Es gibt eine hitzige Debatte darüber, ob „natürlicher“ Zucker besser ist als der weiße – von diversen Kreisen auch „Industriezucker“ genannte – aus der Tüte. Chemisch und ernährungsphysiologisch betrachtet ist die Antwort jedoch einfach: Für den Körper macht es kaum einen Unterschied, woher die Saccharose stammt.
1. Die Chemie: Zucker bleibt Zucker
Ob im Apfel oder in der Cola – die Moleküle sind identisch. Der handelsübliche Kristallzucker (Saccharose) besteht zu jeweils 50 % aus Glukose (Traubenzucker) und Fruktose (Fruchtzucker).
In den meisten Früchten liegt genau diese Kombination ebenfalls vor. Sobald der Zucker den Dünndarm erreicht, spaltet der Körper die Saccharose in ihre Einzelteile auf. Die Leber und die Zellen „wissen“ nicht, ob die Fruktose gerade aus einer Bio-Birne oder einem Gummibärchen stammt. Die biochemische Umsetzung, insbesondere der Stoffwechsel in der Leber, bleibt bei gleicher Menge identisch.
2. Der „Natürlichkeits-Fehlschluss“
Oft wird argumentiert, dass Fruchtzucker gesund sei, weil er aus der Natur kommt. Doch isolierte Fruktose, die oft als Süßungsmittel verwendet wird, ist exakt derselbe Stoff, der in Obst für Süße sorgt.
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Die Menge macht das Gift: Wer große Mengen Fruchtsaft oder Smoothies konsumiert, nimmt oft mehr Zucker zu sich als durch einen moderaten Genuss von Süßwaren.
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Die Matrix-Theorie: Ja, Obst enthält Ballaststoffe, die die Aufnahme verlangsamen. Aber rein energetisch und im Hinblick auf den Insulinspiegel bleibt die Zuckerlast pro Gramm dieselbe.
3. Die Problematik einer selektiven Zuckersteuer
Wenn man akzeptiert, dass Zucker auf molekularer Ebene überall gleich wirkt, erscheint eine Zuckersteuer nur auf Softdrinks inkonsistent. Hier sind die Hauptargumente gegen diese selektive Logik:
Wettbewerbsverzerrung und Ausweicheffekte
Wird nur die Limonade besteuert, greifen Konsumenten möglicherweise zu Fruchtsäften. Viele Apfelsäfte enthalten jedoch pro 100 ml genauso viel (oder sogar mehr) Zucker wie eine Cola. Eine Steuer, die den Fruchtsaft von der Zuckersteuer befreit, sendet das falsche Signal, dass dieser Zucker „harmlos“ sei, was medizinisch nicht haltbar ist.
Inkonsistenz in der Gesetzgebung
Eine logische Steuer müsste sich am absoluten Zuckergehalt orientieren, unabhängig von der Quelle. Wenn das Ziel der Gesundheitsschutz ist, ist es unlogisch, den Zucker in einem Milchmischgetränk oder einem Fertigjoghurt anders zu behandeln als in einer Limonade.
Ich trinke selten Limonade, esse aber gerne getrockenete Datteln. Mich würde eine Zuckersteuer auf Softdrinks also kaum treffen. Aber ist das richtig?
Beim Vergleich zwischen einer Fanta und Datteln zeigt sich nämlich ein paradoxes Bild: Die vermeintlich „gesunde“ Frucht ist in Wahrheit eine extreme Zuckerkonzentration, während das Erfrischungsgetränk – auf das Gewicht bezogen – deutlich weniger Zucker enthält.
Hier ist der direkte Vergleich (Durchschnittswerte pro 100 g bzw. 100 ml):
| Merkmal | Fanta (Orange) | Datteln (getrocknet) |
| Zuckergehalt | ca. 7,6 g | ca. 63 – 66 g |
| Kalorien | ca. 31 kcal | ca. 280 kcal |
| Zuckerart | Saccharose, Glukose, Fruktose | Fruktose, Glukose |
| Zustand | Flüssig (gelöst) | Fest (Zellverbund) |
Fazit
Zucker ist ein Energielieferant, dessen Übermaß zu Zivilisationskrankheiten führt – egal, ob er aus dem Labor, dem Rübenfeld oder der Obstplantage kommt. Eine Steuerpolitik, die nur eine spezifische Kategorie wie Softdrinks herausgreift, ignoriert die biochemische Realität. Wenn eine Regulierung erfolgen soll, müsste sie konsequenterweise alle zugesetzten und freien Zuckerarten umfassen, um eine tatsächliche Verhaltensänderung zu bewirken und wissenschaftlich integer zu bleiben.
Klugscheisser-Nachtrag: der Zuckergehalt in einer Fanta schwankt in Europa stark:
https://de.statista.com/infografik/35826/zuckergehalt-von-fanta-orange-in-europa/


Das Argument „Gesundheitsvorsorge durch weniger Zucker“ zieht bei mir überhaupt nicht. Natürlich gibt es Folgeerscheinungen durch hohen Zuckerkonsum (das sehe ich täglich bei meiner Arbeit im Klinikum), aber dies findet in vielen anderen Bereichen auch statt. Beispiele gefällig:
Sportunfälle (vor allem Skifahren, Bergklettern) , vermehrt schwere E-Bike und E-Scooter-Unfälle, schnelles Autofahren…etc, etc.
Alles Dinge die mit Risiko behaftet, durch freie Entscheidung eingegangen werden und das Gesundheitssystem belasten.
Einzig wahrer Grund für die Zuckersteuer bleibt die zusätzlichen Steuereinnahmen für den notorisch, klammen Staat.
Nicht zu vergessen der Schlafmangel durch allerhand „Freizeitbeschäftigungen“.
Schon Mamma Hesselbach meinte anno dunnemals in Anlehnung an Blaise Pascal: Alles Unglück auf der Welt kommt nur davon, dass die Leut‘ nicht ins Bett gehen.
@JD
Das ist wohl zu kurz gesprungen. Bei den genannten anderen Gefahren, ist das Risiko ganz klar erkennbar; zumindest wenn man halbwegs gescheit ist. Das beim Genuss von Lebens- Genussmitteln evtl. eine Gesundheitsgefahr mitschwingt, ist viel weniger wahrnehmbar. Ja, man könnte sich natürlich die Deklaration anschauen. Wirklich? Wer ist denn in der Lage, die oft komplett verklausulierten Inhaltsstoffe zu erfassen? Ohne zumindest auf Abiturniveau vorhandene Chemiekenntnisse dürfte das kaum gelingen.
Dass diese ganze Diskussion, hier in einem ldw. Blog, natürlich letztendlich nur um die Anbauinteressen sich drehen würde, musste jedem klar sein. Nein, die Zuckerproduktion in D. ist offensichtlich nicht wettbewerbsfähig. Kontingente und Treueprämien für Anbaureduzierungen, sind nicht Hinweise auf einen freien Markt. Schau´n wir mal, vielleicht regelt die SGFZ ja den ZR-Anbau in der Zukunft.
„Ja, man könnte sich natürlich die Deklaration anschauen. Wirklich? Wer ist denn in der Lage, die oft komplett verklausulierten Inhaltsstoffe zu erfassen? Ohne zumindest auf Abiturniveau vorhandene Chemiekenntnisse dürfte das kaum gelingen.“
Das ist die gleiche Denkweise, wie sie die Denkbetreuer der Regierung an den Tag legen.
Der Denkfaule hatte Eltern, welche evtl. ihren Erziehungsauftrag verfehlt haben. Der Denkfaule muss ja nicht den ganzen Beipackzettel lesen und verstehen, er muss ja nur nach dem Zucker schauen. Das sollte schaffbar sein.
Die Ursache liegt viel tiefer Kemet, aber das breite ich hier nicht wieder aus, das langweilt Sie eh…..😎
@Kemetbauer
„Nein, die Zuckerproduktion in D. ist offensichtlich nicht wettbewerbsfähig. Kontingente und Treueprämien für Anbaureduzierungen, sind nicht Hinweise auf einen freien Markt. “
Es gibt seit Jahrzehnten keine „Kontigente“ mehr. Es gibt Anbauverträge zwischen Landwirt und Zuckerunternehmen. Diese Anbauverträge werden zwischen den Verbänden als Vertreter der Landwirte und dem jeweiligen Zuckerunternehmen frei ausgehandelt. Wenn die Zuckerunternehmen (mit der Unterstützung der Verbände!) nun darum bitten, im Sinne der Marktpflege den Anbau einzuschränken, ist es der Beweis für einen freien Markt.
Was die Wettbewerbsfähigkeit angeht: auf dem Feld erreichen wir mit Zuckerrüben mittlerweile gleiche und höhere Erträge als brasiliansisches Zuckerrohr. Allerdings zu anderen Kosten….
@BW
Der letzte Satz nennt die entscheidende Größe. Wir können auch tolle Autos bauen aber zu anderen Kosten. Wir können fast alles so gut wie andere und wir konnten es früher sogar noch besser aber auch damals waren die Kosten schon der Hemmschuh. Heute ist die Kohle knapper und gekauft wird ganz überwiegend ausschließlich nach dem Preis. Wer da keinen besonderen Markt für seine Erzeugnisse hat, der muss mit den Kosten runter. Oder aufhören.
Eine Zuckersteuer ist das Werkzeug populistischer Bürokraten !
Ein Werbeverbot für zuckerhaltige Getränke ,auch Fruchtsäfte ,
wäre zielführender.
Werbung wird nur für denjenigen erlaubt der seine Rezepturen
so verändert das max. 50 Gramm Zucker oder Zuckerersatzstoffen
in den Getränken sind .
Ähnliches bei Süßwaren egal ob Gummibärchen oder Kinderpuddings.
es geht ja auch um industriell hergestellte Nahrungsmittel, wie Nudelsosse, Schokoriegel usw., denen zu viel Zucker zugesetzt wird.
Sogar die gesunden Riegel aus Cerealien wird eine Überdosis Zucker zugesetzt, damit sie sich besser verkaufen.
Inga, frag mal einen Spezialisten für Lebererkrankungen, wie sich Fruchtsäfte auf den Fettstoffwechsel auswirken. Der Umstieg von gesüßten Getränken z.B. auf Fruchtsäfte könnte fatale Folgen haben. Ich sehe es immer noch als psychosoziales gesellschaftliches Problem an. Der Verzehr von zuckerhaltigen Dingen basiert aus meiner Sicht auf einer psychischen Belastung, die kompensiert wird. Das ist bei allen Suchtmitteln so. Nur wird bei solchen Allerweltsdingen eben nicht mit einer Behandlung der Ursache reagiert, sondern simpel mit der Erhöhung der Kosten. Ich denke, es wird eine Ausweichreaktion der betreffenden Menschen geben….warten wirs mal ab.
es gibt neben der Fettleber
auch die Zuckerleber.
die ist von zu viel Kohlenhydrate und zu wenig bewegung verursacht,
Kohlenhydrate sind alle Zucker,
Mehl und Stärke sind eben
Vielfachzucker
Rübenzucker ist
Zweifachzucker
Milch- und Traubenzucker din
Einfachzucker
der ist für Babies
und ist am schnellsten zu verdauen und liefert am schnellsten Kalorien, bzw ist der Muskulatur und Gehirn am schnellsten verfügbar.
Bei Zwei- und Vielfachzucker dauert das länger, weil in mrhreren Schritten.
@ Inga…“es gibt neben der Fettleber
auch die Zuckerleber.“
Nein, es gibt nicht den Begriff Zuckerleber, es handelt sich dann immer um eine Fettleber, die u.a. auch durch zu viel Zucker ausgelöst sein kann.
Und wenn man eben täglich zuckerhaltige Getränke, zus. noch Gebäck oder Kuchen, Fertigmahlzeiten und stark verarbeitete Produkte zu sich nimmt, dann kann es eben knallen.
Die Jugend nimmt eben nicht ausschließlich durch die zuckerhaltigen Getränke zu viel Zucker zu sich. Es ist eine Melange aus Fehlernährung, zu vielen Kalorien und zu wenig Bewegung.
Alle stimmen nun der Zuckersteuer zu, weil sie meinen damit etwas erreichen zu können. Niemand wird es jemals evaluieren können. Das wissen alle, aber unter dem Deckmäntelchen des GUTES TUN, wird es von den meisten mitgetragen….es ist wie immer in diesem Land…seit Jahren.
doch
https://berliner-leberring.de/fettleber-durch-zu-viel-zucker/
Das sehe ich genauso. Aber wenn in der einen Stresssituation eine kalte Cola mit Zitrone hilft oder für Andere eben eine Tafel Schokolade, dann ist das halt so. Es ist eine „Ablenkung“, eine „Belohnung“ und ein Geschenk an sich selbst.
in einer Stresssituation
aber nicht jeden Tag.
Die Zu-Steuer soll ja den alltäglichen Genuss von Zucker einschränken, weil er gesundheitsschädlich ist.
@Inga, du hast vollkommen Recht.
Die Kinder sollten was gesundes essen.
Kinder Milchschnitte zum Beispiel.
Sorry Werner, aber ich finde das absoluten Quark. Beim Zigaretten und Alkohol hat es angefangen und bei Zucker, Fett und andere bösen Dinge geht es weiter.
Bei den Zigaretten hat es schon dazu geführt, dass der Schmuggel um 10% zugenommen hat. Man kriminalisiert Menschen, die vorher keine Kriminellen waren. Hat denn niemand aus der Prohibition der 30er Jahre in den USA gelernt?
Die Beschränkung sozialer Medien ist das nächste Ziel der Unfreiheit. Die Freigabe von Canabis z.B. steht für mich im krassen Widerspruch zu solchen unsinnigen Forderungen.
Lieber Reinhard , ich gebe dir Recht ,
Steuern und Gesetzte zur Gängelung
sind kein anständiges Werkzeug.
Mich interessiert die Folge einer Zuckersteuer mehr, wird der Zucker durch Süßstoffe ersetzt, ob das dann gesünder ist? Meine Frau bekommt jedenfalls von den Süßstoffen Bauchschmerzen.
@Wolfgang Kölle
Eine sehr gute Frage! Wenn der Zucker durch Süßstoffe ersetzt wird, reagiert der Körper in vielerlei Hinsicht. Die Süße signalisiert dem Körper Kalorien, die dann aber nicht kommen. Das führt dazu, dass der Heißhunger auf echte Süße steigt.
Ein gutes Beispiel ist auch Stevia: die extreme Süße ohne Kalorien hat sich nicht durchgesetzt. Der Körper lässt sich nicht täuschen.
unsere Genetik ist mit dem Überangebot an Nahrungsmitteln ,
vor allem Zucker und Fette überfordert .
Früher , als wir noch im Mangel gebebt haben wurden die wenigsten fett.
Heute muß der Verstand sagen wenn es genug ist .
Es ist eben der Preis für Wohlstand. Ist es deswegen richtig, Bürger zu gängeln und das Zahlen von Geld als Steuerung für Systemkosten zu gebrauchen?
Zu viel Zucker
Zu viel Alkohol
Zu viel Tabakkonsum
Zu viel Mediennutzung
Zu viel Fleischverzehr
Zu viel Sitzen
Zu viel Konsum
Zu viel Flüge
Zu viel Autos
Zu viel „Kunstdünger“
Zu viel Flächenversiegelung
Zu viel Krieg?
Zu viel von Allem?
Was soll die Lösung sein? Wer gibt den Weg und das Ziel vor? Mit welchen Menschen will man dieses Ziel umsetzen?
@Reinhard
Die Lösung ist doch wir deutschen bzw. ganz Europa soll zurück in die Steinzeit katupultiert werden egal mit Krieg oder ausufernder Migration oder einfach nur durch neue Gesetze, Abgaben und Bürokratie.
Die NGO`s wie z.B. DHU, Greenpeace, Hait Aid ect. schmücken die Vorgaben der Hochfinanzeliten aus und“ unsere“ Altparteien setzen es einfach um.
„unserse“ Flintenuschi macht es Ihnen dazu noch besonder einfach.
Folge dem Geld und wer welche Nebentägkeiten bzw. Nebeneinkünfte hat.
Diesem System würde ich auch unsere großen 4 des LEH als Oligarchen hinzurechnen. und auch einenm Teil „unserer“Berufverbände welche eine
einen notwendigen Kurswechsel aktiv durch ihre Vertrickungen verhindern.
Apropo Steuern. Bei mir im Urlaubsort gibt es eine Vergnügungssteuer
für Spielautomaten. Die Gemeinde konnte aber davon niemals profitieren:
Alle Spielautomaten, Tischfußballtische ect. wurden sofort von den einheimischen Betreibern abgebaut und ein damals vor über 20 Jahren für
den Tourismus erforderliches Internetcafe wurden deswegen auch nie eingerichtet.
Würden eine Zuwander- oder Harem oder Messerträger oder Bartträgersteuer die gleiche Lenkungswirkung erzwingen ?
Und wie sähe es mit einer Brandmauersteuer aus für Altparteien aus ?
Eine Bargeldsteuer für uns kommt eher ?
@Georg Model
„Die Lösung ist doch wir deutschen bzw. ganz Europa soll zurück in die Steinzeit katupultiert werden egal mit Krieg oder ausufernder Migration“
Wer sind denn die echten Teutschen ?
Dass sind doch klar die Neandertaler.
Der moderne Mensch ist aus Afrika eingewandert und hat die Neandertaler in Europe verdrängt,. Herr Model sie wollen offensichtlich zurück zu den barttragenden Neandertalern und damit in die Steinzeit
@Andreas
Ich will bestimmt nicht in die Steinzeit zurück und andauernd einen
Bart tragen auch nicht. Reicht mir schon nach einer Woche.Ich habe lediglich darauf hinweisen wollen das es bei den Hochfinanzeliten und Zionisten ein Interrese gibt Deutschland und Europa wirtschaftlich zu ruinieren und zu unterwerfen.
der Großteil der Medien , NGO´s und Politik unterstützen dies meiner Meinung nach voll und ganz mit ihren Lügen und kontraproduktiven Taten.
Zurück in die Steinzeit ist nicht meine Lösung sondern die der der Vorgenannten Totengräber !
Lustig.
Warum steht da Kunstdünger mit in der Liste?
Kunstdünger ist jedenfalls für mich kein Suchtmittel.
Ich streue es rein kognitiv kalkuliert,
und denke vor allem an den hohen Preis.
Oder bekommt irgendwer Hochgefühle davon?
@Polymesos: Kontextdiarrhoe?
„Heute muss der Verstand sagen, wenn es genug ist“. Das ist die Lösung! Bildung und Erziehung. Das ist nicht immer einfach, wie diejenigen wissen, die Kinder haben. Wir erleben es jetzt noch einmal mit unseren drei Enkeln, die mit uns im Haus leben.
„Ich will was Süßes“! „Nein, wir essen gleich.“
Und dann beginnt die Erziehung….
Das was man mit Messer und Gabel am Tisch isst macht in der Regel nicht dick
bei dem was man mit den Fingern reinschiebt oder trinkt ist das oft ganz anders ,
aber Erziehung ist ein 24/7 Job , an 52 Wochen im Jahr .
und davon bekommt man auch schneller wiedee Hunger. Dann ist nan wieder mehr, kontraproduktiv.
Deswegen setzt man es in der Schweinemast ein.
Manche bekommen auch Dünnpfiff davon, weil es fremd für die Farmflora ist .
von Süssstoff bekommt man Hunger, weil deswegen die Bauspeicheldrüse nach echten Zucker verlangt.
Süssstoff ist ja Betrug der Bauchspeicheldrüse
Mit der Zuckersteuer geht es nur um staatliche Abzocke und der Erziehung der Bevölkerung.
Denn Zuckerbedarf steuert aber jeder selbst und hier gibt es viele Möglichkeiten der politischen Abzocke durch Ausweichprodukte dem entgegen zu wirken. Datteln z.B. aber auch andere Lebensmittel bieten sich hierfür an. Die Zuckersteuer schädigt aber die Zuckerfabriken und letztlich die Rübenanbauern mit weniger Rübengeld. In Deutschland werden in diesem Jahr rd. 90.000 ha weniger Rüben angebaut und damit kommt weniger Zucker auf den Markt , weil die Zuckerpreise stark gefallen sind. Dazu werden in der EU auch weniger Zuckerrüben angebaut. Auch die eine Mill. Tonnen eingebauter Zucker in importierten Vorprodukten soll nicht mehr kommen und die Ukraiene darf auch nur noch 100.000 Tonnen in die EU exportieren. Auch erleben wir zur Zeit durch die Kälte fast kein Rübenwachstum , sodaß mit einer schlechteren Ernte zu rechnen ist. Am 30.9. dem Ende des Zuckerwirtschaftsjahres werden in der EU 3 Mill. Tonnen Zucker im Vorrat sein von rd. 17 Mill. Tonnen Jahresverbrauch. Mit den einschränkenden Maßnahmen werden wir zum Ende des Zuckerwirtschaftsjahres am 30.9.27 fast keine Vorräte mehr haben und ein Mangel aus meiner Sicht eintreten wird. Dieser Punkt wäre zu diskutieren ? Auch springen jetzt die Getreidebörsen in die Preishöhe , weil durch den Irankrieg und andere Punkte schon jetzt von rd. 50 Mill. Tonnen weniger Getreideernte in den USA , EU und Rußland ausgegangen wird. Da viele andere Gebiete wie Südamerika , Australien und Kanada noch nicht auf geführt sind , kann man von mehr als der doppelten Defizitmenge ausgehen. Wenn das so kommen würde , dann ständen wir vor einer selbstgemachten Hunger- und Verteilungskrise ? So kommt es , wenn die Politik und Wirtschaft die Farmer dieser Welt dermaßen ausqueschen, daß sich die Produktion nicht mehr wirtschaftlich betreiben läst , denn ein Farmer der 1 – 3 to/ha erntet und Mehrkosten von 100 Dollar /ha hat und nicht mehr als 50 – 100 Dollar/ha Gewinnerwartung hat wird eben diese Flächen nicht mehr bestellen. Darüber sollte man mal nachdenken ?
@L
„….. und der Erziehung der Bevölkerung.“ Da auch das Elternhaus immer häufiger versagt, müssen Erziehungsleistungen wohl von außerhalb kommen.
@Kemetbauer warum soll die Allgemeinheit für die Fehler die ihre Eltern bei ihrer Etziehung gemacht haben zahlen.
@L
Wir könnten uns ja kurzschließen um zu klären, wer von uns beiden diese Gesellschaft stärker alimentiert. Andererseits, ich will Ihnen nicht jeden Mut nehmen.
@K ihrem Kommentar entnehme ich es geht bei ihnen primär ums Geld das war evtl der Schwerpunkt in ihrer Erziehung. Ihre Wünsche so verstehe ich ihre Kommentare möchten sie stringent durch gesetzliche Vorgaben durchsetzen.
Mir geht es um eigenverantwortliches Leben und „Jeder soll nach seiner Façon selig werden“ sowie „Jeder ist eines Glückes Schmied“ so habe ich es in der Erziehung erlebt.
Die heute in der deutschen Gesellschaft weit verbreitet Regelwut von allen möglichen Verhaltensweisen bis ins Detail sowie Forderungen nach noch mehr Gesetzen sind für mich übergriffig und haben nichts mehr mit einem freien unabhängien Leben zu tun. So werden unmündige vom Staat alimentierte und abhängige Bürger erzogen.
Übrigens Treppenwitz der Geschichte: Ausgerechnet die welche eine offene Gesellschaft inkl unabhängige Bürger forderten sowie diese vom „Mief und „Muff unter den Talaren von 1000 Jahren“ befreien wollten sind heute Vorreiter bei Gängelungen und Gesetzesvorgaben bis ins kleinste Detail.
@L
In welchem Maße sind Landwirte unmündige, vom Staat abhängige Bürger, weil sie ohne staatliche Förderung in diesem Land nicht
überleben können?
Ein freies unabhängiges Leben kann es in einer Gemeinschaft/Gesellschaft gar nicht geben. Diese Einsicht sollen Sie auch schon gewonnen haben. Wie lautet doch gleich der Spruch: Die Freiheit des einzelnen endet………. .
Mir scheint, Sie haben eine träumerische Veranlagung.
Und ja, Sie haben recht, mir sind in der Erziehung durchaus materielle Zielsetzungen vermittelt worden. Negativ aufgefallen ist mir das bisher allerdings nicht. Gut, dass Sie mich darauf aufmerksam machen. Ich werde mal darüber nachdenken. Ach übrigens, die Gesellschaft hat an meinen materiellen Bestrebungen bisher sehr gut partizipiert.
Das ist due Erziehung der Eltern fast machlos,
wenn die Verführung des LEHs grösser wirkt.
und der Trich
j, dass überall zu viek Zucker eingearbeiter wurde .
Wenn durch eine Steuer der Verbrauch sinkt dann sinken auch die Einnahmen durch die Steuern. Ich hoffe der Lars hat einfach nur Pech beim Denken, wenn nicht steckt etwas anderes (schlimmeres?) dahinter.
Genau das ist immer verdächtig, wenn eine Steuer eingeführt wird, die angeblich den Konsum reduzieren soll.
Das wird dann so austariert, daß sie ein bißchen wirkt (kann man dann als Erfolg verkaufen), aber nur so viel, daß die Einnahmen „stimmen“.
Aktuell ist die ReGierung doch froh über die hohen Spritpreise – das gibt ordentlich Kohle über Mineralölsteuer, CO2-Steuer, Mehrwertsteuer….
Die Tabaksteuer wurde geschaffen, um der Jugend das Rauchen abzugewöhnen, so dass über kurz oder lang das Rauchen verschwindet. Das hat nur so semi funktioniert, es gibt noch immer viele Kinder und Jugendliche, die mit dem Rauchen anfangen. Dies, obwohl rauchen anfangs nicht mal schmeckt, erwiesenermassen äusserst miese Krankheiten fördert und auch noch richtig teuer ist. Jetzt ist neu ein neues Gesetz in Kraft, das rauchen auf dem gesamten Schulareal verboten ist, es dürfen keine „Raucherzonen“ mehr genutzt werden. Für Schüler und Lehrer, die während der Rauchpause das Schulgelände verlassen, gilt, dass sie nicht mehr unfallversichert sind von der Schule.
Jetzt setze ich mich wohl in die Nesseln, wenn ich schreibe, dass mir schon auffällt, dass auffällig viele Raucher (nicht Alle !) auch oft psychisch oder sozial auffällig sind. Die Psychiatrien sind voll von starken Kettenrauchern, da sind die Zigaretten meist das Wichtigste am Leben. Raucher werden ausgegrenzt von der Gesellschaft, man will sie nicht mehr „in der Schule“ sehen.
Und nun soll dies auch für Süssgetränke gelten ? Erst mal muss man ja die Colatrinker stigmatisieren, also diese Konsumenten schuldig machen an gestiegenen Kosten der Krankenkassen. Denn wollte man nur den Gehalt von Zucker pro Liter Getränk beeinflussen, dann bräuchte es ja keine Zuckersteuer, sondern lediglich einen Höchstwert. Aber es geht gar nicht um Gesundheit, es geht um Kontrolle, um neue Stellen, um ein „blöd machen“ der Bevölkerung.
@Smarti, eines frage ich mich schon lange: warum hat man nie die Filter an den Glimmstängeln verboten?? Überall findet man Unmengen dieses „Abfalles“ herumliegen. Schon lange weis man dass die Dinger nahezu 15 Jahren für ihre Verrottung brauchen..
Wer schon mal filterlose Zigaretten geraucht hat weis dass es einige Übung braucht um nicht den Tabak zu fressen.
Die Regierung wird mit der teilweisen Zuckersteuer auf nur Getränke nicht durchkommen.
Der ReGIERung geht es hier nicht um die Gesundheit sondern nur ums Geld.
Bei den Konzernen wie Coca cola, Pepsi und einigen Brauerreien könte man zwar Geld abschöpfen aber nicht auf diese ungerechte Art und Weise. Diese werden Klagen und Recht bekommen., die Zuckersteuer wird ein Flop wie die 1000 Euro Prämie.
Eine Begrenzung des Zuckergehaltes bei Getranken und möglichen Süßwaren wäre sinnvoller für die Gesundheit, füllt aber keine „leeren “ Staatskassen.
Willi hat es hier richtig erkannt, wir brauchten dann gerechterweise eine Steuer auf alle Produkte welche Zucker enthalten. Nicht nur bei Getränken plus evlt. Datteln und Rosinensteuer. Ich bin grundsätzlich gegen weitere Steuern da sie unseren Verwaltungsapparat immer noch weiter unnötig aufblähen und für uns produzenten noch mehr unzumutbare Bürokratie bringen.
Datteln werden mit Nutriscore C ausgezeichnet??
Ich vermute mal, die hohe positive Gewichtung des Ballaststoffgehalts „neutralisiert“ die hohe negative Gewichtung des Zuckergehalts. Oder wird auch hier vorausgesetzt, dass natürlicher Zucker weniger böse ist?
Ein zweifelhaftes Instrument, dieser Score.
Bergamasca, dieser Score bezieht sich immer nur auf das gleiche Sortiment. Also zum Beispiel bei Fertigpizza: Ein bisschen Gemüse und Kräuter drauf, etwas weniger Salz und schon ist die Pizza ein bis zwei Nummern besser. Dieser Score wird auch den Anfang gemacht haben bei den Protein-Milchprodukten: der Score wird besser, sobald das Eiweiss-Fett-Zuckerverhältniss besser wird – im Vergleich zu „gleichen“ Produkten. Erst als das zusätzliche Protein auch beworben wurde und die Regale gestürmt wurden, sind die Molkereien auf den Trend aufgestiegen.
Danke, Smarti, das war mir nicht klar, habe mich auch nie dafür interessiert. Dann bezieht sich der Score also auf die Kategorie Trockenfrüchte. Ist doch sinnlos. Wer Datteln will, kauft weiter Datteln, wer getrocknete Beeren will, kauft weiter getrocknete Beeren.
Gibt es dann auch unterschiedliche Nutriscores für weißen Zucker, braunen Zucker etc.? Und folglich theoretisch auch unterschiedliche Besteuerungen? Heiliger Bürokratius!
@Bergamasca
Es gibt auch einen Nutriscore für Milch. Fettarme Milch war bis 2026 in der Klasse A und ist jetzt B. Vollmilch war in B und rutscht jetzt in C. Nur Wasser darf noch Nutriscore A haben.
Ich esse gerne Datteln und mache das auch weiterhin.
Mittlerweile habe ich eine Bildungslücke behoben. Italien bietet der EU die Stirn und hat den Nutriscore gar nicht erst eingeführt, weil man Top-Produkte wie Parmesan und Co., Schinken und Salami, Olivenöl usw. nicht „diskreditiert“ sehen will. Deswegen ist er mir hier nie begegnet und deswegen spricht hier auch kein Mensch darüber. Gut so.
Das ist so ähnlich, wie die Reduzierung der Wattzahl bei Staubsaugern. Man hat die Wattzahl begrenzt, um die Stubenroboter zu etablieren. Denn nun konnte man argumentieren, dass sogar Roboter-Staubsauger im gleichen Leistungs- und Qualitätsspektrum liegen, wie „normale“ Staubsauger, welche aber noch von Menschen mühsam geschoben werden müssen. Und schwubs titulieren Medien: die KI hat bereits weiter Teile unseres täglichen Lebens eingenommen. und sind nicht mehr wegzudenken…. hurra, hurra, hurra…..
Hat man nicht auch die Wattzahl von Wasserkochern begrenzt?
Das ist physikalisch dann völliger Schwachsinn: um Wasser zum Kochen zu bringen, braucht es eine gewisse Menge Energie (kWh, also kW * h) und was man weniger Watt hat, braucht man halt mehr Zeit.
Aber das Verhältnis von Energie und Leistung ist weithin unbekannt…
Die Gesundheitspolitiker argumentieren, dass sie die zunehmend adipösen Kinder und Jugendlichen erreichen und für die weitere Entwicklung schützen möchte. Dadurch sollen dann auch die Kosten für gesamte Gesundheitsfürsorge langfristig verringert werden.
Nun kann man ja darüber diskutieren, ob es sinnvoll ist, Softdrinks zu verteuern, um damit einen Effekt zu erreichen.
Ich denke, das ist eine Symptombekämpfung. Die Ursachen liegen viel tiefer und sind psychosozial begründet. Wie alle Süchte, hat sich die Zuckersicht einen Ursprung. Dazu gehört z.B. die Änderung in Erziehungsfragen, gesellschaftliche Orientierungslosigkeit, Individualismus und Selbstinszenierung, Nicht- Entsprechung einer Gruppenzugehörigkeit, fehlende Leistungsanreize, fehlende oder falsche Autoritätsvorbilder, fehlende Zuneigung und/oder Liebe…..fehlende Bewegung, weil keine Vereinstätigkeit oder Mannschaftssport…..und die Politik denkt: Zucker weg, Probleme gelöst.
👍👍👍
Ergänzung: die Nachbargemeinde stellt erstmals eine Gesundheitsbeauftragte ein, die die 750 Mitarbeiter beraten und betreuen soll in Gesundheitsfragen.
Betreutes Leben mit Hilfe von Beauftragten, wieso erinnert mich das an die DDR?
Guten Morgen
Sehr geehrter Herr Seevers
Da es immer weniger Menschen gibt die die gesamten Zusammenhänge erkennen, werden Berater in allen möglichen Sparten benötigt.
So werden Gesetze verabschiedet die von externen Berater geschrieben werden. Die Berufspolitiker haben ja keine Ahnung was ein solches Gesetz bewirkt. Der Berater kann sehr gut seine Argumente hervorheben das es für jeden unwissenden plausibel erscheint.
Wenn also ein Berater aus einer bestimmten Branchenrichtung kommt wird das Gesetz auch in dieser Richtung Profit abwerfen.
Lehrer und Professoren bringen unseren Kindern nicht mehr lebenswichtige Sachen bei, vielmehr wird den Kindern etwas eingetrichtert was sie in ihrem Leben nie brauchen werden.
Da es schon jetzt so ist, dass kein Politiker für sein Handeln gerade stehen muss weil sie verantwortungslos entscheiden (wegen Unwissenheit), zieht es auch immer mehr seine Kreise in die Behörden die nicht über ihr Handeln nachdenken, weil sie sich auf Gesetze berufen die von ahnungslosen verabschiedet wurden.
Zum Abschluss wünsche ich allen einen schönen Feiertag.
@JEk
Nie war es einfacher an Informationen zu kommen. Mit den Beratern ist es wie mit den Beaufttragten. Wozu braucht es zum Beispiel einen „Leiterbeauftragten“?
https://www.nrw-arbeitsschutz.de/pruefer-fuer-leitern-und-tritte/?gad_source=1&gad_campaignid=17285179820
Hier einmal eine Übersicht, welche Beauftragten es in einem größeren Unternehmen gibt. https://www.ihk-siegen.de/fileadmin/user_upload/Infrastruktur__Planung_und_Verkehr/IHK-Merkblatt-Betriebsbeauftragte-Ein-Ueberblick.pdf
Die meisten davon wurden in den letzten 20 Jahren benannt. Jetzt muss sich nur noch jemand trauen, die wieder abzuschaffen! Da wird das Geschrei groß sein.
@Bauer Willi, @Jek
weis einer von Euch wer all die Berater beraten tut, und wer macht einen zu einem Berater und wer berät denjenigen der den einen Menschen zum Berater vorschlägt???? (Ironie ist auch dabei)
Martin Aupperle, das mit den Beratern weiss ich jetzt nicht so genau 🙂 . Aber wir haben auf dem Hof einen Tag nach der Kontrolle nochmals diesselbe Kontrolle gehabt. Diesmal wurde „der Kontrolleur“ von 4 EU-Kontrolleuren ? kontrolliert. Zum Dank durften wir dann fast ein halbes Jahr auf die Zahlungen warten, denn die fanden zu ihrem Leidwesen keinen Verstoss.
Das ist wie bei mittlerweile ganz vielen anderen Themen:
Entscheidend ist das Zertifikat und sonst gar nichts!
Jek schrieb: „Da es immer weniger Menschen gibt die die gesamten Zusammenhänge erkennen, werden Berater in allen möglichen Sparten benötigt.“
Die Zeitung schreibt dazu folgendes:
Lea M. soll 750 Beschäftigte betreuen. Die Gemeinde W. erhofft sich davon gesündere und zufriedenere Mitarbeiter – und will sich so als attraktiver Arbeitgeber präsentieren.
Von der Kindertagesstätte über das Rathaus bis zum Bauhof: Mit rund 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die W.er Gemeindeverwaltung einer der größten Arbeitgeber im Ort. Dabei nimmt die Verwaltung einerseits eine Vorbildfunktion für sich in Anspruch. Andererseits konkurriert sie auf dem Stellenmarkt um Fachkräfte. Beides spielt bei der Schaffung einer neuen Stelle eine Rolle, auf deren Besetzung die Gemeinde nun hingewiesen hat: In Lea M. hat W. erstmals eine Gesundheitsbeauftragte.“
Soviel zu den guten Absichten der Gemeinde…..
@RS
Egal um welche Problemstellungen es geht, Sie führen immer die selben Ursachen an. Das ist unzutreffend und langweilig.
Wer es nicht checkt, der checkt es eben nicht….das tut mir für Sie auch leid, aber ist wohl nicht zu ändern.🥴
@Kemetbauer
Mich interessiert, wie Sie zur Zuckersteuer stehen. Erfahren wir da etwas?
Die Zuckersteuer entfaltet ihre beabsichtigte Wirkung erst dann, wenn sie derart hoch angesetzt ist, dass weiten Teilen der Bevölkerung der Erwerb von Zucker nicht mehr möglich ist.
es soll ja nur der Erwerb von zu viel Zucker erschwert werden.
auch in Ketchup und Vollkornriegel
https://share.google/jCmROPN1vnMxihDiY
Fettleber
durch zu viel Zucker
Ja, hatte ich doch geschrieben. DU sprachst von einer Zuckerleber. Eine solche gibt es nicht…..🫤
deswegen war ich im letzten November im Krankenhaus
im Internet finde ich auch nichts davon.
weil diese Krankheit von zu viel
Kohlehydrate , Mehrfachzucker (Mehl u. Stärke)
Zweifachzucker, Rübenzucker
und
Einfachzucker, Traubenzucker
kommt
nicht von zu viel Fett oder Alkhohol.
das ist neu für mich deswegen habe ich die Krankheit. eben
Zuckerleber genannt.
Aber sie heisst wohl auch Fettleber.
die Lebensmittelindustrie fteut sich. Überall verarbeitet sie Zucker rein,
das meit Lege im ZDFinfo auch.
und da kann der Staat nur mit
Zuckersteuer
reagieren.
@WB
Ich bin dafür, dass, solange all dieses gesundheitlich unzulängliche Verhalten von Menschen über das Solidarsystem abgesichert wird, der Staat diejenigen, die sich bewusster verhalten, von Abgaben zum Gesundheitssystem, die über eine garantierte Grundversorgung hinausgehen, verschont bleiben. D.h., dämliches Verhalten muss finanziell bestraft werden. Damit ist klar, dass ich für eine Zuckersteuer bin.
btw: Mein Freiheitsempfinden wird durch derartige Steuern nicht negativ tangiert. Das mag bei @RS ganz anders sein.
Wer anderen Menschen ihr Verhalten als Ursache einer Kostenexplosion des Gesundheitswesens vorhält, der muss schon ziemlich weit im sozialistischen Sumpf stecken. Wie stehen Sie denn zu den Alimentierten, die nie ins System eingezahlt haben? Deren reines Dasein führt u.a. zu den hohen Beiträgen und den leeren Kassen…wo ist da der Solidaritätsgedanke?
Dämliches „Dasein“ muss finanziell bestraft werden, oder wie soll ich Ihr Credo umdeuten?
Wo sich Arztpraxen und Klinken infolge privatwirtschaftlicher Trägerschaft hauptsächlich dem Profit verschrieben haben, haben der Krankenversicherte und das Versicherungssystem von vornherein verloren. Völlig gleich, ob gesetzlich oder privat versichert. Daran ändert auch die Heterogenität von fast 100 existenten gesetzlichen Vericherungen nichts. Im Gegenteil.
Nun soll es eine Zuckersteuer richten?
Da glaube ich lieber wieder an den Osterhasen.
Herr Seevers, seit ein paar Jahren werden immer mehr private Tierarztpraxen von grossen Ketten (die auch an der Börse sind) aufgekauft. Dies ist sogar noch in Deutschland ein gutes Geschäft, denn welche Tiermami und Papi will nicht das Beste (und damit Teuerste) für sein Tier. Auch das Tierschutzgesetz samt Ämtern (da sind sie wieder, die Berater und Kontrolleure) und selbsternannte Tierschützer sorgen dafür, dass auch sehr alte und sehr kranke Tiere nicht einfach mehr sterben dürfen, sondern „gerettet“ werden bis zum verrecken. Jetzt sind die Tierarztkosten in wenigen Jahren auf das drei-bis vierfache gestiegen, für die gleichen Behandlungen. Ändern kann man das kaum.
Ob das jetzt bei den Menschen so ähnlich läuft kann ich jetzt nicht wirklich beurteilen, aber gut möglich ist es schon ? Was will man gegen höhere Gesundheitskosten, höhere Steuern, höhere Energiekosten… schon ausrichten ?
Den Tierliebhabern ist nicht zu helfen, sie tun, was die tun müssen. Ich würde als Verantwortlicher zuerst jedweden Hunde- oder Katzenimport durch u.a. Tierretter gesetzlich unterbinden. Da werden schwerstkranke Tiere reingeholt, die dann horrende Tierarztkosten verursachen. Gleichzeitig quellen unsere Tierheimen über. Weg mit dem Unsinn.
Im Humanbereich ist der Anteil der Versicherungsfremden Leistungen zuerst zu unterbinden. Dann ist es nicht erforderlich, dass Nichteinzahler eine Vollversorgung ohne Eigenanteil erhalten. Ferner wâre ein Abbau der Bürokratie in der Praxen hilfreich, um Kosten zu senken und Patienten zu versorgen…..usw.
in England wird schon weniger Zucker in die Softdrinks gemacht.
@Bauer Willi
Zuckersteuer: Es ist doch eigentlich ganz einfach, denn wenn der Zucker in der Frucht in die selbe auf natürliche Weise gelangt ist wird das entstandene Produkt das daraus produziert wird von der Steuer nicht betroffen.
Nur der Zucker der bei/während der Verarbeitung/Produktion dazu gegeben wird ist mit der Steuer zu belegen. Noch Fragen?? Wärmt das Hirnschmalz auf, haut in die Tasten Jungs/Mädels, quält eure Tastaturen, ich freue mich jetzt schon darauf.
Guten Abend Herr Aupperle
Das ist dann genau so, wie Ich mir wünsche, das das Naturprodukt Getreide, Rüben, Milch und Fleisch erst Mehrwertsteuer pflichtig wird, nach der ersten Verarbeitung . Da erst durch die Verarbeitung ein Mehrwert entsteht. Beispiel: Fleisch erst nach der Schlachtung eines Tieres, Milch erst nach erhitzen, Getreide erst nach dem Reinigen, die Ernte ändert nichts da ist meist noch Fremdbesatz enthalten.
Aber das wird die Regierung bestimmt nicht machen, den diese sind ja auf der Suche nach mehr Steuern. Das ist auch der Grund für eine Zucker Steuer und so wie sie es einführen wollen, spekulieren sie darauf das wegen ungleich Behandlung es ein Gerichtsurteil gibt welches die restlichen Zuckerenthaltenen Waren.
Das tolle an solchen Steuern, diese werden noch mit der Mehrwertsteuer auch noch besteuert.
Allen eine gute Nacht.