Bauer Willi
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DLG: Warum wir modernen Pflanzenschutz brauchen

Die Deutsche Landwirtschafts Gesellschaft, kurz DLG genannt, hat gerade ein Positionspapier zum Pflanzenschutz herausgegeben.

https://www.dlg.org/mediacenter/alle-publikationen/strategische-positionspapiere/warum-wir-einen-modernen-pflanzenschutz-brauchen

Den Grund für dieses Papier beschreibt sie wie folgt:

„Die Vorbehalte gegenüber der Landwirtschaft wachsen und betreffen nicht selten die ganze Breite moderner landwirtschaftlicher Produktionsmethoden. Mit seinem vorliegenden Positionspapier plädiert der DLG-Ausschuss für Pflanzenschutz für eine sachgerechte Bewertung des modernen Pflanzenschutzes und für die Anerkennung seiner Funktion als systemrelevante Technologie im integrierten Pflanzenbau.“

Hier ein Auszug:

„Moderne Pflanzenschutzmittel sind effizienter und weisen geringere unerwünschte Nebenwirkungen auf als frühere Generationen von Wirkstoffen.
Angesichts der weiteren Entwicklung und Ausbreitung von Schaderregern und der zunehmenden Herausforderungen durch den Klimawandel bleibt ein effektiver Pflanzenschutz essenziell, um die Erzeugung gesunder und qualitativ hochwertiger Lebensmittel in ausreichenden Mengen zu gewährleisten. Dafür braucht es einen Werkzeugkasten mit einem breiten Spektrum an Instrumenten, zu dem auch eine ausreichende Vielfalt an modernen Pflanzenschutzmittelwirkstoffen gehört.“

Was für Landwirte selbstverständlich erscheint, dürfte bei Kritikern der konventionellen Landwirtschaft Widerspruch auslösen.

 

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71 Kommentare

  1. Polymesos sagt

    Da gibt es derzeit auf Arte den Film:
    Der grüne Planet. Ein Science Fiction Movie.

    In diesem französischen Film steckt der ganze grüne Mythos
    so extrem, dass er sich eigentlich vollständig enttarnt.

    Es geht um einen nahe gelegenen Planet
    auf dem Menschen (oder jedenfalls quasi Menschen)
    in einem perfekt natürlichen grünen Idyll leben.

    Sie ernähren sich ohne Landwirtschaft ganz „von selbst“.
    Dazu bauen sie an winzigen Standorten mit steinzeitlichen Methoden
    ihr perfektes Essen an.

    Natürlich müssen sie dafür fast nichts arbeiten.
    Nur gefühlt wenige Tage im Jahr sind nötig um den
    von selbst wachsenden Überfluss lediglich zu ernten,
    und ohne jede Maschine aufzubereiten.
    Und permanent steht alles frisch zur Verfügung.

    Selbstverständlich leben sie alle überzeugt vegan.
    Das Wetter ist beständig schön,
    so dass Behausungen überflüssig sind.
    Geld wurde schon lange abgeschafft.

    Ihre einzige Technik ist eine Art
    telephatischer Zauberei,
    mit der sie quasi alles können,
    was übrigens auch Erdmenschen lernen können.

    Und weil sie so gesund leben, werden sie alle
    ohne weiteres 250 – 350 Jahre alt.
    Auch Zugereiste von der Erde schaffen das.

    Nicht sehr deutlich,
    eigentlich nur an einer Stelle im Film
    wird erläutert, wie sie dieses mythische Arkadien errungen haben,
    denn in ihrer Vergangenheit hatten sie mal ähnlich wie die Erdbewohner,
    die im Film als rückständig geschildert werden, eine giftige Industrie.

    Es wird zwar nur einmal gesagt,
    aber das ist schon ernst gemeint, und gehört zum grünen Mythos dazu.

    Um ins Paradies zu kommen war natürlich ein Bürgerkrieg erforderlich.

    Es ist wie bei jedem Utopia.
    Bei genauer Betrachtung sind die weisen Sprüche
    nicht nur töricht, sondern auch voller Hass.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Durch die Kultur und deren Protagonisten wurde und wird immer Einfluss genommen auf die Denkrichtung der Menschen. Am erfolgreichsten war darin Hollywood, das die Gefühle der meisten Menschen angesprochen hat und es noch tut. Und das hat die USA bewusst über Jahrzehnte gesteuert…..wir merken es aber immer noch nicht. Solange es keine neue Erzählung gibt, wird der derzeitige Kulturbetrieb die Menschen weiter in die gewünschte Richtung schubsen.

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      • Peter sagt

        „Die Kultur“, „deren Protagonisten“, „Hollywood“, „die USA“, „der Kulturbetrieb“ …so wird das nix. Da stehen ganz kongrete Namen, Clans und Firmen zur Debatte, welche sich dumm und dusselig verdienen. Demokratie und Marktwirtschaft werden damit zur Hure mit (noch) glänzender Fassade. Wenn das „Schubsen“ aufhören soll, gehört genau das entwirrt.

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  2. Polymesos sagt

    Von einem Bahner weiß ich,
    dass der Gleis Spritz-Zug grenzübergreifend bis in die Schweiz fährt.

    Wenn er nach Deutschland kommt, muss er sorgfältig gereinigt werden,
    damit kein falsches Pestizid versprüht wird.

    In Deutschland ist nur relativ wirkungsloses Zeug erlaubt,
    was dann die erwartbaren Schäden durch Wurzelstöcke am Gleis bewirkt.
    Das wird noch erhebliche Baustellen bedingen,
    weil ohne wirksame Mittel nur noch das komplette Durchfräsen des Schotterbetts hilft.

    So entstehen unnötige Großbaustellen.
    Es ist also kein Wunder, dass die Bahn teuer und unpünktlich bleibt,
    weil man ihr die Möglichkeiten nimmt.
    Darum dürfen ja auch viele ICEs nicht mehr in die Schweiz rein fahren.

    Wenn der Spritz-Zug dann in die Schweiz fährt,
    muss er wieder sorgfältig gereinigt werden, weil das deutsche Zeug dort verboten ist.
    Dort darf nur Glyphosat angewendet werden,
    was dann immerhin zweckentsprechend wirkt.

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  3. Reinhard Seevers sagt

    Man muss sich auch klarmachen, dass agrarische Expertise und der ökonomische Zwang diametral den gesellschaftlichen Zielen, die sich in Form von Bienenfreunden, lokalen Artenschutz- Initiativen, NGO-Interessen etc. darstellen, entgegenstehen.
    Da geht es um die gleichen alten Kontrahenten: Emotion versus Realität
    Evtl. wird der zukünftige Geldmangel zu einer Änderung führen. So lange die Lottospieler aber über die Bingo-Stiftung eine große Zahl von Initiativen unterstützt, so lange wird der Bauer vor Ort mit den Bürgern aneinandergeraten.
    Da hilft auch keine DLG-Expertise von Leuten, die einen Selbsterhaltungsdruck haben.

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  4. Limes sagt

    Pflanzenschutzmittel sind eines der wichtigsten Produktionsmittel in der Landwirtschaft. Die Wirkstoffe werden nicht nur von Landwirten genutzt sondern auch von einer Vielzahl von Anwendern bis hin zum privaten Haushalt.
    Zu begrüßen ist es daher das die DLG ein Positionspapier für die Nutzung in der Landwirtschaft erarbeitet und veröffentlicht hat.
    Es gibt regelmässsig Positionspapiere der DLG zu diversen Themen deshalb warum erst jetzt könnte man sagen aber besser als nie.

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    • Arnold Krämer sagt

      Bitte nie vergessen: Die deutsche Bahn ist großer Anwender von PSM, die dort nicht Pflanzen, sondern das Gleisbett „schützen“.

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      • Limes sagt

        u.a auch die standardmässige Anwendung von Pflanzenschutzmittel auf den Gleisen hatte ich im Sinn. Vielen die zur Demo gegen Pestizide, Gifte… mit dem Zug fahren ist gar nicht bewusst (oder sie wollen es nicht wissen), die von ihnen als „Gifte“ bezeichneten Produkte machen die Fahrt erst möglich.
        Weiterhin wird gerne verdrängt auch im Haus, ums Haus, im Garten, im öffentlichen Raum werden Mittel mit Wirkstoffen die als Pflanzenschutzmittel für die Landwirtschaft zugelassen sind eingesetzt. Entweder Produkte mit Pflanzenschutzmittel Zulassungsnummer oder mit Listung als Biozid. Einige Bsp sind Mittel gegen Mäuse, Ratten, Ameisen, Fliegen, Schaben, Käfer, Raupen, andere Insekten,….
        Nicht zu vergessen auch die treuen Freunde aller Arten werden bei ersten Anzeichen behandelt.
        Die ebenfalls angewendeten Grundstoffe, nichts anderes als Pflanzenschutzmittel sind überall erhältlich.

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        • Arnold Krämer sagt

          Das „Sauberhalten“ der Gleisanlagen in D funktioniert allerdings offensichtlich auch immer schlechter. Als gelegentlicher (nicht nur seltener) Bahnfahrer sehe ich, dass in den Gleisen und an deren Rand vermehrt Pflanzen und Sträucher groß und über Jahre auch größer werden. Das kann nicht gut gehen. In NL (meine Nachbarschaft), vermutlich auch in der Schweiz, sind die Gleisanlagen nach wie vor blitzesauber. Die Folgekosten werden in D hoch sein. Offensichtlich bekommen die Verantwortlichen in D keine vernünftige Güterabwägung im Pflanzenschutz (aus Angst vor NGO’s und Medien?) mehr hin.

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        • Peter sagt

          Es bringt aber gar nichts, als lw. Betrieb bei diesem Thema instinktiv auf andere zu zeigen.

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          • Arnold Krämer sagt

            …. doch es bringt schon etwas und man muss es tun, um die oft mit einseitiger Emotionalität und Dummheit geführten Diskussion (besser Anklagen) zu hinterfragen und – wo immer möglich – Nachdenklichkeit zu erzeugen.

            Das Ganze sollte abgeklärt und differenziert erfolgen.

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            • Peter sagt

              Mit dieser Einstellung ist gar keine Disskussion zu führen. …ist ungefähr so, wie ein Kanufahrer auf einen Berufsschiffer treffen kann.

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          • Limes sagt

            das Positionspapier der DLG erklärt die Situation Pflanzenschutz inkl Pflanzenschutzmittel bei Landwirten nicht nur für Landwirte sondern hoffentlich werden auch Verbraucher erreicht.
            Es ist kein zeigen auf andere sondern der Hinweis das fast jeder diese Produkte/Wirkstoff ebenfalls nutzt, wahrscheinlich ohne es zu wissen und meist darauf angewiesen ist. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn dies nicht ausgesprochen werden darf/soll warum dann eigentlich noch mit Verbrauchern kommunizieren und sich hier im blog einbringen.
            google videos teilen und sich über das herrschende System beklagen dafür braucht man kenicht solch einen blog zu besuchen

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            • Reinhard Seevers sagt

              Ob die DLG etwas schreibt, oder in China fällt ein Sack Reis um.
              Die DLG wird außerhalb der Landwirtschaft gar nicht wahrgenommen. Auch innerhalb der Branche war die DLG immer eine elitäre Einrichtung, die vom Bäuerlein eher als thinktank mit Jankerl und Loden angesehen wurde. Wer früher in den DLG-Mitteilungen etwas veröffentlichen wollte, der durchlief ein umfangreiches Lektorat, damit die Meinung ja nicht von der Doktrin abwich. (Bin übrigens DLG – Mitglied)🤘

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              • Arnold Krämer sagt

                Nee, Nee, Nee!
                Das, was Sie da schreiben Herr Seevers, wird der DLG überhaupt nicht gerecht.
                Ich habe z. B. sehr viel in den letzten 25 Jahren in den DLG-Mitteilungen publizieren dürfen, in der nächsten Oktoberausgabe ist auch ein neuer Beitrag von mir eingeplant. Nicht nur für diesen Bereich muss ich energisch Ihrer Ansicht widersprechen.
                Schöne Grüße aus dem Emsland 😎
                A.K.

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              • Lady sagt

                „Die DLG wird außerhalb der Landwirtschaft gar nicht wahrgenommen. “

                Dieser Blog schon!
                Und wenn hier Bauer Willi ein aktuelles Positionspapier der DLG veröffentlicht, hat das durchaus eine gewisse Reichweite.
                Mir bleibt schleierhaft, was solche Bemerkungen sollen, Reinhard.
                Und vielleicht noch als Ergänzung: Bauer Willi betreibt diesen Blog seit vielen Jahren mit ganz großem Einsatz und sehr viel Herzblut. Und es ist wirklich erstaunlich, wer alles “ Bauer Willi“ kennt. Ob er allerdings nochmal eine “ Auszeit“ nehmen würde, bezweifele ich. Also bitte…

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Meine Meinung ist meine Meinung und hat nichts mit der Infragestellung des Blogs zu tun. Was soll diese Korrelations- Argumentation?

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                • Blogwart sagt

                  @R.S. Ihre Meinung ist doch bekannt. Warum die nochmalige Hervorhebung und der damit verbundene verbale „Angriff“auf Lady?
                  Überflüssig!

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                • Reinhard Seevers sagt

                  ….und der Blogwart-Kommentar war jetzt wofür notwendig? Erziehung?

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        • Christoph aus der Stadt sagt

          @ Limes. Auch für den Privatanwender gibt es Veränderungen. „Normales“ Insektenspray auf Basis von Pyrethrum, das bisher in jedem Drogerie- und Supermarkt ab € 2,- erhältlich war, ist dort nicht mehr im Angebot. Man bekommt es nur noch im Gartenmarkt mit jetzt vorgeschriebener „Fachberatung“. Resultat, es kostet jetzt € 12,-. Dasselbe bei Milbenspray für Hausstaubmilben-Allergiker. Hier finde ich nur noch Softmittelchen, die die Milben mit ätherischen Gerüchen vertreiben sollen. Bisher waren Milbensprays ebenfalls auf Basis von Pyrethrum.

    • Pälzer Buh sagt

      Was Wir brauchen sind verschiedene Pflanzenschutzmittel gegen einen Schaderreger mit einer Antiressistentsstrategie und langer Laufzeit. Solche die auch gegen neue Schaderreger Wirken wie neue Pilzarten,Insektenarten und Unkräuterarten. Wer kann schon in die Glaskugel schauen, was alles auf uns zukommt? Unsere aktuellen Politikerklasse mit Sicherheit nicht.

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    • Lady sagt

      Mir gefällt das Positionspapier durchaus. Es schließt ein wenig an die gestrige Diskussion an.
      Etwas weniger Verteidigung dafür mehr Angriff im positiven Sinne würde ich mich dennoch wünschen. Die Vorteile liegen klar auf der Hand, der Widerspruch bleibt immer nebulös.
      Das ähnelt der Diskussion um unsere Wirtschaftsordnung. Andere Modelle haben nichts , aber auch gar nichts zu bieten. Sie funktionieren noch nicht mal in der Theorie. Meistens gibt es sogar keine hinreichende wissenschaftliche Fundierung. Weder für eine Postwachstums- oder Degrowthökonomie noch für den New Green Deal .

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      • Bergamasca sagt

        Stimme Ihnen zu, auch ich finde das Positionspapier im Grunde gut gemacht, klar strukturiert, mit sauberer Argumentationsführung und schön formuliert. Leider kriegt das der Normalverbraucher, wenn er nicht gerade von Bauer Willi mit der Nase darauf gestoßen wird, nicht zu lesen.
        Außerdem habe ich schon vor einigen Tagen (als es um Krüskens Beitrag ging) keine Antwort darauf erhalten auf die Frage, was es denn mit dieser ominösen „nachhaltigen Produktionssteigerung“ auf sich habe. Offenbar (noch) nicht viel Konkretes.

        • Arnold Krämer sagt

          „Nachhaltige Produktivitätssteiegerung“ = Neues Schlagwort der DLG

          Produktivitätssteigerung ist Teil der DNA unserer Wirtschaftsordnung, also nicht Neues, führt zu Kostensenkung und Rentabilitätsverbesserung.

          Nachhaltigkeit ist das aktuelle Modewort zur Transformation von Allem. Es ist ein Geschäftsmodell, das unter anderem auch die DLG betreibt. Schafft eine Menge „Wertschöpfung“ im agrarischen Umfeld und Zugang zu billigeren Krediten, zu bestimmten Teilmärkten usw.

          • Bergamasca sagt

            Ach so. Die reinen Begrifflichkeiten waren mir schon klar. Nur hatte ich etwas Konkretes, einen Massnahmenkatalog etc., vermutet. Worauf man eigentlich abzielt, hat sich mir – naiv wie ich bin – erst jetzt erschlossen.
            Danke, dass Sie mich von der Leitung geschubst haben, Herr Krämer!

            • Arnold Krämer sagt

              Ich wollte Sie garnicht schubsen😎

              Schauen Sie einfach mal auf der Internetseite der DLG nach, was man z. B. jetzt bei den Unternehmertagen in Erfurt so thematisiert.

              Es ist ein Einfang für eine teilweise Umkehr (keine Wende), nachdem man genauso wie der DBV viele Jahre alles „mitgemacht“ hat.
              Es ist daher schon mutig seitens der DLG zu schreiben, der Green Deal der EU sei gescheitert.
              Das „Geschäftsmodell“ Nachhaltigkeit wird bleiben, auch weil Banken und Geschäftspartner der Landwirte Zertifikate verlangen.
              In einigen Bereichen können Nachhaltigkeitschecks von Betrieben durchaus Produktivitätsreserven und damit Ansatzstellen zur Kostenreduzierung aufzeigen. Das muss fairerweise auch dazu gesagt werden.

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  5. Sonja Dengler sagt

    Selbstverständlich brauchen wir modernen Pflanzenschutz, wie uns die Zeit nach dem 2. Weltkrieg sehr deutlich gezeigt hat (das ist der BASF zu verdanken). Und jede(!) Zeit braucht ihren modernen Pflanzenschutz, so wie unsere Vorfahren sich des seinerzeitigen modernen Pflanzenschutzes bedient haben und der sich selbstverständlich immer weiter entwickelt. Das verstehen auch die meisten Verbraucher, also wir alle – es ist ja nur eine Minderheit, die laute Presse-Medien-Stimmen hat, die uns was anderes weis machen wollen und die durch ihren massiven Druck uns einreden wollen, dass sie die Mehrheit wären – aber das stimmt nicht.

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    • Ebner Erwin sagt

      Es geht auch ohne Pflanzenschutzmittel. Ökologisch.Das Gift verursacht die vielen Krebserkrankungen.

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      • Arnold Krämer sagt

        Auch Öko-Betriebe setzen Pflanzenschutzmittel ein, und wenn der Handlungsdruck sehr groß ist, gibt es Notfallzulassungen aus dem chemisch-synthetischen „Werkzeugkasten“.

        Es wird Zeit, dass die mediale Verdummung der Bevölkerung endlich aufhört.

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      • evonik sagt

        Dazu bitte wissenschaftliche Beweise bringen. Ansonsten werte ich das als faschistische Hetze.

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      • Pälzer Buh sagt

        Paracelsus: Alles Gift und nichts ist ohne Gift, nur die Dosis macht daß das Ding ein Gift ist!

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      • Bergamasca sagt

        @Ebner: Krebserregend sind auch Mykotoxine aus pilzbefallenem Erntegut. Insofern dient Pflanzenschutz auch der menschlichen Gesundheit. Ein Blick in das obige Positionspapier lohnt sich. Dort steht zum Beispiel:
        „Untersuchungen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) aus dem Jahr 2019 haben gezeigt, dass weltweit rund ein Viertel aller Nahrungs- und Futtermittel mit Mykotoxinen belastet ist. Einer der Gründe dafür ist der fehlende Zugang zu Pflanzenschutzmitteln.“

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      • Rathje Clasen sagt

        Herr Ebner, mit Handauflegen kommt man manchmal nicht weiter, weder im Humanbereich , oder Tierbereich, noch im Pflanzenbereich.
        Vorne an steht in allen 3 Bereichen natürlich eine vernünftige Ernährung , um Krankheiten zu vermeiden.
        Trotzdem können Krankheiten auftreten , wo Mensch ,Tier und Pflanze das Anrecht auf Behandlung haben.

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      • Inga sagt

        Wer sagt das?

        Die von der Anwendung keine Ahnung haben?

        Warum seit ihr Kritiker denn so dumm und prahlt mit Eurer Dummheit?

        Der Staat hat doch dafür das Pflanzenschutzamt eingerichtet, da kann man sich ja erkundigen.
        Und zwar jederman.

        Im Notfall bleibt jedem überlassen alles selbst anzubauen und herzustellen.

  6. Ludwig sagt

    Ich bin jetzt aus der DLG ausgetreten , weil mir die ganze „Eierei“ und Unterwürfigkeit nicht mehr passt. Aus meiner Sicht ist in vielen Punkten das „Nein“ mit uns zu setzen. Bei so vielen Meinungen der Nichtfachleute , Wichtigtuern, NGO-Geldsammelstellen, usw. hat man Widerstand zu leisten. Die Politikschäden der letzten mind. zwanzig Jahre ist entgegen zu treten. Einige unserer DLG-Vertreter meinen natürlich ihre Betriebe noch vergrößern zu können , aber das wird ihnen auch nicht helfen, denn ohne die „Masse“ der Höfe wird es noch schwieriger Gegenpositionen durchsetzen zu können. Bei den letzten Bauerndemos waren doch mehrheitlich die Familienbetriebe aktiv , während zumindest bei uns kein Lohnarbeitsbetrieb die Mitarbeiter los geschickt hat. „Das wäre ja zu teuer“! Schön ist natürlich die DLG-Ausstellung in Hannover mit den großen Exportmaschinen, aber für heimische Familienbetriebe ist da nicht mehr viel zu sehen. Da konzentrieren wir uns mehr auf die „Tarmstedter Ausstellung „, denn dort ist auf dieser Regionalausstellung für die hiesigen Klein- und Großbetriebe mehr zu sehen und für die Betriebe einsetzbar. Die DLG muß aufpassen nicht an den Mitgliedern vorbei zu handeln , denn das wäre es dann damit.

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    • Arnold Krämer sagt

      @ Ludwig: Sie schreiben: ….„Eierei“ und Unterwürfigkeit.

      Der Eindruck ist durchaus (teilweise) berechtigt.
      Ich habe über 25 Jahre größere Teile der DLG-Arbeit (z.B. beim Forum „DLG-Spitzenbetriebe Schwein“ oder das Thema „Betriebszweigabrechnung-Vollkosten“) fachlich begleitet und unterstützt und erlaube mir deshalb dies Urteil.

      Die DLG versucht seit dem letzten Winter (Wintertagung in Münster) vorsichtig eine Kurskorrektur. Seitdem propagiert sie „Nachhaltige Produktivitätssteigerung“. Für die aktuellen Unternehmertage am 2. und 3. September in Erfurt https://www.dlg.org/events/landwirtschaft/dlg-unternehmertage-2025 formuliert sie auf ihrer Internetseite wie folgt:

      „Der europäische Green Deal ist gescheitert – gute Absichten allein reichen nicht. Während die ökologisch-soziale Ausrichtung der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft den Ertrag bremst und die Wettbewerbsfähigkeit schwächt, bleiben erhoffte Fortschritte bei Artenvielfalt und Klimaschutz weitgehend aus. Angesichts globaler Krisen braucht es einen Kurswechsel. Einen neuen Fortschrittsbegriff. Einen, der Ertragssteigerung und Wettbewerbsfähigkeit in den Fokus nimmt und Ressourcenschutz und Tierwohl ins Kalkül einbezieht.“

      Ich bin gespannt auf die nächsten Jahre und bleibe DLG-Mitglied (mit auch gelegentlichen „Bauchschmerzen“)

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      • Bauer Willi sagt

        @A.K und Ludwig
        Ich bin Mitglied im Bauernverband, der katholischen Kirche und im ADAC.
        Am wenigsten Bauchschmerzen habe ich mit dem ADAC. Ich bleibe aber trotzdem Mitglied in allen drei Vereinen…😉

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  7. Rolf Sieling sagt

    Was nützt die ganze Diskussion, wenn am Ende des Tages aus der ganzen Welt Produkte importiert werden, wo billigste Chemikalien verwendet wurden. Man muss nicht einmal nur Nahrungsmittel betrachten. Frau v.d. Leyen hat auch gerade die Tür geöffnet. Es gibt soviele Jobs, die von der Wertschöpfung abbeißen, der Neid auf vermögende Landwirte ist ungemein groß. 90% der Bevölkerung interessiert sich nur wie der nächste Urlaub finanziert wird und wann die Frührente beginnen kann. Deutschland steht beim BIP an dritter Stelle weltweit, nach USA und China. Aber ohne über Fläche und ohne über soviel Menschen zu verfügen. Als Landwirt ist deswegen Fläche teurer und Nahrungsmittel Preis mau. Es hilft nicht, man muss sich breit aufstellen.

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  8. Reinhard Seevers sagt

    Auszug:“Der DLG-Ausschuss für Pflanzenschutz versteht sich als ein aus Vertretern unterschiedlichster Interessensgruppen – Praxis, Beratung, Wissenschaft, Behörden, Industrie – zusammengesetztes Fachgremium, das fachliche Grundlagen für einen nachhaltigen und zukunftsfähigen Pflanzenschutz diskutiert und den Fortschritt kritisch beobachtet und bewertet.“

    Was für ein Anspruch an die eigene Position. Für mich ist das ein Selbsterhaltungsstatement, um im Geschäft der Laberköpfe zu bleiben.
    Es gibt keinen Plan von niemandem.
    Institutionen orientieren sich an den politischen Vorgaben.
    Bürger organisieren sich in unterschiedlichsten „Widerstandsgruppen“.
    Behörden agieren rein nach den vorliegenden Gesetzen. Landwirte wirtschaften nach ihren Möglichkeiten in den oben genannten Lianen der Einflussssphäre. Das Chaos ist so perfekt, dass es auch keinen Ansprechpartner und damit auch keinen zu greifenden Verantwortlichen gibt.
    „Die Verantwortung des „Niemand“, wie es einst Hanna Ahrendt formulierte.

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    • Arnold Krämer sagt

      Eigentlich wollte ich mich heute beim Kommentieren zurückhalten, insbesondere nachdem ich die ersten Kommentierungen gelesen habe.

      Aber hier muss ich doch intervenieren, Herr Seevers.

      1. Mit dem Begriff „Laberköpfe“ werden Sie dem DLG-Ausschuss für Pflanzenschutz in keiner Weise gerecht. Da sitzen schon excellente Fachleute.

      2. „Es gibt keine Plan von niemandem“
      Doch es es gibt viele (Teil-) Pläne (Zielformulierungen) , aber es herrscht „Kakophonie“. Ich hatte das gestern berichtet.

      3. „Behörden agieren rein nach den vorliegenden Gesetzen“.
      Schön wärs. Sie werden teilweise auch sehr kreativ tätig, wenn es um Ermessen und
      Auslagung unbestimmter Rechtsbegriffe geht. Das kennen Sie doch auch aus dem Baurecht.

      Beim Thema Chaos und dem Hanna-Ahrendt-Zitat stimme ich Ihnen ausdrücklich zu.

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      • Reinhard Seevers sagt

        „Es gibt keine Plan von niemandem“
        Doch es es gibt viele (Teil-) Pläne (Zielformulierungen) , aber es herrscht „Kakophonie“. Ich hatte das gestern berichtet.

        Herr Krämer, Kakophonie in Kombination mit vielen Teilplänen IST kein Plan, oder? Sehe ich jedenfalls so.

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    • Schmeckt gut sagt

      Wenn du da mal nicht falsch liegst, Reinhard ;-). Selbstverständlich gibt es Pläne, sogar Pläne mit großem Weitblick, die schon vor gefühlt 20 Jahren ins Leben gerufen wurden. Bestes Beispiel ist ein Plan zum Pflanzenschutz, der gerne „unterschlagen“ wird: der Nationale Aktionsplan Pflanzenschutz. Hier steht alles mit „Weitblick“ drinnen: Reduktion, geringere Giftigkeit, Umweltaspekte und als „Entgegenkommen“ für die LW wichtige Versprechen – Verbesserte Verfügbarkeit von modernen PSM durch harmonisierte Zulassungsverfahren in der EU, 3 Wirkstoff(gruppen) pro Indikation, um Resistenzen vorzubeugen, Streichen von Zulassungen erst bei alternativen Verfahren… Alle Pläne der Politik sind für mich mittlerweile ein „rotes Tuch“, weil dieses „Gelaber“ nur ablenken soll vom eigentlichen Problem: das System ist nicht mehr politisch lenkbar, es hat sich verselbstständigt und ist schon sehr lange „unternehmensfeindlich“. Ich habe „damals das Vergnügen“ gehabt, am NAP mitwirken zu dürfen. Habe die Laberei mit den Köpfen der Zulassungsbehörden noch im Kopf. Gebracht hat es — nada, nothing, nichts. Soviel zu den hochtrabenden Plänen.

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      • Arnold Krämer sagt

        Auch die Abstandsvorschriften beim Pflanzenschutz in der Nähe von Gewässen sind sehr konkret, in unterschiedlichen Gesetzen geregelt, aber sehr, sehr differenziert, um Rücksicht auf alle möglichen Interessen (nur ein Beispiel: Obstbauern im Alten Land) zu nehmen. Das ist alles kaum noch den Adressierten zu vermitteln, auch wenn eine dreijährige Weiterbildungspflicht für Landwirte besteht.
        Es muss dann auch immer noch verstanden, beachtet und dauerhaft umgesetzt werden.

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        • schmeckt gut sagt

          Und bindet sehr viele Studierte in Kontrollaufgaben. Was für eine wundervolle Aufgabe nach jahrelangem Studium.

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          • Thomas Bröcker sagt

            Bei uns in der Verwaltung ist das 50% Reduktionsziel immer noch in Kraft und wird bearbeitet. Zu mindestens die Opposition im Agrarausschuß des Landtages (ich hatte vor ein paar Tagen ein gutes Gespräch mit denen) meint, diese Verordnung könnte ohne Probleme durch die Ministerin mit einer Handbewegung gestrichen werden. Wir haben am Mittwoch einen Termin im Ministerium, ich bin gespannt, ob das so stimmt. Und wenn ja, ob das Spielchen tatsächlich beendet wird.
            Manchmal habe ich den Eindruck, die Verwaltung klammert sich geradezu an diese Themen um beim nächsten Parteienwechsel im Ministerium schnell wieder „auf der richtigen Spur“ zu sein.

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  9. Peter Schubert sagt

    So Etiketten wie „modern“ klebt der Eine irgendwo dran und bringt entsprechende Studien bei, der Andere bezweifelt das, will was anderes und bringt auch Studien bei. Am Ende haben zum Zeitpunkt X beide in unterschiedlichen Anteilen recht und morgen ist es wieder anders, auch je nach gerade gängigem Problemaufriss.
    Mit so Texten voller Worthülsen klärt man konkret gar nichts, ungeachtet der bei Landwirten ausgelösten allgemeinen Zustimmung.

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  10. Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

    Die DLG ist auf dem (Pseudo-) Klima- und Nachhaltigkeitskurs und daher mitverantwortlich für diese Zustände. Das Positionspapier ist eine Beruhigungspille.

    10
    • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

      Beruhigungspille für wen!? – Ich schlucke sie nicht…

      Für mich sind die Realitäten omnipräsent!

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  11. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    An genau dieser Stelle muss ich als langjähriges DLG-Mitglied den Vorwurf erheben:

    – Ist die DLG sich überhaupt gewahr, wo aktuell unsere bäuerlichen Erzeugerpreise angekommen sind: Im tiefsten Keller!

    – Noch immer wird irrlichtern gefordert, noch mehr hochqualitative Nahrungsmittel zu spottbilligen Abgabepreisen zu produzieren. Schwachsinn für meine Begriffe, das hält eine bäuerliche Microökonomie dauerhaft nicht aus! – Stetig steigende Produktionskosten bei demgegenüber marginalen Verkaufserlösen.

    – Mit eben einer solchen Grundhaltung schickt ihr die Bauern raus auf ihre Schollen, verfrachtet sie damit in Generalhaftung auf die gesellschaftliche Anklagebank. Sie dienen gnadenlos als Zielscheibe für jedweden Frust innerhalb unserer Gesellschaft. Brunnenvergifter, Naturzerstörer, Vernichter unserer Insektenvielfalt, sind wir für ein Gros unserer Gesellschaft…

    – Die Trinkwasserknappheit stärkt die Bereitschaft zum Verzicht auf die tagtägliche Bewässerung unserer Hausgärtchen, der unzähligen privaten Swimming Poole, alles kein Thema bei Brotweizenpreisen von nicht einmal mehr 180 Eurönchen die Tonne. Nächstes Jahr wird man wohl die Schallgrenze unterhalb von 15,00 € toppen können. Das marginale Restpöstchen an Bauern kann sicherlich „leistungswillig“ noch sehr viel billiger.

    – Jürgen Resch, Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, hat erst dieser Tage den Dieselkraftstoff HVO verteufelt als „Mogelpackung“.

    Eine dortige Mitarbeiterin fordert nun, schwerpunktmäßig aus Erbsen und Sonnenblumen Fleisch- und Wurstersatz zu erzeugen. Die Zukunft demnach unserer Wurst. Kritisiert wird, dass diese wertvollen Veggie-Ersatzprodukte in den Discounterregalen noch viel zu teuer seien.

    …Wann dringen diese Sachverhalte jemals in die Hirnwindungen unserer berufsständischen Granden vor!?

    Wenn Mutterkorn, Funghi, Fusarien & Co. unverschuldet unser Getreide erst einmal befallen haben, so dass diese untauglich für die menschliche Ernährung und den Futtertrog sind, welches Angebot für die Bauern greift sodann, in irgendeiner Art und Weise noch kostendeckend Wertschöpfung auf den Höfen generieren zu können!? – Weitreichend alleingelassen steht hier das letzte Glied unserer Nahrungsmittelkette einsam im strömenden Regen!

    Wenn man nunmehr sachlich nüchtern dessen überhaupt gewahr wird, wie gnadenlos unsere LN in den vergangenen Jahrzehnten kleingeschrumpft wurde infolge einer Ausdehnung des Siedlungsbaus, der Industrie, Straßenbau, ökologischer Ausgleichsflächen usw. -diese Liste lässt sich beliebig verlängern- müssten die jeweiligen Produktionsmengen doch parallel dazu abnehmen. Infolge der Düngernovelle und einer angedacht strikten Reduzierung des PSM-Einsatzes stünde wohl ein weit geringeres Angebot in Erwartung. Man präsentiert uns allerdings das genaue Gegenteil. Erst dieser Tage hier bei Bauer Willi diskutiert, kosten erfrorene Haselnüsse oder Kaffeebohnen mehr Money. Hierzulande erfahren unsere Erzeugnisse immer erst dann eine Wertsteigerung jenseits der Gossen, auf dem direkten Weg zum Verbraucher. Wie das!?

    Bei diesen nachweislichen Ungleichgewichten muss zwangsläufig jemand am Ende des Tages auf der Strecke bleiben!

    Nachstehend ein Link von proplanta, wo die ganze Thematik vernetzend von Grund auf gedacht ist. Die wenigsten werden diese Zusammenhänge leider aber geistig vernetzend herzustellen wissen, so sie denn hierzu überhaupt bereit sind. – Schade!

    https://www.proplanta.de/agrar-nachrichten/landleben/gutes-co2-boeses-co2-der-kometenhafte-aufstieg-zum-klimakiller_article1755813876.html

    „Es muss was g‘schehn, aber passier‘n darf nix.“ (Karl Valentin)
    Wie lange noch!?

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    • Thomas Bröcker sagt

      Ich habe mir Ihren von Ihnen verlinkten eigenen Artikel durchgelesen.
      Alles gut und richtig, nur was das mit dem Thema des modernen Pflanzenschutzes für einen direkten Zusammenhang hat, erschließt sich mir nicht.

      „Nachstehend ein Link von proplanta, wo die ganze Thematik vernetzend von Grund auf gedacht ist, Die wenigsten werden diese Zusammenhänge leider aber geistig vernetzend herzustellen wissen, so sie denn hierzu überhaupt bereit sind … Schade“
      Die Spitze der Selbstüberhöhung … Schade !

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      • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

        Mir als Praktiker geht die aktuelle Situation in der LW unter die Haut.

        Vielen Kollegen geht es gar nicht gut, um es milde zu formulieren. Nicht wenigen steht das Wasser sprichwörtlich bis zum Hals. Schon vor der Ernte haben uns Handelspartner darauf vorbereitet, dass die Ernte 2025 keine Kostendeckung erzielen wird.

        Die Bauernkolumne bei PROPLANTA steht für die Realitäten aller familiengeführten Bauernbetriebe; Sie übertiteln das mit einer Selbstüberhöhung seitens des Unterfertigten. – Nun, ich akzeptiere Ihre Kritik, zumal ich weiß, dass Sie mir generell nicht wohlgesonnen sind. So what…!

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        • Arnold Krämer sagt

          „Die Bauernkolumne bei PROPLANTA steht für die Realitäten ALLER familiengeführten Bauernbetriebe;“ (Hervorhebung von mir)

          Mit Verlaub: Die Realitäten aller familiengeführeten Bauernbetriebe darzustellen übersteigt das Wissen und Können eines uWw und auch meiner Person.
          Ich konstatiere in jedem Fall eine extreme und zunehmende Vielfalt in den „bäuerlichen Realitäten“ und weiß, dass es bestimmten Betrieben mit bestimmten Strukturen und Betriebszweigen (sozio-) ökonomisch schlecht geht. Es gibt aber auch das Gegenteil.

          Sie müssen auf diesen Einwurf von mir aber jetzt nicht so reagieren wie bei Herrn Bröcker.

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          • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

            Ich freue mich, die bestens bekannten Diskutanten unter meinem Kommentar vereint zu sehen. 🙂

            …Stimmt, einem „Bauer“ Krämer muss ich nicht antworten. Ich packe ihre Tritte unter die Gürtellinie einfach weg.

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            • Arnold Krämer sagt

              „…Stimmt, einem „Bauer“ Krämer muss ich nicht antworten. Ich packe ihre Tritte unter die Gürtellinie einfach weg….“

              ….. dann tun es es doch auch nicht!

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          • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

            Werter Blogwart, ich bin froh, dass Sie persönlich Kritik immer ganz entspannt hinzunehmen wissen. – Sie sind für mich ein großes Vorbild, zu dem ich stets aufschaue!

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  12. Wilfried Furchert sagt

    Ich weiß nicht, wovon die Kritiker der modernen Landwirtschaft leben wollen. Von Früchten und Getier in Wald und Flur? Und nicht vergessen, der Großteil unserer Kulturlandschaft ist im Privateigentum.

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    • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

      In Trance tanzen sie sich in unendlicher Verzückung an den Händen haltend die unzähligen Tagträumer auf unseren Blümchenwiesen einfach satt…!!!

      Übersatt gelingt das sicherlich für einen bestimmten Zeitabschnitt, …und hernach wird es sicherlich sehr sehr hässlich!

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