Alois, Video
Kommentare 13

Starkregen auf der Alp

Hallo, hier ist der Alois. Seit gestern regnet es unablässig im Oberallgäu. Eine Unwetterwarnung hat der Deutsche Wetterdienst auch herausgegeben. Der Höhepunkt der Niederschläge soll am Nachmittag erreicht werden. In dem Video zeige ich Euch, wie sich das bei mir auf der Alp auswirkt.

 

(Aufrufe 413 gesamt, 1 heute)

13 Kommentare

  1. Sabine sagt

    Schwellen setzen ist ein Wasser management Element aus der Permakultur. Das Ziel dabei ist es genau solche schnell fließenden temporäre Bäche zu verhindern. Wasser soll langsamer werden und, wo möglich im Boden oder Teichen gespeichert werden. Im Garten ein einfach, auf ner Alm? Ob deine Moggele das gut fänden?

    0
    • Alois Wohlfahrt sagt

      Schwellen setzen ist mit Sicherheit richtig: Aber, ich fürchte, die Alpflächen sind dazu etwas zu steil. Die Wasserwirtschaft empfiehlt hier auch ganz unverholen, dass es besser wäre, solche Steilflächen aufzuforsten. Weil der Wald mehr Wasser speichern kann, als der Weideboden. Aber dann müssten die „Moggele“ ins Flachland ausweichen. Ob das meine „Moggele“ möchten?

      1+
    • Alois Wohlfahrt sagt

      Es geht mir nicht um Gewitter. Es sind diese Starkregen-Ereignisse, die inzwischen mehrmals im Jahr normal geworden sind. 1999 hat man uns die Wasserwirtschaft erzählt, dass das Pfingsthochwasser eine Jahrhunderthochwasser war. Also ein Hochwasser, das nur alle 100 Jahre vorkommt. Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Pfingsthochwasser_1999
      Im Jahr 2005 dann, beim Augusthochwasser, wurden die Pegel und Überschwemmungen nochmals übertroffen: https://de.wikipedia.org/wiki/Alpenhochwasser_2005
      Es waren genau 6 Jahre vergangen. Und nicht 100 Jahre. Finde den Fehler!!!
      Seitdem wurden im Landkreis viele Millionen Euro für gewaltige Hochwasserschutzbauten ausgegeben. Unter anderem sind im ganzen Illertal sogenannte Polder installiert worden. Das sind landwirtschaftlich genuutzte Flächen, die wie Stauseen verbaut sind. Und im Bedarfsfall geflutet werden, wenn bestimmte Wassermengen der Iller überschritten werden. Und dies passiert inzwischen jährlich. Der Polder „Weidachwiesen“ wurde z.B. auch heute Mittag wieder geflutet, um die Spitze der Hochwasserwelle vor Kempten zu brechen. Siehe http://www.wwa-ke.bayern.de/hochwasser/hochwasserschutzprojekte/iller/hwsoi/seifen/index.htm

      0
      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Starkregen gibt es aus Gewitterwolken, den Cumulonimbuswolken, die laut der Statistik nicht mehr geworden sind.

        http://www.zeit.de/wissen/2016-06/unwetter-regen-statistik-meteorologie-niederschlag-starkregen

        Hochwassermarken in meinem Ort, auch in Dresden zeigen weit höhere Werte an, als die der letzten Jahre. Jede Bebauung, jede Straße, jeder Radweg trägt zu den Überschwemmungen bei, dazu kommt dass in ehemaligen Überschwemmungsgebieten Wohnhäuser und Gewerbe gebaut wurden, in der Meinung, das Wasser kann man bändigen. Die Leidtragenden sind die Landwirte, die jetzt Flächen für Ausweitung der Hochwasserdämme und Polder zur Verfügung stellen müssen.

        In unserem Ort gibt es eine Straße, die heißt Venedig, seit mehr als 200 Jahren, weil die bei jeden Hochwasser abgesoffen sind, deshalb war die Erdgeschosswohnung nur über ca. 5 Stufen zu erreichen, Neubauten, die an gleicher Stelle errichtet wurden, nimmt keine Versicherung mehr an.

        Wir hatten im Mai 1978 Dauerniederschläge von 200 im Hornisgrindegebiet bis 250 mm in 48 Stunden, da lief unser Bach, der gut 100 Kubikmeter in der Stunde verträgt, an mehreren Stellen über, damals wurde von einem 100 Jährigen Hochwasser gesprochen, heute weiß man, dass es nur ein 30 Jähriges Hochwasser war. Als Anlieger (1978 Schadensfrei) dieses Baches möchte ich mir kein 100 Jähriges vorstellen.

        Nachfolgend eine Seite über die Ereignisse von Simbach und Braunsbach vom letzten Jahr.

        http://www.dwd.de/DE/klimaumwelt/termine/klimatagung/programm_vortraege/vortrag_a_becker_dwd.pdf?__blob=publicationFile&v=2

        Die Niederschlagssummen in Simbach liegen noch weit unter deutschen
        historischen Rekorden!

        Sind im neunzehnten Jahrhundert ein paar Häuser abgesoffen, bekamen dies noch die Nachbardörfer mit, heute stehen die Medien mit ihren Kameras bereit und suchen die Schuld, statt bei den Bausünden die Schuld zu suchen, sagt man es war ein Jahrhunderthochwasser schuld, richtig in Szene gesetzt, wird man als Politiker zu Deichgraf, oder bleibt Bundeskanzler bei der nächsten Wahl.

        0
      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Habe mir soeben ein Video von Rhüden am Harz angeschaut, ein kleines Bächlein, das nicht nur den Regen der Dächer und Straßen aufnehmen soll, sondern auch das Wasser der Autobahn 7 und der Tank und Rastanlage Harz West.
        Die Katastrophe war vorherzusehen, nur nicht bei den Behörden.

        0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.