Bauer Willi
Kommentare 14

Pinguin-Kot und der Klimawandel

Ein Beitrag für einen Samstag. Man könnte es für einen frühen April-Scherz halten aber es scheint ein ernsthaftes wissenschaftliches Ergebnis zu sein:  Pinguin-Kot bremst den Klimawandel. Der Grund: die Ammoniak-Aerosole führen zur Wolkenbildung.

https://www.heute.at/s/kein-scheiss-wie-pinguine-das-polare-klima-schuetzen-120110098

https://www.watson.de/nachhaltigkeit/good-news/780986939-klimakrise-kot-von-pinguinen-bremst-offenbar-erwaermung-in-der-antarktis

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14 Kommentare

  1. Rößle Rudolf sagt

    Lieber Willi
    Die Frage stellt sich schon
    Warum gab es Dinosaurier so weit verstreut über die Welt. Vielleicht erlebt der Wiederkäuer wieder einen Kultstatus und die Tiere werden angehimmelt.
    Wir merken es auch ob eine Wintersonne auf unsere Haut scheint oder eine Sommersonne
    Schon kleine Dinge können eine große Wirkung erreichen

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  2. Ehemaliger Forenteilnehmer sagt

    Langsam kriege ich den Verdacht nicht lös, dass uns unser B.W. mit seiner Themensetzung auf den Arm nehmen will.

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  3. Georg Model sagt

    Es ist ein komplexer Kreislauf mit dem Ammoniak und Wasserdampf wo auch Eisen, Schwefel und CO2 eine Rolle spielen.
    Mann könnte es auch so interpretieren, das wir wieder mehr Tierhaltung und
    einen Misthaufen oder Komposthaufen vor jedem Haus brauchen.
    Vielleicht reicht auch eine Biogasanlage pro 5 km2 anstatt 1 Windrad welches die Böden austrocknen soll und die Bäume absterben lassen soll ?
    Darüber könnte ja die Uni Göttingen ja nochmal forschen falls die Kreislaufwirtschaft nocht nicht als Naturgesetz anerkannt sein sollte.

    https://www.wetter.de/cms/pinguine-als-klimaretter-darum-ist-ihr-kot-fuer-den-klimakreislauf-in-der-antarktis-so-wichtig-5042863.html

    https://www.spektrum.de/news/klima-wie-pinguine-die-antarktis-kuehlen/2268319

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    • Nicolai Asmussen sagt

      Moin vom Fjord
      @Georg Model
      Die sog. Kreislaufwirtschaft ist von der Politik abgeschafft.
      Wenn es eine solche gäbe, würden wir Geld für das aufgenommene CO² bekommen.
      Eine Auszahlung ist jedoch nicht vorgesehen.

      Ein Rübenfeld nimmt z.B. Tonnen CO² auf.
      Die Rüben werden weggefahren, tlw. mehrere hundert Km.
      Denn ist das CO² doch aus der Welt?

      Genauso argumentieren Politiker, bloß andersrum.
      Grüße
      Nicolai

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  4. Limes sagt

    Auszug: „Wie der „Spiegel“ berichtet, ist eine internationale Forschungsgruppe in der Studie nämlich zu dem Schluss gekommen, dass der Kot von Pinguinen in begrenztem Maß die Erwärmung in der Antarktis bremst. Demnach setze der Kot Ammoniak frei, was die Bildung einer Art Wolken fördere“
    Interessante Studie. Trifft es wirklich zu das Ammoniak die Erderwärmung bremst dann muß wahrscheinlich bei der Düngung und den Folgen für das Klima umgedacht werden.
    1. seit 1850 wird Guano (Vogeldung) vornehmlich in Peru abgebaut und in grossem Umfang exportiert und als als Stickstoffdünger eingesetzt. Klimaaufzeichnungen ab 1851 werden häufig von Forschern herangezogen um den Klimawandel zu erklären. Gibt es einen Zusammenhang?
    2. Guano wird als hochwertiger Bio Naturdünger vor allem für Privatanwender angepriesen. Darf ich den jetzt noch mit gutem Gewissen in Haus und Garten verwenden?
    3. Verzichte ich auf Guano und verwende stattdessen z.B einen mineralischen Dünger leiste ich dann einen Beitrag zur „Klimarettung“ und gilt dies auch für den Einsatz von heimischen Wirtschaftsdüngern.
    4. Erfolgt aufgrund der Studie eine Neubewertung der Ammoniak Emmisionen durh Lobbyverbände oder wird diese ignoriert weil negativer Einfluss auf Geschäftsmodelle z.B von NGO`s?

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    • Reinhard Seevers sagt

      Zitat Thünen-Institut:
      „NH3-Emissionen (Ammoniak) stammen in Deutschland zu etwa 93 % aus der Landwirtschaft, wobei die Tierhaltung (Stall, Lagerung, Ausbringung von Gülle/Mist) für über 70 % verantwortlich ist. Rinder verursachen ca. 43 % der Emissionen, gefolgt von Schweinen und Geflügel. Zur Reduktion sind Minderungen im Stall, geschlossene Güllebehälter und eine bodennahe Ausbringung entscheidend.“

      Gagaismus…..hurra wir verblöden. Wir brauchen laut der Studie demnächst keine Gutachten und Kompensationen mehr? Wer glaubt eigentlich welchen Unfug noch.

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      • Limes sagt

        „Minderungen im Stall, geschlossene Güllebehälter und eine bodennahe Ausbringung entscheidend…“
        deshalb ist es auch wichtig in den Toiletten für Menschen für geschlossene Verhältnisse zu sorgen. Nach dem Geschäft sofort in den Kanal spülen und Klo Deckel zu. Sobald es unangenehm riecht umgehend kontrollieren ob nicht irgendwo ein Rohr verstopft oder undicht ist sonst werden dort z.B Bakterien aktiv und produzieren Ammioniak alternativ kann es aber auch an einer Harnweginfektion durch Urin sein.
        Evtl gibt es dazu Statistiken wie hoch der Anteil an der gesamten Ammoniak Menge ist und um wie sich dies in den letzten 3o Jahren verändert hat.
        Vorsicht beim Verzehr von Leguminosen das führt zu Blähungen und damit zu einem höheren auch wahrnehmbaren Ammoniak Ausstoss😉

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  5. Ex-Baumschuler sagt

    Watch out where the huskies go,
    and don′t you eat that yellow snow

    Aber wenn sich da nur ein Forscher mit der Pinguingrippe anstecken sollte, wird sowieso die ganze Herde gekeult werden müssen, und vorbei ist es mit dem Klimawandel. Wer ein bisschen smart drauf ist, holt sich darauf jetzt noch einen Beratervertrag. Na ja, für Pinguine und Klima wollen sie alle nicht richtig zahlen, aber Kleinvieh macht auch Mist.

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