24 Kommentare

  1. Bauer Fritz sagt

    Nun ist es ja nicht neu, daß NGOs mit Fake-News, vorsätzlichen Falschmeldungen, wissenschaftlichen Humbug, mit “selektivem” Zahlenmaterial, ja sogar mit Rechenfehlern und bis hinauf in höchst Politikerkreise mit Plagiaten arbeiten. Erstaunlich war schon bisher, daß alle Meldungen die aus solchen Praktiken entstanden sind praktisch ungeprüft und unwidersprochen Eingang in alle “Qualitäts”medien finden und gefunden haben – Die Guten können nur die reine Wahrheit haben und sonst keiner.

    Die unsozialen Medien verstärken diese Hypes rund um Nicht-Gewählte-Organisationen (NGO). Es lag daher auf der Hand, daß sich die Selbsterwählten (Selbstermächtigten), denen kein Gegenwind, keine Strafen, kein Einhalt droht, ja meist sogar noch der fatalistische Applaus von politischer Seite zufällt, irgendwann auch mal daranmachen, die demokratischen System vollends auszuhöhlen und zu untergraben.

    Es muß in öffentlichen Entscheidungsprozessen das rauskommen, was die Guten vor allem für sich und ihre Spendenaquise für gut und richtig erachten.
    Es ist daher nicht verwunderlich, daß diese Unkontrollierten halt auch vor keinen Mitteln mehr zurückschrecken um alle anderen Meinungen und Bedenken völlig auszuschalten. Sie haben diese ja schon jahrelang als ohnehin Gekaufte, als böse Lobbys etc. abgekanzelt.

    Nun werden nach und nach die Ernten dieser Unkontrollierten eingefahren. Sie haben es bald geschafft – Demokratie wird verBOTet.

    Und die angeblich 4 Macht im Staate schweigt sich aus …….

    • Stadtmensch sagt

      Regt euch ab! Der Schuss ging eh nach hinten los. Sehe schon den Empörungstsunami ranrollen.

      Über das ebenfalls lobby-induzierte Wirtschafssystem regt sich niemand auf.
      “Exportweltmeister” geht eben nur mit “Bankenrettung”. Also werden wir weiter mit unseren Steuern (und Geldentwertung) den innereuropäischen Absatz unserer Industrieprodukte absichern. Hauptsache wir sind beschäftigt und können die Rendite für Investoren erwirtschaften. Weiterhin wünschen wir uns Politiker, die im Kapitalmarkt nur eine progressive Kraft erkennen können.
      Habe kaum Mitleid mit uns.

      • Reinhard Seevers sagt

        Stadtmensch, es bleibt immer die gleiche Frage: Was hast du den Menschen als Alternative zur materiellen Befriedigung anzubieten?

        • Stadtmensch sagt

          Na hier, ganz klassisch als Einstieg:
          https://de.wikipedia.org/wiki/Haben_oder_Sein

          😉

          Man kann auch Dinge die man schon hat, pfleglich behandeln und reparieren. Schöne Beschäftigungstherapie…
          Oder man versucht die Wissenschaft voran zu treiben oder das bereits Bekannte zu ordnen und daraus neue Erkenntnisse abzuleiten. So viel zu tun! Alles immateriell.

          • Reinhard Seevers sagt

            Ja Stadtmensch, dafür brauchst du einen anderen Menschen. Stell dich in die Fußgängerzone und propagiere das doch mal. 😁

            Im Moment wird die Ernährung als Motor eingesetzt. Medial gesehen gibt es keinen Sender, der nicht eine Kochshow oder eine Ernährungssendung sendet. Keine Werbung ohne Ernährungstipps, keine Tageszeitung ohne Rezepteinlage und Tipps zum nachhaltigeren Essen.
            Küchenhersteller springen auf den Zug gerne auf und überhäufen die Gesellschaft mit “musthaves”. Singlehaushalte haben mehr Küchengeräte, als meine Mutter je für die Versorgung von einem 9 Personen – Haushalt hatte.

          • Ganz richtig, daraus könnte doch auch eine ganze Industrie erwachsen. Eben Recyclingindustrie,

            Das macht auch was mit unserer inneren Einstellungen, denke ich.
            War die Welt noch in Ordnung, als der Rohstoff aus unserer Erde noch teurer war, als unserer Stundenlohn???

      • Thomas Apfel sagt

        Es ist sowieso die Frage, wer braucht uns noch, wenn Alles über “selbst-denkende-Systeme” automatisiert ist. Der Mangel an “Fachkräften” ,bei dieser ständig zunehmende Masse an Menschen, ist schon ein erstaunliches Phänomen. Als Nächstes werden wohl die vielen Kraftfahrer durch selbstfahrende Systeme freigesetzt, so wie die Modernisierung in den letzten 200 Jahren Arbeitskräfte aus der Landwirtschaft freigesetzt hat. Bedienungsroboter statt Kellner habe ich vor ein paar Tagen in der Glotze gesehen. Die Frage ist nur, wer braucht und bezahlt die vielen Freigesetzten auf Dauer. Ist da schon ein neues Gesellschafts-Organisationssystem am Horizont zu erkennen oder generiert dasselbe erst der “Urknall” beim an die Wand fahren des alten Organisationssystems ?

        • Stadtmensch sagt

          “Die Frage ist nur, wer braucht und bezahlt die vielen Freigesetzten auf Dauer.”

          Wie willst du den Monteur einer “superintelligenten vernetzten Heizung” ersetzen? Oder Leute die ganz allgemein pflegen und erhalten?

          Momentan haben wir glaub ich in allen Bereichen massiven Arbeitskräftemangel.

          Selbst in der schlimmsten Krise brauchst du Leute, die den Laden am Laufen halten
          https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/arbeitsmarkt-fuenf-millionen-1198183/arbeitslosenquoten-in-1222720.html

          Jetzt kommt noch das Demographieproblem hinzu.

          • Thomas Apfel sagt

            Ich denke, wir haben ein ganz anderes Problem: Wir haben das Bildungssystem falsch ausgerichtet. Warum müssen alle Papi´s und Mami´s glauben Ihre Sprößlinge seien hochbegabt und müssten alle studieren. Der Hoch- und Fachhochschulbetrieb ist riesige versteckte Arbeitslosigkeit. Wir haben zu wenig Fachkräfte, weil gelernt und studiert wird was bequem ist, und nicht was gebraucht wird ! Alles was mit körperlicher Arbeit zu tun hat wird doch als “Unterschichten-Job” angesehen.
            Ich habe es mal gewagt, meiner Schwester bezüglich ihrer jüngsten Tochter (die sich zu diesem Zeitpunkt für Landwirtschaft und Restaurantbetrieb interessierte) anzuraten, das Mädel in eine Hauswirtschaftslehre zu stecken. Oh, da war ich aber der Böse in der Familie. Sie ist jetzt Anfang 30 und studiert Soziologie, genau das, was gebraucht wird !!!

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              80% der Physikstudenten brechen das Studium im KIT Karlsruhe ab.
              Die Frage ist nur, wer hat sich überschätzt, die Studenten, oder deren Eltern?

            • Stadtmensch sagt

              Also Hauswirtschaftslehre muss von den Eltern unterrichtet werden. Wenn da nix kommt, greift die natürliche Auslese. Ohne die “Grundlagen der Ökonomie”, also wie ich einen Haushalt möglichst verlustarm führe, braucht man später wirklich einen sehr einträglichen Job.

              Unser Großer wird übrigens mit seinem Kumpel ein Praktikum in einem Landwirtschaftsbetrieb machen. Entweder wegen einer teilweise übertriebenen Zockerei mit “Landwirtschaftssimulator” oder aus reiner Neugier. Eine Woche Stall + eine Woche Werkstatt. Er wollte keinesfalls im Ingenieursbüro Kaffee kochen oder alte Versuchsstände demontieren. Jedenfalls muss er jetzt noch den “gymnasialen Anspruch” nachweisen. Wer sowas fordert, hat keine Ahnung. Lehrer eben…

              • Thomas Apfel sagt

                Da irrste Dich, Stadtmensch, Hauswirtschaftslehre ist eine anerkannte Berufsausbildung. Hauswirtschafterin klingt nur dämlich, ist es aber nicht. Die Ausbildung ist anspruchsvoll, zum Beispiel anspruchsvoller als die Ausbildung “nur” zum Koch. Früher war es die Grundausbildung der jungen Frauen mit dem Ziel den Hof richtig zu führen. Oft trug und trägt die Arbeit der Frauen mehr zum Betriebserfolg bei als die des Inhabers.
                Mit dem Meisterabschluss (Hauswirtschaftsmeisterin) kannst du jede Form von Hotel oder Restaurant führen.

                • Reinhard Seevers sagt

                  Thomas, für die Jugend muss es einfach verdenglischt werden, dann wird es wie geschnitten Brot weggehen.
                  HEO (home economie operator)….
                  So wurde auch aus dem Hausmeister ein Gebäudemanager.😎

                • Ehemaliger Landwirt sagt

                  Und aus dem früheren Knecht, ein Erdschollenbewegungsassistent.😉

            • Da könnte sie sich ja ausprobieren, wenn es nicht klappt, dann kann sie ja noch auf- oder umsatteln.
              Jedenfalls bekommt sie eine Vorstellung vom Stress!

              Hauswirtschaft ist so umfangreich, man muß auch multitasking sein, wenn ich mich nicht irre; aber das braucht man für einen Hotel- und Restaurantbetreib auch.
              Für die Landwirtschaft so wie so.
              Es ist nicht nur kochen und Backen alleine!

              Wenn ich mich nicht irre,
              gibt es landw. Hauswirtschaft und städtische Hauswirtschaft.

              Bei unsere Müllersfrau (Mühle u. Landwirtschaft) konnte man auch landliche Hauswirtschaft lernen. Früher in den 30er, 40er und 50igern,in den 60igern vielleicht auch noch. Damals hatten ja die Mädchen vom Land so sie wo nicht anderes gelernt.
              Also ihre Tochter auch nicht!

              Sie hat Karriere gemacht,
              sie ist nicht Berufschullehrern geworden, bzw. in die Erwachsenbildung gegangen, was auch viele machen,
              ist war Professorin für ländliche Hauswirtschaft an der Uni Göttingen!

      • Bauer Fritz sagt

        Ist das der Schuß nach hinten, wenn die maßgeblichen Proponenten des Demokratie-Betrugs im Verhandlungsteam Agrar der Grünen sitzen ?

        Künast, Häusling, Ebner – Die #Gruenen schicken 3 ihrer rückständigsten, mut- und kompromisslosesten Wissenschaftsleugner (b. #Gentechnik u.a. ) in die #Koalitionsverhandlungen. Wie soll daraus ein moderner, wissenschafts-basierter u. zukunftsgewandter #Koalitionsvertrag werden? (https://twitter.com/TimoKuentzle/status/1451150903558475780)

        Übrigens ist auch die Starköchin Sarah Wiener mit von der Betrugspartie. Nur damit auch der Österreichbezug hergestellt ist.

        • Stadtmensch sagt

          Naja, wird laufen wie immer. Irgendwo in der Welt wird man die Züchtung mit solchen Methoden verbessern können. Und “wir” müssen das dann nehmen, weil es augenscheinlich nur Vorteile hat. Ich denke da an “hochgezüchtete” Leguminosen, oder optimierte Bakterienstämme. Hab leider keine Ahnung davon, aber Bioökonomie ist glaub ich DIE Zukunftstechnologie, an der sich momentan alle Welt abrackert.

          Waren es die Grünen, die irgendwann das Verbot von Sendemasten im Wahlprogramm hatten? Weiß nicht mehr. Jedenfalls wollen sie jetzt “Digitalisierung” und IoT (Internet of Things) für sich reklamieren. Sehr agil bei den Prinzipien. Insofern besteht noch Grund zur Hoffnung 😉

  2. Limes sagt

    ein klassisches Beispiel für campaign marketing. Die Möglichkeiten moderner digitaler Methoden der Standardisierung unter Verwendung www werden professionell von Interessensgruppen hier Partei der Grünen inkl ihre angeschlossener Lobbygesellschaften genutzt um ihre Interesse durchzusetzen. Heute klüngelt man halt nicht mehr nur abends an der Bar oder im Restaurant mit wenigen sondern nutzt alle technischen Möglichkeiten für eine maximale Reichweite und Einflussnahme inseinem Sinne ein.
    Bsp einer Kampagne, von greenpeace wurde 2017 “schools for earth” gestartet. Hier geht es darum wie nutze und beeinflusse ich die Schule im Sinne von greenpeace inkl. Handlungsanweisungen wie geht man mit Lehrern, Schülern und Eltern von Schülern um die sich nicht beteiligen möchten.
    Auszug Kampaigner Hohn: “Mich motiviert der Gedanke, dass Schulen so gestaltet sein können, dass junge Menschen lernen und erfahren, wie sie selbst die Welt zu einem besseren Ort entwickeln. Wir nennen das „Education for Action“: Bildung, die zum einen Wissen vermittelt, und zum anderen Selbstwirksamkeit, Verantwortung und Handeln in den Mittelpunkt stellt.”
    https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/gpbm_klimaschutz_und_klimagerechtigkeit_schools-for-earth.pdf
    Analogien zu den 2 Jahre später in 2019 gestarteten fridays for future Aktivitäten sind rein zufällig oder?

  3. Reinerstoff sagt

    Man stelle sich vor, die EU möchte zB. etwas am Thema Asyl- bzw. Zuwanderung ändern und setzt das gleiche Verfahren der Öffentlichkeitsbeteiligung ein und die AfD und ihr habe Organisationen nutzen die gleichen Methoden wie jetzt die grünen Akteure!

    Ein Shitstorm unbekannten Ausmaßes, ein Tsunami der Empörung würde über uns hereinbrechen, besonders von den jetzt Beteiligten!

    Aber hey, hier retten ja die “Guten” die Welt vor den bösen Konzernen, Bauern, etc. und der Zweck heiligt scheinbar die Mittel.

  4. Thomas Apfel sagt

    Die werden die Verhandlungen für die Landwirtschaftspolitik der nächsten Deutschen Regierung unter sich und der Bio-Branche ausmachen. Von den “Vertretern” einer modernen Landwirtschaft ist da nix Relevantes beteiligt. Diese beschriebenen Methoden über mediale Macht und Nutzung der sozialen Netzwerke Druck auf Politik auszuüben, mit lauteren oder unlauteren Mitteln, sind für die nächsten Jahre DAS entscheidende Machtmittel außerparlamentarischer Interessengruppen jedweder Couleur. Lautstärke und die schiere Masse an Schreiern (vorrangig als Spalter der Gesellschaft) sind entscheidend und nicht der sachliche Diskurs. Wir werden die Hoheit über unsere Daten so schnell nicht wiedergewinnen, schon weil die Masse an Geld, Zeit und technischen Möglichkeiten Tatsachenverdrehern und Demagogen wie Häusling jede Möglichkeit geben alle Institutionen mit Lügen und Halbwahrheiten zu zuscheißen. Die ständigen Wiederholungen wandeln selbige dann in scheinbare Wahrheiten, die sich hartnäckig halten. Wir haben uns in der Hoffnung, die Politik wird´s schon richten, viel zu zaghaft und an den falschen Stellen zu Wort gemeldet. Der Drops ist für die nächsten 4 – 8 Jahre gelutscht. Da Lügen aber bekanntlich kurze Beine haben, werden die realen Entwicklungen und Produktionszahlen auf Dauer diese Fehlentwicklungen hinweg fegen.
    Wir sollten jetzt endlich das tun, was wir so lange umgangen haben: Jeder an seinem Ort und nach seinen Möglichkeiten reale Zahlen und Zusammenhänge erfassen und dokumentieren, die diesen Schwulst an falschen Erzählungen bezüglich der “Vorzüglichkeit” der Öko-Landwirtschaft (darum geht es letztendlich), des Insektensterbens und der Gewässerverschmutzung ad absurdum führen. Wichtig ist, dass diese Erkenntnisse zusammengeführt und platziert werden, sozusagen als Ergänzung zu “Agrarfakten” aus der Praxis.

  5. Reinhard Seevers sagt

    Gutes Beispiel für die Innovationskraft der viel gepriesenen Digitalisierung.
    Der Buchdruck hatte die gleichen Auswirkungen auf das Volk. Hoffen wir, das das Positive am Ende überwiegen möge….

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