„Ich will keine Rückstände in meinen Lebensmitteln“. Dieser Satz ist verständlich, aber äußerst schwierig einzuhalten. Denn wenn mit „keine“ Rückstände wirklich „keine“ gemeint sind, so ist es nahezu unmöglich, denn mit der heutigen Labortechnik kann man auch noch kleinste Spuren nachweisen. Dies trifft sowohl für den konventionellen und die Bio-Landbau zu, denn auch Bio-Betriebe betreiben Pflanzenschutz.
Deshalb ist es gut, wenn die EFSA ständig die Lebensmittel auf Rückstände untersucht. Das Ergebnis ist beruhigend: Von den 9842 untersuchten Proben (100%) lagen nur 2,4% oberhalb des Grenzwertes, 1,2% wurden aufgrund von Messunsicherheiten als nicht konform eingestuft. Etwas stärker betroffen als andere Kulturen waren Grapefruits, Auberginen, Melonen und Pfeffer.
https://www.efsa.europa.eu/de/news/pesticide-residues-food-latest-data-released
Man darf annehmen, dass es sich vermutlich um Importware handelt. Ich konnte es nicht zweifelsfrei nachvollziehen.
Wer sich für weitergehende Details interessiert, gibt es hier eine interaktive Datensammlung
https://multimedia.efsa.europa.eu/pesticides-report-2024


In einer Welt ohne Pestizide würden eventuell
einige wenige Bauern überleben,
einige wenige, die zufällig etwas altmodisch wehrhaft wären.
Der durchschnittliche urbane Mensch dagegen wäre rasch verhungert.
Die meisten Bauern übrigens auch,
schließlich sind sie ja auch moderne urbane Menschen.
Leider wird derzeit wenig darüber aufgeklärt
auf welche Weise der Mensch auf diesem Planeten
mit Hilfe von Traktoren und Chemie überlebt,
und so fordert dieser an sich intelligente Erdbewohner
unter Berufung auf hohe moralische Grundsätze zuweilen etwas,
was seinen unmittelbaren Untergang bedeuten würde.
Es wird nur gefordert.
Natürlich setzt das niemand um.
So dumm ist die Menschheit dann doch nicht.
Ok, das Sri Lanka Desaster war da eine Ausnahme.
Das geschah ja schon öfter.
Wenn es auf dieser Welt wirklich etwas Böses geben sollte,
dann muss es jedenfalls nahe der Moral existieren.
Und so hat man heutzutage Angst vor den „Ackergiften“
die zu den wenigen Stoffen gehören
für die der Gesetzgeber tatsächlich Überprüfung und
Verbot gefährlicher Varianten vorschreibt.
Wie toll wäre es wenn die nahezu perfekten Standards,
die für Pestizide bereits gelten,
auch für andere Stoffe erreicht würden,
aber davon ist man weit entfernt.
Daher werden erhebliche Mengen an sonstiger Chemie,
gekauft und zentnerweise in die Wohnungen geschleppt.
Darunter etliche Stoffe, die nicht eventuell,
sondern ganz sicher krebserregend sind,
die man aber dennoch verwendet,
weil sie dummerweise keine Pflanzenschutzmittel sind.
Nicht bei Pflanzenschutzmitteln,
schon gar nicht bei Glyphosat,
aber durchaus bei Nicht-Pflanzenschutzmitteln,
man könnte sagen bei Konsum Chemikalien,
deren Vermeidung teilweise nicht mal Geld kosten, eher sparen würde,
zeigen Studien hin und wieder dramatische Opferzahlen.
Aber das interessiert dann kein Schwein.
Auch Biolebensmittel sind nicht frei von Pestizidrückständen. Dennoch empfehlen Ärzte in Österreich einhellig, sich wenn irgend möglich biologisch zu ernähren, weil die gesundheitliche Belastung in Summe doch deutlich geringer ist. Vor allem die Cocktailwirkung unterschiedlichster Substanzen in konventionellen Lebensmitteln wird sehr kritisch gesehen. Und Prof. Hutter wird nicht müde, darauf hinzuweisen, dass eine Dauerbelastung mit solchen Pestiziden auch dann problematisch ist, wenn die Kontamination im einzelnen unter dem gesetzlichen Grenzwert liegt.
Mich hat das Buch „Alle satt?“ von Urs Niggli geprägt, wo er darauf hinweist, dass 8 oder gar 10 Milliarden Menschen nicht mit biologischer Landwirtschaft allein ernährt werden könnten.
Was ich in diesem Zusammenhang allerdings übersehen habe: nicht nur die BOKU, sondern auch das FiBL kommt zum Schluss, dass Österreich das Potential hätte, seine Bevölkerung zu 100% biologisch zu ernähren, allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen: Der Fleischkonsum müsste auf 20 kg/Kopf/Jahr sinken. Die Lebensmittelverschwendung müsste sich um die Hälfte reduzieren. Verwaldete ehemalige Agrarflächen müssten wieder kultiviert werden.
So gesehen ist das ziemlich unrealistisch, denn Österreicher essen deutlich mehr Fleisch als Deutsche, und der Fleischkonsum ist zuletzt sogar wieder gestiegen. Ohne Rationierung von Fleisch und Lebensmitteln generell ginge es nicht. Und das Renaturieungsgesetz verbietet im Sinne des Verschlechterungsverbots die Rodung von Wäldern.
In Österreich steht pro Einwohner deutlich mehr Agrarfläche zur Verfügung als in Deutschland, also könnte sich Deutschland wohl gar nicht biologisch versorgen.
Und so muss man mit der Pestizidbelastung im Essen eben leben.
@Elisabeth
Ich habe das Buch von Urs Niggli auch gelesen. Und auch das Buch von Felix zu Löwenstein, der allerdings zu dem Ergebnis kommt, dass man die Welt sehr wohl mit Bio ernähren könnte, wenn….Und dann kommt eine lange Reihe von unrealistischen Annahmen. Da ist mir Urs Niggli näher, der sie auch als unrealistisch kennzeichnet.
Was ich interessant finde: Du sprichtst von „biologisch ernähren“. Das klingt so, als wären die 90% konventionellen Lebensmittel „unbiologisch“… Die von mir erzeugten Lebensmittel können alle ohne Bedenken verzehrt werden.
Was Prof. Hutter sagt, ist unwissenschaftlich. Es gibt dazu keine belastbaren Erkenntnisse. Wenn das der BUND oder NABU sagen, ist es ja noch in Ordnung, weil NGO…
Prof. Hutter lehrt an der MedUni in Wien. Wenn schon die Forschungsergebnisse von Universitäten unwissenschaftlich sind, was ist dann überhaupt noch wissenschaftlich? https://public-health.meduniwien.ac.at/unsere-abteilungen/abteilung-fuer-umwelthygiene-und-umweltmedizin/mitarbeiterinnen/stv-leiter-der-abteilung-fuer-umwelthygiene-und-umweltmedizin/
Leider ist der folgende Artikel nicht mehr ganz zugänglich:
https://aerztezeitung.at/2020/oaz-artikel/medizin/gesundheitsrisiko-pestizide-komplexes-problemfeld/
Steckt hinter der Ärztezeitung auch eine NGO?
Ja, 100% Bio ist unrealistisch. Aber die gesundheitlichen Vorteile soll man nicht in Frage stellen.
Hier noch die Deutsche Ärztezeitung:
https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Verschiedene-Pestizide-stehen-offenbar-mit-Prostatakrebs-in-Zusammenhang-454123.html
Die haben den Verbrauch von 295 Pestiziden auf Landkreisebene mit dem örtlichen auftreten von Prostatakrebs verglichen.
Im schlimmsten Fall konnten sie 6,5 mehr Fälle von Prostatakrebs pro 100 000 Einwohner feststellen.
Zwischen der Anwendung von den Pestiziden und der Studie haben sie 10…18 Jahre Abstand genommen.
Das sind doch an den Haaren herbei gezogene Argumente. Da muss man erstmal die problematischen Fälle genauer untersuchen.
Eine Argumentation für Bio ist das nicht.
Ein eingefleischter Biobauer der ersten Stunde ist vergangenes Jahr in jungen Jahren an Prostatakrebs verstorben. Er verweigerte aus Ideologie heraus auch eine Behandlung. Ein weiterer Biobauer folgte ihm dieses Jahr. Also die Häufung ist statistisch auffällig und widerspricht deiner Aussage….
Ob Bio oder Konvi ist für mich nicht die große Frage. Entscheidender ist in meinen Augen der Umgang mit Ernährung. Also selber frische Gemüse zubereiten, abwechslungsreich jeden Tag kochen usw. Da wird man die gesundheitlichen Vorteile finden.
@EE
„Es kann nicht sein, was nicht sein darf“, das ist hier die oberste Maxime. Wissenschaft gilt nur etwas, wenn sie die Meinung des Schreibenden wiedergibt/bestätigt.
„Die Wissenschaft von heute ist der Irrtum von morgen.“
(Jakob von Üxküll (1864-1944), dt.-schwed. Biologe, Begründer
d. U m w e l t f o r s c h u n g)
https://science.orf.at/stories/3213609/
„Und so muss man mit der Pestizidbelastung im Essen eben leben.“
Muss man nicht, es steht jedem frei, dem Leben zu jeder Zeit ein Ende zu setzen.
Ich kann dieses Gelaber nicht mehr lesen…..geht doch alle hin wo das Bio wächst. …..und lasst uns hier sterben. Dazu bedarf es auch keiner Pestizide, das erledigt die Gesundheitsversorgung ganz allein.
Die Sache ist – wie üblich – ein wenig komplexer, als es Pressemitteilungen oder Webseiten verkünden. Die meisten Pflanzen wollen nämlich nicht gerne gefressen werden und produzieren daher selbst Pestizide. Das Problem dabei ist, daß diese Stoffe in vielen Fällen weit weniger genau untersucht sind als die synthetischen.
Ein Artikel von 1990 illustriert das recht gut für das Problem der Krebserregung: Ames, Profet, Gold, „Dietary pesticides (99,99% all natural), Proceedings of the National Academy of Sciences USA Vol 87, No 19, p. 7777
https://www.pnas.org/doi/epdf/10.1073/pnas.87.19.7777
Der Ames behauptet auch noch, dass 1 Tasse Kaffee mehr krebserregende Stoffe enthält, als ein durchschnittlicher Verbraucher in einem ganzen Jahr an Pestiziden aufnimmt.
Und ich meine dass bei den besonders gesunden Sorten der Biobauern eben mehr natürliche Pestizide hinein gezüchtet wurden oder die natürlichen Pestizide durch Züchtung chemisch verändert wurden.
Das Argument der Ärzte: An natürliche Substanzen hat sich der Organismus längst angepasst, jedenfalls so lange sie Grenzwerte nicht überschreiten. (Siehe Paracelsus: „Die Dosis macht das Gift“) Mit der Wirkung synthetischer Substanzen experimentieren wir seit ein paar Jahrzehnten in einem Versuch-Irrtum-Verfahren, wo wir schon etliche sehr schädliche Mittel aus dem Verkehr ziehen mussten.
„Und so muss man mit der Pestizidbelastung im Essen eben leben.“
@Ertl ja damit müßen wir wohl leben denn offensichtlich kann für kein Anbausystem ein Pestizideinsatz völlig ausgeschlossen werden auch nicht in Österreich.
dazu die Fakten: In Österreich wurden 2024 lt Grüner Bericht der offiziellen Statistik folgende Wirkstoffmengen abgesetzt: 1015to Herbizide; Fungizide 880to + seperat aufgeführt 872to schwefelhaltige und 149to kupferhaltige Fungizide d.h in der Summe 1901to fungizide Wirkstoffe; Insektizide (ohne inerte Gase CO2) 141to
Die Größenordnung der eingesetzten Wirkstoffmengen bezogen auf die ldw Flächen unterscheiden sich 2024 kaum von Deutschland obwohl Österreich einen höheren Anteil an speziellen Bewirtschaftungsformen auslobt. Offensichtlich haben diese keinen Einfluss auf die Einsatzmenge von Pestiziden.
Übrigens In Österreich ist der Einsatz von Glyphosat einem Aufreger wieder gestiegen und interessant tendenziell werden in Österreich höhere Insektizid Wirkstoffmengen eingesetzt. Wunsch und Wirklichkeit passen irgendwie nicht zusammen.
Wirkstoffmenge auf Seite 56 Grüner Bericht
https://www.bmluk.gv.at/dam/jcr:8e02c1e2-f58c-4d9e-be5f-830f0f6cd456/Gr%C3%BCner%20Bericht%202025.pdf
2/3 unserer Flächen sind konventionell bewirtschaftet. Noch Fragen?
interessant aber irrelevant.
Entscheidend auf wieviel % der gesamten Fläche in Österreich werden mit Sicherheit keine Pestizide eingesetzt?
Ergänzend wie hoch ist der Anteil von Lebensmittteln die weder bei der Produktion noch bei Lagerung und Verarbeitung nicht mit Pesiziden behandelt wurden. Konventionelle Bewirtschaftung was soll das sein?
bezüglich der Rückstandshöchstmengen der in der EU eingesetzten „pesticide“ gibt es einen gravierenden Unterschied zwischen zugelassenen Pflanzenschutzmitteln und Wirkstoffen erkennbar an der Zulassungsnummer und den sogenannten Grundstoffen die in vielen Fällen als effiziente und häufig als bessere bezeichnete Alternative zu den zugelassenen PSM ausgelobt werden.
Während ein Pflanzenschutzmittel individuell geprüft wird (jeweils individuelle Zulassungsnummer) und ohne festgesetzte Rückstandshöchstgehalt erteilt keine Zulassung erteilt wird gibt es diese Pflicht für Grundstoffe nicht d.h es gibt keine amtlich festgelegten Rückstandsgehalte in Lebensmittel die mit Grundstoffen behandelt wurden.
Paradox wir haben eine Zweiklassengesellschaft bei der Prüfung und besonders skurill die Gruppe der Grundstoffe die weniger genau geprüft wird, wird von einigen Akteuren noch als die „gute Lösung“ oder sogar mit Siegel hervorgehoben und beworben.
Verstehe ich nicht. Die Werte sind doch, wie @BW schon anmerkt, beruhigend. Trotzdem fühlen sich hier gleich wieder einige angepisst. Mir scheint, vielen Landwirte kann man es einfach nicht recht machen.
Ganz einfach, Kemerbauer.
Jede Skandalmeldung verunsichert den Verbraucher. Die Nachfrage sinkt. Der entstehende Marktdruck wird IMMER an den Restgeldempfänger Landwirt weitergegeben.Der hat wie immer die A.Karte
@AK
Wo ist denn der skandalisierende Bestandteil der obigen Meldung? Nein, es ist wieder einmal die reflexartige Reaktion, auf irgendeine im Grunde recht harmlose Meldung. Allein der Name einer veröffentlichenden Institution, legt die Reaktion aus dem ldw. Bereich fest. Feindbilder eben.
@KB
„….. im Grunde harmlose Meldung“.
„Davon“ produzieren die „Feinde“ ständig, jahrein, jahraus immer wieder etwas. Alles nach dem Motto: Steter Tropfen hölt den Stein“.
Und die „Bückbürger“ dieser Gesellschaft (darunter auch die meisten Verbandsvertreter der Landwirtschaft) haben das jahrzehntelang hingenommen.
Gut, dass das vielen bewusst geworden ist und hier im Blog auch gegengehalten wird.
Die Feindbilder hat der „Feind“ geschaffen.
Jetzt wäre noch zu recherchieren, in wie weit ein Grenzwert als Vorsorgewert bestimmt wurde und tatsächlich noch wie weit von einer Gesundheitsgefährdung entfernt ist.
Beispiel: Ein wegen hohen Nitratwerten gesperrter Frischwasserbrunnen für die Wasserversorgung über Leitungen fällt unter das Trinkwasserschutzgesetz. Füllt man dieses Wasser aber in Flaschen ab, dann kann es weiter vertrieben werden, denn dann fällt es unter das Lebensmittelgesetz, und dies hat höhere Grenzwerte.
@JD
Mit Verlaub aber Ihre Aussage ist Unsinn! Sobald das Wasser als Trinkwasser deklariert wird, gelten die bekannten Höchstwerte. Wenn ich allerdings mit dem Wasser Blumen gießen möchte, dann könnte ich mich sogar über den erhöhten Nitratwert freuen.
Erwischt Kemetbauer, ich hatte in der Eile fälschlicherweise Nitrat geschrieben. Der Unterschied gilt für die im Artikel angesprochenen Pestizidrückstände.
Ein Brunnen der wegen Pestizidrückstände geschlossen wurde, kann aus genannten Gründen weiterhin in Flaschen abgefüllt werden und vertrieben werden!
moin ja die Messmethoden werden immer besser. und wir Deutschen können machen was wir wollen, wir werden immer angeklagt, obwohl die Importe deutlich mehr ungewollte Substanzen haben und der Anbau dort viel schlechter für die Umwelt ist, als bei uns! schönen Tag
Die Angst der Menschen ist die Grundlage für das Geschäftsmodell vieler NGO’s. Da lügt man dann auch mal gerne.
Nur ein Beispiel:
https://www.noz.de/lokales/dissen/artikel/foodwatch-lag-falsch-kreuzkuemmel-von-fuchs-frei-von-flamprop-50896173
Geschäftsmodell des Bückbürgers ist die Kultivierung von „Charaktermasken“, einer Entfremdung von der „Ersten Natur“ bis zu deren Negation (Todestrieb):
https://www.telepolis.de/article/Trump-und-Rutte-Hat-das-keinen-Einfluss-auf-Ihre-Selbstachtung-11359544.html
So einen Schmarren können nur christlich wertegeleitete, durchideologisierte Hirne ausbrüten. Für die gehts ja nach der Abberufung auf Wolke 7 weiter…
Da ist mir ein Lapsus beim Kreuzkümmel irgendwie lieber….
Ja
deswegen wird ja der Bauer so kritisiert, weil er Nahrungsmittel, die wir in unser Innerstes aufnehmen produzeiert,
also verlangt man, das diese rückstandsfrei sind.
Die Menschheit ist dahin sichtlich so weit gebildet, dass sie auch diesen Anspruch und die Messgeräte zum Nachweis dazu hat,
weil wir in einem Staat leben, wo wir rundum so versichert sind, verlangt man das auch vom Bauern, ohne noch extra dafür zu bezahlen zu müssen.
@AK
Die Angst der Menschen war/ist die Grundlage für die sehr erfolgreiche evolutionäre Entwicklung von Homo Sapiens. Das Erkennen der Unterlegenheit und die von geistigen Qualitäten geprägte Reaktion auf Gefahrenlagen, haben uns Flora und Fauna dominieren lassen. Wenn ich mir die Begleitflora vieler ldw. Kulturen ansehen, scheint die Dominanz des Menschen über die Flora auf dem absteigenden Ast zu sein. Dass das auf abnehmende Intelligenz bei den praktizierenden Agrochemikern zurückzuführen ist, möchte ich damit nicht sagen.
Gehören Orangen- und Bananenschalen in die Biotonne oder muss man die Entsorgung extra anmelden? Ehrlich gesagt, ich hatte die immer in den Wald geworfen, habe aber mittlerweile ein schlechtes Gewissen dabei.
Kannst du in den Straßengraben werfen, da ist auch der ganze Bremsen- und Reifenabrieb!
Ich versuche auch möglichst viel wegzuatmen, damit es nicht in die Umwelt kommt.
Die bornierten Mängelwesen, die ihre statistischen 10km Pendelstrecke (hin- und zurück) unbedingt mit einem Privat-Pkw fahren wollen, haben aber auch ein prima Kunststoff-Ausdünstungs-Miasma in ihren Fahrgastzellen.
Das gibt schönes Wachstum: Krebszellen, Kosten im Krankheitssystem, Raunen im Netz, ….endlos
Ihr Großstädter könnt klug reden und schreiben. Euch ist garnicht bewußt wie abhängig ihr von den ländl. Räumen (mit 10 km Pendelverkehr und mehr) seid.