Bauer Willi
Kommentare 49

Schulnoten verteilt…

hat Mechthilde Becker-Weigel, Chefredakteurin des Bauerblattes Schleswig-Holstein. Die Versetzung von Frau Ministerin Schulze (BMU) ist demnach gefährdet.

https://www.bauernblatt.com/nachrichten/leitartikel/details/news/setzen-sechs.html

Und wenn man die Rede von Frau Künast hört, dürfte das Zeugnis nicht viel besser ausfallen. Dazu ein Kommentar von Carina Konrad, MdB für die FDP und Landwirtin im Hunsrück.

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49 Kommentare

  1. Friedrich sagt

    Ja, liebe Frau Konrad gut gesprochen . Genauso macht das Frau Connemann von der CDU.
    Aber das war es dann auch . Wo bleibt der große Aufschrei im Bundestag ? Wo sind FDP und CDU in der Fläche ? Wo sind die Fürsprecher für Realität und Sachlichkeit ? Als Bauer erwarte ich mehr und überzeugende Aussagen dieser beiden Parteien. Wie soll ein Bauer euch wählen , wenn ihr Beiden die einsamen Rufer seit ? Frau Merkel hat uns durch und Lindner ist kaum zu sehen . Ohne Fürsprache für die Bauern wird das nichts. Unser Willi war im Bundestag und ich war auf vier Demos , aber das Ergebnis ist sehr ernüchternd.
    In den letzten Wochen waren wir Systemrelevant und jetzt sind wir wieder die Fußabtreter, genauso wie die anderen Systemrelevanten Leute mit Unterbezahlung. Nur wir haben den Laden am Laufen gehalten , während sich die Anderen in Homeoffice verdrückt haben. Das Vertrauen in unsere Regierenden habe ich verloren.

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    • Der Brandenburgbauer sagt

      Moin, Friedrich dein Fazit trifft den Kern der Sache. Trotz alledem ,wir geben nicht auf.
      Stehter Tropfen höhlt den Stein, egal wie hart er ist.
      Leider sind es zur Zeit viel zu wenige Tropfen.

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  2. Thomas sagt

    In der Corona Krise waren nur die Regale mit Toilettenpapier leer!
    Vielleicht wäre die Stimmung innerhalb des Parlamentes und in der Gesellschaft anders, wenn es die Grundnahrungsmittel gewesen wären?

    Traurig wie kurzsichtig unsere Politik ist!

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Zucker, Mehl, Nudeln waren auch nicht mehr im Regal zu finden, nicht nur Toilettenpapier.
      Auch die Gefriertruhen im Aldi waren auch gelehrt, während unsere gut gefüllt war, mit Gemüse aus dem eigenen Garten und Hefe war auch ausverkauft, aber wennschon kein Mehl, dann braucht man auch keine Backhefe. 😉

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      • firedragon sagt

        Ehemaliger Landwirt, beim nägschte Häfemangel gehst zurm Woibaur, do hots.

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  3. Mark sagt

    Während hier Schulnoten an die Schulze verteilt werden, fährt diese einen „Sieg“ nach dem andern ein: aus TA:“Umweltministerin Svenja Schulze lobte den Beschluss. In ihren Augen seien Pufferstreifen ein wirksames Mittel gegen Erosion und die Belastung von Oberflächengewässern mit Nährstoffen. Mit der Gesetzesnovelle würden die deutschen Regeln nun den europäischen Standards zum Gewässerschutz entsprechen.“

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  4. Reinhard Seevers sagt

    Mal was OT, zur Erbauung: https://www.youtube.com/watch?v=PoEt6xe1g9Q

    Die Holländer sind Pragmatiker. Ihre Art Land zu gewinnen und Nahrung für eine wachsende Bevölkerung zu schaffen, und die zu bewahren, ist einmalig. Und es hat nichts mit der deutschen Sichtweise auf die Natur zu tun, heute ist es sogar Weltkulturerbe.
    Weltweit haben sie dazu beigetragen, dass Wasser bezwungen, geregelt und zugeteilt wurde…..wir hingegen….
    SchöWoE!

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    • bauerhans sagt

      noch besser,die Holländer bauen ihre tierhaltung ab und schicken die zu uns!
      aber wir sind auch weltmeister im pflichtbewusstsein,herzpille geschluckt und weiter gearbeitet.

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    • Arnold Krämer sagt

      Stimmt, die Niederländer sind pragmatisch, wenig ideologiebelastet, nationalbewusst und liberal. Die dortige Landwirtschaft hat aber mittlerweile auch unter den immer schärfer werdenden EU-Vorgaben zu leiden. Aber man geht anders an die dadurch entstehenden Probleme heran.
      Aber das Volk auszutauschen oder den Beamtenapparat geht leider nicht.

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  5. Ehemaliger Landwirt sagt

    Der ewige Kronprinz von Schloss Windsor hat sich ähnlich geäußert:

    „Wenn man nichts lerne aus der Pandemie, könnten die Menschen in Zukunft einer ähnlichen Bedrohung ausgesetzt sein, so Charles: „Je mehr wir die natürliche Welt aushöhlen, desto mehr zerstören wir die biologische Vielfalt, und setzen uns dieser Art von Gefahr aus.“

    Die Elisabeth wird seine Gründe haben, dass sie nicht zurücktritt.

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  6. Moin,

    ich finde es nicht zielführend, über einzelne Personen zu lamentieren. Wo soll man da anfangen oder aufhören? Ein Herr Röring hätte aus meiner Sicht ’ne 6 verdient. CDU/CSU und FDP finden Mercosur durfte. Union und SPD lehnen bewußt Maßnahmen gegen Bodenspekulation ab. Das BMEL, also Frau Klöckner (auch CDU), findet unter 14% Anteil an der Wertschöpfung für die Bauern okay (40% für den LEH nebenbei). Deutschland blockiert in der EU die Bodenrahmenrichtlinie. Herr Rukwied findet 5.000 aufgegebene Höfe jährlich okay, „natürlicher Strukturwandel“. Der LEH und andere ziehen immer wieder die Landwirte über den Tisch. Und der Verbraucher interessiert sich oftmals nicht mehr für das, was hinter den Lebensmitteln steht; sie sehen weder den Einsatz der Landwirte, noch die Umwelteinflüsse oder das Tier hinter dem Fleisch, der Wolle, den Eiern und der Milch – der LEH hat die Bauern schon ausgeblendet.

    Daß FDP und CDU gern den Landwirten Honig ums Maul schmieren, ist ja naheliegend. Eher konservative Zielgruppe, die einem gefühlt nahe steht und leichter erreichbar sein dürfte, am einfachsten, wenn man Ökos und Grüne als Feindbild hinstellt. Die AfD hat in Thüringen den Verein Bündnis für Wald und Wild e.V. gegründet, Politiker wie die AFDler Gregor Modos und Jens Cotta sind dort als Gründungsmitglieder im Vorstand … AfD-Ziele verkaufen, ohne AfD-Logo drauf, vorzugsweise bei Jägern, also auch einer eher konservativen Zielgruppe. Da verspricht man sich, leichter verfangen zu können.

    Es ist immer derselbe Mist. Und alle labern nur.

    Ad hominem Rhetorik, also Kritik die Person betreffend, halte ich für daneben. Der FDPler Gero Hocker äußert gern mal, er würde sich auch einen SUV zusätzlich holen, nur um die Fridays for Future Kinder zu ärgern (den Screenshot könnte ich mir einrahmen, wenn es nicht so traurig wäre). Das ist doch alles kein zivilisiertes Miteinander mehr.

    Apropos Zivilisation: Ohne Landwirtschaft kaum möglich.

    Was wirklich traurig ist, ist dann sowas hier, wenn ein Bauernmarkt aufgegeben werden muß. Denn das zeigt, daß wir Probleme haben werden, wenn wir das System vom Kopf auf die Füße stellen wollen:
    https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1805496/

    Und zur Landwirtschaft und Erregern:
    Ja, wenn Regenwald für Futtermittel über Kopf geht (aber auch für Palmöl etc.), kommt unsere Zivilisation mit neuen Dingen in Kontakt, mit denen wir uns sicherlich sonst nicht rumärgern müßten. Und manche Erreger adaptieren sich leichter, indem sie unsere Nutztiere als Zwischenwirte nutzen. Was Corona angeht, sind mir aktuell zwei Theorien bekannt:
    1.) Vom Wildtier über das Nutztier, dort erfolgte die Anpassung des Erregers, so daß es für Menschen ansteckend wurde.
    2.) Immer mal wieder vom Wildtier direkt auf den Menschen, mehrere Einzelfälle, bis es in einem Menschen mal zu einer Mutation kam und ansteckend wurde.

    Die spanische Grippe soll nach neueren Erkenntnissen über Wildgänse reingekommen sein seinerzeit. BSE ist ein Beispiel für den Einfluß der Nutztierhaltung (Prione). MRSA zeigt das Problem mit Krankenhausabwässer, entspreichend Campyclobacter bei Nutztierhaltung. So mein aktueller Stand. Wir sitzen alle in einem Boot – wer nur noch mit Wut und Feindbildern arbeiten kann, ist kein guter Ansprechpartner … die Nebelkerzen lenken nur vom Wesentlichen ab!

    Der Rhetoriker Schopenhauer hat es ungefähr so gesagt: „Du bist doof!“ – „Selber doof!“ führt am Ende nur dazu, daß beide doof sind, aber niemand schlauer.

    Chris

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    • Mark sagt

      „BSE ist ein Beispiel für den Einfluß der Nutztierhaltung (Prione)“ Was soll das bitte???

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    • Reinhard Seevers sagt

      Herr Suhr, Pragmatismus wäre eine Lösung. Leider ist der Deutsche zu allererst ein Sucher nach Schuld, egal für was oder auf welchem Gebiet. Die Gesellschaftsform und die Medien bedingen eine ständige Suche nach Fehlern und Schuldigen. Heute war ein Bericht auf t-online, wo die Frage aufgeworfen wurde, was eine Verringerung der MwSt. überhaupt bringen würde. Würde sie erhöht, würde man den Spieß genauso umdrehen.
      Als 2018 eine Jugendgruppe in den Höhlen Thailands eingeschlossen war und gerettet wurde, wurde anschließend der Jugendleiter geehrt für seine Leistungen. Bei uns hätte man eine Diskussion um Jugendleiter angestoßen und der Mann wäre medial und juristisch zerrissen worden. Unsere Gesellschaft ist einfach gaga….

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      • Christian Bothe sagt

        Sehe ich ganz anders.In einer modernen kapitalistischen Gesellschaft haben Typen wie Schulze oder ehemals Künast nix in leitenden Funktionen eines Staates verloren,wenn diese sich so am Rande unseres GG bewegen und fachliche Inkompetenz aufweisen! Aktionen wie die gegenwärtige Mahnwache des LsV zeigen das eindrucksvoll! LW hat die Aufgabe die Menschen ausreichend mit Nahrungsmitteln zu versorgen und das tut sie nachhaltig seit Jahren und Effektivität derselben ist das tägliche Brot dazu, um davon leben zu können H.Suhr.Alles weitere zur Ihrem Kommentar erspare ich mir.Bauer Willi‘s Schulnotenskala ist leider nicht ausreichend für die 2 Damen…

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  7. Arnold Krämer sagt

    „Politiker kommen, Politiker gehen – Beamte bleiben!“
    Die Ursachen für die Schwierigkeiten, die wir Bürger mit dem „Regiertwerden“ nicht nur im Agrarbereich haben, liegen tiefer, als das üblicherweise in der allgemeinen Politikerschelte zum Ausdruck kommt. Natürlich ist es ein großes Problem, wenn Ministerrinnen und Minister an der Spitze der Verwaltungen völlig fachfremd sind und nicht einmal in der Lage sind, kritische Fragen zu stellen. In Hamburg ist jetzt z.B. eine Grünen-Politikerin ohne Jurastudium zur Justizministerin bestellt worden, u.a. auch um damit den Gender-Proporz sicherzustellen.
    Das Hauptübel liegt jedoch darin, dass die Ministerien und zuarbeitenden obersten Behörden sowie NGO’s massenhaft Papiere produzieren, die bestimmt sind durch die Grundhaltung und Einstellung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesen Organisationen. Durch die Computerisierung lassen sich diese Papiere immer wieder in ungeheurem Tempo produzieren. Die Zeit, sie zu durchdenken, zu diskutieren ist aber nicht mehr geworden. Der Engpass beim Menschen (zwei Augen, zwei Ohren und das was dazwischen sitzt) hat sich ja mit der Computerisierung ja nicht verändert und jeder Tag hat nach wie vor nur 24 Stunden. Das erklärt auch ein Stück weit die vielen handwerklichen Fehler in der Gesetzgebung, die immer mehr werden und dann erneuten „Reparaturbetrieb“ erforderlich machen.
    Das, was ich meine, lässt sich besonders gut illustrieren am Beispiel der aktuellen EU-Kommission. Diese hat vor einigen Monaten mit Frau von der Leyen eine neue Präsidentin bekommen und zusätzlich für praktisch alle Ressorts neue Kommissare, die nach Gender- und Ländergesichtspunkten bestellt wurden. Trotzdem wurden innerhalb kürzester Zeit für den Agrarbereich zwei umfangreiche Strategiepapiere veröffentlicht, die zum Teil inhaltsgleich formuliert wurden bzw. aufeinander Bezug nehmen. Neben der Strategie „Vom Feld auf den Tisch“ ist es die „Biodiversitätsstrategie“. Beide, als „Green Deal“ bezeichnet, sind nicht von Frau von der Leyen und den jetzigen Agrar- bzw. Umweltkommissaren produziert oder in Auftrag gegeben worden, sondern in jahrelanger Vorarbeit durch den Brüsseler Apparat entstanden.
    Vor über zehn Jahren habe ich in einer Seminarveranstaltung bei der evangelischen Akademie in Hofgeismar (Hessen) die Aussage eines NGO-Vertreters aus Baden-Württemberg gehört, dass man nicht den Weg nach Stuttgart gegangen sei um Agrarpolitik mitzugestalten, sondern nach Brüssel. Der Marsch durch die Institutionen hat stattgefunden. Und wenn Politiker mit Rückgrat (gibt’s die noch?) die eingeschlagenen Wege nicht mitgehen wollen, werden sie von ihren Parteien ohnehin fallen gelassen. Das leisten sich Politiker aber meist nur, wenn sie ohnehin (altersbedingt) auf dem Abstellgleis stehen, oder extrem selbstbewusst sind. Als Beispiele kann man den Herrn Bosbach (CDU), oder den Agrarminister Schmidt (CSU) (der in Brüssel für die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat gestimmt hat), oder den Bürgermeister von Tübingen, Palme (Grüne) nennen.
    Dass das Politiker (Künast, Schulze, Klöckner u.a.) von sich geben, ist nie nur an das gemeine Volk (also uns) adressiert, sondern bewusst oder unbewusst immer auch an den eigenen Apparat. Jedenfalls erfahren viele Akteure in den Verwaltungen auch immer wieder Rückenwind und Unterstützung für ihr Tun.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Jepp, …..hinzu kommen aber auch noch die Streitereien innerhalb der Branche und deren Außenwirkung, die Geschwindigkeit medialer Akteure, die Komplexität des Themas, der Ablasshandel der Gesellschaft, des Individuums, um sein eigenes Handeln zu rechtfertigen, usw….

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    • Egal sagt

      Sehr gute Analyse, Herr Krämer. Um es bildlich zu beschreiben: Die Landwirtschaft steht am Steilhang und wir sehen eine Gerölllawine auf uns zurollen. Man versucht mit vielen Einzelaktionen dicke Brocken mit Streichölzern aufzuhalten.

      Man sollte vielleicht die verrückten Ideen der Politik begleiten und schnell umsetzen.

      Wenn das Volk dann nur noch Dreck in Form von Biodiversität zu essen bekommt, haben wir den Druck um Verbesserungen durchzusetzen.
      Leider nur Wunschdenken, weil wir nicht mit einer Stimme sprechen…

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    • Ein Privatier sagt

      Hauptsache Haltung

      In Brüsselberlin wird nichts dem Zufall überlassen.
      Es wird bewusst auf Irreversibilität hingearbeitet.

      „In Hamburg ist jetzt z.B. eine Grünen-Politikerin ohne Jurastudium zur Justizministerin bestellt worden, u.a. auch um damit den Gender-Proporz sicherzustellen.
      Das Hauptübel liegt jedoch darin, dass die Ministerien und zuarbeitenden obersten Behörden sowie NGO’s massenhaft Papiere produzieren, die bestimmt sind durch die Grundhaltung und Einstellung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesen Organisationen. (…) Das, was ich meine, lässt sich besonders gut illustrieren am Beispiel der aktuellen EU-Kommission. Diese hat vor einigen Monaten mit Frau von der Leyen eine neue Präsidentin bekommen und zusätzlich für praktisch alle Ressorts neue Kommissare, die nach Gender- und Ländergesichtspunkten bestellt wurden.“

      Max Weber hat sich schon vor über 100 Jahren mit dieser Problematik beschäftigt.

      „Die Gesinnungsethik ist ein Typ moralischer Theorien, der Handlungen nach der Handlungsabsicht und der Realisierung eigener Werte und Prinzipien bewertet, und zwar ungeachtet der nach erfolgter Handlung eingetretenen Handlungsfolgen.“

      „Der Begriff Verantwortungsethik bezeichnet ethische Systeme, die bei Entscheidungen zwischen Handlungsalternativen oder bei der normativen Beurteilung von Handlungen die tatsächlichen Ergebnisse und deren Verantwortbarkeit in den Vordergrund stellen. Der Begriff wurde von Max Weber als Gegenbegriff zur „Gesinnungsethik“ eingeführt, worunter er ethische Positionen zusammenfasst, die Handlungstypen anhand der Übereinstimmung von Motiv und Absicht mit gegebenen ethischen Werten beurteilen. Nach Max Weber ist es Aufgabe politisch Handelnder, eine Balance zwischen Verantwortungsethik und Gesinnungsethik zu finden.“

      https://de.wikipedia.org/wiki/Gesinnungsethik

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  8. Egal sagt

    Zwei Aussagen die nachdenklich machen:
    1 In D redet derzeit keiner über Landwirtschaft-auch nicht schlecht…
    2. Über die Mahnwache schmunzelt man …

    Zu1) In Anbetracht von Schulze und Künast, scheint dieser Realitätsverlust eine pathologische Ursache zu haben.

    Zu2) Man schmunzelt über Güne Bändchen, grüne Kreuzchen, über den Besuch von Bauer W. Und einer Ferkelhebamme im Kanzleramt, über Graswurzeln….

    Ist das jetzt ein Aufruf zu härteren Gangart oder sind Bauern mit dem Latein am Ende?

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  9. Ein Privatier sagt

    Frau Carina Konrad (FDP, MdB) redet so, als ob sie mit Stimmen der AfD gewählt worden wäre.

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    • Der Brandenburgbauer sagt

      @ Ein Privatier, Moin sehe ich überhaupt nicht so. Sie hat doch deutlich zum Ausdruck gebracht was aktuell Phase ist. Nur die FDP sitzt nicht in der Regierung und hat kaum Einfluß auf die aktuelle Landwirtschaftspolitik.
      Bei der aktuellen FDP-Generalsekretärin, die nur nachplappert was Lindner sagt, ist es auch kein Wunder.

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      • Ein Privatier sagt

        Was Sie sagen, stimmt …

        Heutzutage kommt es darauf an, wer etwas sagt – auch wenn es faktisch Richtiges ist.
        Und wer nicht die richtige „Haltung“ hat, wird für das Aussprechen des faktisch Richtigen niedergemacht.

        Ich beschreibe hier einen fundamentalen Riss, der aktiv geweitet wird und in den unsere Gesellschaft stürzen kann.

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  10. Mark sagt

    Wenn Frau Becker-Weigel einer Frau Schulze Schulnoten verteilt, so interessiert dies fast niemand, schon gar nicht eine Frau Schulze. Wenn eine Frau Schulze die Landwirtschaft angreift auf der Basis eines äusserst fragwürdigen Zustandsberichtes zur Natur, dann muss dem nachgegangen werden. Wenn aber „Der landwirtschaftliche Berufsstand zieht den Befund selbst nicht in Zweifel,..“ der Berufstand diesen fragwürdigen Zustandsbericht kritiklos akzeptiert und nur auf Schulze eindrischt, dann ist nicht Schulze das Problem, sondern der Berufstand! Da helfen dann auch keine lächerlichen Schulnoten.

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    • Bauer Willi sagt

      Nein, es interessiert keinen, außer die eigene Leserschaft. Und das ist auch das Problem: wir produzieren viel Text, um uns selbst zufriedenzustellen. Übrigens auch hier.

      In der öffentlichen Wahrnehmung taucht die Landwirtschaft derzeit überhaupt nicht auf. Allerdings auch nicht negativ, was ja auch schon mal ein Vorteil ist.

      Ich denke, dass das BMU über die Mahnwache in Münster schmunzelt. Dass eine Frau Merkel eine Frau Schulze wegen deren Aussagen zur Raison ruft oder gar absetzt, glaubt doch sicherlich niemand ernsthaft. Deutschland hat derzeit andere Probleme und die größten werden wohl noch erst kommen. Wenn im Herbst die Zahl der Arbeitslosen die 4 Mio. erreicht und überschreitet.

      Demnächst wird wohl aus das Agrarpaket durchgewunken. Frau Schulze will es jedenfalls noch in diesem Jahr verabschieden. Die Referentenentwürfe sind in Vorbereitung.

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      • sonnenblume sagt

        Selbst wenn Deutschland keine anderen Probleme hätte, würde alles genau so ablaufen wie es jetzt geschieht. Ich bin der Meinung, dass Frau Merkel am Thema Landwirtschaft nicht interessiert ist, oder eher noch, die Vorgehensweisen und Ziele von Frau Schulze und Mitstreiter absolut akzeptiert.
        Die EU – Ratspräsidentschaft im nächten halben Jahr wird zeigen wo sie steht. Sie befürwortet die Freihandelsabkommen. Die Deutsche Landwirtschaft steht mit ihren Forderung der Umsetzung nur im Weg. Also muss man diesen Wirtschaftszweig auf ein Minimum, Alibibetriebe, reduzieren.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Wenn dem so sein sollte, dann ist es die Aufgabe der Landwirtschaftlichen Vetretung ihr detlich zu machen, dass dem nicht so sein darf….oder wer soll das tun?

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      • Thomas Apfel sagt

        Eigentlich hat doch das sich einklinken des Bundesinformationszentrums beim Bienenthema deutlich gezeigt, dass die Diskussionen in diesem Blog wahrgenommen werden. Mehr kann man hier gar nicht erreichen. Dieser Blog ist ein relativ sachliches Siegelbild der Befindlichkeiten der Landwirte in diesem Land. Sicherlich nicht allein, aber signifikant wahrgenommen. Und Texte werden doch immer auch mit dem Ziel sich selbst zufriedenzustellen geschrieben.
        Ich sehe das nicht ganz so pessimistisch. Die Verbände sind derzeit medial aufs Abstellgleis manövriert worden. Das werden wir nicht sofort ändern können. Aber die kleinen Schritte im Hintergrund zeigen durchaus auch Wirkung. Es ist nur halt so verflochten und komplex, dass kaum noch jemand einen Erfolg allein für sich und seine Aktivitäten verbuchen kann. Das ist im Grunde, außer fürs Ego, kein Problem, nur muß eine Stelle (z.B. in den Verbänden) da sein, die wie den Bericht zum Zustand der Natur einen regelmäßigen Bericht zu Zustand und Aktivitäten der Landwirtschaft erstellt. Das wird ja auch gemacht, halt nur von den Medien nicht aufgegriffen. Aber auch da arbeiten ja Graswurzler und andere Aktivitäten durchaus so, dass sie wahrgenommen werden. Wir sollten uns nicht gegenseitig so schlecht machen und spalten lassen, sondern einfach wahrnehmen, dass die zentralistische Einflußnahme und Interessenvertretung derzeit, nicht nur aus eigenem Verschulden, eher schwach, aber nicht überflüssig ist.
        Wir hatten Gestern einen Termin mit Grünen Landtagsabgeordneten auf unserer Obstbauversuchsstation. Da kriegst du dann mit, dass z.B. die Sprecherin für Umwelt und Landnutzung ausser aus ihrem Hausgarten heraus, keine Kontakte zur realen Landwirtschaft hatte. Sie kommt oh Wunder direkt aus dem Landesumweltamt. Trotzdem hatten wir gute Gespräche mit der Einsicht, dass Intensivierung z.B. durchaus notwendig und richtig ist. Vor den großen Entscheidungen über Geld in Brüssel wird auf der offiziellen medialen Schiene keine Änderung der Strategie eintreten. Aber neben Protesten müssen wir schon mit dafür sorgen, dass die neue grüne Politker- und Beamtengarde nicht zu weich, aber auch nicht zu hart auf dem Boden der Tatsachen ankommt, denn wir werden auch weiter mit diesen Kräften leben und arbeiten müssen.

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        • Mark sagt

          @ T…A
          Im Großen und Ganzen stimme ich Dir zu. Ich halte die Mahnwache des LSV vor dem BMU übrigens nicht für überflüssig, sondern gerade in dieser Zeit für wichtig. Dem gegenüber ist die Vertretung des großen Verbandes m.E. mangelhaft. Die haben die Manpower, um z.B. den angesprochenen Bericht kritisch zu hinterfragen und richtig zu stellen. Da kommt aber nichts (mit wenigen Ausnahmen)! Deshalb muss dieses Defizit hier ebenso angesprochen werden, was jedoch nichts mit schlecht machen oder spalten zu tun hat.

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        • Bauer Willi sagt

          Bitte richtig lesen und verstehen: es geht nicht um schlechtmachen oder überflüssig finden. Ich habe geschrieben, dass das BMU darüber schmunzelt und dazu stehe ich. Es ist trotzdem wichtig, weil es wahrgenommen wird. Aber meist nur von einem kleinen, interessierten Teil.
          Ich weiß, dass hier auch diverse Behörden, Ministerien und NGO mitlesen um mitzubekommen, was so diskutiert wird. Es werden deshalb auch manchmal von mir Themen gewählt, mit denen der ein oder andere Kommentator nichts anfangen kann oder sich sogar wundert „was denn der Quatsch nun wieder soll“. Das ist für genau diese Zielgruppe. Und deshalb finde ich es auch so schade, wenn da so ein Troll damit anfängt, den Urheber des Blogs zu diskreditieren. Wenn es ihm nicht gefällt, kann er doch wegbleiben. Aber wenn er ansonsten schon überall blockiert ist… (So, das war jetzt auch blöd, und nur für intern)…

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          • firedragon sagt

            Willi,
            auch ein T. merkt hoffentlich irgendwann, dass hier ein, im normalen Ton, Gedankenaustausch möglich ist. Und gewisse „Reibungen“ wird es immer geben.

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      • Christian Bothr sagt

        Bauer Willi, glaube ich nicht und ich bin mir sicher, das es einige Diskussionen hinter den Kulissen gibt!Wir werden sehen was passiert…

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  11. Der Brandenburgbauer sagt

    Moin, das Thema was Willi hier heute in den Blog stellt, ist ein ganz anderes, als das was in den ersten 5 Kommentaren schon wieder zur Schau gestellt wird.
    Für mich macht es keinen Sinn sich auf diesem Niveau zu beteiligen.

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    • Egal sagt

      Da liegen Sie falsch . Das Thema lautet Umweltministerin Schulze und deren Schulleistung. In Münster fordern Bauern deren Schulverweis.

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    • firedragon sagt

      Brandenburgbauer,
      es macht nicht nur keinen Sinn, sich auf ein solches Niveau zu begeben – der Beitrag an sich, ergibt für mich persönlich keinen Sinn.
      Euch allen einen entspannten Tag!

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  12. Egal sagt

    Eigentlich bin ich froh, dass sich die Aktivität des Bauer Willi als PC Aktivist beschränkt. Seine Sprache und Art teile ich nicht.
    Einigkeit best bei fast allen Bauern darin, dass Schulze nicht nur nicht versetzt werden sollte, sondern ein Schulverweis ist nötig……
    Nehmen Sie sich ein Beispiel an Ralf P., der war unterstützend bei der Mahnwache in Münster. Der kann als echter Bauer auch mit echten Bauern reden …

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    • Schmeckt gut sagt

      Egal, wir wissen mittlerweile, dass du ein ganz „doller“ LsV-Aktivist bist. Allerdings, Sprüche machen das Leben der Bauern nicht besser. Es ist wie im wahren Leben, Anpacken ist gefragt. Konnte ich mir jetzt nicht verkneifen, musste mal sein 😉

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      • Egal sagt

        Lieber schmeckt gut, sie brauchen sich nicht verkneifen und wenn es persönlich wird, habe ich auch kein Problem. Nur Gerüchte sollten vermieden werden. Bin kein LsV, DBV, bdm, AbL, cdu, fdp, spd, afd, ….

        Meine Aussage war, dass man Popularität zum Allgemeinwohl einsetzen kann wie Ralf P. Oder nur für sich und das eigene Ego….
        So meine Meinung.
        Ich habe als Troll und Niemand die Mittel nicht

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    • Mark sagt

      Eigentlich ist mir egal was Du machst. Deine Sprache und Art teile ich nicht. Und Ralf P. kenne ich nicht, was mir eigentlich auch egal ist.

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        • Egal sagt

          Den kann man nicht zum spalten missbrauchen und das war auch nicht meine Absicht. Ich habe Ralf meine Hochachtung ausgedrückt und sie verdrehen das als Spaltung….
          Hier lesen Redaktionen und Politiker. Was ich als von B.W. deklarierter Troll mache oder nicht, hat hier keine Relevanz.
          Ich habe Organisatoren für sinnvolle Aktionen jede Hilfe zugesagt und würde natürlich in Münster eine Schicht übernehmen-idealerweise mit Bauer Willi. 😎

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    • Reinhard Seevers sagt

      Komisch, Willi hat sich gar nicht geäußert, er hat lediglich verlinkt. Es scheint die Zeit der Undifferrenziertheit, zu sein.

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      • Bauer Willi sagt

        Ich muss mich nicht zu jedem und allem äußern, Herr Seevers. Was die Parolen von Frau Künast angeht, ist das wohl auch nicht notwendig.
        Oder sollte es Kommentatoren geben, die die Ansicht teilen?

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        • Reinhard Seevers sagt

          ….mein Kommentar war eigentlich als Reaktion auf den Beitrag von EGAL gemeint, nicht auf Ihre Person bezogen…..die Form der Kommunikation hat wirklich große Defizite.

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    • Obstbäuerin sagt

      Im grellen Licht ist es schon lange, nur will es niemand sehen, vor allem der überwiegende Teil der Medien nicht. So ein Artikel ist doch die absolute Ausnahme.

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