Bauer Willi
Kommentare 37

Agrarwissenschaft aktuell

Ich habe die News der Agrarwissenschaftlichen Fakultät der Uni Göttingen abonniert, die auf der Seite Agrardebatten.de veröffentlich werden. So versteht sich das Portal:

„Der Blog richtet sich an alle, die sich für agrarwissenschaftliche Themen interessieren. Mit objektiven Informationen und mit wissenschaftlichem Anspruch werden diverse Perspektiven zu verschiedenen Themen rund um die Agrarwissenschaft eingenommen. Denn auch die Wissenschaft ist sich nicht immer einig und das ist auch gut so! Daher möchten wir an dieser Stelle drauf aufmerksam machen, dass die Autor:innen für ihre Beiträge selbst verantwortlich sind. Der Blog steht für die Vielfalt der Meinungen und spiegelt nicht eine einzige Fakultätsmeinung wieder.“

In der neuesten Mail von Februar wurden unter anderem folgende Themen veröffentlicht:

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Hier geht es unter anderem darum, dass Schafe bei Hitze und Sonnenschein unter den Solarmodulen den Schatten nutzen.

Ein weiteres Forschungsfeld ist die Analyse von Insekten auf Grünland. Hier stellt man fest, dass das Mähen des Grünlandes die Biodiversität vermindert.

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agri:change ist das Thema des nachfolgenden Artikels. Sie wissen nicht, was Nachhaltigkeitstransformation ist? Dann sollten Sie den Artikel lesen.

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37 Kommentare

    • Reinhard Seevers sagt

      Eben, und bereits an der Definition scheitern ALLE.
      Es gibt z.B. landw. Gebäude, die sind 500 Jahre alt, haben nie eine Nachhaltigkeitszertifizierung durchlaufen und stehen heute noch, nachdem sie mind. 10mal umgebaut wurden.
      Der Deutsche kann nur Nachhaltigkeit, wenn es vorher so lange geplant, zertifiziert und kontrolliert wird, dass es erst gar nicht gebaut wird. Und gleichzeitig sind wir in der Lage Kreuzfahrtschiffe als nachhaltige Urlaubslocation zu definieren. Ich denke, erst der Verlust von Wohlstand und das gleichzeitig mit ihm verbundene schlechte Gewissen führt zu Lösungen, die wieder rational, bezahlbar und automatisch nachhaltig sein werden. In der Not kommen die besten Ideen zu Tage….😎

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      • Peter sagt

        Ach was, einfach nachhaltig umnutzen…Kreuzfahrtschiffe sind die perfekten Seniorenheime. Jedes Jahr eine Etage tiefer mit letztendlicher Seebestattung.
        „Ich hab` g e b u u c h t…“

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      • Nicolai Asmussen sagt

        Moin @Reinhard
        Ich habe ja auch mal studiert.
        Da hatten wir einen Prof., sein Name war Uwe Peters, der von Steinhauser, Peters, Langbehn.
        Er erzählte uns von England: Blechhütten.

        In Deutschland: Schicke Ställe, tlw. mit teurem Verblendmauerwerk, weil die First Lady es so wollte.

        Er sagte zu uns:
        In der Rinderhaltung dürften wir nur noch in Zelten arbeiten.
        Und er hat es ernst gemeint.
        Grüße
        Nicolai

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    • Arnold Krämer sagt

      @Asmussen
      …….. bei der die Ökonomie als Grundvoraussetzung für entsprechendes nachhaltiges Entscheiden/Handeln meist ausgeblendet wird/unbeachtet bleibt. Kein Wunder, wenn die Eiferer nichts davon verstehen.

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  1. Eckart Grünhagen sagt

    Ende Februar hat Spiller ein Fazit über seine langjährige, jetzt beendete Tätigkeit im WBAE in einem Gastbeitrag bei Table.Briefings geschrieben:

    „Daher lautet mein Appell: Nachhaltigkeit ist kein Erkenntnisproblem, sondern ist ein Organisationsproblem des Staates. Wer Transformation will, muss die strategische Handlungsfähigkeit der Ministerien stärken: mehr Raum und Ressourcen für Problemanalyse, Zielarchitekturen, Instrumentendesign und Evaluation; stärkere ressortübergreifende Steuerung; frühe Schnittstellen zu Wissenschaft und Praxis. Ohne starke Ministerien bleibt Nachhaltigkeitsrhetorik folgenlos. Die hohe Kompetenz und Motivation der Beamtinnen und Beamten müssen freigesetzt werden. Transformation beginnt nicht auf dem Feld, sondern im Organigramm.“

    Nach diesem Beitrag kommt er offensichtlich nicht darauf, dass er das Projekt „agri:change“, — das er selbst federführend begleitet — damit schon im Vorfeld fast ausschließlich als Selbstzweck für seinen Lehrstuhl begreift. Er stellt außerdem die kühne Behauptung auf, der Mittelbau in den Ministerien wird schon über Jahre von der jeweiligen Leitungsebene ausgebremst, den Spillerschen Transformationsgedanken hinsichtlich Ernährung, Tierwöhl oder Besteuerung konsequent durchzusetzen.

    Ja, Arnold Krämer, es wird wohl der eine oder andere Doktortitel durch dieses Projekt auskömmlich finanziert werden.
    Ja, es wird wieder versucht werden, mit scheinbar bahnbrechenden Erkenntnissen u.a. aus „Fokusgruppen-Interviews“ mit einer Handvoll Gesprächspartnern die Politik und die interessierte Öffentlichkeit zu manipulieren.
    Ja, „agri:change“ war nur mit einer grünen Landwirtschaftsministerin in Niedersachsen in dieser Größenordnung möglich. Spiller & Co haben die Gelegenheit beim Schopfe gepackt, um sich am Lehrstuhl mit voreingenommen wirkender Forschung finanziell abgesichert zu verwirklichen.

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    • evonik sagt

      Nachhaltigkeit ist kein Erkenntnisproblem

      Das sehe ich auch so!

      , sondern ist ein Organisationsproblem des Staates.

      Da kommt es jetzt drauf an, welchen Staat man hat!

      Will der Staat wirklich das Beste für alle seine Bürger , oder will die Politik nur ihre Pfründe sichern.
      Momentan will die EU kleine Atomkraftwerke bauen, aber Deutschland bleibt beim Atomausstieg. Da will man ja nur frühere Fehler nicht eingestehen und so keine Wähler verlieren

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      • Reinhard Seevers sagt

        „Momentan will die EU kleine Atomkraftwerke bauen, aber Deutschland bleibt beim Atomausstieg.“

        Vorhin im Radio ein Experte, der sagte, dass die Mini-AkWs keine Lösung wären, weil man davon tausende bräuchte….Schulterzuck.

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        • Limes sagt

          interessantes Argument und wieviel tausend Windkraftanlagen und Solarzellen werden in D gebraucht hat das der Experte auch gesagt?
          P.S wenige grosse AKW in Grenznähe sind mir lieber dann kommt zuverlässig Strom aus der Steckdose auch wenn die Sonne nicht scheint bzw der Wind nicht weht.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Wir bauen einfach mehrere Atom-U-Boote und Flugzeugträger und kämpfen für den Frieden, sodass wir sie nie einsetzen müssen. Damit haben wir Energie in der backup-Reserve. Die GRÜNEN stimmen dann sicher auch zu.😁🤘

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        • evonik sagt

          Ich habe doch richtig vermutet: Ein richtiger Fachmann ist ein Perte:

          http://kamelopedia.net/wiki/Perte

          Wenn Ex davor steht sind das ausrangierte Perten

          Ich sag mal, wenn einer bei uns als Experte im ÖRR was sagen darf, dann muss er gegen Atomkraft sein. Sonst er sofort Exexperte.

          Heute früh im Moma hat sich ein Phantasierer aus dem Giebelwald beschwert, dass er keine WKA bauen darf. Im Hintergrund waren baumlose Hügel zu sehen.
          Dem Herrn müsste jetzt mal die Politik die Wahrheit sagen, denn die toten Bäume kommen von den WKAs weiter im Norden. Veränderung der Luftströmungen und Aufheizung der Luft.
          Ich denke die Politik hat das Problem erkannt und nun versuchen sie ohne Gesichtsverlust die Windkraft aus zu bremsen.

          Dann bin ich noch für Atomhubschrauber, weil man die dann überall hinfliegen könnte. Mit U-Booten kann man nur die Küste versorgen.

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        • Christian Bothe sagt

          RS: Deutschland sollte schauen ob man die zuletzt dummerweise stillgelegten AKWs nicht wieder reaktivieren kann! Technisch sollte das kein Problem sein und„Knete“ haben die Betreiber-Firmen doch noch genug in Reserve…

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  2. Limes sagt

    beim ersten Beitrag dick und fett: unter der Überschrift zu lesen „Solarweiden bieten nicht nur eine Möglichkeit zur nachhaltigen Flächennutzung, sondern können auch zum Tierwohl beitragen, etwa durch Hitzeschutz“
    das Tiere bei Hitze den Schatten suchen egal wo ob Baum, Hecke oder einem von Menschen erstellten Konstrukt ist zu erwarten.
    Mich irritiert der Begriff nachhaltige Flächennutzung durch Solarweiden in Verbindung mit einer vom Menschen erstellten Anlage auf einer versiegelten Fläche. Was soll daran nachhaltig im Sinne von Flächenverbrauch minimieren, Biodiversität erhalten sein?
    Bei dieser Bewirtschaftungsweise kommt es mit Sicherheit zu einer Veränderung der Zusammensetzung von Pflanzen-, Tier-, Insektengesellschaften bis hin zu Veränderungen des Bodenlebens. All dies ist zu erwarten durch Veränderungen des Kleinklimas (z.B Lichtverhältnisse, Temperaturen, Versiegelung durch Ständer…) unter den Anlagen.
    Der verwendete Begriff Tierwohl ist ein allgemeiner Begriff bezieht sich wohl ausschliesslich auf die von Menschen auf die Fläche gebrachten Schafe aber was ist mit den anderen Tieren die z.B durch die Anlagen beeinflusst oder ihres Lebensraums beraubt wurden.
    Bei den verwendeten Begrifflichkeiten und Bewertungen habe ich den Eindruck es ist keine wissenschaftliche Arbeit sondern eher eine Marketing- und Beschönigungs Arbeit für eine Lobby Gruppe unter Verwendung von modernen inhaltslosen Wortgeschöpfen wie nachhaltige Flächennutzung und Tierwohl.

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    • evonik sagt

      Ich sehe das ehrlich nicht so. Letztes Jahr bin durch eine ausgedörrte Landschaft (Ostharz) gefahren. Das einzige Grün, das zu sehen war, war unter Solarpaneelen.

      Schafe unter den Solarpaneelen hinterlassen Kot und der soll ja gut für Insekten sein. Ich habe mich vor Jahren schon gewundert, dass die Platten nicht so hach gestellt werden, dass Schafe locker darunter können. Niederwild kann auch durch die Zäune. Rotwild u.a. wird sich an die Zäune gewöhnen. Da sind Autobahnen kritischer.

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  3. Stef sagt

    agri:change, wie eine nachhaltige Transformation der Agrar- und Ernährungswirtschaft gelingen kann.

    Weiß nicht, wofür es da ein 25 Millionen Euro Projekt braucht. Die Transformation läuft doch schon: wir machen einfach aus Deutschland ein einziges großes Naturschutzgebiet und kaufen uns die Nahrungsmittel im Ausland ein. Eigenversorgung wird überbewertet. What could possibly go wrong?

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    • Arnold Krämer sagt

      Transformation läuft stetig ab in der Landwirtschaft, nur immer etwas langsam. Deutliche Impulse kommen meist vom Markt, selten von der Politik. Ich erinnere zwei wesentliche POLITISCHE Entscheidungen der letzten 30 Jahre die kurzfristig und auch deutliche Anpassungen hervorgerufen haben. Die Umbrüche in der ehemaligen DDR stehen auf einem anderen Blatt.

      Das eine war das EEG, dass vor rund 25 Jahre die Energieversorger und damit uns alle verpflichtete, erhöhte Strompreise an die Betreiber von Biogasanlagen zu zahlen. Die damals damit erzielten Gewinne waren vergleichsweise sehr hoch und haben viele Nachahmer der Pioniere auf den Plan gerufen.

      Das andere war das von R. Künast vorgezogene und vom Handel durch Auslistung praktizierte Verbot der Käfighaltung von Legehennen. Dadurch hatten Landwirte die Chnace, wieder in die Produktion von Konsumeiern einzusteigen. Diese war vorher in der Hand von Großindustriellen wie z. B. A. Pohlmann, Neuenkirchen.

      Politik überschätzt sich meist maßlos hinsichtlich der Wirksamkeit ihrer agrarpolitischen Entscheidungen.

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  4. Frikadellen piet 47 sagt

    moin damals in Kiel hat sich die Agrarwissenschaft mit sehr wichtigen Dingen beschäftigt. z.B in der phytopathologie darüber welches Pflanzenschutzmittel wie wirkt, also ob dieses Mittel gut oder schlecht ist. in der Betriebswirtschaftslehre ging es z.B darum ob Schweinemast oder Kuhhaltung wirtschaftlicher ist. in einem anderen Institut wurde dann untersucht welche Haltungsform für die verschiedenen Tiere am besten ist. wurden erforscht und das werden sie heute immer noch, so dass die Landwirtschaft immer auf einem guten Standpunkt ist!

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  5. MarK sagt

    Solange die Wissenschaftler solch belanglose Dinge „erforschen“, richten sie wenigstens keinen Schaden an. Schlimmer sind Typen wie Taube oder Lakner, die durch ideologiegeschwängerte Pseudowissenschaft der LW und damit letztendlich allen richtig Schaden zufügen!

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  6. Arnold Krämer sagt

    zu 1) und 2) Wer hätte das gedacht?
    zu 3) Zur Finanzierung vieler Agrar-Lehrstühle in Niedersachsen stellen das Land und die VW- Stiftung 25 Mio Euro für die nächsten 5 Jahre bereit.
    Es wird wieder den einen oder anderen zusätzlichen Dr.-Titel geben.
    Wenn es stimmt, was der Volksmund sagt: (Viele Köche verderben den Brei“) wird aber weder für die Politik geschweige denn für die Landwirte Brauchbares dabei herauskommen.
    Immerhin haben die Veranstalter. m. E. erstmals ein Fragezeichen hinter das Thema Nachhaltigkeit gesetzt? Bisher wurde es zu einseitig diskutiert.

    Ich war bei der Eröffnungsveranstaltung in Hannover und kenne auch die Aktivitäten von trafo: agrar in Vechta recht gut. Der Wissenschaftsbetrieb kann sich wirkliche Unabhängigkeit nicht (vielleicht auch immer weniger) leisten.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Etwas zur Nachhaltigkeit aus meiner Branche, von wegen, wo der Weg hingeht:
      Die Bundesingenieurkammer und die Architektenkammern haben sich das sog. „Bundesregister Nachhaltigkeit“ ausgedacht in dem Planer und Experten sich einschreiben und damit Ansprechpartner für Bauherren sein können.
      Diese Kollegen sind dann Experten in Sachen Nachhaltigkeit im Bausektor.
      Sie koordinieren z.B. die Anforderungen der DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) und deren Bewertungssysteme die da sind:
      BNB – Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen
      NAWoh – Qualitätssiegel Nachhaltiger Wohnunggsbau
      ESG – Environmental, social and Governence (notwendig zur EU-Taxonomie)
      BNK/BIRN – Bau-Institut für Ressourceneffizienz und Nachhaltiges Bauen = offizielle Zertifizierungsstelle
      LNB/QNG – Leitfaden und Qualitätssiegel Nachhaltiges Bauen
      EED/EPBD – Gebäudeenergierichtlinie für Energieeffizientes Bauen/ Energy performance of Buildings directive
      WLC – Whole Life Carbon Emission (Lebenszeit-Analyse)
      EN 15978 – Standard für Gebäude Ökobilanzen

      Sooo, das sind ausschließlich Einrichtungen für das Nachhaltige Bauen und Energieeffizienz. Also zus. Dinge, die zum ohnehin schon komplexen Gesetzeswerk hinzugekommen sind. Und nun erzähl mir einer, dass wir Bürokratie abbauen wollen. Und die Kollegenschaft macht sogar überzeugt und engagiert dabei mit, anstatt dagegen zu revoltieren. Ich gebe auf……

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      • Stadtmensch sagt

        Das kommt dabei raus, wenn Investitionen nur noch mit staatlicher Förderung funktionieren. Wohin man auch schaut. Wenn ich mir diese China-Fortschritts-glorifizierungsvideos anschaue, kommt da oft so eine süffisante Bemerkung in der Richtung: „Dieses und Jenes ist in einer Demokratie nicht möglich“.

        „Die Utopie der Regeln“ (David Graeber) steht auch noch auf der Leseliste.
        Für die wichtigen Dinge ist immer keine Zeit übrig…

        Aber ist auch gut so. Man stelle sich vor, die Milliarden, die jetzt in Rüstung gehen, würden effizient in Kriegsmaschinerie transformiert, statt Bullshitjobs am Laufen zu halten. #Nachhaltigkeit – ich gebe auch auf.

        Ist ja nicht so, dass es nichts zu tun gäbe: https://www.telepolis.de/article/Klaeranlagen-Der-blinde-Fleck-in-der-Klimabilanz-11204156.html
        aber Doktortitelchen an irgendeinem Institut erschnarcht machen sich gut auf dem Klingelschild.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Stadtmensch, nach dem Entropie-Gesetz entsteht durch immer weitere Differenzierung/Recyclierung immer mehr Müll…es geht schlicht nichts verloren, es wird nur weiteraufgesplittet.
          Ulrich v. Weizsäcker hat ja mal mit dem Faktor 4 – Modell angefangen (doppelter Wohlstand bei halben Ressourcenverbräuchen) 2012 ist er schon beim Faktor 5 – Modell angekommen, dann kam er zur Suffizienz und zum Verzicht und seitdem tingeln Nico Paech und Ulrike Herrmann durch die medialen Räume und versuchen uns den Wohlstand auszureden.
          Das hat aber nichts mit dem unsinnigen bürokratischen Monster zu tun, das wir uns für das Erreichen der Ziele schaffen. Das Monster ist schlicht nicht finanzierbar.

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          • Arnold Krämer sagt

            Das „Monster“ ist weitgehend Selbstzweck und auf Dauer in der Tat nicht finanzierbar. Es stiftet keinen Nutzen für die Gesellschaft.

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            • Reinhard Seevers sagt

              „Ob wir diese Mengen tatsächlich einfahren, entscheidet – wie jedes Jahr – vor allem das Wetter in den kommenden Monaten,“ erklärt Seedler.“

              Da sind ja richtige Blitzbirnen beim DRV, alle Achtung. 😁☝️

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                • Georg Model sagt

                  Ich stelle fest, die 336 Genießer dieses Videos, welches seit 2 jahren im Netz ist und nur 5 Likes vergaben, haben die Sachlage besser Verstanden und gewertet als meine Landesmitbürger letzten Sonntag bei der Landtagswahl in BW.
                  Warten wir ab ob Ruckwieds Wahlaufrufvideo welches bis Sonntag nur 4 mal gesehenen wurde in 2 Wochen youtube.
                  Ob er in 2 Jahren eine bessere Statistik aufweisen kann ?
                  Ein Video zum Versagen der Baywa-Aufsichtsräte hätte
                  bestimmt mehr Aufmerksamkeit bescherrt.
                  Aber Verbandsarbeit muss man nicht verstehen, ebenso nicht die rechtradikale Einstuftungen von Berufkollegen durch die „Uni Göttingen“.
                  Erinnert mich an die gleichen Fakes wie öfters beim ÖRR.

                  Zu der erforderlichen Ernteschätzung und Statistiken
                  und sonstigen Erhebungen kann ich nur einen ehemaligen Bauerpräsidenten zitieren :
                  „Das ist für die EU notwendig damit die Importe selbiger und anderer Früchte im Gegenzug zu den Industrieexporten verhandelt werden kann“

                  Handeslabkommen wurden ja gerade auch überdurchschnittlich abgeschlossen,
                  Wer vor 35 jahren 35 jahren das Buch: Die Zeche zahlt der Bauer “ oder Bauernhöfe auf der roten Liste ? gelesen hat
                  und deren Verfassern mehr Glauben schenkten als manchen Verbandsfunktionär konnte sich wenigtens darauf
                  vorbereiten und seine Fruchtfolgen mit den Bürgermeistern und Steuerberatern entsprechend anpassen oder nur zum verbandsgefördertem Sofamelker werden.

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    • Georg Model sagt

      Auf der Fruchtweltmesse wurde vor 3 Wochen ein VW E-Traktor vorgestellt.
      Der ist noch in der Erprobung aber mit Wechselakku gar nicht so schwer wie sein
      grüner Konkurent mit 5 To Gewicht und sieht aus wie ein kleiner MB-Trac.
      Meiner Meinung nach ist er so gut konzeptiert das, das er keiner künftigen Marktförderung
      durch die Uni Göttigen bedarf, sondern nur einer optische Optimierung (Facelift)
      z.B. durch den Mutterkonzern Porsche.
      Porschetraktoren gab es auch einmal. Vielleicht kommt unser evtl. neuer MP von BW,
      bzw. ehemaliger Bundes LW- Minister auf den Trichter damit den Konzern und Stuttgarts
      Finanzen zu retten. Wenn dazu wie einst noch PorschePanzer kommen, würden sich Selenski wohl derart freuen, das kein Körnchen Getreide mehr Wachsen kann und somit
      nichts mehr unseren Markt belastet. (Irionie off)

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  7. Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

    In welche Richtung soll hier diskutiert werden?

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