Bauer Willi
Kommentare 86

Nein, auch kein Bio-Stall!

Ein junger Landwirt will einen Stall für Bio-Hähnchenmast bauen. Einige Anwohner sind dagegen. Der Jungbauer versucht zu erklären, geht auf die Einwände ein.

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2023/02/brandenburg-ostprignitz-ruppin-dahlhause-haehnchenmast-widerstand.html

Habt ihr noch Ideen, wie die Situation entschärft werden kann? Oder sind Stallbauten in Deutschland demnächst wirklich unmöglich?

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86 Kommentare

  1. also der grünhagen ist doch nur Bauernfänger…..
    weg hat Mal zu mir gesagt er würde nie investieren wo man am Wochenende und Feiertags arbeitet…, meines Erachtens ist es ein Schwindler

  2. Sabine sagt

    Wie man in dem Maßstab Bio-Hühner halten kann, is mir jetzt schon etwas schleierhaft, aber nun gut. Wenn der Markt da ist, dann lieber hier als im Ausland.
    Was zu Nachbarn zu sagen ist, denen sind schon 5 Tucken und ein Hahn zu viel. Die Viecher kann man ja nicht abstellen und ich kenn mehr als einen Hobby-Halter, der seinen Hahn abends in den Keller trägt, weil Krähen nur ab 8 Uhr und unter der Woche von den Nachbarn ertragen wird.
    Ich empfehle bei dem Thema auch gerne mal bei Clarkson’s Farm beim Streamingdienst mit dem großen A nachzuschauen. Mr. Clarkson versucht sich ja als Landwirt und ist irgendwie davon überzeugt, dass auch die Landwirtschaft irgendwie profitabel sein sollte. Ein schwerer Glaubensirrtum, der sich ja auch hier bei einigen Menschen immer noch hartnäckig hält. Sicher möchte niemand neben Clarkson’s Farm leben. Da kommen wirklich Leute hin und wollen mal dem berühmten Mann ein Foto machen, ein Bier trinken und ein T-Shirt mit blödem Spruch kaufen.
    Das ist nervig für Anwohner, die ländliche Ruhe suchen.
    Auf der anderen Seite hält nur der Shop gerade die von TB gebeutelten letzten Milchbauern im Umkreis über Wasser und die angrenzenden landwirtschaftlichen Betriebe hofften darauf nicht nur im Shop, sondern auch in einem kleinen Restaurant ihre Produkte zu einem wertschätzenden Preis los zu werden. Drei Tage pro Woche im Sommer offen, nur mit Reservierung und festem Menüplan mit Erzeugnissen aus der direkten Nachbarschaft und einem atemberaubenden Blick über die Felder der Hofs. 20 Arbeitsplätze in einer Gegend gesichert, wo man außer einer guten und woanders erwirtschafteten Rente wenig Verdienstmöglichkeiten hat. Wurde abgelehnt. Und es waren meist die Zugezogenen, die den “Clarkson’s Themenpark” nicht wollten. Wie die Landwirte ihre Höfe ohne die auslaufenden staatlichen Zahlungen in 5 Jahren erhalten sollen, die Frage wurde nicht beantwortet.
    Landwirtschaft darf nur schön sein und sich auf keinen Fall für irgendjemanden, der sie als Hauptberuf ausübt, lohnen und selbst wenn ein Bauer das perfekte Bullerbü anpeilen würde und wieder mit Rössern aufs Feld zöge, gäb es einen Nachbarn, der sich über das Hufklappern beschwert und auf Gummi-Beschläge und Einhaltung der Mittagsruhe klagt.
    Manchmal, wenn ich zu viel selbstgebastelten Albejen-Likör trinke, spricht mein Hahn mit mir und behauptet, dass H5N1 ein fehlgeschlagener Versuch der Vögel ist uns alle umzubringen und alle Gründe, die er zu Rechtfertigung vorbringt, hinterrücks an meinem und dem Tod aller anderen Menschen aktiv mitzuarbeiten, scheinen irgendwie voll gerechtfertigt.

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    • Stadtmensch sagt

      Ist doch immer so: du baust diesen Themenpark, diese Chipfabrik, dieses moderne neue Logistik-Zentrum von Edeka alles in den Außenbereich. Da ist ja noch Platz und die Autobahn nicht weit. Das Ganze schön mit Steuermilliönchen gebuttert und dann auf Arbeitsplätze, Wohlstand, Wachstum und ähnlichen Quark hoffen.

      Warum nicht erst mal die Industrieruinen wegräumen und dort produzieren? Warum nicht erstmal gucken, wo im Land ein besserer Platz ist als auf einem Acker? Acker – auch in einem Industrieland- ist unersetzlich, unbezahlbar was den Wert für kommende Generationen angeht.

      Landwirtschaft ist das vegetative Nervensystem eines Industrielandes (einatmen, ausatmen, Herzfrequenz). Man darf unter keinen Umständen die Produktionsgrundlage (30 cm Ackerkrume) wegmachen! Enteignung, Zwangsumsiedlung, sonstiger Terror ist immer vorzuziehen. …oder die Vögel denken nochmal scharf nach, wie sie eine schöne Zoonose für uns hinkriegen.

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    • Ex Bauer sagt

      die Hühner sind nicht das Problem der Hahn der krähen kann..
      und in Zukunft die gleiche Anzahl Hühner zu Hahn .
      das wird lauter..
      8 Mrd Menschen nach ihrer Vorstellung Bio zu ernähren wird schwer..
      jetzt kann man sagen vegetarisch,
      dann aber erhöhen sich die Zahl an in dem Fall unnötigen Hähnen drastische…und fressen müssen die ja auch ,oder ?
      in der freien Natur gibt es Nestraub 50 % der Gelege !
      wenn wegen Tierwohl die Sau die Schlachthaus überlebt , ist was daneben gegangen ?
      Der Mensch, dachte ich sei perse intelligent

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      • Ab welchem Alter Krähen denn die Hähne!

        Die werden doch im Teenageaslter, bzw. vor der Geschlechtsreife schon geschlachtet.

        Oder?

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      • Hans Gresshöner,Landwirt sagt

        “Der Mensch, dachte ich sei perse intelligent”

        Der Mensch ist emotional,egoistisch und aggressiv.

      • Hans Gresshöner,Landwirt sagt

        “Warum nicht erst mal die Industrieruinen wegräumen”

        Hier in HF solls Briefzentrum erweitert und dafür eine Hofanlage platt gemacht werden.Heisse Kommentare auf Meta.
        Die Gebäude werden nie wieder gebraucht werden.

      • Reinhard Seevers sagt

        Bei Demeter sind die Mastgeflügel nicht weiter definiert. Es gelten die Regeln für Junghennen oder Bruderhähne:

        Auszug:
        “7.10.3.1. Haltungsanforderungen Junghennen / Bruderhähne

        (1) Es dürfen maximal 9600 Junghennen und Bruderhähne in einem Stallgebäude gehalten werden.
        Dabei darf die maximale Größe einer Gruppe 4800 Tiere nicht überschreiten.
        (2) Es dürfen im Warmstall maximal 16 kg Lebendgewicht pro m2 Stallgrundfläche gehalten werden.

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      • Charli der fuchs sagt

        Das sind denn aber auf keinen Fall Bio h…in solch einem Geflügel KZ kann kein Bio entstehen

        • Bauer Willi sagt

          Können Sie das berurteilen oder ist das nur Ihre persönliche Meinung? Ab welcher Stallgröße ist Bio denn Bio?
          Haben Sie Hühner? Halten Sie Tiere? Haben Sie ein Haustier?

    • Getz Mek sagt

      Deutschland braucht wieder Hunger und mit grüner und roter Konzernpolitik ( die SPD lebt von Beteiligungen) schaffen wir das auch.

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      • Die GRÜNEN müssten aber kapieren, das Ernährung zur Ökologie gehört und deswegen müssten sie mit der Landwirtschaft zusammenarbeiten und nicht dagegen.

        Mal analysieren, was die Bauern wie und warum für Gift spritzen und wie man das abstellen und so gering wie möglich halten kann,
        Und die Wähler davon aufklären.
        Sind die Autos nicht auch wegen ihrem politischen Druck sparsamer und umweltfreundlicher geworden? Oder hat das eine andere Ursache?

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    • Gmeiner Thomas sagt

      auch ein bio bauer muss die möglichkeit haben, so viel tiere zu halten, dass er seine familie ernähren kann!

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  3. Christian Bothe sagt

    Ganz einfach auf konventionelle Stallhaltung umstellen! Hat jahrelang gut in den KIM Betrieben Brandenburgs gut funktioniert und nach der Wende in kleineren Dimensionen auch! Warum Bio mit Freihaltung? Vielleicht kann man so die ~4000+EW überzeugen, wenn man von der „Religion Bio“ abschwört…

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  4. Peter sagt

    Komischer Artikel heute…Bio mit mehr als 15 Tieren je qm…(siehe Kommentare…); Der Junglandwirt mit 26 Jahren voll „in der richtigen Spur“. Bemüht man ein wenig die Internet-Recherche-Möglichkeiten ergibt das für mich ein anderes Bild. Von Beruf Sohn ist das Spiel vom Wachsen und Weichen sicher auf Wachsen eingestellt. Ein Netzwerk von Unternehmen und Junior spielt schon kräftig mit. Vermutlich haben die Anwohner ganz andere Befindlichkeiten dazu. Und wie entschärft man die Situation? Den Arbeitsfähigen (…und Willigen ;-)) bietet man im Imperium einen Job, welcher biss`l über „ortsüblich“ liegt. Für den Rest stellt man einen Regiomat auf und mit der Anwohnerbezugskarte bekommt jeder Haushalt monatlich 2 küchenfertige Hähnchen auf Kontigent und mehr zum kleinen Preis. Hoffentlich gibt’s da nicht zu viele Veganer…die könnten quer schießen. Und wenn der Name in der Region nur rein zufällig ist, bleibt wenigstens der Entschärfungsvorschlag.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Das ist schon bauernbashing at its best Piotr. Hoffentlich erwischt es nicht auch andere junge Unternehmer, die evtl. ein start-up für bullshit-finance-beratung oder ähnliches machen wollen…achnee, die müssen sich ja nicht mit geframten Bürgern rumschlagen, die machen im städtischen co-working-space ambiente ihre Latte Macciato Tagungen. Ich könnt schon wieder ko..en.

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      • Peter sagt

        Ich auch, wenn junge Marktteilnehmer mit “besonderem Hintergrund” medial tiefstapeln, wenn es gerade paßt. Da wird man dann auch ganz schnell mal Junglandwirt des Jahres. Nix bauernbashing…Hier äußern sich viele Bauern, welche wirklich selbst arbeiten und da läuft es ja wohl nicht so rund. Herr Dornhauser hatte mich aufgrund einer etwas provokanten Ausführung mal zu sich zum Arbeiten eingeladen und gleich darauf aufmerksam gemacht, dass er für sich und seine mitarbeitende Familie kaum den Mindestlohn erwirtschaften kann. Diese Gegensätze sind schon bedenklich.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Den Zusammenhang mit Ihrem ersten Beitrag kann ich nicht sehen. Sie Vorverurteilung jemanden, den sie nicht kennen und dessen Background Sie unterstellen.
          Sie kennen sich mit Landwirtschaft nicht wirklich aus oder? Sonst würden Sie die Arbeit rundum die Tierhaltung kennen, auch bei Masthähnchen in Bodenhaltung.

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      • Thorens sagt

        Ach – Erdnüsse reisen doch sicher auch ganz gern um die halbe Welt und dienen dann auf diese Weise einer Blaumeise als Speise.

        Ich war überrascht darüber, dass es inzwischen offenbar sogar einen Markt gibt für Sommermeisenknödel. Mutet mir an wie Ganzjahresallwetterschneeschaufeln.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Das ist auch ne Nummer:
        https://www.hansemanns-team.de/Heu/Heu/Premiumheu-10kg::3711.html

        “Bieten Sie Ihrem Liebling das Heu täglich frisch an. Futterreste bitte am nächsten Tag aus dem Käfig entfernen (Heu nimmt den Stallgeruch an und ist für Ihren Liebling weniger appetitlich)”

        😀….Kapitalismus ist was für diejenigen, die es verstehen, die Gefühle der Menschen in bare Münze umzuwandeln. Dafür haben Alchemisten ihr Leben gelassen, als sie versucht haben, aus Blei Gold zu machen….sie hätten nur 500 Jahre warten müssen und sie wären reich geworden….aus Stroh hätten sie Gold spinnen können, diese Deppen.😎

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        • Stadtmensch sagt

          Hammer! Wir hatten hier auch schon getrocknete Kuhfladen (500g Packung) als Superdünger für 7.99 (lange vor der großen Inflation) oder so ähnlich. Aber 20 Euro für ein Stück Apfelzweig auf Naturholzplatte von regionalen BioÖkoStreuobst-Bäumen für die Kleinen ist wirklich nicht zu toppen.
          Da verfüttere ich ja täglich ein Vermögen mit den Weidenzweiglein hier.

          • Bergamasca sagt

            Ja, da siehste mal – Geschäftsideen muss man haben, statt hier rumzujammern! Ich habe das auch zuerst für eine neue Folge von “Neues aus Büttenwarder” gehalten – von wegen “Nennwert”, falls es noch andere Fans hier gibt…

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    • Smarti sagt

      Jetzt, da hier auch Eichhörnchenfutter angeboten wird, fällt es mir wieder ein: wir haben im Wald einige sehr schöne, alte Edelkastanien. Früchte fallen nie zu Boden, die Eichhörnchen sind immer schneller.
      Bei den Walnüssen gibt es manchmal wettrennen, wer schneller ist mit sammeln, aber das ist auch unterhaltsam. Die Kerle waren auch schon an den zum Trocknen ausgelegten Nüssen :).

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      • Reinhard Seevers sagt

        ….grübel, grübel…wäre es da nicht lukrativ in der Maronenplantage eine Eichhörnchen – Mast zu etablieren? duck und wech…..😎

        “So bietet zum Beispiel ein Supermarkt namens Budgens in Nord-London die entpelzten Sohlengänger in seiner Fleischtheke feil. „Auf vielfache Nachfrage der Kundschaft“, wie der Ladenbesitzer schwärmt. Auch ein gewisser Steve Downey, Inhaber der Metzgerei Chef Direct in Bristol, freut sich über regen Zulauf: „20 Londoner Restaurants nehmen mir Eichhörnchenfleisch ab, 200 Tiere pro Woche verkaufe ich an Privathaushalte.“

        Mmmhhh, Eichhörnchenragout im Pfannkuchenmantel!

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        • Tierfreunde können das aus ethischen Günden doch gar nihct essen, oder?

          Fressen Schweine nicht auch Maronen?

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          • Reinhard Seevers sagt

            Inga, ich sehe es förmlich vor mir…ein Maronenwald voller Harmonie, in den Bäumen zwitschern die vielfältigsten heimischen Vögel, von Ast zu Ast springen Eichhörnchen und unten im Schatten dieser erhabenen Bäume weiden Schweine. Hier wird das wohlschmeckende “Germanico” -Schwein gemästet, unter freiem Himmel, in freier Natur…..ach…..isset nich schön. Und die Menschen aus den Städten kommen in Scharen und schauen sich dieses Idyll an….und im Waldimbiss speisen sie in Eintracht das Schweineschnitzel ala “Germanico” bis sie wieder aufbrechen, um in ihre Wohnsilos zurückzukehren und das Dschungelcamp zu schauen. Es könnte so schön sein.

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              • Limes sagt

                “Wo ist das? ich will da hin !”
                dann ins Tessin fahren, im Maronenwald wandern und anschliessend ein Osso Bucco (Kalbhaxen) in einer Grotti essen.
                Bevor das große Geld ins Tessin kam war es ein Armenhaus, Maronen und Rind die Grundnahrungsmittel da beide sehr gut lagerbar und damit ganzjährig verfügbar. Mehr gaben die kargen Böden nicht her. Die Tessiner waren kleinwüchsig und verdingten sich als Schornsteinerfeger in reichen Städten wie Mailand.
                Interessant ist auch die Geschichte des Monte Veritas, ab 1900 war es Treffpunkt von Anhängern unterschiedlicher alternativer Bewegungen und Lebensreformen aus vielen Ländern.

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                • Bergamasca sagt

                  Auch in Teilen Italiens. Die Leute haben im Herbst die Maronen mit dem Obst verkocht, das man nicht verkaufen konnte. Das war im Jahresablauf monatelang eine wichtige Grundnahrungsquelle.

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            • Stadtmensch sagt

              Wir haben sowas. Nennt sich Wildgatter. Wisent, Luchs, Wolf, bis vor ASP auch Wildscheine, Rotwild oder wie das heißt…alles dabei. Und Schautafeln zum Nachlesen, was es sonst noch so gibt. Ausgestopftes, Nistkastenbauanleitungen, Waldimbiss und Wohnsilo ist auch nicht weit.

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                • Stadtmensch sagt

                  Wieso soll der Mensch Esskastanien nicht gleich direkt selbst essen? Zur Verwendung von Esskastanien in der Eichhörnchen- oder Schweinemast fällt mir nur Kalorienverschwendung ein.

                  Deshalb hat Reinhard ja auch dieses Beispiel vom findigen Unternehmer aus Bristol gebracht, dem es nur ums “Machen” geht und nicht darum, ob etwas sinnvoll ist.

                  Inga, ChatGPT war gestern. Heute ist wieder Ironie, Sarkasmus und Häme angesagt. Da können die Klicksklaven noch so lange die Software anlernen, das bekommen sie nicht in den Algorithmus. Aber wer weiß….

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Stadtmensch, willst du die Menschen unbedingt zum Esskastanien-Verzehr zwingen? Ich mag keine Esskastanien, hab ich doch nun schon mehrmals gesagt. Ich mag auch kein Gras, keine Baumrinde oder Disteln….also, lass uns vernünftig bleiben und essen, was uns schmeckt gelle?

                  Die Briten sind bald auf die Grauhörnchen angewiesen…wir vielleicht auch demnächst.🙋‍♂️ Läuft!
                  https://www.agrarheute.com/markt/marktfruechte/leere-regale-supermaerkte-grossbritannien-beginnen-rationierung-603772

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            • Thorens sagt

              “…unten im Schatten dieser erhabenen Bäume weiden Schweine.”

              …die die Maronen so schnell verputzen, wie sie vom Baum fallen.
              Peng – Traum zerplatzt

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            • Smarti sagt

              Also so eine Gartengastro wäre mir viel zu viel Verantwortung und Arbeit, die dürft Ihr führen.
              Ich vergebe dann Patenschaften – für die Bäume, die Schweine und die Eichhörnchen und komme gelegentlich zu Euch zum Schnitzel essen :).

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            • Kennst die Trüffelwälder in Frankreich nicht?
              Ich wollte nur fragen, ob die Maronen von den Schweinen auch lukrativ verwertet werden können,
              Damt wir keine Eichhörnchen zu schlachten brauchen.

        • Pälzer Buh sagt

          Will ja nicht Klugsch……, Grauhörnchen bitte Herr Seevers, die sind nämlich eine Plage in Großbritannien.

          • Reinhard Seevers sagt

            Mir doch egal, copy and paste hat es so wiedergegeben…oder war es ein bot? Wer weiß.

          • Thorens sagt

            “Grauhörnchen bitte Herr Seevers, die sind nämlich eine Plage in Großbritannien.”

            Was würde im Sinne des Ressourcenschutzes da wohl näher liegen, als die Biester zu essen. Vielleicht kommen ja unsere Großstädter auch noch auf den Geschmack, wenn die Ratten überhand nehmen.

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        • Edzard sagt

          Da geht es aber wenn ich das richtig in Erinnerung habe nicht um die braunen sondern die „Invasoren“ Hörnchen die auch aktiv bejagt werden.

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        • Die Jägerin sagt

          hier geht es ziemlich sicher um die nordamerikanischen Grauhörnchen. Ein sogenannter Neozoe, also invasive Art, die sich rasant ausbreitet und unseren heimischen Eichhörnchen den Garaus macht. Die Nordamerikaner sind deutlich größer und kräftiger und somit auch fleischreicher als unsere heimischen….schlägt also zwei Fliegen mit einer Klappe…. dezimiert die Eindringlinge und liefert leckeres Fleisch.

    • Christoph aus der Stadt sagt

      Vielleicht sollte ich das mal kaufen. Ich habe bisher nur Meisenknödel von Aldi im Futterangebot, die dort eimerweise verkauft werden. Leider werden die nur so widerwillig verspeist, dass der Eimervorrat mittlerweile ranzig wird.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Nee, das kommt davon, dass man das gute Schweineschmalz durch gentechnisch verändertes Pflanzenfett gewechselt hat….früher gab’s sowas nicht. Da waren die Spatzen auch so groß, wie heute die Gänse!
          💪🍻😎

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      • Stadtmensch sagt

        Ich nehme normale Sonnenblumenkerne. Ist immer Gedrängel am Vogelhaus. Heute waren auch die ersten Grünfinken wieder zu Gast. Ringeltauben sind auch schon wieder da. Hab auch schon “Spezialmischungen” probiert, wo dann immer aussortiert wurde von den Biestern.
        Von den Sonnenblumen die wir anbauen ernten wir fast nix. Sobald etwas dran ist was aussieht wie Samen, hängt ein Vöglein dran und pickt…

  5. Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

    Es ist doch ganz einfach. Der sogenannte Verbraucher will nicht aus eigenem Antrieb Bio, Tierwohl oder sonst was. Alles basiert auf politischer und medialer Indoktrination. Er lebt (noch) in einer Wohlstandsblase, interessiert sich für die Dinge um ihn herum teils nur wenig, außer wenn es ihn direkt berührt und sein Wohlstand beeinträchtigt wird.
    Alles in allem: nicht viel dran an den Verbraucherforderungen!

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    • Das ist ja der Unterschied zwischen
      Bauer und Verbraucher

      Der LEH nutzt das aus,
      Und der Verbraucher blickt nicht durch,
      lässt sich von Massenmedien beschwurbeln.

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  6. Stadtmensch sagt

    Zitat @Brötchen:
    “und wenn ich nichts davon habe, was geht mich da fremdes Elend an”

    Du sagst es! Das ist der Unterschied!
    Ist ja nicht so, dass man nicht nur nichts davon hat, sondern u.U. auch noch Einbuße von “Lebensqualität” hinnehmen muss. Verkehr nimmt zu. Versiegelung nimmt zu. Lärm sowieso…

    Weil sie nichts davon haben, sind die Leute auch gegen Windkraftanlagen in der Nachbarschaft. Ist eben oft keine Wirtschaft für die Menschen sondern für den Akkumulationswahn von ganz Wenigen. Dafür wird alles zubetoniert und “vernutzt”!

    In den 1970ern hatten auch alle genug zum Leben und man war noch nicht so empfindlich. Aber was ist schon genug? Es muss immer weiter gehen. Wir brauchen einfach noch mehr Hähnchenschenkel. Und billiger soll es sein…

    Damit einige mehr arbeiten können, als sie zum Leben brauchen (weil sie sich außer Arbeit nix vorstellen können) und die meisten anderen in die Röhre schauen.

    Das ist sooo anstrengend. Warum kann sich der Jungbauer nicht einfach hinsetzen und kein “Macher” sein wollen? Hat er von Mami und Papi Startkapital bekommen, um sich zu “verwirklichen”?

    Heute schlechte Laune. Nachbar betreibt illegale Autowerkstatt und ist nachtaktiv. Wir wollen ja keinen Streit. Leben und Leben lassen…

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    • Reinhard Seevers sagt

      Warum sagts du das gleiche nicht auch zu deinem Nachbarn…der kann sich doch auch hinsetzen und kein “Macher” sein wollen…komm trau dich, deine Lebensweisheit zu testen.
      Bin gespannt auf den Boomerang.
      Wovon lebt denn der Stadtmensch eigentlich, vom Nichtstun, ähh nichts machen?😎

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      • Stadtmensch sagt

        Stadtmensch arbeitet zu viel und sein Nachbar macht es genau richtig. Da es nicht legal ist, muss er es halt nachts machen. Mit etwas “Weisheit” bekommt man sich rasch wieder in den Griff.

        Was den Bedarf an großen neuen Hähnchenmast- und Insektenfarmen und Chipfabriken angeht, müssen die Nachgeborenen urteilen, ob diesbezügliche Entscheidungen “weise” waren.

        Wenn man zurück schaut, sieht es da ja nicht so rosig aus würde ich sagen. Ziel nicht erreicht.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Naja, ich glaube schon, dass die Hähnchenmast in den letzten 30 Jahren doch eher rosig war Stadtmensch.

          • Stadtmensch sagt

            Natürlich war es aus finanzieller Sicht rosig, Geflügelproduktion an die durch Werbung hergestellten Verbrauchergewohnheiten anzupassen.
            Gab dann mal zwar kurz Ärger als man es übertrieben hatte, so dass man die “günstige und hässliche” Seite nach Osteuropa verlagern musste, aber sonst alles schick. Interessiert auch nicht, dass es weltweit nur noch drei Hühnerrassen gibt deswegen oder das mit der Nahrungskonkurrenz zum Menschen. Angeblich gesund und lukrativ ist alles was zählt.

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  7. Pälzer Buh sagt

    Ich unterstütze jegliche Art von Nutztierhaltung, aber auch als Winzer muss ich leider sagen:”Der bester Nachbar ist der,der nicht Vorhanden ist.”

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  8. firedragon sagt

    Situation entschärfen ? Hm …
    Wir sind wegen eines zugezogen Nachbarn vor Gericht. Wegen ein paar dutzend Hühnern und ner Handvoll Rindern.
    Es ist schon eine Person ausreichend – es kann der Brävste nicht in Frieden leben, wenn’s dem lieben Nachbarn nicht gefällt.

    -Es muss baulich alles bis ins kleinste Detail unanfechtbar sein.
    -Ein ausgesprochen stabiles Nervenkostüm ist sehr hilfreich.
    -Einen verdammt guten Anwalt, braucht es
    -Und Geld
    Wenn man das hat, kann man sich und seine Ideen ja noch dem Dorf erklären, wenn man dazu noch gesteigerte Lust hat. Aber zum Hampelmann sollte man sich nicht machen.

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    • Smarti sagt

      Meine Kollegin wohnt in der Schweiz, erwiesenermassen im ältesten Bauernhaus eines grossen Weilers, der im Laufe der letzten 30 ? Jahre zu einem Dorf angewachsen ist.
      Seit ein pensionierter Anwalt ein Häuschen in etwa 100 m Entfernung gebaut hat, bekam sie Riesenärger wegen ihren zwei Hähnen und etwa 10 Hennen. Unterdessen ist das ganze Dorf in zwei Lager geteilt, der Gemeinderat streitet sich und mit den Anwaltskosten könnte ich mir was Schönes bauen.
      Wegen meinen geliebten Tieren ( bzw. den tollen Nachbarn ) bin ich 3 mal umgezogen. Ich kann jedem nachfühlen, der von den Nachbarn tyrannisiert wird.

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  9. Smarti sagt

    Eine Entfernung von mehr als 700 m ist nicht im Dorf. Aber solange die Erzeugung von Nahrung von den betroffenen Menschen nicht als lebensnotwendig angesehen wird sondern als Belästigung und direkte Provokation, solange bleibt das schwierig.
    Das sind dann wohl auch diejenigen, die bei Aldi über die hohen Preise lästern und diejenigen, die nach staatlichen Hilfen rufen.
    Und in den Kommentaren sind dann wieder die “Rechner”, die ganz erstaunt feststellen, dass auch ein Biohähnchen keine Einzimmerwohnung mit Balkon sein eigen nennt.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      In meiner Gegend wurde ein Hühnerstall gebaut, für 24.000 BIO Hühnern.
      obwohl der nächste Ort 5 Km entfernt ist, liefen die Bewohner Sturm dagegen.

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  10. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Wenn ich an meinen Wald denke,der genau am Ortsrand liegt und der plötzlich angeblich lebensgefährlich geworden ist! Eine zugezogene Person hatte mich nicht direkt angesprochen,sondern das Ordnungsamt “verrückt gemacht”.Die Behörde meinte dann,da müssten sofort Baumkletterer eingesetzt werden,Kosten spielen ja keine Rolle.Auch kamen immer mehr Leute und forderten mich auf,sofort zu handeln.Da muss man verdammt cool bleiben.

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  11. Ferkelhebamme sagt

    Ist ja schon ein Wunder, dass der Stall überhaupt genehmigungsfähig ist. Der Junglandwirt kann ja mal kommunizieren, was er bis jetzt schon leisten und zahlen musste, um überhaupt so weit zu kommen.
    Jetzt die Befindlichkeiten der Dorfbewohner. Er könnte einfach drüber hinweggehen, aber damit zu leben, dass die eigene Familie Buhmann des Dorfes ist, ist nicht einfach. Und es ist absehbar, dass nun die Tierrechtler die mediale Aufmerksamkeit nutzen werden.
    Das ist Deutschland

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    • Brötchen sagt

      was hilft, ist nur Vertrauen aufbauen…..aber das dauert..

      Das das Grauen ein Gesicht bekommt 😉

      Ich kenne ein Lw. da oben ganz in der Nähe, der hat auch ziemliche Widerstände, aber da musste eben vor Ort immer wieder Dich vorstellen, Hoffest usw…

      • Ferkelhebamme sagt

        Ja, das ist so. Das ist mindestens genauso viel Arbeit wie der Behördenkram, über Jahre. Nicht zu unterschätzen. Wir gehen gerade in die nächste Runde, haben inzwischen aber sogar die örtlichen Grünen im Rücken. Nutzt aber nichts, wenn Özdemir nicht endlich Klarheit schafft und die Beamten des Kreises nicht entsprechende Handlungsanweisungen in der Hand haben. Also irgendwo hakt es immer, wer da nicht direkt frustriert das Handtuch wirft, dem gehört eigentlich ein Orden verliehen

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        • Brötchen sagt

          Viel Glück!

          Langfristig denke hilft das schon! Wenn die Leute merken der Kollege will auch was für uns tun und nimmt uns ernst usw….

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    • Reinhard Seevers sagt

      Habe einen Kunden, der grundsätzlich mit dem Anwalt aufschlägt und auch bereits zwei Verfahren gegen die Genehmigungsbehörde gewonnen hat. Dem ist der Frieden im Dorf inzwischen egal, ist ja auch immer eine Mentalitätsfrage. Gibt auch immer einen Teil der Gemeinschaft, die sich hinter demjenigen stellt, der sich traut sich gegen den “Mainstream” zu stemmen….wir werden eine zunehmend gespaltene Gesellschaft.

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      • Brötchen sagt

        Ja oder so, knallhart…. eigentlich das Beste….

        Die Leute sind teilweise so irre drauf, das hält nicht jeder aus.

        Hier im Osten ist die Mentalität Leben und Leben lassen was geschäftlich angeht nicht so sehr ausgeprägt. Auch nicht ein gewisser Geschäftssinn….deshalb können sich die Alten nicht in die Lage versetzen. Die waren schon immer nur hin und her geschubst und jetzt wieder, da wird man misstrauisch.

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        • Schmeckt gut sagt

          es gibt entsprechenden, genau zugeschnittenen Rechtsschutz. Ist nicht ganz billig, aber beruhigt die Nerven.

  12. Reinhard Seevers sagt

    An diesem Beispiel kann man schön Sozialstudien betreiben, find ich.
    Der junge Biolandwirt steht der alten Dorfgeneration gegenüber. Diejenigen, die sich in ihrer Jugend dem SED-Regime beugen müssen, wollen jetzt wenigstens ihre demokratische Macht vor Ort ausleben. Hätte man ihnen früher eine LPG vor die Nase gepflanzt, so kann man nun gegen Massentierhaltung schimpfen, egal ob begründet oder nicht. Gefühle und Befürchtungen reichen, um das Einvernehmen der Gemeinde nicht zu erteilen.
    Der junge kommunikative Biobauer ist zudem noch ein Sinnbild für die westdeutsch geprägte woke Lebensform und dort nicht unbedingt soziologisch gedeckt.
    Ich denke in diesem Fall kommt viel zusammen, aber es ist kein klassischer Konflikt wie im Westen, meine ich zu spüren…

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    • Brötchen sagt

      Reinhard meist sind die Initiatoren zu gezogene, die ihr Geld woanders verdienen.
      Die Alten sind meist schon seit der Wende aus dem Arbeitsleben raus, die wissen überhaupt nicht mehr, wie alles zusammenhängt bzw. davor prekär beschäftigt gewesen.
      Was heute in 10 Jahren an Veränderungen kommen, ist früher in 50 Jahren nicht passiert.

      Bei mir ist auch gerade ein Industriebauvorhaben geplant, alle die in der Bürgerinitiative sind, waren ursprünglich keine Eingeborenen.
      Es wird auch gar nicht geguckt, wie sind die Auswirkungen usw.

      Aber das ist das Resultat der Politik, wo keine Verantwortung mehr übernimmt und allen alles über gehalst wird. Ich wäre da auch misstrauisch.

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      • Brötchen sagt

        heute sieht eben jeder nur seins und wenn ich nichts davon habe, was geht mich da fremdes Elend an.

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  13. Frikadellen piet 44 sagt

    moin ich habe keine Idee die Leute werden nach wie vor irgendwas wollen was denn gerade durch den Kopf geht verstehen kann man es nicht schönen Donnerstag

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