Der Pro-Kopf-Verbrauch von Geflügel und Eiern stieg im vergangenen Jahr in Deutschland auf Rekordwerte. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Geflügelfleisch stieg den Angaben zufolge im vergangenen Jahr auf den Höchstwert von 13,6 Kilogramm. Das war ein halbes Kilogramm mehr als ein Jahr zuvor.
Zusätzlich verzehrte jeder Mensch in Deutschland im Jahr 2024 durchschnittlich 249 Eier – auch das ein Rekord.
https://www.zdfheute.de/wirtschaft/eier-gefluegel-konsum-gestiegen-landwirtschaft-100.html
Der Verzehr von Fleisch generell ist 2024 leicht gestiegen. Wie die Verteilung nach Tierart aussieht, kann man hier nachlesen:
https://www.bmel-statistik.de/ernaehrung/versorgungsbilanzen/fleisch


Jetzt hatten mich die Punks vor dem Edeka um eine Fleischwurst angeblökt. Ich, schlecht gelaunt: „Na ja, vielleicht eine halbe“, aber dann kostete sie als Geflügelfleischwurst nur 2,15 €. Zwei Fleischwürste hatten die Punks schon eingekauft, dazu mindestens sechs Dosen Westerntopf und Mais, stolz auf dem Asphalt aufgestapelt. Sie wollten heute abend kochen, krähten die Hähne aufgekratzt.
Und da ließ ich mir ein Stück Wurst abschneiden und genoss das zuhause auf dem Butterbrot. Und was soll ich sagen? – Obergeil, richtig deftig und saftig, wie in der Kindheit, als die Metzgereifachverkäuferin uns Kindern immer ein Stück gab, um Mami zu mehr Einkäufen zu verleiten.
Danach hatte ich mir noch mal eine ganze Wurst davon geholt, aber ich bin mir nicht sicher. Die Geflügelfleischwurst hatte ich auf einem echt guten Walnussbrötchen probiert, aber es passte nicht, und ich habe die Wurst wieder runtergenommen und weggelegt. Und dann später noch mal happenweise probiert.
Ich bin mir nicht sicher bei der Geflügelfleischwurst, was ich davon halten soll. Einerseits schmeckt sie geil, andererseits ist sie ekelig und unnatürlich. Die Hälfte Hahn, die Hälfte Truthahn soll der Inhaltsliste nach unter den Fleischzutaten sein. Truthahn würde ich nicht essen, wenn ich einen sehen würde, ob schon gerupft oder nicht. Von beiden Geflügelarten kommt noch „Speck (mit Haut“) rein, was ja beim Brathähnchen oder der Ente erst den Sinn gibt, was man in so einer schweinchenrosaroten Fleischwurst aber nicht erwarten würde. Oder doch. Hoffentlich nicht!
Eine verpackte andere Hälfte von der Fleischwurst habe ich noch. Ob und wer sie essen wird, ist derzeit ungewiss. Ich sollte sie den Punks schenken oder im Park für die Hunde auswerfen.
„Geflügelfleisch 75% (Pute, Huhn), Trinkwasser, Geflügelfett mit Haut (Pute und Huhn), Speisesalz, Dextrose, Gewürzextrake, Stabilisatoren: Diphosphate, Natriumcitrate; Antioxidationsmittel: Ascorbinsäure; Konservierungsstoff: Natriumnitrit. Kann Spuren von SELLERIE und SENF enthalten. Allergene: Glutenhaltiges Getreide, Sellerie,Senf“
…wenn du was gegen Punks und Hunde hast, dann los…
Moin vom Fjord
Zwei Fleischwürste hatten die Punks schon eingekauft, dazu mindestens sechs Dosen Westerntopf und Mais, stolz auf dem Asphalt aufgestapelt. Sie wollten heute abend kochen, krähten die Hähne aufgekratzt.
@Ex-Baumschuler
Sie wollten das warm machen, nicht kochen.
Außerdem gehört Mais ins Rind, danach gehört das Rind in mich.
Grüße
Nicolai
Der Stall der Zukunft. Als Tipp für Herrn Seevers und die anderen müssen sich unbedingt auch darüber informieren:
https://www.youtube.com/shorts/6lGhjs4S8DQ
Leider ist Käfighaltung verboten.😃
Das Einzige was läuft sind die Hähnchen sagte mir neulich ein Kollege. Warum läuft das besser als Schwein ? fragte ich mich als ehemaliger Schweinehalter ? Meine Vermutung ist sicherlich der Preis und bis zur schnellen Mahlzeit in den Haushalten zu suchen . Aber ist es das wirklich , oder ist es auch die gute Vernetzung zwischen den LEH-Familien und der bis auf wenige Herstellerfamilien im Geflügelbereich ? Sozusagen eine stille Absprache der Oligarchen , oder hier zu Lande agierenden Mrd.- Familien ? Die Geflügelwirtschaft ist dermaßen zentralisiert , ja sogar ein ehemaliger Minister war sogar der Vertreter der Geflügelwirtschaft. Davon können Rindvieh- und Schweinehalter nur träumen und deshalb weil hier tausend Bauernstimmen sprechen auch kaum ernst zu nehmen und zum Spielball der Politik verkommen. Während in der Geflügelbranche nur die Batterien weg mußten , hat man bei Rind und Schwein über 50% der Betriebe platt gemacht . Ein Gesetz und Verordnung folgte um die Betriebe fertig zu machen . So kommen heute Milch und Fleisch aus den EU- Nachbarländern , denn die Produktion findet halt nur wo anders statt. Schade nur um die Arbeitsplätze und Versorgung der Bevölkerung. — Auf der Agritechnica war von den Ausstellern zu hören , daß man uns hier alle fertig machen will ! Aber auch kam heraus , daß man in der Ukraine wohl 18 Euro/dt für den Weizen in der Ernte bezahlt hat. Wie kann das sein , wo die Bauern hier doch nur 14 – 16 Euro/dt bekommen haben ? Wie kann das auch sein , daß die Ukraine in die EU 100.000 to Zucker , oder Kartoffeln von außerhalb der EU
bei übervollen Märkten hierher importieren dürfen ? Bei entsprechender Politik würde das verhindert , aber so wollen uns die in Brüssel und Berlin wohl wirklich alle vernichten ! — Endlich regnet es bei uns , denn die Böden waren staubtrocken und für die Herbstsaaten unbedingt nötig um wachsen zu können. Gerade werden jetzt auch die letzten Rüben gerodet und die langen Wochenarbeitszeiten normalisieren sich wieder.
Nach meines Wissens sind die Cholesterinwerte im Milchfett und auch im Fett des Eigelbes, das für Babys gedacht ist, nicht schädlich , gegenüber das von Speck und Schmalz.
Moin vom Fjord
Hier haben wir doch eine gesammelte Wissenschaft.
Können wir gegen die Deutsche Gesellschaft für Ehrnährung gegenan?
1 Ei pro Woche.
Sind 52 Eier pro Jahr.
Aber es sind 249.
Also grob fünfmal soviel.
Wird es da nicht mal Zeit für eine Eiersteuer?
1 € pro Ei, weil es so gut zu zählen ist?
Oder wofür haben wir die DGE?
Aus Jux?
Grüße
Nicolai
@NA
Die DGE ist leider nicht auf dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis. Eier sind zwar „Cholesterinbomben“, ihr Cholesterin jedoch hat keinen Einfluss auf den Cholesterinwert beim Verzehrer. Die Universität of South Australia teilte kürzlich mit, dass, unter bestimmten Umständen, es trotz täglichem Eierkonsums, es zur Absenkung des Cholesterinwertes kommen kann. Eine wichtige Information, denn in 6 Wochen beginnt schließlich schon wieder die Osterzeit; zumindest im Handel.
@Kemetbauer
Man wohl doch.
Warum ist die DGE den sonst staatsfinanziert?
Wenn die das nicht wissen, wer denn sonst?
‚In Australien‘ ist doch gar nicht zu vergleichen.
Etwas ernsthafter:
Die DGE kümmert sich auch um das Weltklima.
Und das geht uns alle an.
NUR EIN EI PRO WOCHE!
NUR 150G FLEISCH!
REST MAISBREI!
Grüße
Nicolai
„Die DGE kümmert sich auch um das Weltklima.“
Ist das jetzt Satire, Sarkasmus oder Comedie?🤔
Hi @Reinhard
Es ist leider wahr.
Die DGE ist inzwischen auch für’s Klima zuständig.
Ernährung vs. Klima
Wer gewinnt?
Du überlegst noch?
DAS KLIMA NATÜRLICH!
Jetzt iß deinen Brei.
Grüße
Nicolai
Nach meines Wissens sind die Cholesterinwerte im Milchfett und auch im Fett des Eigelbes, das für Babys gedacht ist, nicht schädlich , gegenüber das von Speck und Schmalz.
Wieviel Kuchen und Nudeln kaufen wir?
Überall Eier drin.
Also essen wir viel mehr, als das sicht- und zählbare Frühstücksei.
Für den statistischen pro-Kopf-Verbrauch dürften auch die nichzaehlbaren Eier berücksichtigt werden.
Herrlich, eine Debatte über Fleischkonsum, Moral und Marktwirren! Wer braucht schon Statistiken, wenn man die wahre Moral der Bäuerin und die Marktpreditionen von KI-Geistern kennt? 😂 Der Markt für un-edel Fleisch? Na klar, in die Wurst kommen die Reste, damit keiner draufschaut – eine deutsche Meisterleistung der Verpackung! Und was die Bullen angeht: Weidehaltung für sie? Das ist ja wohl der Gipfel der Tierwohl-Politik! 🦄🤡 Langsam verstehe ich die Deutschen nicht mehr, aber die Fleischpreise sind ja schön niedrig, selbst wenn man sie importieren muss – ein Meisterstück!
@Kemetbauer, doch Schweine sind besser, denn sie verwerten nicht essbare Neben- und Koppelprodukte.
Schon mal auf einer Sennalpe gewesen ?.
Häufig werden dort deswegen auch Schweine gehalten.
9,4 Millionen Mastschweine in Deutschland werden mit Neben- und Koppelprodukte versorgt? Echt? 🤡🦄
Moin @Georg
Nein.
‚Hühnchen ist ja besser, ne.‘
Karl-Heinz, 79, Witwer, hat er aus dem Fernsehen.
Grüße
Nicolai
@GJB
Da haben Sie schon recht aber wie hoch schätzen Sie den Anteil solchermaßen gefütterter Schweine, an der Gesamtzahl der in D. gemästeten Schweine, ein? 0,05 Promille? Bei QS dürfte die Verfütterung von z.B. Speiseabfällen gar nicht erlaubt sein. Neben der hygienischen Frage stellt sich auch die des Arbeitsaufwandes und der sonstigen zusätzlichen Kosten. Dazu kommt noch dass die Steuerung der Fütterung, in Bezug auf die verabreichten Nährstoffe, schlechter steuerbar ist. Da könnte die geplante Umtriebszahl und damit der geplante Vermarktungstermin, schon mal ins Wanken geraten.
Kemetbauer:Ihre Darstellung im letzten Abschnitt zeigt mir Ihre große Unwissenheit zum Thema Speisereste! Habe es ja schon mehrfach betont, in meinem VEG wurden Speisereste( geliefert von der Stadtwirtschaft)sterilisiert und dann mit KF vermischt und feuchtkrümelig verfüttert! Alles berechnet nach Inhaltsstoffen und dem FBS! Also keinesfalls unhygienisch und ohne Nährstoffanalyse! Ergänzt haben wir das mit Eiweisskaltsilage, Sulfitablauge( trocken), Kartoffeln u.a. Bedaure nach wie vor, das man auch heutzutage nicht mehr auf solche billigen Futterreserven zurückgreifen darf!
@CB
Mit Verlaub aber die VEG-Zeit liegt ja schon mehr als eine Generation zurück. In der Jetztzeit ist die Verfütterung von Speiseabfällen ganz einfach nicht mehr möglich. Statt immer auf die alte Zeit zu verweisen, sollten Sie vielleicht mal einen Zeitsprung machen und im „Hier“ und „Jetzt“ ankommen. Die Glorifizierung der Vergangenheit sollte ein Ende haben. Sollte die Verfütterung von Speiseabfällen an Schweine kommuniziert werden, hätte Schweinefleisch ein ganz erhebliches Imageproblem. Der Verbraucher würde wohl mit Kaufverweigerung reagieren. Dann wird die Talfahrt noch einmal erheblich beschleunigt.
Kemet, ganz so abwegig ist die Idee der Fütterungsform nicht. Auch hier gilt, wie bei anderen Nischen in den Nischen: Jedes Produkt hat einen Käufer, man muss ihn nur finden.
Wer gut kommunizieren kann, dass er seine Schweine nachhaltig versorgen kann und zudem noch die „Verschwendung“ eindämmt, der sollte hier und da einen Kunden finden.
Wir heißt es hier immer: Out of the Box denken.
🫶
@RS
Solche „Abfälle“ entsorgt man heute in der BGA. Glauben Sie wirklich, dass der Verbraucher möchte, dass sein Schnitzel mit Abfällen erzeugt wird? Bisher haben wir den Vorteil, dass zumindest die Fütterung der Schweine ganz auf der Linie der angestrebten menschlichen Ernährung liegt. Die Schweine leben komplett vegetarisch, obwohl sie evolutionär anders ausgerichtet sind. Wenn es um das Image der Schweinehaltung geht, sollten wir sehr vorsichtig sein. Es könnte etwas ins Rutschen kommen, das niemand mehr aufhalten kann.
Man muss nicht aufpassen, dass etwas ins Rutschen gerät, es ist längst abgerutscht.
Wer es möchte, darf und kann doch seine Nische besetzen, es muss ja nicht verallgemeinert werden. Im Moment setzen viele auf Tierwohl, obwohl diese gesellschaftlich und politisch gewollte Richtung nicht vom Verbraucher honoriert wird. Das ganze Leben ist ein Spiel, und in diesem Land ist es ein Vabanque-Spiel.
Kemetbauer: wo leben Sie? Den Verbraucher interessiert nur der Preis! Alles andere ist Winschdenken! Bin gerade in SA unterwegs und betrachte das Einkaufsverhalten bei EDEKA an einem Sonnabend…
Kemetbauer: Ob Sie in der Schule gelernt haben, das Schweine Allesfresser sind?Das aber nicht erst in der „Neuzeit…“
@CB
Und die Kuh gibt Milch nur für das eigene Kalb. Wie weit sind wir von diesen ursprünglichen Fakten entfernt?
…ja Kemet, und die Hühner legen nur Eier zur Fortpflanzung und die Bienen horten Honig um den Winter zu überstehen und der Mensch lebt nur, weil er Fleisch, Eier und Honig nutzen kann. Kemet, deine Weltsicht ist mir zu spookie, sorry.
Kemetbauer! Unsinn,was Sie da verlauten lassen! Mir geht es lediglich um die Sinnhaftigkeit der Verwertung von Speiseresten -und Lebensmitelabfällen! Es wäre eine Möglichkeit der Lebensmittelverschwendung entgegen zu wirken, und diese zu veredeln. Alles mit relativ wenig technischen Aufwand und nachhaltig! Sollten sich mal informieren, gibt sogar Tabellenwerke mit der Bewertung solcher Futtermittel( sogar in Englisch…)!
@CB
Na klar, die Engländer haben ja in den 80er Jahren noch ganz andere Abfallstoffe, z.B. an scrapie verendete Schafe, aufbereitet und in Kadavermehlform an andere Wiederkäuer verfüttert. Was danach kam, dürfte noch in Erinnerung sein. Abfallstoffe, auch wenn sie hygienisch aufbereitet und evtl. über den Tiermagen verwertet wurden, haben in der Lebensmittelerzeugung nichts zu suchen. Ich warte nur darauf, dass die Verfütterung von Tiermehl im Geflügelbereich, von den Medien gepuscht wird. Da haben wir dann den nächsten „Skandal“.
Kemetbauer: Ich muss doch noch einen Satz dazu sagen( dann beende ich meine Erfahrungsberichte zur Schweinezucht und ~ Mast bis 2016)!
Nochmal:Sämtliche gegarten Abfälle unterlagen einer streng veterinärmedizinischen Kontrolle und waren Bestandteil meiner Futterrationsberechnung! Fütterungsempfehlungen zu Abprodukten gab‘s vom hiesigen Futtermittelinstitut.Also alles im Grünen Bereich für Sie zur Info in Ihren scheinbar noch jungen Jahren…
In Deutschland wurden damals 5700 Rinder gekeult. Sie wurden sämtlich von FLI in Riems untersucht. 1 (eins) galt als infiziert. Was für ein Skandal deutscher Fleischwirtschaft…..German Angst ist u.a. der Grund für unsere Situation.
@RS
Sie sollten auch in diesem Fall Ihre Quellen kritischer auswählen. In D. wurden, in der Zeit von 2000 bis 2009, 413 BSE-Fälle bestätigt. Die letzten 2 im Jahr 2009. Wussten Sie es nicht besser oder wollten Sie einfach nur mal wieder die ernsthaften Kommentatoren hier antesten?
Sie wissen aber auch, dass die Engländer aus Sparsamkeitsgründen ihre Tiermehle nicht so hoch erhitzt haben. Meines Wissens nur 90Grad, bei uns sind 135 vorgeschrieben.
@A
Sie wissen aber auch, dass hier in D., in aufbereitetem Tiermehl, dioxinhaltiges Transformatorenöl entsorgt worden war. Überall sind Menschen tätig, solche und solche.
Die Briten hatten die Temperatur, entgegen der Vorgabe, auf 70° C abgesenkt.
Das hat aber mit Essenresten nichts zu tun.
Die müssen auch erhitzt werden.
Kemetbauer hat geschrieben:
Na klar, die Engländer haben ja in den 80er Jahren noch ganz andere Abfallstoffe, z.B. an scrapie verendete Schafe, aufbereitet und in Kadavermehlform an andere Wiederkäuer verfüttert.
Da kommt er wieder mit der falschen Uralt-Story. Hab doch einige Male geschrieben, dass mit der Tiermehlgeschichte , laut Udo Pollmer, eine Panne der Pharma-Industrie vertuscht werden muss.
Es wurde/wird? tierisches Gewebe zu Medizinal-Produkten verarbeitet. Bei BSE waren es Rindergehirne und da haben sie mal ein BSE- Hirn mit verarbeitet!
Reimt sich doch alles viel besser mit der Story von Pollmer. Für die Bio-Branche war das halt die ultimative Story zum Zocken. Von wem ist die Tiermehl-Story eigentlich als erstes verbreitet worden?
@e
Mit Verlaub aber ihre kruden Geschichten sind keine Fakten. Wenn Sie etwas über U. Pollmer erfahren möchten, dann lesen Sie sein Buch „Iß und stirb“. P. war in den 80ern ein überzeugter Grüner. Später, als er ziemlich allein dastand, hat der dann seinen eigenen Arbeitsplatz gründen müssen, weil keiner mehr mit ihm klarkam. Seine Lehrertätigkeit war auch nur von kurzer Dauer. Aber, irgendwie passt er zu Ihnen und den Verschwörungstheorien.
@Kemetbauer.
Ich denke Ihr Problem ist, dass Sie aus einer Blase , die Verfolgungswahn, Gier, Bildungsferne und psychischer Anfälligkeit geprägt ist, heraus die Welt nicht realistisch beurteilen können.
Ich habe 2 Bücher von Pollmer und bin beeindruckt von seinem Wissen und seinen Analysen. Dass er in der Presse nicht mehr zu Wort kommt, liegt doch daran, dass er mal Fakten bringt die nicht ins grünbiologische Weltbild passen. Sie legen das aus Ihrer Blase heraus leider anders aus.
Kemetbauer: „Glorifizierung der Vergangenheit?“ Was hat das damit zu tun? Fakt ist, das einiges besser organisiert war und wurde( sh.Kartoffeln und deren Verwertung)!
Christian, zur Wahrheit gehört aber auch, dass die ökonomische Betrachtung in einem sozialistischen System nicht mit dem der Marktwirtschaft zu vergleichen ist. Sinnvoll wäre es heute auch noch, wenn es sich rechnen würde. Da die Auflagen und der Aufwand aber höher ist, als der Nutzen, deshalb verbleibt es. Kartoffeldämpfen im großen Stil wird nicht mehr gehen. Betriebliche Dämpfen gehen bei großen Einheiten und den damit verbundenen Kostendegressionen oder kleinen Einheiten mit der Verknüpfung einer schönen Geschichte zur Weltrettung….Ich könnte es mir vorstellen, einen Autoklaven zu betreiben und bei 140°C und 4bar Druck Kartoffeln zu dämpfen….aber Dämpfen ist nur der erste Schritt, dann kommt noch die Mischung und Verteilung bis in den Trog.
R.S.Stimmt natürlich, dass dies nicht vergleichbar ist… Aber Anfallen tun Lebensmittelreste zur Genüge, und es grämt mich wenn ich sehe was LEH usw.in die Tonne schmeißen! Ist nicht systembedingt! Was die Technik betrifft, Autoklave etc., so haben wir’s aufgearbeitet! Sehr gut informiert R.S.
Christian, lass uns eine Futtermittelproduktion auf der Grundlage des Kartoffeldämpfens aufbauen….wir bauen, logistisch gut gelegen, eine Autoklavenanlage und kooperieren mit einer Futtermittelfirma z.B. aus Holland (die sind da flexibler als unsere), mein Sohn übernimmt mit seiner Spedition den Transport und parallel bauen wir eine Beratung auf für die Fütterungsregime. Ü60 übernimmt!💪👉
R.S. Eigentlich eine gute Idee, lieber Reinhard Seevers! Da müsste man bloß ein paar Jahre jünger sein…Werde immer mal wieder auch mit dem Know how zu meiner Klossteigtechnologie befragt, welche ich auch mit Holländern errichtet habe( KIREMKO), die da sehr beweglich waren!
Images- und täglich Muskelzuwachsproblem, Kometbauer, oder?
Ich habe mal gehört das Küchenabfälle nicht mehr an Schweine verfüttert werden dürfen. (gesetzlich oder nur Verordnung vom Veterinäramt?) oder vielleicht auch nur Wunschdenken von einzelnen Politikern.
Ich habe mal gehört,
dass das abgekocht sein muss.
Dann kann man von Hotels, Altenheimen und Krankenhäusern usw. noch verfüttern.
Nur wie effizient ist das?
Ist das Optimum nicht Gerste Weizen Soja. ?
Um die gute rote Muskelfleischmasse im Schwein herzustellen?
JEK: EU Regelung…
@JEK
Seit Ende 2006 ist die Verfütterung von Speiseabfällen an Nutztiere verboten. Siehe Futtermittelhygieneverordnung.
ob bei dem Geflügelfleischverbrauch auch der aus den Asiatestaurants sind?
Und ds Fleisch wächst in China.
Ich denke, Eier und Geflügelfleisch lässt sich leicht und schnell zubereiten, deswegen ist es beliebt. Eier werden oft schon gekocht und meist bunt als Snack gekauft. Da gibt es wenig moralische Gesinnung. Rinderschmorbraten ist langwierig in der Zubereitung. Gutes Rindfleisch ist auch sehr teuer.
In Deutschland leben inzwischen 5,5 Millionen Moslems, welche Null – Komma- Null Schwein essen, nehme ich jetzt mal an. Geflügel ist neben Lamm und Kalb deren Hauptfleisch-Gruppe. Die Fastfood-Ketten bieten neben Burgern aus fast immer reinem Rindfleisch mehrheitlich Geflügelprodukte an. Sogar der Döner wird mit Kalbfleisch und alternativ mit Geflügelfleisch angeboten.
Der klassische Rinderbraten ist out, Rouladen, Steaks und Hack bestimmen noch den Markt.
Edelteile gehen, sind aber wie oben beschrieben teuer. Und wer es nicht mehr kennt und kann, der kann eben auch die übrigen Teile des Rindes oder des Schweins nicht konsumieren. Ist schlicht eine gesellschaftliche Entwicklung, die weder Ochs noch Esel aufhalten können.🦄
Ach diese Un-Edelteile werden in die Wurst gecuttert, denn da sieht es ja keiner.
@RS
Ein mir sehr gut bekannter Muslim sagte immer: „Bratwurst aus SN-Fleisch essen, ist in D. ein Integrationsindikator“.
Hi @Lieschen
Natürlich.
Guck doch mal in die rot-gelbe Tütenabteilung im Supermarkt.
Ein paar Gramm Glutamat und ein Rezept dazu.
In 15 Min fertig.
Dazu:
Nudeln.
Wir wissen alle: Nudeln braucht man nicht schälen.
Das Dicke Elend kommt noch.
Die Lügerei:
‚Hmm Julia, was hast Du wieder lecker gekocht.‘
Es erinnert an ‚Zurück in die Zukunft 2‘.
‚Ma, Du weißt wirklich, wie man eine Pizza hydriert.‘
Grüße
Nicolai
Die Märkte für Schweinefleisch und Rindfleisch in D sind schrumpfende Märkte. Die Märkte für Geflügelfleisch und Eier sind leicht wachsende, zumindest aber nicht schrumpfende Märkte. Das hat Konsequenzen für das Geldverdienen auf landw. Ebene, auch wenn es viele weitere Gründe für die Einkommensbeiträge aus den entsprechenden Betriebszweigen gibt.
@AK
Da stellt sich doch die Frage, warum die Märkte für SN und Rindfleisch schrumpfende Märkte sind. Die Abstockung im Rindfleischbereich ist keine neue Erscheinung. Sie hält seit mehr als 20 Jahre an. Sinkende deutsche Produktion wurde lange Zeit durch entsprechende Importe ausgeglichen. Jetzt reist das Rindfleisch aus z.B. Südamerika am europäischen Markt vorbei in Richtung Asien. Und das ist auch gut so. Dass sich daran in den nächsten Jahren kaum etwas ändern wird, ist sehr wahrscheinlich. Also bleibt der europäische Markt auf die eigene Produktion beschränkt. Dass sich diese europäische Produktion nicht sehr viel ausdehnen lässt, liegt an den erheblichen Kosten für eine Erweiterung bzw. für den Einstieg in dieses Produktionssystem. Wir werden nur einen marginalen Aufschwung in der Rindfleischerzeugung erleben. Wer jetzt, mit erheblichen Investitionen, in das System einsteigt ist entweder hat entweder viel Gottvertrauen oder keine Ahnung vom Markt. Neben den grotesk hohen Baukosten, kommen immense Kosten für die Erstbelegung dazu. Wer da auf einen zukünftigen Erzeugerpreis, wie wir ihn heute haben, baut, dem ist nicht mehr zu helfen. Dazu kommt noch, dass auch die Rindfleischerzeugung nicht vor weiteren Tierwohlbestrebungen geschützt ist. Weidehaltung ist da nur ein Stichwort. Wie arg würde das eine Jungbullenmast treffen?
Der deutsche Rindfleischmarkt ist klein und so sind die Preise z.Zt. auskömmlich. Es ist der Verbraucherpreis, der den Konsum in Grenzen hält. So stelle ich mir gute Märkte vor.
Im Gegensatz dazu entwickelt sich der SN-Markt weiterhin negativ obwohl mehr als ausreichend Ware vorhanden und der Verbraucherpreis eher gering ist. Die Abkehr vom SN-Fleisch hat viele Gründe. Gesundheitstrends, Image, eine Veränderung der Käuferschicht mit Auswirkung auf das Konsumverhalten sind nur einige Aspekte. Unsichere Märkte und immer wieder neue Vorgaben der Politik, werden auch dieses Produktionssystem in D. niederringen. Noch ist das Gleichgewicht zwischen Erzeugung und Nachfrage nicht erreicht. Es muss noch weiter abwärts gehen, bis es wieder aufwärts gehen kann. Wie viele Betriebe dann noch dabei sind, wissen wir aktuell nicht.
btw: Wie sich eine weitere Reduzierung der SN-Haltung auf z.B. den Ackerbau (Futtergetreide) auswirken wird, kann wohl jeder selbst abschätzten.
Alles richtig! Außer den von Ihnen genannten Gründen gibt es weitere, die ich mir erspare, hier aufzuzählen.
Ich sehe im Bereich der Ferkelproduktion erhebliche Reduktionsgrößen. Viele Betriebe lassen ihre Ferkelerzeugung bis zur benchmark 2036 auslaufen. Die Wenigsten investieren in diesen kostenintensiven Bereich….das wird einen wirklichen Bruch ergeben, denn für die Mäster fehlen dann schlagartig Millionen Ferkel.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass in Deutschland von den Bullenmästern eine verpflichtende Weidehaltung verlangt wird. Möglicherweise würde dieser „Pflicht“ die BG einen Riegel vorschieben.
Ich hab‘ nur ’ne handvoll Viehchers.
Der Deckbulle läuft draußen mit, die weiblichen Absetzer dürfen mit Jungochsen ebenfalls raus.
Aber die abgesetzten Jungbullen, trotz dass die Weidegang kennen, bleiben im Stall.
@f
Wer hatte sich vor 15 Jahren vorstellen können, mit welchen Auflagen wir aktuell drangsaliert werden? In Anlehnung an einen Werbespruch einer asiatischen Automarke kann ich nur noch sagen: Nichts ist unmöglich, BRD.
Kemetbauer,
da Du ebenfalls Rinder hältst, nehme ich mal stark an, dass wir zwei uns, in Bezug auf Bullenhaltung in soweit einig sind, dass es zu risikoreich ist, Bullen verpflichtend Weidehaltung zu ermöglichen.
Bullenhalter, die über entsprechend große Weiden verfügen, werden ihre Tiere möglicherweise draußen halten. Mir nur keiner bekannt, jedenfalls keiner, der ernsthaft Bullenmast betreibt.
Nebenbei, unsere Jungbullen bleiben so lange in der Herde, bis sie der Deckbulle als Konkurrenz sieht, dann wird es höchste Zeit, die aus der Herde zu nehmen (spätestens).
@f
Nach Beendigung des Systems Absetzervermarktung und Einstieg in das geschlossene System, wurde mit der Kastration der männlichen Kälber begonnen. Die Kastration ist zwar ein Mehraufwand aber die völlig problemlose gemeinsame Haltung von Ochsen und Färsen ist ein echter Gewinn. Beide Kategorien bieten eine fast gleiche Fleischqualität.
Ein Kollege hält ca. 100 Jungbullen das ganze Jahr in einem Offenfrontstall bei intensiver Fütterung und ständigem Weidegang. Seine 250 ha arrondiertes Grünland sind an der Außengrenze mit einem doppelten Zaun gesichert. Er ist allerdings auch der einzige Rinderhalter in der Region. Ich hatte Zweifel weil allgemein bekannt ist, dass Bullen raue Wetterbedingungen nicht gerade favorisieren. Die Genetik besteht aus AA/DA/Char./Fleckv./ Lim.-Kreuzungen. Die Schlachtgewichte liegen im Bereich von 390 bis 440 kg, bei Schlachtung mit max. 24 Monate. Für Öko-Bullen sind das respektable Ergebnisse.
Kemetbauer,
das liest sich nach einem Top-Betrieb.
Von 250ha arrondiertem Grünland kann ich träumen.
Moin
‚Von 250ha arrondiertem Grünland kann ich träumen.‘
Top-Betrieb?
Bloß weil sich der Bertriebsleiter auf dem Land ausruhen kann?
Denn kannst Du auch reich heiraten.
Grüße
Nicolai
Herr Asmussen,
ich schrieb ‚ liest sich nach einem Top Betrieb‘, ob es einer ist, weiß ich nicht.
Ob sich der Betriebsleiter, wie Sie schreiben, auf seiner Fläche ‚ausruhen kann‘, können weder Sie, noch ich beurteilen – es steht im Übrigen auch niemanden eine Beurteilung zu !
Wenn arrondierte Weidefläche in dieser Größe und größer vorhanden ist, hat es ein viehhaltender Betrieb eventuell einfacher, Bullen ganzjährigen Weidegang zu ermöglichen.
Und apropos ‚ausruhen‘ – km lange Weidezäune sind in Schuss zu halten, ebenso die Weidefläche und selbstverständlich die Tiere. Das ist alles kein Selbstläufer – „nur“ weil da Fläche vorhanden ist.
@f
Es ist ein richtig guter Betrieb. Der Kollege ist Tierarzt und Landwirt. Allein die Bodenqualität ist ein Wermutstropfen. Sandboden, nördlich von Berlin.
Mit 2,2 AK wuppen die 350 Stck. Rindvieh und neben dem GL noch ca. 200 ha AL ; bei sehr geringer Fremdleistung.
Das stimmt aber nur, wenn man jenseits der pro Kopf Rechnung mangels Zahlen sich den Verbrauch für Bevoelkerungsgruppen selbst erfühlt.
Übrigens gibt es aber auch Autochtone, die tatsächlich weniger böses rotes Fleisch aber mehr Ei und Geflügel essen, da enden dann so gefühlte Wahrheiten vom trotz steigender Zahlen eigentlich gleichgeblieben abnehmenden Verbrauch.
Solche Statistiken sind als veröffentlichter Fakt doch eigentlich ausschließlich zur Moraldiskussion und damit zur Spaltung der Gesellschaft geeignet, wie man am Beitrag von Georg Johann sehen kann. Die Branche kennt ihre Zahlen, die brauchen solche Darstellungen nicht. Und die Politik kann sich die Daten direkt bei den Statistikern abholen, ergo ist die Darstellung m. Ea. allein ein Instrument zur Steuerung aktivistischer Orgas.
Ihre Einschätzung und Wertung der Statistiken ist mir zu radikal und einseitig. In der Tat ist der Agrarsektor ein Wirtschaftssektor, der besonders stark ausgeleuchtet und damit transparent ist. Das hat aber vor allem auch historische Gründe. In den Jahrzehnten der Mangellage, also eigentlich alles vor 1960 benötigte man schon eine ganze Menge an Informationen zur Steuerung der Agrar- und Lebensmittelerzeugung aus welchen Gründen im Einzelnen auch immer.
Einiges hat man wieder (teilweise, wie die jährliche Agrarberichterstattung) abgeschafft. Anderes ist dazu gekommen.
Daten, Daten, Daten: Alle Welt, nicht nur die politische ruft nach Daten. Verknüpfte (Einzel-) Daten werden zu Informationen. Bewertete Informationen werden zu Wissen. Und Wissen ist Macht!
Und die Informationsbewertung überlässt man (oder will man) mehr und mehr den Maschinen (KI). Wer ist „man“? Das ist die entscheidende Frage.
„Ihre Einschätzung und Wertung der Statistiken ist mir zu radikal und einseitig.“
OK…..damit kann ich gut leben. Ihre Einschätzung ist mir zu weichgekocht und zu allgemein…..und am Ende steht die Frage auch bei Ihnen, wer die Information bewertet und wie…da schließt sich für mich der Kreis für mich Richtung „anti-Fleisch-pro Weltrettungs-Orgas“.😁
Tante Emma und auch der jungen Mutter ist es egal, wie viel Fleisch von welcher Art produziert oder verzehrt wird, die schauen nach dem Preis und ob sie sich das noch leisten können.
….“Richtung „anti-Fleisch-pro Weltrettungs-Orgas“.“
Vor allem eine deutsche Besonderheit, weltweit ohne Bedeutung.
Die ersehnte Beispiels- und Vorbilds-Wirkung deutscher Politik ist eigentlich auf keinem Feld erkennbar.
Herr Seevers ich gebe Ihnen Recht, die Menschen wollen Fleisch, egal welche Tierart, einzig und allein spielt das Geld im Geldbeutel ein Rolle.
@PB
Wenn dem so wäre, dann hätten wir einen Boom beim Schweinefleisch. Genau das ist jedoch nicht der Fall.
@R.S.
Komische Sache, bei den weggeworfenen Lebensmitteln nehmen Sie den gleichen statistisch groben Unsinn der herausposaunten pro Kopf Werte dann wieder ernst und verwenden das ohne Differenzierung. Ganz wie es passt eben.
Nein, das stimmt nicht. Die Statistik über die Lebensmittelverschwendung ist genauso dumm. Hab ich immer so vertreten. Im Wohlstand wird immer mehr verschwendet, als im Mangel. Die Verschwendung gibt es auf allen Ebenen, weil es zu billig ist, oder weil die Ansprüche es erlauben.
Das ist keine gute Meldung, weil der Fleischverzehr damit genau in die falsche Richtung geht, nämlich in Richtung Nahrungskonkurrenten des Menschen, die noch dazu zu einem großen Teil mit Importfuttermitteln gemästet werden (direkt vom Schiff).
Besinnung v. a. auf Rindfleisch (denn Rinder transformieren für Menschen nicht essbare Biomasse zu essbarem) und auch Schweinefleisch wäre richtiger.
Aber selbst veganer essen manchmal Pute oder ein Ei, denn Geflügel wird oft als nicht richtiges Fleisch angesehen und als weniger klimabelastend.
Genau falsch herum und Ausdruck des verbreiten Halbwissens.
Richtiges oder falsches Essverhalten als Maßstab zur „richtigen“ Lebensform….solche moralinsauren Einstellungen sind es, die dieses Land an den Rand des Niederganges führen.
„Aber selbst Veganer essen manchmal Pute“…. na aber klar doch, nur sind solche dann keine Veganer. So doof sind nichtmal Veganer, dass sie es mit „kein richtiges Fleisch“ probieren.
@M
Geflügelfleisch essen gehört zu den letzten Rudimenten eines Kampfes gegen die direkten Nachfolger der Dinosaurier. Man fühlt sich so überlegen, wenn man es erfolgreich mit ihnen aufgenommen hat.
@GJB
Solange wir die Schweine nicht mit Gras und Kleegras dick bekommen, sind sie keinen Deut besser als das Geflügel. Wobei zu bedenken ist, dass z.B. Gänse sich erheblich vom Grünaufwuchs ernähren.
Wer sagt denn, dass man ein Schwein auf der Weide nicht fett bekommt?
Es ist noch immer ein Allesfresser, der, mit dem gefüttert, was der Mensch nicht isst, auch kein Nahrungskonkurrent ist. Klar, so ein Schwein wächst langsamer, wenn es kein Kraftfutter aus Getreide, Soja etc. bekommt, aber es wächst doch.
Schon mal Schweine auf der Weide gehalten?😉
Selbst nicht, obwohl grundsätzlich möglich mit entsprechenden Vorkehrungen. Der Aufwuchs dürfte leiden…
Aber darum ging es nicht.
@T
Natürlich gibt es extreme Haltungsformen. In Spanien z.B. spielt die Eichelmast eine besondere Rolle. Hier in D. kenne ich einen Betrieb, der seine Schweine in einem großen Gatter im Wald hält. Die bekannten Schnellmastrassen sind dafür allerdings nicht geeignet. Alles außerhalb eines Stalles, verlängert eine Mast erheblich. Ohne ein Vermarktungskonzept, sollte man es gar nicht erst versuchen. Es sei denn, man macht es für die eigene Küche. Da lohnt dann fast jeder Aufwand.
Weideschwein
https://www.bauerwilli.com/marktluecke-weideschwein/
Das sind in meinen Augen keine Weiden, das ist Acker. Schweine, wie eben auch Wildschweine wühlen die Grasnarbe auf und suchen nach tierischem Eiweiß in Form von Engerlingen und Würmern. Richtige grasende Schweine gab es bis in die 80er Jahre bei uns noch. Die Schweine, vorwiegend Sauen, hatten aber durchweg Nasenklammern, damit sie eben nicht wühlten.
Brasilien ist bereit zu liefern:
https://www.topagrar.com/gefluegel/brasiliens-eieroffensive-bedroht-europas-markt-a-20019774.html
Ob das den deutschen Moral-Ansprüchen genügt? Ohne Kükentöten usw? Bestimmt…
Diese Firma haben wir besichtigt:
https://cvale-cooperativaagroindustrial.com/
Wenn ich mich richtig erinnere, werden 500.000 Flattermänner geschlachtet. Pro Tag. Und selbst wenn es 250.000 sind, ist es immer noch viel.
„Insgesamt belief sich der Fleischverzehr 2024 auf 4,44 Millionen Tonnen. Das waren 0,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Der rechnerische Fleischverzehr in Deutschland lag mit durchschnittlich 53,2 Kilogramm pro Person leicht über dem der beiden Vorjahre (2022: 52,8 sowie 2023: 52,9 Kilogramm pro Person). “
In meinen Augen ist das eigentlich keine Meldung wert. Wenn man die Zunahme der Bevölkerung aufgrund von vornehmlich Nichtschweinefleisch-Essern einbezieht, was ja hier der Fall sein muss, dann ist der Verzehr wohl eher gleichbleibend abnehmend.
guten Morgen das ist ja für die Landwirtschaft eine gute Meldung. ich hoffe ja das nicht zu viel Geld bei der Verarbeitung Industrie geblieben ist und die Landwirtschaft genug abbekommen hat davon! Fleischkonsum ist ja eigentlich generell gut für den Menschen auch wenn es immer wieder Leute gibt die das bezweifeln. schönen Tag