Bauer Willi
Kommentare 90

SPD: Ernsthaft? Keine genetische Veränderung?

Gestern hat die SPD ihr Bundestagswahlprogramm 2021 vorgelegt. Den Link findet ihr am Ende des Artikels.

Auf Seite 50 wird auf Natur, Landwirtschaft und Lebensmittel eingegangen. Eine Seite ist nicht viel.

Viel Ahnung von der Natur scheint diese Partei nicht zu haben, denn dort steht:

„Wir bleiben beim Nein zu genetisch veränderten Pflanzenzüchtungen.“

Das bedeutet das Ende jeglicher Pflanzenzüchtung! Jede Form der Züchtung führt dazu, dass Gene verändert werden. Nur so wurden in den letzten 11.000 Jahren die Fortschritte im Ackerbau überhaupt erreicht.

Wenn, was zu vermuten ist, der Begriff „genetisch“ eigentlich „gentechnisch“ heißen soll, muss ich feststellen, dass die SPD offensichtliche Fehler in ihrem Wahlprogramm zulässt. Schaut denn da keiner mehr drüber? Und an welchen Stellen im Programm meint die SPD auch noch etwas anderes als sie schreibt?

Schaut mal auf Seite 50 ins Programm und erklärt mir dann, wie das mit der aktuellen Politik von Svenja Schulze (SPD) zusammenpasst. Denn im Programm stehen auch ein paar gute Sachen!

Wenn sie denn so gemeint sind…

 

Klicke, um auf 20210301_SPD_Zukunftsprogramm.pdf zuzugreifen

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90 Kommentare

  1. Syrer, bevor sie durch den Krieg und ihre Regierenden arm wurden, kamen auch schon vorher nach Stuttgart an die Universität, schnelle, elegante Pferde zu erforschen und ihre „Traumtänzer“ bei der alljährlichen, außer dem Coronajahr, Hengstparade in Marbach zu bewundern. Eingeladen bei einer dünnen Gastgeberin mit weniger guten Köchkünsten für die Gäste und Partner gab es nur Hähnchen und die Gäste ließen viel übrig. Die Gastgeberin verstand nicht, dass sie so höflich waren, ihr, als Hausmagd angesehen, den ganzen Rest zum Abnagen zu lassen.

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  2. Wilhelm Harms sagt

    Versprechen kann man viel wenn man sowieso chancenlos ist.
    Der Rest wird in Koalitionsvereinbarungen so aufgeweicht das es das Papier nicht wert ist.
    Ist eben vor der Wahl und leider Volkes einzige Chance etwas zu ändern, ein Kreuz in 4 Jahren als einzige Chance die ehrlichsten Lügner zu fördern 🥵

    Sicher das es nicht doch das Programm der Grünen ist ?

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  3. Arnold Krämer sagt

    Alle Parteien können von Glück reden, dass ihre Programme von der großen Masse der Wähler nicht gelesen werden. Die meisten können mit der Fülle an Informationen/Forderungen/Absichtserklärungen/Wünschen auch nicht rational umgehen, weil ihnen eine Einordnung hinsichtlich finanzieller und rechtlicher Restriktionen sowie der Auswirkungen auf ihr eigenes Leben/Wohlbefinden garnicht möglich wäre.
    Es ist immer ein großer Vertrauensvorschuß, der der bei Wahlen gewährt wird/gewährt werden muss, wobei sich die Menschen aber immer schwerer damit tun. Zuoft, immer häufiger und immer schwerwiegender verstoßen die meisten Politiker gegen einen wesentlichen Grundsatz der Vertrauenbildung und -bewahrung: „Meinen, was man sagt, und auch so handeln.

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    • Stadtmensch sagt

      Laut Joseph Alois Schumpeter fällt der Wähler „auf eine tiefere Stufe der gedanklichen Leistung, sobald er das politische Gebiet betritt“. Dort „argumentiert und analysiert [er] auf eine Art und Weise, die er innerhalb der Sphäre seiner wirklichen Interessen bereitwillig als infantil anerkennen würde…Sein Denken wird assoziativ und affektmäßig“. „Hierdurch eröffne sich der Manipulation Tür und Tor“. „Der Wille des Volkes sei insofern keine unabhängige, sich auf Vernunft gründende Größe, sondern vielmehr fabriziertes Erzeugnis […] des politischen Prozesses, also eine abhängige, durch Werbung und PR-Arbeit beeinflussbare Größe.“

      Trotzdem: Wer kann schon noch angesichts der Komplexität moderner Gesellschaften als Einzelne die Anstrengungen für ein fundiertes Meinungsbild aufwenden?
      Alles an Experten delegieren, da sträubt sich der „Hausverstand“.
      Was bleibt, sind frühzeitig erworbene politisch moralische Grundeinstellungen, die vom Wähler an die Politik herangetragen werden.
      Und da wird mir himmelangst, wenn ein Herr Söder sich mit Hundwelpen zeigen muss, um in der Wählergunst zu punkten.

      Was solls… Ist mir immer noch lieber als System Putin (ich mag die Russen trotzdem) oder System Erdogan. Neue Mastställe oder Ökolandbau sind doch wirklich „First World Problems“…

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    • Elisabeth Ertl sagt

      Es haben sich halt 1990 alle dem Credo verschrieben, dass der Neoliberalismus alternativlos ist, ob aus Euphorie oder Resignation. Bei uns ist gleich der Sozialist Vranitzky in den Nadelstreif geschlüpft und hat alle politischen Visionäre zum Arzt geschickt. Und bei solch einem Credo hampelt alles in die immer gleiche Richtung weiter, egal mit welchem bunten Strauß an Parteiprogrammen es behübscht wird. Das System tut so, als ob es ein Mehrparteiensystem wäre, in Wahrheit ist es ein neoliberaler Einheitsstaat.
      Vorher ist schon noch gestaltet worden, und ich denke, das war deshalb so, weil es noch politische Visionen gab auf allen Seiten, und sich noch nicht alle bequem der normativen Kraft des Faktischen hingegeben haben. Da war es egal, wenn weder die Konservativen noch die Sozialisten, noch die Liberalen noch die Grünbewegten allein das Heil hätten bringen können. Die Vertreter haben sich eh abgewechselt, was ja die Stärke der Demokratie sein sollte. Aber wo findet man heute bei Politikern noch ein akzentuiertes Weltbild, in dem man je nach persönlicher Neigung die Wirklichkeit in ihrer Komplexität wiedererkennen könnte – oder halt nicht? Am ehesten wissen noch die Liberalen, was sie wollen – weil sie halt mit Überzeugung das wollen, was sowieso läuft.

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      • Der US Einheitsstaat der Republikaner und Demokraten hat auch die bekannten neoliberalen Präsidenten, den Erdnusfarmer Jimmy Carter, mit seiner Schwester Ruth, einer Predigerin, und den Freizeitreiter mit Frau Nancy hervorgebracht. GB etwa unter anderen die Premierministerin Thatscher. Dem Mitfahrer aus den USA und mir in einem Kleinbus zur Tagung in Taipeh, Taiwan gebracht, sagte 1992 ein Britischer Dozent, dass sie ihre Häuser nach deren Ära hätten verkaufen müssen, während BK Kohl den Beitrag für den 1. Irakkrieg, wegen dem Überfall von SH auf Kuwait- die vermeintlichen schwachen Amerikaner mit Busch Senior als Präsidenten- aus dessen Portokasse hätte bezahlen können. Thatscher wolle jedem Briten ein Einfamilienhaus ermöglichen als Bollwerk gegen die Sozialisten und ließ die Gewerkschften, hauptsächlich alte auf Stahl- und Kohlebasierten „ausradieren“.
        Da ist der Dr. Hofreiter doch gar kein kein „Lackel“ oder deutscher Dackel (wie Söder, der sich mit lieben Hunden, bei deren Besitzer lieb Kind machen möchte und in Anlehnung an Putin mit seinem Schäferhund der BK Merkel Angst einjagen versucht), sondern ist immerhin 3 Monate für seine Dissertation in Südamerika herumgeirrt. Weltläufig, kennt er sich überall aus und verbietet diese EFH bei uns in Zukunft gleich ganz.
        Brasilianische Sojaanbauern Abnehmer sah er als, „brutal“ von der Ferne aus gesehen, an. Er habe sich auch getraut mit einem zu sprechen, wie Claas Relotius, ausnahmsweise mit Begleitung und nicht wie Boris Palmer nachts, als „Nachtbürgermeister“ in einem dunklen Park in Tübingen alleine, und da sei von einem Studentenpaar beschimpft worden, die er anzeigte, was diese bestätigten. „Außer Spesen nichts gewesen“.
        Als neue Nachbarn erwarte ich in Stuttgart schon lange überfällig, legale und andere Bewohner in 66 Appartementswohnungen. Seit Oktober 2018 begonnen, ist ein einziger, von mehreren elitärer Wohnblocks, mit E-Ladestationen, in der noch nicht vorhandenen Tiefgarage und den „Wohnmonstern“ darüber, mit versprochenen E-bike Ladeboxen, bereits für Februar 2020 fertig geträumt, jetzt wohl noch nicht bezogen. Sehr teuer für Studenten und Rentner; angeblich gebaut und gefördert, für solche, die -jetzt Zuhause oder auf dem billigeren Land- sich langweilen, statt sich in der Großstadt zu amüsieren, weil sie es sich, auf Grund ihrer gut situierten Lebenssituation leisten könnten. Die Grünen, und nun der vorläufige OB von Stuttgart -von der CDU- wegen Wahlanfechtung von 3 Mitbewerbern, will auch „weiter so“ machen. Mir wären dort Einfamilienhäuser, wie früher Büsche oder begrünte Parkplätze lieber. Warum werden die Landleute nicht wütend über diese offensichtlichen Abwerbungen an die Stadtränder, wo Landwirte um ihre Existenz bangen und bei den freien Wählern organisiert sind, die in BW, nicht wie in Bayern, bei Landtagswahlen nicht dabei sind.
        Ein kleiner Parkplatz gehören den Besitzer als Erbe des Lord Dahrendorf, in Westminster, nun und damals nicht vor Enteignung geschützt. Selbst der allerkleinste Grundbesitz von Ralf erlaubt die Erhebung dort in den Adelsrang, ohne von der noblen Königin Elisabeth, die auch 100 wird, wie ihr deutscher Ehegatte, mit dem Schwert berührt worden zu sein. Ihren einzigen Sohn erlaubte sie es nicht bis vor dessen Rentenleben den Staat zu repräsentieren, die nicht durch ihn mit Camilla teilen möchte. Ist sie eine Liberale oder Grüne, wie ihr Sohn oder anders queer?
        Der „echte Liberale“ Ralf, spätere Lord von Westminster, hielt sich einst in den USA auch auf dem r i c h t i g e n Land auf, wie damals viele Intellektuelle, auch Kommunisten, und wurden vom Redenschreiber und Vorgänger von Frau Merkels Staatsekretär für Kommunikation-Journalist Seiber-für Willi Brandt auch Redenschreiber, dort entdeckt. Er machte sich deren Gedanken zu Eigen und gründete später seine Business School, eigener Ausrichtung in London. In der Freiburger Gegend wohnte er dazu noch bequem. Gut, dass es einen Journalisten aus Stuttgart gab, der einen Riecher dafür haben, was auf dem Land alles los sein kann. Sein Buch: „Die Amerikaner“ klärt manches auf. Keine Enthüllung, sondern es steht dort Schwarz auf Weiß gedruckt, auf Deutsch für seine französische Frau und Jüdin gut lesbar, seit langem. Dann gingen beide wieder nach Frankreich auf das Land des Sozialisten und Freund von Kohl und Brandt Mitterand. Ein Herz und eine Seele allesamt damals. Heute sind wohl auch deren Nachfolger nicht alle zestritten.
        Der „Weltökonom“ BK Schmidt hatte sich mit Giscard d`Estaing, einem Konservativen und Carter,dem Neoliberalen zusammengetan und das Währungssystem, nach Bretton Wood benannt, durch schwankende Wechselkurse reformiert.
        Auch ZEIT Verlager Bucerius, obwohl verschuldet, besaß eine Villa mit Grundstück bei Losburg im Schwarzwald, verkaufte es an den FDP Wirtschaftsminiser Hans Friedrich und durch den Eintritt der Mitherausgeberin, eine Gräfin, und später Helmut Schmidt, war er Schulden und seiner liberale Zeitung ledig.
        Linke Größen, wie Gernot Erler, Erhard Eppler in Dornstetten im Schwarzwald, wo meine Schwester fast Nachbar war, machten es auch so und investierten in Wohnbesitz, oft mehrfach. Durchschlagen erfolgreich war dabei der schwäbische „Eigentumswohnungsbesitzer“ und MP, „knallharter „Konservativer und Familienmensch am Schwäbischen Meer, dem Bodensee. Jeder, der etwas darstellte, wollte eines, wie er, schlüsselfertig bekommen. Mein Vater arbeitete für eine Bosch Vertragsfirma im Einbauküchensektor und fuhr oft dorthin zur Montage. Alles, was die „Vorbilder“ vormachten, kopierten andere, weil es auch, als Einliegerwohnungen, zusätzlich gefördert wurde.
        Mein Boot, meine 2 Benzs, mein Hund und meine Familie, meine Urlaubsreisen in die Berge und mein Bankkonto.
        Besuchten sich auch gegenseitig, die linken Berliner, wenn sie sich mochten oder von der Herkunft her kannten. Der Slawist Gernot Erler vom späteren BTP (Germanisten?) beehrt, der sich über Schwaben und ihren Dialekt, Schrippen , Semmel statt Brötchen, lustig machte. „Los amol“, „hör zu!“, versteht er allemannisch nicht die Bohne. Die Parteicochefin von da, versteht da keinen Spass mehr und ist sauer. Die Frau Schwan hat in München ihren soziologischen Fremdwörterfundus in Gegenwart des damaligen Maizer Vorsitzenden der Bischoffskonferenz allesamt auf das Publikum und den Boden ausgeleert. Jetzt ist aber Schluß mit lustig.
        Der wirklich in der früheren DDR gelebt habende, gab ungefiltert, bei einer Wahlveranstaltung in Tübingen vor der Stiftskirche die Vorstellung seiner untergegangenen Republik zu großen staatlichen Forschungseinrichtungen, die in Japan real existieren, wieder, bis sie schon damals, weil unbezahlbar auf Dauer zu Agenturen wurden. Er stellte sich nicht auf die Seite von Frau Herta Däubler- Gmelin, der damaligen, einmaligen Justizministerin, die von den gleichen üblen Gewekschaftlern, die Herrn Thierse umringten von diesen an Schröder und seinen Kanzleramtsminister Stein… verpfiffen wurde, weil die USA ein „lausiges“ Rechtsystem habe, ihrer Aussage nach. Wäre sie Kultusministerin gewesen, könnte sie ungestraft dasselbe von der Kultur dort und dem Wahlsystem sagen. Dieser Stein… ließ sie am langen Arm „verhungern“, nachdem sie sich vor einer eiligst anbefohlenen Pressekonferenz verhaspelt hatte, wie den Kurnatz, einen deutschen Staatsbürger bei den US Amerikanern im Hochsicherheitsgewahrsam, fälschlich als Terrorist verdächtig, und als sie ihn sprechen wollte. „Bin beschäftigt“. Solche sind das. so wird aus jemand etwas!

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Herr O,

          könnten sie ihre Gedanken etwas kurzer fassen,
          die wenigsten werden ihre Beiträge in voller Länge lesen.

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  4. Dabei sind die „Linkesten“, wie Lafontaine nicht mehr in der SPD. Er sagte früher, dass „wir“ auf die schiefe Bahn kommen wollten. Der Nachfolger dessen, Agenda 2010 genannt, wurde zwar auch von ihm als zu weitgehend angesehen. Verteilen von gut bezahlter Arbeit durch „Lohnzurückhaltung“. Ludwig Erhart nannte das „Maßhalten“. Mit seinem Staatsekretär. F. landete er vergeblich vor der Deutschen Bundesbank und wollte mehr Geld für neue soziale? Projekte, loseisen. Er war auch der Erfinder der Ökosteuer, die Kleinrentner auch bezahlen. Er privatisierte die Postbank nicht und das fand ich seine ziemlich einmalige große Leistung. Gegen Harz IV(nicht nur vom VW Harz für die SPD gut gefunden) ließen sich Wähler mobilisieren für die armen Linken und gegen die Reichen.
    China ist auf dem Weg zum Hochlohnland und die absolute Armut gilt als nicht mehr vorhanden und nun werde die relative angegangen.
    Wegen Steuerersparnissen von Unternehmen wie dem vom ehemaligen RWE Boss, damals Verwalter des Wirtschaftsministeriums trat lafontaine als Finanzminister zurück.
    Heute widerlegt Susanne Preu? die Kritik von Frau Wagenknecht „Daimler und das Steuergeld“ auf mehreren detaillierten Seiten als substanzlos.
    Die zweimalige Bewerberin für das Bundespräsidentenamt für die SPD, zuletzt Leiterin der Europauniversität Frankfurt/Oder und Ex Bundestagspräsident Thierse suchen auch eine neue Verwendung, obwohl Rentner wie Lafontaine und bekommen keine mehr. Müßen sich nun woanders umschauen. MP Kretschmann hatte auch eine, deren Nachname auf den verstorbenen SPD Osteuropaexperten aus Freiburg hindeutete als Leitende, die nun nicht mehr will.

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    • Als Physiker sprach er von der „schiefen Ebene“. Es ist allgemein bei Juristen so, die für Prüfungen zu ihren zwei Staatsexamen alles auswendig lernen müßen, dass sie dann die Grundlagen längst im Berufsleben vergessen haben, sagte mir der Jurist Albrecht Rößler, dessen Vorfahren das römische Recht in Japan lehrten so wie er später in Kobe und Japans zweitgrößten Stadt über den Deutschen Akademischen Austauschdienst.
      Lafontaine ist die lobende Ausnahme in dem obigen Fall. Jeder lernte in der Unterprima die Berechnung als Vektor eines Kraftparalellogramms oder so.

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      • AR wurde wohl haupsächlich deswegen von Prof. George Turner, dem Altersitz vieler Manager in der konservative neuen wirtschaftwissenschaftliche Fakultät der Uni Hohenheim, in den er sich selbst „berief“, aufgenommen,weil er als Vorfahren Glaubensflüchtlinge hatte, nicht aus Salzburg, wie der Agrarökonom mit dem niederländischen Namen dort. Auch einen Schulkammeraden in der Ernährungsmedizin stellte er wohl ein, nachdem der renomierte Prof. Holtmeier, Schüler des Heilmeyers aus Freiburg hinausgeekelt wurde in den frühen Ruhestand. Im Gegensatz zum evangelischen Turner, der es blieb, wurde sein Ahne in Norddeutschland katholisch und entfloh jenen dort ganz weit weg nach Japan, wo sie ihn dann in Ruhe ließen. Schöne (Schloss)Geschichten aus Hohenheim und der kleinen Welt. Meine Ahnen verrate ich nicht.

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  5. Daß damit Agro-Gentechnik wie CRISPR gemeint ist, dürfte jedem klar sein. Gibt es hier nur noch Pro Gentechnik und Pro Agrochemie Beiträge?!

    Ich mach’s mal kurz, soll jeder selbst suchen:

    Unkontrollierte Vermehrung (so genannte Introgression) gentechnisch veränderter Pflanzen, siehe nicht nur Beispiel orange Petunie.

    Patentklagen gegen Höfe (siehe USA).

    Gene Drives.

    Resistenzentwicklungen (Bt-resistente Schädlinge, und dann?).

    Fehlzüchtungen, hornlose Rinder mit Bakterien Genen.

    Haufenweise On- und Off-Target-Fehler bei CRISPR mit oft unkalkulierbaren Konsequenzen.

    Wie viele Pflanzen will man denn dürrefest machen so von wegen Klimawandel, wäre eine Fokussierung auf den Boden nicht doch irgendwie zielführender?! Photosynthese kann man nicht wegzüchten, ohne Wasser kein Wachstum. Also auf ’nem trockenen Acker wächst dann auch nichts.

    Wenn unser Standard gentechnische Erzeugnisse fernhält, schützt es nicht nur unsere eigenen Erzeugnisse vor Importkonkurrenz, sondern dann sind wir der Luxus-Standard, was sogar im Export gut kommt. Gentechnisch nicht veränderte Lebensmittel aus Deutschland. Made in Germany.

    In Entwicklungsländern liegt die Wegwerfquote bei Nachernteverlusten bei über 30% mangels Lagerung und Kühlung. Da ist mehr geholfen mit Kühlcontainern etc.

    Immer nur über die Produktion zu lamentieren, wie man den Output noch steigern kann, nur um zu erleben, wie der Handel es wieder einpreist, ist einfach naiv.

    Gern auch mal nach Superweeds … googeln, wenn gewünscht! Läuft!

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    • Elisabeth Ertl sagt

      Herr Suhr, es geht doch hier nicht um pro oder kontra Gentechnik, sondern dass, die SPD „genetisch“ statt „gentechnisch“ schreibt und damit beweist, dass sie gar nichts weiß, wovon sie redet.

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      • Paulus sagt

        Mich würde viel mehr interessieren was man konkret unter einem Hygienebarometer zu verstehen hat. Meine Phantasie lässt da so einiges zu.
        Eines kann ich versichern, das Ferkel welches Frau Künast anlässlich einer grünen Wochen in Berlin fotogen an ihre mit einer weißen Bluse bedeckte Brust gedrückt hat war clean! Nicht gesäugt, ausgequetscht bis zum geht nicht mehr und mit Sagrotan behandelt.
        Also im Sinne eines Hygienebarometers die höchst erreichbare Stufe. Ok, die ist jetzt nicht von der SPD.

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      • Jemand kann sich auch absichtlich dumm stellen. Diesmal ist es nicht die SPD. „Wann wird es endlich Sommer… und Schuld daran ist nur die SPD. Nach dem Lied.

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  6. oberländer sagt

    Macht die SPD Fehler oder ist sie ein Fehler ?
    Wir werden eine dicke Haut brauchen in diesem
    Super Wahljahr.
    Die meisten Parteien werden mit billiger Propaganda
    und Lügen über die Landwirtschaft um Stimmvieh buhlen.

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    • Inga sagt

      Genau so ist es, Oberländer!

      Dafür müßte sich eine so lange schon etablierte Partie schämen!

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    • Elisabeth Ertl sagt

      Das sind einfach landwirtschaftliche Schildbürger. Bei uns treten die zur Kammerwahl an nach dem olympischen Prinzip „Dabei gewesen sein ist alles“, und dann finden sie nicht einmal genug Leute, um ihre Mandate zu besetzen.

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  7. Marta sagt

    Aber einen genbasierten Impfstoff ohne Langzeitstudien spritzen lassen….
    Jedes Auseinandersetzen mit diesen Leuten ist vertane Lebenszeit.

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    • „In der Not frisst der Teufel Fliegen“. Auch beim „Golden Reis“ in China ist die Pflanzenarchitektur konventionell gezüchtet worden. Es wir vermutet, dass es bei einem zentralen Gen für die Photosynthese anders sein könnte. Der „Bürger“ in China kennt bei den mittlerweile 3 notzugelassenen Impfstoffen das Herstellungsverfahren nicht. Mathematische und andere Verfahren erlauben auch Vermutungen über die längere Verträglichkeit und Wirkung bei Subpopulationen, Krankenhauspersonal hier ist teiweise schon einmal der Infektion vor einem Jahr ausgesetzt worden. Nicht jeder reagiert gleich. Bevorzugt angewendet und bezahlt wird für die Impfung für 18 bis 60 jährige in Schanghai von der Stadt, für diejenigen, die ins Ausland müssen zum studieren und arbeiten und in der Stadt registriert sind als Bewohner, was nicht einfach ist und nicht Expatriat sind. Lehrer an der Deutschen Schule wurden geimpft, egal ob sie wollen oder nicht, nehme ich an. Da sind sie hier nicht so zimperlich. Die wollen meist nicht zurück ins Vaterland, solange es an deutschen Schulen unrund läuft. Keine Lebenszeit wird hier vertan. Arbeiten und genießen ist hier möglich, auf teurem Niveau, wie das Wohnen. Nicht für Jeden allerdings.
      Wer Risikopatient ist überlegt sich das Impfen trotzdem gut. Es gibt viele Umweltkrankheiten oder erbliche Vorbelastungen und eine alternde Gesellschaft mit fast seit 40 Jahren nur Einzelkindern. Glauben Sie, dass sie sich hier auf das Risiko mit genbasierten Impfstoff einlassen, wenn es auch anders und schnell geht? Auch sonst geht es hier zack zack nicht langsam und gemächlich vorwärts. Corona ist ja keine Streichkonzert Veranstaltung, sondern ernsthaft bedrohlich.
      Ich weiß nicht, was sie eigentlich sagen wollen. Es gibt keinen Impfzwang in Deutschland.

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  8. BerndK sagt

    Da sind ja Teile der Grünen weiter in der Diskussion über GVOs und mit mehr Fachwissen ausgestattet. Aber wir haben ja Wahlkampf , und die SPD versucht krampfhaft sich ein Profil zu verpassen und pendelt nichtssagend zwischen „schwarzer Null“ und „pseudo Umweltschutz“. Wollen regieren, oder doch lieber nicht? Ihre alte Klientel hat die Partei eh aus dem Auge verloren, oder besser: die Klientel die Partei.

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  9. Thomas Apfel sagt

    Huuuh, da ist heute aber viel „Leerlauf“ zwischen Beitrag und Kommentaren !
    Ich finde die Aussagen der SPD zur LW weichgespült und nichtssagend. Wie ist denn „genießbare Nahrungsmittel“ definiert ? Wer soll DAS denn mit welchen Mitteln und welchem Regelwerk mit welchem Aufwand kontrollieren? Nicht verkaufbare, oder nicht marktkonforme Partien müssen dann bis zum Verderb gelagert werden ? Oder dürfen sie verfüttert werden ? Ist Kompostieren gleich wegwerfen ?
    Das Tierwohlgelaber ist ja nicht mehr auszuhalten ! Als ob eine Flächenbindung automatisch das Tierwohl verbessert. Bei konzentrierterer Tierhaltung in einigen Gebieten, wie sie derzeit gegeben ist, gibt es doch wohl genügend technische Möglichkeiten den Ausscheidungsanfall vernünftig zu Dünger und Humus zu verarbeiten.
    Es würde ja auch Niemandem einfallen die Einwohnerzahl von Hamburg zu halbieren um die Klärwerke abschaffen zu können und die Sch… besser im Umfeld verteilen zu können !
    Wie die Versuche, die Mechanismen der Marktwirtschaft außer Kraft zu setzen, kläglich scheitern, zeigt ja gerade das Beispiel LIDL und an der fehlenden Durchsetzbarkeit eines „Gesetzes gegen unfaire Handelspraktiken“. Das sind also definitiv leere Worte im Wahlprogramm. Ich bin auch über die Diskussionen in diesem Blog über die letzten Jahre
    zu der Einsicht gelangt, dass nur eine höhere Mehrwertsteuer auf Lebensmittel notwendige Preiserhöhungen auf Lebensmittel sinnvoll und wirksam auf den Verbraucher überwälzen kann. Ein fester Anteil aus diesem Mehr an Mehrwertsteuer muß der Umsetzung der gewünschten Tierwohl- und Ökologisierungsziele zugeordnet werden.
    Das wären ja nur aus 12 % mehr Steuer auf den Fleischumsatz fast 2 Mrd. Euronen.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Thomas, ich glaube es lohnt nicht Aussagen eines Wahlprogrammes bis in Detailfragen aufzudröseln. Es sind in meinen Augen dahingerotzte Sätze, die verfangen sollen und nicht von Betroffenen mit Politikern im Vorfeld diskutiert werden können.

      Gestern hat Renate die Vorschläge von Julia zur Borchert Kommission kommentiert, Darin stände ja nichts von Verringerung des Tierbestandes und Verbesserung des Klimas durch weniger Tiere….die Frau ist langsam grenzdebil, wie mir scheint.
      Ihre Kommentare flimmern ständig als Expertenmeinung über alle Sender, und es gibt keine Mittel diese Aussagen zu diskutieren oder in Frage zu stellen. Sie sind in der Welt, Punkt.

      +2
    • Lady sagt

      „Ein fester Anteil aus diesem Mehr an Mehrwertsteuer muß der Umsetzung der gewünschten Tierwohl- und Ökologisierungsziele zugeordnet werden. “

      Der Ansatz ist aber realitätsfern.
      Zweckgebundene Steuern sind bei uns nicht zulässig. Das ist aus verschiedenen Gründen auch richtig so.

      „Den Link findet ihr am Ende des Artikels.“
      Leider finde ich ihn nicht mehr. Vorhin ist er noch dagewesen…
      Aber euren Kommentaren entnehme ich, dass ich auch nichts verpasse.

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        • Lady sagt

          Brötchen, klar kannst du eine neue Steuer machen („Fleischsteuer“) oder auch den ermäßigten MwStSatz anheben. Die im Text erwähnte Zuschlag zur Einkommensteuer erscheint mit etwas „dicke“. Aber all das ändert nichts daran, dass du nicht im voraus festlegen kannst, wofür welche Steuer ausgegeben wird. Damit wäre keine vollkommene Haushaltssouveränität mehr gegeben. Behaupten oder planen kannst du natürlich alles mögliche. Ziemlich sicher überlebt dann die zusätzliche Steuer, auch wenn die kaiserliche Flotte längst untergegangen ist ( die Sektsteuer war ua für Teile dieser Flotte vorgesehen).
          In der Regel geht es also nur darum, eine neue Belastung für die Bürger nett zu verpacken.

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          • Thomas Apfel sagt

            Na klar darf da kein direkter Zusammenhang hergestellt werden und bei jedem Haushalt muss neu darum gekämpft werden. Ich wollte eigentlich nur zeigen, dass eine durchschnittliche „Preiserhöhung“ von rund 35 Cent für jedes Fleischprodukt die Gelder für die gewünschten Leistungen freisetzen kann.
            Die Gefahr, dass die Gelder wie bei der Sektsteuer einfach kassiert werden, ist immer gegeben.
            Schließlich hat Italien bis 1968 auch noch ein unfangreiches Ministerium zur Verwaltung der Kolonien erhalten obwohl der Gegenstand der Beschäftigung seit 1945 „weggefallen“ war. Sinnfreie Steuerverschwendung ufert schon aus!
            Ich sehe jedenfalls keinen anderen Weg die Mittel für den „gewünschten“ Umbau der Tierhaltung reinzuholen, als über eine Steuer, wie auch immer die heissen mag. Der Markt in seiner derzeitigen Diskrepanz von Globalisierung im Ganzen und „Nationalisierung“ in Teilen, gibt das nicht her.

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            • Lady sagt

              Thomas, will denn der Verbraucher mehr bezahlen?
              Lidl sagt nein, er will nicht.
              Wenn da jetzt der Gesetzgeber mit einer „großen Aktion“ kommt, werden viele Bürger erst recht pampig. Viele sind doch jetzt schon der Meinung, dass die Bauern „zu viele Subventionen abfassen“.
              Für mich ist das tatsächlich eine Sackgasse.
              Der Gesetzgeber regelt, was zulässig ist in der Tierhaltung und was nicht.
              Und dafür sollte er auch gerade stehen! Für mehr Tierwohl eine Abgabe per Gesetz anzusetzen ist schon in sich irgendwie widersinnig. Ich kann eine gesetzliche Anforderung nicht übererfüllen.
              Und Preiserhöhungen anzuordnen klappt auch nicht.

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              • Stadtmensch sagt

                „Und dafür sollte er auch gerade stehen!“
                Heißt?
                Die kleine Krauter mit den hohen Schulden räumen das Feld und Niederländer übernehmen mit schicken „Schweinehochhäusern“?
                Alles sauber, alles effizient, alles automatisch. Wenn man durch die Flure geht, ist es wie im Sanatorium. Die ganze Anlage riesig und abgeschirmt. Hier wird dann das Tierwohl auf den Buchstaben genau umgesetzt.
                Das kommt raus, wenn ihr Ökonomen das Leben in ein Kostenschema presst. Irgendwann ist auch mal gut…

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          • Brötchen sagt

            Lady,
            bei der Ergänzungsabgabe auf die Einkommenssteuer „triffst“ du nur die Bürger in D. und auch die Verganer ;)…..die werden Gift und Galle spucken.

            Bei der Mwst. kassierst Du auch Touristen usw. ab.

            Problem ist wie gesagt Ware die aus Holland o.ä. kommt.

            Weiß jetzt nicht, ob die dann günstiger wäre. Mwst wird ja erst später erhoben.

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    • Christian Suhr sagt

      Zur Mehrwertsteuererhöhung:
      Wenn der Preis stimmen soll im Interesse des LEH und oben mit der MwSt. was drauf kommt, was passiert dann wohl unten bei den Erzeugerpreisen?

      Muß ich noch mal daran erinnern:
      https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/nach-senkung-der-tamponsteuer-hersteller-erhoehen-preise-fuer-menstruationsprodukte/25446172.html

      Wenn das Tierwohl querfinanziert wird über die Steuer – Steuern sind übrigens nicht zweckgebunden – dann dreimal raten, was der Handel nicht mehr finanzieren will und wie dessen Einkäufer dann argumentieren von wegen „Du bekommst doch eh Subventionen“.

      So funktioniert das nicht, wenn niemand an die Verteilung der Marge/Wertschöpfung ran will.

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      • Thomas Apfel sagt

        Ist im Grundsatz langfristig richtig. Welchen Vorschlag haben Sie zur Lösung des Problems ?

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        • Smarti sagt

          BUND löst das Problem. Indem er keine neuen Ställe mehr zulässt ( hier in BW blockiert er den Bau von grossen Kuh – Schweine und Geflügelställen, obwohl die Baubewilligung bereits vorliegen). BUND geht vor Gericht und erklärt die Bewilligungen für ungültig weil div. Umweltgutachten fehlen. Den Zeitungen gefällts.
          Warum noch Geld zuschiessen für Tierwohlumbau, es ist für sehr viele bereits beschlossene Sache, dass die Ställe dichtzumachen sind.
          Da noch auf irgendwelche Hilfen zu hoffen ist… ich lasse mich aber gerne überraschen.

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  10. Gérard sagt

    „In meinen Augen ist die SPD aber eh am Ende“ Wer ist denn nicht am Ende? Wer hat sich denn alleine in jüngeren Vergangenheit nicht durch Aussagen oder Taten disqualifiziert? Ich wusste noch nie so wenig wen ich wählen soll… Ich würde mir die ausgezählte ankreuzmöglichleit „ungültig“ auf dem Wahlzettel wünschen…

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    • Reinhard Seevers sagt

      😎….jeder Wahlzettel, der falsch ausgefüllt wird, gilt als ungültig. Insofern wäre es ein Leichtes, Ungültigkeit zu erzeugen…..ob es irgendetwas nützt, sei dahingestellt.

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      • Oh je! Meine Vorfahren gingen auf die Barikaden vor 1848, erkämpften sich Sitz und Stimme in der ersten Parlamentskirche in Frankfurt. Ein Professor aus Hessen , der glaubte, dass Studenten auf ihn hörten, schlug ihnen den Wahlboykott vor.

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  11. Elisabeth Ertl sagt

    Schon klar, was sie meinen, oder? „Gentechnisch“ Man sollte sie einfach auf das falsche Wort aufmerksam machen, dann werden sie es austauschen.
    Die Frontstellung der Sozialisten gegenüber der Landwirtschaft ist historisch gewachsen. Bauern sind schließlich immer noch Unternehmer. Die SPÖ wird daher immer die Bedürfnisse der Konsumenten vor die Anliegen der Landwirte stellen, und sie wird nicht motiviert sein, Empathie für Landwirte zu entwickeln. Es wäre naiv, etwas anderes zu erwarten.
    Eher bei der Ehre packen muss man da die Grünen, denn bei denen standen die Biolandwirte an der Wiege. Die haben sich nur später im Kampf um mehr Wählerstimmen an die urbane Bevölkerungsmehrheit angebiedert.

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    • Bauer Willi sagt

      Jetzt weiß die SPD es ja. Ob sie es ändern? Ich glaube das nicht. Wollen wir wetten?

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      • Elisabeth Ertl sagt

        Möglich. Die haben eben eine unglaubliche Resistenz, das Feld landwirtschaftlichen Wissens zu betreten. Das ist ein richtiges Tabu bei denen, da herrscht eine panische Angst, die eigene politische Identität zu verlieren. Sieht man ja an Svenja Schulze.
        Eine gewisse Hoffnung ist da die FFF-Generation. Die Junge Generation der SPÖ im Wiener Bezirk Wieden hat sich da auf ein Interview mit Christian Bachler eingelassen. So ein Revoluzzer-Bauer hat halt am ehesten die Chance, eine Brücke zu bauen: https://www.facebook.com/watch/?v=2361108784188536

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      • Die von der SPD sind einfach realistisch und brauchen nicht jammern, wie die Berater der chinesischen Regierung vor dem verkürtzen Parteitag jetzt.
        Die“ Chips der Landwirtschaft“, die genetischen Ressourcen seien alle, wie smartere Technologien in Händen von Bayer und Syngenta und diese verlangten Lizenzen. Einheimisches Erbgut reiche nicht aus. Gen editing Patente lägen meist in den USA. So bräuchen sich Importeure für Zucht Schweine keine Sorgen um ihren Job machen.

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        • Selbst das chinesische Syngenta Anhängsel an den einheimischen Multi gibt den Privaten dort nichts umsonst ab. Ist halt mal im Leben so.Zwei Schottinnen mit einer offenen Flasche Cola und einem Strohhalm achteten peinlich genau darauf, dass keine einen Zug mehr bekam, als die andere. Sie waren in Japan auf dem Zwischenstop nach China, wie fast alle Globetrotter damals. Eine Zwischentechnologie, die sich wenige leisten können und in den Tresoren schlummert.

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          • Als ich sie im Taxi zur Jugendherberge mitnehmen wollte, sagten sie gleich „wir haben kein Geld dafür“. Muß jemand halt die Kleinigkeit ausgeben,wenn es sein muß.

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    • Christian Suhr sagt

      Bitte kein Sozialisten-Bashing. Bisher waren es alles keine Sozialisten, Marxismus ist was anderes als Realsozialismus. Man könnte es eher Etikettenschwindel nennen.

      Die größten Revolutionen gingen übrigens oft von der Landwirtschaft aus.

      Bei der SPD muß man sagen, daß die Taten bisher eine andere Sprache sprechen. Auch sie hat neben der CDU und anderen schon immer darauf gepocht, daß es für billige Löhne der Arbeiter der Industrie auch billiges Essen bräuchte (statt höhere Löhne). Auto halt wichtiger als Essen.

      Aber ich würde hier schon anerkennen, was da gefordert wird.

      Umgekehrt die Frage: Was fordern denn CDU/CSU und FDP? Weiter so, Mercosur, Digitalisierung wird’s richten, höher, schneller, weiter und Höfesterben ahoi!

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      • Inga sagt

        Ja,
        Sie hat dafür gesorgt, dass man in der Autoindustrie leichter sein Lebensunterhalt verdienen konnte.
        Die Gewerkschaften haben das übrige dazu getan.
        Alle Angestellten in der Industrie verdienten gut.
        Der Öffentliche Dienst schloss sich an.
        Schön.

        Nur die Bauern wurden vergessen.
        Deswegen passen deren Preise für ihre Produkte nicht mehr an das der Industrie.
        Deswegen ist im Brötchen nur für 1Pf Mehl drin,
        Der Rest teilen sich Verarbeiter und Handel.

        Der Bauer kann sein Preis nicht weitergeben.

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      • Es ist ungerecht, wenn die Post ständig das Porto erhöht, die nächste schon beschlossene wird noch teurer, aber den Service herunterfährt. Damit erzielt sie Gewinne für den Staat und sich. Diese werden im Ausland investiert in ein multinationales Unternehmen, nämlich DHL, das angeblich nicht die Verluste bei der Briefsparte ausgleichen braucht über die Paket und Container (Gefrierboxen jetzt) Gewinne und niedrigere Löhne im „Hochlohnland“ China in Zukunft. Die Gewinne einstecken und den Konsumenten belasten geht gar nicht. Auch die Exporte würden sich verteuern, weil, wie bei der Mauth Ausländer, auch die Ärmsten der Welt das auch bezahlen müßten.
        Die vorletzte Briefportoerhöhung war fälschlich als nicht „harmonisch“ weltweit oder EU- weit, weil falsch, gerichtlich als „Täuschung“ erkannt worden. Konsequenzen daraus sind weitere Erhöhungen, um Betrugsverluste oder Versagen über den Konsumenten auszugleichen oder Subventionen über Steuern zu vermeiden. Es geht immer auf die „Kleinen, Mann oder Frau“.

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    • „Möglich. Die haben eben eine unglaubliche Resistenz, das Feld landwirtschaftlichen Wissens zu betreten“.

      Sie sind doch ein Fan von Urs Niggli? Welchem Niggli? Entweder ganz oder gar nicht. Teils Teils ? Zu wieviel Prozent?
      Dem der Pro oder dem Anti gentechnologische Methoden Niggli bezüglich CRISPR/Cas wohlwollend in beiden Fällen schreibend?
      Der Europäische Gerichtshof hat auch diese unter ein restiktives Gesetzt gestellt in der EU. In den USA haben in dem FORBES Magazin Analysten erwarteten schon Ende letzten Jahres, dass dort die Versuche den Weg aus dem Labor in die Freilandversuche gehen würden, in aller Vorsicht und aller schnellstens.
      Da machen Bayer/Monsanto Lobbyisten schon proaktiv einen Wirbel für etwas, das jemand noch nicht so dringend braucht wie Impfstoffe gegen Corona. Da ist kein Gegackere zu hören, wie in Tübingen, vom mit der Ehrenbürgerschaft der Stadt beschenkte Subventioneneinstreicher, der aber noch nicht geliefert hat. Kein einziges zerbrechliches Ei beimpft , aus dem sonst die Impfstoffe vermehrt werden, wovon es in Detschland dank der größten Farmen(Rissmann) in der EU genug gäbe, um die ganze Welt zu beglücken und Hühner wohl auch. Eier von mehrnutzungs-, biologischen- und konventionellen Hühnern. Forschungsmittelm aus dem Staatssäckel haben sie auch.
      Jetzt gibt es sowohl als auch Angebote beim „Billigen Jakob“ Boris Palmer als Sonderposten auf dem Tübinger Wochenmarkt; wie in China, wenn Klopapier oder Straßenkehrer Mangelware sind. Der Geschäftsführer von … habe ihm vor Jahren den Tipp gegeben, dass er, Palmer Aktien kaufen solle bei ihm. Wenn er das gemacht hätte, wäre er Palmer heute Millionär. Also muß er, wie Lafontaine und seine Diva aus dem Osten weiter nur „Möchtegern Napoleon“ und Politiker bleiben. Nicht schade darum.
      Die Schanghai Daily schrieb, dass der einzige Klopapierhändler Multimillionär geworden sei und jeder Pensionär als Straßenkehrer sich in Schanghai eine Wohnung mit mehreren Zimmern hätte leisten können.
      „Avanti Diletanti“. Bewacher im vierfach Posten und Zweischichtbetrieb ansteckender krankheiten aller Art können sich die schönsten Autos leisten. Da herrscht kein Futterneid. Selbstzahler der zum Reisen „gezwungenen“ gibt es reichlich. Da ist Potential bei uns genug. Ich muß in Stuttgart neben einem um zwei Drittel geschrumpften Mallorka Parkplatz und ein Drittel neuer Wohnwagen wohnen. Tag und Nacht kommen und gehen sie bei „Nachtflugbeschränkung“ ,nicht Nachtflugverbot, wie anderswo um 24 und vor 6 Uhr. Ist halt die Grüne/CDU „Bande“ da am Drücker und bei SPD war das auch schon so.

      Bayer ist immerhin auch ein Pharma Riese. Hört man, außer, dass sie sich an der Herstellung von Imfstoffen beteiligen, etwas anderes, außer von ihrem ,ehemaligen Grünen` eingekauften Lobbiisten Dr. Berninger, der wohl den Habeck anspitzte, die Lizenen anderer, die etwas geleistet haben mit gestreuter und dadurch mittelunabhängiger Finanzierung und Fortune, mit freien spärlichen Staatsmitteln (Bettlerangeboten) zu locken diese abzukaufen, um von Bayer weltweit mit Gewinn „verschenken“ zu lassen wie China und Russland?
      Es ist gar keine Frage, dass Methoden- etwas anderes liefert die Gentechnik auch gar nicht- als landwirtschaftliches „Wissen“ ein Inventarpotential in der Forschung darstellen können. Sie unterliegen dem Gentechnik Gesetz und wenn sie und Bauer Willi – und nur sie- aus der EU austreten und den Weltmark, zu dessen momentanen Preisen, selbst damit aus ihrem Erntegut beliefern möchten um sofort mehr aus kleinerer Fläche abzuernten, können sie es machen, wenn sie wollen. Ein Versuch wäre es Wert. Auf zwei mehr oder weniger käme es nicht an. die Konsqunzen müßten sie selbst tragen.Wenn sie so davon überzeugt sind, dann machen sie es doch, aber ohne „Staatsknete“ bitte.
      Japan und die VR China sind eben der Vorsorge (für die Zukunft ihrer politischen Dynastie) zugewandt, sehr strikt, wie bei Epidemien, Strahlung und Immigration.
      Keine ewig Gestrigen und unbelehrbar, wie diese Besserwisser und Spötter hier. Gestern noch nicht ernsthaft mea culpa, mea culpa beichtend, ihnen sei verziehen worden glaubend, als „Lausbuben“ und „Rotzgören“, gleich schon wieder unschuldig, un – geduldig und impertinent!
      Wie der CDU MP aus Spaichingen/Zimmern, dem „Vorbild“ für MP Kretschmann. Diesem ist als Renter, der er selbst bald ist, wegen abgebrochenem Philosophiestudium, bei den Mönchen in München verspottet worden. Sie werden nie auch Freunde sein können!
      Der Mensch gehört auch zu den Lebewesen der Natur und davon haben selbst Politiker, Kirchenleute und manchmal auch Land-und Stadtbewohner etwas Ahnung. Solange wir nicht von AI( arifizial intelligenz) regiert sind oder aus dem All, manchmal auch sogar Achtung.
      Es geht dem Ende zu mit der CDU!
      Nachfragt wird auch nicht, ob Ihnen jemand ihre nicht genannten „eigenen“ Interessen verzeiht. Das muß nicht jeder einfach nur so müssen.
      aus Wickipedia:
      Kontroverse um CRISPR/Cas
      In einem Interview in der taz äusserte sich Niggli im April 2016 über die Methode CRISPR/Cas in Bezug auf Pflanzenzüchtung. Darin wies er auf mögliche Risiken der CRISPR/Cas-Methode hin, sprach ihr aber auch ein großes Potential zu und bezog einige Positionen, die denen der Biobranche widersprechen.[30][31]

      Den Entscheid des europäischen Gerichtshofs vom Juli 2018, dass die neuen Züchtungsmethoden unter die Gentechnikgesetzgebung fallen, wertete Niggli als positiv, da das Vorsorgeprinzip sehr stark gewichtet werde, zumal der Stellenwert des Vorsorgeprinzips bei anderen landwirtschaftlichen Technologien unterentwickelt sei. Dazu gehörten zum Beispiel die Anwendungen von Pflanzenschutzmitteln, von Stickstoff- und Phosphordüngern und die Verwendung von Antibiotika, wo die Schäden heute überdeutlich sichtbar seien, so Niggli.[32] Er vertritt aber die dezidierte Meinung, dass bei Diskussionen Risiken und Potentiale objektiv gewichtet werden müssen.

      Weblinks

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      • Elisabeth Ertl sagt

        Bei Bauer Willis Beitrag hier geht es doch nicht um pro oder contra Gentechnik, sondern dass die SPD offenbar gar nicht weiß, was Sie da schreibt. Ja, ich schließe mich der Meinung von Urs Niggli vollinhaltlich an.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Frau Ertl,
          die Parteien hängen gern die Fähnchen in den Wind, die SPD ist derzeit besonders aktiv, die Frage ist nur, ob die überhaupt wissen, wo der Wind herkommt?

          +2
    • Inga sagt

      Das war ein Fehler von den GRÜNEN,
      wenn die sich richtig treu geblieben wären, dann hätten die vielmehr Zuspruch in der Gesellschaft.

      Und hätten schon viel mehr bewegt!
      Vor alen Dingen müssten die sich mehr bei den Bauern, Landwirtschaftsämtern und Agrarwissenschaftler schlau machen, um zu wissen, was da läuft und in ihrem Sinne zu bewegen gibt.
      Also nicht dagegen, sondern mit ihnen agieren!

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  12. Reinhard Seevers sagt

    „Um die Lebensmittelverschwendung einzudämmen, werden wir es den Produzenten und dem Handel untersagen, genießbare Nahrungsmittel wegzuwerfen.“

    Mir machen solche Sätze, von denen es im Programm viele gibt, eher Sorgen.
    Was werden die Konsequenzen solcher Forderungen sein?
    In meinen Augen ist die SPD aber eh am Ende.

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    • Bauer Willi sagt

      Keine Kartoffeln mehr aussortieren, keine Windsichtung bei Getreide, Äpfel mit Schorf? Kann man noch weiter denken…

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      • Reinhard Seevers sagt

        Genau Willi, und das wird dann auch fiskalisch bewertet, als Ertrag! 😛

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    • fingerphilosoph sagt

      In Frankreich gibt es ein solches Gesetz zur Eindämmung der Lebensmittelverschwendung schon seit 2016. Der Franzose wirft pro Kopf 30 kg an Lebensmitteln weg, der Deutsche 75 kg. Negative Konsequenzen für mich kann ich nicht feststellen. Ich weiß nicht, was an dem Gesetz schlecht sein soll.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Die Frage ist nicht, ob das Gesetz gut oder schlecht ist, es ist Nutzlos, weil sie niemand daran hält.

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        • fingerphilosoph sagt

          Der Handel hält sich schon an das Gesetz. Sonst muss er pro Ertapptwerden knapp 4.000 Euronen berappen. In Städten und Kommunen hat sich ein neuer Geschäftszweig mit Second-Hand-Nahrungsmitteln herausgebildet. Hauptsächlich junge Leute sammeln die Wegwerfware ein und verscherbeln sie billig. Dafür werden sie bisweilen mit einem wohlwollenden Artikel in der Zeitung belohnt. Als Endverbraucher habe ich keinen Nachteil. Ich kann kaufen, was ich will. Bis jetzt wird mein Mülleimer nicht kontrolliert. Jetzt lasst mal die Kirche im Dorf.

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          • Obstbäuerin sagt

            Fingerphilosoph, das ist auch eher nicht an den Verbraucher gerichtet, sondern an den Produzenten und Handel. Wenn ich als Obstproduzent z.B. die Äpfel einer verhagelten Anlage nicht verkaufen kann, obwohl sie noch genießbar wären, brauche ich dann ein Gutachten um der Sanktionierung zu entgehen? Muss ich sie ernten, obwohl die Erntekosten und Lagerung über den Einnahmen liegen, fall es überhaupt zu solchen kommt? Falls der Handel verpflichtet wird auch solche Chargen abzunehmen, was soll er dafür bezahlen? Wir wurden schon oft angefragt, ob wir nicht kleine unglückliche Äpfel haben, die niemand möchte aber dann bitteschön geschenkt und umsonst geliefert.

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            • Inga sagt

              Solche Äpfel müssen in die verarbeitende Industrie,
              entweder zu den Apfelmus- u. Safthersteller oder zu den Bäcker und Konditoren! Oder Großküchen!
              Wie das mit dem Bezahlen ist, weiß ich nicht, jedenfalls muß es sich lohnen!
              Dann muß der Staat es eben wieder subventionieren, wenn der Mensch zu faul ist sich da Mühe zu geben.
              Davor haben uns unsere Großeltern immer gewarnt, damit wir mal nicht so werden sollen!
              Das selbe gilt für das Auspacken von weggeschmissenen Lebensmittel in die Biogasanlage.
              Jetzt müssen wir es mit Steuergelder über Subvention bezahlen,
              wenn wir es nicht noch teurer über die Ökoschäden bezahlen wollen!

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              • Reinhard Seevers sagt

                Inga, 2014 gab es viel zu viel Äpfel und die Obstbauern haben tausende Tonnen einfach am Baum hängen lassen…es lohnte sich schlicht nicht, sie zu pflücken. Geschweige denn Apfelsaft oder -mus draus zu machen. Übermengen lassen sich nicht zwangsweise verwerten, das ist nun mal so.
                Bio ist am Ende auch ein Produkt von „zuviel“ von allem. Nur die Extravaganz macht es zu einem begehrten Produkt. Und in dem Moment, wo das Geld zum Ausgeben weniger wird, wird Bio plötzlich auch „zu viel“. Ist ein ökonomisches Grundgesetz.

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                • Inga sagt

                  1.)
                  Äpfel hängen lassen ist umwelschädlich, weil sie als Fallobst Krankheitsübertragung für den Baum bedeuten kann.

                  2.)
                  Wenn es ein Gesetz gibt, diese Äpfel dann ernten zu müssen, dann werden eben die Kosten dafür vom Steuerzahler übernommen.
                  Man kann sie ja als Viehfutter oder für die Biogasanlage verwenden.

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          • Inga sagt

            Ja,
            je mehr darüber diskutiert wird, desto mehr Idealismus entwickelt sich zu dem Thema!
            Greta lässt grüßen

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        • Inga sagt

          Wenn es zum Gesetz wird dann muß sich doch jeder dran halten, wie mit der Gurke!

          Es wäre ja schon gut, wenn aus den Läden nicht noch gutes Brot oder so wegeschmissen werden würde.
          Da wird sich doch schon mla einer ein Konzept gemacht haben, oder?
          Und wenn das in die Biogaslage kommt, dann ist es ja nur halb weggeschmissen,
          aber können isch da nicht wenigstens Menschen dransetzen und das Brot oder Gemüse von der Plastikverpackung befreien?
          Azubis ran, die müssen den Beruf von Grund auf auch lernen und gleich Resekt vor Lebnesmitel eingeflößt bekommen werden.
          Damit die dann später das Gesetz auch besser umsetzen können.

          So viel Respekt sollte man doch dem Lebensmittel auf dem Weg zur Verrottung gegenüber haben. Denn das Plastik stört doch nur in der Biogasanlagen, oder?

          Ansonsten nicht nur fordern, sondern auch Vorschläge machen und umsetzen, auch von Verkäufer und Marktleiter und Politik!

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      • Reinhard Seevers sagt

        Die Verifizierung der beiden Mengenangaben möchte ich sehen. Ist bestimmt wie mit den europaweit vergleichbaren Zahlen der Corona – Inzidenzien. 😁
        Man kann natürlich ein Gesetz formulieren. Wie es der deutsche Verwaltungsapparat gegenüber dem französischen dann umsetzt, das möchte ich nicht wissen. Vielleicht kommt dann ja auch eine Art Ernährungspolizei und überprüft die Teller der Gäste in den Restaurants? Das wird lustig….
        Wer seinen nicht aufgegessenen Döner im Papierkorb vor dem Bahnhof entsorgt, wird mit Gefängnis nicht unter 2 Jahren bestraft!!
        Achnee, es werden ja nur die Produzierenden und Handelnden bestraft, nicht die Konsumierenden, ich vergaß.

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        • In Singapur sind die Strafen für weggeworfene Zigarettenstummel aber viel höher!

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      • Thomas Apfel sagt

        Die Franzosen haben das nie mit der deutschen Gründlichkeit ermittelt. In Deutschland wurden 2012 von der gesamten Abfallmenge 129 kg pro Kopf dem Lebensmittelbereich zugeordnet. Davon waren 41 % noch voll verwendbar. Das waren (verwendbarer Anteil) in absoluten Zahlen 2,8 mio t aus Privathaushalten und 1,7 mio t aus vorgelagertem Gewerbe und Handel.
        DIE Deutschen (als Einzelpersonen) werfen rund 80 kg weg, davon wären 33 kg noch verwendbar. Das sind rund 600 g pro Woche oder 88 g am Tag. Wäge doch Jeder mal seinen Bio-Mülleimer, wenn er ihn runterbringt, soviel ist das nicht.
        Die damals ermittelten 1,7 mio im Handel weggeworfener Lebensmittel dürften sich danach mindestens halbiert haben. Das Meiste geht ohnehin schon an die Tafeln, ein Gesetzt kann das natürlich untermauern, an den Mengen ändert sich nicht viel.

        Den größten Anteil haben Obst und Gemüse mit rund der Hälfte der Menge (24 kg je Jahr und Person) 8 kg sind Backwaren und 7 kg Speisereste.

        Die Gründe sind in der Reihenfolge: abgelaufenes MhD, Fehlplanung beim Einkauf, spontanes außerhaus Essen, zu große Portionen.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Da wäre ja mal eine Neuberechnung nach Corona fällig! Ob man das wirklich berechnen kann? Wie berechnet man nicht Weggeworfenes?
          Bei derart vielen über den langen Zeitraum geschlossenen externen Nahrungsaufnahmeanstalten und den wenigen Verhungerten in diesem Land dürfte eine Berechnung der nicht weggeworfenen Lebensmittel vielleicht doch ein Leichtes werden…..oder nicht, oder doch? 😎

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        • Reinhard Seevers sagt

          „Das sind rund 600 g pro Woche oder 88 g am Tag. Wäge doch Jeder mal seinen Bio-Mülleimer, wenn er ihn runterbringt, soviel ist das nicht.“

          Oh, das schaffe ich locker: 2 x volle, erdfeuchte Kaffefilter täglich, dazu die Schalen von 5 x Kartoffelschälen, das geht schnell Richtung 600g. Leider ist das nicht mehr verzehrbar und dürfte dann auch kaum als weggeworfene Lebensmittel gelten.

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          • Paulus sagt

            Genosse Seevers, du kannst deine Küchenabfälle noch deutlich reduzieren.
            Was las ich neulich: Kartoffeln vor dem Schälen waschen, die Schalen in etwas Öl wälzen und leicht salzen; dann im Backofen (mittlere Schiene bei ??? °C) knusprig backen. Je nach Vorliebe könne man sie anschließend noch mit etwas Paprika würzen. Die Autorin und Erfinderin der Abfallvermeidung gab noch den Hinweis, dass dies aber nur mit Bio-Kartoffeln möglich sei. 😉

            Ich hielt das Rezept für verbesserungswürdig und habe selbstverständlich Kartoffelschalen in Demeterqualität, Himalayasalz und Bio-Paprika verwendet.

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            • Reinhard Seevers sagt

              Ich weiß Paulus, mea culpa. Beim Kaffefilter kann ich auch noch Verbesserungen vornehmen. Einfach den Kaffeesatz einfrieren und zum nächsten Besuch wieder aufbrühen. Dann den Kaffeesatz erneut nutzen, in dem ich ihn aufs Blumenbeet schütte…..
              Biokartoffelschalen sind selbstredend frei von Solanin…das BfR sieht das zwar anders, aber Bio ist nunmal Bio….🙋‍♂️

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              • Inga sagt

                Warum sind die frei von Solanin?
                die werden doch auch grün, wenn sie ans Licht kommen wie die konventionellen?
                Das bewirkt nämlich ds Sonnenlicht!

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Inga, das war Sarkasmus….Paulus hatte doch bereits vorgelegt mit dem Hinweis und dem Zwinker.

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                • Das Solanin zerfällt beim Kochen. Hier kochen sie mit Gas stundenlang und heizen die paar kalten Monate mit Strom. Das hilft der Energiewirschaft Geld verdienen. Nur langsam denken sie um. Die Reichen und Jungen fangen damit an und die nördlichen ehemaligen Genießer und trinkfeste Alkoholiker werden Gesundheitsbewußt und „Abstinenzler“, wie früher, als sie noch arm waren, oder ihr Reichtum vergesellschaftet wurde. Da verschenke ich doch lieber alles vorher.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              “ Die Autorin und Erfinderin der Abfallvermeidung gab noch den Hinweis, dass dies aber nur mit Bio-Kartoffeln möglich sei. 😉“

              Ohne Zweifel, das ist eine Könnerin,

              zumindest wie man der urbanen Bevölkerung Unsinn unterjubelt.

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            • In Japan und China machen das einige „Freiwillige“, damit Kritiker und Meckerer etwas zu tun haben.

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      • Paulus sagt

        @Fi-phil, die Konsequenz wäre wahrscheinlich die, dass der LEH noch pingeliger beim Einkauf wird und einen noch höheren Wert auf Frische und Top-Qualität legt. Ich kann mir das zumindest gut vorstellen.
        Wenn ich den Rewe-Laden hier bei uns mal mit einigen französischen Läden vergleiche ist der Qualitätsunterschied beim Gemüse und einigen Obstsorten schon deutlich erkennbar.
        Schimmelige türkische Kirschen, gammeligen Chicorée, matschige Champignongs oder Spargel aus archäologischen Ausgrabungen, etc. wirst du in Frankreich, zumindest in den mir bekannten Geschäften, nicht so leicht finden.

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        • fingerphilosoph sagt

          Paulus, meiner Beobachtung nach lässt die Qualität bei Obst und Gemüse nach, seit die Bio-Ideologie auch hier in F immer mehr Jünger findet. Kommt hinzu, dass man, wenn man auf den Märkten kauft, seine Ware jetzt nicht mehr selber vom Stand nehmen darf und schon gar nicht mehr dran riechen. Wegen Corona, du weißt schon.

          Fleisch finde ich in F deutlich allerdings qualitativ besser. Hier gibt es deutlich mehr marmoriertes Fleisch als in D zu kaufen, und jedermann weiß ja, dass Fett nun mal ein hervorragender Geschmacksträger ist. Paupiettes und Bratenstücke sind hier meistens bardiert, also mit Fettstreifen umwickelt, damit das Fleisch in der Pfanne nicht austrocknet. Das weiß ich zu schätzen.

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        • In Paris ist das Leben teuer und auch ohne Corona findet sich in den Vorstädten kaum ein Laden. Es kommt darauf an, dass es Konkurrenz gibt. Deswegen haben wir die FDP und die dort nicht.

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          • Sollen die Armen doch in den Marche und Aldi gehen, wie die Chinesen im riesigen Schanghai. Meist baut hier, wenn sie die Möglichkeit haben jemand vieles selbst an unter verschmutzter Luft. Im Süden jetzt Deutschlands oft „sauberer“Saharastaub, wie einst der Löß. In Schanghai wäscht das Leitungswasser vieles vor dem Kochen ab. Wir haben weiches „Bodenseewasser“.
            Jetzt halten sie keine freilaufenden Hühner mehr, wegen Vogelgrippe oder grunzende und wühlende Schweine, wie mein früherer Gartennachbar (Hausmeister), mit Merzedes, auf dem Gelände einer Wilhelmsstiftung. Die sind auch hier seltener. Die Hohenloher Rasse kam ja aus China und sie wollen diese nicht geschenkt zurück haben.
            „Hund abschaffen, selber bellen“. Jeder Chinese und Chinesin kann alles. Nur wollen sie oft nicht.

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            • Global Times schreibt am 4.3.21: Die Versorgung mit Schweinen, Hühnern und Eiern hängt stark vom Import aus den USA und Kanada ab und das Abzuschneiden könnte die Versorgung der Chinesen treffen. „Hunger als Waffe“.
              Genauffrischung in Pflanzen, Tieren (auch Pferden). Industriegiganten Kovida (Japan?) kommen noch vor Bayer und Syngenta als Lieferanten von Merkmalen.
              Wenn sie sich nur auch „vorschriftmäßig“ in situ, am Ort ausprägten. Daher die reverse Selektion nach den Erscheinungsmerkmalen (Phänotypen) als „uralte“ neue Smart Breeding Idee. Kalter Kaffee, immer mehr vom Gleichen und Demselben. Manchmal findet ein „Blinder auch ein Korn“ wie Mathematiker Melchinger, KWS und die Kleinen, aber Feinen bei, uns.

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    • Christian Suhr sagt

      Einfach mal nach Frankreich gucken, die machen das schon:
      https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/lebensmittel-verschwendung-containern-1.4331886

      Der LEH kann dort nicht nur machen, was er will.

      Und nein, das Meiste geht nicht an die Tafeln. Das nennt sich Kommissionierung: Altware wird vom Lieferanten 1 zu 1 gegen Neuware ausgetauscht, der Verarbeiter entsorgt es quasi für den LEH usw. (siehe Lieken Brotwaren). Dann fällt es weniger auf. Und was mit all den Früchten passiert, die nicht der gewünschten Form und Optik entsprechen … nun ja …

      LEH-Abfälle gehen aktuell gern in die … Verwertung. Beobachtet wurde sogar, daß man da rücksichtslos samt Verpackungsmaterial alles reinschreddern würde (Mikroplastik auf Äckern kommt ja nicht nur von Siloplane). Lebensmittel-Müll ist ein riesiges Problem.

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        • Inga sagt

          „Plastikverpackungen dem Klärschlamm zur landw. Verwertung zuführt, dann ist das eher nicht so problematisch, “

          Dann bleibt es in der Egge hängen!

          Und wenn die Pflanzen Giftstoffe aus dem Plastik aufnehmen, dann findet man es in Nahrungsmittel wieder!
          Und wie das Bodenleben reagiert, weiß ich nicht!

          Ein gewissenhafter in die Zukunft schauender Bauer macht so etwas nicht.
          Er verseucht doch die Felder (Arbeitssplätze) seiner Enkel nicht!
          Früher oder später wird das auch verboten,
          aber dann sind von dem gewissenhaften Bauern die Äcker noch nicht damit verseucht!

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        • Inga sagt

          Das kommt davon, wenn von den vernichteten Lebensmittel die Plastikbehälter nicht entfernt werden.
          Wer macht denn so etwas?

          Dann müssen diese Lebensmittel eben der Verbrennung zugeführt werden.

          Seit wie viel Generationen haben die meisten Menschen hier keine Verbindung zur Natur mehr?
          Sonst würden sie wissen, dass Plastik nicht verrottet!
          Reicht das nicht, wenn es oft in den Massenmedien gezeigt wird?

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        • Den Klärschlamm werfen die Kläranlagen nicht in die Flüße, sondern wurde oder wird vom Süden in den Norden transportiert. Den verstorbenen CDU Kreisobmann interessierten nur „seine“ Landwirte. Auch China nimmt keinen Plastik mehr. Sie haben davon selbst genug. Der Klärschlamm darf auch nicht auf den Acker. Im Kreis Rottweil sortiert der inzwischen pensionierte wütende Betriebsleiter diese aus und zeigte bei der Kreisrundfahrt der Landwirte einen davon jenen. Das ist schon sehr, sehr lange her. Alte Kamellen.

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