben am Ende der Eiszeit so viel Schnee/Eis gelegen haben wie in den 90ern.

          • geplünderter Stiefel sagt

            Özi trug nur Sommerkleidung. Als er starb war es in den Alpen wärmer als heute. Die Alpen waren schon mehrmals Eis bzw, Gletscherfrei, ebenso der Süd und Nordpol. Es wurden genügend Aufzeichnungen dazu in Klöstern gefunden. Besonders interresant ist wo im Mittelalter überall der Anbau von Wein und Obst möglich war und von den Klöstern forciert wurde. Es gab damals über Jahrhunderte Monokulturen größer wie heute z.B. bei mir am Bodensee.
            Jeder Quadratmeter wurde genutzt und sogar die Tierhaltung wurde auf ein paar Schweine, Ziegen und Hühner bergrenzt. Milch wurde täglich aus 30-40 km Entfernung oder über den See importiert. Es gab einen regen Tauschhandel auf regionale bzw, überregionaler Ebene, welchen die Klöster bzw, Kirche gut organisieren. konnte. Selbst der 30 jährige Krieg war kein riesen Problem. Auch Handelsstätde bekamen es hin wenn sie gute Kämpfer hatten und ihr Territoritum erfolgrech verteidigen konnten.
            Erst durch Napeleons Krieg und Sekularitotion war es mit dem Wohlstand vorbei und es herrschte dann ruinöser Wettbewerb zwischen den Weinhändlern und Erzeugern bis die ersten Genosschenschaften gegründet wurden.
            Es gibt genügend Parallelen zu heutigen aktuellen Lage.
            Wer die Vergangenheit weis, kennt die Zukunft.
            Es ist traurig wie ind en lezten Jahrzehnten diese jahundertealte Tradition und Erkenntnis von der Kapitalmacht und Politk niedergemacht wird und die
            klimatisch günstigen und fruchtbaren Böden der Industrie – und Wohnbebauung geopfert werden n neureichen- Rentnern den Altersruhesitz zu gewährleisten. Klimawandel am Bodensee kein Problem, es ist nicht schlimm wenn Konstanz das Monaco Deutschlands wird, witterte ein im Blog bekannter Grünenpolitiker in einemZoom Meeting der Grünen vor 2 Jahren.
            Über Hochwasser mache er sich keine Sorgen er wohne ja auf 650 m Höhe.
            Gerade die Gemeinde Meckenbeuren im Bodenseekreis war diese Woche besonders vom Hochwasser betroffen und in den Schlagzeilen mit Evakuierungen. Unseren Politikern ist anscheinend selbst der eigene Wahlkreis egal , Hautgpsache die Wirtschaftkraft steigt.Die Heimatstadt ist unglücklich mit den vielen reichen Rentnern, sie würden sich nicht für die Kummune engangieren in der der Grünenpolitiker lange Stadt u. Kreisrat war
            sowie seine Frau Oberbürgermeisterin.
            Ich hoffe dieser Hinweis könnte einigen bisher noch unendschlossenen
            behilflich sein bei den anstehenden Wahlen.
            Es geht immer ums Geschäft früher wie heute ! Greifen wir es an ???

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        • zmp_nachfahre sagt

          Es sollte doch eigentlich bekannt sein, daß es z.B. zur Römerzeit in Europa mindestens so warm war wie heute. Bis zum 2. Jahrhundert waren Sandalen die Fußbekleidung der Soldaten, und Hannibal hätte seinen Marsch über die Alpen im Herbst mit bis zu 50’000 Soldaten und Elefanten sicher nicht angetreten, wenn die Pässe (etwa 2000m) verschneit gewesen waren.
          Später kamen dann die kalten Perioden, wo halb Holland auf den Kanälen Schlittschuh gefahren ist (Bilder von Brueghel).
          Bzgl. Wikipedia: da gibt es tatsächlich Leute, die offensichtlich 24/7 darüber wachen, daß nur die “richtige” Sicht zu sehen ist, andere Versionen werden blitzartig gelöscht.
          Bislang ist die englische Version meist neutraler, auch bei Artikeln zu historischen Begebenheiten oder Personen.

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          • Lieschen Müller sagt

            Bist du sicher, dass in den Sandalen nicht Fußlappen getragen wurden? Die Elefanten haben es ja auch nicht überlebt…..

            • Reinhard Seevers sagt

              Alexander ist auch gestorben….so what. Der ist aber nicht erforeren, glaub ich.😁

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            • zmp_nachfahre sagt

              Nun ja, Stiefel hat es damals auch schon gegeben, aber für die Legionäre erst ab dem 2. Jh, vielleicht, weil es kälter wurde?
              Und die Elefanten sind nicht bei der Alpenüberquerung im Herbst gestorben, sondern im Winter danach, in der Po-Ebene und nach zwei schweren Schlachten.

      • Klaus Horn sagt

        Was Sie da zitieren ist eine unbegründete Behauptung.
        Klaus sagt: Die gegenwärtige CO2-Konzentration ist nicht eine Folge anthropogener Emissionen und für die aktuelle Erwärmung verantwortlich.

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