Ein Gastartikel von Jürgen Donhauser
Jahrzehntelang mussten sich Landwirte in Sachen Glyphosat und Gewässerverschmutzung Vorwürfe gefallen lassen, bis sich jetzt immer mehr bestätigt: Sie sind nicht die Schuldigen. Glyphosat entsteht in Kläranlagen.
Ebenso verhält es sich jetzt mit der Unwahrheit, die intensive Tierhaltung sei der Verursacher von Antibiotikaresistenzen. In einer rumänischen Eishöhle wurden multiresistente Keime gefunden, 5000 Jahre alt – ein Superkeim und gleich gegen 10 Antibiotika resistent. Dies ist übrigens nicht der erste Fund. Bereits vor einigen Jahren wurde in der Lechuguilla-Höhle in New Mexico auch ein multiresistenter Keim gefunden.
Wie kann das sein? In den Medien wurde bei dem Begriff „Antibiotika-Resistenz der Fokus weg von der Humanmedizin, hin zur Veterinärmedizin gewendet. „Die bösen Bauern mit ihrer Massentierhaltung sind schuld, dass immer weniger Antibiotika wirken“- so hieß es. Es war also wieder ein „gefundenes Fressen“ für angebliche „Tier- und Umweltschützer“ um gegen die moderne, konventionelle Landwirtschaft ins Feld zu ziehen. Dass Antibiotika-Resistenzen in anderen Ländern kaum eine Rolle spielen, wurde ebenfalls verschwiegen. Die Niederlande beispielsweise haben in den Krankenhäuser ein anderes (besseres) Hygienesystem.
Schon seit langem weiß man auch, dass Igel natürliche Träger des multiresistenten Bakteriums mecC-MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) sind, das bereits vor 200 Jahren entstand. Bis zu 60 % der europäischen Igel tragen diesen Keim. Auch im Biofilm von Wasserleitungen findet man resistente Keime, obwohl sie nie mit Antibiotika in Berührung kommen.
- Wie passt das alles zusammen?
Nun, schon seit Anbeginn der Zeit versuchen Pilze und Bakterien sich gegenseitig den Lebensraum streitig zu machen. Die Bakterien „fressen“ letztlich alles wieder zusammen, auch die Pilze. Diese schützen sich davor indem sie Gifte (Gegen- Bio-Stoffe…Antibiotika) produzieren um sich gegen die „Verdauung“ durch die Bakterien zu schützen. Die Bakterien schützen sich mit verschiedenen Mechanismen gegen diese Gifte (sie werden widerstandsfähig gegen die Gifte… resistent!) Die Pilze sind dann verwundbar. Es überleben jene, die es schaffen, schnell „neue“ Gifte zu produzieren oder sich von Haus aus mit anderen Giften schützen. Und wieder versuchen die Bakterien dem durch neue Schutzmechanismen zu entkommen. Ein uraltes Spiel, dass viele Millionen Jahre alt ist. Der deutsche Landwirt ist erst eine millionstel Sekunde Teil dieses Spiels, vielleicht Zuschauer dieses Geschehens, daß heute genauso in der Natur abläuft seit es Leben auf dieser Erde gibt.
Die Natur bringt also ohne Mitwirkung des Menschen multiresistente Keime hervor – immer und immer wieder. Es ist also kein Wunder, dass wir in Höhlen oder auf Igeln auch welche finden. Damit bricht hier die Schuldzuweisung an die Landwirte, genauso wie bei Glyphosat, in sich zusammen.
Gastartikel stellen die Meinung des Autors dar.


Herr Donhauser, ein interessanter Beitrag. Auch Udo Pollmer hat mal ein Video über die natürliche Entstehung von Antibiotika in Pflanzen- und Tierwelt gemacht. Meine Frage ist: werden bei ihnen im Klinikum Landwirte besonders auf multiresistente Keime untersucht?
Nein
Die Einschätzung über Belastung/Gefahr ergibt sich aus dem Monitoring. Also wie viele Fälle sind im bisherigen normalen Betriebsablauf aufgetaucht. Stellt der Erreger eine ernstzunehmende Gefahr dar? Wie viele Fälle im Bereich?
Alle Patienten, rein aus Prophylaxe, ein volles Screening durchlaufen zu lassen, ist Utopie. Wenn, dann müsste schon ein Verdacht vorliegen.
Bei uns im westlichen Münsterland entlang der niederländischen Grenze wird man als Schweinehalter vorsorglich isoliert untergebracht bis das Ergebnis zu MRSA vorliegt bzw. vor einem geplanten Aufenthalt untersucht und nötigenfalls saniert.
Nachfolgend ein Auszug von der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit.
„MRSA-Stämme traten erstmals vor 50 Jahren während der klinischen Erprobung des Antibiotikums Methicillin zunächst in England, in den nachfolgenden Jahrzehnten auch weltweit, auf. Bis in die 1990er Jahre waren davon nahezu ausschließlich Krankenhäuser betroffen. MRSA-Stämme wurden dort zunehmend zu einem Problem, da sie nicht nur gegen Methicillin und alle anderen Antibiotika in der Klasse der beta-Laktam-Antibiotika, der wichtigsten Antibiotikaklasse für die Behandlung von Staphylokokken-Infektionen, resistent sind sondern oft auch resistent gegen weitere Antibiotikaklassen geworden sind (Mehrfachresistenz). Infolge eingeschränkter Therapiemöglichkeiten sind schwere Infektionen, wie z.B. die Sepsis (Blutstrominfektion) doppelt so häufig mit Todesfällen assoziiert wie dies bei Sepsis mit empfindlichen Staphylococcus aureus-Stämmen der Fall ist. Besonders betroffen sind chirurgische Intensivstationen, Abteilungen für Brandverletzungen und Neugeborenenstationen.
Seit dem Auftreten von Infektionen mit MRSA auch außerhalb von Krankenhäusern Mitte der 1990ziger Jahre sowie bei Nutztieren seit 2005 wird zwischen den mit dem Krankenhaus assoziierten MRSA (hospital acquired, ha-MRSA), mit dem ambulanten Bereich assoziierten MRSA (community acquired, ca-MRSA) und mit der Tiermast assoziierten MRSA (livestock associated, la-MRSA) unterschieden. ha-MRSA können im Krankenhaus erworben werden und erst nach Entlassung als Besiedler oder Infektionserreger in Erscheinung treten. Für das Auftreten von ha-MRSA gibt es bekannte Risikofaktoren wie z. B. vorausgehende längere Krankenhausaufenthalte, Behandlung in Intensivpflegeeinheiten oder eine Antibiotikabehandlung. ca-MRSA treten unabhängig von diesen Risikofaktoren auf.“
Für mich stellt sich die Frage wie hoch der Anteil von Mehrfachresistenzen bei la-MRSA ist und ob bei den Untersuchungen zwischen den verschiedenen Typen unterschieden wird?
.
In der Regel wird in der Aufnahme ins Krankenhaus nicht unterschieden zwischen Ha-, Ca- und La-MRSA was irreführend ist. Da La-MRSA-Stämme tierpathogen sind, schaden sie in der Regel dem Menschen nicht – er ist ein „Fehlwirt“. Trotzdem kann es sein, aus deutscher Gründlichkeit, dass wenn ein MRSA nachgewiesen (ohne genaue Bestimmung) eine Isolierung angeordnet wird. Wie hoch der Anteil von Mehrfachresistenzen bei La-MRSA ist, kann ich auf Anhieb nicht beantworten. Weil Sie aber für Menschen nicht relevant sind (weil tierpathogen), habe ich auch noch keine Zahlen dazu gefunden.
Zur Ehrenrettung der Pilze möchte ich noch anfügen, dass wir diesen Wettkampf zwischen Pilzen und Bakterien eine große medizinische Errungenschaft verdanken – das Penicillin! 1928 zwar von Alexander Fleming durch Schlamperei und Zufall entdeckt, hatte die Menschheit erstmals ein hochwirksames Medikament gegen bakterielle Erreger.
in hessischen Marburg?
Leider nicht Inga, sondern im St. Mary‘s Hospital in London. Nach der Rückkehr aus seinem Urlaub hat er in seinem Labor in einer nicht ordentlich abgedeckten und aufbewahrten Petrischale mit einer Bakterienzüchtung einen Pilz entdeckt, um den herum sich die Bakterien dezimierten.
Danke
Ja das mit Glyphosat und den Keimen ist alt bekannt .
Leider ist es aber so das es kleine aber umso lauter grölende
Gruppen im Land gibt , die um ihrer selbst Willen der Landwirtschaft
jeden Dreck in die Schuhe schieben .
Die Menschen in diesen Gruppen sind faktenresistent und halten oft
sogar Lügen aufrecht nur um Spendengelder generieren zu können .
Linke Gruppierungen in der Regierung fördern sie teilweise noch
mit Steuergeldern .
Mag sein für uns Insider: „Ja das mit Glyphosat und den Keimen ist alt bekannt“, aber an den Reaktionen und in Gesprächen erlebe ich immer wieder, dass es viele Mitbürger eben doch nicht wissen. Das ist der Grund eben solche Artikel zu schreiben oder in meinen oder Willis Vorträgen davon zu berichten.
und das ist wirklich sehr gut das macht , gaaanz großes Lob
Ich gebe Ihnen Recht, es liegt aber am Bürger selbst sich Breit und vor allem Sinnfrei zu Informieren. KI kann helfen, sofern man bewilligt ist, die richtigen Fragen zu stellen und oder einiges zu Hinterfragen.
Hinweis dies gehört nicht zum heutigen Thema, möchte dies trotzdem teilen.
Heute fand die Mitgliederversammlung der Jagdgenossenschaften statt. Ein Vorstand ist von Beruf: Tierarzt/Veterinär und vom Hobby Jäger meine Frage an ihn: Warum „nur“ bei Wildschweinen PFAS in der Leber gefunden wurde? Antwort: Weil es wahrscheinlich die Behörden nicht Interessiert ob eventuell auch Rehe, Dachse, Feldhasen uvm auch PFAS in der Leber, Sie handeln offensichtlich nur auf Druck von Aussen aber meinst „Nie“ eigenständig. Oder es geht ums Geld für die Forschung.
Über die Schwarzweißsicht hier, kann man sich einfach nur noch schlapplachen. Nein, die Landwirtschaft ist nicht aus der Verantwortung. Aktuelle Untersuchungen belegen nur, dass sie eben nicht alleiniger Verursacher ist! Welchen Anteil sie an dem jeweiligen Dilemma trägt, ist noch völlig unklar.
In den Niederlanden werden alle Landwirte, beim Besuch von Kliniken, einem MRSA-Test unterzogen. Warum wohl? Waren die vielleicht alle in Höhlen, die in der Steinzeit schon bewohnt waren? Oder leben die gar dort? Die ldw. Antibiotika-Orgie vergangener Jahrzehnte hat ihre Folgen hinterlassen. Auf Resistenzbildung hatte keiner geachtet. Heute geht in einigen Tierhaltung ohne Reserveantibiotika in Einzelfällen gar nichts mehr. Regelmäßiges Trockenstellen mit Antibiotika war lange Zeit die Regel. Das alles soll ohne Folgen geblieben sein?
Bei uns ist es genau andersrum! Meine Frau und ich arbeiten im Klinikum, und wir gehen nicht in den Stall ohne vorher durch die Hygieneschleuse (schwarz/weis – bedeutet: Ausziehen/Duschen/Betriebskleidung anziehen). Wir möchten keinen multiresistenten Erreger vom KH in unseren Bestand tragen.
„Das alles soll ohne Folgen geblieben sein?“
Die Folgen sind seit fast zehn Jahren die, dass sich die großen Pharmakonzerne aus der Antibiotika-Forschung verabschiedet haben, weil es sich nicht mehr rechnete. Wenn Antibiotika so billig sind, dass Indien und China und auch etliche europäische Länder sie frei verkaufen, dann muss man sich bei uns natürlich auf die Landwirtschaft und deren Tierhaltung stürzen. Ist immer wieder geil, dass wenn in China ein Sack Reis umgefallen ist, nach den umgefallenen Reissäcken in Deutschland gesucht wird.
In China werden inzwischen 60% des weltweiten Antibiotika hergestellt.
Deutsche Krankenhäuser sind so verdreckt, dass Frühchen sterben (siehe Bremer Kliniken). Unsere Hygieneexperten achten auf den gewischten Boden aber nicht auf Kontaktfreie Türöffner. Krankenhäuser lassen jeden un-desinfiziert rein und gestehen bestimmten Volksgruppen sogar die Verkosten regionaler Speisen zu. Das Wissen um Hygiene ist im gesamten Land nur noch rudimentär. Vollpfosten all überall.
„und gestehen bestimmten Volksgruppen sogar die Verkosten regionaler Speisen zu“
Soll ich das als Kritik an unserem Söder-Döner auffassen oder wie? Ich bin empört!
@RS
Bis 2006 wurden Antibiotika, bei Schweinen und beim Geflügel, in D. noch prophylaktisch dem Futter zugesetzt. Mal ganz locker bleiben. Die Resistenzen hier, haben wir schon selbst verursacht.
@Kemetbauer: „Heute geht in einigen Tierhaltung ohne Reserveantibiotika in Einzelfällen gar nichts mehr.“ Dieser Aussage muß ich energisch widersprechen.
In den USA, ähnlich wie bei uns, gibt es bei mehreren hochpotenten „Reserveantibiotika“ ein Anwendungsverbot in der Tierproduktion. In den USA begleitete die Forschung das Resistenzverhalten bestimmter Zielkeime der Humanmedizin. Und siehe da, die Entwicklung von Resistenzen erfolgt genau nach dem üblichen Muster und zeitlichen Verlauf, obwohl Sie nie in der Tiermedizin eingesetzt wurden. Im übrigen trifft es nur sehr wenige Keime, die sowohl bei Mensch, als auch bei Tier (Zoonose) zu Infektionen führt. Zumindest ist das Resistenzgeschehen bei Keimen bei der Spezies Mensch damit nicht erklärbar.
@ KB … In den Niederlanden wird JEDER Patient, der ins Krankenhaus eingeliefert wird erst einmal auf MRSA _ Keime untersucht und wenn vorhanden isoliert. Genau dieses Hygienekonzept hält MRSA-Komplikationen z.B. bei und nach OP´s auf einem extrem niedrigen Niveau. Das hat mit Landwirtschaft rein gar nichts zu tun. Aber man kann ja mal eine Erzählung verbreiten … wenns der Konkurrenz schadet … einfach erbärmlich !
@TB
Das stimmt so nicht! In den NL werden alle Risikopatienten und dazu zählen „Menschen vom Bauernhof“ und alle Ausländer regelmäßig beprobt. Alle anderen Patienten nur, wenn es Auffälligkeiten gibt.
Erbärmlich, wenn man schlecht informiert ist!
Ich habe ja keine Tiere mehr, deshalb frage ich nur Interesse halber.
Wenn ich mich recht erinnere, dann kann doch jedes AB, das ein Tier jemals im Leben bekommen hat, am Schlachtkörper nachgewiesen werden. Wird da systematisch darauf getestet?
Für Leute die Zeit haben hätte ich mal gerne eine Anregung:
Man müsste jetzt mal zurück verfolgen, wer wann und wo wegen Glypho im Wasser die Bauern beschuldigt hat. Dann könnte man die Kompetenz der Leute in Frage stellen.
Zu deiner Frage: „ Wenn ich mich recht erinnere, dann kann doch jedes AB, das ein Tier jemals im Leben bekommen hat, am Schlachtkörper nachgewiesen werden. Wird da systematisch darauf getestet?“
Jedes Medikament im lebensmittellieferden Veterinärbereich ist mit einer Wartezeit versehen. Ist also eine Behandlung notwendig, dann ist man nach Ablauf der Wartezeit sicher, dass das Medikament vom Körper abgebaut wurde inklusive Sicherheitspuffer. Danach ist nichts mehr nachweisbar und stellt keine mögliche Belastung mehr dar. Deine Frage „…ein Tier jemals im Leben bekommen hat…“ ist also so nicht richtig. Wenn es abgebaut wurde, ist es auch nicht mehr nachweisbar.
Evoniks Theorie geht schon immer davon aus, dass der menschliche Körper ein Speicher sei. Stoffwechsel ist ihm fremd. Dafür kann er am Aussehen des Menschen sogar seine politische Ausrichtung erkennen.🥳
Hr. Seevers, was ich in Erinnerung hatte war wohl die Einlagerung von Tetrazyklinen in Knochen, wo sie lange nachweisbar sind.:
https://www.ua-bw.de/uploaddoc/cvuaka/tierarzneimittel_poster_e.pdf
ok gut,
aber wenn diese Karenzzeit nicht eingehalten wird,
macht sich das in der Reifung von Dauerwurst bemerkbar?
Kann ich Dir nicht mit Sicherheit beantworten, würde es aber als extrem unwahrscheinlich einordnen. Was macht es für einen Sinn ein Tier kurz vor der Schlachtung noch zu behandeln? Kranke Tiere dürfen nicht transportiert und geschlachtet werden. Es werden stichprobenartig Hemmstofftests an Schlachtkörper gemacht. Dieses Monitoring zeigt seit Jahrzehnten, dass AB-Rückstände kein Thema sind.
@I
Die Karenzzeit ist die sogen. Wartezeit. Jeder Tierhalter gibt, im Falle einer Schlachtung, in der sogen. Standarderklärung Auskunft über den Tierzustand und mögliche Wartezeiten, wenn Medikamente angewendet wurden. Er wird, wenn er falsche Angaben gemacht hat, zur Verantwortung gezogen. Zusätzlich muss die Anschrift des den Betrieb betreuenden Tierarztes angegeben werden. Es wird auch explizit nach der möglichen Anwendung bestimmter Arzneimittel, z.B. Tetracycline, gefragt.
Auch in der Humanmedizin werden heutzutage Antiobiogramme gemacht. Bei bestimmten Indikationen direkt bei der Aufnahme im Krankenhaus. Also auch hier wird besser gearbeitet. Und ja ich geb dir Recht, bei den Dokumentationspflichten in D wird es schwerer und aus Kostengründen wird sicher Antibiotika weniger eingesetzt. Wir bekommen aber auch viele Fleischimporte und da wissen wir oft nicht, ob da auch genauso hingesehen wird. Ansonsten stimme ich dir und deinem Artikel natürlich zu.
Aber ein eklatanter, grundsätzlicher Fehler der Antibiotikadatenbank besteht weiterhin. Betriebe, die über den immer neu berechneten Durchschnitt liegen, müssen Maßnahmen unternehmen sich zu verbessern. Wenn aber die Betriebe immer besser werden, wandert der Durchschnitt halbjährlich immer weiter nach unten. Das bedeutet, dass auch Betriebe die vorher gut waren, unweigerlich auch zu schlechte Betriebe werden, obwohl sie nichts verändert hatten. Irgendwann stehst Du also als Betriebsleiter vor der Wahl: Laß ich dieses Tier lieber sterben als es zu behandeln, ansonsten werde ich bei einer Therapie anschließend angeschrieben und zu weiteren Maßnahmen verdonnert. Soll das Tierschutz sein? Da war von Anfang an ein Denkfehler im System, oder die Verantwortlichen haben bei Mathematik in der Schule geschlafen.
Herr Donhauser, sie haben 100% recht, würde gern 1000% schreiben, aber das ist mathematisch Quatsch.
Nirgendwo gibt es mehr Gefahr für Tierleid , als bei Bioschweinen, weil die so reglementiert werden und bei zweimal krank den Status verlieren. Also sterben Tiere elendig, weil der Tierarzt nicht gerufen wird…
Dennoch sehe ich die Datenbank positiv, um sich gegen Linksradikale wehren zu können.
@A
Der zweite Absatz ist, mit Verlaub, ziemlicher Unfug.
Ja, nach der zweiten Behandlung fällt das Tier aus der Öko-Vermarktung raus. Es kann aber noch konv. vermarktet werden. Das ist zwar dann eine reduzierte Einnahme für den Betrieb aber immer noch besser als die Kadaverentsorgung.
Kenne einen Biobetrieb führ den es nur zwei Ansprechpartner für sein Vieh gibt: Schlachthof und Abdecker. Tierarzt kommt nicht vor.
1. Der Gesetzgeber wird die Vorschriften weiter anpassen müssen, da der gewünschte Anfangseffekt (Antibiotikareduzierung) errreicht wurde. Teilweise ist es ja auch schon geschehen.
2. Die zuständigen Behörden werden den von Ihnen korrekt geschilderten Effekt nicht ignorieren können. In Niedersachsen sind entweder die Veterinärämter (wenn sich die Landkreise das zutrauen) oder das LAVES in Oldenburg zuständig. Eine unterschiedliche Rechtsauslegung ist unter diesen Bedingungen leider nicht auszuschließen.
„2. Die zuständigen Behörden werden den von Ihnen korrekt geschilderten Effekt nicht ignorieren können. „
Was sie Effekt nennen ist ein Straftatbestand, nämlich Tierquälerei.
Ein Problem gibt es nur bei schlechten Veterinärämtern, die den Praxisbezug verloren haben und nicht auf Praktiker hören.
Eine Antibiotikareduzierung kann nur durch Impfprogramme und Management erfolgen – nicht durch Sanktionen- wie bei Bio.
Also: Trotz Datenbank kann bei Konvetionellen jedes Tier behandelt werden.
Bei Bio drohen enorme Vermarktungsverluste, wenn pro kg nur noch 1,5 statt 4,5€ ausbezahlt werden.
Es kann alles bei Konvi so bleiben, nur teilweise gibt es Beratungsbedarf
@A
Sie sollten nicht über Dinge schwadronieren von denen Sie offensichtlich wenig Ahnung haben. Letztendlich sind auch im Ökobereich alle Medikamente erlaubt. Allein der TA entscheidet über die Maßnahme. Und seinem Besteck sind, bei der Behandlung eines Bio-Nutztieres, keine Grenzen gesetzt! Allein die Verwertung des behandelten Nutztieres wird begrenzt.
Ich sehe noch ein Problem auf uns zukommen. Aufgrund der katastrophalen Agrarpolitik schließen in den nächsten Jahren massiv die Ferkelerzeuger. Deutlich mehr als in der Schweinmast. Da wir jetzt schon ca. 10 Mio. Ferkel/jährlich nach Deutschland importieren, wird sich dies noch verschärfen. Wir sind ein geschlossener Betrieb mit eigener Jungsauenaufzucht und Teilmast. Da wir keine neuen Tiere zukaufen, ist unser Gesundheitsstatus extrem hoch. Der uns angegliederte Mäster bezieht ausschließlich von uns die Ferkel, und kommt deshalb auch in den Genuß dieser gesunden Ferkel. Ein Einkauf von Mischpartien, also Ferkel aus aus verschiedenen Betrieben, bringt zwangsläufig Probleme mit sich.
Für Nichtlandwirte: Es verhält sich in etwas so wie mit Kindern. Solange sie Zuhause sind läuft es, aber wehe wenn sie in den Kindergarten kommen und mit anderen Kindern und deren Krankheiten in Berührung kommen.
Wenn bei den Tieren in Zukunft auch noch weitere Transportwege dazukommen, dann ist durch diesen Stress und Belastung das Immunsystem geschwächt. Außerdem gibt es Krankheiten, die auch über die Luft übertragen werden können, und bei der Vorbeifahrt an infektiösen Betrieben übertragen werden. Langer Transport bedeutet also auch höheres Risiko von Ansteckungen. Also die Zerstörung der heimischen Ferkelerzeugung wird in Hinblick auf Tiergesundheit und Medikamentenaufwand auch einen Rückschritt darstellen.
Herr Donhauser,
Sie ziehen für ihren Betrieb die richtigen Rückschlüsse.
Die Argumentatin „Kindergarten“ kann nach hinten losgehen, denn die großen Dänen haben die meisten Kinder/Ferkel pro Erzeugerbetrieb und somit sinkt das Infektionsrisiko im Kindergarten…
Warum hören in Deutschland Ferkelerzeuger auf?
1. Keine Planungssicherheit bei Haltungsvorgaben.
2. Hohe Kosten die Auflagen zu erfüllen und dazu
3. Skrupellose Markteinehmer (Tönnies/Westfleisch, die sehr viel investieren die Schweinepreise niedrig zu halten, was sich am Ende auf den Ferkelpreis auswirkt.
Sind dies Probleme lösbar? Nein, solange Agrarblogger Planwirtschaftler (Cem Ö.) populistisch glorifizieren , zB..
Aber ihr persönliches Modell könnte überleben. Ich wünsche es Ihnen!
„Sind dies Probleme lösbar? Nein, solange Agrarblogger Planwirtschaftler (Cem Ö.) populistisch glorifizieren , zB..“
Ernsthaft? So billig? So primitiv denken Sie? Mann, Mann, Mann…..
Der Vergleich „Kindergarten“ ist völlig korrekt. Das dahinter stehende Problem ist in der Schweinemast längst deshalb deutlich weniger bedeutsam, weil durch immer größere Sauenbestände die Mäster ihre Ferkel nicht mehr von verschiedenen Lieferanten beziehen müssen. Das hat mit der besonderen Fruchtbarkeit der dänischen Sauen nun gar nichts zu tun.
Das Problem besteht aber weiterhin in der Kälbermast und der Fresseraufzucht als Vorstufe für die Rindermast. Dass sollten Sie als Altbauer auch alles wissen und korrekt darstellen oder die Finger von der Tastatur lassen.
Auf wen ist das gemünzt:?
Der Vergleich „Kindergarten“ ist völlig korrekt. Das dahinter stehende Problem ist in der Schweinemast längst deshalb deutlich weniger bedeutsam, weil durch immer größere Sauenbestände die Mäster ihre Ferkel nicht mehr von verschiedenen Lieferanten beziehen müssen. Das hat mit der besonderen Fruchtbarkeit der dänischen Sauen nun gar nichts zu tun.„
Natürlich ist der Vergleich richtig, wie das auch nie infrage gestellt wurde.
Da in Dänemark sehr große Züchter sind, kann der Ferkelimport auch nicht so kritisiert werden… gelle?
@Kometbauer
Bei Influenza oder APP bedeutet ein Zögern beim Konsultieren des Tierarztes den Tod des Patienten. Insofern kein Unfug.
Natürlich können zweifach behandelte Tier konventionell vermarktet werden, also dann Erlös 150 statt 450€.
Ich möchte hier den BIOS auch nichts unterstellen, nur die Vorschriften sind Quatsch.
Das ist mit Absicht so gewollt.
Diese Rechenmethode ist auch anderswo anzutreffen, z.B. bei der Angabe der Zahl der Armen. Armut wird dazu ähnlich definiert, als Einkommen von weniger als soundsoviel des Mittelwertes.
(Steht so sogar schon in der Bibel: „Arme habt ihr allezeit bei euch…“ 😉 )
Interessanter Aspekt, danke.
Was die menschengemachten Antibiotikaresistenzen angeht, so ist in Fachkreisen ist längst klar, dass die Produktionsstätten der Pharmaindustrie selbst zu den Hauptverantwortlichen gehören – und zwar auch in Europa (https://www.pharmazeutische-zeitung.de/riesige-antibiotika-mengen-in-der-umwelt-143588/). Das Thema gelangt nur kaum an die Öffentlichkeit, weil die Lobby das offensichtlich zu verhindern weiß. Gut möglich also, dass auch hier die Landwirtschaft buchstäblich als bequemes „Bauernopfer“ herhalten muss
Vor ein paar Jahren habe ich einen Bericht über Indien gesehen. Da war die Rede von „Anwendungskonzentration“ in Bächen in der Nähe der Pharmawerke. In dem Beitrag hieß es auch: 7 von 10 Erstreisenden, die aus Indien kommen, kommt einem multiresistenten Keim im Körper zurück. Offensichtlich scheint das den Menschen in Indien aber nicht groß zu schaden.
Mal ein Hinweis: Kam eben von einer Bäuerin aus dem Vogtland: Bei Ronzheimer/Sat 1 geht’s heute um Landwirtschaft u.a…
Gestern die Glorifizierung des Cem Ö,
der gefährliche Fakenewsverbreiter,
https://www.topagrar.com/schwein/news/gruene-gegen-ruessel-abschneiden-9543025.html
Heute alte Kamellen, die aktuell nicht diskutiert werden? Hat die TAZ diese Seite übernommen?
Wir gehen sorgsam und professionell mit Arzneimitteln und Pflanzenschutzmitteln um. Alle waren erstaunt, wie gering der AB Einsatz in der Massentierhaltung ist, was erst durch die staatliche Datenbank bewiesen werden konnte.
Gehen sie weiter, es gibt nichts zu sehen…
Wollen Sie ernstgenommen werden, Altbauer?
Dann lassen Sie solche Texte einfach sein und beschränken sich auf das, was Sie mit ihren Erfahrungen fachlich beitragen können.
1. Eine „Glorifizierung“ von Cem Ö. hat BW nicht vorgenommen. Er hat einen (für manche Leser provozierenden) textlichen Input geliefert, der vielen die Möglichkeit gab, ihre Sicht auf den Politiker Ö. darzulegen und die war eindeutig.
2. Auch Dinge, die aktuell nicht im Berufsstand diskutiert werden, sollten weiter beleuchtet werden. Der Rechtsrahmen im Tierarzneimittelrecht ist ständig im Fluß, und Teil des „Bürokratieproblems“.
3. Die staatliche Antibiotikadatenbank hat ab 2014 Transparenz verlangt und die Landwirte sowie ihre Tierärzte dazu gebracht, die Anwendungen selbstkritisch zu überprüfen.
In den ersten Jahren ist zurecht viel passiert. Mittlerweile hat sich vieles auf einem sehr niedrigen Niveau eingependelt. Vereinzelt gibt es aber auch, je nach Gesundheitslage in den Ställen, wieder leichte Anstiege im Antibiotikaeinsatz. Aber das ist auch richtig so. Nicht nur kanke Menschen, auch kranke Tiere haben ein Recht auf medizinische Behandlung (Tierwohl!).
Hier kann man alles ziemlich gut nachvollziehen:
https://q-s.de/services/files/downloadcenter/6_weitere_unterlagen/monitoringprogramme/antibiotikamonitoring/monitoringprogramme/Statusbericht%20Antibiotikamonitoring%202025.pdf
Schade, dass sie mich nicht ernst nehmen.
Ich dachte es gehört zu den Bürgerrechten, provozierende Texte zu verfassen. Aber ok., Linke und Toleranz ist wie Feuer und Wasser.
Das Thema Antibiotika Resistenzen ist so komplex, dass man es auf einer Blogseite nicht erörtern kann , um dieses gerecht zu werden.
Ich habe mich sehr irritiert gefühlt, als ich von BW das Bashing gegen AfD Wähler vernommen zu haben. Ich denke ohne jegliche Parteibindung, kann aber die Notwehrsituation, besonders in Ostdeutschland, nachvollziehen bei Wahlen.
Aber es gibt auch ein Recht auf Arroganz bei Blogbetreibern. Macht ruhig weiter mit „Diskreditieren statt abholen. Klappt in ARD und ZDF auch super…
Da hat aber einer eine völlig verkorkste Wahrnehmung…..Was ist der Grund für eine derartige Fehlinterpretation?
„Schade, dass sie mich nicht ernst nehmen.“ – Habe ich nicht geschrieben, muss das aber gelegentlich teilweise denken.
„Ich dachte es gehört zu den Bürgerrechten, provozierende Texte zu verfassen. “ Wenn Sie das auf sich beziehen, frage ich mich, wem das nützt?
„Das Thema Antibiotika Resistenzen ist so komplex, dass man es auf einer Blogseite nicht erörtern kann, um dieses gerecht zu werden.“ Wenn wichtige Teilaspekte vernünftig dargestellt werden, ist das besser, als gar KEINE Leseraufklärung zu betreiben.
„Ich habe mich sehr irritiert gefühlt, als ich von BW das Bashing gegen AfD Wähler vernommen zu haben.“ Wenn BW die Wähler gebasht hat, liegt er voll daneben. Wir haben in D ein „demokratiestrukturelles“ Problem, mit dem schwer umzugehen ist.
Herr Krämer,
das Problem ist nicht die Demokratie im Blog sondern die Schutzgebiete.
Den Betreiber zu kritisieren, gilt als Majestätsbeleidigung und sie springen bei und verteidigen mit „für einige provokant“.
Warum fragen Sie nicht BW, was Provokationen bringen sollen?
BW liefert (auch eigenen) Input, der nicht immer seine ureigenste Meinung darstellt, um Diskussionen auszulösen; man könnte auch sagen zu provozieren.
https://youtu.be/R8H9Fcs-T3o?si=CffUCY1SwuuiiE8j
OmG
warum?
„Aber es gibt auch ein Recht auf Arroganz bei Blogbetreibern“. Sie versuchen nun schon zum wiederholten Mal mich zu provozieren. Bitte unterlassen Sie das.
Wenn Ihnen der Blog nicht gefällt, schreiben Sie Ihre Kommentare doch woanders!
@Altbauer
Der Artikel ist aus dem Jahr 2013…
Ich hatte etwas in Erinnerung und dies gefunden:
https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Antibiotika-auf-Fernreisen-foerdern-Problemkeime-251934.html
Die 80% sollen Indien betreffen. Ich erinnere mich auch dass so ein neu-resistenter EBSL- Keime in China entdeckt wurde und 2 Wochen später schon in der Schweiz gefunden wurde.
Freier Verkauf von Antibiotika, falsche Anwendung, zu hâufige Anwendung, eingestellte Forschung, weil zu geringe Gewinnmöglichkeiten…..und dann kommen auch noch immer neue Akteure hinzu. Aber heee Jürgen, du möchtest Absolution für die Landwirtschaft? Das wird schwierig, weil sie Teil globalen Handels ist und bleibt. 👉
Nehmen wir die Schuld einfach an und machen das Beste draus: Nackensteaks grillen!
@RS
In der Veredlungswirtschaft müssen wir zwei Bereiche unterscheiden. Produktionssysteme mit Einzeltierbehandlung und Systeme mit Gruppen- Herdenbehandlung. Die Behandlung von Einzeltieren kann sich absolut am Bedarf orientieren. Kein Tier ohne Befund wird behandelt.; so zumindest der Tenor. In der Gruppen- Herdenbehandlung reichen einige wenige Tiere aus, um die Gesamtheit der Tiere einer Maßnahme zu unterziehen. Das sollte heute nicht mehr notwendig sein.
Dazu kommt noch der Dokumentationsstress. Wenn ich heute in das HIT gehe, sehe ich einen roten Block mit Hinweisen auf die Doku-Pflichten. Zum Teil sind sie mittlerweile auf die Hof-Tierärzte übertragen. Früher musste man nur die behandelten Mastrinder erfassen und die durch eine sogen. Trockensteller-Behandlung betroffenen Milchkühe entfielen. Welche Absurdität!
Kemet, meine Aussagen bezogen sich ausschließlich auf Human-Antibiotika.
Der Hinweis auf die Landwirtschaft bezieht sich auf die von außen ins Land kommenden Produkte. Deshalb kann ich jetzt Ihren Beitrag nicht so wirklich zuordnen.
@RS
Der Hinweis darauf, dass Sie ausschließlich die nicht nationale Landwirtschaft meinten, fehlt. Vielleicht lesen Sie Ihren Text noch einmal.
Kemetbauer, so ist das, wir verstehen uns eben nicht immer….Schulterzuck.
Ein wenig differenzierter muss man das schon betrachten. Klar entstehen multiresistente Keime auch in der Natur. Aber natürlich kann der menschliche Umgang mit Antibiotika ebenfalls dieses Ergebnis Hervorbringen. Aus gutem Grund wurde die vorsorgliche Gabe von Futter Antibiotika schon vor Jahren verboten, da eine latente und nicht ausreichend hohe Gabe von Antibiotika die Resistenzbildung fördert. Und seien wir uns mal ehrlich, wie in jeder Branche gibt es auch bei uns schwarze Schafe, die das System ausreizen. Was in der ganzen Diskussion ebenfalls oft unterschlagen wird, ist die Hohe Gabe unterschiedlichster Antibiotika auf unseren Intensivstationen in den Kliniken. Teilweise werden, in schweren Fällen, gleich mehrere Antibiotika gleichzeitig gegeben. Dazu kommt, dass wir heutzutage medizinisch Menschen „am Leben“ halten, die eigentlich schon Tot sind. Wahre Brutstätten für Resistenzbildungen. Fakt ist, die Tierhaltung hat ihren Einsatz an Antibiotika reduziert und geht wesentlich verantwortlicher mit dem Thema um als noch vor zwanzig Jahren.
Bei der Dokumentationspflicht und den hohen Kosten kann ich mir beim besten Willen vorstellen, dass es noch Landwirte gibt, die Antibiotika ungezielt und in Massen einsetzen. Außerdem gibt es Resistenzen auch auf Antibiotika neuester Generation, die aber noch nie in der Veterinärmedizin zum Einsatz kamen. Bei der Humanmedizin gebe ich ihnen uneingeschränkt Recht. Im Krankenhaus befinden sich geballt Patienten mit unterschiedlichen Krankheiten und damit unterschiedlichen Behandlungen. Ein idealer Ort um Resistenzen zu erzeugen. Was passiert mit einer abgebrochenen Antibiose? Obwohl Rückgabe vorgeschrieben, wandern immer noch welche im Ausguß. Während wir bei der Sauenhaltung halbjährlich ein Antibiogram auf die wichtigsten Erreger erstellen lassen, um im Fall der Fälle absolut zielgerichtet Antibiotika einsetzen zu können, wird in der Humanmedizin nach Zufallsprinzip verfahren.
@JD
Fehlt da im ersten Satz eine Verneinung? Oder sehen Sie es wirklich so?
richtig erkannt – müßte heißen: „Bei der Dokumentationspflicht und den hohen Kosten kann ich mir beim besten Willen *NICHT* vorstellen, dass es noch Landwirte gibt, die Antibiotika ungezielt und in Massen einsetzen.“
Außerdem: Antibiogramm
Kommt davon, wenn man in der Früh in Eile auf dem Handy kommentiert…..