Bauer Willi
Kommentare 26

Tagung für Öko-Junglandwirte

Von einer Bekannten bin ich auf diese Tagung aufmerksam gemacht worden. Es sind noch Plätze frei! Vielleicht finden sich ja mögliche Interessenten in der Leserschaft

https://schweisfurth-stiftung.de/wp-content/uploads/2022/09/Oeko-Junglandwirte-Tagung_2022-final.pdf

Und hier das Programm:

https://www.dropbox.com/s/3294n1m5onm4o8v/Oeko-Junglandwirte-Tagung_2022-Sept22.pdf?

Irgendwie sind die Themen etwas andere als sonst im landwirtschaftlichen Umfeld.

 

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26 Kommentare

  1. firedragon sagt

    Danke für’s Einstellen.
    Ein bisschen was davon ist sicherlich mal interessant zu hören.
    Thema Verbraucher, Naturschutz, Regional, SAK, Kühe, Exkursion und Grüne Gentechnik würde ich mir anhören. Agrarpsychologie, braunes Gemüse und soz. LW würde ich auch mal reinhören, einfach um zu verstehen, um was es sich genau handelt.
    Allerdings bin ich in diesem Zeitraum unterwegs und zu den Junglandwirten zähle ich nicht.

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  2. Smarti sagt

    Ich bin immer mehr der Überzeugung, dass hier in Deutschland Bio herhalten “muss/darf”, um die Landwirtschaft unauffällig abzuwickeln.
    Warum ? Vielleicht ist ein Grund, dass der CO2-Ausstoss gesenkt werden soll ( der auf dem Papier, nicht der reale ! ). Erst wird der Landwirtschaft ein Riesen-CO2 ( Fake) – Ausstoss bescheinigt, dann wird die Tierhaltung vernichtet – Problem gelöst.
    Die Landwirtschaft wurde in den letzten Jahren so gezielt “auf den Punkt” schlecht gemacht, damit keine Unterstützung mehr vom Volk erwartet wird – im Gegenteil…
    nur die “Guten” – die “Bios” dürfen weiter existieren…
    (was im Laden gekauft wird, das wird weitgehend ausgeblendet – Hauptsache die industrielle Landwirtschaft verschwindet aus Deutschland).
    1. Die Wirtschaft, der Tourismus, der Verkehr – alles läuft weiter, damit das Volk ruhig gestellt wird.
    2. Der Import von Lebensmitteln / Export von Maschinen läuft weiter, das ist gut für den BIP.
    3. Umsatz generiert Steuern…
    Mit dem finanziellen Anreiz sollen Landwirte zur Umstellung auf Bio gelockt werden. Wenn es klappt, gut – der Tierbesatz wird meist per sofort deutlich gesenkt, muss ja, es steht viel weniger Futter auf der Fläche.
    Wenn es nicht klappt und die Landwirte nicht umstellen – tia, dann sind sie halt selber Schuld -sie hätten ja “die Wahl gehabt” sich zu bessern. Wer soll diesen “alten weissen Männern” noch lange nach trauern ?
    Diese Einstellung spart natürlich Milliarden an Steuergeldern, da die Höfe nicht wie in den Niederlanden vom Staat “schuldenfrei” gemacht werden, sondern “ganz von alleine” Pleite gehen…
    Ziel erreicht, weisse ( äh grün-verlogene ) Weste wurde nicht beschmutzt. Die Bevölkerung merkt lange nichts.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Ja Smarti, das sage ich doch bereits seit Jahren….nun kommt aber noch die unabdingbare, sofortige und umfängliche Energiewende hinzu. Neue Stromtrassen durch den Acker, neue Windkraftanlagen auf den Acker, neue Agro-PV-Anlagen auf den Acker, neue Bahnlinien auf den Acker, neue Bereiche für Artenvielfalt auf den Acker, neue Giga – Factories auf den Acker…..Acker stört einfach bei der Rettung der (deutschen) Welt. Und wenn man den verbleibenden Acker auch noch mit einer CO-2 Senkung verknüpfen kann, in dem man ihm geheime ökologische Kräfte andichtet, wenn man alles bio macht, dann ist der Sack zu.

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      • Stadtmensch sagt

        Man reißt sich doch gerade die ukrainische Ackerfläche unter den Nagel.
        Da kann man hier ruhig alles versiegeln.

        “dass Kiew jeden Monat etwa 3,5 Milliarden Euro brauche. „Die eine Botschaft war die dringende Notwendigkeit, das Geld auch wirklich zu erhalten“, sagte der Beamte.”

        “Die EU solle einen Mechanismus einrichten, über den automatisch monatlich Geld in das ukrainische Budget fließen könnte. Die Ukraine braucht neben den Kriegskosten erhebliche Liquidität, weil sie sämtliche von den USA gelieferte Waffen bezahlen muss.”

        “Die Ukraine findet sich im Korruptionswahrnehmungsindex 2022 von Transparency auf Rang 122 unter 180 bewerteten Staaten.”

        https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/ukraine-braucht-dringend-geld-li.271538

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        • Reinhard Seevers sagt

          “Teuer sind unter anderem die von den USA geleasten Waffen.”

          Wie geil ist das denn? Die leasen Waffen…..und nach Gebrauch wieder zurück und verrechnen? Wird das auch mit der Haubitze 2000 und den Gepards gemacht, oder sind die einfach “abgeschrieben”? 😀

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  3. in unserer vortragsreihe agrarpsychologie: ab 26. semester, bitte!

    umgebrochen, der spaten droht am horizont, wie sage ich es meiner scholle? prof. senta

    was tun wenn ein radieschen aus der reihe tanzt? dr. beate

    karotten, karotten, nix als karotten. hilfe beim karottenstau. keine freiwilligen gefunden

    weisser spargel. aufrecht, gerade, gutschmeckend. rassissmus pur. kann geholfen werden?
    dr. amanda

    gruenkraut? ist dagegen ein kraut gewachsen? diskussion nur fuer fortgeschrittene

    wenn der fenchel jammert. hilft kamillentee? dr. doro

    wenn der kopfsalat den kopf verliert. soforthilfe von der ackerpsychoambulanz, dr. heidi

    aufdringliche huehner. was zu tun ist, sagt euch oberhenne sarah fliegenzweig, tel aviv

    wenn der duenger nicht mehr duengt. kurzweilige betrachtungen von annlenchen zum weltuntergang. kichern nicht erlaubt

    wie finde ich einen reichen bauernsohn, der trecker fahren kann? dr. susi

    durchgedrehter veganer. fleisch ist sein lieblingsgemuese. geht’s noch? dr. grete

    vegane faltkartonsuppe. geheimrezept. chefkoch dr. anita

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    • “wie finde ich einen reichen bauernsohn, der trecker fahren kann? dr. susi ”

      roy, woher kennst du mich?🤣🤣
      Tolle Vortragsreihe👍

      Hatte sich die Schweisfurt-Stiftung nicht auch besonders um die ” wahren Kosten von Lebensmittel ” verdient gemacht? Um so zeigen zu können, dass vor allem konventionell erzeugtes Fleisch ein x faches kosten müsste? Naja,da sind wir doch auf einem guten Weg *Ironie off*. Hilft aber den Anbietern von Biofleisch aktuell leider nichts.
      Kein Wunder, dass auf der Tagung lieber ” echte” Problemfelder des Biolandbaus ausgeklammert werden.

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  4. Jürgen Donhauser sagt

    Wäre Schweisfurth mit seinem Gut nicht im “Dunstkreis” Großraum München, dann wäre sein “Projekt” und Ideologie schon längst vertrocknet. Aber die ahnungslosen Großstädter mit ihrer Bullerbü-Sehnsucht finden dort ihre ersehnte “Heile Welt”, die sie im Großstadtalltag so sehr vermissen. Naiv zu glauben, dass sich dieses Modell auf ländliche Gebiete ausweiten ließe. Und sogar bei der urbanen Bevölkerung endet ihre ideologische Moral bei steigenden Lebenshaltungskosten derzeit an der Kasse.

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    • Schmeckt gut sagt

      Volle Zustimmung Jürgen. Die “Sprecher” der Öko-Bewegung/-Vermarktung verbreiten aus diesem Grund doch immer noch gute Laune, obwohl die Vermarktung massiv einbricht. Wortlaut: alles nicht so schlimm. Die Mengen die im spezialisierten Bio-markt wegbrechen (Bio-supermärkte, Fachhandel, Wochenmarkt…) werden doch von den Discountern aufgefangen. Na, wenn da mal nicht das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird. Letztendlich herrschen halt die gleichen Marktgesetze, wie in der ganzen Wirtschaft. Das große “Erwachen” folgt früher oder später.

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      • firedragon sagt

        Schmeckt gut,
        ob es bei dem Programmpunkt Agrarpsychologie um gute Laune geht bezweifle ich jetzt mal.

  5. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Schweisfurth war doch mit Herta reich geworden.
    Jetzt plagt ihn sein Gewissen.

  6. Frikadellen piet 44 sagt

    moin da würde ich mich wirklich mal interessieren wie wir Erträge im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft sind ob wir uns alle satt bekommen

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    • Frikadellen piet 44 sagt

      man sollte auch immer bedenken dass Bio-Getreide bei Frauen die schwanger sind die Schwangerschaft ungewollt abbrechen kann

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  7. Reinhard Seevers sagt

    Das Schöne ist ja, es gibt auch “gute” Agrarholdings.
    Man muss dem Kind nur einen neuen Namen geben und Autenzität ausstrahlen! ☝️

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  8. ich hoffe da wird der anbau von hirnzwiebeln, wissenerbsen und verstandbohnen eifrig besprochen und gefoerdert.
    unterstuetzung aus berlin wird offenbar nicht erwartet.
    warum?

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  9. Arnold Krämer sagt

    Viele Themen zeigen es. Öko-Landwirtschaft ist oft Gesinnungs-Landwirtschaft. Stichworte aus dem Tagungsprogramm: Braunes Gemüse, Gendergerechtigkeit. Der Kunde wird‘s schmecken und über seinen Geldbeutel honorieren.😎

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    • Reinhard Seevers sagt

      Als Teilnehmer ohne Sozpäd-Ausbildung wird man es schwer haben, den Inhalten zu folgen.
      Wichtig ist die Botschaft hinter der Botschaft. Ökologische Landwirtschaft ist MEHR als reine Landwirtschaft. Wer sich auf den Boden der ökologischen Landwirtschaft begibt, der MUSS eine Haltung mittragen, sonst ist er dort falsch aufgehoben.

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      • hallo reinhard
        muesste das nicht sozpaed-verbildung heissen? viel taugen kann die ganze schau eh nix.
        prof. karl napf ist da nirgends erwaehnt, also dass der da nicht teilhabennimmt!?

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  10. “Biozyklisch Veganer Anbau” Wie, Veganer werden angebaut?? Das ist interessant, ich meld mich an.

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