Bauer Willi
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Özdemir, Maischberger und der Ukraine-Krieg

Der Landwirtschafts-Minister war bei Maischberger zu Besuch. Mehr als die Hälfte der 18 Minuten geht es um aussenpolitische Themen.

https://www.ardmediathek.de/video/maischberger/cem-oezdemir-ueber-den-ukraine-krieg/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL21lbnNjaGVuIGJlaSBtYWlzY2hiZXJnZXIvMTI2MjI3NDQtZDhiMy00MzdjLThjZDQtMTg1NmYwYTZmOGNj

Über Ernährung und Landwirtschaft geht es erst sehr spät. Dann kommen allerdings wieder die alten Sprechzettel. Was ich ihm nicht abnehme “Ich will der Tierhaltung in Deutschland wieder eine Zukunft geben”. Herr Özdemir, viele Betriebe mit Schweinehaltung stehen vor dem Aus! Und Tausende haben in den letzten Monaten den Stall für immer zugemacht. Für die muss Ihr Satz wie Hohn klingen.

Es kommt selten vor, dass ich eine Empfehlung gebe, etwas nicht zu sehen. Hier mache ich es. Der Erkenntnisgewinn dieses Gespräches ist gering. Und dass Özdemir Vegetarier ist und aus einer Migrantenfamilie kommt, weiß mittlerweile auch jeder. Deshalb muss man das auch nicht ständig wiederholen.

Ich hatte auch eine schwere Jugend… (Nein, stimmt nicht, aber ich habe seit meinem zwölften Lebensjahr regelmäßig auf dem Hof mitgeholfen. Das war für uns aber selbstverständlich und wir haben da kein Aufhebens von gemacht. Wir hatten eine schöne Jugend)

 

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24 Kommentare

  1. oberländer sagt

    Wie sagte schon eine Großmutter ?

    “Wer nicht hören will muss fühlen ”

    Er will uns Greta diktieren , das soll er doch.

    Dan sind die Tröge für viele halt nicht mehr so voll.

    Er wird erst zu Vernunft kommen wenn er von seiner eigenen
    Brut gerupft wird.

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  2. Ludwig sagt

    Soviel Verlogenheit in der Politik hatten wir noch nie. Die leben alle in einer anderen Welt.
    Was sagte heute ein selbstständiger Gerüstbauer zu mir : Ein Volksaufstand ist nötig um deren Treiben ein Ende zu machen !

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  3. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Cem Özdemir und Steffi Lemke publizieren aktuell tagtäglich, dass die Russen ukrainischen Weizen stehlen in ganz großem Stile….

    Nach Auffassung unseres allwissenden Bundeslandwirtschaftsministers verfügt die Ukraine aktuell noch immer um die 20 Mio. Tonnen Getreide aus der letztjährigen Ernte. Der medial derzeit kommunizierte Diebstahl belaufe sich dem Vernehmen nach bislang auf um die 400.000 Tonnen. Im Normalfall etwa 0,5-1% bei einer längeren Lagerdauer von bis zu einem Jahr werden als unvermeidbarer Lagerverlust bezeichnet und demgemäß ausgebucht. Jedes mit Fachwissen ausgestattetes Menschlein innerhalb dieser Wertschöpfungskette, das mit einem solchen Getreide zu tun hat, weiß um eben diese Gegebenheit. Özdemir spricht bei dem gestohlenen Getreide dato gerade einmal von 2% der noch verfügbaren um die 20 Mio. Tonnen, die jetzt die Versorgungslage am Weltmarkt komplett zur Disposition stellen!? Finde den/die Fehler in einem solchen Phantasie-Getreidelaborynth, in dem die Beteiligten vollkommen wirr planlos durcheinanderwuseln, allenfalls über erheblich angefressene Sprechzettel verfügen, diese befreit von jedweder essentiellen fachlichen Aussagekraft. – Himmel hilf!!!!

    Dabei drängt sich bei kritischer Hinterfragung solcher unverkennbaren Widersprüchlichkeiten quasi förmlichst der Verdacht zunehmend auf, dass ein NGO-gesteuerter Cem Özdemir mit seinen Vasallen im Vorfeld bereits ein ablenkendes Lügenkonstrukt systematisch medienwirksam aufzubauen gedenkt, um die Marktmanipulationen der vergangenen Jahre, bald Jahrzehnte, in einem letzten Rettungsversuch forthin vertuschen zu können, da JETZT -in Zeiten dieses brutalen Ukraine-Überfallskrieges- knallhart Zahlen, Daten und Fakten endlich auf den Tisch kommen. Es kann nicht mehr allumfassend verschleiert werden. Die fatal unrühmliche Rolle, die dabei unser DBV -unsere EINE Bauernstimme- ganz offensichtlich einnimmt, ist mehr als traurig für dessen zahlendes, dabei vollkommen wehrloses Elektorat. Alles gefühlt nur tumbe treudoofe Bauerntore…

    Man lasse sich auf der Zunge zergehen: Foodwatch will jetzt die Getreidespekulationen der Finanzindustrie an den Börsen unterbinden, da eben selbige für die ins Kraut schießenden Getreidepreise verantwortlich zeichnen. – Wir Bauern müssen unsere Pflanzen aufgrund ganz brutalen Geheißes unserer NGO-hörigen Obrigkeiten auf unseren Äckern verhungern und krank werden lassen, der klägliche Rest ist nach wie vor einem sehr großen Krankheitsdruck ausgesetzt und steht damit im absoluten Risiko, auch sämtlicher Wetterunwägbarkeiten. In vielen Regionen kommt unsere elitäre Jägerschaft ihrer Hege- und Pflegeverpflichtung überhaupt nicht nach, die mittlerweile ins Kraut schießenden Wildpopulationen stellen damit überdies ein weiteres, nicht zu unterschätzendes Reduzierungspotential dar.

    Im eigentlichen sind durch die Erderwärmung mit einem Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre steigende Naturalerträge erwartbar, vorausgesetzt die Niederschlagsverteilung ist entsprechend.

    Bei heute über 50 Grad in Indien, den jetzt schon einsetzenden Bränden in Sibirien und Nordamerika z.B. werden tatsächlich berechtigte Ängste hervorgerufen. Wenn realiter die noch zur Verfügung stehenden, nach wie vor von Seiten unserer „Agrarexperten“ kommunizierten weltweiten Lagervorräte von um die 280 Mio. Tonnen ausschließlich „Computerglückseligkeiten“ für den tagtäglichen Hochfrequenzhandel an CBoT und MATIF
    darstellen, so hat die Welt in Bälde ein gigantisches Hungerproblem; zwischenzeitlich auch das superreiche Deutschland, sofern auf unseren Äckern nicht soviel wächst, wie wir für eine Selbstversorgung benötigen. Özdemir entsendet seine irrwitzigen Sprechblasen, dass die deutschen Bürger überhaupt keine Sorgen hegen müssen, „seine Bauern“ seien höchst zuverlässig dahingehend. Nun ja, deshalb „darf er“ parallel dazu auch UNSEREN PFLANZEN das HUNGERN und KRANKWERDEN staatlicherseits verordnen, viele Flächen brauchen wir schlussendlich nicht für die Nahrungsmittelgrundversorgung -insbesondere auch jetzt nicht- diese müssen heimisches Terrain für Bienchen, Karl den Käfer & Co, unsere Blümchenvielfalt werden mit Zutrittsverbot für die jeden gierigen Zweibeiner. LEBEN UND LEBEN LASSEN eben, das Faustrecht der Natur!!!

    Özdemir, Lemke, die rote Swenja, alles Profis, alle vom Fach!!! PRIMA – Was wollt ihr geistig armseligen Bäuerlein denn alle!?…

    Und in der laufenden KW frönen die Menschlein begeistert der ersten Sommersonne bei Temperaturen um die 30 Grad und wenig bis keinem kühlendem Nass von oben. Unsere armen stressgeplagten Pflänzlein… Vielleicht hat Cem ja Lust, mit der Gießkanne über die Lande zu ziehen!?

    Seit Samstag gibt es in unserer Familie ein weiteres süßes, jetzt noch sehr hilflos schutzbedürftiges Menschlein mehr, dessen Interessen ich, werter Herr Özdemir mit Zähnen und Klauen zu verteidigen wissen werde – mit Köpfchen, ganz ohne angefressene Sprechzettel in der Hosentasche, die keiner gebrauchen kann, versteht sich ganz von selbst…

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    • Smarti sagt

      Wurzelwicht, Gratulation zum kleinen Familienmitglied !
      Zufälle gibs 🙂 , eine Freundin ist am Samstag zum ersten Mal Oma geworden, sie ist ausser sich vor Freude :).

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      • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

        Ja, das ist und bleibt immer wieder ein großartiges einmaliges Ereignis. Man kann da tatsächlich einmal komplett abschalten.

        Zuhause angekommen, ist heute Morgen gleich wieder die volle Wucht des Alltags über uns hereingebrochen: Erhebliche Wildschäden im Getreide, unser sündhaft teurer Dünger wird von den Schwarzkitteln vernascht, Mammutkabeltrasse Südlink auf unserem Eigentum, Schneckenfraß in den Zuckerrüben – Nachsaat in Teilen wohl unabdingbar, viel zu trocken generell u. in den nächsten Tagen steht eine erste Sommerhitzewelle ins Haus etc. pp., der schon zum Alltag gewordene Wahnsinn.

        Regnet es die nächsten drei Wochen nicht ergiebig, gibt’s wenig bis nichts. Als aufmerksamer Pflanzenbauer erkennt man ,jetzt eindeutig, dass wir unsere Pflanzen zu lange haben hungern lassen. – Cem hat ihnen diese “Gesundungs-Diät” verordnet…

        Da geht einem doch erheblich die Pumpe bei einem solchen unnötigen Hindernisparcours.

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        • Inga sagt

          ” Erhebliche Wildschäden im Getreide, unser sündhaft teurer Dünger wird von den Schwarzkitteln vernascht, Mammutkabeltrasse Südlink auf unserem Eigentum, Schneckenfraß in den Zuckerrüben – Nachsaat in Teilen wohl unabdingbar, viel zu trocken generell u. in den nächsten Tagen steht eine erste Sommerhitzewelle ins Haus etc. pp., der schon zum Alltag gewordene Wahnsinn.”

          So etwas passiert dem Chem aber nicht. Der hat genau so viel Sicherheit, wie jeder anderer Beamte, der es nicht nötig hat so lange im Voraus zu denken.

          Wenn das ein Bauer auch so machen würde, dann brächte er sich nicht zu wundern,
          wenn er im Sommer mit dem Mähdreshcer raus fährt und dann erst merkt, dass er das Feld gar nicht bestellt hat.

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          • Thomas Bröcker sagt

            Genau, Inga, alte Bauernregel: Steht im Februar noch das Koorn, isses wohl vergessen woorrn.

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  4. Bauer Fritz sagt

    Vielleicht meint er Zukunft der Tierhaltung ja gar nicht die Nutztierhaltung ….
    sondern die Haustierhaltung ?

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  5. Manuela Schlayer sagt

    Ich will der Tierhaltung eine Zukunft geben…Glaub ich ihm überhaupt nicht…der hat mit Tierhaltung doch gar nichts am Hut…

    Habe mir echt was anderes von ihm erwartet..totale Enttäuschung

    Manu …

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  6. Michael Gorke sagt

    Die Schlachtschweine sind letzte Woche um 15Cent je kg und die Ferkel um 15€ je Stück herunter gesetzt worden. Es fühlt sich an wie ein Schlag ins Gesicht. Die offiziellen Gründe: Angeblich fehlender Nachfrageimpuls und das übliche Blabla!
    Woanders konnte man lesen, dass mehr Niederländische Schweine in Deutschland an den Haken kamen, da dort der Preis 20Cent unter der deutschen Notierung lag. Es gab mal eine 5D Initiative in der Branche. Aber 20 Cent Preisunterschied und 5D ist vergessen.
    Mein Eindruck ist der folgende. Die Produktion ist einfach zu teuer. Für uns Bauern, für die Vermarkter und Schlachthöfe und letztlich auch für den “Verbraucher” und Abnehmer aus der Gastro.
    Und wenn dann 1,95€ je kg nicht für eine Kostendeckung reichen werden noch 15 Cent abgezogen, damit überhaupt ausreichende Stückzahlen geschlachtet werden, damit auch wieder Ferkel aufgestallt werden können.
    Einfach irre.
    Also was tun? Noch eine Überbrückungshilfe verbrennen?
    Auf jeden Fall ist mit dieser Marklage und der verkorksten Politik ein zuversichtlich Blick nach vorn sehr schwierig!

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  7. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Anthony Robert Lee müsste von uns Bauern beauftragt und bezahlt werden,dem Landwirtschaftsminister seine “Sprechblasen” ständig “um die Ohren zu hauen”.
    Den Verbraucher interessiert nach wie vor “Gut und Günstig” und Malle.
    Die Nebenkostennachzahlung erst später.
    Oder ist schon politisch ein Umdenken zu spüren,weil die Landtagswahl in SH gestern für die CDU so fulminant ausging.

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  8. Reinhard Seevers sagt

    “Von Bauern und vom Handel wird der Bundeslandwirtschaftsminister nach 150 Tagen im Amt kaum kritisiert. ….”
    Aus WELT von gestern….
    Keiner regt sich auf, so what?
    Das Netz diskutiert über die Kampfkraft der Panzerhaubitze 2000! 💪🤔

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      • Reinhard Seevers sagt

        Ist denn in anderen Medien anderes zu hören, zu sehen oder zu lesen? Wo ist denn der Protest? Wo das Aufbegehren?

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        • Andreas sagt

          Seevers: “Ist denn in anderen Medien anderes zu hören, zu sehen oder zu lesen? Wo ist denn der Protest? Wo das Aufbegehren?”
          Herr Seevers, der Protest ist offenbar alles hier konzentriert. Hier haben sich alle wichtigen Aufbegehrer gefunden und geben sich gegenseitig Halt und Bestätigung.
          Und das ist gut so !

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          • Reinhard Seevers sagt

            Rhetorisch geschickte Antwort….jeder kann sich selber interpretieren, was der Andreas gemeint haben könnte. 🤘

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          • Schmeckt gut sagt

            Und ich habe schon gedacht, dass ich unter Verfolgungswahn leide. Danke Andreas, für diese Deutlichkeit. Also doch eine umfassende. heimliche Kampagne zur Transformation aller NGO-feindlichen Technologien (LW, Energie, LM-wirtschaft, Auto, Flugzeug…). Na wenn das mal nicht krachend in die Hose geht. Oder soll der Souverän (das Volk) dann auch nicht mehr das Sagen haben? Leider stopfen sich im Moment alle Konzerne und LM-ketten die Taschen voll, keiner will einschreiten und beim Bauern kommt nichts an. Wenn tatsächlich die Lieferketten nicht mehr funktionieren, dann wirds böse enden.

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            • Smarti sagt

              Schmeckt gut, solche bösen Vorahnungen habe ich auch schon länger. Aber sogar Freunde und Verwandte beschwichtigen bzw. raten davon ab, mal deutlich zu sagen/ schreiben, was Sache ist…. man “würde dann ins Visier der Ämter” geraten…
              Einfach zuschauen und hoffen, dass es nicht so schlimm wird wie gedacht ?
              Nur an sich selber denken ? Weil, die anderen machen das ja auch ? Das würde die Einstellung der Lebensmittelproduktion bedeuten.

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          • Bauer Willi sagt

            Stimmt, Andreas, Sie sind ja auch hier… 🙂
            Wichtige Aufbegehrer…

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          • Smarti sagt

            Andreas, wer solche Bio-Kollegen hat ( wie Du angeblich einer bist), braucht keine Feinde mehr.

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          • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

            Andreas, du bist ein Aufbegehrer; hier auf dieser Seite!

            Hätte ich so nie erwartet, von dir wirklich nicht…:-)

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          • Limes sagt

            Andreas, die Medien wie auch viele Politiker und Lobbyisten brauchen immer etwas länger bis der Groschen fällt. Ist ja bei der Knappheit von Lebensmitteln ähnlich da fällt er auch so langsam nachdem hier schon seit Monaten hier im Forum darüber diskutiert wird, Stichworte knapper Dünger, Ausfall Mengen Ukraine…. Hat man seitens der Politik anfangs die Bevölkerung nach bewährter deutscher Strategie mit lösen wir mit viel money für Bedürftige beruhigt dämmert es so langsam den Protagonisten dass es wohl irgendwann mal nichts mehr zu kaufen gibt weil die Läger leer sind bzw die Ernte nicht ausreicht. Money macht halt nicht satt.

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    • Ferkelhebamme sagt

      In der Öffentlichkeit wird nicht registriert, wie die Hauptbetroffenen kritisieren und protestieren. ISN, Bauer Willi , Christian Lohmeyer ( “LW-Ministerium außer Betrieb”) u. Antony Robert Lee, als Beispiel. Denn es wird seitens der Medien nicht kommuniziert. Doch jetzt gibts öffentlich Dampf aus der Opposition (CDU) und seitens der industriellen Vertretung. das lässt sich nicht mehr so einfach unter den Tisch kehren. Dazu häufen sich zudem die Meldungen über Trockenheit mit zu erwartenden Ernteverlusten aus Indien, Frankreich, Luxemburg und Deutschland.
      Was macht der BV? Schweigen…

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