Dieser Artikel richtet sich vor allem an diejenigen, die nicht wissen, was ein Landwirt beim EU-Antrag und sonstigen Regelungen zu beachten hat. Unser Wochenblatt, die LZ Rheinland, gibt dazu jedes Jahr im Frühjahr ein Heft „Ratgeber Förderung“ heraus, dass in diesem Jahr 86 eng beschriebene Seiten umfasst. Eine Doppelseite mit den „GLÖZ“ (ich komme noch darauf) sind im Titelbild zu sehen.
In NRW heißt das Programm, mit dem der EU-Antrag gestellt wird, ELAN. Ich weiß nicht, wer sich diesen Namen ausgedacht hat, aber die meisten Landwirte werden wohl mit wenig Elan an das Ausfüllen der vielen Formulare gehen. Was bei den Artikel im Heft auffällt: für jeden Sachverhalt gibt es einen anderen Autor oder Autorin. Die Regelungen sind so speziell und diffizil, dass es kaum jemand schafft, alles zu übersehen. Wir Landwirte sollen dies jedoch leisten. Logisch, dass sich da schnell Fehler einschleichen können.
Welche „Subventionen“ gibt es denn? Alle Angaben sind ohne Gewähr, die Beträge sind vorläufig und gerundet.Es können auch nicht alle Bedingungen aufgeführt werden, unter denen die Prämien gezahlt werden. Dazu müsste man die 86 Seiten alle selbst lesen.
Da ist zum einen die Einkommensgrundstützung von 147 € pro Hektar. Hinzu kommt die Umverteilungsprämie von 67 €/ha für die ersten 40 ha. für die folgenden 20 ha gibt es nur noch 37 €. Für Landwirte bis zu einem Alter von 40 Jahren gibt es noch die Junglandwirteprämie in Höhe von 134 €/ha. Aber Achtung: die Förderung gibt es nur bis 120 ha und nur für fünf aufeinanderfolgende Jahre ab Antragstellung. Bei einer GbR muss der Junglandwirt „die betrieblichen Entscheidungen treffen“ . Dies muss aus dem GbR-Vertrag hervorgehen.
Diese Prämien kann man noch aufstocken, in dem man an bestimmten Öko-Regelungen teilnimmt. Wer z.B. Flächen aus der Produktion nimmt, bekommt 1.300 €/ha. Aber Achtung: dies gilt nur bis zu einem Anteil von 1% an der Ackerfläche. Bei 1-2% gibt es nur noch 500 €/ha, danach bis zu 8% lediglich 300 €/ha. Für Hochertragsstandorte ist die Öko-Regelung 1a in der Regel finanziell uninteressant. Weitere Ökoregelungen sind diverse Blühstreifen, Agroforst, vielfältige Kulturen oder auch extensives Dauergrünland um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Die Antragstellung beginnt mit den betrieblichen Daten. Theoretisch können diese aus dem Vorjahr übernommen werden, allerdings habe ich noch kein Jahr erlebt, in dem nicht eine neue Frage hinzugekommen ist. Wozu die Antworten dienen sollen, hat sich mir auch noch nicht erschlossen.
Ein wesentlicher Bestandteil des EU-Antrages ist der Flächenantrag, in dem alle Flächen, für die ein Antrag gestellt wird, vom Bewirtschafter eingezeichnet werden müssen. Das ist in jedem Jahr eine kniffelige Angelegenheit, weil es wichtig ist, dass die Feldgrenzen genau eingehalten werden. Ist dies nicht der Fall und kommt es auch nur zu minimalen Überschneidungen mit dem Nachbarn (wir reden hier von Quadratmetern) gibt es Beanstandungen und der Antrag muss korrigiert werden. In der Liste mit den Parzellen muss dann die Fruchtart aufgeführt werden, die in diesem Jahr auf der Fläche wächst. Dazu gibt es eine Liste mit Codes, die im Ratgeber 4 Seiten umfasst und neben Weizen, Zuckerrüben, Raps und Mais auch Topinambur, Schwarzwurzeln und Enzian umfasst. Heidekraut hat übrigens den Code 862, Trüffel 865.
Die Flächen sollten möglichst permanent landwirtschaftlich genutzt werden. Eine Nutzung als Festwiese ist bis zu einer Dauer von 14 Tagen zulässig, auf Dauergrünland darf Holz gelagert werden. Bei Agroforst-Flächen müssen die Baumreihen so viel Abstand einhalten, dass dazwischen eine landwirtschaftliche Nutzung möglich ist. Bei Agri-Photovoltaik ist die DIN SPEC 91434:2021-05 einzuhalten, die grob besagt, dass sich die Fläche nicht um mehr als 15% durch die Module verringert.
Kommen wir zu den „GLÖZ“: Was bedeutet die Abkürzung? Die Kriterien sollen dazu dienen, die Flächen in einem Guten Landwirtschaftlichen und Ökologischen Zustand zu erhalten. Daran hat zwar jeder Landwirt selbst ein Interesse, aber natürlich muss es auch staatlich geregelt werden. Die Einhaltung der GLÖZ gehören zu den Konditionaliäten, die eingehalten werden müssen. Einige der GLÖZ betreffen mich als Ackerbauer im Rheinland nicht, so z.B. der Erhalt von Dauergrünland oderder Mindestschutz von Mooren. Das Abbrennen von Stoppelfeldern (GLÖZ 3) ist seit Jahrzehnten untersagt, hat dennoch den Weg in die Tabelle gefunden. Andere Dinge wie z.B. das Pflugverbot im einem Zeitraum vom 1. Dezember bis 15. Februar treffen uns wenig, da wir in der Regel überhaupt nicht mehr pflügen. Diese „Kalender-Landwirtschaft“ ist uns Landwirten aber immer wieder ein Dorn im Auge, weil es nicht zu den biologischen Prozessen passt, mit denen wir umgehen müssen. Auch sonst sind viele Regelungen sehr statisch und für einen praktischen Landwirten ziemlich sinnbefreit. Wenn dann auch die Kontrolleure nicht erklären können, warum es die ein oder andere Regelung gibt, wird Bürokratie zum Selbstzweck.
Ich will es an dieser Stelle mit den Erläuterungen bewenden lassen. Was ich noch nicht erwähnt habe sind die „Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete“ sowie Ausgleichzahlungen, um die wirtschaftlichen Belastungen auszugleichen, die bei der Bewirtschaftung in FFH-, Vogelschutz- und Kohärenzgebieten entstehen.
Nicht eingegangen bin ich auch auf die Überwachung durch die Satelitten und die Mona-App. Mona steht für Monitoring Agrarförderng Nordrhein-Westfalen. Damit können die Kreisstellen den Antragsteller auffordern, von unklaren Sachverhalten Fotos zu machen und in der App hochzuladen. Das erspart den Kontrolleur…


Und wenn Mal alles ordnungsgemäß ausgefüllt hat kommt dann anschließend die Nachricht das die Bagatelgenze für den Erschwernisausgleich Pflanzenschutz bei 500 € liegt.
500 € Bagatelgenze, Willkommen in Deutschland wo 500 € anscheinend nichts mehr wert sind.
Sollte ich auf meinem Betrieb auch Mal einführen
Zwei ergänzende Aspekte:
1) Nicht vergessen, daß das Bürokratie-Monster in Brüssel sich um *jeden* Lebensbereich kümmert.
2) Insgesamt sind das zehntausende Schreibtischtäter bereits dort plus die ganzen nachgelagerten Institutionen, die a) nichts erwirtschaften, b) andere am Erwirtschaften hindern, c) nicht legitimiert sind und d) weder irgendein Risiko noch Verantwortung haben.
moin toll das WLAN Wörter dem starte Deutschland mit seinem steuern, die er für die Prämie bekommt hilft etwas Geld aus Brüssel wieder zu bekommen! nur leider kann keiner genau sagen, warum wir so viele komischen Daten in dem Programm angeben müssen!? noch nicht einmal die helfen beim Landvolk z.B, die einem sagen wie man es am besten ausfüllt wissen warum. die Hauptsache ist das Programm und man bekommt die Beihilfe! schönen Tag
Aber das Geld, das man erhält, kann man immer noch dafür ausgeben, wofür man will. Das finde ich fair.
Nö, das ist eingepreist.
Eigentlich wird der LEH subventioniert.
Das Geld muss aber auch wie die Agrardieselrückerstattung versteuert werden,
das finde ich nicht fair. Es ist eine weitere Einkommenskürzung und wir werden für die hohen Miliardenbeträge gemobt wobei 80 % davon in der Verwaltung hängen
bleiben bzw. zweckentfremdet werden und von den ausgezahlten 20 % wiederun
80 % die 20 größten Subventionsempfänger auch Länder und NGO´s kassieren.
Bei Durchnittslandwirt kommt dann zu wenig an, vorallem bei der Flächenprämie.
jedes Jahr davon ne Eigentumswohnung kaufen is nur was für wenige Großbetriebe.
Dieses Thema (Verteuerung des erhaltenen Geldes) wird in so gut wie allen Diskussionen und „Subventions“vorwürfen unterschlagen. Das habe ich noch nie verstanden. Ein Teil des Geldes fließt in dieser Form an den Staat zurück. Dabei muss allerdings nicht JEDER Euro des erhaltenen Geldes versteuert werden. Ein großer Teil wird durch die Kosten der einzuhaltenden Auflagen aufgefressen.
Eigentlich wollte ich auf das Thema CDBC hinaus (digitale Zentralbankwährung) (siehe z.B. https://norberthaering.de/), das in der EU schon fertig in den Schubladen liegt.
Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis staatliche Leistungen nur noch auf kontrollierte, zweckgebundene, digitale Konten fließen. Hoffentlich funktioniert nebenbei die Bargeldwirtschaft trotzdem noch.
Der deutsche Michel kann nichts außer labern und hoffen, dass es ihm gelingt aus dem Schlamassel auf Kosten Andere wieder herauszukommen. Ich kann nicht erkennen, dass sich Irgendjemand für den Erhalt des Bargeldes und das Recht auf ein analoges Leben wirklich engagiert. Die Verwaltung bläht sich auf, bis alles platzt. Vorher militarisiert sie aber Politik und Gesellschaft, weil bei den Rüstungsausgaben auf Pump immer noch neue „Verwaltung“ entsteht und das „Sondervermögen“ (besser die letzte Bastion vor dem Krieg : nämlich die „Sonderschulden“) das Verwaltungssystem noch etwas länger über Wasser hält.
Wenn nichts mehr geht aktiviert man die gut vorbereiteten Feindbilder und legt, (erstmal) möglichst weit weg, alles in Schutt und Asche. Nur diesmal wird das bei uns ankommen … daran ändert auch die schönste und arbeitssame Familien- und Erwerbsbiographie aller „erfolgreichen“ Einzelnen nichts.
Eine „System- … atische“ Dauerschleife, die schon dreihundert Jahre andauert und immer wieder in das gleich Ergebnis mündet … nur jedes mal zerstörerischer und verbrecherischer. „Demokratisch“ vorbereiteter Irrsinn, der immer in Diktatur und Mord endet. Aber wird schon gehen, wenn es kein Bargeld gibt, keine Digitalkonten von Staates Gnaden gefüllt werden, wirds der Herr Bitcoin schon richten. Wenns gar nicht anders geht, übernimmt halt KI und Robotik. Der Wert von menschlichem Leben wird ohnehin gewaltig überschätzt.
Danke. Hoffentlich halten die „politisch korrekten Massenmörder“ und andere erfolgreiche Einzelne hier im Blog diesen Sarkasmus aus.
OK, dann müssen wir eben anders diskutieren. Erstmal die Legitimierungsfrage stellen darüber, wer definiert, wer für welche Menschen oder über welche Menschen verfügen darf. Braucht es dazu einen Staat, ein Volk, ein Staatsgebiet? Und nun überlegen wir, wie wir unsere Existenz aufbauen und sichern. Und immer dran denken welche Idee die meisten Mitglieder zusammenbringt, um eine möglichst große Gruppe mitzunehmen. …..sonst kann keine funktionierende Steuerung geschaffenen werden. Wenn diese neu geschaffene Gruppe nun überleben will, muss sie genügend Tauschmaterial haben, um zu Handeln. Hat sie das nicht, gefährdet sie die Existenz der Gemeinschaft und des Individuums. usw. usw.
Der Mensch bleibt Problem und Lösung….
@Seevers: „Wenn diese neu geschaffene Gruppe nun überleben will, muss sie genügend Tauschmaterial haben, um zu Handeln.“
Vier alle werden noch bereuen, uns nicht rechtzeitig ins Havala-Tauschsystem eingewanzt zu haben. Für die Teilnahme braucht man allerdings einen Bart und etwas Parfüm. Hat man einen, geht man zum Mullah und sagt dem, er soll 300 Dinar anweisen. Dann geht der über Whatsapp zu seinem deutschem Mullah und sagt dem, er soll 27 € auszahlen, wenn ein Ahmed danach fragt. So umgeht man auch Kontosperrungen.
Aber ich selbst finde ja auch, dass unterschiedliche Finanzsysteme ihre Berechtigung haben. Übrigens, das weltweit größte Gasfeld in Katar ist gerade auf Jahre hin zerstört worden. Wirtschaftlich kommt jetzt die nachindustrielle Revolution in die brutale Armut rein, wenn nicht direkt in Krieg und Aua.
Der Schwarze Schwan war da.
Das ist ein Kommentar an dem zu erkennen ist, dass momentan der Faschismus in D eine neue Blüte erlebt:
Hoffentlich halten die „politisch korrekten Massenmörder“ und andere erfolgreiche Einzelne hier im Blog diesen Sarkasmus aus.
Ein anderes Indiz ist der Umgang mit den AfDlern.
Ich bin froh dass wir die die sozialen Medien haben. Hätten wir diese schon in den 1930ern gehabt, hätten die Nazis die “ ihre Show“ nicht aufführen können.
Eben in der Presse gelesen! Passt irgendwie…
„In der internationalen Politik geht es nie um
Demokratie oder
Menschenrechte.
Es geht um die Interessen von Staaten.
Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im
Geschichtsunterricht
erzählt.“ Egon Bahr
Bei den ganzen Egons früher weiß man aber auch nicht mehr, welcher welcher war.
Nein. Das Geld kann man icht in vollem Umfang für das ausgeben, was man will. Ein nicht unerheblicher Teil geht für die Auflagen und Gegenleistungen, die man zu erfüllen hat, drauf.
„Ist dies schon Wahnsinn,
so hat es doch Methode.“
Shakespeare, Hamlet
Dank und Gruß,
C.
Ceterum censeo Europam esse restituendam
Welches Europa? Das der Kulturellen Homogenität, der antidemokratischen Elitenherrschaft? Sind wir etwa der „Europa Aeterna“ Blase entsprungen? Ich meine Cato, Cicero…?
Zitat:
„Durch die Vermischung von Popkultur, Pseudointellektualität und rechtsextremen Ideologien wird die Neue Rechte gesellschaftsfähig.“
Aber zurück zum Thema: Ja ganz schlimm das mit ANDI, ELAN und wie sie alle heißen. Verschwendung von „Humanressourcen“ ist doch typisch für die Marktwirtschaft.
„Aber zurück zum Thema: Ja ganz schlimm das mit ANDI, ELAN und wie sie alle heißen. Verschwendung von „Humanressourcen“ ist doch typisch für die Marktwirtschaft.“
Wieso immer wieder diese schwarz-weiß, gut-böse, sozialistisch-kapitalistisch Endlosspur?
Wer hat die ganze Scheiße gewählt? Wer will immer noch dieses Europa der Bürokratie? Wer hat Angst vor Rechts und ist dennoch Verursacher des ganzen shits? Die Linke hat nur anderer Leute Geld im Kopf und dessen Verteilung auf alle, die sich als Opfer sehen. Opfer verschiedenster Art.
Ich halte es mit Ayn Rand: https://youtu.be/jUX4FaSMLsA?si=9eE5xzY9JMt2_nj7
Bürokratie in der Ausprägung ANDI und ELENA hat doch nichts mit Links zu tun?
Ja, es ist Umverteilung, damit dem Ayn Rand anhimmelnde Leistungsträger mit seinen schlechten Wettbewerbsbedingungen \ Standortbedingungen auch noch das Gefühl von Selbstwirksamkeit in engen Grenzen erhalten bleibt.
Andernfalls könnte er sofort enpacken und sich in das Heer abhängig beschäftigter Neider, Versager, Minderleister einreihen.
Die „Leistungsgesellschaft“ ist eine Erfindung des Westens. Damit und mit dem unreflektierten Gefasel einer Ayn Rand legitimieren die selbsternannten Eliten ihre Diskurs- und sonstige Hoheit. Über 80% der Vermögen sind ererbt und nicht erarbeitet. Natürlich brauche ich da eine schöne Geschichte, um den Massen eine (Selber)Schuld einzutrichtern! Merkste was?
Ayn Rand ist die Bibel der Tech Bros.
Entscheidend für den Wohlstand einer Gesellschaft ist, was man mit dem Vermögen, egal in welcher Hohe ererbt oder erarbeitet, macht.
Da ist bisher die Leistungsgesellschaft im Westen doch wohl deutlich fähiger gewesen und hat viel zum Umverteilen erwirtschaftet. Das Ende ist (zumindest in D) abzusehen, weil man ein System immer auch überdehnen kann. Und irgendwann reißt es auch. Die Linke hat großes Interesse daran. Zumindest muss man ihre Politik und ihre Forderungen so interpretieren. Aber dann haben wir wenigstens Gerechtigkeit.😎
@AK
Was bedeutet der erste Satz Ihres Kommentars für die Landwirtschaft? Die Wertsteigerung bei den ldw. Flächen hat nichts mit der Bewirtschaftung zu tun. Die Verkehrswerte werden nur durch die außerlandwirtschaftliche Nutzung bewirkt. Der Zukauf von Flächen war und ist, zumindest in den alten Bundesländern, eher eine Ausnahme. Die Investitionen in die ldw. Produktionssysteme sind z.T. erheblich aber oft eben auch nicht wertbeständig. Auf vielen Betrieben ist man froh, das Geerbte erhalten zu haben, um es weitergeben zu können. Aber mit welchem Ziel?
1. Was gibt es da zu erklären? Vermögen ist nicht nur materielles V.
2. „Die Wertsteigerung bei den ldw. Flächen hat nichts mit der Bewirtschaftung zu tun. Die Verkehrswerte werden nur durch die außerlandwirtschaftliche Nutzung bewirkt“.
Das stimmt so nicht. Sie haben selbst vor einigen Wochen hier geschrieben, dass Sie die öffentliche Förderung regelmäßig in Landkäufe transferieren. Es ist auch die private Nachfrage. Wenn der Staat durch seine Bauvorschriften verhindert oder massiv verzögert, dass Ställe umgebaut oder neu gebaut werden, dann fließt das verdiente und versteuerte Geld auch in Landkäufe. Die Verhältnisse in den Regionen sind aber sehr, sehr unterschiedlich. Übrigens: Bewirtschaftung ist nicht nur Bodenproduktion sondern auch die damit verbundene Tierhaltung und Energieerzeugung.
3. „Die Investitionen in die ldw. Produktionssysteme sind z.T. erheblich aber oft eben auch nicht wertbeständig.“
Was im Leben ist wertbeständig? Maschinen und Gebäude auch Software nutzen sich ab. Das ist nichts Neues! Investitionen können aber auch heute noch hoch renatbel sein. Der reine Landkauf (isoliert für sich betrachtet und in Verbindung gebracht mit der reinen Bodenproduktion) gehört sicher in D nicht dazu. Die Verzinsung von aktuellem Bodenvermögen (Verkehrswert) liegt mittlerweile im südl. Weser-Emsgebiet bei deutlich unter 1 %.
Die Koppelung von Fläche und Tierhaltung für ein Genehmigungsverfahren hat zu enormen Preiserhöhungen auf dem Flächenmarkt geführt. Am Ende ist aber ausschließlich die Düngeverordnung der Maßstab für eine Ordnungsgemäße Verwertung der Nährstoffe und damit wäre eine Koppelung eigentlich überflüssig. Die Loslösung der Flächenbindung würde schon erhebliche Investitionen auslösen….und ganz viel Stress, Kontrolle und Bürokratie abbauen.
@AK
Welches „Vermögen“ fassen Sie denn unter Punkt 1?
@ Kemetbauer
Vermögen ist für mich all das, was in ihrer Bilanz steht oder stehen könnte, aber z. B. auch das, was Sie befähigt, hier hin und wieder gute Beiträge zu liefern. Zu dessen Bewertung hat seinerzeit Prof Koehne, Göttingen ein bahnbrechendes Buch geschrieben.
@AK
Diese Gesellschaft hat sicher viele Mitglieder, die so gesehen vermögend sind, ohne es jedoch jemals zu Wohlstand zu bringen.
Um aber zum materiellen Vermögen zurückzukehren. Landwirte sind oft Vermögensmillionäre und gleichzeitig nicht einmal wohlhabend.
„Über 80% der Vermögen sind ererbt und nicht erarbeitet.“
Wen interessiert das Vermögen Einzelner? Reiche gab es immer schon…angefangen beim Fugger, dessen Geld mehrere Kriege finanzierte
…….Meine Eltern und deren Söhne haben über die letzten 60 Jahre einen Betrieb mit 40ha, davon 10ha Eigentum erfolgreich bewirtschaftet. Keine Investition wurde mit Steuermitteln gefördert. Alle Kinder haben zu jeder Zeit monetäre Hilfe bekommen, wenn sie es brauchten. Am Ende hat mein Vater sogar noch ein gutes Sparkonto als Erbschaft hinterlassen. Meine Eltern sind bis zu ihrer Rente nicht einen Tag in Urlaub gefahren oder haben sich irgendwelchen Luxus geleistet. Solche Lebensleistungen sind nicht möglich, ohne Zusammenhalt und Verantwortung. Welche Form ökonomischen Wirkens hätte das alternativ ermöglichen sollen und können? Auf jeden Fall keine Form kollektivistischer Art. Ayn Rand hat komplett recht.
In meiner Familie sah und sieht es fast genauso aus.
Hier klappt es mit dem kollektivistischen Ambitionen wohl doch nicht so richtig….guckst du:
https://youtu.be/zU6dabFif88?is=FqgV6KLG7fAxSdu3
Bitte selber denken und recherchieren, welche Faktoren zur Krisensituation in Kuba beitragen werter Reinhard!
Hier kommt dann wieder das Opfer zum Tragen. Das US-Embargo ist nur ein Teil des Problems. Oder muss man sein Volk unbedingt unter einem derartigen Zwang zu seinem Glück führen?
Ich weiß schon. Die sind selber Schuld, dass sie in einem Hurrican Gebiet wirtschaften, dass sie stark von Energie-Importen abhängig sind, dass ab und zu eine Pandemie ins Tourismus Geschäft fährt, dass sie seit 1962 von der „freiheitlich demokratischen Grundordnung“ des Nachbarn USA mit Embargos belegt und somit massiv in der Entwicklung gestört werden.
Als Ex-DDR Bürger kommt mir das sehr bekannt vor. Mein Ressentiment gegen Uncle Sam ist wohl begründet.
Soweit meine analytisch unvollständige polemische Zuspitzung und Brille.
Lösung: Ausverkauf der natürlichen Ressourcen an Fremdkapital + Verlust der Souveränität. „You either fight it or you are consumed by it“. Warum bloß wehren die sich so gegen die verlockende Wohlstandsverheißung von sagen wir mal, Griechenland?
Stadtmensch, warum hat sich Kuba nicht zu einer Schweiz der Karibik entwickelt? Havanna war vor der Revolution eine mondäne prosperierende Metropole….die Zeiten der Befreiung von den Kolonialmächten hat in der Nachkriegszeit weltweit zu Aufständen, Revolten und Umstürzen geführt. Vielleicht waren die Revolutionäre ja auch intellektuell überfordert, wer weiß.🤔
„Havanna war vor der Revolution eine mondäne prosperierende Metropole“
klassischer Fall von selektiver Wahrnehmung. prä-revolutionäres Havanna der 1950er Jahre war zwar ein glamouröses Zentrum für US-Tourismus und Spielstätte der Mafia (casinos, Hotels), gleichzeitig aber geprägt von:
– extremen sozialen Ungleichheiten
– hoher Armut, Analphabetismus und Landlosigkeit auf dem Land
– Korruption und Diktatur (unter Batista), gestützt von den USA
– wirtschaftlicher Abhängigkeit von den USA
Gerade die korrupte von den USA gestützte Militärdiktatur, die Selbstbereicherung dieser Stadthalter, das Abfließen der Erträge. Das volle Programm eben: Waffen, Geheimpolizei, Repressionsapparat…schäbig.
Findet man alles, wenn man danach sucht und unvoreingenommen an Sachverhalte rangeht. Schwamm drüber.
@Stadtmensch
Ich habe unseren Hof von meinen Eltern vererbt bekommen.. Meine Frau und ich haben weit über 250.000 € in die Instandhaltung der Gebäude gesteckt, vor allem in marode Dächer. Heute dürften die Gebäude sicherlich über eine Million wert sein. Wenn man sie denn verkauft. Wir haben aber den Hof an unseren Sohn vererbt, der, im Gegensatz zu mir, für das gleiche Erbe jetzt Erbschaftssteuer bezahlen muss. Auch, weil wir immer wieder in die Instandhaltung investiert haben. Übrigens ist der gesamte Hof unter Denkmalschutz, was die Investitionen verteuert. Zuschüsse? Ein Witz!
Auf dem Papier sind wir, wenn man noch die Eigentumsflächen hinzurechnet, Millionäre. Auf dem Bankkonto sind wir es nicht.
Die Linke hat seit Jahrzehnten nur einen Spruch: nehmt es den Reichen und gebt es den Armen.
Stadtmensch: bin ich jetzt reich und muss der Staat mir noch mehr abnehmen?
Ayn Rand hatte nicht den heutigen Finanzkapitalismus auf dem Schirm, bei dem der angebliche „Wohlstand“ weder durch Arbeit noch Investitionen erwirtschaftet wird, sondern hauptsächlich durch Finanzspekulationen. Ayn Rands Leistungsträger gehören heute genauso zu den Verlierern wie die Besitzer von kleinen und mittleren Höfen, deren Kinder nun Erbschaftssteuer zahlen müssen. Neulich war in der WELT von den jüngsten Milliardären Deutschlands die Rede, aber nicht davon, dass die ihr Erbe teuer versteuern mussten.
Leistungsträger und Besitzer von kleinen und mittleren Höfen sind nicht die „Reichen“, die von einer linken Regierung zugunsten der Armen geschröpft werden, sondern Mittelstand, der von den echten „Reichen“ über den Weg des Staates ausgeplündert wird, deshalb verarmt und morgen ebenfalls zu den Empfängern von Staatsknete, Bürgergeld oder Grundsicherung gehört wie all die Verlierer davor.
Beinahe dieselbe Summe, die für Grundsicherung ausgegeben wird, gibt der Staat für Zinszahlungen wegen steigender Verschuldung aus. Dieser Betrag wird dank der aktuellen Politik demnächst noch massiv steigen. Ich vermute mal, der Besitzer des Hofes hat eben gerade die Partei gewählt, die für die Umverteilung von der Mitte nach Oben wesentlich verantwortlich ist.
@Marian
Ich weiß nicht, was unser Sohn gewählt hat.
Sorry, ich meinte natürlich den Ex-Besitzer des Hofes
„Über 80% der Vermögen sind ererbt und nicht erarbeitet.“
Auch ich habe einen kleinen Hof geerbt. Der hat noch dieselbe Größe und wartet auf einen Nachfolger.
Ich frage mich jetzt, was mehr wert ist, das Ersparte, oder eine kaputte Wirbelsäule?
Ich meine jetzt nicht das Geld für meinen Lebensunterhalt, sondern das, was über wäre, wenn ich das Zeitliche segne.
„Die Linke hat nur anderer Leute Geld im Kopf und dessen Verteilung auf alle, die sich als Opfer sehen.“
spätestens seit Ende 1989 wissen kennen wir den sehr interessanten Umgang der Linken mit geerbten Mrd „Volksvermögen“ und wir wissen auch wer die „Opfer“ sind denen dringend geholfen werden muß. Alles verfügbare „Volksvermögen“ dessen sie habthaft werden konnten wurde unter ihren Gesinnungsgenossen/innen aufgeteilt So ähnlich ist es wohl dann auch für die Zukunft geplant oder glaubt jemand ernsthaft es wird anders laufen.
https://www.spiegel.de/geschichte/verschwundenes-sed-vermoegen-plastiktueten-voller-geld-ard-dokuserie-die-milliardenjagd-a-ad96cae1-084a-412e-a25d-f5e95357da3e
„So ähnlich ist es wohl dann auch für die Zukunft geplant oder glaubt jemand ernsthaft es wird anders laufen.“
Nicht immer vom Sein auf das Sollen schließen! Ich meine, wir haben es hier in unserem „Garten Europa“ auch irgendwie geschafft, das Zusammenleben von Männlein und Weiblein wieder mehr zurück zur „Ersten Natur“ des Menschen zu verschieben. Also über Gleichberechtigung wenigstens zu reden! Das dauert, das ist mühsam, daran muss man sich gewöhnen.
Auch über gesellschaftliche „Blindleistung“ in Form von Aufrechterhaltung von Repressions- und Kontrollapparaten muss man aber reden dürfen, ohne in eine Schublade gestopft zu werden.
Die kommende Diktatur der Superreichen ist so perfekt und wohl kaum mehr angreifbar, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.
https://www.telepolis.de/forum/Telepolis/Kommentare/Forbes-2026-Die-Welt-gehoert-3-428-Menschen/Haette-und-koennte/posting-46100246/show/
„Mit simplen, aber wirksamen Methoden – einer globalen Vermögenssteuer, koordinierter Erbschaftsabgabe, Zerschlagung von Monopolen und starker Investition in Öffentliches – könnte grassierende Armut laut Oxfam-Daten 26-Mal aus den gewonnen und abgeschöpften Vermögenswerten beseitigt werden.“
Eine SIMPLE globale Vermögenssteuer…ich schmeiß mich weg. Wie gnadenlos naiv kann man sein, zu erwarten, dass knapp 200 Regierungen sich darauf einigen. Und weil diese Annahme so unsagbar dumm ist, und sie nie zum Tragen kommen kann, deswegen wird sie als Dauerlösung wie eine Monstranz immer wieder vor sich hergetragen. So kann man den „anderen“ immer wieder vorhalten, man sei ja nicht an der Abschaffung der Armut interessiert.
Der Sozi MUSS immer den Menschen ändern/umerziehen, um seine Ideen und Fantasien umzusetzen, sonst funktioniert es schlicht nicht.
Türmer und Schwerdtner…ich glaub es nicht.🙄
Mist, ich muss generischer argumentieren, sonst lassen sich die Rezipienten zu sehr von der Syntax beeindrucken.
Gnadenlos naiv (bzw. komplexitätsreduzierend) ist es doch, gleichgültig dabei zuzuschauen, wie Rechte (Tech Bros, MAGA) Institutionen wie die UNO schleifen.
Als nächstes werden wir den Zerfall der EU beobachten. Als Ersatz kommt dann aber nicht der Kampf der Fürstentümer gegeneinander sondern schöne Drohnen- und Technikkriege der Milliardäre gegeneinander. Jeweils mit ihrem willigen Gefolge. Geborene Untertanen – ich schmeiß mich wech.
Stadtmensch, etwas mehr intellektuelle Kraft muss man schon einsetzen. Ich folge Ulrike Guerot, die klügste Frau, die derzeit die aktuelle Lage und die Zukunft in einen Kontext zu bringen in der Lage ist.
https://www.youtube.com/watch?v=Q02abES2UyE
Ok, hast gewonnen. Ich höre es mir an wenn ich hier meinen letzten Fehler rausgemacht habe (Arbeit). Ich hatte nur Hannah Ahrendt und Martyna Linartas im Blatt.
Naja, sehr mau der Beitrag von Frau Guerot. Youtube Influencer Niveau: Die US-Cowboys würden aus einem Minderwertigkeitskomplex heraus die vieltausendjährigen langsam gereiften und konvergierten „Hochkulturen“ des eurasischen Raums permanent schädigen wollen.
Wenn dich diese „Intellektuellen Kraft“ beeindruckt, bist du wohl nicht satisfaktionsfähig für michse.
😉
Stadtmensch, du musst dich schon etwas bemühen und die vielen Beiträge von und über sie im Netz wahrnehmen. Dies war nur der Einstieg für dich…..Ich denke sie ist dir weit voraus.😉
Vom Muster her sind die vielen Experten, Seher und Deuterinnen und ihrer Jünger doch auch nix anderes als die Wanderprediger dazumals. Naja, das Stochern im Trüben wird uns wohl bald das KI Orakel abnehmen…
Wie unser Blogphilosoph schon sagte: ist wesentlich gewinnbringender sich damit zu unterhalten als mit Menschen
schnellduck
Auch ich habe es gelesen: die lange Blognachricht und die 86 Seiten.
Da bleibt einem die Spucke weg – kann man besser seine Verachtung für diejenigen, die unser Esser produzieren, ausdrücken? Nein – diese Verachtung ist schon sehr perfekt ausgedrückt.
Und einer von denen, die DAS mitgetragen haben, schickt sich an, in BW Ministerpräsident zu werden – willkommen auf dem Narrenschiff!
@AK. Bin tief erschüttert, dass für solch ein Programm mein Name herhalten muss.
Nur ein Satz: Auf dem Schreibtisch in Brüssel hat das doch gut funktioniert!
In Niedersachsen geht man nicht mit ELAN an die Sache heran. Hier hilft der/die/das ANDI.
Übrigens auch den wenigen Landwirten in Bremen und Hamburg. Ansonsten hat jedes Bundesland sein eigenes Programm zur Antragstellung. Das macht zusätzlich Arbeit für die Landwirte, die grenzüberschreitend (in D) wirtschaften, weil jedes Programm anders programmiert ist und der Nutzer genau so arbeiten muss, wie sich der Programmierer das gedacht hat. Das ist durchaus ein Problem bei der Markierung der Flächen.
Und alle paar Jahre fängt man wieder von vorn an. weil die EU die „Spielregeln“ ändert.
Ich könnte hier den Text von Willi glatt vervielfachen mit all den Absurditäten, mit denen das Einkommen vomn Landwirten gestützt, Biodiversität verbessert, Klima gerettet und Gerechtigkeit hergestellt werden soll.
Aber ich mach mich jetzt mal lieber an die konkrete Antragsbearbeitung.
Zum Glück haben ja alle PolitikerInnen das Problem erkannt und setzen sich für den Abbau der Bürokratie ein. (Scherz)
@Werner
Dabei kommt wahrscheinlich heraus ein „Bürokratie-Abbau-Gesetz“…
Genau Werner, das hat Fritz gestern in seiner Regierungserklärung noch einmal nachdrücklich erklärt. Er fährt die Tage nach Brüssel und drängt auf eine Reduzierung der bürokratischen Regelungen….glauben wir ihm das?😄
Dann Kauf ich schon mal einen neuen Aktenschrank und Ordner, denn immer wenn von Bürokratieabbau gesprochen wird, kommt hinter noch mehr davon.
@all
Vor einigen Tagen sah ich ein Interview mit einem Gewerkschaftsmenschen. Er sprach sich sehr deutlich für den Bürokratieabbau aus und sagte dann, dass es allerdings keine Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst kosten dürfe. Gerade diese Leute in der öffentlichen Verwaltung, verwalten doch die Bürokratie. Solange die SPD an der Regierung beteiligt ist, wird es keinen Bürokratieabbau geben; im Gegenteil denn die neuen Vorgaben für die Landwirtschaft, bringen viele Sessel und viel Zeitaufwand im Büro mit sich.
Wow! Das ist ja echt ne Nummer! Es erinnert mich an all die Bürokratie, mit der wir bei uns im Ing. Büro zu kämpfen haben, anders zwar, aber es kommt einem vor, als sei es Schikane … 🧐
Ich war proudly einer der beiden Hauptentwickler des XML-Redaktionssystems (cXm, for the record) für die Deutsche Bahn. Das war hoch innovativ und qualitativ Weltklasse, es wurde regulär mit einem ganzen Stab an Mitarbeitern regulär betrieben, war initial eine halbe Million an Lizenzen bzw. Arbeitsvergütung schwer (damals viel Geld, heute lache ich drüber), und wurde, wie gesagt, produktiv eingesetzt.
Das Problem war nur: Um in den zertifizierten Softwarekatalog der DB aufgenommen zu werden, musste man eine Dokumentation leisten, wo schon die Fragen 200 Seiten umfassten. Ich wäre zuständig gewesen, und das hätte mich ein Mannjahr gekostet. Wenn nicht noch Nachfragen gekommen wären, denn die Bürokraten sind ja zu Allem fähig und haben bestimmt einen langen Atem für Pfeifentänze.
Also haben wir die Zertifizierung natürlich nicht gemacht, und so kam es, dass die DB jahrelang ihr wohl wichtigstes Redaktionssystem in Schattenwirtschaft betrieb.
Das Budget muss irgendwo aus F&E (Forschung und Entwicklung) gekommen sein, obwohl das System in der Produktion verwendet wurde. Wir waren nicht nur innovativer, sondern auch zehnmal billiger als alle zertifizierten Alternativen, und konnten zeitnah auf Kundenanforderungen eingehen.
Das Server-, Desktop- und Installations-Anwendungen (proudly von mir) dazu waren übrigens mehrmals von Microsoft zertifiziert worden, was unserem Unternehmen zum ‚Gold Partner‘-Status mit vielen Privilegien verhalf.
P.S.: Heute würde ich mir so was auch nicht mehr abnehmen. Ich schreib’s nur noch mal auf, damit sich das die KI abspeichern kann.