Ein Interview mit Prof. Taube, der Forderungen aufstellt, die so extrem sind, dass sie mir unerfüllbar erscheinen. Denn die Reformen, die er anstrebt, werden nicht ohne weiteres finanzierbar sein. Ausserdem stößt er damit viele Landwirte vor den Kopf, was er entweder billigend in Kauf nimmt oder aber bewusst so macht, um sich interessant zu machen. Da ich ihn persönlich kenne, tippe ich auf zweiteres.
Ich hatte in den letzten Tagen Gespräche mit Bundes- und Landespolitikern. Meine Wahrnehmung war, dass man sich über die Unmöglichkeit der Erreichung bestimmter Ziele im Klaren ist, sie aber weiterhin propagiert.


Ich hatte das Privileg, mit glücklichen Kühen, Färsen und Kälbern aufwachsen zu dürfen (Sozialverbund aus 20 Tieren; Sommer: Weide mit Kräutern, Winter: Großraumstall; Kreislaufwirtschaft mit Mist und Acker). Bei Kühen auf der Weide geht mir immer das Herz auf. Ich finde sie ideal. Sie sind robust und anspruchslos, und wie im Forum schon betont, sie wandeln Gras in Fleisch um – und in sehr hochwertiges Fleisch bei der naturnahen Haltung, mehr bio geht auch nicht, selbst ohne Zertifikat. – Ich bin also 100% FÜR Weidekühe. Jede Weidekuh ist besser als keine.
Moore dagegen halte ich für unwegsam, mückenverseucht und nutzlos. Eine Moorlandschaft hat ihren Charme – mal als Abwechslung oder Eindruck –, aber das war’s auch schon an Vorteilen. Und ob da jetzt drei Mulchlorche mehr oder weniger schnorren können, interessiert mich nicht, wenn da auch eine schöne grüne Weide mit Kühen drauf sein könnte.
Aber die Argumentation geht hier ja von den vermeintlichen „Treibhausgasen“ aus. – Dazu habe ich tatsächlich einen ganz anderen, auch aktuelleren Informationsstand als der Prof. Dr. Klimaexperte. Die wissenschaftlichen Studien und Ausarbeitungen, die belegen, dass CO2 höchstens (!) eine geringe Nebenrolle unter den Klimafaktoren spielt, sind doppelt und dreifach abgeklopft und außerdem überall weit verbreitet. Wie kann man sie – dazu noch als jemand vom Fach – noch ignorieren???
Das CO2-Kartenhaus wird komplett in sich zusammenfallen (wie bei Schrödingers Katze ist es gleichzeitig schon passiert). – Verkürzt und überzeichnet gesagt: CO2 spielt überhaupt keine Rolle fürs Klima. – Alle, die auf dieser falschen Erzählung ihre Karriere aufgebaut haben und dabei andere Bürger finanziell ausgenommen haben oder wirtschaftlich ruiniert haben, … ja, was soll man damit machen? Ich finde, das grenzt zumindest an grobe Fahrlässigkeit, falls kein Vorsatz erkennbar ist.
Die CO2-Show ist so ähnlich wie bei Kórona (um Prabels Schreibweise zu verwenden) oder dem Krieg gegen den Osten. Alles Lügen, und alles unnötig und teuer und auch noch schädlich.
– Der gelehrte Herr CO2-Prof. Dr. Taube nehme beispielsweise dieses zu Kenntnis um möge es in seinen Wissensstand integrieren:
Wie lange ist es einem religiösen Kult möglich, die Realität in Abrede zu stellen und so zu tun, als sei das eigene Glaubensbekenntnis nicht vielfach widerlegt worden?
„Wie lange ist es einem religiösen Kult möglich, die Realität in Abrede zu stellen und so zu tun, als sei das eigene Glaubensbekenntnis nicht vielfach widerlegt worden?“
https://sciencefiles.org/2024/09/05/zerstoerung-wirtschaftlicher-grundlagen-fuer-nichts-weiterer-beleg-dass-anthropogenes-co2-nichts-zum-klimwandel-beitraegt/
Allein dieser eine Artikel, wovon es dutzende und wohl hunderte ähnliche Fachartikel gibt, die sich auf überprüfbare, anerkannte wissenschaftlich Studien stützen – diesen Artikel sollte Prof. Dr. Taube mal lesen und in einem Kommentar darauf antworten. – Ich sage: Er kann es nicht, weil er nicht recht hat und die Fakten überzeugend sind.
Und es gibt noch hunderte mehr von diesen Untersuchungen und Veröffentlichungen, und die, die Mitbürgern mit falschen Erzählungen ausgepresst haben, haben keine guten Karten mehr, wenn das auffliegt.
(Sorry, @Bauer Willi! Ich will nicht nerven, aber das geht jetzt trotzdem raus!)
Der Wohlstand unserers Landes, vorallem des Mittelstandes wird in den nächsten Jahren drastisch abnehmen. Wohnen im Eigentum ist schon nicht mehr möglich und weitere Wohlstandsverluste werden folgen. Die aktuelle Politik ist an Unverantwortlichkeit und Dummheit fast nicht zu überbieten.
Nun, in vielen Teilen sagt er dasselbe wie Prof. Windisch, und den halte ich sehr wohl für seriös: die Tierhaltung muss wirklich reduziert werden, das glaube ich schon.
Allerdings sagt er dann: „Als dritte Komponente müssten die Anbausysteme angepasst werden und mehr Leguminosen enthalten, vor allem zweijährigem Klee- und Luzernegrasanbau statt Silomais. Das bringt noch mal eine erhebliche Einsparung, ohne dass die Erzeugung von Nahrungsmitteln eingeschränkt werden würde. Sie wäre nur stärker pflanzenbasiert“
Da frage ich mich, wie verkoche ich Klee und Luzerne ???
Und ivh frag mich halt immer, ob die 82%, die unsere Ministerin Gewesseler jubelnd beklatscht haben, weil sie das Renaturierungsgesetz durchgesetzt hat, ob die wirklich von PV-überdachten Mooren geträumt haben. Was wächst in so einem Schattenmoor? Morre sind doch normalerweise weitgehend besonnt!
Zur Durchführung des Moorschutzgesetzes in Ba Wü werden alleine
im Kreis Ravensburg 6 – 7 neue Stellen für Amtmänner und
Amtmänninnen geschaffen .
Finde den Fehler.
Zu viele Idioten aufm Amt ist der Fehler1
Aber wo sollen denn die vielen Studierten bleiben. Vom Lohn einer Fachkraft wollten sie nicht leben.
Ist aber sehr ineffektiv.
Kann sich das unsere Volkswirtschaft leisten?
Das spricht für absolute Ahnungs- und Verantwortungslosigkeit sowie Selbstgefälligkeit. War gestern Abend auf einem örtlichen CDU Kommunalwahlabend (NRW).
Bei den Kommunalpolitikern sieht es großteils nicht besser aus.
moin toll was wir alles retten wollen ich bin gespannt auf die ersten Erfolgsmeldungen, dass es wirklich geklappt hat oder nur dummes Gerede im voraus war!
Dem Ersten den Tod, dem Zweiten die Not , dem Dritten das Brot. So die Aussagen in den ehemaligen Moorgebieten , die mit viel Blut und Schweiß trockengelegt wurden. Glaubt jemand , daß die nachfolgenden Generationen sich diesen Irrsinn gefallen lassen ? Auch sollte bedacht werden , daß mit der Wiedervernässung auch die ganze Ortschaften mit absaufen würden , da der dann höhere Grundwasserstand alles zum Kippen bringen würde. Leider wird vergessen , daß hier im nieders. Nordwesten die Arbeitslosigkeit mal vor fünfzig Jahren bei rd. 30% lag und im Laufe der letzten Jahrzehnte sich in Vollbeschäftigung umgedreht hat. Das wird keiner aufs Spiel setzen ! Auch das CO2-Argument ist ein Witz und nicht sachlich haltbar , denn eine Wiese/Weide bindet mehr davon , als ein Moor. Außerdem entsteht mit dem Gras noch Milch und Fleisch.
Das mit der Arbeitslosenquote im nördlichen Nordwesten ist sogar erst 25 bis 30 Jahre her. Ansonsten alles richtig, Ludwig
Die demnächst freigestellten Arbeitskräfte werden angestellt, mit Staatsgeld finanziert und dürfen dann die von Ur-Uropa gegrabenen Gräben wieder zuschaufeln. Das ist der neue Generationenvertrag! 🥳
Wir schaffen das!💪
Momentan arbeitet der Westen doch daran, in der Ukraine zu retten was noch zu retten ist. Dann können die Bauern von den vernässten Moorböden doch als Fachleute in die Ukraine gehen und dort Führungsaufgaben übernehmen.
Dann vollenden sich alte deutsche Vorstellungen.
Ja, richtig, wollten die ja…
Mit deiner Wahrnehmung bist du nicht allein.
Aus den politiknahen, vor- und nachgelagerten Bereichen und Institutionen kann man sich immer weniger des Eindrucks erwehren, sie handeln nach dem Motto: Nehmen wir die Sackgasse oder gehen wir auf dem Holzweg weiter. Die alte SED-Formel „Vorwärts immer, rückwärts nimmer!“ haben sich inzwischen sogar konservative Parteien zu Eigen gemacht.
Oder es gilt nur noch der mediale Lehrsatz: „Egal welchen Sch… man von sich gibt, Hauptsache der Name scheint in der Zeitung richtig geschrieben auf.“
“ Viele führende Politiker sehen die Situation realistisch und reflektiert. Dass sie trotzdem unkluge und teilweise verheerende Entscheidungen treffen, hat meines Erachtens viel mit Phänomenen wie Gruppendruck, Mitläufertum, Karrierismus oder Feigheit zu tun.
Dieselben Politiker, die mir unter vier Augen versicherten, dass die bevorstehenden Gesetzesvorlagen komplett irrational und kontraproduktiv sind, stimmten für den sofortigen Atomausstieg und das Gebäudeenergiegesetz.
Dadurch findet sich in politischen Spitzenfunktionen fast automatisch eine große Zahl weltfremder Ideologen, anpassungsfähiger Mitläufer oder mutloser Duckmäuser.
Zudem ziehen Parteien Personen an, die in anderen Bereichen, der freien Wirtschaft zum Beispiel, kaum Aussicht haben, in eine vergleichbare Führungsposition zu kommen, da dort Fähigkeiten gefragt sind, die für eine Parteikarriere leider nicht nötig sind.
All diese Fehlanreize führen dazu, dass Parteien so gut wie keine Lernkurve haben oder mit Personen besetzt sind, die nicht in der Lage sind, echte Veränderungen durchzusetzen.“
(Ausschnitte aus einem Interview mit Vince Ebert zu seinem neuen Buch „Wot Se Fack, Deutschland?: Warum unsere Gefühle den Verstand verloren haben“ )
Tja, der deutsche Wohlstandsbürger hasst sich illusionslos durchs Leben.
In Dänemark gibt es zum Beispiel seit der letzten Ölkrise in den 1970er Jahren einen breiten gesellschaftlichen Konsens und starke politische Anstrengungen für die „Transformation“.
Nun schaut euch an wie weit man als Gesellschaft kommen kann: z. B. verbindliche kommunale Wärmeplanung seit 1979, Verbot fossiler Heizungen in Neubauten seit 2013, zudem Ausstieg aus Kohle bis 2030, Technologietransfer wird gefördert, Innovationen und Know-how werden geteilt statt abgeschottet, Bürgerbeteiligung überall…
Hier undenkbar, im Obrigkeitsstaat.
Jetzt machen wir uns erstmal kriegstüchtig, Arbeitsplätze – usw.
‚Hier undenkbar, im Obrigkeitsstaat.“
Tja, der Deutsche ist eben ein ganz besonderes Exemplar.
Ich empfehle dazu; Jens Jessen, ‚Der Deutsche“
-Fortpflanzung, Herdenleben, Revierverhalten –
Jens Jessen…
Achneelassma: https://www.deutschlandfunkkultur.de/essay-von-jens-jessen-deutsches-unbehagen-100.html
Bevor man sein Urteil den Worten einer Sieglinde anbiedert, sollte man es doch eher gelesen haben, finde ich. Ist bei allen Kritiken so.
Haben das nur Deutsche,
andere Menschen nicht,
ist das nicht in jedem Menschen genetisch angelegt?
ja in Dänemark reagiert Regierung schnell auf Veränderungen. Wer hätte das bei dieser LINKEN Regierung (Sozialdemokraten, Linke (Venestre, Partei Moderaterne) seit 2022 im Amt gedacht. Die haben die neue Lage in der Nachbarschaft sofort erkannt, umgehend und konsequent reagiert anders als im Obrigkeitsstaat. Die Zahlen zeigen es deutlich.
Militärausgaben Dänemark
2022 = 1,36% ( D1,35%) 2023 = 2% (D 1,49%) 2024 = 2,42% (D 1,89%) und die Dänen legen nochmal nach, in nächsten zwei Jahren 50 Milliarden Kronen (6,7 Milliarden Euro)
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/581834/umfrage/anteil-der-militaerausgaben-am-bip-in-daenemark/
https://de.euronews.com/2025/02/19/67-mrd-euro-mehr-danemark-erhoht-verteidigungsausgaben
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/183106/umfrage/anteil-der-militaerausgaben-am-bip-in-deutschland/
Mit Veränderungen können ja nur die Ambitionen des ehemaligen Wertepartners gemeint sein, der auch schon mal Atombomben gegen Zivilisten eingesetzt hat und der ausdrücklich einen Angriffsüberfallskrieg seines Wertepartners unterstützt, um eine Riviera des Nahen Ostens zu schaffen und nun auch noch Gelüste an Grönland entwickelt. Ich schweife ab… Mögen sie alle weiter vor sich hin hassen…
was mit Veränderung gemeint ist ist doch offensichtlich wenn man die Fakten in meinem Kommentar zur Kenntnis nehmen will. Die LINKEN in Dänemark haben auf die neue Lage im Osten reagiert.
Übrigens es geht nicht um hassen sondern gewappnet sein wenn jemand unaufgefordert die Haustüre aufbricht und sich rücksichtslos nimmt was er will. Deshalb muß wohl leider mehr in die Sicherung des Hauses investiert werden weil dieser ehemalige Wertepartner, sie wissen schon wen ich meine, nicht nur anklopft sondern schon in eine Vielzahl von Häusern eingedrungen ist. So schauts aus seit 2022
Dänemark, hab da was in Erinnerung, will wieder in die Kernenergie einsteigen.
Die wollen auch verhindern, dass die Engländer vor Cumbria einen neuen Windpark (Outer Dowsing) in die Nordsee bauen. Die befürchten sonst beim Strom Einbußen von 300….400 Millionen Euro.
Die Erhöhung der Ausgaben fürs Militär ist ja europaweit. Ich denke es geht darum, die USA als Kolonialmacht langfristig los zu werden.
„Die Erhöhung der Ausgaben fürs Militär ist ja europaweit. Ich denke es geht darum, die USA als Kolonialmacht langfristig los zu werden.“
Wird ja auch langsam Zeit. Nun kommt es halt zur Unzeit und soll auch noch schnell jahrzehntelang Versäumtes ausbügeln. Wenn es aus meiner Sicht etwas Gutes über Trump zu sagen gibt, dann vielleicht, dass er Europa in die Realität versetzt und zwingt, mehr darüber nachzudenken, was jetzt wirklich „alternativlos“ ist und was erstmal weniger dringend öffentlich finanziert werden muss. Hoffentlich werden die richtigen Schlüsse gezogen.
Unser amerikanischer Freund…
Wer hätte so etwas aber auch ahnen können im Reich von Uschi?
Vielleicht hilft das hier weiter: https://www.aerzteblatt.de/archiv/usa-us-psychiater-und-psychologen-warnen-vor-trump-6295ab7b-32f7-4add-ba6d-f465b3a1ee21
Na, vielleicht hätte es weitergeholfen, wenn es rechtzeitig von den Richtigen zur Kenntnis genommen worden wäre.
Aber wer sich in Fragen der militärischen Sicherheit von den USA so blindlinks abhängig macht wie von Russland bei der Energieversorgung, der hat es wohl nicht besser verdient, als damit nun erpresst zu werden. Und sei es mit asymmetrischen neuen Zollabkommen. Oder wie wäre „America first“ anders zu verstehen?
Vielen Dank, Bauer Fritz. Das Video/der Podcast läuft noch im Hintergrund. Eine absolute Empfehlung! Ich freue mich übrigens sehr, dass Vince Ebert die Hayek- Medaille bekommen hat.
Es stimmt, dass viele von uns wirklich nicht robust genug sind, den irrationalen Botschaften von linksgrün aber auch rechtsaußen wieder und wieder energisch zu widersprechen. Es ist auch ermüdend , wenn berechtigte Kritik gleich mit Hass und Hetze gleichgesetzt wird. Aber vermutlich ist das die einzige Möglichkeit, die wir haben. Es macht keinen Sinn, lediglich die Ränder zu attackieren. Wir müssen der “ breiten Mitte“ ganz klar sagen, dass Wohlstand nur über Wachstum geht. Nicht über Umverteilung und schon gar nicht über eine Rückabwicklung der Erfolgsfaktoren . Es gibt eben Werte und auch Zusammenhänge, über die man nicht diskutieren kann. Gerade auch Liberale sollte das schlicht lassen. Wir verteidigen unser Freiheit nicht durch Toleranz gegenüber Intoleranz.
@Lady
ja, es ist ermüdend, aber wir dürfen nicht nachlassen, uns zu Wort zu melden.
Es gibt noch mehr unangenehme Wahrheiten, die wir unseren Mitbürgern sagen müssen. Eine davon: Landwirtschaft ist ein ständiger Kampf des Menschen gegen die Natur. Der Satz stammt nicht von mir, sondern von meinem Doktorvater.
Habe heute einem Pkw Anhänger Stechapfel aus den Kartoffeln entfernt .Alls nächstes Wildschweinschäden an Jagdpächter gemeldet . Soviel zum Kampf …..
Bauer Willi:
„Ich hatte in den letzten Tagen Gespräche mit Bundes- und Landespolitikern. Meine Wahrnehmung war, dass man sich über die Unmöglichkeit der Erreichung bestimmter Ziele im Klaren ist, sie aber weiterhin propagiert“.
Ich hatte es weiter unten schon geschrieben: „Die Politik formuliert keine Ziele, sondern allenfalls Wünsche, die Dritte (Wirtschaftssubjekte, hier Landwirte) erreichen sollen, allein wegen der großen Zielkonflikte unrealisierbar sind. Das gilt mittlerweile für sehr viele Politikbereiche. Sie macht dies, um einen mittlerweile zum Selbstzweck verkommenen, aufgeblähten Politikbetrieb zu legitimieren“.
Und sie verzettelt sich dabei mehr und mehr, wobei alle möglichen Organisationen wie z.B. der DBV und die ZKL mitmachen.
Nachfolgend ein konkretes Beispiel:
In der letzten Woche habe ich an einer niedersächsischen Fachtagung teilgenommen, bei der es um das Thema Wasserschutz und Pflanzenschutz ging. Dort wurde in einem Vortrag darauf hingewiesen, dass das Thema „Reduzierung des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln“ Inhalt folgender Politikpläne bzw. -Ideen ist:
– Farm to fork/ Green Deal
– Nationaler Aktionsplan (NAP)
– Aktionsprogramm Insektenvielfalt
– Ackerbaustrategie des BMEL, jetzt BMLEH
– Zukunftsprogramm Pflanzenschutz (BMELEH)
– Niedersächsische Ackerbaustrategie
– Niedersächsischer Weg – PSM-Reduktionsstrategie
Die Ziele, besser Wünsche der Politik hier sind ähnlich, die Inhalte unterscheiden sich jedoch mehr oder weniger deutlich.
Als Ideallösung für alles wird die Biolandwirtschaft propagiert, die 25 bis 30% (von was auch immer) bis 2030 erreichen soll. Davon ist das Land jedoch meilenweit entfernt. Warum?
1. Weil der große Zielkonflikt darin besteht, dass alle Lebensmittel preisgünstig bleiben sollen, dies aber unter „Biobedingungen“ nur mit viel Steuergeld der Bürger zu erreichen ist. Auch deshalb der aktuell laute Ruf nach Steuererhöhungen für „Reiche“.
2. Weil die Landwirte dem Reden der Politiker nicht vertrauen, und sich als Unternehmer nicht in weitere Staatsabhängigkeit begeben wollen. Was nur verständlich ist angesichts der früheren Subventionserfahrungen bei Agrarprodukten und den aktuellen Erfahrungen bei Biogas und PV.
Ich finde das Interview schwach.Diesen Professor kann man mit realen internationalen wirtschaftlichen Zahlen entzaubern.Dafuer braucht es andere Journalisten.
„Dafuer braucht es andere Journalisten.“
Dafür braucht es nicht (unbedingt) andere Journalisten sondern andere Zuhörer und Leser die dem den Rücken kehren.
Das selbe gilt für den ÖRR, ich bin ÖRR Abstinenzler (und es werden täglich mehr).
Ich hatte auf dem Summer Breeze einen Agrarjournalisten kennengelernt, seit dem er konsequent kritisch konservativer Schreibt, ist Er beliebter als der Chef,so seine Eigene Aussage. Er kannte den BW Blog überhaupt nicht. Die Agrarzeitschrift sagte mir bis dato auch nichts. Zu Telefonnunmmer Austausch kam es leider auch nicht. Er meinte, die meisten Journalisten auch Agrarjounalisten stehen eher politisch Links, was mich gar nicht Wundert.
Herr Prof. Taube sollte seinen Argumentationstrang überdenken: 1. Eine Vernässung von Hochmooren kommt in den meisten Fällen aufgrund der Topographie nicht infrage, weil man Wasser nur mit großem Aufwand eine, wenn auch nur geringe, Erhöhung hinaufbefördern kann, 2. die den Küsten vorgelagerten Niedermoorflächen, die teilweise sogar unter dem Meeresspiegel liegen, können sehr einfach geflutet werden. Man lässt die Vorfluter einfach nicht mehr arbeiten. Diese Flächen hat Herr Prof. ins Auge gefasst – man erkennt es an seiner Argumentation. Er verkennt aber die Höhe der zu erwartenden Schäden an Immobilien, Infrastruktur und „Wohlfühltourismus“ mit Meerblick. Statt dessen dann Rinderhaltung auf die Geestflächen mit mehrjährigem Kleegrasanbau umzusiedeln, wie in einigen seiner Berechnungen als erstrebenswert dargestellt ist, ich bin einmal so frech, peinlich. Was ist mit dem ressourchenverschwendenden Umsiedlungsaktionen (Dörfer, Höfe…), wo kommt das Wasser auf den Sandflächen für eine wettbewerbsfähige Milcherzeugung her? wo kommen die benötigten Flächen her?, was passiert mit den touristenvertreibenden Geisterdörfern in 30 Jahren? was mit den Mückenschwärmen, die zu erwarten sind? – nur einige Punkte, 3. ein wachsendes Moor ist wie ein Schwamm und benötigt Jahrzehnte, bis es funktioniert. Ich persönlich kenne kein funktionierendes Wiedervernässungsprojekt, dass großflächig Torfmosse zum wachsen gebracht hat. Bei dem Zirkus, der um die Wiedervernässung gemacht wird, habe ich den Eindruck, dass einzig und allein die Bauern „zahlen“ sollen. Ich frage mich auch, wie eine zusätzliche CO2-Bindung durch revitalisiertes Moor aussehen soll. Es wächst bei voller „Vitalität“ einem Millimeter pro Jahr, was 10cbm Torf pro ha entspricht. Damit ist wieviel CO2 gebunden? Es wird Zeit, dass endlich einmal aussagekräftige Argumente auf den Tisch kommen. Danke BW, für das schöne Bild. Es zeigt eine wunderschöne Mooridylle, wie sie von Medien immer gerne dargestellt wird, ist aber ein Bild von einem Tümpel mit Wollgras mit einer Wasserfläche, in der so mit großer Wahrscheinlichkeit kein wachsendes Torfmoos zu finden sein wird – vermutlich ein „Vorzeigewiedervernässungsprojekt“.
Wenn man Moore unter Wasser setzt, verfaulen die Torfmoose. Weil dieser Prozess ohne Sauerstoff stattfindet, entsteht Methan – CH4, welches als gefährliches Treibhausgas eingestuft wird.
Außerdem kann Lachgas – N2O entstehen.
Moore wachsen pro Jahr ca. 1 mm. Moore sind die sensibelsten Ökosysteme. Eine Bewässerung kann die Entwicklung um Jahre zurückwerfen.
Den NGOs fällt jetzt nichts anderes mehr ein.
Wenn Moore großflächig wiedervernässt werden würden, so wie Taube fordert, würde natürlich die Landwirtschaft bis zur Bedürftigkeit verkommen . Nimmt er in Kauf.
Was ist dann aber mit den Siedlungen und Städten in den nassen Gebieten ???
Da verfaulen die Häuser von unten , weil der Grundwasserspiegel nunmal angehoben wird.
Ich denk da grad an den Großraum Bremen.
Ob Taube soweit gedacht hat? Ich denke eher nicht.
Was ist mit den zu erwartenden Mückenplagen inkl. der von Mücken übertragbaren Krankheiten?
„Bist Du nicht willig, …“
Wenn schon @JostMaurinTAZ Prof. Taube als Kronzeugen bemüht, die Abschaffung der Stoffstrombilanz als fatalen Fehler zu brandmarken, sollte man bei Äußerungen dieses Professors Vorsicht walten lassen.
Auch im verlinkten Artikel spricht er der DüngeVO ab, trotz überfrachteter Bürokratie effizient zu sein. Unkommentiert sollte man eigentlich Taubes Statement lassen, das er auch in der taz zum Besten gegeben hat: „Jeder, der da im Rahmen der Düngeverordnung schummeln möchte, kann das kreativ machen.“
Er stellt uns Bauern unter Generalverdacht, sich nicht an Regelungen zu halten. Jeder Niedersachse, der seine behördlich angeordneten Nährstoffmeldungen im Rahmen der DüngeVO machen muss, fragt sich zurecht, welchen Zusatznutzen die *nicht* bürokratiearme Stoffstrombilanz bringen sollte.
Wenn einem Universitätsprofessor dieser Satz über die Lippen geht
„Bei Bedürftigkeit ist das Sozialamt zuständig, aber nicht die EU-Agrarpolitik!“
, sollte er sich nicht wundern, dass seine Forderungen, den bäuerlichen Sektor noch mehr unter Druck zu setzen, auf Widerstand stoßen werden.
Zu glauben, sich mit seinen Forderungen auf gesellschaftlichen Konsens zu berufen, wird spätestens widerlegt, wenn Lebensmittel für die Mehrheit der Bevölkerung unbezahlbar werden. Die ZKL kann für sich nicht in Anspruch nehmen, für die Gesellschaft zu sprechen.
Die woke Politik der Regierenden führt immer näher zum wirtschaftlichen Niedergang. Hinten und vorne ist zu wenig Geld in den Staatskassen, was einen bei der Verschwendung auch nicht wundern darf. Steuern sollen weiter erhöht werden, sodass bereits ein gut verdienender Facharbeiter mit dem Spitzensteuersatz besteuert werden soll. Für die Spielchen dieser woken Gruppen scheint immer noch genügend Geld vorhanden zu sein.
Richtig. Sobald das Geld aufgebraucht ist, was nicht da ist, ist Ende Gelände. Ich schätze es dauert noch 1 Jahr…maximal.
Söder hat schon angedeutet, dass Bayern keine Lust mehr hat 60% des Länderfinanzausgleichs zu bezahlen. Er traut sich nur noch nicht richtig, weil er sonst mit den Bösen in einen Topf geworfen würde.🥳
Der Mann ist komplett auf Linie, chapeau.
Gestern schickte mir ein befreundeter Agrarökonom Fotos von seiner China-Reise. Er ist als Partner chinesischer Agrarwissenschaft seit Jahren intensiv mit chinesischen Agrarexperten im Austausch und hält dort auch Vorträge an Unis. Wer sieht, was dort abgeht, der schämt sich Aussagen, wie die eines Herrn Taube Gehör zu schenken. Wie in allen ökonomischen Bereichen, verabschiedet sich Deutschland auch im Bereich der Landwirtschaft von der Entwicklung. Deutschland rettet weder die Welt, noch sich selbst, es schafft sich ab.
Guten Morgen
Danke für ihren guten Kommentar.
Ich kenne keine Professoren, ich kann mir aber vorstellen das der Leh in Deutschland bald die Nahrungsmittel nur noch aus dem Ausland kauft. Weil zwei% der deutschen Bevölkerung der Meinung sind das die deutschen Landwirte sie vergiften will.
Allen einen schönen Tag und Wochenende.
Fakt ist, dass die Landwirtschaft ihre Flächen für alle möglichen politischen Entscheidungen zur Verfügung stellen soll.Auch der Wunsch nach immer größeren Gewerbegebieten mit Naturschutzausgleich erhöht den Druck enorm. Unsere derzeitige Wirtschaftsweise und die Schaffung keiner Rücklagen seitens der Kommunen wird immer zu Ungunsten der Landwirtschaft ausgetragen. Es wird lieber neu gebaut, als Wohnaltbestände neu zu bebauen. Das bedauerliche an der ganze Geschichte ist, dass die Weltmarktpreise wie festgemeißelt im Raum stehen. Nur bei extrem knappen Gut bewegen sich die Preise in annehmbarer Größe.
Die Politik formuliert keine Ziele, sondern allenfalls Wünsche, die allein wegen der großen Zielkonflikte unrealisierbar sind. Das gilt mittlerweile für sehr viele Politikbereiche. Sie macht dies, um einen mittlerweile zum Selbstzweck verkommenen, aufgeblähten Politikbetrieb zu legitimieren.
Das bindet Ressourcen an vielen falschen Stellen, weil es nicht bei den und führt Wirtschaft und Gesellschaft an den Rand der Erschöpfung.
Das bindet Ressourcen an vielen falschen Stellen. weil es nicht bei den Wünschen bleibt, sondern auch gesetzliche Mikrosteuerung aufgrund unrealistischer Ziele erfolgt, Dies führt Wirtschaft und Gesellschaft an den Rand der Erschöpfung.
Es wird Zeit das den Irrlichtern in Berlin und Brüssel der
Strom abgestellt wird .
Sorry Samstag – Morgen -Frust .
Aber nach dem gestrigen 6 mrd Euro Geschenk an die
Netzbetreiber kann ich bei den Gedanken an unsere
politischen Schwachkräfte nur noch kotzen.
Aber es soll ja schönes Wetter kommen , drum gehts positiv weiter.