Von einem Leser bin ich auf das Thema einer „strategischen Reserve bei Lebensmitteln“ aufmerksam gemacht worden. Nach einen Telefonat haben wir beide festgestellt, dass wir darüber nichts oder nicht viel wissen. Was hat es also damit auf sich? Gibt es diese bei Lebensmitteln überhaupt? Wenn ja, was wird wo gelagert und für wie lange würde diese reichen? Wer würde diese Reserve freigeben und wie würde sie verteilt?
Wenn man was nicht weiß, fragt man heute die Künstliche Intelligenz, die dazu folgendes ausspuckt:
Viele Staaten halten strategische Reserven für bestimmte Lebensmittel oder landwirtschaftliche Rohstoffe vor — allerdings unterschiedlich organisiert und oft weniger sichtbar als Ölreserven.
In Deutschland gibt es vor allem zwei relevante Systeme:
- Staatliche Notfallvorsorge
- Der Bund hält sogenannte zivile Notfallreserven.
- Dazu gehören lagerfähige Grundnahrungsmittel wie:
- Reis
- Hülsenfrüchte
- Kondensmilch
- Getreide
- Ziel ist die Versorgung bei:
- Krieg
- schweren Lieferkettenstörungen
- Naturkatastrophen
- längerfristigen Krisen
- Pflichtlager / Marktmechanismen
- Auf EU- und nationaler Ebene existieren teilweise Vorgaben oder Fördermechanismen für Agrarrohstoffe.
- Viele Reserven liegen indirekt bei:
- Mühlen
- Großhändlern
- Landwirtschaft
- Futtermittel- und Saatgutlagern
Die genaue Größe der deutschen Lebensmittelreserve wird nicht vollständig veröffentlicht, um Missbrauch und Panik zu vermeiden.
Gefunden habe ich zur Notfallreserve etwas bei der BLE:
Trotzdem gehen Behörden in Deutschland davon aus, dass Haushalte zusätzlich selbst vorsorgen sollten — typischerweise für etwa 10 Tage mit Wasser und haltbaren Lebensmitteln. Empfehlungen dazu veröffentlicht das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).
- Wie lange würde der Vorrat bei Getreide reichen?
Die staatliche Lebensmittelreserve („Bundesreserve Getreide“ + „Zivile Notfallreserve“) umfasst Berichten zufolge ungefähr 800.000 Tonnen lagerfähige Nahrungsmittel und Getreideprodukte.
Rechnet man nur den menschlichen Nahrungsbedarf, dann würden 800.000 Tonnen theoretisch ungefähr:
- 4–6 Wochen Grundversorgung ermöglichen,
- wenn streng rationiert wird und nur Basisversorgung gemeint ist.
Auf die Frage, ob auch Milchprodukte und Fleisch eingelagert werden, erhält man folgende Antwort:
Historisch gab es in der Europäische Union zeitweise sogenannte „Interventionslager“ für:
- Butter
- Milchpulver
- Fleisch
Diese dienten aber primär der Marktstabilisierung der Agrarpreise, nicht direkt als Katastrophenvorrat für die Bevölkerung.
Heute setzt man eher auf:
- laufende Produktion,
- Kühlketten,
- Handelslager,
- internationale Lieferketten.
Unternehmen, die vertraglich in die staatliche Notfallreserve eingebunden werden, erhalten in der Regel finanzielle Ausgleiche für Lagerkosten, Umschlag und Qualitätsprüfungen. Zudem wird durch den Bund eine Anschubfinanzierung gewährt, um die dezentrale Lagerung von Konserven und haltbaren Lebensmitteln direkt bei den Herstellern und im Handel zu etablieren.
Ob REWE, ALDI und Co. vom Staat eine finanzielle Entschädigung für ihre Lagerhaltung bekommt, ist schwer zu ermitteln, ist aber eher unwahrscheinlich. Da der Lebensmitteleinzelhandel als Teil der kritischen Infrastruktur gilt, erleichtert die Bundesregierung jedoch die Planungs- und Genehmigungsverfahren für den Bau von Logistik- und Nahversorgungsimmobilien, um die Lebensmittelversorgung der Bevölkerung zu sichern. Eine Bevorratung für einige Wochen oder gar Monate ist das jedoch nicht, es sind eher Verteilungszentren. (Zentralläger)
Landwirtschaftsminister Alois Rainer hat sich schon im vergangenen Jahr mit dem Thema befasst und schlägt vor, auch Dosengerichte zu lagern, die man zur Not kalt essen kann. (Warum er als Heimatminister Ravioli (also ein italienisches Gericht) vorschlägt ist nicht bekannt. 🙂 )
https://www.ernaehrungsindustrie.de/ravioli-reserve-fuer-den-ernstfall-die-bve-fordert-klare-regeln/


die haben eine Einkaufshilfe mit Auto.
Im Küchenschrank kann man auch Nudeln, Kartoffelbrei in Pulverform , Reis, Gries, Mehl
und Konserven aufheben.
Rewe oder Edeka bieten Einkaufsservice an.
Also könnten die die Lagerhaltung übernehmen.
Einkaufsservice bezahlt die Pflegekasse.
„Nudeln, Kartoffelbrei in Pulverform , Reis, Gries, Mehl“
Von solchen Kohlehydraten ohne Ballaststoffe kriegt man aber auch leicht Dünpfiff. Zuhause kann man das versuchen, wenn die Spülung noch funktioniert, aber auf der Flucht z.B. ist das schlecht.
In der aktuellen politischen Lage , die angeblich unfähigste Regierung seit über 80 Jahren ,
mag wohl kein in Verantwortung stehender Politiker auf dieses Thema angesprochen werden .
Vermutlich wird diese Thema auch als Panikmache abgetan , was es auf keinen Fall ist.
Es ist wohl Sache eines jeden Einzelnen sich ab zu sichern .
Aber wie sollen sich Menschen Vorräte anlegen wenn der Monat länger ist als das Geld .
Hungersnöte aus unterschiedlichen Gründen (vorübergehende Wetteränderungen, Logistikprobleme, mangelnde Eigenversorgung, Zunahme Bevölkerung aufgrund Vertreibung und Flucht..) gab es auch in D schon immer.
– 1816 und 1817: katastrophale Krise ausgelöst durch den Ausbruch des Vulkans Tambora in Indonesien. Hungersnöte auch in D durch Wetteränderung und damit verbundenen Mindererträge.
– 1917 Steckrübenwinter und 1920: Auslöser Handelsembargo und geringe Eigenversorgung, 30% der Lebensmittel mussten importiert werden da keine ausreichende Selbstversorgung. Signifikante Reduzierung Tierbestände durch Notschlachtung. Zum Glück gab es die Tierbestände sonst….
– 1946/47 Ursachen Kältewinter plus mehr Menschen mussten kurzfristig ernährt werden (Mio Vertriebene, Flüchtlinge)
Keines dieser Ereignisse haben zum Glück weder ich schon gar nicht die Nachkommen persönlich erleben müßen. Die beiden letzten Ereignisse waren in der Familie präsent, Verwandte aus der Stadt erzählten noch bis in die 70er von Schwarzmarktgeschäften und Eltern sowie Oma von völlig überfüllten Zügen aus dem Siegerland aus denen Menschen strömten, abgerntete Felder umgruben, um noch essbares zu suchen. Die Vertriebenen bzw Internierten in der Familie mussten auf der Flucht sehen woher es etwas zu Essen gab. Interessant ist auch der Ursprung des Wortes fringsen.
Ein Notvorrat und Absicherung der Energieversorgung machen Sinn niemand weis wie schnell sich die Lebensumstände ändern können, sei es durch Wetteränderungen oder andere Gründe. In der letzten Zeit haben z.B Anschläge von Aktivisten/Terroristen auf die Stromversorgung zugenommen mit enormen Auswirkungen auf Leib und Leben sowie die Versorgung der betroffenen Menschen. Bisher regional in Städten/Stadteilen/Bahn aber nicht ausgeschlossen das es breiter in die Fläche geht.
Ravioli mit Tomatensauce ist ok war schon zu Studentenzeiten eine beliebte Mahlzeit.
„Ravioli mit Tomatensauce ist ok war schon zu Studentenzeiten eine beliebte Mahlzeit.“
Da die Wenigsten einen Campingkocher besitzen, werden sie die Ravioli wohl kalt essen müssen…..das Wichtigste in Zukunft ist STROM.
Frieren UND hungern ist ohne Strom ganz sicher Fakt. Wie sagte Opa immer: Ich wünsche mir für die Zukunft nur Eines: nie wieder frieren und nie wieder hungern…..tja dann.
Die Abhängigkeit von STROM ist in der Tat das größte Problem. Selbst für das Zähneputzen wird er mittlerweile von vielen benötigt.
Für die meisten Menschen ist die Beschaffung von Lebensmittel dringlicher!
Inga, wir hatten hier in der Stadt begrenzt am 19.5. einen 9-stündigen Stromausfall. Der große Familamarkt konnte weder die Türen öffnen, noch die Kassen nutzen. Die Mitarbeiter haben am nächsten Tag sämtliche Kühlware entsorgen müssen, weil die Kühlkette unterbrochen war. Ergo war die „Beschaffung“ nur eingeschränkt möglich. Wenn ich mir das für einen längeren Zeitraum vorstelle, dann ist die Stromfrage schon die Wichtigste. Das Landvolkbüro konnte mit Hilfe eines Schlepperbetriebenen Notstromaggregats ihre PCs weiter betreiben…..andere hatten weniger Glück, ich hab blau gemacht.😎
aber wenn wo anders der Strom micht ausfällt?
dann wird von wo anders Lebrnsmittel angekarrt.
Das geht schneller wie der Kühlschrank leer ist.
Am besten man hat einen kalten Keller, Notstromaggregat oder Fotovoltaik für den Eigenverbrauch.
Natürlich hängt das Problem sehr von der betroffenen Fläche ab.
Aber nicht vergessen: Kein Strom heißt nicht nur verdorbene Kühlware und geschlossene Türen (gab’s auch schon mal bei der Feuerwehr deswegen, die hiesige hat jetzt ein dickes Notstromaggregat…).
Kein Strom heißt über kurz oder lang auch kein Wasser, kein Sprit, keine Heizung, kein Licht, kein Telefon…
„Da die Wenigsten einen Campingkocher besitzen, werden sie die Ravioli wohl kalt essen müssen…“
Es gibt sicher Millionen Camper und Griller mit Gas- oder Holzkohlegrill wie sonst können die Fleisch zubereiten, die alle können die warme Ravioli geniesen alle anderen werden diese zur Not auch kalt essen. Wie heisst es so schön „In der Not frisste der Teufel Fliegen“.
…das ist ja gerade der Trick dabei:
hält sich lange in der Dose, hat Fett, Eiweiß und Kohlehydrate, und schmeckt kalt, warm oder sonstwie – immer gleich seltsam… 😉
Fck das Reserven anlegen….die Landjugend denkt an die Zukunft:
https://youtu.be/DsQLQATXuNc?is=Ys3Mk6hBBMmnpra9
Großartig! 😎👍
800.000 t für 84 Millionen Einwohner ist wenig. Österreich hat 885.000 t Getreide auf Lager.
https://orf.at/stories/3428205/
Man macht sich hierzulande Gedanken über die Dürre, die heuer zu einem Ausfall von 25% beim Getreide führen wird. Diesen Ausfall könnte man kompensieren, bei einem zweiten Dürrejahr würde es kritisch.
Als Bauer (auch als Hobbybauer !) weiß man hierzulande, dass man im Krisenfall verpflichtet werden kann, z.B. eine bestimmte Zahl an Schlachttieren abzuliefern. Über die Ohrmarken ist ja der Tierbestand abrufbar.
https://www.bmluk.gv.at/service/presse/lebensmittel/2026/totschnig-krisenvorsorge-durch-lebensmittelbewirtschaftungsgesetz-verbessert.html
Im Haus eine Notreserve zu haben muss ja nicht bedeuten, Angst vor Krieg zu haben oder Kriegssprech zu befeuern. Wenn im Haus alles da ist, dann muss man weniger häufig einkaufen, denn frisches Obst und Gemüse gibt es im Garten bzw. Äpfel, Zwiebeln, Kartoffeln und Co halten sich lange. Brot kann man portionsweise einfrieren, so bleibt es frisch und man muss nichts entsorgen. So kann ich, wenn ich will, auch mal zwei Wochen nicht einkaufen, dies hilft sogar der Gesundheit, denn wenn Chips und Schokolade weg gefuttert sind, dann gibts halt keine mehr. Im schlimmsten Fall stehen ja dann im Notvorrat noch ein paar Gläser Nutella 🙂 .
Weniger oft einkaufen spart Sprit, Zeit und Geld, denn man kauft automatisch mehr gesunde Grundnahrungsmittel und hat weniger oft die Gelegenheit, noch zusätzlich viel Fertigpizza und Co in den Wagen zu füllen. Ist dann eine Aktion mit den Lieblingsnudeln, dann wird zugeschlagen, bei Eis ebenso. Vor zwei Jahren habe ich Nudeln und Reis gekauft, das kostet heute das Doppelte. Meine Grosseltern haben dies schon so gemacht, waren immer stolz auf den „Einkaufsladen im Keller“ und meine Eltern haben es übernommen. Auch weil mit vielen Kindern am Ende des Geldes noch viel Monat übrig war.
sehr gut geschildert und praktiziert.
„Im Haus eine Notreserve zu haben muss ja nicht bedeuten, Angst vor Krieg zu haben oder Kriegssprech zu befeuern..“
Stimmt Smarti, aber der Einleitungssatz deutete in die Richtung:
… auf das Thema einer „strategischen Reserve bei Lebensmitteln“ aufmerksam gemacht worden…“
Also, man kann es doch wohl so interpretieren, oder?
Meine Mutter hat uns im April ein Gefrierschrank und eine Gefriertruhe voller Lebensmittel zurückgelassen. Darin ca. 35kg Rind- und Schwein, etliche kg Gemüse, ganz viel vom Eismann….das reicht für zwei Familien mind. 1 Jahr….und Kartoffeln gibt es eh adlibitum.
Aber was machen Liesbeth und Hans in der Zweizimmer-Wohnung in der Stadt, wenn sie lediglich die Menge einkaufen können, die sie mit Rollator und Einkaufstasche mit Müh und Not nach Hause schaffen?
die haben eine Einkaufshilfe mit Auto.
Im Küchenschrank kann man auch Nudeln, Kartoffelbrei in Pulverform , Reis, Gries, Mehl
und Konserven aufheben.
Rewe oder Edeka bieten Einkaufsservice an.
Also könnten die die Lagerhaltung übernehmen.
Einkaufsservice bezahlt die Pflegekasse.
Ein Leben ohne Chips ist möglich…
So mache ich es auch.
Die beste Notreserve wäre es doch, zunächst einmal die heimische Landwirtschaft zu stärken und nicht dem Untergang zu weihen. Eine Notreserve überbrückt nur wenige Wochen, aber ein Krieg dauert länger und eine Versorgung dann länger aus anderen (nicht kriegsbeteiligten) Ländern zu erwarten, ist naiv!
Das wäre übrigens die ureigenste Aufgabe von Alois Rainer, anstatt über Raviolidosen zu fabulieren!
Bei uns haben sie gerade ein entsprechendes Gesetz beschlossen:
https://www.bmluk.gv.at/service/presse/lebensmittel/2026/kiras-studie-krisenvorsorge.html
Welche Art von Krieg darfs denn sein? Wie in der Ukraine mit Millionen Geflüchteten? Und sie sitzen dann immer noch auf ihrem Traktor und pflügen emsig?
Ich weiß, es gibt angeblich keine blöden Fragen, aber hier…….🙄
Gegenfrage Lieschen Müller, wer pflügt denn derzeit in der Ukraine? Jawohl, kaum vorstellbar, aber es wird nach wie vor dort Landwirtschaft betrieben. Sogar so viel, dass sogar Agrargüter zu uns exportiert werden.
Kommt ganz auf den Wertepartner an,
der gerade Krieg führt:
Minute 32: https://www.youtube.com/watch?v=_h7OYHLff38
ja nur
die gewissenhaften Leute,
dir hinten und vorne was haben.
Die was zu verteidigen haben.
Dir anderrn sind hier und fahren von dem Bürgergeld in den Urlaub nach Fuerteventura.
Auch junge Männer, im Kriegsdienstalter.
Stimmt, die jungen Männer sollen sich lieber tot schießen lassen!
Ich preppe ja schon seit 2019 und brauche gerade meine Makrelendosen mit MHD 2024 auf. Das ist aber auch kein Vergnügen!
Genau.
Das kommt mir immer als erstes in den Sinn, wenn es darum geht, Notreserven anzulegen. Tut man es, dann muss man ständig gegen Mindesthaltbarkeitsdaten von Konserviertem anfuttern. Nahrhaft vielleicht, doch lecker ist meist anders.
Meine Nachbarn kochen seit einiger Zeit wieder Vieles ein. Das hält sich auch dann, wenn der Strom für den Tiefkühler einmal fehlen sollte.
Und warum ist der Artikel mit einem Bild russischer Konserven illustriert?
Weil die welche haben.
sind wahrscheinlich Exklusivaufnahmen aus dem Vorratsschrank aus einem der vielen Bunker eines russischen Autokraten. Im hinteren Bereich auf dem Bild nicht ersichtlich lagern wahrscheinlich für Notzeiten die Kaviardosen.😉
„eines russischen Autokraten … Kaviardosen“
Na, da sieht man ja, woher Desinformation und Kriegstreiberei kommen, @Limes.
Die Preisschilder im Bild sind nämlich in € ausgezeichnet.
@Zgnflüstrr Ja eine bekannte Tatsache woher die aktuelle Kriegstreiberei seit 4 Jahren kommt. Der Kriegstreiber nutzt eine Bunkerwelt mit allen Annehmlichkeiten am Schwarzen Meer, eine wichtige Herkunftsregion von Kaviar.
https://www.focus.de/politik/ausland/600-quadratmeter-gross-38-zentimeter-dicke-betonmauern-putins-lieblings-bunker-liegt-50-meter-tief-unter-palast_6f723ac7-5582-48a8-9db7-a940e629270f.html
@Limes, der „Kriegstreiber“ hat sogar vier solcher luxuriöser Anwesen. Und wenn er da hinfliegt, lässt er zur Ablenkung gleich drei dicke Regierungsflieger, womöglich mit seinen Doppelgängern, auf unterschiedlichen Routen starten. So ungefähr. – Die ganze Story:
„Warum kann niemand Putin töten?“
https://www.youtube.com/watch?v=iLqilti6Lvs
Das mit den vergoldeten Toiletten waren aber trotzdem Wolodymir Selenskyi und Franz-Peter Tebartz-van Elst.
Putin stellt eine realistische Gefahr dar für alle Staaten, die ehemals in der Sowjetunion zwangsweise integriert waren, aber unabhängig sein wollen, weil Russland den Menschen mehrheitlich wenig bis nichts zu bieten hat.
Das ist Fakt, um einen in Ostdeutschland gängigen Begriff zu verwenden.
Entschuldigung:
Das sollte ganz unten unter Seevers stehen.
Wollen wir in eine Diskussion eintreten, wer für die Weltgemeinschaft gefährlicher war und ist? Ich glaube nicht, dass das der richtige Ort ist. Russland ist die geringere Gefahr für die Welt…da gibt es einen anderen imperialen Akteur, der sein Handeln auch noch mit Demokratierettung rechtfertigen darf. Das ist auch Fakt.
„Russland ist die geringere Gefahr für die Welt“
Darum gehts nicht. Sie haben etwas gegen die NATO Osterweiterung. Das verstehe wer will (Ironie Ende).
Deshalb müssen sie vorwärtsverteidigungsbesiegt werden. Bis zum letzten Ukrainer!Dafür ist Geld da in Hülle und Fülle, während bei uns im Erzgebirge die Lichter ausgehen und die Leute in ihrer Not (Infrastrukturapokalypse) eine vermeintliche Alternative wählen.
So ist es!
AK: Sehe ich nicht so! 1975 gab‘s mal eine Helsinki Konferenz! Da sollten wir wieder hinkommen! Friedliche Koexistenz ist ein Wort,was leider viele in Europa und der Welt nicht mehr kennen! Wie sagte H.Schmidt: „ lieber 100 h umsonst verhandeln als eine Minute schiessen…“Unmöglich diese Doppelmoral von Merz und Co.und der EU! Das Ergebnis dafür gab‘s bei der UN…
Lieber Herr Krämer ,waren Sie gegenwärtig schon mal in Russland ? Das ist nicht mehr die kommunistisch orientierte Sowjwtunion.
Das Land unterscheidet sich nicht von anderen Kapitalistisch organisierten Staaten !
Darum geht es auch gar nicht. Es geht (und das seit 1946) um den Wunsch der Amerikaner, die atomare Zweitschlagsfähigkeit der Russen zu beschränken. Der Erstschlag „zur Vernichtung der kommunistischen Gefahr“ war schon vor, und erst recht nachdem die Russen ebenfalls die Atombombe hatten, Strategie des Pentagon. Das kann man, wenn man denn will, auch in den älteren veröffentlichten Strategiepapieren auch nachlesen.
Die restlichen Hinweise zur gegenwärtigen Strategie, kann man (so man denn möchte) bei Zbigniew Brzesinski und bei George Friedman „Die Kriege der nächsten 100 Jahre“ (Erstauflage bei Campus 2009) nachlesen. Wir haben eher eine Lage wie zur Zeit der Kuba-Krise … nur mit umgekehrtem Vorzeichen. Nur zur Erinnerung,: wer genau hat damals die Krise durch Rückzug der Raketen beendet ?
Zbigniew Brzesinski hatte ich auch schon auf dem Tableau….man muss sich einfach dessen Lebenslauf und den Einfluss auf die geostrategische Ausrichtung der USA ansehen, das ist so entlarvend. Er hat ja auch die „heartland theorie“ von Halford Mackinder als seine Maxime erklärt. Wenn man dann noch Victoria Nuland und deren Äußerung 2013 vor Augen führt, dann wird auch einem Blinden klar, wer die Weltpolitik und damit Europa und Deutschland vor sich hertreibt, und wer sich wie ein Esel durch die Manege führen lässt. Nordstream ist ein weiteres Kapitel vom Versagen Deutschlands und dem Imperialismus der USA….usw., usw. aber heee, der Russe steht vor der Tür, deshalb ist alles alternativlos.
Die Agrarwissenschaft hier koordiniert über das Thünen-Institut bzw. die DAFA nimmt sich das Thema auch vor.
https://www.dafa.de/foren/strategisches-forum/sf2026/
Was ist denn jetzt die Frage des Artikel? Oder der Aufreger? Es gibt seit 200 Jahren eigentlich keine Hungersnöte mehr, da es verbesserte Logistik gibt. Wenn es jemand mit uns treibt wie die Israelis mit den Menschen in Gaza, dann hilft dir auch dein Notstromaggregat nichts mehr.
„wie die Israelis in Gaza“
…Libanon und Iran nicht vergessen!
Der Aufreger – oder eigentlich auch nicht mehr – ist, dass der Blogbetreiber quasi das allgemeine „Mobilmachungsgefasel“ verstärkt. Das alles aus seiner Position an der Quelle heraus, mit gefüllter Kühltrue, Zugriff auf Folientunnel und Nutztiere….
Herzlichen Glückwunsch!
@Stadtmensch
Blödsinn. Ich hatte eine Anfrage zu dem Thema. Aus Sachsen…gell, da gugste…
Ja, ja,
viele Menschen haben die Lebensmittelknappheit von 1945 bis 1955 noch in guter Erinnerung.
Sie haben auch darunter gelitten.
Guten Morgen
Bei diesem Thema denke ich gerade an die Zeit 1945.
In unserem Dorf gab es in jedem Haus entweder Hühner,Ziegen, Schafe, Schweine, Kühe und Pferde. Damit war dann die Grundversorgung schon mal gesichert. Jeder Haushalt hatte einen Gemüse Garten und etwas Fläche für die Versorgung der Tiere. Wer wenig Fläche hatte hat Ziegen und Schafe gehalten.
Ich gehe davon aus das Bauer Willi solche Erfahrungen von seinen Eltern auch erfahren hat vielleicht sogar noch selbst erlebt.
Auf jeden Fall hatten bei uns im Dorf 75% der Haushalte das 1975 noch.
Um das bewerkstelligen zu können müssten aber Haltungsvorschriften der Tiere angepasst werden.
Schönen Tag allen.
@Jek
Unser Sohn hat einen Folientunnel und einen „Garten“ von 1.500 qm. Was Gemüse angeht, sind wir sehr gut versorgt. Freilaufende Eier bekommen wir vom Nachbarn, ab und zu auch ein Huhn.
Und dann sind da noch zwei Kühltruhen. Dank Notstromaggregat laufen die auch bei Blackout.
Man ist Up to Date, wie es scheint. Alles ist in einem Kriegsvorbereitungsmodus.
Erinnert mich an die Mitte der 70er Jahre. Prepper sind ja auch schon länger im Netz unterwegs, und der ÖRR befasst sich auch mit dem Thema….mich grusels.
@RS
Außer der Ravioli-Geschichte von Alois Rainer habe ich nicht den Eindruck, als ob seitens der Regierung irgendetwas anders läuft als bisher. Es gibt nach den oben genannten Erkenntnissen keine Langzeitläger. Und es gibt keine Bunker. Ich sehe da nichts von Kriegsvorbereitungsmodus. Oder haben Sie andere Erkenntnisse?
Einfach bei YouTube Begriffe wie: prepper, Vorsorge im Krisenfall, örr etc. eingeben, dann ploppen die Beiträge der letzten Jahre auf.
Es wird auch ein Förderprogramm für den Bunkerbau diskutiert. Mein damaliger Lehrchef hätte sich 1979 auch einen Atomsicheren Bunker unter sein Fachwerkhaus bauen lassen, staatlich gefördert. Ich hab ein dejavu….😎
FaQ, Bunkerbau:
„Gibt es staatliche Förderungen für den Bau eines Schutzraumes?
Derzeit gibt es in Deutschland keine staatlichen Förderungen für den Schutzraumbau. Frühere Förderungen wurden im Jahre 2007 als nicht mehr notwendig erachtet und bundesweit eingestellt. Aufgrund der aktuellen angespannten Situation wird über neue staatliche Förderungen im Bundestag diskutiert.“
Keine
Getreidehalten,
Milchseen,
Butterberge
mehr?
Die letzten gab es in den 1980er Jahren! Beziehungsweise, das, was man heute ev. noch so nennen könnte, wird innerhalb der EU sozusagen von Österreich und ev. Deutschland gegen Gemüse und Obst aus Südeuropa eingetauscht.
wie ich mal gelesen habe,
man hört aus Kostengründung auf mit der Lagerhaltung,
vielleicht war das in den 1980igern?
Und mit mit diesen Ersparnissen subventioniert man Landwirte für die Stillegung.
So wird dann der Überschuss reguliert.
Also liebe Städter,
so wird für ausreichend billige Nahrungsmittel für Euch gesorgt,
eben mit Subventionen
Einführung der Wehrpflicht?
Ertüchtigung der Infrastruktur für Truppentransport Richtung Osten?
Errichtung eines Krankenhauses mit Operationssälen im Keller in Köln?
Gerede bezüglich „Atomkrieg“?
und die jungen Männer aus der Ukraine machen Urlaub in Fuwrtevrntura!
Doch, die Kriegsvorbereitungen laufen. Überall im Land werden (auch kleine) Brücken erneuert. Fällt nur auf!
Das muss nicht unbedingt Kriegsvorbereitung aus der BRD sein.
Als Nato Partner sind wir verpflichtet bestimmte Transitrouten für die Nato auf See , per Bahn und Straße sowie Luftraum sicherzustellen egal ob eine Regierung Krieg will oder nicht.Bei Brücken gab es auf viele Fehlkonstruktionen und Verschleiss. Viele müssen daher erneuert oder falls möglich saniert werden.Besonders für zivile Zwecke., auch für uns Landwirte.Ebenso benötigt die Nato oder auch künftige EU Partner eine Fluchtrote
Beim den Straßensanierungen wurde die letzte 40 jahre besonders bei den Brücken gespart, bei der Bahn schon viel länger. mind 60 jahre. einige Brücken sind schon über 100 jahre alt.
Wenn die aktuelle Regierung Krieg wollte, sollte sie nicht zuerst neue Brücken bauen, welche von Feind oder eigene Truppen gleich wieder gespengt werden um ihn aufzuhalten. Zuerst sollten sie Soldatenausrüstung Uniformen,Gewehre und Patronen produzieren und Kasernen bauen oder Freiräumen.
Zudem glaube ich nicht dass nach der gestrigen Demo in Berlin noch einer für Deutschland freiwillig in den Krieg zieht, wenn man beim Demozug nicht gleichmäßig Trommeln darf und man als Bundestagsabgeortnete(r) nicht einmal die Deutschlandflagge vom Abgeordnetenbüro dazu schwenken darf aber gebenüber die Regenbogenflagge seit langen bei jeder Demo willkommen ist.
Mit den Vorräten der Regierung wird auch nicht viel sein die werden gerade für die Regierungsmitglieder und Sympathysanten und Leibgarde gesichert sein.
In einer Krise wird von der Regierung nicht viel kommen. Siehe Ahrtal. oder Stromausfall Berlin.
Jeder sollte für sich selber vorsorgen wir Landwirte sollten es bestens wissen,
die meisten von uns wurden schon lange, das heist die letzten Jahrzehnte von unsere Regierungen im Stich gelassen oder gar verraten und verkauft.
Zuletzt durch Mercosur und Untätigkeit bei roten Gebieten!!! und Duldung von Hormonfleisch!!!
Ein „Kriegsvorbereitungsmodus“ wird vordergründig mit dem Agieren Putins seit seinem Überfall auf die Krim begründet. Vielleicht gibt es auch (unbewusst) einen weiteren nicht unwichtigen, aber unausgesprochenen Grund:
Sehr viele Verhältnisse, die hier im Blog zurecht auch immer wieder beklagt werden, lassen sich politisch evolutionär praktisch nicht mehr ändern. Zu verknäult sind die vielen Regulierungen, die Wirtschaft und Gesellschaft zunehmend lähmen und nach „unten ziehen“. Internationale Berträge, EU-Recht, Bundesrecht, Länderrecht, Verwaltungsvorschriften unterschiedlichster Art lassen sich m.E., so traurig und deprimierend das klingt, nur mit „Kettensäge“, Krieg oder Revolution „durchforsten“.
Wenn der Kapitalismus keine Antworten und keine Lösungen mehr hat, sucht er den Weg des Krieges.
Auszug aus Wissenschaft und Frieden (W&F):
…“Realist*innen gehen davon aus, dass Staaten immer (auch militärisch) an ihrem Machterhalt interessiert sind. Marxist*innen analysieren, dass die inhärente Logik des Kapitals, sich immer neue und weitere Verwertungsmöglichkeiten zu suchen, notwendigerweise zu Kriegen führen muss, wenn sich diese Expansion nicht mehr auf friedliche Weise herstellen lässt. Auf dieser Abstraktionsebene trägt die kapitalistische Art und Weise, unsere Weltordnung zu organisieren, immer bereits zu ihrer Kriegsförmigkeit und Konflikthaftigkeit bei.“
Diese Logik hat schon zu vielen Kriegen geführt, die von Demokratien geführt wurden (USA, Frankreich…)
Heute will man uns einreden, dass Putin unser neuer Feind ist, für den es alles bedarf, ihn abzuwehren. Das Kapital wird in der Rüstung akkumuliert, anstatt es in unsere Infrastruktur, Bildung oder Gesundheitssystem zu stecken. Wir sollten anstatt über Versorgungssicherheit über Frieden reden….aber das ist ja bekanntlich „rechts“.
So, hier gehört das hin.
Putin stellt eine realistische Gefahr dar für alle Staaten, die ehemals in der Sowjetunion zwangsweise integriert waren, aber unabhängig sein wollen, weil Russland den Menschen mehrheitlich wenig bis nichts zu bieten hat.
Das ist Fakt, um einen in Ostdeutschland gängigen Begriff zu verwenden.
Herr Krämer, es gibt ein gutes Interview aus Februar 2025 in der Weltwoche mit dem Präsidenten Georgiens, Irakl Kobachidse über die Versuche der USA oppositionelle Kräfte zu etablieren, um nach außen das Bild einer westlich orientierten Nation abzubilden. Er berichtet von Drohungen und Erpressungen der EU, um Georgien zu einem Partner zu machen. Georgien hat aber eigene Ziele, auch gegenüber Russland. Im Westen kann das aber ja nicht sein, dass die armen unterdrückten ehem. Sowjetrepubliken eine eigene Agenda haben….da muss die Demokratie dringend eingreifen.
Soviel Bullsit wie heute haben Sie schon lange nicht mehr abgegeben.
Meinen Sie mich?
AK: Wer hat die Staaten in der SU zwangsweise integriert? War es nicht der Zar oder doch Lenin? Die GUS gibt‘s auch noch.Ist wie mit Jugoslawien! Zerfall brachte nur Krieg und Chaos! Tito hatte das Land gut gefüh jeder in der DDR wollte dort Urlaub machen,ging leider nicht!
Man kann dazu stehen wie man will, aber die Sicherheit in Europa und der Welt war größer…
Helsinki 1975 war ein großer Schritt in die richtige Richtung ( friedliche Koexistenz)!
Wie es momentan aussieht,weiß jeder selbst! Das hat nicht nur mit Putin/Selenskyi zu tun. Da gibt‘s noch die Demokratien mit Trump, Netanjahu,Erdokan u.a.
@CB
Sie scheinen eine Vorliebe für Diktaturen und Diktatoren zu haben. Aber ich wollte mich ja nicht mehr politisch äußern…
BW: Falsch! Sehe es nur realistisch und vergleiche es mit der Jetztzeit!!!
Geht aber nicht nur mir so, und es stellt sich die Frage was wir unter Diktatur/Autokratie verstehen…
Aber wir wollten ja nicht über Politik reden…