Bauer Willi
Kommentare 37

Rücksicht macht Wege breit

Eine ganz normale Bürgerin macht sich Gedanken über Spaziergänger in der Feldflur. Ein wirklich lesenswerter Beitrag, der mir persönlich gut getan hat.

https://meine.rheinische-anzeigenblaetter.de/pulheim/c-panorama/der-frust-der-bauern_a9699

Eine Möglichkeit für Landwirte, auf sympathische Art um Rücksicht zu bitten, ist die nachfolgende Methode:

https://www.topagrar.com/mediathek/fotos/verschiedenes/ruecksicht-macht-wege-breit-12078441.html

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37 Kommentare

    • Bauer Willi sagt

      Gute Idee mit dem Schild. Wusste ich nicht…Vielleicht sollten die Wochenblätter das jetzt im Frühjahr mal bewerben..

  1. fingerphilosoph sagt

    “Letztendlich ist das alles Eigentum der Bauern und jeder, der dort spazierengeht, ist ein Gast.”

    Der erste Teil der Schlussfolgerung ist richtig, wird von der Autorin aber nicht konsequent zu Ende gedacht. Sie hält sich bei allem vorgeblichen Verständnis für die Situation der Bauern eine Hintertür offen.

    Ein Gast ist jemand, der eingeladen ist. Fehlt diese Einladung, handelt es sich nicht um einen Gast, sondern um einen Eindringling. Und das macht eben schon einen Unterschied. Der Gast ist willkommen, der Eindringling nicht.

    Indem sich die Autorin von vorneherein als “Gast” definiert, drängt sie den Bauern in die Rolle des Gastgebers, der sie letztendlich doch freundlich willkommen heißen muss, weil er eben nicht “Herr” im Haus (und Feld) ist, sondern “Gastgeber”.

    Soweit ich weiß, ist die Rolle des Gastgebers für die Bauern aber bereits gesetzlich festgeschrieben. Er kann gar nicht anders als gute Mine zum bösen Spiel machen und muss dankbar sein, wenn sich der nicht eingeladene “Gast” halbwegs rücksichtsvoll verhält.

    • Smarti sagt

      und weil das Handy sowiso dabei ist, wird dann auch gleich das Beweisvideo für die Anzeige gedreht. Der Gastgeber hat es gewagt Gülle auszubringen ( gewiss ist das eine unerlaubte Grundwasserverschmutzung ) und er fährt am Sonntag Abend noch das Heu rein. Hätte doch auch am Montag morgen bei Regen gereicht.
      Wir wissen manchmal gar nicht mehr, ob wir lachen oder weinen sollen. Mit allen Reden – dafür musst du erstmal den Nerv dazu haben.

      • Reinhard Seevers sagt

        …gestern Nachmittag bei einer Bauherrin, Haus im Außenbereich, Landschaftsschutzgebiet. Es fuhr ein Schlepper mit 20m³ Güllefass vorbei, die Luft schmeckte nach Rindergülle, da sagt sie: “Ich dachte es wäre hier Landschaftsschutzgebiet, und der darf Gülle fahren? ”
        😮…..ich hatte echt keine Muße ihr die Problematik auseinanderzusetzen, zumal sie als Heilpraktikerin eine esoterische Sicht auf die Welt hat…da hilft auch keine Qualifizierung.

          • Reinhard Seevers sagt

            Naja, die Dame ist ja auch bereits Mitte 50, dürfte also eigentlich noch zu den “Alten” gehören, die Landwirtschaft einzuordnen wissen. Ich denke Bildung wird durch Medien relativiert. Dauerindoktrination wird irgendwann ihre Früchte tragen…..😕

            • Inga sagt

              Vor Jahren habe ich im Internet einen heute 78 jährigen kennengelernt.
              Er hat auch noch als Kind beim Bauern Rüben vereinzelt,
              aber seine einzige Erinnerung daran ist, dass der Bauer ihn um 2 Stunden ” über die Ohren hauen wollte” also schummeln wollte.

              Der wollte ja mit Landwirtschaft gar nichts zu tun haben.
              Der hat Naturgesetze mit veralteten Nazigesetzen oder katholischer Indoktrination verwechselt!
              Die gelten ja nur auf dem Land.

              Er und seine Familie wohnen aber in einer Stadt und können es sich leisten nichts damit zu tun zu haben.

              Nach seiner Berufssoldatenzeit, hat er bei REWE Fleisch in die Filialen gefahren und gut verdient.

              Da fragte ich ihn,
              ob er sich vorstellen kann, dass jedes Stück Fleisch das ihm durch die Hände geht bei uns im Stall gestanden haben könnte?

              Da hat er geschaut?
              Das kann er nicht glauben!

              So, dann es nicht die 50jährigen sondern die 80igjährigen, die zu den Alten gehören, die Landwirtschaft noch einzuordnen wissen.

              Es ist eben individuell verschieden, auch was sie für Interesse dazu aufbringen.

        • Bauer Willi sagt

          Telefonat mit einer Redakteurin von RTL. Sie will Hintergrundinformation zum Thema Klage der EU gegen Deutschland wegen Düngung.

          Nach 15 Minuten wird sie ungeduldig: “Ich möchte eigentlich nur von Ihnen als Bauer wissen, was Sie machen, wenn das Nitrat verboten wird”.

          • fingerphilosoph sagt

            Ich als Nicht-Bauer hätte der Dame geantwortet, dass, wenn Nitrat verboten wird, es auch in Rote Bete nicht länger als natürlicher Blutdrucksenker wirken kann, und somit eine natürliche Heilwirkung aus dem Gemüsegarten verlorengeht.

          • Ferkelhebamme sagt

            Interview mit einer Schülerin, Thema ihrer Facharbeiter Massentierhaltung/Klimawandel. Obwohl sie unsere Betriebsdaten nicht kennt, sind wir ein kleinbäuerlicher Betrieb, also die Guten. Puh. Die Massentierhalter sind böse wegen Gülle, Antibiotika und Genetik. Genetik? Ja, die LFD Holding hat auf ihrer Seite geschrieben, dass sie mit Genetik arbeiten.
            Oberstufe, Bio-Leistungskurs.

      • Inga sagt

        Den Nerv und die Zeit.

        Warum müssen die Bauern unterdrückt werden, wenn die als Landschaftspfleger nicht da wären und das alles in Ordnung halten würden, dann könnten die Gäste auf den Feldwegen gar nicht fahren oder gehen.

        Das müssten diese besser gebildeten Leute aber wissen, oder?
        Besonders wenn sie uns staatl. geprüften Landwirte bevormunden wollen.

    • Paulus sagt

      Fi-phil, Wirtschaftswege befinden sich nicht zwingend im Eigentum der Bauern, sondern werden zumindest nach meiner Kenntnis auch von der Allgemeinheit unterhalten. Man mag es kaum glauben, aber selbst bei Forstwegen ist es mitunter so.
      Ich habe ein sehr schönes Beispiel. In meinem Wald gab es nach Kyrill einen Holzlagerplatz an einer Kreisstraße, der später bevorzugt von Wohnmobilisten heimgesucht wurde. Irgendwann hat der Jagdaufseher die Schranke mal zugemacht und die Nomaden kamen nicht mehr heraus. Die haben sich dann auf der Suche nach einem Ausweg hoffnungslos in einem Schlammweg festgefahren. Die Polizei fühlte sich nicht zuständig und der nächste Aldi war ca. 15 km entfernt. Ich kann dir sagen wer die Prügel einstecken durfte.

      • Inga sagt

        Erzähl,
        was für Brügel?

        Es gibt Feldwege, die gehören den Bauern
        und es gibt halböffentliche Feldwege,
        die sind für Fahrradfahrer, Spaziergänger, Anlieger und die die ein Anliegen an einen Anlieger haben, erlaubt,
        da hat aber die Kommune auch den Teer, Befestigung mit bezahlt und sie macht auch die Gräben an diesem Weg frei!

        An Privatwegen muß der Bauer als Anlieger alles alleine bezahlen, auch die Hecken schneiden usw.

  2. Elisabeth Ertl sagt

    Wenn man in Österreich mit dem Hinweis kommt, wer das Land besitzt, eskaliert die Situation noch mehr. Geschehen, als ein Bauer seine Alm wegen des Kuhurteils für Wanderer sperren wollte.
    Die Menschenmassen, die sich nun einmal in der Stadt zusammen drängen müssen, vor allem jetzt in der Pandemie, bekommen bei diesem Argument eine Klaustrophobie, die Bauern lernen müssen zu verstehen.
    Ich sage dann immer: Ja, wir dürfen sehr wohl so leben, als ob das Land allen gehörte. Aber auch wenn beispielsweise das Straßennetz uns allen gehört, darf noch nicht jeder darauf fahren, nur weil er Staatsbürger ist. Er muss zuerst einen Führerschein machen, kann dabei durchfallen, der Schein kann ihm wieder entzogen werden etc. Er muss lernen, wie man eine Straße benutzt, erst dann darf er fahren.
    Und auch wenn die landwirtschaftlichen Gründe dem Staat gehören würden, würde darauf Landwirtschaft stattfinden, und jene, die die Arbeit dort machen, hätten das Recht, sich gegen alle zu wehren, die diese Arbeit stören. Die Regeln wären wohl noch viel strenger als jetzt und die Strafen auch. Jeder Staatsbürger muss wissen, wie Landwirtschaft funktioniert, und was auf landwirtschaftlichen Flächen erlaubt ist und was nicht.

    Ich glaube, man löst das Problem mit maximaler Aufklärung, maximalem Dialog – unbedingt auch mit mehr Praktika auf landwirtschaftlichen Betrieben im Zuge der Schullaufbahn, und schließlich auch mit entsprechenden Sanktionen für Fehlverhalten.
    Denn das Land ist zunächst einmal staatliches Territorium, kann theoretisch enteignet werden, daher sollte das Eigentumsargument, auch wenn es richtig ist, nicht an erster Stelle stehen. Landwirtschaft muss unser aller Angelegenheit werden, gerade weil sie auf dem offenen Land stattfindet. Und daher müssen Bauern akzeptieren lernen, dass da alle mitreden wollen. Aber man muss die Leute fürs Mitreden erst qualifizieren, daran hapert es.

    • Inga sagt

      Genau,
      Sie müssen sich erst qualifizieren um da mitzureden.

      Früher gehörte es zur Allgemeinbildung, na ja, da haben ja %ual mehr Leute in der Landwirschaft gearbeitet, deswegen hatten auch mehr Respekt davor.

      Aber heute sich davon distanzieren und froh und stolz sein, dass man davon keine Ahnung mehr haben braucht,
      sich aber dann benehmen wie ein wildes Tier mit Bewegungsdrang, das geht nicht !
      Und mit Eigentumsverhältnissen hat das gar nichts zu tun.
      Kein Unternehmer kann sein Eigentum verfrühstücken, beurlauben oder versaufen, Denn dann ist er arbeitslos und was anderes hat er nicht gelernt!
      Dafür hat er mehr Mühe und Arbeit damit, um es zu erhalten.
      Die wenigsten Spaziergänger wollen das leisten, Denn dann hätten sie ja weniger Freizeit.

      Wir sind moderne und zivilisierte Menschen und müssen uns daran halten, auch die, die eine antiautoritäre Erziehung genossen haben.

      Und wenn wir noch mehr Menschen werden und noch dichter wohnen müssen, ein moderner kultivierter Mensch weiß damit umzugehen!

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    • Reinhard Seevers sagt

      Ich finde das ehrlich gesagt ziemlich theoretisch Elisabeth. Ansprache muss direkt auf dem Fuße erfolgen, da hilft es nicht Menschen fortzubilden, die evtl. nie in die beschriebene Situation kommen werden.
      Es sollte immer von der jeweiligen Gemeinschaft, sprich Kommune oder Stadt direkt vor Ort ausgehen, die dann gemeinsam mit den Landwirten eine Lösung sucht, die aber möglichst ohne Schilder und ohne Strafen auskommt, weil die in der Regel genau das Gegenteil bewirken.
      Man könnte z.B. mit der Hundesteuer ein jährliches Schreiben verknüpfen, die jeden Hundehalter mit Informationen und Verhaltensregeln versieht, damit man weiß, wie man sich zu verhalten hat. Parallel könnte man ehrenamtliche “Ranger” organisieren, die unregelmäßig durch die Feldflure fahren oder gehen und so eine sichtbare Kontrollinstanz darstellen, aber gleichzeitig auch aufklären und informieren. Dazu regelmäßige Veröffentlichungen in den Tageszeitungen, social media etc…..

      • Elisabeth Ertl sagt

        Naja, wenn es eine gewisse praktische Grundbildung gäbe, hätte man vielleicht im letzten Jahr leichter Leute gefunden zum Spargelstechen. Aber im direkten Anlassfall ist die Wirkung sicher am höchsten. Ranger sind eine gute Idee. Bei uns in den Alpen wurde ich mehr geführte Wanderungen anbieten.

  3. Reinhard Seevers sagt

    Das ist wieder ein grundsätzliches gesellschaftliches Phänomen, das erst am Anfang steht. Der Anspruch auf das Recht Heimtiere zu halten ist wie der Anspruch auf den persönlichen Urlaub etc.
    Der VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) schreibt z.B.:
    “Hunde als Heiler und Helfer, Katzen als Sozialpartner, Kaninchen als Co-Pädagogen: Die Leistungen, die Heimtiere schon heute für die menschliche Gesellschaft erbringen, sind beachtlich. Angesichts von globalen Entwicklungen wie dem demographischen Wandel, der Digitalisierung und der Urbanisierung wird ihre Bedeutung zukünftig noch wachsen. Deshalb möchte die Initiative Zukunft Heimtier dazu beitragen, dass diesen Tieren auch eine angemessene gesellschaftliche Wertschätzung entgegen gebracht wird.”
    In Corona – Zeiten wird ständig auf die Wichtigkeit einer Bindung zum Tier hingewiesen….und damit wiederum eine vermeidliches Recht abgeleitet.
    Die Naturliebhaber sind eh schon auf der Seite der Rechthabenden, dann kommen noch die Gesundheitsbewussten hinzu.
    Alle beanspruchen mit Nachdruck den Raum, der ja für alle Bereiche so wichtig ist….und der eh schon als Umweltzerstörer abgestempelte Spritzenfahrer kann da ja wohl gefälligst an die Seite fahren und das Betreten seiner vergifteten Monokulturen zulassen.

    Es bedarf eines “Gesellschaftsvertrages” oder wie oder was?

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    • Elisabeth Ertl sagt

      Menschen verzichten auf Kinder zu Gunsten von Haustieren, insbesondere Hunden. Das Argument: Der böse Mensch übervölkert den Planeten, und Tiere sind ein Teil der schützenswerten Natur. Dass so ein großer Hund mit seinem hohen Fleischkonsum mehr landwirtschaftliche Fläche beansprucht als ein Mensch, wird mit dem Argument weggewischt, dass im Hundefutter drin ist, was ein Mensch heutzutage sowieso nicht mehr isst.

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  4. Mark sagt

    Der obige Beitragist ja lobenswert. Leider wird die darin enthaltene Einstellung `wir sind Gäste` zunehmend ersetzt durch `wir haben das Recht`. Nicht nur, dass Spaziergänger und Hundeführer sich mehr und mehr weigern, den Weg frei zu machen (soll doch der Traktor im Graben weiterfahren), jetzt ist der erste Verein (Rollerskater) dazu übergegangen, einen Rundkurs im Feldwegenetz abzusperren und diesen als Übungsgelände auszuweisen und zu nutzen. Vor Jahren schon habe ich zusammen mit der Gemeinde eine “Feldwegordnung” entworfen und die Gemeinde hat diese auf Schilder gedruckt an den “Eingängen” zu den Feldwegenetzen” aufgestellt. Innerhalb von 1-3 Wochen waren die Schilder von Unbekannten entfernt, so dass die Gemeinde entnervt auf das Aufstellen der Schilder verzichtet. So setzt sich der Mob durch…

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  5. Wilhelm Harms sagt

    Machmal kommt doch was an –
    sehr beruhigend !

    Bei der Betrachtung von Frau Blüm fehlt das schlechte Beispiel das Spaziergänger und Hund für andere abgeben:
    “Die machen das dann darf ich das doch auch”
    Selbst versuche ich Feldbegehungen zu “öffentlichkeitswirksamen” Zeiten zu vermeiden eben wegen dieser Nachahmereffekte.
    Reicht schon wenn unsere Touris mit BMW E36 und Uschi im blühenden Raps stehen oder auf aufgelaufenen Weizenfläche die Slalomeignung ihres SUV testen oder im Weizen parken um möglichst nah an den großen Teich zu kommen der nicht für Angler freigegeben ist.
    Immerhin haben wir eine rechtliche Handhabe durch das Betretungsverbot.

  6. Thomas Apfel sagt

    Wir liegen am Stadtrand. Unsere Felder wurden vor 20 Jahren durch den Neubau einer Schnellstraße geteilt (nicht von Traktoren befahrbar, bzw. überquerbar). In der Planugsphase wurde uns zugesichert, dass der Ausbau einer alten Unterführung in der Nähe die sonst entstehenden Umwege verhindern soll.
    Das ist auch so gekommen, nur sind dann auf die normal breit ausgebautee Untergrundbefestigung nur 2,20 m Schwarzdecke aufgetragen worden – mit dem Argument – ist ja eigentlich nur ein Radweg. Dieser Weg hat sich zu einer beliebten Radel-, Jogging und Spazierstrecke entwickelt (schattige Lindenallee).
    Wenn ich da langfahre, z.B. mit 2 Hängern Äpfel auf dem Weg zur Genossenschaft im Nachbarort, bin in aller Regel ich derjenige, der anhalten und vom Asphalt runter ausweichen soll. Eigentlich gibt es bei jeder Fahrt mindestens 10 mal böse Blicke, dass ich da überhaupt fahre, und jedes zweite mal “Blockierer” mit Dikussionen. Manchmal habe ich so die Nase voll, dass ich doch den den Umweg über 5 weitere Kilometer nehme.
    Es ist im Übrigen meist die Altersklasse von 20 – 45, die die meisten Probleme machen, die Älteren meist nicht.

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Habe mal gewagt, am ersten Mai mit dem PKW meine Kirschenanlage zu besuchen, ein Fußgänger hat mir auf dem kombinierten Rad und Feldweg mit einer Faust gedroht, bin jetzt noch froh, dass ich nicht angehalten habe..

      • Inga sagt

        Was hat denn ein fremder PKW auf dem Feldweg zu suchen!
        Gut, dass der Fußgänger für Ordnung sorgt.

        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Es war kein fremder PKW, sondern der PKW eines Anliegers, und der dufte den Weg befahren. Was aber viele nicht wissen, alle die keine Anlieger sind, dürfen die Feldwege nicht befahren, dazu braucht es kein Verbotsschild.

          • Inga sagt

            Wußte das der Radfahrer?

            War er denn Anlieger?
            Steht da ein Schild:
            Nur für
            Anlieger frei
            ?

            Wenn er kein Anlieger ist, dann hat er sich mächtig blamiert!

            Ich wohne auch an einem

            für
            Anlieger Frei Feldweg.

            Da halten und auch oft Selbsternannte Polizisten an.

            Und die Radfahrer aus der Großstadt mit ihren teuren Rennrädern, denken die Wege währen extra für sie gebaut.
            die schimpfen dann auch noch über die Landmaschinen.
            Die aus unserer Kleinstadt werden wohl wissen, dass es Feldwege für Landmaschinen sind!

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              In BW gibt es ein Betretungsrecht, bei 2 Meter Breite auch ein Fahrrecht für Autofahrer, aber nicht für Autos, es sei denn der Autofahrer ist Anlieger, das gilt auch für Privatwege, außerhalb des Ortsetters.

              Fahrer von Mountainbikes sind ein Problem, die sind bekannt für ihre Rücksichtslosigkeit.

            • firedragon sagt

              https://www.bussgeldkatalog.de/durchfahrt-verboten/

              An einigen unserer Feldwegezufahrten stehen sogar solche Schilder.
              Da darf noch nicht mal Rad gefahren werden (theoretisch), wenn man es genau nimmt.

              LW duldet schon einiges stillschweigend.
              Ich vertrete die Meinung, dass das da draußen unser Arbeitsplatz ist und jeder andere bitte 1 Meter auf den Grünstreifen ausweicht, damit die Maschinenführer nicht dazu genötigt werden, anderen Landwirten in den Bestand zu fahren.

              Eigentlich ganz einfach zu verstehen.

              • Inga sagt

                Ja, bring das den Städtern mal bei!

                Die Anleger im Feld der Gemarkung sind ja nicht nur Eigentümer der Äcker, sondern auch Aussiedlerhöfe.

                Da wird nicht nur verbotener Weise mit 80Sachen vorbeigerast, sondern auch an den Aussiedlerhöfen.
                Die Anlieger
                und die an sie ein Anliegen haben, die fahren da langsamer!

                Die kennen sich da aus, aber die anderen?
                Die wissen, dass da Familien mit Kindern wohnen.

    • Inga sagt

      Das sind ja die, die die antiautoritäre Erziehung genossen haben.
      Die haben vor nichts Respekt, auch nicht mehr vor Lehrer und Polizisten.
      Auch nicht vor Ersthelfern, Feuerwehr und Ärzten.

      Deswegen dieser Gaffer und andere Behinterungen bis Handgreiflichkeiten an den Nothelfern.
      Das ist ein gesellschaftliches Problem!

  7. Oberländer sagt

    Ein schöner Beitrag,
    es gibt eben überall solche
    und solche.
    Aber die , die nach dem Motto .
    ” Müßiggang hat Vorrang ” unterwegs
    sind nerven manchmal schon.

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