Heute mal nichts über Landwirtschaft. Ich interessiere mich für unsere Stromversorgung. Wenn ich vom Dachfenster an den Horizont schaue, sehe ich vier Kohlekraftwerke, wovon zwei noch am Netz sind. Sie sollen 2030 abgeschaltet werden. Das sind nur noch vier Jahre.
Ich beobachte, dass auch an sehr sonnigen und windigen Tagen, wie wir sie in diesem Frühjahr über lange Zeit hatten, diese Kohlekraftwerke in Betrieb sind. Gleichzeitig sehe ich, dass viele der Windräder, die wir hier auch rund um den Ort haben, abgeregelt sind. Sie drehen nicht und produzieren keinen Strom. Anlagen, die nicht in Betrieb sind, verdienen kein Geld. Das macht wenig Sinn.
Ich habe in den letzten Tagen (Ende April) auch viel auf die Seite von electricitymap geschaut. Während dieser sonnigen und windigen Phasen (zwischen 9 und 18 Uhr) haben wir Strom im großen Stil exportiert und dafür Geld aufgewendet (negativer Strompreis). In der Nacht haben wir den Strom von den Ländern zurückgekauft, die in den hellen Stunden unseren Strom gegen Geld aufgenommen haben. Wir haben also zweimal Aufwand für Strom gehabt, der zu viel erzeugt wurde.
Mir leuchtet nicht ein, warum wir die erneuerbare Energie in Form von Photovoltaik und Windkraft noch weiter ausbauen sollen, wenn wir bereits über ein Mehrfaches an Erzeugung verfügen als wir benötigen. Von daher finde ich die Aussagen von Ministerin Reiche verständlich, nicht weiter in den Ausbau zu investieren.
Was nach meinem laienhaften Verständnis Sinn macht ist ein Ausbau von Speicherkapazitäten. Dazu habe ich einen verständlichen Artikel gefunden.
https://www.deutschlandfunk.de/batteriegrossspeicher-energiewende-netzstabilitaet-100.html
Aber vielleicht findet sich hier im Netz ja noch jemand, der es (wie immer) besser weiß….


kürzlich wie von Willi beschrieben an einem schönen sonnigen Tag mit viel Wind beobachtet. Eine Vielzahl der Windräder am Horizont stehen still Wasserdampf von fossilien Kraftwerken am Horizont sichtbar.
dazu folgende Info zu 2025 Strom Deutschland
Stromerzeugung 438 TWh (Mrd. kWh) – Stromverbrauch 527 TWh (Mrd. kWh) -ergibt Importbedarf von TWh 89 (Mrd. kWh) = 16,9%
Deutschland kann seinen Bedarf nicht durch inländische Produktion decken und trotzdem Windräder stehen still.
Die erforderlichen Importe zur Deckung des dt Strombedarfs kommen überwiegend aus Dänemark, Frankreich, Niederlande und Norwegen. Frankreich, Niederlande und Norwegen produzieren deutlich mehr Strom als sie verbrauchen sind also wahre Exporteure. Wie die Länder den Exportstrom erzeugen dürfte klar sein nicht nur mit erneuerbarer Energie.
In D gibt es Anbieter die 100% Ökostromtarfie verkaufen ist das eigentlich eine redliches Angebot und wie wird das begründet. Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose und ich hab mal nachgeschaut ob es da ein Spezialkabel in der Leitung gibt aus dem nur Ökostrom kommt. Hab keines gefunden auch der Elektriker konnte nicht helfen. Um das 100% Ökostrom Angebot zu realisieren sollte diesen Stromkunden spätestens 2030 umgehend per Smartmeter der Strom abgestellt werden sobald weniger als 100% Ökostrom produziert werden. Wird wieder mindestens 100% Ökostrom in D produziert dann geht in diesen Haushalten wieder das Licht an.
Finde den Unterschied:
→ In Dänemark sind Abregelungen meist:
Kurzfristig (z. B. bei extremem Sturm, wenn zu viel Windstrom auf einmal kommt).
Lokal begrenzt (z. B. in einem bestimmten Netzabschnitt).
Technisch bedingt (z. B. Wartungsarbeiten an Leitungen).
→ In Deutschland sind Abregelungen meist:
Systemisch (weil das Netz überlastet ist).
Marktbedingt (weil Kohle- & Gaskraftwerke nicht schnell genug runtergefahren werden).
Politisch verursacht (z. B. durch langsamen Netzausbau).
Offensichtlich ist bei uns dann wohl der zweite Schritt vor dem ersten gemacht worden. Statt in Anbetracht der vielen zu erwartenden dezentralen Einspeisungen von Strom aus Wind und Sonne die Netze rechtzeitig auszubauen, hat man mit gigantischen Subventionen den Hochlauf der erneuerbaren Energien forciert.
Dass diese Art der Energiewende dann zunehmend von vielen als verkorkst empfunden wird und auch für andere Länder kein Vorbild sein wird, muss man dann leider konstatieren.
Dänemark und Deutschland haben viel gemeinsam, beide verbrauchen mehr Strom als sie lokal selber produzieren und profitieren vom Strom Mix der Nachbarn. Dänemark produziert 96% seines Bedarfs selber. Exportiert trotz Unterdeckung Strom vor allem Windstrom nach Deutschland und importiert diese im Inland fehlende Strommengen aus den Nachbarländern Norwegen (Wasserkraft) und Schweden (Energie Mix Wasser + Kernkraft)
Übrigens ebenfalls gemeinsamen haben Dänemark und Deutschland die höchsten Strompreise für Verbraucher in Europa. Liegen unter den Top 3
Wenn ein Eigenheimbesitzer eine Solaranlage auf dem Dach oder Balkon installiert, zusätzlich einen Batteriespeicher in den Keller stellt, den erzeugten Strom selber für Wärmepumpe und Elektroauto nutzt, ist das für ihn wirtschaftlich sehr vorteilhaft. Frage: Warum muss der Steuerzahler die dafür gewährten Subventionen bezahlen?
Die hier angesprochenen Großspeicher können leider nur für wenige Stunden das Netz stabilisieren. Wollte man Batteriespeicher bauen, die eine mehrtägige Dunkelflaute ausgleichen, würden die Kosten astronomisch werden.
Eigentlich sind nur chemische Speicher (Wasserstoff, Methanol, Ammoniak etc.) in der Lage , die Netzprobleme bei volatilem Sonnen- und Windstrom beherrschbar zu machen.
Entscheidend werden in Zukunft die Verfügbarkeit und die Kosten sein. Nur mit günstigem Strom wird die Elektrifizierung von Wärme, Mobilität, Prozesswärme und die Versorgung der KI Rechenzentren gelingen. Prognose: Die ehrgeizigen deutschen und europäischen Ziele werde deutlich nach hinten geschoben werden müssen.
Einen weltweiten Abschied von fossilen Energien sehe ich erst zum Ende dieses Jahrhunderts.
Man hat eine Zeit lang PV – Anlagen gefördert, um die Strommenge zu vergrößern. Der Hausbesitzer braucht ja dann keinen Strom von der Allgemeinheit. Seit es zu viel Strom gibt, werden nur noch Speicher gefördert.
Bei uns wird sogar schon eine Netzgebühr fürs Einspeisen durch private PVs diskutiert.
Wenn es keine „Insellösung“ ist, gibt es halt zwei Probleme:
Wenn man den Strom einspeist, beansprucht er Netzfunktionen, die irgendwer bezahlen muß.
Vor allem aber lassen sich die kleinen Anlagen nicht von der Leitstelle aus abschalten, produzieren also mittags fleißig weiter, wenn vielleicht sowieso schon zuviel Strom da ist.
Bei negativen Preisen, wie z.B. neulich am 1. Mai, kostet das dann richtig Geld.
„Warum muss der Steuerzahler die dafür gewährten Subventionen bezahlen?“
Ihnen würde ich dringend Mariana Mazzucatos ‚Das Kapital des Staates‘ empfehlen – damit sie begreifen, wie Wirtschaftspolitik eigentlich funktioniert hat, bevor selbstgefällige Pseudoliberale sie in ein System der organisierten Umverteilung von unten nach oben verwandelt haben.
Denn was wir heute erleben, ist kein Marktversagen, sondern Staatsversagen durch gezielte Entstaatlichung:
– Pendlerpauschale? Eine Subvention für Autokonzerne und Ölmultis, die seit Jahrzehnten staatlich garantierte Profite einfahren – während der Staat gleichzeitig die Schienen verrotten lässt (weil es unter marktwirtschaftlichen Bedingungen angeblich nicht besser geht).
– Tankrabatt? Ein Geschenk an die Mineralölkonzerne, die Rekordgewinne einfahren, während die Bürger:innen die Folgekosten der Klimakrise tragen.
– ‚Übergewinne‘ der Rüstungsindustrie? Ein Skandal, der zeigt, wie der Staat privatisierte Kriegsprofite ermöglicht – während gleichzeitig Schulen und Krankenhäuser sparen müssen.
– Entschädigungen für AKW-Betreiber? Ein historischer Betrug: Der Staat sozialisiert die Risiken (Endlagerung, Atomunfälle) und privatisiert die Gewinne – und zahlt am Ende noch Entschädigungen, wenn er bei diesem finanziellen Desaster die Reißleine zieht.
Das ist kein Liberalismus, das ist ein Raubzug.
Mazzucato zeigt: Der Staat ist laut Theorie nicht der Problemverursacher, sondern der einzige Akteur, der langfristig denken und investieren kann – außer wenn er durch ideologische Kleingeister und oder Korruption die Hände gebunden bekommt. Statt strategische Industriepolitik zu betreiben, hat Deutschland seine Zukunft verspielt zugunsten von Kurzfristprofiten für Konzerne und Renditeerwartungen von Aktionären.
Schwamm drüber…
Was ein Schwachsinn. Aber von linken kann man nichts anderes erwarten.
„Warum muss der Steuerzahler die dafür gewährten Subventionen bezahlen?“ und „Pendlerpauschale? Eine Subvention für Autokonzerne und Ölmultis, die seit Jahrzehnten staatlich garantierte Profite einfahren…“
@Stadtmensch Einfachmal hetzen- gelle!
Sorry offensichtlich wissen sie nicht wer die Pendlerpauschale erhält! Alle Arbeitnehmer, Pendler und Selbstständige können diese geltend machen egal ob sie zu Fuss, mit dem Rad, ÖPNV oder Auto zur Arbeit fahren. Kommt also den Personen zu Gute die arbeiten , Steuern zahlen und den Laden am Laufen halten.
Wenn sie eine Pendlerpauschale erhalten, zahlen sie ja eben gerade KEINE Steuern. Das sollten die Gutverdienenden aber wenigstens tun, wenn sie mit ihrem konsumtiven, energieintensiven Lebensstil aus ihren Schlafstädten einpendeln.
Das wäre jetzt fragwürde Pauschalisierung mit tendenzieller Geringschätzung. Hetze würde ich das nicht nennen.
Aber ok, ihr habt doch was ihr wollt: Raucher müssen sich ihre Gesundheit ruinieren, damit mit der Erhöhung der Steuern auf Tabakwaren die Immission von Lärm- und Schadstoffen der rollenden Blechlawine quersubventioniert werden kann.
Keine weiteren Fragen – das ist alles so logisch….
„Wenn sie eine Pendlerpauschale erhalten, zahlen sie ja eben gerade KEINE Steuern.“
In welcher Täuschung befinden Sie sich?
Dieses ganze subventionierte linke Tasche, rechte Tasche, Steuergeld hin und her Geschiebe, samt der Ministerien sollte abgeschafft werden. Das ist eine völlig überkopfte Geldverschwendung und Wirtschaftsverzerrung.
Es wird Zeit für eine kapitalistische Wirtschaftsordnung nach A. F. Hayek und der Österreichschen Schule.
Milei in Argentien macht es uns vor das es gut geht. Aber dafür muß Mann halt Eier in der Hose haben.
Oder muß erst wieder eine Frau wie Magret Thatcher kommen und uns zeigen wie und wo der Hase läuft ?!
Noch etwas:
Wenn im Netz der Anteil der Kraftwerke mit Turbinen (Kohle, Gas, Kernkraft) zu gering wird, steigt das Risiko eines Blackouts.
Das war genau das Szenario letztes Jahr in Spanien, daß zu wenige solche Kraftwerke mehr im Netz waren, die die Stabilität hätten aufrechterhalten können. PV und Wind können das nicht – und taugen nachher auch nicht dafür, um die Versorgung wieder in Gang zu bringen.
Ein weiterer Ausbau nützt für die zuverlässige Stromversorgung tatsächlich nichts – aber dank garantierten Preisen sehr wohl den Investoren!
Für windschwache Gebiete (eigentlich fast alle südlich der Mainlinie) gibt es ja sogar noch einen Aufschlag. Man produziert dort also weniger Strom, bekommt aber trotzdem mehr Geld!
So etwas kann sich nur jemand ausdenken, der entweder ein komplett vernagelter Ideologe ist, ohne Ahnung von Wirtschaft (oder auch Naturwissenschaften) – oder aber jemand, der bestimmten Leuten auf Steuerzahlerkosten Geld zuschustern will.
moin das ist sowieso alles sehr schwierig mit den Erneuerbaren. ich glaube am stabilsten ist unser Netz, wenn wir Atomstrom aus Frankreich teuer importieren! an Tagen mit viel Wind und Sonne wird der Strom sogar noch teuer exportiert und das Netz ist sehr ausgelastet und kurz vor dem Zusammenbruch. schönen Tag
Diese ganze Energiepolitik ist katastrophal! Anstatt einen “ gesunden” Energiemix zu machen, baut man diesen Windmüll in die schöne deutsche Landschaft.Dazu auf LN noch PV Anlagen ( ich favorisiere ja PV Dächern der LW usw.)! Was für ein Umweltfrevel, denn man braucht SF6 ( schädlicher wie CO2)! Wozu das alles! Die BRD hatte moderne emissionsfreie AKW, hat genügend PSW, Talsperren, Biogasanlagen,Kohlekraftwerke-und Gaswerke!Also war die Energieversorgung bis dato gesichert! Im Übrigen gibt’s bisher keine Entsorgungsmoeglichkeiten für die Windfluegel? Dann noch diese Windmühlen in unseren Wäldern und deren Bau und Rückbau! Ich unterstütze sämtliche BI hier in Ostthueringen und in der Heimat ( Westerzgebirge).Inwieweit die off und on shore Windmühlen das Wetter beeinflussen, gerade wenn man noch mehr in die Höhe baut, wurde ja hier im Biog schon mal diskutiert…
Für mich ist dieser einseitige Ausbau von alternativer Energie genau so ein Unfug wie die nur E-Mobilität in unseren Gefilden als Perspektive…
Erneuerbare Energien, Krieg, Rohstoffe für Dünger und Batteriespeicher, Schwefelmangel usw. Es ist eine wunderbarer Mix aus bullshit:
https://youtu.be/PVdQ4_Q5ang?si=HKGYhMkSDGBxCuQL
Das Geraune dieser Influenzer nervt nur noch. Alles muss man selber recherchieren, um die Dinge halbwegs klar zu sehen. Aber du hast es ja shon richtig eingeordnet: bullshit.
Fazit: hydrometallurgische Verfahren für Gewinnung von Kupfer und Nickel mit Schwefelsäure sind durch die Blockade bisher kaum beeinträchtigt. Zumal man die eingesetzte Schwefelsäure auch recyclen kann. Man könnte auch ganz normal mit rohstoffreichen „Fossildiktaturen“ Handel treiben, statt diese aus purer Ideologie (Russenhass) teuer zu bekriegen.
Recycling ist überhaupt ein gutes Stichwort für eine gelingende Energiewende.
Die fängt nämlich im Kopf an:
Zuerst muss man entscheiden, ob man ein Wirtschaftssystem beibehalten will, das Wachstum zwingend voraus setzt. Und sei es Wachstum, das erst durch „Schöpferische Zerstörung“ ermöglicht wird.
Wie gesagt, mit dem aktuellen „Mindset“ des deutschen Ottonormal ist ein nachhaltiger Lebensstil undenkbar, mit allen Konsequenzen.
Wenn die 10,5 Billionen Geldvermögen (sehr ungleich verteilt) des deutschen Erstweltbewohners weginflationiert und verzeht sind (Freiheits-LNG), stellt sich ganz automatisch ein neues Wohlstandslevel ein.
Du musst nicht immer gleich so agro reagieren Stadtmensch. Es handelt sich nicht um einen Influencer, sondern um einen jungen Politikwissenschaftler, der u.a. 4 Jahre für die Münchner Sicherheitskonferenz arbeitete. Und wenn du den Beitrag genau angehört hast oder hättest, dann hättest du seine Einlassung zum Recycling auch mitbekommen…..
„der u.a. 4 Jahre für die Münchner Sicherheitskonferenz arbeitete“
Um so schlimmer! Diese vier Jahre hätte er sinnvoll investieren können, statt Unsicherheit zu generieren. Wenn ich mir das Totalversagen der beratenden Gremien rund um die amerikanische Politikausrichtung anschaue, komme ich ahnungsloser, meinungstarker Nichtsnutz zu dem Schluss, dass diese ganzen „Denkpanzer-Bewohner“ genau so im Trüben stochern wie jeder interessierte Laie. Nur dass es bei denen Wirkung entfaltet…
Agro: Ich empfinde eine tiefe Abneigung gegen diese Strategen…aber ok – „Unsere Demokratie“ so wichtig….da kann man schon mal die Innenpolitik schleifen lassen.
Das ist auch eine Möglichkeit:
https://www.schwaebische.de/wirtschaft/enbw-sprent-pumpspeicherkraftwerk-in-schwarzwald-granit-2654115
Ja wunderbar, kann aber auch so laufen:
https://eike-klima-energie.eu/2026/05/04/die-kosten-fuer-das-pumpspeicherkraftwerk-steigen-auf-das-zwanzigfache-dafuer-bekaemen-wir-vier-kernkraftwerke/
Im übrigen sehe ich bei uns auch immer viele stillstehende Windräder, sogar welche die sich noch nie gedreht haben.
Laut Angaben brauchen wir allein 3 Gaskraftwerke um den Standbybetrieb der Windräder zu gewährleisten.
https://windkraft-bockenem.de/eigenverbrauch-von-windkraftanlagen-im-standby-modus/
Gaskraftwerke gibt’s doch gerade geschenkt!
(Zumindest dann, wenn man Ukraine heißt).
woanders legt „man“ die still🤦♂️:https://psw-niederwartha.de/
War mal geplant in Atdorf (Hotzenwald, südlicher Rand des Schwarzwaldes mit dem größten nutzbaren Höhenunterschied); Planung vor knapp 10 Jahren gestoppt.
Hauptgegner: Grüne Kreis Waldshut und BUND…
https://www.focus.de/wissen/zukunft-gestalten/deutsche-forscher-starten-die-groesste-fluessigbatterie-europas_d0570cd8-8964-412e-9432-11912a2b4e9f.html
Experimentiert wird auf vielen Feldern. In Bayern wird ein Pumpspeicher – Kraftwerk renoviert:
https://www.br.de/nachrichten/bayern/pumpspeicherkraftwerk-happurg-im-zeitplan-gigantischer-akku,VGGbUSE
In der Summe habe ich ein gutes Gefühl, dass die Bemühungen erfolgreich sein werden. Aber bitte einen Großteil der Windräder rückbauen und nur Solar noch weiter ausbauen.
Eventuell über den Weg:
https://www.kit.edu/kit/pi_2026_032_gruener-wasserstoff-nur-aus-sonne-und-wasser.php
@Evonik
Warum Solar ausbauen? Für was? Für wen?
Wir können unsere Energieversorgung nicht auf „Gefühle“ aufbauen… ich habe übrigens kein „gutes Gefühl“ mit der Energiewende.
Wenn die smartmeter erst einmal flächendeckend eingebaut sind, werden viele plötzlich selber feststellen, das „andere“ über den selbst erzeugten Strom verfügen, gerade wie es das Netz zulässt. Dann wird spürbar, warum Netzstabilität wichtig ist. Bis dahin liefern wir den „Übergewinn-Strom“ an unsere Nachbarn zu hohen Gebühren und kaufen ihn bei Bedarf teuer zurück.
Erst wenn die Steuerung des Bürger-Energieerzeugers fertig ist, wird kein Strom mehr exportiert werden müssen. Dann heißt es wieder Strom sparen!…oder irgendwo speichern, aber wo Karl-Otto…denn der Eimer hat ein Loch. 🤡🦄
Wenn dann die flexiblen Tarife kommen, wird der Bürger über Anlage-Programmierung auch Verantwortung für die Netzstabilität übernehmen.
https://www.awattar.at/ Ganz nach unten scrollen!
Am 4. Mai hätte er schon draufgezahlt. Es gibt immer schon eine Prognose für den nächsten Tag. Da heißt es dann: rechtzeitig Speicher leeren.
Wenn die Steuerung über einen Smartmeter bei neuen PV‑Anlagen möglich wird, werden keine 10 kWh auf das Dach gepflastert, sondern nur noch so viel, wie für den Eigenverbrauch notwendig ist.
Mit den Gefühlen ist das so eine Sache. Bin früher zu dem Thema belächelt worden und schreib lieber nix dazu.
Was Solar betrifft steht ja was im neuen Thema.
Das ist ja genau das Problem: die Speicherkapazitäten sind technisch nicht machbar über das bisherige Maß hinaus.
So zahlen vor allem wir Bürger in Deutschland doppelt Strom, es wird unbezahlbar – ob Frau Reiche sich durchsetzen wird? Gegen die herrschende politische Ideologie? Fraglich. Wäre aber gut.
Ich bin viel unterwegs – und sehe, dass sich die Windräder meistens (!) eben NICHT drehen, deshalb messen die politischen Ideologen ja auch nur im Herbst….wo die Windwahrschein- lichkeit höher ist. Es ist zum verrückt werden.
@Sonja Dengler
Ich wünsche mir auch, dass Frau Reiche sich durchsetzt. Sie ist einfach Realist(in) …
Deshalb auch die Hetze gegen sie persönlich. „Die Fossile“. Das passt natürlich einer Frau Kempfert oder einem Prof. Quatschnicht nicht in die Agenda.
Österreich fördert derzeit Paneele auch nicht mehr, sehr wohl aber private Speicher. In Oberösterreich entsteht eine Elektrolyseanlage, die den überschüssigen Solarstrom verarbeiten soll. Wir haben zwei alte Verbrennerautos – noch zu gut zum Verschrotten. Aber mein Mann erkundigt sich schon immer über die technologischen Fortschritte. Wenn einer unserer Wägen den Geist aufgibt, soll es ein Fahrzeug sein, bei welchem man Strom ins Haus rückladen kann.
Bezüglich Kohlekraftwerke kann ich nur sagen: in ganz Österreich herrscht eine nie dagewesene Dürre. Meteorologen prognostizieren den Bauern Totalausfälle, weil demnächst auch noch mit Hagel zu rechnen ist. Natürlich würde man die Abschaltung zweier deutscher Kohlekraftwerke hinsichtlich Klimawandel nicht wirklich merken. Aber merkt man etwas, wenn man als einzelner Bürger einmal nicht zur Wahl geht? Ändert sich deshalb das Wahlergebnis?
Wenn wir jetzt instantan alle Kohlekraftwerke abschalten würde, würde das an der Dürre exakt gar nichts ändern.
Bei Windrädern gibt es aber einen nachgewiesenen, zumindest lokalen Zusammenhang – und zwar jetzt, nicht erst in irgendwelchen 100 Jahren.
Guten Morgen
Vieleicht ist es kostengünstiger wenn wir selbst gar keinen Strom erzeugen und den Strom von unseren Nachbarn abkaufen.
Bei den Nahrungsmittel sind wir ja auch auf dem Weg dahin, selbst nichts mehr erzeugen und vom Ausland einkaufen.
oh, oh
Super Vorschlag.
Damit müsste der Strom nur einmal bezahlt werden. Arbeit verlagern wir ja auch immer mehr in Ausland. Ich finde, auch damit sollten wir weitermachen, bis im ganzen Land nur noch Verwaltungsbeamte gebraucht werden. Weil, die Verwaltung werden wir doch bestimmt nicht auslagern?
Ein weiterer Aspekt ist, dass die abgeregelten Windräder zwar keinen Strom produzieren, der kostenpflichtig entsorgt werden müsste, aber die Betreiber für das Abschalten durch den Netzbetreiber entschädigt werden. Wird Windstrom nicht gebraucht, ist das am teuersten für den Netzbetreiber bzw. für den Stromkunden, egal, ob sich die Flügel drehen oder nicht. Geht der Windkraftausbau also zügig weiter, kanns doch nur besser werden. Oder was habe ich daran nicht verstanden?
Wir haben bereits jetzt das ca. 2,5 fache an EE-Leistung von der max. Last. Damit kommen wir gerade auf 60% EE Anteil beim Strom. Ein weiterer Ausbau von Windräder hat lediglich den Sinn, bei flaueren Windverhältnisse zugeschaltet werden zu können. Die Nichtregelbarkeit des Winds macht dies notwendig. Batteriespeicher können wechselnde Wind-/Sonneverhältnisse ausgleichen, aber bei jahreszeitlichen Schwankungen kommen Batteriespeicher an ihre Grenzen. Bei der Energiewende wurden nur Zielvorgaben gemacht, die man über den Ausbau von Wind und Solar erreichen will. Die Komplexität des Stromnetzes wurde fast komplett außer Acht gelassen. Z.B. ist ein großer Teil der Photovoltaikleistung nicht regelbar. Allein diese nichtregelbare Leistung übersteigt die Last an Sonn-und Feiertagen.
Ich bin nicht grundsätzlich gegen eine Energiewende, aber der deutsche Weg ist ein Ideologie getriebenes, dilettantisches Chaos, dass nie und nimmer zum Erfolg führen kann. Zumindest nicht unter dem Erhalt unseres Lebensstandard.
Ja,
das müsste rationell bedacht und angewendet werden.
Noch nicht mal tageszeitliche Schwankungen können die Batteriespeicher ausgleichen. Sie werden überwiegend nun mit Speichertiefen von 1 bis 2 Stunden gebaut, da sich nicht das Speichern lohnt sondern die Arbitrage, nämlich das Ausnutzen von Preisschwankungen.
Erst wenn man einen funktionierenden Kapazitätsmarkt hat, wird sich das ändern und die temporären Überschüsse, z. B. zur Mittagszeit oder an Wochenenden mit wenig Verbrauch, in die abendlichen oder nächtlichen Lücken verschoben werden.